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Mord an Frauke Liebs

86.391 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

09.04.2021 um 17:39
Zitat von eifel49eifel49 schrieb:JeeKay schrieb:
Hier minimiert niemand irgendwelche Überlegungen. Im Gegenteil, hier wird jede interessante Spekualation unterdrückt, wenn es einmal freier zugeht.

Was willst du damit sagen? Widerspricht sich deine Aussage nicht?

Ich finde es wichtig, dass man Fragen stellt. Aber Fragen ist etwas anderes als sich auf seine Vermutungen zu versteifen. Warum reagieren einige hier so allergisch darauf, wenn ihre Vermutungen in Frage gestellt werden?
Nein, Du musst dir schon die Mühe machen, das vollständige Zitat zu bringen, um den Bezug herstellen zu können.
Das ist sowieso eine Krankheit in Unterhaltungen innerhalb des Fadens sich immer irgendeinen selektiven Satz Schnipsel eines Postings herauszusuchen, sich daran abzuarbeiten, statt den gesamten Kontaxt der Unterhaltung aufzunehmen.
So etwas passiert häufig unbewusst, aber nicht immer.


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Mord an Frauke Liebs

09.04.2021 um 18:18
Zitat von BoobSinclarBoobSinclar schrieb:@JeeKay

Jemand wird ganz objektiv einfach so ohne viel Federlesens irgendwo im Gebüsch abgelegt. Für Dich ist das "behutsam", für mich ist das "weggeschmissen" im Sinne von entsorgt. Wo genau ist jetzt Dein Problem? Die "Fakten" sind eher auf meiner Seite, würde ich mal vermuten, wenn man das unbedingt gegeneinander ausspielen will. Die Frage ist doch nur: Will man? Und wenn ja, warum?
Welche "Fakt" meinst Du? Beim "Wegschmeissen ins Gebüsch" müsstest Du überhaupt erst einmal beweisen, dass da jemand FL entsorgt hat. Die bloße Tatsache, dass FL "im Gebüsch" gefunden wurde, bedeutet nicht automatisch, dass sie entsorgt wurde, auch wenn es die Polizei so behauptet, denn es wurden meines Wissens ja keine auswertbaren Spuren gefunden.
Und ja, es gibt einen Unterschied im Entsorgen von Leichen, der damit zu tun hat, dass die Art und Weise wie etwas geschieht, Rückschlüsse auf den möglichen Täter zulassen.
Wenn der Täter "wegschmeisst" ist er vermutlich in Eile und ist eher pragmatisch unterwegs, wenn er "behutsam" ablegt, könnte er eine Botschaft vermitteln.


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Mord an Frauke Liebs

09.04.2021 um 19:00
Zitat von emzemz schrieb:JeeKay schrieb:
Das Problem bestand wohl darin, dass er nicht wusste an wen er sich wenden sollte... hätte er dich gekannt, er hätte dich bestimmt gefragt, ob Du ihm nicht nur beim Tragen ("über die Straße... "), sondern auch beim Ausheben eines angemessenen Erdreichs behilflich hättest sein können...

Meinst du, solche persönlichen Angriffe sind der Diskussion förderlich?
So lustig ist das Thema nicht, dass deine Form der Ironie angebracht wäre.
Ich bitte um Entschuldigung, da sind mit mir die Pferde durchgegangen.

In meiner Vorstellung hat er einfach keine Zeit, er will ihr aber noch etwas Restwürde verleihen, sie zudecken, ist für ihn akzeptabel. Vergraben, geht nicht, würde evt auffallen.

Aber dann ist man wieder an der Gabelung: will er, dass sie gefunden wird, oder will er sie nur loswerden, so schnell wie möglich ?


