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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

4.235 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Ungeklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

04.10.2014 um 11:51
Zitat von TihoTiho schrieb:Koennt ihr euren Verdacht naher erläutern bzw begründen?
Welchen "Verdacht"? Ich habe keinen Verdacht geäußert, ich bin nur der Meinung,
dass die Ermittler gut daran täten, zu den Anfangsermittlungen und Verdachtsmomenten
zurückzukehren und das Leben des Opfers näher durchleuchten sollten.
Zitat von egahtegaht schrieb:ich bin mir sicher,maria bögerl wurde durchleuchtet.
der bögerlfall ist der fall in dem die baden-württembergische polizei in den letzten
jahren die meiste zeit und viel, viel geld investiert hat.ihr glaubt doch nicht im ernst,dass das
alles idioten sind und sie noch nicht mal in der lage wären ein innerfamiliäres tötungsdelikt
zu erkennen ????
Und ich bin mir da nicht sicher, ob alles von Relevanz und mit dem Mord an Maria B.
Zusammenhängende die nötige Beachtung fand. Deswegen braucht man Ermittler nicht für
Idioten zu halten, obwohl auch manche innerfamiliären Tötungsdelikte als solche nicht
gleich erkannt wurden. DAS hatte ich allerdings garnicht angesprochen und wurde von
dir so interpretiert.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 14:23
Zitat von egahtegaht schrieb:ch bin mir sicher,maria bögerl wurde durchleuchtet.
Da bin ich mir aber nicht sicher ob es wirklich gemacht wurde.
Ich weiss nur man hat in verschiedene Richtungen ermittelt, aber es ist nichts gravierendes dabei heraus gekommen.
Zitat von ramisharamisha schrieb:obwohl auch manche innerfamiliären Tötungsdelikte als solche nicht
gleich erkannt wurden
Das wurde bestimmt auch untersucht, wurden wahrscheinlich nicht genug Beweise gefunden oder vielleicht gab es in dieser Richtung auch keine Beweise.

Wie viel die Polizei mehr weiss als der Öffentlichkeit bekanntgegeben weiss ich ja nicht.
zumindestens kann sie noch keine Täter präsentieren, also hilft das was sie mehr weiss auch nicht weiter.

Und deshalb sage ich, bei dem was ich weiss, ich verstehe vieles in diesem Fall nicht.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 14:32
@senseless999
Zitat von ramisharamisha schrieb:obwohl auch manche innerfamiliären Tötungsdelikte als solche nicht
gleich erkannt wurden
DAS Thema warf @egaht auf und ich habe nur auf den Beitrag
Zitat von egahtegaht schrieb:ich bin mir sicher,maria bögerl wurde durchleuchtet.
der bögerlfall ist der fall in dem die baden-württembergische polizei in den letzten
jahren die meiste zeit und viel, viel geld investiert hat.ihr glaubt doch nicht im ernst,dass das
alles idioten sind und sie noch nicht mal in der lage wären ein innerfamiliäres tötungsdelikt
zu erkennen ????
reagiert.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 14:34
Zitat von ramisharamisha schrieb:DAS Thema warf @egaht auf und ich habe nur auf den Beitrag
Das weiss ich doch, wollte nur meine Meinung dazu kund tun!


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 14:34
Zitat von ramisharamisha schrieb:DAS Thema warf @egaht auf und ich habe nur auf den Beitrag
Das weiss ich doch, wollte nur meine Meinung dazu kund tun!


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 14:41
@senseless999
Ach so! Bei "innerfamiliäres Tötungsdelikt" schiebt man sonst mir immer gern den
Schwarzen Peter zu.

