Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der schwarze Mann/Soko Dennis

10.819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Schwarzer Mann, 2001 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 16:07
@megavolt

In diesem Artikel von 2024 ist eine ziemlich gute Luftaufnahme von dem Gebäude und dem See von 2004, in dem Jonathhan gefunden wurde. Zu sehen sind auch mehrere Polizeifahrzeuge an dem See.
Zu sehen sind auch zwei Feldwege, die direkt zum See führen.
https://france3-regions.franceinfo.fr/pays-de-la-loire/loire-atlantique/la-baule/affaire-jonathan-coulom-vingt-ans-apres-le-meurtre-du-petit-garcon-a-quand-un-proces-2948780.html

Er hat 3 Kinder entführt und ermordet und wurde nicht entdeckt. Das setzt für mich genaue Planung voraus und immer einen Plan B. Es war ja schon das zweite Gewässer das er aufgesucht hat. Beim 1. wurde er von dem Bauern mit Hund vertrieben. Und auch da schon hätte er diesen 19 Kilo Betonblock oder ähnlich schweres gebraucht zum versenken. So etwas liegt ja nicht gerade auf jeder Wiese herum.

Hier nochmal etwas ausführlicher der Knotenexperte. Er hatte auch das zweite Seil dabei, mit dem er den Jungen an den Stein band.
„Zuerst hat er die Handgelenke gefesselt“
Er befand sich bereits in der Fötusstellung, bevor er gefesselt wurde.
Er präzisiert, dass es zwei verschiedene Arten von Seilen gibt: eines, um die verschiedenen Gliedmaßen des Kindes zu fesseln, und ein zweites, um den Körper an den Betonstein zu binden. Ohne Gewissheit betont der pensionierte Marineangehörige, dass der kleine Jonathan gefesselt wurde, bevor er zur Wasserstelle transportiert wurde.
Das Seil, das ihn mit dem Betonstein verband, sei erst kurz vor dem Untertauchen angebracht worden.



melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 16:12
@jeandArc
Danke schön :-)

Aber mir gings ja darum, wie N. evtl. auf diesen See gekommen sein kann. Dieses Luftbild hatte er vermutlich noch nicht, Bildmaterial von diesem Teich ist sicher erst in größerer Menge nach dem Leichenfund im Internet aufgetaucht (müsste man theoretisch aber auch gegenchecken).

Ich denke, er hat die Gegend per googleearth, googlemaps und sicher auch persönlich abgegrast nach guten Möglichkeiten. Auf diese Art und Weise wird er auf diesen Teich gekommen sein. Evtl. natürlich auch als Gast in diesem Haus. Aber das würde sich leichter überprüfen lassen.
Es wird sicher viel hit and miss bei seinen Touren dabei gewesen sein. Auch die Entführungsorte werden ja nicht immer funktioniert haben. Wer weiß wie viele Aktionen er abbrechen musste, weil er vielleicht doch nicht so gut auf ein Gelände kam, ihn ein Hausmeister gestört hat oder eine verschlossene Tür aufgehalten hat. Er war vermutlich hochroutiniert und die Dunkelziffer dürfte nach wie vor hoch sein.


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 17:48
Was ich hier interessant und verblüffend finde (weil es bisher in Deutschland nicht bekannt war):
Einigen Gutachtern zufolge starb der zehnjährige Jonathan an Erstickung, bevor er gefesselt und im Wasser versenkt wurde. Andere hielten den fortgeschrittenen Verwesungszustand der Leiche für eine sichere Aussage schwierig.
Der Junge lag in Fötusstellung zusammengekauert da, an Handgelenken, Knöcheln, Ellbogen und Knien mit Seilen gefesselt und mit einem 19 kg schweren Betonblock beschwert.
https://france3-regions.franceinfo.fr/pays-de-la-loire/loire-atlantique/nantes/proces-martin-ney-a-nantes-on-ne-peut-pas-sortir-insensible-d-un-tel-dossier-qu-est-il-arrive-a-jonathan-coulom-en-2004-les-legistes-a-la-barre-3354874.html

Ney hat also einige Zeit damit verbracht, dem schon toten Jungen diese Fesseln anzulegen.
Die Fesselung diente nicht dazu, den Jungen wehrlos zu machen.
Und zur Versenkung der Leiche trug diese sicher auch nicht bei.

In unserer damaligen Diskussion wurde immer mal wieder das Thema einer möglichen Nekorophilie Neys diskutiert.

Vor allem der Vater des ersten (?) Opfers Ulrich Jahr vertrat jene These vehement.

In diesem Beitrag von 2012 hatte ich mir schon Gedanken darüber gemacht (auch Felix Nienaber mit einbezogen) und finde es seitdem ziemlich plausibel:

Beitrag von GonzoX (Seite 481)


3x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 17:59
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Ney hat also einige Zeit damit verbracht, dem schon toten Jungen diese Fesseln anzulegen.
Hier habe ich falsch formuliert. "Ney" bitte mit "der Täter" ersetzen, es steht ja noch nicht fest, dass er der Täter war.