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Mord an Frauke Liebs

09.04.2021 um 21:14
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Welche "Fakt" meinst Du? Beim "Wegschmeissen ins Gebüsch" müsstest Du überhaupt erst einmal beweisen, dass da jemand FL entsorgt hat. Die bloße Tatsache, dass FL "im Gebüsch" gefunden wurde, bedeutet nicht automatisch, dass sie entsorgt wurde, auch wenn es die Polizei so behauptet, denn es wurden meines Wissens ja keine auswertbaren Spuren gefunden.
Und ja, es gibt einen Unterschied im Entsorgen von Leichen, der damit zu tun hat, dass die Art und Weise wie etwas geschieht, Rückschlüsse auf den möglichen Täter zulassen.
Sorry, aber das stimmt so nicht.
Etwa die Hälfte der Spuren sind mittlerweile abgearbeitet. Parallel zu den Ermittlungen untersuchten Experten des Landeskriminalamtes, Gerichtsmediziner und spezielle Laboranten die am Tatort gesicherten Spuren. Ralf Östermann ist sich sicher, den Täter aufgrund dieser Spurenanalyse überführen zu können.

(fett und unterstrichen von mir)

http://web.archive.org/web/20120221000625/http://www.hellweg24.de:80/news/2007/mordfall-frauke-liebs-erstes-ergebnis-der-operativen-fallanalyse-des-landeskriminalamts
Warum die Spuren unzureichend waren, ist eine andere Frage, die man der zuständigen Kriminalpolizei stellen müsste, denn soweit ich weiß, sind diese Informationen nicht bekannt gegeben worden.
Es gibt mehrere Berichte zum Fall, die alle schon mehrfach hier gepostet wurden.

Ich empfehle dir, dich in den Fall einzulesen.


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Mord an Frauke Liebs

09.04.2021 um 21:24
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Nein, Du musst dir schon die Mühe machen, das vollständige Zitat zu bringen, um den Bezug herstellen zu können.
Das ist sowieso eine Krankheit in Unterhaltungen innerhalb des Fadens sich immer irgendeinen selektiven Satz Schnipsel eines Postings herauszusuchen, sich daran abzuarbeiten, statt den gesamten Kontaxt der Unterhaltung aufzunehmen.
So etwas passiert häufig unbewusst, aber nicht immer.
Tut mir leid, auch wenn ich deinen ganzen Post lese, erschließt sich mir darin immer noch keinerlei Logik. Vielleicht liegt das an meiner Auffassungsgabe, vielleicht aber auCh daran, dass er nicht logisch ist. VermutLich aber willst du etwas Bestimmtes sagen, das einfach unglücklich ausgedrückt ist und deshalb so unverständlich wird. Naja, egal...


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Mord an Frauke Liebs

09.04.2021 um 22:54
Zitat von AnNevisAnNevis schrieb:Hm, warum wird die Diskussion darüber nun auf Frau Lieb verlagert? Es ging doch gar nicht um die Aussage von Frau Lieb.

Übrigens wurde der Totengrund offenbar auch schon von anderen Zeitungen lange vor dem Stern-Artikel erwähnt und hier auch bereits seit 2009 thematisiert.
Zur Erinnerung:
Wer behauptet, der belegt.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 00:34
Zitat von emzemz schrieb:Zur Erinnerung:
Wer behauptet, der belegt.
Leider kann ich keine modern nachhaltig dauerhafte Quelle heute liefern, jedoch habe ich ja informativ darauf hingewiesen, dass der Totengrund bereits 2009 hier ein Thema war (und somit auch für dich problemlos recherchierbar):
Zitat von M11M11 schrieb am 15.02.2009:Zudem muß der Täter gute Ortskenntnisse verfügen. Der Fundort von Fraukes Leiche, der Wald dort, wird im Volksmund auch Totengrund genannt. So stands in der Zeitung.
Beitrag von M11 (Seite 7)

Aber wenn wir schon dabei sind (Wer behauptet, der belegt):
Zitat von emzemz schrieb am 05.04.2021:Frauke ging freiwillig mit



