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Mordfall Charlotte Böhringer

20.264 Beiträge, Schlüsselwörter: Benedikt, Böhringer, Bence, Parkautomat, Parkgarage
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Themen-Wiki: Mordfall Charlotte Böhringer

Mordfall Charlotte Böhringer

17.03.2019 um 11:47
Noch etwa Anfang Mai 2006 liess C.B. über den Zeugen R. beim Angeklagten nach dem Stand seiner juristischen Ausbildung nachfragen. Dieser erhielt vom Angeklagten die Auskunft, er sei bei der Justiz – Staatsanwaltschaft oder Gericht – tätig, mache im Juli 2006 sein Zweites Staatsexamen und sei dann mit seiner Berufsausbildung fertig. Diese Informationen gab R. an das Opfer weiter.
An diesem Punkt würde ich gerne noch einmal nachhaken. Vielleicht liest hier jemand mit, der sich auskennt. Hätte Bence Toth vom Betrieb weiter als studentische Aushilfskraft angemeldet sein dürfen nachdem er eine Tätigkeit beim Gericht oder bei der Justiz als Referendar aufgenommen hätte?

Die Wirklichkeit sah wohl so aus, dass Bence Toth bis zum Tod seiner Tante weiterhin als ordentlicher Student eingeschrieben war, da er das erste Staaatsexamen gar nicht abgelegt hatte und somit nicht zum zweiten Staatsexamen zugelassen worden war. Er dürfte also weiterhin Studienbescheinigungen in der Firma abgegeben haben.

Meine Frage, wäre, ob die Lohnbuchhaltung, egal ob diese sich nun intern im Betrieb befand, oder ob extern ein Steurberater dies erledigte, nicht schon lange diesbezüglich nachgefragt haben müsste. Zumindest die Mitarbeiter in Steurberaterbüros müssten sich in diesem Bereich ausgekannt und gewusst haben, dass bei Studierenden des Faches Jura auf das erste bestandene Staatsexamen in der Regel eine Fortbildung bei einer Justizbehörde folgt und in die Wege geleitet wird. Und auch die Anmeldemodalitäten für diesen Fall dürften zumindest dem Steuerberater, der die Firma beriet bekannt gewesen sein.

Da BEnce Toth angab bei der Justiz tätig zu sein, dürfte sich ein weiters Problem ergeben haben, das der doppelten Beschäftigung, und es hätte sich schon bei BEginn der Fortbildung bei der Justiz die Frage gestellt, ob und wieviel er neben dieser Fortbildung noch dazuverdienen durfte bzw. wieviele Stunden er nebenbei in einem anderen _Betrieb arbeiten durfte. So habe ich es zumindest in Erinnerung, vielleicht weiss hier jemand Genaueres zu diesem Punkt.
Klar ist, dass alles nicht so einfach gewesen sein kann, wie es verkürzt im Urteil dargestellt und berichtet wird. Frau Böhringer beschäftigte einen Steuerberater und zwei Geschäftsführer, auch wenn sie selber keine Ahnung von solchen Dingen gehabt hätte, diese Herren hätten es wissen und schon lange nachfraqen müssen.


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17.03.2019 um 11:51
meermin schrieb:Die Wirklichkeit sah wohl so aus, dass Bence Toth bis zum Tod seiner Tante weiterhin als ordentlicher Student eingeschrieben war, da er das erste Staaatsexamen gar nicht abgelegt hatte und somit nicht zum zweiten Staatsexamen zugelassen worden war. Er dürfte also weiterhin Studienbescheinigungen in der Firma abgegeben haben.
Die Wirklichkeit sah eben nicht so aus! Und wenn Du die veröffentlichten Akten mal genau studieren würdest, dann müsstest Du nicht immer frei herumspekulieren.
Bence T. war seit Wintersemester 2005 nicht mehr an der Uni eingeschrieben, er wurde exmatrikuliert und zwar von der Uni selbst, weil er sich nicht mehr zurückgemeldet hat. Nimm das doch mal zur Kenntnis und studiere mal die Akten ganz genau. Es ist wirklich haarsträubend, was hier abläuft. :-)


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17.03.2019 um 11:59
Mark_Smith schrieb:Bence T. war seit Wintersemester 2005 nicht mehr an der Uni eingeschrieben, er wurde exmatrikuliert und zwar von der Uni selbst, weil er sich nicht mehr zurückgemeldet hat.
Danke für diese Information. Das würde dann zu der Lüge passen, er habe eine Referendariatsstelle angetreten. Es bleibt die Frage wie Geschäftsführer und Steuerberater mit dieser Information umgegangen sind.

