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Der Mordfall Weimar

3.584 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Mordfall Weimar

28.05.2021 um 17:47
Zitat von Spekulatius666Spekulatius666 schrieb:Aber versucht man deshalb seinen Mann zu vergiften? Über einen derart langen Zeitraum? Und hört nach dem erwischt werden, so plötzlich auf
Naja soo lang war der Zeitraum nicht, vom Prinzip her nur einen Sommer lang und die Vergiftung sollte wohl schleichend stattfinden, sodass es eben nach chronischer Erkrankung aussieht an der er irgendwann evtl. versterben sollte.
Hätte sie nun hohe Dosen, in kurzen Zeiträumen, verabreicht, wäre es schneller aufgefallen.
Vielleicht hat sie aber auch nur in geringen Dosen immer mal was aus dem Krankenhaus mitgehen lassen können, sodass es sich über den Sommer zog.
Möglich wäre auch, dass sie einfach handlungsunfähig machen wollte, denn die gemeinsamen Kinder wollte er ja nicht hergeben.

Also alles in allem wird ihr Plan wohl gewesen sein, ihn auszuschalten, damit sie frei (von ihm) leben kann.


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Der Mordfall Weimar

28.05.2021 um 17:58
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Es hätten beide angeklagt und aussagen müssen, um der Wahrheit besser auf die Spur zu kommen.
Dir ist aber das Aussageverweigerungsrecht eines Beschuldigten/Angeklagten durchaus ein Begriff? Angeklagte/Beschuldigte dürfen sogar auch lügen. Was soll das denn bringen?

Ganz nebenbei ist das eine Verhöhnung rechtsstaatlicher Prinzipien. Irgendwer wirds gewesen sein, wir klagen alle an und gucken, was passiert. Sorry, was für einer Phantasie enspringt so ein Denken?


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28.05.2021 um 18:09
@Spekulatius666
Möglich wäre, dass sie ihn mit den Medikamenten in erster Linie ruhig stellen wollte, um seine unkontrollierten Gewaltausbrüche einzudämmen oder besser abfangen zu können. Vielleicht hat sie auch gehofft, dass R.W. für längere Zeit ins Krankenhaus muss oder zumindest öfter mal, damit sie eine sturmfreie Bude und Ruhe vor ihm hatte. Nachts im Auto ist bestimmt nicht immer der ideale Ort. Ausserdem hätte sie dann die Kinder nicht immer zu ihrer Mutter bringen müssen sondern hätte sie, ohne sich Gedanken um sie machen zu müssen, in unmittelbarer Nähe gehabt . Pratt hat in seinem SPIEGEL-Interview von 1997 auch gesagt, dass er bis zu den Morden immer gedacht habe, dass M.W. schon längst von ihrem Mann getrennt lebt. Vielleicht hat er mal die Wohnung sehen wollen oder sich gewundert, warum sich alles immer im Auto abspielen musste. ERGO: R.W musste weg.


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28.05.2021 um 18:21
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:nur einen Sommer lang
Nur ist gut. Ein halben Jahr lang Ohnmachtsanfälle und krank stell ich mir jetzt schon sehr belastend vor, vor allem wenn man herausfindet, dass die Frau es absichtlich herbeigeführt hat. Wäre es nicht beim dritten Krankenhausaufenthalt herausgekommen, wie lange wäre das denn noch so weiter gegangen? Jahre bis zum Tod? Mit Schmerzen, Folgeerkrankungen, Pflegebedürftigkeit, Verlust des Jobs und allem, was daran hängt? Man muss schon sehr sehr abgebrüht sein, um einen solchen weg zu wählen.
Zitat von miltesmiltes schrieb:Möglich wäre, dass sie ihn mit den Medikamenten in erster Linie ruhig stellen wollte, um seine unkontrollierten Gewaltausbrüche einzudämmen
Aggressiv und gewalttätig wurde er ihr ja erst gegenüber nachdem herauskam, dass sie ihn vergiftet hatte. Und dann hat sie ja aufgehört? Er war ja nun auch nicht grundlos aggressiv und gewalttätig. Ich weiss nicht wie ich reagieren würde, wenn ich mich monatelang krank fühle und immer wieder umkippen und dann kommt heraus, mein Partner hat mich heimlich vergiftet. Der grosse Aufschrei scheint innerhalb der Familie ja auch ausgeblieben zu sein, weil niemand hat sie angezeigt oder Konsequenzen aus ihrem Verhalten gezogen. Ein stückweit scheint es ja toleriert worden zu sein. Sagt ja auch irgendwo viel aus über Familienverhältnisse.