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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 03:02
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb: Warum die Spuren unzureichend waren, ist eine andere Frage, die man der zuständigen Kriminalpolizei stellen müsste, denn soweit ich weiß, sind diese Informationen nicht bekannt gegeben worden.
Es gibt mehrere Berichte zum Fall, die alle schon mehrfach hier gepostet wurden.
Das war meiner Meinung nach eine klassische Finte der Polizei um den Täter nervös zu machen. Das wird gerne bei Tätern gemacht, die man in einem gewissen Umfeld vermutet, beispielsweise um zu beobachten, wer Hals über Kopf die Gegend verlässt, seine Wohnung renoviert, Teppiche, und Gegenstände entsorgt etc. Eine solche Aussage kann auch Täter im Verhör nervös machen und ihn aus der Reserve locken. Quasi der einzige "Bluff" der hierzulande legal ist und auch gerne angewendet wird.
Das heisst nicht, dass es diese Spur je gegeben hat.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 08:34
Zitat von AnNevisAnNevis schrieb:Leider kann ich keine modern nachhaltig dauerhafte Quelle heute liefern, jedoch habe ich ja informativ darauf hingewiesen, dass der Totengrund bereits 2009 hier ein Thema war (und somit auch für dich problemlos recherchierbar):
Es geht nicht darum, wann der der Begriff Totengrund hier erstmals genannt wurde, wobei dieses Zitat
Der Fundort von Fraukes Leiche, der Wald dort, wird im Volksmund auch Totengrund genannt. So stands in der Zeitung. Zufall oder nicht ?!?

Quelle: http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/654/vermisst/
an sich schon recht dürftig ist, sondern dass du damit meinst,
Zitat von AnNevisAnNevis schrieb:Hm, warum wird die Diskussion darüber nun auf Frau Lieb verlagert? Es ging doch gar nicht um die Aussage von Frau Lieb.

Übrigens wurde der Totengrund offenbar auch schon von anderen Zeitungen lange vor dem Stern-Artikel erwähnt und hier auch bereits seit 2009 thematisiert.
entkräftet zu haben, dass der Name des Waldgebietes von Herrn Östermann stammend durch Frau Liebs der Öffentlichkeit zur Kenntnis gelangte. Dazu taugt ein "So stands in der Zeitung. Zufall oder nicht ?!?" eben nicht.

Ebenfalls stammt die Behauptung, dass die Stimmung erst nach dem Absenden der sms erfolgte, Frauke demzufolge vorher freiwillig mit ihrem Täter unterwegs war, von Frau Liebs. Woran sie das festmacht, wird von ihr nicht erklärt. Hat aber als gegeben hingenommen zu werden.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 12:06
Zitat von Nirvana21Nirvana21 schrieb am 15.03.2021:Weiß jemand vielleicht ob Chris ein Auto hatte oder wie er üblicherweise zu seinem Vater nach Lübbecke gekommen ist?
Falls das noch nicht beantwortet wurde: Chris und Frauke teilten sich Fraukes Auto. Er fuhr oft damit nach Lübbecke. Ab und an musste er natürlich auch den Zug nehmen.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb am 20.03.2021:Der einzige Unterschied ist ja der, dass Chris schon vor dem Anruf der Mutter mit Suchen begonnen haben soll, wobei aber nicht klar ist, was "alles abtelefoniert" genau meint. Das kann bedeuten: "Ich sitze seit Stunden am Telefon!" kann aber auch heißen: "Ich habe die drei Leute angerufen, bei denen sie am ehesten sein könnte."
Soweit mir aus meinen Quellen bekannt ist, hat Chris die Krankenhäuser und die ihm bekannten Freundinnen von Frauke "abtelefoniert". Also Personen und Orte an denen Chris Frauke unter den gegebenen Umständen zu dem Zeitpunkt vermutet hatte.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb am 21.02.2021:Also ich halte es nicht für komplett ausgeschlossen, dass sie aus der Stimmung heraus zu jemandem ins Auto gestiegen ist, den sie eigentlich nicht kannte.

In vielen Vermissten- oder Mordfällen kennt man aus der Berichterstattung ja nur das Bild, das die Angehörigen und Freunde im Nachhinein von einer Person zeichnen. Und was die "sich nicht vorstellen können" ist zwar subjektiv richtig, muss aber nicht unbedingt die ganze Wahrheit sein.