Aber wenn trotz Investition von "viel, viel Geld" - wie @egaht betonte, das Verfolgen
der DNA-Spur aus dem Auto ein Schuss in den Ofen ist, sollte man sich bei neuerlicher
Recherche vielleicht mal wirklich mal einen anderen Ausgangspunkt suchen.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 15:01
Zitat von ramisharamisha schrieb:Ach so! Bei "innerfamiliäres Tötungsdelikt" schiebt man sonst mir immer gern den
Schwarzen Peter zu.
Würde ich nie machen dir den Schwarzen Peter zu zu schieben, weil meiner Meinung nach kann in diesem Fall ein innerfamiliäres Tötungsdelikt noch nicht ausgeschlossen werden.
Zitat von ramisharamisha schrieb:Aber wenn trotz Investition von "viel, viel Geld" - wie @egaht betonte, das Verfolgen
der DNA-Spur aus dem Auto ein Schuss in den Ofen ist, sollte man sich bei neuerlicher
Recherche vielleicht mal wirklich mal einen anderen Ausgangspunkt suchen.
Ja andere Augangspunkte wären gut!

Welche hat man denn da?

1 Familie
2 Entführung
3 Beziehungstat

Bei Entführung, geringe Lösegeldsumme, Entführer meldet sich mit Name, die ganzen Pannen, abe auch mal so gefragt nicht jeder Erpresste schaltet gleich die Polizei ein, aber ich denke da er so eibne Summe nicht selbst so schnell aufbringen kann hatte er ja den dort Anwesenden oder zumindestens der Bank die das Geld stellen sollte Bescheid gegeben und somit wird dann auch die Polizei eingeschaltet, das würde dann schon mal die Bank verlangen das dies gemacht wird.
Was dachte der Täter das HB 300000 auf seinem Konto hatte und es mal schnell hätte abheben können, geschweige denn von der Bank dann noch Stückeln lassen, es gibt Tageslimits bei der Bank.
Das ist dann eigentlich klar das die Polizei eingeschaltet wurde sonst hätte er das Geld gar nicht bekommen.
Und mit sowas soll dann der Entführer nicht gerechnet haben und dann in Panik MB erstochen haben mit mehreren Messerstichen. Und selbst wenn sie fortlaufen wollte, sie hatte Handschellen, der Täter hätte sie wieder einfangen können und hätte sie nicht erstechen müssen und wie gesagt Polizei war ja eingeschaltet selbst wenn die Polizei nicht wegen ihm die A 7 entlangfuhr, wäre er bestimmt davon ausgegangen das man es wegen ihm machen würde.
Die Lösegeldübergabestelle ist viel zu übersichtlich, normalerweise wird das anders gemacht, mit mehrmaligem Anrufen um den Geldgeber woanders hinzulocken um die Polizei anzulenken auf eine andere Fährte zu schicken. Und ja es lief ja alles nicht nach Zeitplan, vielleicht hätte es noch einen anderen Anruf gegeben wäre HB um 14 Uhr auf der A 7 gewesen.

Beziehungstat oder familiärer Hintergrund, da hätte ich dann nur die Frage, warum sollte man das als Entführung darstellen und dann noch un professionell durchdacht. In der Eile vielleicht warum aber als Entführung.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.10.2014 um 15:12
@senseless999
Wäre Maria B. einfach so verschwunden und irgendwann irgendwo als Leiche wieder
aufgetaucht, hätte man natürlich zunächst im familiären Umfeld recherchiert - wo sonst.
Das erübrigt sich eigentlich, wenn der Gatte in Gegenwart von Zeugen den Anruf
eines Entführers erhält, der vorgibt, die Gattin als Geisel zu haben und Lösegeld fordert.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

06.10.2014 um 21:51
TAber wenn trotz Investition von "viel, viel Geld" - wie @egaht betonte, das Verfolgen
der DNA-Spur aus dem Auto ein Schuss in den Ofen ist, sollte man sich bei neuerlicher
Recherche vielleicht mal wirklich mal einen anderen Ausgangspunkt suchen.ext
an @ramisha,da versteh ich dich jetzt nicht.
wir wissen doch alle,dass gleich am anfang gegen den bögerlsohn ermittelt wurde.
es wurde also innerhalb der familie ermittelt.
das ist doch deine ewige alte forderung,dass innerhalb der familie bögerl ermittelt wird.
aber genau das ist doch längst geschehen!!!


