Um nochmal was zum angeblichen freiwilligen Wegbleiben von Frauke was zu sagen, warum sollte sie das machen? Wenn sie mal ne Auszeit haben wollte , oder einen Typen kennen gelernt hat, warum sollte sie dann alles so kompliziert machen ? Ist doch Blödsinn.
Sie war erwachsen und Single, sie hätte wegbleiben können , ev dem Chris oder wen auch immer ne kurze SMS schreiben können oder Telefonieren , dass sie ein paar Tage für sich braucht. Sie hätte auch ganz bestimmt nicht riskiert dass es Ärger auf der Arbeit oder der Schule gibt, hätte sich krank schreiben lassen können, oder wenn das bei ihr gegangen wäre, sich ein paar Tage frei nehmen. sie hätte auch an Wechselwäsche gedacht und wäre bestimmt nicht mit 2Euro abgetaucht. Das ist doch Schmarn in meinen Augen.
Was hätte ihr denn passieren sollen? Und warum sollte sie dann immer wieder anrufen und SMS schreiben? Sie ist festgehalten worden und dann zu Tode gekommen.
Das glaube ich auch!
Aber noch einmal, immer wieder werden hier die damaligen Bedingungen ignoriert. oder absichtlich
weggelassen. Frauke war hundemüde, was sich im Vorfeld durch dauerndes gähnen bemerkbar machte.
Aber das wichtigste war doch, das Frauke keinen Schlüssel für die Wohnung hatte. Chris hatte diesen
ja geholt und versprochen der Frauke später die Tür zu öffnen.
Sinn hätte es aus meiner Sicht dann wohl eher gemacht vor dem weg fahren ihren Haustürschlüssel
zu Holen, ja natürlich auch ihr Ladekabel fürs Handy, aber vielleicht bin ich ja da zu altmodisch?
Ich habe ja für mich eine Zusammenfügung in Form eines Bildbandes gemacht, will hier mal einen
Teil einstellen.
Noch einmal, für mich ist der Ablauf nicht wirklich schwer nachvollziehbar. Der richtige Ansatz hätte
zumindest 2007 den Durchbruch gebracht.
Ausschnitt aus dem fast 100 seitigen Buch ---
“Puzzle-Teil-Das Versteck“:
Das Versteck ! Eine der wichtigsten Fragen ist für mich immer noch, wo war das Versteck? 06.20006 -- 06.2024 , war oder ist es möglich das Versteck zu lokalisieren, oder wird dieses für immer ein Geheimnis bleiben. 1. Aus meiner Sicht gibt es mehrere Möglichkeiten das damalige Versteck zu Lokalisieren, als erstes ist die kriminalistische Sichtweise der Sendemasten sehr aussagekräftig. Sichtweise der Polizei-Profiler:

Diese Theorie der Polizei hat aus meiner Sicht zu viele Wiedersprüche. Heute dürfte wohl endgültig geklärt sein das Frauke Liebs zwar nicht entführt wurde, aber das Sie festgehalten wurde ist Fakt, also eine Gefangene, die Frage bis heute ist nur ab wann? Die Zeichnung unten zeigt, dass eine Fahrt von Nieheim-Entrup nach Hövelhof-Dreihausen direkt nicht möglich war, siehe Sperrgebiet.

Dazu kommt Nieheim-Entrup ist mit dem Auto ca. 40 Minuten entfernt.
Alle Umstände sprechen gegen eine so lange Fahrt von Frauke Liebs nach Nieheim. Unumstritten ist erst mal nur, dass das “Handy“ von Frauke sich in den “Telefonmast von Entrup“ eingewählt hat. Es gibt aber noch eine zweite Theorie, eine den wirklichen Sinn macht. Diese zeigt, wo das Versteck tatsächlich gewesen ist.

Diese Theorie stammt auch von einem Hauptkommissar der Polizei, einer der diese aus eigener Erfahrung erstellt hat. Ich habe diese Hypothese mal auf Fraukes Fall umgesetzt, siehe Oben.