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 18:59
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Und zur Versenkung der Leiche trug diese sicher auch nicht bei.
Hmmh, aber könnte es nicht schon sein, dass der Täter ein möglichst kompaktes "Paket" haben wollte?

Was sehr gegen Ney spricht, ist die Sache mit dem Hund. Das war wohl kein Allgemeinwissen, als sich der Mithäftling an die Ermittlungsbehörden wandte. Das wäre schon ein übergroßes Zufall, dass sich die beiden Geschichten des Mithäftlings und des französischen Landwirts decken.
Was etwas wundert, ist, dass N. ja irgendwo eine Zeitlang eine Einkunft in der Gegend hätte haben müssen. Es scheint möglich, dass der Täter den Jungen noch eine Weile lebend bei sich hatte. Dass sich niemand erinnern kann, ihm ein Ferienhaus o.ä., was anderes kommt ja kaum in Frage außer evtl. noch ein Wohnmobil, vermietet zu haben?


1x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 19:03
Grossen Respekt gehört m.E. den deutschen Ermittlungsbehörden gezollt, die sich früh an die französischen Ermittler wandten, dort aber erstmal zerschellt sind. Ich kritisiere ja auch gerne mal Ermittlerarbeit vom Schreibtisch aus, quer durch die Threads, aber das finde ich schon anerkennenswert. Nur lassen sich die Franzosen, glaube ich, ungerne in ihre Dinge reinreden. Bei den Annecy-Morden war das ja ein ähnliches Thema zwischen Engländern und Franzosen. Der Prozess gegen N. hätte vermutlich auch ein paar Jahre früher stattfinden können.
Nicht für ganz ausgeschlossen halte ich, dass N. dort in Frankreicht evtl. einen Kumpan hatte.


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

22.05.2026 um 20:57
Wenn das wirklich wahr ist, dann haben die Ermittler in all diesen Jahren hier einen riesengroßen Fehler gemacht.

Sowas ist ja fast unverzeihlich.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:In demselben Haus, in dem er 1995 den jungen Dennis Rostel tötete.
Wie kann man so eine wichtige Spur nicht sehen?

Und was mich noch mehr nachdenken lässt: hieß es nicht immer, seine Pflege"Jungs" hätten angeblich nichts mit- bzw. gar abbekommen? Den Punkt der Story verstehe ich jetzt nicht


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

23.05.2026 um 03:28
Ich möchte in Erinnerung rufen die gestrige Aussage des leitenden Ermittlungsbeamten. Der, als die deutschen Ermittler am 18. April 2004 kamen, ihm die Geschichte vom "Schwarzen Mann" erzählten, und er eingestehen musste, dass er ihnen nicht geglaubt hat. Was für eine Überheblichkeit und ein riesengroßer Fehler in den Ermittlungen. Kein .Wunder hatte er große Erinnerungslücken.