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

07.10.2014 um 17:39
@egaht
Zitat von egahtegaht schrieb am 03.10.2014:warum denkst du denn hat der entführer eine eigentlich sehr niedrige summe
verlangt.ich würde mal glatt darauf tippen dass er nicht wollte dass die polizei eingeschaltet
wird.wenn sie nicht eingeschaltet wird dann klappt faktisch jede entführung.
wenn keine polizei eingeschaltet wird hat der täter null risiko bei der fahne an der A7.
Sieht ganz so danach aus, als hättest Du Einblicke in die Ermittlungsakten der Soko Flagge?
Ich unterstelle Dir mal, dass es so nicht ist und entlarve so Deine Parteilichkeit in diesem Fall.
Du willst mit aller Macht, dass es eine Entführung war und im Laufe der Entführung wurde Maria Bögerl erstochen. Was treibt Dich um? Warum torpedierst Du mit großer Regelmäßigkeit Andersdenkende? Verlasse doch mal Deine Komfortzone und schaue von weiter weg auf die Ganzheit dieses Kriminalfalls. Ändere mal für einen Moment Deine Sichtweise.

Wer mit Abstand zum Geschehen dazu beitragen möchte, dass dieser Fall gelöst werden kann, der verrennt sich nicht in nur einer Theorie. Mittlerweile sind es fast viereinhalb Jahre her, dass diese Tat geschah. Doch die Polizei bzw. die Ermittler sind kaum weiter gekommen. Die letzten bekannten Polizeiaktionen waren: Man fliegt mit einem Helikopter über die Klosteranlage von Neresheim und nimmt in Neresheim und Giengen DNA-Proben. Ergebnis: die Behörde hält sich bedeckt. Zwischen den Zeilen gelesen: das Resultat ist eine Multiplikation von Null.
Im Gegenteil: man hat den Strauchdieben und Kleinkriminellen in N. und G. gehörig Angst eingejagt. Aber zum Fall konnte man höchstwahrscheinlich nichts oder wenig dazu beitragen. Allenfalls der Ausschluss von DNA-Vergleichsmaterial?
Zitat von egahtegaht schrieb am 03.10.2014:warum denkst du denn hat der entführer eine eigentlich sehr niedrige summe
verlangt. ich würde mal glatt darauf tippen dass er nicht wollte dass die polizei eingeschaltet
wird. wenn sie nicht eingeschaltet wird dann klappt faktisch jede entführung.
wenn keine polizei eingeschaltet wird hat der täter null risiko bei der fahne an der A7.
Zuviel "Hätte, hätte, Fahrradkette" in Deinen Ausführungen. Wenn ich schon freitags die Lottozahlen kenne, würde ich bestimmt samstags Lotto spielen... Das ist leider wieder "Lieschen-Müller-Denke" in Reinkultur. So genau wird es nicht gewesen sein!
Zitat von egahtegaht schrieb:da versteh ich dich jetzt nicht. wir wissen doch alle,dass gleich am anfang gegen den bögerlsohn ermittelt wurde. es wurde also innerhalb der familie ermittelt. das ist doch deine ewige alte forderung,dass innerhalb der familie bögerl ermittelt wird. aber genau das ist doch längst geschehen!!!
Auch das wirst Du weder im Detail, noch überhaupt wissen. Auch hier vermute ich, dass Dein Ansatz der Tatsache geschuldet ist, dass Du Dein Wissen zu nahezu 99 % aus Presse und Internet beziehst, oder?

In der Presse wurde lediglich lanciert, dass gegen Christoph Bögerl und den Freund der Schwester aufgrund eines Anfangverdachts ermittelt wurde. Diese beiden beschwerten sich hernach äußerst massiv mittels Rechtsmittel dagegen. Was und wie ermittelt wurde, wissen wir nicht. Wir kennen die Dimensionen und Ermittlungsstände ebenfalls nicht. Auch nicht, wie tief, also mit welchen Intentionen und Verdachtsmomenten gegen die Familie ermittelt wurde.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

07.10.2014 um 21:03
Eine gestellte Entführung könnte vom Täter ablenken und das Motiv verschleiern. Sollte der Fall derart gelagert sein, wäre ein Täter mit Bezug zum Opfer aus meiner Sicht höchstwahrscheinlich.