Mir kann keiner erzählen, dass erst Anfang Mai 2006 zum ersten Mal im Betrieb über die berufliche Tätigkeit und die Ausbildung Bence Toths geredet und nachgefragt wurde. Er dürfte die einzige Person im Betrieb gewesen sein , die dort arbeitete und nebenbei Jura studierte und alle dürften gewusst haben, welches seine berufliche Perspektive im Betrieb war. Also gab es viele Gründe nachzufragen, sowohl vom Geschäftsführer als auch vom Steuerberater, der Frau Böhringer beriet. Sie werden wohl kaum im Mai 2006 zum ersten Mal über Bences Ausbildung gesprochen haben, das anzunehmen ist einfach weltfremd und unrealistisch bis zum geht nicht mehr.


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17.03.2019 um 12:04
meermin schrieb:Mir kann keiner erzählen, dass erst Anfang Mai 2006 zum ersten Mal im Betrieb über die berufliche Tätigkeit und die Ausbildung Bence Toths geredet und nachgefragt wurde. Er dürfte die einzige Person im Betrieb gewesen sein , die dort arbeitete und nebenbei Jura studierte und alle dürften gewusst haben, welches seine berufliche Perspektive im Betrieb war. Also gab es viele Gründe nachzufragen, sowohl vom Geschäftsführer als auch vom Steuerberater, der Frau Böhringer beriet. Sie werden wohl kaum 2006 zum ersten Mal über Bences Ausbildung gesprochen haben, das anzunehmen ist einfach weltfremd und unrealistisch bis zum geht nicht mehr.
Der Geschäftsführer wird mit dem m.E. überhaupt nix zu tun gehabt haben, weil er war der MANN für den technischen Bereich. Was Administration, Buchhaltung und was weiss ich anbelangt, war er gerade überhaupt kein Experte und somit war das sicherlich auch nicht sein Aufgabengebiet.

Das wäre dann am ehesten das Aufgabengebiet des stellvertretenden Geschäftsführers gewesen.
Und es gibt überhaupt keine Gedanken von der Verteidigung in diese Richtung, die Du vermutest, es sind also alles reinste Spekulationen von Dir ohne irgendwelche Anknüpfungstatsachen.


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17.03.2019 um 12:13
Mark_Smith schrieb:Das wäre dann am ehesten das Aufgabengebiet des stellvertretenden Geschäftsführers gewesen.
Und es gibt überhaupt keine Gedanken von der Verteidigung in diese Richtung, die Du vermutest, es sind also alles reinste Spekulationen von Dir ohne irgendwelche Anknüpfungstatsachen.
Wo habe ich die Gedanken der Verteidigung angesprochen? Mir geht es nur darum , herauszuarbeiten, dass Frau Böhringer bereits über das erfolglose Studium ihres Neffen informiert gewesen sein müsste, dass sich betriebsintern schon lange Fragen gestellt haben müssten und zwar im Bereich der Lohnbuchhaltung und in diesem Bereich werden Unterlagen angefordert , die vorgelegt werden müssen und wenn sie nicht vorgelegt werden können oder vorgelegt werden, muss nachgefragt werden.

Der Steuerberater hätte Frau Böhringer darüber aufklären mussen, dass Bence nicht mehr studierte, also keine Studienbescheinigung mehr vorlegen konnte, weil er sich in einem Ausbildungsverhältnis bei der Justiz befand.

Und man hättte abklären müssen, wieviele Stunden Bence neben seiner Ausbildung überhaupt im Betrieb arbeiten durfte und wieviel er nebenbei verdienen durfte. Das wäre meineVermutung.


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17.03.2019 um 12:20
meermin schrieb:Wo habe ich die Gedanken der Verteidigung angesprochen? Mir geht es nur darum , herauszuarbeiten, dass Frau Böhringer bereits über das erfolglose Studium ihres Neffen informiert gewesen sein müsste, dass sich betriebsintern schon lange Fragen gestellt haben müssten und zwar im Bereich der Lohnbuchhaltung und in diesem Bereich werden Unterlagen angefordert , die vorgelegt werden müssen und wenn sie nicht vorgelegt werden können oder vorgelegt werden, muss nachgefragt werden.
Genau: Und wenn Du mein Buch aufmerksam gelesen hättest, würdest Du sehen, dass ich genau diese These vertrete. Sie hat es vermutlich gewusst, aber eben nicht von Bence T., sondern auf andere Wege, insbesondere Mate Toth selbst angibt, sie habe es gewusst, weil Bence T. keine Studienbescheinigung mehr abgeben hat. Mate T. geht also selbst nicht davon aus, dass Bence T. seine Tante über den Studienabbruch informiert hat.