Heute hat sein, Vermutung von mir, Nachfolger ausgesagt. der 2007 den Fall Jonathan übernommen hat. Hier einige Zitate:
Kurzgeschnittene Haare, ein makelloses weißes Hemd mit Tressen an den Schulterklappen, eine ruhige Stimme: Pascal Cotten war drei Stunden lang zu Gast, um die Ermittlungen, die er ab Oktober 2007 leitete, als er die Leitung der Einheit „Disparition 44“ übernahm, akribisch zu analysieren. Sein Tonfall ist flüssig, präzise und von der erwarteten militärischen Strenge geprägt. „Als ich ankam, hatte ich 5.300 Verfahrensunterlagen zu analysieren“, erklärt er. Und immer noch kein Täter in Sicht… Zusammen mit seinen elf Kollegen in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique), die sich ausschließlich diesem Fall widmen, fängt er ganz von vorne an und lässt die gesamte Akte zur Entführung und Ermordung des kleinen Jonathan Coulomb, die sich drei Jahre zuvor ereignet hatte, durch die Mühle der Anacrim laufen.
AnaCrim muss man hier sicherlich keinem erklären. Und jetzt wird es interessant:
Die Software, mit der sich Informationen abgleichen oder Zusammenhänge herstellen lassen, spuckt daraufhin Daten, Hinweise und vor allem Zeugenaussagen aus, die bisher in den Akten schlummerten. Man erfährt dort insbesondere, dass der Besitzer des Herrenhauses mit Blick auf den Teich von Guérande tatsächlich bereits am Tag nach dem grausigen Fund gemeldet hatte, „eine schwimmende Masse […] bereits am 14. oder 15. April“ gesehen zu haben, also eine Woche nach der Entführung. Diese „Gestalt“ wurde auch von anderen Spaziergängern oder Anwohnern „am 22. April“, „am 28. April“, „am 29. April“ oder sogar „am 1. Mai“ gesehen, wobei sie durcheinander „ein Nutria“, „eine Schildkröte“ oder sogar „eine Qualle“ vermuteten. Von Tieren war jedoch keine Rede, es handelte sich in Wirklichkeit um die beschwerte und gefesselte Leiche von Jonathan Coulom, die am 19. Mai 2004 aus diesem „Gewässer“ geborgen wurde.
Angesichts dieser neuen, durcheinandergebrachten Chronologie bröckelt die Spur eines Einheimischen, der das Kind möglicherweise lange Zeit bei sich zu Hause festgehalten haben könnte, bevor er es tötete, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Gestützt auf ein 2009 in Auftrag gegebenes forensisches Gegengutachten, das von einem „Untertauchen, das sehr wohl noch am Tag des Verschwindens stattgefunden haben könnte“ spricht, erweitert man das Spektrum der Möglichkeiten um die Hypothese eines zufälligen Täters.
Und für dieses Resultat haben sie damals 2 Jahre lang gebraucht? Unfassbar.
Man erinnert sich nun an das Interesse, das die deutschen Polizeibeamten bereits in den ersten Stunden der Ermittlungen im Jahr 2004 gezeigt hatten. Sie, die seit Anfang der 1990er Jahre einem pädophilen Mörder nachjagten, der seine Opfer im Schlaf direkt in Ferienlagern entführte, waren so wachsam, dass sie bis in die Loire-Atlantique gereist waren, um sich mit den Franzosen auszutauschen. Da die sich auf die Spur eines einheimischen Tieres konzentrierten, hatten diese dem zwar höflich, aber ohne weiteres Interesse Beachtung geschenkt. Als Pascal Cotten dann im Herbst 2007 die Beobachtungen seiner Kollegen jenseits des Rheins erneut las, ging ihm ein Licht auf. „Da er [der gesuchte Täter, Anm. d. Red.] 1992, 1995, 1998 und 2001 in Norddeutschland zugeschlagen hatte, rechneten sie damit, 2004 [drei Jahre später, Anm. d. Red.] einen Fall bei sich zu haben“, fasst der heute pensionierte Gendarm zusammen.
Und jetzt wissen wir auch, warum die gestrige Berichtserstattung mit den 5 forensischen Gutachtern und dem Knotenexperten so kurz ausfiel.
Die deutschen Ermittler geben dieser Serie erst 2011 einen Namen, der so düster wie metronomisch ist, mit der Verhaftung von Martin Ney, der drei Morde zuging (ein weiterer Täter wurde 2001 verurteilt), was ihm 2012 lebenslange Haft einbrachte. Hat er auch Jonathan Coulom angegriffen? Die Frage wird insbesondere neue Experten in forensischer Medizin und Knoten beschäftigen. Experten, die am Donnerstag vor der Anwaltskammer des Loire-Atlantique Assize Court in Nantes aussagten, bereiteten den talentierten Dolmetschern, die für die Übersetzung der Debatten an den Angeklagten in Goethes Sprache zuständig waren, große Schwierigkeiten.

Es ist jedoch nicht sicher, dass der große germanische Dichter zu seiner Zeit von "sero-hämatischer Flüssigkeit", "hämorrhagischer Infiltration", "Gewebeveränderung" oder sogar "Schilddrüsenknorpel" sprach! Was den wortgewandten Seilspezialisten betrifft, so beschwörte und führte er sogar "Dead Turns" und "Half-Keys" hervor, um den Geschworenen zu zeigen, wie Jonathans Henker ihn in der Embryonalstellung gefesselt hatte. Das Problem ist, dass wir keine Fotos von den Verbindungen haben, die eines von Martin Neys jungen deutschen Opfern behindert haben, sodass es unmöglich ist, einen Vergleich zu ziehen! Alles, was wir wissen, ist, dass es für den Schuljungen aus Cher "wahrscheinlich ein Rechtshänder" war, der ihn gefesselt hat, was ein eher magerer Hinweis zum Verurteilen ist.

Sprich, was viele hier gehofft hatten, es gibt keine Fotos von den Fesselungen der deutschen Opfer.

Von Profilern und der Verhaltensabteilung der nationalen Gendarmerie konzipiert, wurde am Jahrestag des Mordes 2008 eine dem Fall gewidmete Website online gestellt. Eine Premiere in Frankreich mit doppeltem Zweck: bestimmte Erinnerungen aufzufrischen und, warum nicht, "den möglichen Autor anzulocken". "Wir hatten viele Verbindungen und Anklagen zu überprüfen", erinnert sich der ehemalige Untersuchungsdirektor.
Und diese brachte einen Erfolg.
Dort taucht insbesondere die Aussage eines Bauern aus Saint-Molf bei Guérande wieder auf. Er behauptet, einen Mann gesehen zu haben, der in der Nähe eines in Deutschland zugelassenen BMW stand, dessen Kofferraum nicht weit von einem Teich entfernt offen war, und seine Worte geben dem ausländischen Lead Substanz. "Dann führten wir eine Volkszählung aller deutschen Staatsangehörigen durch, die für die Feiertage wohnten oder in der Region unterwegs waren oder im Becken von Saint-Nazaire arbeiteten", fasst Pascal Cotten zusammen. Mit Spuren von Bankabhebungen oder Kreditkartenzahlungen sind das "etwa 15.000 Menschen".