Ein Mörder würde sich mMn nach einer Tat in der Öffentlichkeit (in den meisten Fällen) entweder schnell vom Tatort entfernen oder er versucht die Leiche zu verstecken. Hier wurde die Leiche mit Holz abgedeckt und direkt an einem Waldweg plaziert, also verbrachte der Täter noch Zeit und die Leiche war nicht gut versteckt. Das ließe sich durch eine Ablage im Dunkeln erklären, alternativ wollte man die Leiche evtl. auch gar nicht gut verstecken, da die beim abgeschnittenen Stock aufgefundene Leiche ein Teil des Entführerplans war. (?)


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

07.10.2014 um 21:33
Das A&O bei einer vorgetäuschten Entführung ist natürlich die Verschleierung des Todeszeitpunkts und dies ist in diesem Fall hinreichend gut gelungen. Es gibt hier wohl mindestens zwei unterschiedliche Ansätze. Der erste geht davon aus, dass die Leiche der Maria Bögerl an einem ausreichend sicheren Ort 'zwischengelagert' wurde und erst nachträglich an den Fundort verbracht wurde, der zweite kommt ohne Zwischenlager aus und setzt damit implizit eine relativ dilettantische Suchaktion der Polizei voraus. Ich tendiere momentan eher zur zweiten Möglichkeit, bin mir da aber nicht sicher denn vielleicht gibt es ja auch noch weitere Denkansätze.
In jedem Fall konnte durch das späte Auffinden der Leiche der Todeszeitpunkt nicht mehr genau festgestellt werden, auch ein Zeitpunkt deutlich vor der angeblichen Entführung liegt daher mit einer nicht zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit im möglichen Zeitintervall.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

08.10.2014 um 08:50
Warum lagert man eine Leiche zwischen? Ist man nicht bestrebt, sie so schnell wie möglich los zu werden? Oder ist das Nachstehende ein Motiv.
In jedem Fall konnte durch das späte Auffinden der Leiche der Todeszeitpunkt nicht mehr genau festgestellt werden, auch ein Zeitpunkt deutlich vor der angeblichen Entführung liegt daher mit einer nicht zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit im möglichen Zeitintervall.



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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

08.10.2014 um 10:42
@ramisha
Warum lagert man eine Leiche zwischen? Ist man nicht bestrebt, sie so schnell wie möglich los zu werden? Oder ist das Nachstehende ein Motiv.

In jedem Fall konnte durch das späte Auffinden der Leiche der Todeszeitpunkt nicht mehr genau festgestellt werden, auch ein Zeitpunkt deutlich vor der angeblichen Entführung liegt daher mit einer nicht zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit im möglichen Zeitintervall.
Eine interessante Richtung. Der Täter wusste, dass die Polizei das Gebiet im Niesitzer Forst mit viel manpower und Technik (Helikopter, Hundestaffeln etc.) durchsuchte und lediglich die SIM-Karte und das zerstörte Handy des Opfers fand. Binnen drei Wochen legte er dann ihren Leichnam an der Fundstelle ab. Der Gedanke hierbei: wo schon mal vergebens großflächig gesucht wurde, wird so schnell nicht mehr eine zeitaufwändige Suche wiederholt!

Bleibt die Frage: wo und wie lagert man einen Leichnam zwischen und wie transportiert man ihn von A nach B? Im konkreten Fall von Irgendwo an die Ablagestelle im Niesitzer Wald?
Interessant wäre hierzu eine Simulation der Polizei, die die Ablage des leblosen Leichnams als Gegenstand hat. Vielleicht kann hier eher eine Erkenntnis darausgezogen werden, wie der Täter sie abgelegt haben, wie sie mit dem Holz bedeckt wurde und vor allen Dingen, wie man in kürzester Zeit an relativ viel ungeordnetes Holz, wie es Geäst, Gestrüpp und Wurzelwerk verkörpern, kam? Je mehr Leute daran beteiligt waren, desto schneller ; aber auch mehr Mitwisser hat man dann!