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28.05.2021 um 18:35
Zitat von Spekulatius666Spekulatius666 schrieb:Man muss schon sehr sehr abgebrüht sein, um einen solchen weg zu wählen.
Ja und bei all ihrem Verhalten, sich verstricken in Lügen etc. ist das ihr einfach auch ziemlich glaubhaft zuzusprechen; also abgebrüht zu sein.
Und sind wir ehrlich, sie ist doch nicht die Erste, die so abgebrüht gehandelt hat. Die Welt ist voll davon.
Für eine schleichende Vergiftung, auf die man nicht so schnell kommen soll, ist eben ein Sommer nicht lang. Natürlich für uns, normal denkende Menschen, schon. Aber nicht für die Sache, die sie da geplant hatte.

Ihr blieb auch gar nichts anderes übrig, als nach dem ersten Auffallen im KH, damit aufzuhören. Er hat schließlich von Anfang an, auch bei anderen, geäußert das sie ihm Tabletten zuführt. Den Verdacht wollte sie dann sicherlich nicht mehr erhärten.


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28.05.2021 um 18:46
Ich muss da halt auch immer an Maria Felten ( das Blaubeermariechen) denken, die ja auch einige Ehemänner und verwandte mittels gift uns Eck gebracht hat. Allerdings hatte die durchaus Gründe, wollte ihre Familie finanziell versorgt wissen, bei mw erkenne ich einfach das Motiv nicht. Es sei den, sie wollte lieber trauernde Witwe als geschiedene Frau sein, was ja seinerzeit durchaus noch ein Makel war, je nachdem in welchen Umfeld man lebte.


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28.05.2021 um 19:01
@Spekulatius666
Ich weiß nicht, ob die von Dir geschilderte Chronologie richtig ist. Genauso wenig weiß ich, ob R.W oder die Polizei ihr jemals nachweisen konnten, dass sie ihm die Medikamente verabreicht hat, die letztendlich im Blut oder in den Organen von R.W festgestellt werden konnten und ich weiß auch nicht ob sie das irgendwem gegenüber zugegeben hat. Weiß ich alles nicht. Aber selbst, wenn der von Dir genannte zeitliche Ablauf so stimmt, bleibt immer noch die Frage, ob sie es getan hat, um die Wohnung für ihre Schäferstündchen sturmfrei zu bekommen oder ob sie R.W schlicht und einfach nicht mehr ertragen konnte und ihn möglichst schnell los werden wollte. Da wäre es dann eher egal, ab wann und warum er gewalttätig wurde. Melanie hat ihm aber wohl eher nichts ins Essen getan. Das dürfte er wohl auch nicht angenommen haben. Geschlagen hat er sie aber offensichtlich trotzdem. Also ist das mit der Gewalttätigkeit des R.W so eine Sache. Sie rührt aus meiner Sicht eher daher, dass M.W. vermutlich keinen Sex mehr mit ihm haben wollte. Abgewiesen und gedemütigt ist dann der Griff nach der Bierflasche als Frustbändiger nicht mehr fern. Unter Alkohohl und Frusteinfluss wird der eine oder andere dann halt aggressiv und gewalttätig. Und ja, das muss nicht so gewesen sein. Aber einiges spricht dafür. Die Ehe dürfte lange vor K.Pratt im Eimer gewesen sein. Denn einem Ehemann, den ich liebe oder zumindest respektiere, verabreiche ich wohl eher keine schädlichen Medikamente.