Aber: das ist eben der grosse Unterschied: Bence T. hat sie nicht informiert, sondern sie muss ihm auf andere Wege auf die Schliche gekommen sein, z.B., weil er keine Studienbescheinigung mehr im Betrieb abgab.


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17.03.2019 um 12:25
Seps13 schrieb:Das ist das Ausschlaggebende. Aus Sicht von Bence Toth gab es nunmal nach verständiger Darstellung des Gerichts einen hinreichenden Grund, seine Tante in der Situation, in der er sich befand, zu töten, obwohl das kein anderer hier getan hätte und sich auch alles hätte zum Guten wenden können.
Für mich ist das auch der Punkt: Die Sicht von BT. Er wusste, dass er keine Alternativen hatte, nur die Tante. Er hatte keine Berufsausbildung, nichts. Er war verzweifelt darauf angewiesen, dass sie ihn hielt, weiter unterstützte, im Betrieb unterbrachte.

CB hingegen hatte Alternativen. Sie hätte andere Geschäftsführer haben können als BT.
meermin schrieb:Es bleibt die Frage wie Geschäftsführer und Steuerberater mit dieser Information umgegangen sind.
Wenn er gesagt hat, dass er als Referendar jetzt Beamter auf Widerruf und in der SV versicherungsfrei ist und die KV über Privatversicherung und Beihilfe geht, wird denen das gereicht haben. Dann hätten sie nichts weiter veranlasst als BT von der SV abzumelden, aus. Und sein „Gehalt“ von BT bekam er dann brutto=netto ausgezahlt. Es wäre die Sache von BT gewesen, diese Einnahme aus der vermeintlichen Nebentätigkeit zu versteuern. Das hätte alles den Betrieb nicht interessiert.


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17.03.2019 um 12:27
Mark_Smith schrieb:Aber: das ist eben der grosse Unterschied: Bence T. hat sie nicht informiert, sondern sie muss ihm auf andere Wege auf die Schliche gekommen sein, z.B., weil er keine Studienbescheinigung mehr im Betrieb abgab.
Was heisst hier "auf die Schliche" gekommen? Ich gehe davon aus, dass das bestandene erste Staatsexamen im Betrieb und auch privat Thema gewesen ist. Schwer vorzustellen, dass Frau Böhringer darüber nicht stolz mit allen geredet haben soll. Falls das aber nicht der Fall gewesen wäre, hätte sich hier schon angedeutet, dass sie mehr wusste. Wenn es aber kommuniziert wurde, auch gegenüber dem Steurberater, dann hätte dieser gewust, dass jetzt keine Studienbescheinigungen sondern eine Meldung des neuen Arbeitsverhältnisses bei der Justizbehörde her musste.


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17.03.2019 um 12:54
Rosenmontag schrieb:Daher glaube ich auch nicht das er der Mörder ist. BT hätte nicht wisse können das die Freund so zu ihm halten.
Das(!) ist die beste steile These die ich hier bisher lesen durfte!

Ein Täter kann nicht ein Täter sein, weil er ja gar nicht weiß, ob danach noch jemand zu ihm hält.

Sagenhaft.


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17.03.2019 um 13:00
@Lichtenberg

Na ja, eigentlich sind die Freunde ja auch wohl nach und nach verduftet. Nur der Musiker Matthy B. scheint übrig geblieben zu sein.
Nun hat er nur noch seine Familie der Arme. Hätte der das gewusst, dass er erwischt wird, hätte der den Mord vielleicht gar nicht begangen.


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17.03.2019 um 13:06
meermin schrieb:Wenn es aber kommuniziert wurde, auch gegenüber dem Steurberater, dann hätte dieser gewust, dass jetzt keine Studienbescheinigungen sondern eine Meldung des neuen Arbeitsverhältnisses bei der Justizbehörde her musste.
Da hätte nichts für den Betrieb hergemusst. BT spiegelte laut Urteil seiner gesamten Umgebung vor, Rechtsreferendar zu sein, nebenher bei einer Beratungsfirma zu arbeiten und sogar schon einen Doktorvater gefunden zu haben.
Wenn er Referendar im Dienste des Freistaats Bayern gewesen wäre, hätte er vom Freistaat Bayern Beamtenbesoldung erhalten, hätte aber von diesem eine Genehmigung gebraucht, woanders noch Nebentätigkeiten ausführen zu dürfen.