Zumal es natürlich auch wenig sinnvoll wäre, eine vermisste Person oder ein Mordopfer auch nur im Ansatz als vertrauensselig und leichtsinnig zu schildern, weil dann in der Öffentlichkeit schnell so ein "ach, selbst schuld, was steigt die auch zu einem Fremden ins Auto"-Bild entsteht. Was nun wirklich nicht schön ist.
Zu einem völlig fremden wäre Frauke meiner Meinung nach nicht eingestiegen. Jemanden den sie flüchtig kannte und zu dem sie kurzfristig eine gewisse Nähe aufgebaut hat, da wäre dies schon eher denkbar für mich. Aber ins Auto einsteigen um sich nachhause fahren zu lassen bei dem kurzen Gehweg? Außerdem ist völlig unklar wo genau dieser Einstieg erfolgt haben könnte. Zu viele Möglichkeiten ab dem Pub die Frauke hätte für ihren Nachhauseweg wählen können. Meiner Meinung nach wäre ein Zusteigen nur kurz vor oder an der Wohnung möglich gewesen.
Da hätte man Frauke aber schon abfangen müssen. Es wäre für eine Person, die Frauke nur flüchtig oder gar nicht kannte und beim Verlassen des Pubs beobachtet hätte, Aufgrund der vielen Möglichkeiten die Frauke hätte wählen können, sehr schwierig geworden sie rechtzeitig und gezielt mit einem Fahrzeug abzufangen.
Für eine Person, die Frauke gut oder besser kannte, wäre dies dadurch einfacher gewesen, dass dieser Person besser hätte einschätzen können, wo Frauke langgehen würde. Aber dennoch schwierig. Ich glaube, dass eine Person die Frauke gut kannte, die Frauke kurz vor der Haustüre oder an der Haustüre abfangen würde.
Und die Borchenerstraße war meiner Meinung nach auch 2006 nicht menschenleer gewesen um diese Uhrzeit.
Zitat von raydenrayden schrieb am 22.02.2021:Zumindest dass er die Ablagestelle sehr gut kannte, sehe ich auch so, denn die Leichenablage hat mE zu lange gedauert, als dass er auf der Straße hätte halten können dafür, also ist er die Einfahrt rein bis zur Schranke, die zufällig geteert ist, und er keine Reifenspuren hinterlässt. Das muss er in meinen Augen vorher gewusst haben.
Der geteerte Part ging aber damals nicht bis zum schlagbaum. Dort war schon Masse vorhanden in denen sich Reifenspuren hätten abdrücken können, wenn derjenigen mit dem Auto bis zum Schlagbaum gefahren wäre. Um sich die Verhältnisse dort damals besser vorstellen zu können hier noch mal die Bilder vom Fundort damals:

115577s]115577s

Frauke Fundort Ohne SCHLAGBAUM 3 Sat 1

115574s
Zitat von dawarnochwasdawarnochwas schrieb am 22.02.2021:Es scheint, dass Du ortskundig bist. Ich kenne den Ort nur vom Video. Da kommt in der ganzen Zeit kein Auto vorbei, nicht mal tagsüber, und das Video geht irgendwie 'ne Viertelstunde. Wie lange könnte die Ablage denn gedauert haben?
Es kommt ein Auto vorbei, ich habe das Video ja gemacht und extra drauf gehalten, als ein Auto vorbei rauschte. Das kannst du bei Min. 5:42 hier sehen.
Und das Video ist ca. 7 min lang und keine 15.
https://youtu.be/u5Avte7hMtA
Zitat von KeintäterKeintäter schrieb am 23.02.2021:Also ich halte es für vermessen anzunehmen das der Ableger die Stelle kannte nur weil dort der Weg asphaltiert ist. Genauso gut kann es im Schlicht weg egal gewesen sein.
Ich war ja da. Ich glaube nicht, dass die Chance (auch wenn gewiss ein kleiner Prozentsatz besteht) sehr groß ist, dass man diese Strecke und diesen Abschnitt per Zufall wählt. Ich habe vor meinen Besuch dort ähnlich gedacht. Aber meine Meinung hat sich danach geändert. An dieser Stelle fahren die Leute so schnell vorbei und sie ist so leicht zu übersehen, wenn man von Herbram Wald her kommt. Kommt man von Asseln und will man mit dem Kofferraum zum Schlagbaum stehen, dann muss man das Auto auf der Straße drehen. Das wiederum kostet Zeit und birgt das Risiko im Vorbeifahren gesehen zu werden. Es gibt auch noch die Einfahrt auf einen Kiesel Weg gegenüber dieser Einfahrt, die wäre sehr praktisch zu nutzen beim drehen des Autos von Asseln kommend. Man würde somit beim drehen des Autos aber doppelt Spuren hinterlassen.