Hauptkommissar Klaus Lohmann A.D. wurde in eine neu gegründete Abteilung der Polizei versetzt, die sich ausschließlich mit Entführungen befasste. Neu war, dass diese durch mobile Telefonkontakte abgewickelt wurden. Jahre später hat er aus den Erfahrungen der aufgeklärten Fälle für sich eine Studie gemacht. Dabei ist ihm aufgefallen, dass es eine Übereinstimmung in allen Fällen gabt: Keiner dieser Fälle hatte etwas mit dem anderen zu tun, aber alle zeigten eine fast Identische Vorgehensweise. Die erste Kontaktaufnahme war immer am weitesten vom Versteck der Geisel entfernt. Der zweite Kontakt war dann schon näher am Versteck der Geisel und der dritte Kontakt war noch näher am Versteck. Fazit, je länger die Entführung dauerte und je mehr Kontakte zustande kamen, umso kürzer waren die Abstände zwischen Sendemast und Versteck. Das Risiko durch unvorhersehbare Ereignisse erwischt zu werden wurde dadurch deutlich geringer, (Unfall, Verkehrskontrolle, Reifenpanne)! Dieses Vorgehen wurde damals von den Tätern tatsächlich unbewusst gemacht. Beispiel unten:

Auch ein versteckter Hinweis von Frauke Liebs weist auf die Driburger- Straße als Versteck hin.
Chris fragt: "Wo bist du?" Frauke antwortet: "Mama." Chris fragt erneut: "Wo bist du?"
Frauke antwortet erneut: "Mama."
Chris fragt erneut: "Wo bist du?"
Frauke antwortet erneut: "Mama."
Frauke Liebs gibt dreimal die gleiche Antwort auf die Frage von Chris, “Wo bist du“ – Frauke sagt -- “Mama“.
Mutter Liebs: Es kam kein Lebenszeichen mehr. In mir stieg die Angst weiter auf. Und jeder war mit dieser Angst allein. Wir haben das zweite Mal Flugblätter verteilt. Die Leute feierten die WM, und wir suchten meine Tochter. Ich dachte über ihre Antworten nach. Warum hatte sie auf die Frage, wo sie sei, geantwortet: "Mama. Mama." Erst ging ich davon aus, dass sie weggetreten war. Aber vielleicht war das ein versteckter Hinweis. Ich bin Direktorin an einem Gymnasium in Bad Driburg, östlich von Paderborn. Dort lebe ich unter der Woche in einer Zweitwohnung. Wollte sie in diese Richtung lenken? Mitbewohner Chris: Aber war sie noch klar genug, so eine versteckte Botschaft zu senden? Ich zweifle daran. Der Ermittler: Ich sehe darin heute einen Hilferuf, da sie ahnte oder wusste, was auf sie zukommt.
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1. Mitbewohner Chris: Aber war sie noch klar genug, so eine versteckte Botschaft zu senden? Ich zweifle daran. Das ist eine Beurteilung, die ich nicht verstehe. Gerade das letzte Telefonat hat doch gezeigt, dass Frauke zwar sagt das sie sehr müde ist, aber ihr verstand tatsächlich sehr wach war.
Ausschnitt aus letztem Gespräch:
„Wirst du festgehalten“? „Ja.., Nein! Nein!“ Frauke gibt zu das Sie festgehalten wird, merkt aber das ihr Gegenüber etwas mitbekommen hat, korrigiert sofort mit „Nein! Nein“, macht das jemand der nicht klar denken kann? Chris scheint das “Ja“ aber zu überhören. „Hast du Angst?“ „Nein.“ „Wer ist bei dir?“ „Kann ich dir nicht sagen.“ „Bist du müde?“ „Ja, sehr müde.“ „Weißt du, dass die Polizei nach dir sucht? „Ja, ich weiß.“ „Woher weißt du das?“ -- Frage -- „Ich bin ja fast eine Woche weg.“ -- Eine klare Antwort! „Warum bist du denn weg.“ -- Frage -- Frauke hatte doch gerade eben erst mit “Ja“ zugegeben das sie festgehalten wird und deswegen weg ist! „Das weißt du doch, Chris.“ -- Durchdachte Antwort -- „Nein. Hast du einen anderen Typen kennengelernt?“ „Du weißt doch, dass ich nicht wegen ‘nem Typen eine Woche wegbleibe. Du kennst mich doch.“
Frauke sagt eindeutig, das Sie nicht zu einem “Typen“ ins Auto gestiegen ist.