Und jetzt sind wir angekommen bei der normalen franz. Ermittlungsarbeit. Am 1. August 2012 übergab der Gendarm wiederum nach "einer Untersuchung, die außergewöhnlich in ihrem Horror war" seinem Nachfolger eine fast vervierfachte Akte: "19.500 Dokumente.

https://www.lepoint.fr/societe/affaire-jonathan-autopsie-d-une-enquete-hors-norme-par-son-horreur-6K3BGBQX7BAJBG2EKKQOZWXRBQ/



1x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

23.05.2026 um 06:56
In der letzten Grundschulklasse aus dem Ruhrgebiet, Oberhausen, haben wir 1988 eine Abschlußfart gemacht.
Es ging mit dem Bus nach Olpe im Sauerland in die Jugenherberge.
Wir hatten mit mehreren Jungen ein gemeinsames Zimmer im Erdgeschoß.
Ein Mitschüler erzählte, daß ein Mann nachts von außen durch das Fenster in den Schlafraum gesehen hätte.
UND: daß er nachts beim Toilettengang einen schwarz gekleideten Mann auf dem Flur gesehen hätte, der aber völlig ruhig weggegangen wäre.
Ich habe das damals einfach nicht verstanden und ehrlich geschrieben auch nicht geglaubt.
Bin mir heute auch nicht sicher, ob er sich eher wichtig machen wollte.
Das muß so im Frühling 1988 gewesen sein. Das fiel mir erst kurz wieder ein und ich hoffe, mich täuscht seit 1988 die Erinnerung nicht.
Apropos Erinnerung, ich hatte in Erinnerung die Jugenherberge läge an einem Friedhof, nach Google Maps gibt es den so aber gar nicht.


1x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

23.05.2026 um 06:58
Zitat von antheanthe schrieb:die Reportage über das Verschwinden von Jonathan hatte Ney bereits vor dem Auffinden des Leichnams ins Pädoforum eingestellt mit den Worten "der schwarze Mann hat wider zugeschlagen"
Weiß nicht wie du das siehst, für mich klarer Selbstbezug und eigentlich ein Geständnis wenn auch nicht juristisch voll verwertbar.


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

23.05.2026 um 14:42
@Student1980
War eher nicht Neys bevorzugte Tatregion, aber wer weiß? Oder es gab noch mindestens jemand anderen, der sich auch nachts an solche Einrichtungen schlich. Extrem originell ist die Idee ja nicht und den meisten Kindern hätte man wohl nicht geglaubt.


1x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

23.05.2026 um 15:19
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Extrem originell ist die Idee ja nicht und den meisten Kindern hätte man wohl nicht geglaubt.
Letztlich ist die Idee irgendwo aber doch irgendwie - überlegt. Ich meine: "Schwarzer Mann" - das ist doch so eine klassische Figur aus irgendwelchen Erzählungen, dass da den Kindern gerade deshalb nicht geglaubt wird. So zumindest könnte (!) die Kalkulation gewesen sein.

Und auf die Idee könnte natürlich auch jemand anderer gekommen sein. Mal abgesehen davon, dass es auch einfach aus praktischen Gründen sinnvoll ist, nachts dunkel gekleidet zu sein und eine dunkle Maske zu tragen, damit man nicht auffällt.


1x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

23.05.2026 um 21:55
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:In der letzten Grundschulklasse aus dem Ruhrgebiet, Oberhausen, haben wir 1988 eine Abschlußfart gemacht.
Es ging mit dem Bus nach Olpe im Sauerland in die Jugenherberge.
Wir hatten mit mehreren Jungen ein gemeinsames Zimmer im Erdgeschoß.
Ein Mitschüler erzählte, daß ein Mann nachts von außen durch das Fenster in den Schlafraum gesehen hätte.
UND: daß er nachts beim Toilettengang einen schwarz gekleideten Mann auf dem Flur gesehen hätte, der aber völlig ruhig weggegangen wäre.
Ich habe das damals einfach nicht verstanden und ehrlich geschrieben auch nicht geglaubt.
Bin mir heute auch nicht sicher, ob er sich eher wichtig machen wollte.
Das muß so im Frühling 1988 gewesen sein. Das fiel mir erst kurz wieder ein und ich hoffe, mich täuscht seit 1988 die Erinnerung nicht.
Apropos Erinnerung, ich hatte in Erinnerung die Jugenherberge läge an einem Friedhof, nach Google Maps gibt es den so aber gar nicht.
Bitte melde trotz deiner Unsicherheit diese Erinnerung der Polizei. Vielleicht gibt es mehrere Puzzleteile und Indizien, die ein Gesamtbild ergeben.


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

24.05.2026 um 21:21
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Und zur Versenkung der Leiche trug diese sicher auch nicht bei.
Hmmh, aber könnte es nicht schon sein, dass der Täter ein möglichst kompaktes "Paket" haben wollte?
Wer weiß..
Jedenfalls hatte Ney laut Aussage mehrerer französischer Gerichtsmediziner die LEICHE des Jungen aufwendig gefesselt:
Zusammengekauert in Fötusstellung, war der Körper des Jungen an Handgelenken, Knöcheln, Ellbogen und Knien mit Seilen gefesselt und mit einem 19 kg schweren Betonblock beschwert.
Einigen Gutachtern zufolge starb der zehnjährige Jonathan an Erstickung, bevor er gefesselt und im Wasser versenkt wurde.
Er befand sich bereits in der Fötusstellung, bevor er gefesselt wurde.
Quelle: https://france3-regions.franceinfo.fr/pays-de-la-loire/loire-atlantique/nantes/proces-martin-ney-a-nantes-on-ne-peut-pas-sortir-insensible-d-un-tel-dossier-qu-est-il-arrive-a-jonathan-coulom-en-2004-les-legistes-a-la-barre-3354874.html

Das - und auch die Fötusstellung - ist schon sehr ungewöhnlich.
Und bietet sich deshalb als Vergleichskriterium Jonathan / Morde an den deutschen Jungen an.