Außerdem gibt es eine vermeintliche Beziehung "Leichenablageort und die Stelle, an der der Birkenstock als Mast für die Flagge" abgeschnitten, abgebrochen oder abgesägt wurde.
Die erste Lesart zeigt uns, dass der Täter hier das Entführungsopfer gemeuchelt und abgelegt hatte. Danach bricht er einen Birkenstock in der Nähe ab und marschiert (wie auch immer) an die A7. Von der Birke bis zur Autobahn musste er auch noch die Deu.Flagge angebunden haben.
Ich denke, dass ist eher umständlich und würde jedem Augenzeugen im Wald auffallen.

Hat man die A-Klasse nach Spuren von Birkenrinde untersucht? Denn man kann schon einen 2,09 Meter langen Stock im Innern eines Autos transportieren und auch so etwas geschützter die Flagge anbringen? Logistisch einfacher wäre die Vorbereitung der Flagge gewesen. Im Vorfeld den Ast vom Baum entfernen, mit einer Flagge versehen und ihn in Reichweite der A7 so ablegen, dass a. ich ihn wieder finde, b. dass ihn kein Außenstehender (Mensch oder Tier) entdeckt und c. dass er unversehrt lagert (geschützt gegen Witterungseinflüsse und Verschmutzung).

Auf jeden Fall sorgte das späte Auffinden des Leichnams dafür, dass man wenig bis gar keine Spuren finden konnte. Wenn es Absicht vom Entführer war, dann hatte er eine eindeutige Intention: den Todeszeitpunkt zu verschleiern, denn die Todesart durch Erstechen konnte nachgewiesen werden. Es sei denn, die mind. dreiwöchige Liegezeit mit einhergehendem Verwesungsprozess sorgte dafür, dass mögliche weitere Angriffe gegen das Opfer nicht mehr zu rekonstruieren waren? Waren beispielsweise die inneren Organe für eine forensische Aufarbeitung dienlich? Wäre es auch möglich gewesen, beispielsweise einen Erstickungstod hiermit zu kaschieren? Anmerkung: bevor wieder einige User hier einen Komplott erkennen, es ist nur eine fiktive Annahme und zielt an die Adresse von niemanden. Vielleicht liest hier ein Mediziner mit und könnte uns diesbezüglich weiterhelfen?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

08.10.2014 um 10:50
@grabowsky
Offenbar sind hier einige über das späte Auffinden der Leiche irritiert, denn
Zitat von ramisharamisha schrieb:In jedem Fall konnte durch das späte Auffinden der Leiche der Todeszeitpunkt nicht mehr genau festgestellt werden, auch ein Zeitpunkt deutlich vor der angeblichen Entführung liegt daher mit einer nicht zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit im möglichen Zeitintervall.
stellte @HerculePoirot fest.