Es ist vor allem Nachts bestimmt keine gut frequentierte Straße, aber dennoch denke ich schon, dass man mit einem toten Menschen im Auto sich so unauffällig wie möglich verhalten und die Ablage so gezielt und schnell wie möglich durchführen möchte.
Auch noch zu erwähnen wäre, dass meiner Meinung nach jemandem aus Asseln kommend in dieser Nacht ein dort in der Einfahrt parkendes Auto eher aufgefallen wäre, als einem Autofahrer, welcher aus der Richtung von Herbram Wald kommen würde.
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:Etwa die Hälfte der Spuren sind mittlerweile abgearbeitet. Parallel zu den Ermittlungen untersuchten Experten des Landeskriminalamtes, Gerichtsmediziner und spezielle Laboranten die am Tatort gesicherten Spuren. Ralf Östermann ist sich sicher, den Täter aufgrund dieser Spurenanalyse überführen zu können.
Ich persönlich halte diese Stelle dieses sehr alten Artikels einfach nur für sehr verschachtelt geschrieben, was deinem Beitrag natürlich nicht widerspricht. Den im Endeffekt meint diese Passage nur, dass am Fundort Spuren gesichert wurden. Was den auch sonst? Dafür waren die Beamten ja dort, um Spuren zu sichern und meiner Meinung nach wird es nie vorkommen, dass man gar keine Spuren ] an einem Tat- oder Fundort findet. Es ist also eine allgemeine Aussage des Journalisten die m.M. nach schön verpackt wurde um etwas positives über die Arbeit der Beamten und den Verlauf des Falls auszusagen.

Die Passage dahinter sagt meiner Meinung nur aus, dass diese Spuren einer Spurenanalyse unterzogen werden. Und auch hier: wie sonst soll man Spuren analysieren und auswerten, wenn nicht durch eine Analyse und Auswertung. Und das Herr Östermann vor der ersten Spurenanalyse guter Dinge war, dass ist auch klar. Denn immerhin tappte die Polizei seit Monaten im Dunkeln und der Leichenfund war das erste, große Ereignis seid Fraukes Verschwinden.

Somit ist der Inhalt dieser Passage im Artikel für mich relativ allgemein gehalten geschrieben.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 12:49
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Der geteerte Part ging aber damals nicht bis zum schlagbaum. Dort war schon Masse vorhanden in denen sich Reifenspuren hätten abdrücken können, wenn derjenigen mit dem Auto bis zum Schlagbaum gefahren wäre. Um sich die Verhältnisse dort damals besser vorstellen zu können hier noch mal die Bilder vom Fundort
damals:

Auch noch zu erwähnen wäre, dass meiner Meinung nach jemandem aus Asseln kommend in dieser Nacht ein dort in der Einfahrt parkendes Auto eher aufgefallen wäre, als einem Autofahrer, welcher aus der Richtung von Herbram Wald kommen würde.
Auf dem Bild mit dem Titel Original Polizeifotos sieht man es sehr gut und ich kann bestätigen, dass sich da nichts geändert hat, was den Untergrund anbelangt. Wird da ein Auto nur auf dem befestigten Bereich geparkt, so ragt es aus dem seitlichen Sichtschutz der Bäume heraus. Es ist dann auf jeden Fall zu sehen, egal aus welcher Richtung kommend man die Straße befährt.

Ich würde also davon ausgehen, dass das Auto weiter in den Wald hingefahren worden ist. Ein dunkles Fahrzeug dürfte eigentlich im Vorbeifahren nicht aufgefallen sein.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 16:24
Der Fall FL erinnert stark an die Entführung der 13jährigen Stephanie R. aus Dresden, die im selben Jahr im Januar 5 Wochen in der Gewalt eines Sextäters war. Seltsam, dass das niemals im Thread angeführt wurde. Ich kann jedenfalls nix dazu finden. Der Fall ging damals rauf und runter in den Medien, weil Stephanie R freikam und anschließend eine Öffentlichkeitstour durch die Talkshows absolvierte. Der Spiegel brachte einen langen und umstrittenen Artikel über den Fall.