In diesem Spiegelartikel von 2012 kann man noch das Geständnis Neys im Fall Dennis Rostel nachlesen:
Auch bei dem achtjährigen Dennis R., den N. 1995 aus einem Zeltlager bei Schleswig geholt hatte mit dem Versprechen eines Abenteuerurlaubs in Dänemark, sei ihm am Ende nichts besseres eingefallen als das Kind zu töten. Er habe fast eine ganze Nacht lang überlegt, ob er "es" tun solle, tun müsse. Dann habe er den Jungen beim Spielen erwürgt.
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/gutachter-in-kindermord-prozess-das-war-ein-relativ-gesteuertes-vorgehen-a-808114.html

Wie man weiß, war auch Dennis gefesselt.

Hier hatten wir mal über diesen scheinbaren Widerspruch diskutiert, Du warst sogar beteiligt:


Der schwarze Mann/Soko Dennis (Seite 366)
Zitat von HobbyermittlerHobbyermittler schrieb am 10.10.2011:In der Doku wurde nochmal erwähnt,dass die Leiche von Dennis Rostel genauso gefesselt war wie die Leiche von Stefan Jahr.Aber warum?
Zitat von armleuchterarmleuchter schrieb am 11.10.2011:Was mir bei martins version nicht einleuchtet:
warum soll er den toten dennis rostel noch gefesselt haben ?
Zitat von spekulatiusspekulatius schrieb am 11.10.2011:Für mich ist eine solche Aussage eher als Versuch einer Teilentlastung zu werten. Sprich "ich konnte plötzlich nicht anders als ihn zu erwürgen



melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

27.05.2026 um 19:37
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb am 23.05.2026:Letztlich ist die Idee irgendwo aber doch irgendwie - überlegt. Ich meine: "Schwarzer Mann" - das ist doch so eine klassische Figur aus irgendwelchen Erzählungen, dass da den Kindern gerade deshalb nicht geglaubt wird. So zumindest könnte (!) die Kalkulation gewesen sein.
Bei Neys Persönlichkeitsprofil kann ich mir auch vorstellen, dass er die klassische Figur verkörpern wollte. Das Menschen den schwarzen Mann unzertrennbar mit ihn verbinden und er vielleicht so "unsterblich" wird. Von vielen gefürchtet, von manchen bewundert.

Dumm war er ja nicht. Ich glaub schon, dass ihm bewusst war, dass er irgendwann auffliegt. Und es erfüllt, wie du schon sagtest, ebenso praktische Zwecke. Schwarze Kleidung in der Dunkelheit ist eine gute Tarnung.


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

28.05.2026 um 23:59
Die Pfingstferien sind vorbei, vielleicht hat aus diesem Grund die franz. Presse ein Einsehen, und hat ihre Berichtserstattung jetzt etwas mehr auf den Fall Jonathan gelenkt und ihre Bezahlartikel aufgegeben. Es war schon sehr auffällig, wie wenig über den Fall berichtet wurde.

Hier Auszüge aus dem Prozesstag vom 27.05.26. Bitte nicht wundern über die blumige Sprache. Dies ist normal in der franz. Presse, überhaupt wenn es um ein Kind geht.

Wie soll man die Trauer um ein Kind bewältigen, das grundlos und unter nie aufgeklärten Umständen getötet wurde? Diese Frage zog sich durch den Prozess um den Mord an Jonathan, als der Vater und die Schwester kamen, um das Unvorstellbare zu schildern: den Weg einer zerbrochenen Familie, 22 Jahre nach den Ereignissen, der Entführung und dem Mord an dem 10-jährigen Jungen. Nacheinander sagten sie aus, um diesem „fröhlichen kleinen Kerl“ und „voller Zärtlichkeit“ zu gedenken, einem Kind, das „Feuerwehrautos liebte“ und „gerne die Sterne beobachtete“.