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08.10.2014 um 20:02
Zitat von grabowskygrabowsky schrieb:Warum lagert man eine Leiche zwischen? Ist man nicht bestrebt, sie so schnell wie möglich los zu werden? Oder ist das Nachstehende ein Motiv.
In jedem Fall konnte durch das späte Auffinden der Leiche der Todeszeitpunkt nicht mehr genau festgestellt werden, auch ein Zeitpunkt deutlich vor der angeblichen Entführung liegt daher mit einer nicht zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit im möglichen Zeitintervall.
Die Realität sieht anders aus. Was eine Leiche über ihren Todeszeitpunkt verrät, ist ihr nur vergleichsweise mühsam und mit einigen Tricks zu entlocken.Ist ein Leichnam schon lange tot und der Fäulnisprozeß im fortgeschrittenen Stadium, so ist es oft nicht mehr möglich, eine verläßliche Aussage über den Todeszeitpunkt zu machen. In diesen Fällen kann man allenfalls aus sogenannten späten Leichenveränderungen grobe Informationen über die Liegezeit gewinnen. Zum Beispiel kann eine Leiche in heiß-trockener Umgebung in sechs Wochen zur Mumie werden. Fliegenmaden können schon nach einer, eher jedoch nach mehreren Wochen eine vollständige Skelettierung herbeiführen. Aus ihrer Länge in Millimetern läßt sich ihr Schlüpftag berechnen und damit die Mindestliegezeit des Toten schätzen.Bei frischen Leichen läßt sich die Todeszeit einigermaßen verläßlich innerhalb eines Zeitintervalls angeben. Vor der Autopsie eines Toten beurteilen Rechtsmediziner zunächst nach äußerlichen Merkmalen wie Körpertemperatur, Totenflecken und Totenstarre. Die Körpertemperatur nimmt nach dem Tod normalerweise um ein bis zwei Grad Celsius pro Stunde ab, bis sie Zimmertemperatur erreicht hat. Im Freien aufgefundene Leichen können langsamer oder schneller auskühlen, je nachdem, zu welcher Jahreszeit sie aufgefunden wurden und ob sie eventuell der Sonne ausgesetzt waren. An Unterkühlung Verstorbene weisen zu ihrem Todeszeitpunkt schon eine erniedrigte Körpertemperatur auf, so daß der Abkühlungsvorgang nicht bei 36,5 Grad beginnt.Totenflecken entstehen durch die sogenannte "Hypostase". Nach Stillstand des Blutkreislaufs sinkt das Blut gemäß der Schwerkraft ab. Dies führt zu den charakteristischen rötlich-violetten Hautflecken an den nach unten gewandten Körperstellen der Leiche. Die Totenflecken erscheinen frühestens nach 20 bis 30 Minuten und sind nach sechs bis zwölf Stunden voll ausgeprägt, jedoch zunächst reversibel.Sie verschwinden auf Druck, und sie folgen der Schwerkraft, wenn ein Leichnam zum Beispiel vom Rücken auf den Bauch gedreht wird. Sind zwölf Stunden seit dem Tod jedoch überschritten, so sind die Totenflecke aufgrund fortgeschrittener Fäulnisprozesse irreversibel geworden. Sie lassen sich jetzt weder umlagern noch wegdrücken. Eine Überprüfung dieser Phänomene kann dazu beitragen, den Zeitraum einzugrenzen, in dem der Tod eingetreten ist.Für das Auftreten der Totenstarre sind zwei Prozesse verantwortlich. Zum einen das Erliegen der Sauerstoffversorgung, zum anderen der Zerfall der biochemischen Substanz Adenosintriphosphat, der "Energieeinheit" der Muskulatur. Diese beiden Faktoren zusammen bewirken eine Versteifung des Körpers, die nach zwei bis vier Stunden beginnt. Innerhalb der ersten acht Stunden kann man die Totenstarre durch kraftvolles Bewegen der Gliedmaßen noch lösen. Danach bleibt der Leichnam steif, bis die Erstarrung sich nach zwei bis drei Tagen durch die nun eingetretene Fäulnis der Muskulatur von selbst löst. Außer der Körpertemperatur, den Totenflecken und der Leichenstarre dienen die sogenannten vitalen Reaktionen zur Orientierung über die Todeszeit. In der Zeitspanne zwischen lndividualtod und dem Absterben der letzten Zelle, dem "intermediären Leben", lassen sich bestimmte Körperreaktionen noch künstlich erzeugen. So kann man mit einer hautreizenden Substanz namens Histaminchlorid kurz nach dem Tod noch eine "Gänsehaut" hervorrufen.Der Bizepsreflex ist für etwa sechs bis acht Stunden noch auslösbar. Am längsten reagieren die Pupillen auf äußere Reize. Durch Einspritzen entsprechender Medikamente in die vordere Augenkammer lassen sich sowohl Pupillenerweiterungen als auch Pupillenverengungen noch etwa 15 Stunden nach Eintritt des Todes hervorrufen. Bei der Autopsie kann schließlich noch der Mageninhalt sowie dessen Verdauungszustand wertvolle Hinweise auf den Todeszeitpunkt liefern.Rechtsmediziner können nun all diese Informationen wie ein Puzzle zusammensetzen und daraus eine Zeitspanne errechnen, in der der Tod mit einiger Wahrscheinlichkeit eingetreten ist. Am Tatort wird sich kaum ein Gerichtsmediziner auf eine Uhrzeit festlegen. Vielmehr könnte ein Urteil lauten: "Der Tod ist vor mindestens sechs bis zwölf Stunden, jedoch nicht vor mehr als drei Tagen eingetreten
Es gibt Mittel und Wege den Todeszeitpunkt zu manipulieren, so das mann ihn nicht mehr eindeutig feststellen kann.