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28.05.2021 um 19:18
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Sorry, aber ich muß gerade echt mit dem Kopf schütteln... Du kannst doch nicht einfach zwei Leute anklagen, zu Aussagen zwingen und dann mal gucken, was dabei rauskommt. Und erst recht kann man niemanden einfach so auf die Anklagebank setzen, nur weil er "involviert" ist, als was denn überhaupt - weil er der Vater war ?
Anklagen bedeutet ja nicht schuldig sprechen?
Und involviert war er schon bzw. er stand ja auch im Verdacht, seine Kinder getötet zu haben.
Zitat von BoobSinclarBoobSinclar schrieb:Dir ist aber das Aussageverweigerungsrecht eines Beschuldigten/Angeklagten durchaus ein Begriff? Angeklagte/Beschuldigte dürfen sogar auch lügen. Was soll das denn bringen?
Das widerspricht sich doch! Auch sie hätte ihr Aussageverweigerungsrecht in Anspruch nehmen können, was sie aber nicht gemacht hat, weil sie sich über 3 Prozesse als unschuldig darstellte.
Ob sie es nun war oder nicht, beide hätten sich vor Gericht zu dem Tathergang äußern müssen, um mehr Klarheit über den Tod der beiden Mädchen zu bekommen.
Und um den Verdacht gegen RW justizmäßig auszuschließen.
Also ist so meine Meinung, die ja nicht geteilt werden muss.


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28.05.2021 um 19:40
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Ob sie es nun war oder nicht, beide hätten sich vor Gericht zu dem Tathergang äußern müssen, um mehr Klarheit über den Tod der beiden Mädchen zu bekommen.
Nein. Sie hätten eben genau gar nichts MÜSSEN.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Und involviert war er schon bzw. er stand ja auch im Verdacht, seine Kinder getötet zu haben.
Ja, der Verdacht wurde aber sehr schnell wieder ausgeräumt, weil keine Indizien, geschweige denn Beweise in die Richtung ermittelt werden konnten. ER. WAR. NICHT. INVOLVIERT. Hör bitte auf, irgendwelche falschen Tatsachenbehauptungen in die Welt zu setzen.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Und um den Verdacht gegen RW justizmäßig auszuschließen.
Der Verdacht ist "justizmäßig" ausgeschlossen. Es wurde ermittelt und nichts gefunden. Ende.

Ein Prozess ist übrigens auch keine Wahrheitsfindungskommission, auch wenn sich dieser Mythos in Krimiforen immer gerne hält.


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28.05.2021 um 20:47
Das Motiv zur Kindstötung ist natürlich ein großes Fragezeichen in diesem Fall. Vor allem, weil es schlicht nicht in unsere Gedankenwelt passt, dass Eltern -hier eine Mutter- ihre Kinder töte(t)n.

Meine Mutmaßung:

MB wollte unbedingt aus der Einöde in ihrem Leben ausbrechen und ihrem Wohnumfeld entgleiten. Daher auch die Liebschaft mit KP. Eine Art Rebellion.

Ihren Ehemann wollte sie -mutmaßlich- vergiften/ ruhig stellen. Das hat nicht so recht funktioniert. Auch gibt es hier Hemmnisse, da RW den größeren Teil zum Einkommen beitrug.
Dann waren da die gemeinsamen Kinder. Die hätten immer eine Verbindung zu ihrem "alten Leben" und RW dargestellt. Nicht nur emotional sondern sehr pragmatisch und regelmäßig. Das ist für einen Neuanfang natürlich hinderlich. Daher wollte sie diese Verbindung nicht mehr. Es folgte die "Auslöschung" ihres alten Lebens durch den Totschlag/ Mord an ihren Töchtern.

Ich bin der Meinung, dass sich MB nach den Tötungen der Kinder von RW scheiden lassen hätte, wenn sie nicht als Tatverdächtige heran gezogen wäre.


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29.05.2021 um 09:23
Zitat von jadajada schrieb:Ihren Ehemann wollte sie -mutmaßlich- vergiften/ ruhig stellen. Das hat nicht so recht funktioniert. Auch gibt es hier Hemmnisse, da RW den größeren Teil zum Einkommen beitrug.
Sie hätte RW mit Medikamenten auch töten können, wenn sie es gewollt hätte?
Als Witwe wäre sie dann frei für ihren Geliebten geworden und die Kinder wären ihr geblieben.
Die Konsequenz einer Bestrafung dazu muss ihr, als auch die Tötung ihrer Kinder aber bewusst gewesen sein.

Okay, sie ist schuldig gesprochen worden, das muss man akzeptieren.
Die Motivation, warum sie ihre Kinder getötet hat, sind aber nicht wirklich von ihr erklärbar gemacht worden.
Eben deshalb, weil sie sich über 3 Prozesse als unschuldig dargestellt hat.


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29.05.2021 um 10:23
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Sie hätte RW mit Medikamenten auch töten können, wenn sie es gewollt hätte?
Als Witwe wäre sie dann frei für ihren Geliebten geworden und die Kinder wären ihr geblieben.
Vielleicht gab es da Hemmungen, vielleicht kam sie nicht an genügend Medis heran, ohne daß es aufgefallen und auf sie zurückgefallen wäre.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Okay, sie ist schuldig gesprochen worden, das muss man akzeptieren.
Die Motivation, warum sie ihre Kinder getötet hat, sind aber nicht wirklich von ihr erklärbar gemacht worden.
Eben deshalb, weil sie sich über 3 Prozesse als unschuldig dargestellt hat.
Da ist sie ja nun nicht die Einzige, die vehement behauptet, daß sie unschuldig wäre. Es gibt zig Prozesse, wo Angeklagte das behaupten, egal wieviele Indizien und Beweise gegen sie sprechen. Oft genug kommen die abenteuerlichsten Erzählungen, die fernab jeder Realität liegen.


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29.05.2021 um 11:00
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Vielleicht gab es da Hemmungen, vielleicht kam sie nicht an genügend Medis heran, ohne daß es aufgefallen und auf sie zurückgefallen wäre.
Ich denke eher, es sollte möglichst unauffällig sein. Ein plötzlicher Tod aus völliger Gesundheit heraus wäre auch damals aufallig gewesen und hätte zu einer Obduktion geführt. Ein langsames vergiften mit steigender Konzentration hätte jeder gesagt, ich der arme Mann war ja schon lange krank, der war ja auch schon xmal im Krankenhaus ohne Ergebnis, ein tragisches Schicksal, dass man einer seltenen Erkrankung oder dem Alkohol hätte zuschreiben können... So schlau waren andere vor ihr ja nun auch schon.


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29.05.2021 um 11:09
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Sie hätte RW mit Medikamenten auch töten können, wenn sie es gewollt hätte?
Als Witwe wäre sie dann frei für ihren Geliebten geworden und die Kinder wären ihr geblieben.
Die Konsequenz einer Bestrafung dazu muss ihr, als auch die Tötung ihrer Kinder aber bewusst gewesen sein.
Als Mörderin ihres Ehemanns aufzufliegen schien ihr wohl wahrscheinlicher, wie als Mörderin ihrer Kinder erkenntlich gemacht zu werden.
Der Versuch, es erst einer dritten Person in die Schuhe zu schieben und dann ihrem Ehemann, war ja da. Bei ihrem Mann hätte es Ausredeversuche/andere Täterschaft nicht erklärbar gegeben. Wäre er "einmalig" vergiftet worden, hätte es vermutlich eine Obduktion gegeben, die verraten hätte woran er gestorben ist.
Bei einer schleichenden Vergiftung, wo sich Gift in großen Mengen bei Untersuchungen nicht so schnell nachweisen lassen, hätte sie straffrei davon kommen können. (wenns denn geklappt hätte, wie sie geplant hatte)
Als Arzt muss man ja auch immer erstmal wissen wonach man suchen muss. Selbst Blutuntersuchungen (erst recht zur damaligen Zeit) haben nicht immer sofort ergeben was da alles so im Körper schlummerte. Als Beispiel... Geht es dir heute nicht gut, weil du zB Krebs hast, und du gehst zum Arzt und lässt dir Blut abnehmen, so muss der Arzt danach noch lange nicht feststellen was du wirklich hast. Nur wenn speziell nach Krebsmarkern gesucht wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß.
Bei Giften und Medikamenten ist es das selbe. Es werden eine Reihe untersucht, ist das gegebene Medikament nicht dabei, was du verabreicht bekommen hast, pech. Man wirds dir mit aller Wahrscheinlichkeit nicht sagen können.


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29.05.2021 um 11:20
Warum Monika Böttcher nicht mit ihrem Geliebten abhauen und die Kinder bei ihrem Ehemann lassen?


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29.05.2021 um 11:58
Zitat von Spekulatius666Spekulatius666 schrieb:Ich denke eher, es sollte möglichst unauffällig sein. Ein plötzlicher Tod aus völliger Gesundheit heraus wäre auch damals aufallig gewesen und hätte zu einer Obduktion geführt. Ein langsames vergiften mit steigender Konzentration hätte jeder gesagt, ich der arme Mann war ja schon lange krank, der war ja auch schon xmal im Krankenhaus ohne Ergebnis, ein tragisches Schicksal, dass man einer seltenen Erkrankung oder dem Alkohol hätte zuschreiben können...
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Wäre er "einmalig" vergiftet worden, hätte es vermutlich eine Obduktion gegeben, die verraten hätte woran er gestorben ist.
Bei einer schleichenden Vergiftung, wo sich Gift in großen Mengen bei Untersuchungen nicht so schnell nachweisen lassen, hätte sie straffrei davon kommen können.
Stimmt, das macht mehr Sinn als meine Idee. Soweit habe ich jetzt gar nicht gedacht... Also entweder war es das, die Angst vor Entdeckung, oder sie wollte ihn wirklich nur "ruhig" stellen. Interessant und aussagekräftig ist auf jeden Fall, daß es nach der Überprüfung in KH keine weitere Zuführungen von Medis mehr gab.


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29.05.2021 um 13:02
@Photographer73

Mir fällt gerade ein Schreibfehler auf, in dem Text, den du zitiert hast.
Ich meinte natürlich "Gift in kleinen Mengen" statt großen bezüglich der schleichenden Vergiftung.

Das schlichte sedieren halte ich auch nicht für komplett ausgeschlossen, wenn sie in der Zeit vielleicht einfach ungestört ihrer Affaire nachgehen wollte; damit er kein Theater veranstaltet wenn sie Nächte lang weg blieb.

Durch ihren Job war es ja auch ein leichtes für sie, ihm da das ein oder andere unterzujubeln. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass sie die Zusammenbrüche so nicht geplant hatte. Es sollte sicher die Blackouts geben und auch ein konsequentes sich "schlecht" fühlen aber das es mit mal so schlimm ist, dass er sich untersuchen lassen musste, wird sie nicht gewollt haben.

Ohne sie damit in Schutz nehmen zu wollen, ich denke sie war verzweifelt. Wollte aus dieser Ehe ausbrechen - ein Leben auf andere Art und Weise führen, vorallem mit einem anderen Mann.
Irgendwann überwog Verzweiflung und rationales Denken war komplett verschwunden.


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29.05.2021 um 13:26
Es gab doch auch das Autorad, das komischerweise dann aufgrund gelockerter Radmuttern abgefallen ist, als er zum kegeln (regelmäßiger Vereinstermin?) fuhr


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29.05.2021 um 16:46
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Es gab doch auch das Autorad, das komischerweise dann aufgrund gelockerter Radmuttern abgefallen ist, als er zum kegeln (regelmäßiger Vereinstermin?) fuhr
Echt? Hatte ich gar nicht mitbekommen... Sehr abgebrüht diese Person, die hat ja wirklich vor gar nix zurück geschreckt....ich finde, dass die ganzen Vorgeschichten viel zu wenig berücksichtigt wurden. Mehrere Mordversuche und dann vollendeter Doppelmord. Ob das dann wirklich noch eine Kurzschlussreaktion war?....

Ich verstehe ihn und die ganze Familie aber auch nicht. Kein normaler Mensch toleriert sowas einfach...


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30.05.2021 um 10:33
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Es gab doch auch das Autorad, das komischerweise dann aufgrund gelockerter Radmuttern abgefallen ist, als er zum kegeln (regelmäßiger Vereinstermin?) fuhr
Ich habe eben den Thread mal mit diesen Stichwort durchgesucht und bin da auch fündig geworden.
Leider gibts da nur persönliche Schilderungen weniger User zu dem Buch, Auszüge daraus. Da ich das Buch noch nicht habe (bekomme es aber zum lesen) muss ich mich jetzt erstmal auf die Aussagen der User verlassen, die es bereits gelesen haben.
Wusste bis eben gar nichts davon, finde aber interessant, dass es auch diesen Versuch gegeben haben könnte. Auch wieder ein Szenario, wo man nicht direkt auf sie kommt. Er wäre plötzlich verunfallt, nicht festgezogene Radmuttern kann immer mal passieren wenn man da nicht gewissenhaft nachschaut.

Weisst du zufällig ob das vor den Vergiftungsversuchen war, oder danach? Also welchen Zeitraum das konkret betraf? Dazu habe ich leider im Thread nichts finden können.


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