Der Vater ist heute ein sehr kranker Mann.
„Ich hatte Angst, während dieses Prozesses zu sterben“, gestand der Fünfzigjährige mit zitternder Stimme. „Es ist schwer, hier zu sein. Ich weine jeden Tag, aber ich tue es zum Gedenken an meinen Sohn und meine anderen Kinder.“ Er ist gekommen, um von dem Schrecken zu berichten, von diesem langen Abstieg in die Hölle, der ihn eine Zeit lang auf die Straße trieb, von den Bildern aus der Ermittlungsphase, die sich für immer in seinem Kopf festgesetzt haben, und von seiner hartnäckigen Schuld, der Schuld eines Vaters, der überzeugt ist, versagt zu haben. „Ich kämpfe immer noch gegen diesen Gedanken an, denn es ist ein stillschweigendes Versprechen, das man seinem Kind gibt. Das Versprechen, es immer zu beschützen.“
Laeticia, eine seiner drei Töchter, ist seit Beginn des Prozesses ununterbrochen anwesend. Geboren aus einer früheren Verbindung vom Vater Jonathans , ist sie fast im gleichen Alter wie ihr verstorbener Halbbruder. Ein echter Bruder, mit dem sie alles teilte. "Malwettbewerbe, Dominospiele, Gartenarbeit, zehn Jahre voller Erinnerungen und Glück." Bis zu dem Tag, an dem sich "alles veränderte".
"Das Verbrechen wurde begangen. Jonathan wird uns nie zurückgegeben, aber wir wollen, dass Gerechtigkeit geschieht", betont Laeticia, "dass wir wissen, wer das getan hat und warum, und dass Jonathan als Opfer von jemandem anerkannt wird."
Ich wollte dieser Familie hier auch eine Stimme geben und nicht immer nur Martin Ney.
https://www.liberation.fr/societe/police-justice/une-promesse-tacite-que-lon-fait-a-son-enfant-celle-de-le-proteger-au-proces-de-martin-ney-la-douleur-tenace-de-la-famille-du-petit-jonathan-coulom-20260528_V6GJV3ZK35FY3HPNRR5BEHE7KY/


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

29.05.2026 um 00:30
Hier ein Bericht von ICI:
Fall Jonathan: "Wenn ich gewusst hätte, dass es einen Zusammenhang mit dem Verschwinden gab, wäre der Mann nicht gegangen"
Dies ist eine wichtige Aussage für die Staatsanwaltschaft: die eines Bauern, der kurz nach der Entführung von Jonathan Coulom einen Mann mit einem deutschen Auto in der Nähe eines Teiches sah. An diesem Donnerstag, dem 28. Mai, wurde der Mann in den Assisen von Loire-Atlantique gehört. Zweiundzwanzig Jahre nach den Ereignissen.
Er war ein Zeuge, der im Prozess erwartet wurde.
Martin Ney, angeklagt für die Entführung und Ermordung von Jonathan Coulom, in Loire-Atlantique, Frühjahr 2004. Ein Bauer, jetzt pensioniert, der sich 90 Jahren nähert. Sein linker Arm zittert, aber seine Stimme ist behauptet, sehr hörbar. Er verweigert den Stuhl, der angeboten wird. "Weil Sitzen nicht höflich ist", antwortet er. In diesem Moment, wie andere, nach einigen Bemerkungen dieses Mannes, im Raum, gönnen sich viele Menschen ein paar Lächeln.
Ein großer Mann, ein BMW in Deutschland registriert
Trotz der Zeit, die vergangen ist - 22 Jahre - ist sich der Mann seiner Erinnerungen sicher. Die Szene, die er beschreibt, findet statt im Frühjahr 2004, "Die Zeit der Sämlinge". Fasziniert von einem Auto, das sich auf einen wenig getrollten Weg begibt, zögert er nicht und steigt in seinen Traktor. Sein Hund folgt ihm. In der Nähe eines Teiches fällt er auf einen Mann, den er als sehr groß beschreibt. Das Auto ist ein in Deutschland zugelassener BMW. "Ich bin mir sicher." erklärt den Achtzigjährigen. Der Kofferraum des Wagens ist offen. Wir befinden uns in Saint-Molf, sechs Kilometer vom Teich von Guérande entfernt, wo Jonathans Leiche am 19. Mai 2004 gefunden wird. Der Mann schließt die Brust und geht. Es werden keine Worte ausgetauscht.
Zu dieser Zeit stellt der ehemalige Bauer die Verbindung mit Jonathans Verschwinden nicht her. "Sonst, sagt er mit Aplomb, Er wäre nicht gegangen". Ein paar Tage, nachdem die Leiche entdeckt wurde, schloss sich dieser Mann der Untersuchungszelle an. Ein Gendarm kann das Datum der Szene nicht transkribieren und er wird nicht wieder kontaktiert. Sie wird erst 2008 ausführlich zu hören sein.
Niemals behauptet der ehemalige Bauer, dass der Mann, den er in dieser Nacht gesehen hat, Martin Ney ist. Der Angeklagte betont damals seine Verteidigung, hat einen Opel und keinen BMW. Im Jahr 2017 in Deutschland, ein Co-Verurteilter des Angeklagten Erzählt, dass Ney ihm von einem Mann, einem Traktor und einem Hund erzählt, Elemente, dann ging er nie in die Presse. Für den Bauern ist dieser Punkt in seinen Augen "urzeitlich". Der Angeklagte, der die Tatsachen bestreitet, bleibt ungerührt.
Seit dem 19. Mai tagt, das Gericht der Siedlungen der Loire-Atlantique, in Nantes Martin Ney , Deutscher Staatsangehöriger von 55 Jahren, für die Entführung und Ermordung von Jonathan Coulom, 10, im Jahr 2004. Der Angeklagte, der jede Beteiligung bestreitet, wurde 2012 in seinem Land wegen des Mordes an drei Kindern und sexueller Übergriffe auf neun weitere verurteilt. 2011 in seinem Land verhaftet, wurde er 2017 von einem Mitverurteilten in der Jonathan-Akte befragt.
Jonathan Coulom wurde in der Nacht vom 6. bis 7. April in einem Ferienzentrum in Saint-Brevin-les-Pins entführt. Seine Leiche wurde sechs Wochen später in einem Teich von Guérande gefunden.
Der Prozess soll am 4. Juni enden. Martin Ney droht lebenslange Haft.
Dies ist eine wichtige Aussage für die Anklage: die eines Landwirts, der kurz nach der Entführung von Jonathan Coulom einen Mann mit einem deutschen Auto in der Nähe eines Teichs sah. An diesem Donnerstag, dem 28. Mai, wurde der Mann bei den Loire-Atlantique Assizes gehört. Zweiundzwanzig Jahre später. Er war einer der erwarteten Zeugen im Prozess gegen Martin Ney, der im Frühjahr 2004 in Loire-Atlantique wegen Entführung und Mord an Jonathan Coulom vor Gericht stand. Ein Bauer, inzwischen im Ruhestand, der sich dem 90. Lebensjahr nähert. Sein linker Arm zittert, aber die Stimme ist bestimmt, deutlich hörbar. Er lehnt den ihm angebotenen Stuhl ab. "Weil es nicht höflich ist, sich hinzusetzen", antwortet er. In diesem Moment, wie andere, ließen sich nach einigen Bemerkungen des Mannes im Raum viele Menschen mit ein paar Lächeln los.

