capslock schrieb:Ich halte die Anrufe eher für ein Indiiz, dass sie ihn nicht kannte.
Ist für mich auch wahrscheinlicher.
Ebenso, dass sie kein Zufallsopfer gewesen ist bzw. gewesen sein könnte (man weiß es ja nicht) und der Täter sie sowie auch ihr Familiäres- und Freunde- und Bekanntenumfeld wenigstens flüchtig gekannt haben könnte und er daher vielleicht auch abschätzen konnte, dass man sich in ihrem Umfeld auch schnell Sorgen um ihren Verbleib machen würde.
Dass sie ihn nicht gekannt haben könnte, hätte ihm auch eine gewisse Sicherheit verlieren, sie telefonieren zu lassen, ohne Angst haben zu müssen, zumindest seine Person oder auch nur Andeutungen, Hinweise auf seine Person zu verraten. Denn auch wenn für mich sehr wahrscheinlich ist, dass die Telefonate nur unter Androhung von Gewalt oder einem anderen empfindlichen Übel seitens F getätigt wurden, hätte er sich nie sicher sein können, dass sie immer vollends mitspielt.
Ob sie anfänglich noch freiwillig mit dem Täter mitgegangen - gar dann auch mitgefahren sein könnte, auch sollte sie ihn nicht gekannt haben, wirklich schwer abzuschätzen. Für mich spricht nach wie vor dafür, dass niemand etwas beobachten und nicht mal hören konnte an dem Abend, zumindest so viel wir wissen, denn sie hätte sich, wenn, bestimmt nicht ohne Gegenwehr oder zumindest nicht ohne Hilfeschreie entführen lassen.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, nur möglich, wie wahrscheinlich - Mmmh, dass der Täter sie völlig überraschend arg- und wehrlos aus dem Nichts überfallen, überwältigt haben und sie dadurch keine Chance auf Gegenwehr und Hilferufe gehabt haben könnte.