Mario M. war spielsüchtig und Hundehalter. Er fuhr sein Opfer während der Entführung durch die Gegend. Das ist in gewisserweise ähnlich zum Fall Frauke Liebs. Die hohe Risikobereitschaft von Mario M erklärt sich durch die Spielleidenschaft. Vllt erklärt dieser Zusammenhang die Kontakte im vorliegenden Fall, die ja mehr als rätselhaft sind und ein hohes Risiko bargen aufzufliegen. Ein Nachahmungstäter, der Mario M noch toppen wollte?


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 16:35
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Der Fall FL erinnert stark an die Entführung der 13jährigen Stephanie R. aus Dresden, die im selben Jahr im Januar 5 Wochen in der Gewalt eines Sextäters war.
Interessanter Hinweis, vielen Dank dafür! Allerdings scheint es mir einen Unterschied auszumachen, ob das Opfer eine erwachsene junge Frau oder ein 13jähriges Mädchen ist, das sich vielleicht eher einschüchtern oder sonstwie beeinflussen lässt.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 17:35
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Welche "Fakt" meinst Du?
Dass da jemand nicht besonders gut zugedeckt im Gebüsch liegt. Das ist ein Fakt.

Wir können uns dann gerne weiter drüber streiten, ob das eher auf "behutsam" oder auf "weggeschmissen" schliessen lässt.
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:auch wenn es die Polizei so behauptet
Das muss man auch erstmal hinkriegen, in einem Fall, in dem es so wenig Fakten gibt, die wenigen dezidierten Äußerungen derjenigen, die sich mit diesem Fall etwas intensiver beschäftigen mussten und konnten, auch noch in Zweifel zu ziehen.
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Der Fall FL erinnert stark an die Entführung der 13jährigen Stephanie R. aus Dresden
Also eine Minderjährige, die entführt wurde, nicht telefoniert hat und lebt erinnert Dich an eine Volljährige, die entführt wurde, telefonierte und nicht überlebt? Ok, irgendwas fehlt mir da an Information.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 20:14
Zitat von KarajanaKarajana schrieb:Das war meiner Meinung nach eine klassische Finte der Polizei um den Täter nervös zu machen. Das wird gerne bei Tätern gemacht, die man in einem gewissen Umfeld vermutet, beispielsweise um zu beobachten, wer Hals über Kopf die Gegend verlässt, seine Wohnung renoviert, Teppiche, und Gegenstände entsorgt etc. Eine solche Aussage kann auch Täter im Verhör nervös machen und ihn aus der Reserve locken. Quasi der einzige "Bluff" der hierzulande legal ist und auch gerne angewendet wird.
Deine Meinung will ich dir nicht nehmen. Es ging darum, ob Spuren gefunden wurden und das bestätigt aus meiner Sicht diese Aussage der Ermittler eindeutig. Ich finde, da kann man nicht einfach das Gegenteil behaupten.
Das heisst nicht, dass es diese Spur je gegeben hat.
Und das die Ermittler damit nur leere Worte in Richtung des Täters schicken wollten, glaube ich persönlich nicht, das passt für mich zu den anderen zurückhaltenden Äußerungen zum Fall.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 20:43
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Den im Endeffekt meint diese Passage nur, dass am Fundort Spuren gesichert wurden
Richtig. Und darum ging es mir, dass Spuren gesichert wurden.
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Die Passage dahinter sagt meiner Meinung nur aus, dass diese Spuren einer Spurenanalyse unterzogen werden
Dies sehe ich persönlich anders. Da in der Vergangenheit (untersuchten) geschrieben wurde, verstehe ich es so, als hätten zum Zeitpunkt dieser Aussage bereits die Analyseergebnisse vorgelegen. Hier nochmal die Stelle:
Parallel zu den Ermittlungen untersuchten Experten des Landeskriminalamtes, Gerichtsmediziner und spezielle Laboranten die am Tatort gesicherten Spuren. Ralf Östermann ist sich sicher, den Täter aufgrund dieser Spurenanalyse überführen zu können.

http://web.archive.org/web/20120221000625/http://www.hellweg24.de:80/news/2007/mordfall-frauke-liebs-erstes-ergebnis-der-operativen-fallanalyse-des-landeskriminalamts
Zu den Berichten bzw. Aussagen der Ermittler gibt es noch diese Aussage, die ich auch sehr interessant finde:
Gegenwärtig engen Fallanalytiker und Mordkommission den Festhalteort und den Kreis der potentiellen Verdächtigen weiter ein. Beim Vorliegen von Verdachtsmomenten sind die Wissenschaftler beim Landeskriminalamt in der Lage, durch Auswertung objektiver Spuren einen Beweis zu führen.

http://web.archive.org/web/20120221000625/http://www.hellweg24.de:80/news/2007/mordfall-frauke-liebs-erstes-ergebnis-der-operativen-fallanalyse-des-landeskriminalamts
Wie ist diese Aussage zu verstehen?