Ein großer Mann, ein in Deutschland zugelassener BMW
Trotz der vergangenen Zeit – 22 Jahre – ist der Mann sich seiner Erinnerungen sicher. Die von ihm beschriebene Szene spielt im Frühjahr 2004, "der Zeit des Aussaats". Fasziniert von einem Auto, das einen wenig befahrenen Weg nimmt, zögert er nicht und steigt in seinen Traktor. Sein Hund folgt ihm. In der Nähe eines Teichs trifft er auf einen Mann, den er als sehr groß beschreibt. Das Auto ist ein BMW, der in Deutschland zugelassen ist. "Da bin ich mir sicher", sagt der Achtzigjährige. Der Kofferraum des Autos ist offen. Wir befinden uns in Saint-Molf, sechs Kilometer vom Teich von Guérande entfernt, wo Jonathans Leiche am 19. Mai 2004 gefunden wird. Der Mann schließt den Kofferraum und geht. Es werden keine Worte gewechselt.

Zu dieser Zeit stellte der ehemalige Bauer keinen Zusammenhang mit Jonathans Verschwinden her. "Sonst", sagt er mit Gelassenheit, "wäre er nicht gegangen." Einige Tage nach dem Fund der Leiche trat dieser Mann an die Ermittlungseinheit (Disparition 44) heran. Ein Gendarm transkribierte das Datum des Tatorts falsch und wurde nicht erneut kontaktiert. Er wurde erst 2008 ausführlich gehört. Niemals, behauptet der ehemalige Bauer, dass der Mann, den er an jenem Abend sah, Martin Ney war. Der Angeklagte, so betont seine Verteidigung, besaß zu diesem Zeitpunkt einen Opel und keinen BMW. 2017 sagte in Deutschland ein Mithäftling des Angeklagten, Ney habe ihm von einem Mann, einem Traktor und einem Hund erzählt – Elemente, die damals nie in der Presse veröffentlicht worden waren. Für den Bauern ist dieser Punkt in seinen Augen "wesentlich". Der Angeklagte, der die Fakten bestreitet, bleibt unbewegt.

Seit dem 19. Mai verurteilt das Loire-Atlantique Assize Court in Nantes Martin Ney, einen 55-jährigen deutschen Staatsbürger, wegen der Entführung und des Mordes am 10-jährigen Jonathan Coulom im Jahr 2004. Der Angeklagte, der jegliche Beteiligung bestreitet, wurde 2012 in seinem Land wegen Mordes an drei Kindern und sexueller Nötigung von neun weiteren verurteilt. 2011 in seinem Land festgenommen, wurde er 2017 von einem Mitgefangenen im Jonathan-Fall belastet. Jonathan Coulom wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. April in einem Ferienzentrum in Saint-Brevin-les-Pins entführt. Seine Leiche wurde sechs Wochen später in einem Teich in Guérande gefunden. Der Prozess soll am 4. Juni enden. Martin Ney droht lebenslange Haft.
Quelle: https://www.ici.fr/pays-de-la-loire/loire-atlantique-44/saint-brevin-les-pins/affaire-jonathan-si-j-avais-su-qu-il-y-avait-un-lien-avec-la-disparition-l-homme-ne-serait-pas-reparti-6904921


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

29.05.2026 um 00:44
Der BMW soll ein Berliner-Kennzeichen gehabt haben. (Das ist seit ca. 20 Jahren bekannt. Ich finde die Quelle aber nicht mehr).