Den „Nebenarbeitgebern“ hätte er diese Genehmigung aber nicht vorlegen müssen. Hintergrund ist, dass ein Beamter gegenüber seinem Dienstherrn ein Dienstvergehen begeht, wenn er ohne Wissen des Dienstherrn (hier Freistaat Bayern) woanders arbeitet. Das gilt jedenfalls, soweit es nicht um eine wissenschaftliche oder künstlerische Nebentätigkeit geht. Das geht aber den „Nebenarbeitgeber“ nichts an. Der muss nicht prüfen, ob der Beamte so eine erforderliche Nebentätigkeitsgenehmigung hat.

Ebensowenig geht es den „Nebenarbeitgeber“ an, ob der Beamte sein Einkommen aus det Nebentätigkeit versteuert. Das muss der Beamte selber per Einkommensteuererklärung machen, er ist insoweit quasi Selbstständiger.


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17.03.2019 um 13:15
Andante schrieb:Und das Wichtigste dabei: Welche Vorstellungen hatte BT darüber, wie seine Tante, immerhin eine gestandene Geschäftsfrau, die sich wohl kaum allein von Gefühsduseleien leiten ließ, reagieren würde, wenn sie vom geschmissenen Studium und der Studienlüge erfahren würde? Immerhin hatte sie damit ja den Beweis, dass einer aus ihrer Umgebung sie nachweislich angelogen und betrogen hatte.
ich gehe davon aus, dass CB von der Studienlüge wusste und sie sogar deswegen noch "intensiver/aggressiver" ihre Intrigen gegen den aktuellen Geschäftsführer führte, da sie erkannte dass BT außerhalb des Parkhauses´beruflich gar nicht mehr zurechtkommen würde, und sie aktuell einen Platz "im gemachten Nest" freimachen müsste. Der schützende Mutterinstinkt setzte bei ihr ein. Deshalb glaube ich BT, dass am Muttertag, ein Tag bevor sie getötet wurde, CB ihrem Neffen versprochen hat die Geschäftsform zu ändern und ihm einen Job als Geschäftsführer angeboten hat.

Von der Beziehungsdynamik wäre es für mich plausibel.

Weshalb ich der Meinung bin BT ist nicht der Mörder von CB:

1) das Erbe: BT war als Erbe des Parkhauses eingesetzt, auf den Umschlag, in dem das Testment steckte war sein Name. Das Testament befand sich im Büro auf dem Schreibtisch. BT war häufiger im Büro seiner Tante um Papier "nachzulegen". Da sein Name drauf stand hätte er sogar den Umschlag öffnen können, ohne das Briefgeheimnis zu verletzen. Eventuell hat er es sogar getan, aber es ist eigentlich für jeden Naheliegend, das in diesem Umschlag das Testament steckte. Da der Name von BT auf dem Umschlag war konnte sich jeder "zusammenreimen" das BT, der Haupterbe seinen wird, CB ihn als ihren Sohn erlebt. etc.

daran hätte BT deutlich erkennen können , wie hoch er in der Gunst seine Tante stand. Aber auch andere haben es sehen können. Eine verwöhnende Tante die ihn bedingoslos liebte und letztendlich alles
verzieh!

2) die verschwunden Zeitungen:
am Tag nach der Ermordung von CB wurden 2-3 Zeitungen an ihrer Wohnungstür gehängt, die verschwanden. Zum Zeitpunkt als die Zeitungen verschwanden konnte niemand aus der Parkgarage wissen, dass CB durch ein Tötungsdelikt ums Leben kam. Es wäre doch die naheliegendste Variante zu denken, dass das Verschwinden unauffällig ist. Möglicherweise hat ein Mitarbeiter (mMn. nach BT) die Zeitungen genommen, um sie zu lesen und dann später CB zurückzugeben. Die Zeitungen, die bei BT gefunden wurden, könnten die Zeitungen von CB sein. Aber das spricht doch grade gegen eine Täterschaft von BT. Als Täter hätte er doch gewusst, dass CB durch ein Tötungsdelikt ums Leben kam und die Zeitungen nicht zu Hause aufbewahrt.


