violina schrieb:Ich glaube auch, dass es ein Mann und eine Frau waren. Sie müssen nicht unbedingt ein Paar gewesen sein.
Die Tat äußert sich uneinheitlich, wandelt zwischen den Polen von Mitgefühl und Grausamkeit. Es ist schwer, sich das innerhalb einer einzigen Person vorzustellen.
Ich weiß was Du meinst, meine Empfindung geht in die gleiche Richtung; es sind da Ambivalenzen, die ich schlecht in nur einer einzigen Person vereinen kann.
An einen Einzeltäter glaube ich auch nicht.
Meine Vermutung geht sogar noch weiter.
Frauke Liebs könnte sich spontan einer ganzen Gruppe ihres Alters angeschlossen haben, weswegen sie anfangs auch völlig bedenkenlos gewesen wäre.
Von einer fröhlichen gemischten Gruppe geht zunächst keine Gefahr aus. Vielleicht wurden im weiteren Verlauf Drogen konsumiert, die Frauke nicht vertrug und eigentlich nicht wollte; die folgenden Tage war sie nie allein, verschiedene Personen „kümmerten“ sich abwechselnd um sie. Die empathischeren unter ihnen ließen sie auf Fraukes Bitte hin mit Zuhause telefonieren.
Als Frauke schließlich unterversorgt starb, wurde sie kurzerhand im Wald abgelegt.