FritzPhantom schrieb:Ich denke, eine Frau hätte sie nicht telefonieren lassen.
Ich denke bereits, dass eine Frau sie erst gar nicht gegen ihren Willen und dann auch noch so lange festgehalten und dann auch getötet hätte. Wobei natürlich auch immer noch nicht klar ist, unter welchen genauen subjektiven Umständen Frauke zu Tode gekommen ist.
Wobei ich schon von Vorsatz ausgehe - entweder als Begehungstat oder vorsätzlich durch Unterlassen. Von Fahrlässigkeit gehe ich weniger aus - also von einer im Rahmen der Freiheitsberaubung unbeabsichtigten Todesfolge.
Es muss auch nicht zwingend auf eine Frau hinweisen, nur weil keine grobe Gewalteinwirkung gegen den Körper festgestellt werden konnte.
FritzPhantom schrieb:Und es ist auch gar nichts darüber bekannt, dass es so extreme Eifersucht gegeben hätte in Fraukes Umfeld. Ich denke, das hätte sich nicht verheimlichen lassen.
Zum einen das und zum andere denke ich immer noch (ja, aufgrund Vorurteilen aber auch allgemeinen Erfahrungen), dass zumindest die meisten Frauen anders auf Eifersucht reagiert hätten oder auch um sich an ihr zu rächen, wenn... Also eine Frau weniger drastische Mittel bzw. Wege genommen hätte, um sich zu rächen oder und um es ihr heimzuzahlen.
FritzPhantom schrieb:Ein männlicher Täter, den hätte sie eher um den Finger wickeln können, mal anrufen zu dürfen.
Das denke ich wenn auch.
Wobei es ja auch sein kann, dass es von vornherein die Absicht des Täters gewesen sein könnte, sie telefonieren zu lassen, ihr Kontaktaufnahme zu gewähren. Für eine gewisse Zeit.
FritzPhantom schrieb:Das einzige, was noch helfen könnte, wäre DNA. Ich verstehe nicht, dass man mit modernen Methoden gar nichts finden konnte. Aber ich bin auch kein Spezialist.
Ich auch nicht, aber durch die oberflächige Ablage, die Liegenzeit über Monate und das auch noch im Sommer 2006 (ein Hitzesommer) waren wirklich sehr ungünstige Faktoren, Gegebenheiten. Das hat dem oder den Verantwortlichen leider in die Karten gespielt.