Und auch diese:
Letztendlich fehlt uns der Zeuge, der das Opfer und den Täter zusammen gesehen hat“, erklärt Staatsanwalt Ralf Vetter. Der Kapitaldezernent weiter: „Nach einem Jahr kann sich niemand an Situationen erinnern, denen er damals keine Beachtung geschenkt hatte, weil nichts Auffälliges passiert ist.“

https://web.archive.org/web/20100513005316/http://www.frauke-liebs.de/pageID_9317396.html
(von mir unterstrichen)

Zu der Aussage im Artikel stellt sich mir die Frage, inwiefern eine Aussage eines Zeugen, der Frauke mit dem Täter gesehen hätte, einen so hohen Stellenwert haben kann, wenn die Ermittler völlig im Dunkeln tappen würden.

Angenommen der Täter war ein Unbekannter aus einem anderen Bundesland und der Zeuge könnte keine konkreten Angaben zu seinem Aussehen (im Dunkeln gesehen) und auch nichts zu seinem Kennzeichen etc. sagen. Welche objektive Hilfe wäre dieser Zeuge, warum wäre er so wichtig?
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Es ist also eine allgemeine Aussage des Journalisten die m.M. nach schön verpackt wurde um etwas positives über die Arbeit der Beamten und den Verlauf des Falls auszusagen.
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Und das Herr Östermann vor der ersten Spurenanalyse guter Dinge war, dass ist auch klar. Denn immerhin tappte die Polizei seit Monaten im Dunkeln und der Leichenfund war das erste, große Ereignis seid Fraukes Verschwinden.
Bei dem Bericht handelt es sich (wie ich verstehe) um einen Polizeibericht vom 12. Juni 2007. Also 1 Jahr nach dem Auffinden ihrer Leiche. Die Zeit für Auswertungen wäre reichlich da gewesen… Das würde für mich eher zu dem Bericht oben „untersuchten“ passen.
Mordfall Frauke Liebs | Mordkommission Paderborn
Quelle / Copyright:
Kreis Polizeibehoerde Paderborn
-Pressestelle-

http://web.archive.org/web/20120221000625/http://www.hellweg24.de:80/news/2007/mordfall-frauke-liebs-erstes-ergebnis-der-operativen-fallanalyse-des-landeskriminalamts
Ich finde es schon interessant, dass seither keinerlei Berichte oder Kommentare seitens der Ermittler im Allgemeinen stattfinden. Nichts - einfach nur Stille.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 21:00
@ waldkind7,
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:Ich finde es schon interessant, dass seither keinerlei Berichte oder Kommentare seitens der Ermittler im Allgemeinen stattfinden. Nichts - einfach nur Stille.
Das ist ganz einfach so, sie haben einfach nix. Sämtliche Spuren und Verdachtsmomente sind abgearbeitet. Daher auch der Zeugenaufruf. Nur, wer will sich nach so langer Zeit erinnern? Und vor allem, welchen Wert hat so eine Aussage?
Selbst wenn sie jemanden haben, dann müssten sie erst einmal Belastungsmaterial beim Täter finden und einen direkten Kontakt zu FL nachweisen. Das wird sehr schwierig. Alleine schon die "Ablage"... wie will man da einen Tathergang rekonstruieren? Der Leichnam wurde ja nicht eingegraben aufgefunden, oder wies Spuren von Gewalteinwirkung auf.
Am 4. Oktober 2006 wurde die Leiche von Frauke Liebs bei Lichtenau an der L817 zwischen Asseln und Herbram-Wald im Kreis Paderborn von einem Jäger aufgefunden. Sie lag stark verwest und skelettiert in einem Waldstück, etwa 20 Meter von der Straße entfernt, in einer hinter einem Baumstamm gelegenen Mulde unter Tannendickicht (♁Ungefährer Fundort). Kriminaltechnische Untersuchungen legten nahe, dass der Fundort nicht der Tatort war. Es konnten keine Reifenspuren, Fingerabdrücke oder DNA-Spuren gesichert werden.
Quelle: wikipedia