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17.03.2019 um 13:20
@SirMarvel
SirMarvel schrieb:Dazu ist es interessant zu lesen was Bence Toth selbst zu diesem Sachverhalt aussagte. Laut seinen Angaben wollte die Tante den GF los werden (was diverse Zeugen wie Mate Toth und der Anwalt bestätigten)
Du belegst jetzt bitte, dass Mate Toth das bestätigt hat und versuch es gar nicht erst auf die „ich weiß halt mehr Schiene“


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17.03.2019 um 13:52
Rosenmontag schrieb:Der schützende Mutterinstinkt setzte bei ihr ein. Deshalb glaube ich BT, dass am Muttertag, ein Tag bevor sie getötet wurde, CB ihrem Neffen versprochen hat die Geschäftsform zu ändern und ihm einen Job als Geschäftsführer angeboten hat.
Ah, du meinst, es war, wie es bei Rosamunde Pilcher hätte sein können (das Szenische lasse ich mal weg, BT als verkrachter Schauspieler hat da gewiss Ideen gehabt):

Er kam am Muttertag zu ihr und sagte „Übrigens, Tantchen, ich müsste bekanntlich in einigen Tagen zum 2. Staatsexamen antreten, aber ich gestehe dir, dass daraus nichts wird und dass ich nicht mal das erste Examen habe. Ich habe dich die ganze Zeit belogen, als ich dir sagte, ich hätte es. Die Examensfeier im Parkhaus war nur Schein, das Referendariat ebenfalls. Ich habe nichts und begebe mich ganz in deine Hände. Richte mich oder hilf mir“.

Worauf massiv ihr Mutterinstinkt erwachte und sie sagte: „Mein lieber Bence, ich verzeihe dir selbstverständlich. Du hattest keine andere Wahl. Ich sehe ein, dass ich für dich unbedingt etwas tun muss. Weißt du was? Ich mache dich ab sofort zum Geschäftsführer, einverstanden?“

War es für dich in etwa so?


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17.03.2019 um 14:00
@Andante
könnte es mir vorstellen, denke aber dass CB schon früher vom Scheitern und seiner Studienlüge wußte und ihr Entscheidungsprozess doch noch etwas länger gedauert hat, sie aber gewartet hat bis er auf sie zukomment.


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17.03.2019 um 14:06
@Rosenmontag
Aber, das was du schreibst ist keine Spekulation, die durch nichts belegt ist. Du scheinst die Dinge ja emotional zu betrachten. Denkst du dann nicht, dass man, sobald man der Tante die Sache mit dem Studium erzählt hat, nicht sofort die Verlobte hätte informieren müssen? Es wäre doch ein schwerer Schlag für die Verlobte gewesen, wenn sie irgendwann erfahren hätte, dass CB von dem Studienabbruch gewusst hat, sie aber noch nichts davon wusste. Abgesehen von den ganzen Kumpels, die ihm ja so wichtig waren.


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17.03.2019 um 14:30
Jamegumb schrieb:Aber, das was du schreibst ist keine Spekulation, die durch nichts belegt ist.
@Jamegumb
freudsche fehlleistung? , oder hast du dich hier bloß verschrieben? Wenn selbst Du es für keine Spekulation hältst ist es schon ein gutes Zeichen! Du bist ja mit dem Mordfall Böhringer super vertraut, da kann ich nichts mehr hinzufügen. Danke.


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Mordfall Charlotte Böhringer

17.03.2019 um 14:44
@Rosenmontag

Weshalb hätte sie BT als Geschäftsführer haben wollen, jemanden, von dem sie gewusst hätte, dass dieser sie massiv über längere Zeit belogen hat? Wie hätte sie ihm als Geschäftsführer noch vertrauen können, wenn sie doch Wert auf vertrauenswürdige Geschäftsführer legte und diese angeblich schassen wollte, wenn das nicht der Fall war?

Aber wenn du jetzt wieder mit der „Stimme des Blutes“ kommst und damit, dass ihr Fehlverhalten bei anderen Geschäftsführern etwas ausmachte, bei BT aber selbstverständlich nichts ausgemacht hätte, sind wir womöglich wieder bei Rosamunde Pilcher.


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Mordfall Charlotte Böhringer

17.03.2019 um 15:33
@Andante
wenn du die Anwort kennst, brauchst du nicht zu Fragen.

wäre doch die Entscheidung "Beni" zum GF zu machen eine Entscheiddung des Herzes gewesen und nicht die ihres Verstandes. Sie hätte BT damit helfen können auch wenn sie ihn möglicherweise nicht mehr als den "fähigsten" GF gehalten hätte. Ihr Testament hat sie nachweislich nicht geändert.


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17.03.2019 um 16:04
@Rosenmontag
Wenn du meinen Tippfehler als solchen erkannt hast, kannst du auch vernünftig antworten. Ich kommentiere deine Orthographie ja auch nicht.


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