Zwischenlagern in einem Kühlhaus wäre eine Möglichkeit gewesen, aber warum so viel Aufwand und die Entführung selbst dann so dilletantisch durchgeführt worden, schon allein die Übergabestelle, und hat man dann nicht gewusst das bei Abheben so einer Hohen Summe Fragen gestellt werden und auch wenn man nicht den Grund Entführung nennt, die Polizei automatisch eingeschaltet wird.

Wer betreibt dann soviel Aufwand, Entführung, Übergabe gescheitert, dann Leiche erstmal weggebracht zwischengelagert und dann wieder zum Auffinde Ort gebracht, Todeszeitpunkt angeblich nicht eindeutig oder er wird verschwiegen. Dann erst zwei Tage später Wärme Bild Kameras eingesetzt, nach zwei Tagen wenn sie schon am ersten Tag verstorben war, findet man nichts mehr, hätte man am selben Abend gesucht, hätte man sie vielleicht dort schon liegend gefunden. Wäre HB um 14 Uhr dort gewesen, keiner kann sagen wie es dann ausgegangen wäre.

Sie ist ja mit mehreren Messerstichen ermordet worden, dann müsste sie ja schon mehr Blut verloren haben als im Auto war, wo war also der Tatort?


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08.10.2014 um 21:13
wer soviel aufwand betreibt kann ich dir sagen.das gewissen.
genauer das schlechte gewissen!


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08.10.2014 um 21:21
TWäre Maria B. einfach so verschwunden und irgendwann irgendwo als Leiche wieder
aufgetaucht, hätte man natürlich zunächst im familiären Umfeld recherchiert - wo sonst.
Das erübrigt sich eigentlich, wenn der Gatte in Gegenwart von Zeugen den Anruf
eines Entführers erhält, der vorgibt, die Gattin als Geisel zu haben und Lösegeld fordert.ext
an @ramisha,andererseits müsste den bögerls bei einer tatbeteiligung auch klar gewesen sein,dass bei einer derart aussergewöhnlichen entführung früher oder später auch gegen sie selbst
ermittelt wird.
da wäre es auf jeden fall besser die leiche würde nie mehr auftauchen.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

08.10.2014 um 21:29
@grabowsky
deinen ellenlangen ausufernden beiträgen möcht ich nur entgegenhalten:
mit der gleichen intensivität mit der manche hier annehmen dass die familie bögerl
zu den tätern gehören,gehe ich davon aus dass sie nur opfer sind.
das lasse ich mir nicht nehmen,auch von dir nicht.


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11.10.2014 um 10:49
Zitat von egahtegaht schrieb:... andererseits müsste den bögerls bei einer tatbeteiligung auch klar gewesen sein,dass bei einer derart aussergewöhnlichen entführung früher oder später auch gegen sie selbst
ermittelt wird.
Wurde ja auch - mehr oder (eigentlich) weniger und mit Sicherheit erst später!
Zitat von senseless999senseless999 schrieb:Wer betreibt dann soviel Aufwand, Entführung, Übergabe gescheitert, dann Leiche erstmal weggebracht zwischengelagert und dann wieder zum Auffinde Ort gebracht, Todeszeitpunkt angeblich nicht eindeutig ...
Eben jemand, der daran interessiert ist, dass man davon ausgeht, dass Maria B. erst NACH dem Anruf des Erpressers getötet wurde.


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