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 21:01
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:Ich finde es schon interessant, dass seither keinerlei Berichte oder Kommentare seitens der Ermittler im Allgemeinen stattfinden. Nichts - einfach nur Stille.
vieleicht hat die Spurensicherung ja auch einen verdächtigen ermitteln können aber die Beweise reichen einfach nicht aus. Das würde die Aussage des Polizisten erklären das es leider keinen Zeugen gegeben hat der FL Begleitung einer Person gegeben hat.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 21:06
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:meiner Meinung nach wird es nie vorkommen, dass man gar keine Spuren ] an einem Tat- oder Fundort findet
Auch hier bin ich bei dir.
Und nach dem Locard`schen Prinzip müssten auch welche am Fundort gewesen sein.

Das Locard’sche Prinzip :
Die Locard’sche Regel, auch das Locard’sche Prinzip genannt, ist eines der wichtigsten Prinzipien der modernen Forensik. Sie besagt, dass kein Kontakt zwischen zwei Objekten vollzogen werden kann, ohne dass diese wechselseitige Spuren hinterlassen.[1] Sie wurde von Edmond Locard entwickelt, der Mediziner und Jurist war, sich später aber verstärkt der Kriminalistik zuwandte.
Bereits um das Jahr 1910 formulierte der damalige Direktor des französischen Polizeilabors in Lyon und Mitbegründer der modernen Forensik Edmond Locard, dass kein Täter eine Tat begehen oder einen Tatort verlassen könne, ohne eine Vielzahl von Spuren zu hinterlassen.

Locard formulierte das so:

„Überall dort, wo er geht, was er berührt, was er hinterlässt, auch unbewusst, all das dient als stummer Zeuge gegen ihn. Nicht nur seine Fingerabdrücke oder seine Fußabdrücke, auch seine Haare, die Fasern aus seiner Kleidung, das Glas, das er bricht, die Abdrücke der Werkzeuge, die er hinterlässt, die Kratzer, die er in die Farbe macht, das Blut oder Sperma, das er hinterlässt oder an sich trägt. All dies und mehr sind stumme Zeugen gegen ihn. Dies ist der Beweis, der niemals vergisst. Er ist nicht verwirrt durch die Spannung des Augenblicks. Er ist nicht unkonzentriert, wie es die menschlichen Zeugen sind. Er ist ein sachlicher Beweis. Physikalische Beweismittel können nicht falsch sein, sie können sich selbst nicht verstellen, sie können nicht vollständig verschwinden. Nur menschliches Versagen diese zu finden, zu studieren und zu verstehen kann ihren Wert zunichte machen.“[1]
Wikipedia: Locard’sche Regel

Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass man keine Spuren auch an der Leiche finden konnte nach 7 Tagen Kontakt mit dem Täter, in seinem Auto mitgefahren, von ihm auch zum Ablageort getragen usw… ?
Ja, natürlich spielten die Umwelteinflüsse eine Rolle dabei und trotzdem war nicht alles verwest. Es müsste nach 3 Monaten z.B. noch Haare und Fingernägel vorhanden sein.
Außerdem waren die Kleidung und Schuhe auch da, die sie bei sich hatte, wobei ich nichts von Unterwäsche gelesen habe. Weiß jemand etwas davon? Die Socken fehlten…

Das man nichts Verwertbares sichern konnte, das wäre für mich mindestens ungewöhnlich.


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Mord an Frauke Liebs

10.04.2021 um 21:06
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Quelle: wikipedia
Ich bin theoretisch Wikipedia-Fan, aber ich würde dann einem erfahrenen Ermittler mehr glauben schenken als der Wikipedia.
Zitat von JeeKayJeeKay schrieb:Daher auch der Zeugenaufruf
Welcher jetzt genau? der von seit Jahren schweigenden Ermittlern oder der von der website aus dem letzten Jahr?


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