Ich vermute der BMW war von einem Freund aus Berlin geliehen,
- vielleicht war MN mit einem Bekannten gemeinsam in der Gegend im Urlaub,
- vielleicht waren es gestohlene Kennzeichen.

Ich hoffe die Polizei hat diese Möglichkeiten bereits alle geprüft….

Ich stelle mir nun mal vor MN ist so vorgegangen wie ich es bereits im Thread Felix Nienaber geschrieben habe.
Felix Nienaber (Seite 10) (Beitrag von TN_Trailblazer)

Der Freund mietet die Ferienwohnung bzw. das Ferienhaus an. Der Freund stellt das Auto zur Verfügung. Der Freund zahlt die Rechnungen….

MN besorgt den Jungen um sich zu vergnügen und gemeinsam oder wie auch immer die Pädophilie auszuleben.
Dadurch hat er den Bekannten in der Hand.
Martin hat den Bekannten vorgeschoben → sein Auto seine angemietete Unterkunft, Martin war nur Gast….
(Keine Quittungen, keine Rechnungen die auf seinen Namen lauten, keine Kontobewegungen.)

Das dieses Ausleben der Pädophilie dann häufig (immer) mit dem Tode des Jungen endet, war dem Bekannten nicht klar.
Der Bekannte von MN wollte sich mit Jungen vergnügen (vergewaltigen), aber nicht Morden.
Aber nun hing er mit drin in der Sch...
Ziel der ganzen Übung war für MN S P U R E N V E R M E I D U N G

Die Spuren sollte möglichst ein anderer hinterlassen.


Also lieber Freund vermutlich aus dem Umkreis von Berlin.
Nach 20 Jahren ist hier in Deutschland für Dich alles verjährt. Und nun gibt Dir den Ruck und melde dich bei einem Anwalt deines Vertrauens oder bei der Polizei.

Helfe bitte mit dass dein „Ex-Freund“ in Frankreich verurteilt wird.


1x zitiertmelden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

29.05.2026 um 01:15
Am Morgen des 27.05.26 - Ein skurriler Zeuge
Allein im April und Mai 2004 wurden 102 Sexualstraftäter befragt – ein erschreckender Einblick in die Welt der lokalen Pädophilie.
Was soll man von diesem Julien (nicht sein richtiger Name) halten, der am Mittwoch früh in den Zeugenstand kam und dessen Name 2011 in dem seine Pädophilie ans Licht kam, zittert seine Stimme.

Ende 2009, mehr als fünf Jahre nach dem Mord, suchte der Dreißigjährige Hilfe bei einem Psychologen. Seit Jonathans Mord wird er von Fantasien über eine Kindesentführung geplagt, verzehrt von der Angst, seine Impulse nicht kontrollieren zu können.
"Damals hatte ich einen Punkt enormer Frustration erreicht. Ich war besessen." Er entschied sich daraufhin zu konsultieren, in der Hoffnung, so sagt er, bei der Gendarmerie gemeldet zu werden. "Ich wollte Vorsorge treffen, dass die Opfer, die Kinder, die ich missbraucht hatte, anerkannt werden und dass alles aufhört."
Während der Untersuchungshaft gesteht der ehemalige Ferienlagerbetreuer wiederholten Exhibitionismus, sexuelle Berührungen und nächtliche Küsse. Doch obwohl er für diese Taten zu sechs Jahren Haft und zehn Jahren sozialgerichtlicher Betreuung verurteilt wird, wird er im Fall Jonathan mangels ausreichender Beweise freigesprochen.
„Er ist ein Mann, der sein Unbehagen angesichts seiner Anziehung zu vorpubertären Jungen zum Ausdruck bringt. Er will sich behandeln lassen, bittet um Hilfe.“ Eine Haltung, die für Daniel Zagury, den Psychiater, der den Fall begutachtet hat, nicht mit dem Mord und dem jahrelangen Schweigen vereinbar erscheint. Am Mittwoch bekräftigt Julien vor Gericht selbstbewusst, „mit der Sache nichts zu tun zu haben“.
Es macht mich einfach nur Fassungslos und unsagbar Wütend.

https://www.liberation.fr/societe/police-justice/une-promesse-tacite-que-lon-fait-a-son-enfant-celle-de-le-proteger-au-proces-de-martin-ney-la-douleur-tenace-de-la-famille-du-petit-jonathan-coulom-20260528_V6GJV3ZK35FY3HPNRR5BEHE7KY/


melden

Der schwarze Mann/Soko Dennis

29.05.2026 um 07:37
@jeandArc
Danke für die Berichte.

Verstehe ich es richtig, dass dieser Julien ein (ehemaliger ) Verdächtiger in dem Fall war und nun als Zeuge aussagte? Ist das ein übliches Verfahren in Frankreich andere Verdächtige als Zeugen zu führen? Ich kenne das so nicht und mir kommt es erst mal seltsam vor.

Ich bin gespannt auf die Aussage des Mithäftlings, diese wird entscheidend sein. Wie konkret ist die Übereinstimmung mit der Aussage des Bauern. Was gibt es konkret an Täterwissen.


1x zitiertmelden