Das Gespräch zeigt, Frauke ist zwar müde und mit Sicherheit auch erschöpft, beantwortet die Fragen trotzdem präzise. Das bedeutet, Frauke konnte nicht nur Hinweise geben, Sie hat diese auch reichlich gemacht. Für mich steht fest, Frauke wurde festgehalten, und Sie wusste genau das es nur Hilfe von Chris geben konnte. Er aber wusste nicht, wo Sie war. Das Handy wurde immer kurz vorm Senden an und danach wieder ausgeschaltet, deshalb ist eine Ortung nicht möglich gewesen. Was aber musste Frauke damals durch versteckte Hinweise übermitteln: 1. Erst mal, dass Sie festgehalten wird! 2. Wo sie festgehalten wird--(Stadt und Straße)! 3. Von wem sie festgehalten wird!
Das hat Frauke in der Lage, in der sie sich befand (kein Handy zur freien Verfügung, gefangen und immer unter Beobachtung) aus meiner Sicht gut hinbekommen, auch wenn das bis heute keiner verstehen kann/will.
Sie hat gesagt, dass sie in Paderborn ist, nicht das sie nach Paderborn kommt! Sie hat gesagt das sie nicht bei ‘nem Typen ist (Typ = Mann), also bei einer Frau! Sie hat verschlüsselt gesagt, dass sie in der Driburger-straße ist!
“Mama“ = “Bad Driburg“ = “ Driburger-Straße “!
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2.Der Ermittler: Ich sehe darin heute einen Hilferuf, da sie ahnte oder wusste, was auf sie zukommt. Wie schon im Vorfeld gesagt, “Mama“ war eine Antwort auf eine Frage von Chris, passt also nicht als Hilferuf für die Mutter, also nicht Hilf mir Mama, Sorry!
Zwei Gründe dafür das der Fall von Frauke Liebs nicht aufgeklärt wurde. Chris beurteilt Frauke leider falsch, traut ihr nichts zu, sieht dadurch seine eigene Leistung nicht richtig. Eine Leistung die zumindest mir geholfen hat, diesen Fall logisch und realistisch nachzuvollziehen.
Der Ermittler hat bestimmt seine Arbeit gut gemacht, aber seine Äußerungen, zumindest der Öffentlichkeit gegenüber, waren einige zu lapidar oder einfach zu oberflächlich. Kann sein, dass das genau die Absicht war, oder aber es fehlte so kurz vor der Rente der Biss, um den Fall doch noch zu lösen? Das aber weiß am Ende nur der Ermittler selbst. Noch einmal, Frauke hat nicht einfach -“ Mama – Mama“ gesagt, sondern jeweils eine Antwort auf eine eindeutige Frage gegeben. Chris fragt: "Wo bist du?" -- Frauke antwortet: "Mama".
Auf eine Frage gab es eine Antwort, die wir nicht verstehen. Gymnasium in Bad Driburg – gibt es einen Zusammenhang? Nein und Ja !
Frauke bekommt von Cris eine perfekte Vorlage. Sie kann endlich nach dem Ort auch die Straße ihres Verstecks benennen - “ Paderborn – Driburger Straße “ ! Das “Mama“ eine versteckte/verschlüsselt Antwort war dürfte jetzt verständlich sein. Frauke hat damals schnell und gut auf die Frage von Chris reagiert. Frauke hat für mich gezeigt, dass sie schon mehr als nur durchschnitt war. Sie hat es geschafft zahlreiche Hinweise zu geben, wir haben sie aber bis Heute nicht verstanden. Die Telefonkontakte sind aus meiner Sicht hauptsächlich von von Frauke ausgegangen.
Für Mich ist der Fall glaubhaft und verständlich nachvollziehbar. Fragen gibt es nicht mehr.
Das Geographische Profil, sogar die Zuordnung der Telefonmasten ist aus meiner Sicht für einen einigermaßen guten Profiler nicht wirklich schwer zu erklären.
Eine Frage oder Antwort sind o.k., lange Diskussionen müssen nicht mehr sein. Die Familie Liebs kennt mein Gedanken schon und kann selbst endscheiden wie sie damit Umgehen möchte.
Aber auch die Polizei hat 1 Woche eines von 3 der gemachten Fotobücher mit meinen Gedanken.
Irgend wann wird sich jemand damit befassen und merken, der Fall ist richtig gesehen gar nicht so
schwer zu verstehen.
Sollte die Täterin hier noch mitlesen, was ich nicht gerade mehr glaube, dann weiß sie das dieser Tatablauf genau so war wie von mir beschrieben. Das bedeutet, nicht mehr lange und es Schellt an der Tür.
Gruß, Alli1959-2
Quelle: