yari schrieb:Ich finde es sind nicht wenige und vor allem schwerwiegende Indizien. Die kann man unmöglich plausibel erklären!
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Das hängt jetzt sehr stark davon ab wie man diese Indizien deutet und interpretiert. Geht man a priori von der Prämisse aus das Benedikt Toth schuldig sein muss und die bayerische Justiz sowieso niemals Fehler begeht könnte man das so sehen. Schaut man jedoch unvoreingenommen, vorurteilsfrei und objektiv auf diesen Fall unter Berücksichtigung der zeitlichem Umstände und anderer Faktoren dann sieht die Sache schon ganz anders aus.
Dann drängt sich einem geradezu der Eindruck auf das es primär eher darum ging den Fall als abgeschlossen präsentieren zu können anstatt ihn kriminalistisch und gewissenhaft aufzuklären. Und damit das geschehen konnte musste zwangsläufig jemand verurteilt werden und dafür bediente man sich einer äußerst zweifelhaften und von Logikbrüchen durchsetzten Indizienkette…
yari schrieb:Du scheinst ohne Zweifel an seine Unschuld zu glauben, warum auch immer. Ich möchte dich nicht vom Gegenteil überzeugen. Jeder kann gerne glauben, was immer er möchte.
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Genauso wie du ohne Zweifel an seine Schuld zu glauben scheinst, aus welchen Gründen auch immer. Daher möchte ich dich genauso wenig vom Gegenteil überzeugen. Des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich.
yari schrieb:Sobald die Entscheidung vom OLG München vorliegt, sehen wir weiter
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Korrekt, erst einmal abwarten. Abgerechnet wird immer erst am Schluss!