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Der tragische Tod von Tanja Gräff

83.697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Aktenzeichen Xy, Schreie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 15:14
@Slaterator
Dacor. Unabhängig v. einem Telefonat, wollte ich zunächst nur mit dieser Frage klären, ob wir einen Hinweis zur Situation haben. Ja, den haben wir, mMn. T.G. dürfte demnach unter Zeitdruck gestanden haben. Eine andere Interpretation fällt mir dazu nicht ein bzw. auf.

Von T.G. etwas losgelöst, will ich den "roten" Faden mal weiter spinnen. AUS WELCHEM GRUND könnte ich es um 4 Uhr eilig haben? Ich bin auf der Mega-Party des Jahres, bin unter Gleichgesinnten u. fühle mich (sau)wohl. Am nächsten Tag ist ein Feiertag, sodass es nicht darauf ankommt, wann ich nach Hause zurückkehre. Das Leben ist schön u. will die Zeit in vollen Zügen genießen. Ich bin jung u. ja, seit ich studiere, habe ich viele neue Leute kennen gelernt, hat sich meine Welt um neue Erfahrungen mit anderen erweitert (eigene Erfahrungswerte).

4 Uhr ist schon eine lange durchzechte Nacht. Eigentlich eine Uhrzeit, um die Heimfahrt anzutreten. Die Party ist zwar noch im vollen Gang, aber eigentlich bin ich nach ein paar alkoholischen Getränken auch müde. Es war ein langer Tag. Zur Mittagszeit bin ich mit meinen Eltern verabredet.

Ich habe auch reichlich mit alten Bekannten gesprochen, die ich seit ca. 23.30 Uhr auf dem FH-Gelände getroffen habe. Ich habe keinen wirklichen Anlass, noch weiter auf dem Fest zu bleiben.

WELCHES EREIGNIS KÖNNTE DER TATSACHE ZUGRUNDE LIEGEN, DASS ICH ES PLÖTZLICH EILIG HABE?

Ich habe einen Anruf erhalten bzw. habe ich mit meinem Handy jemanden angerufen, welches ich nicht ausgeschaltet hatte, weil...

- weil ein ALTER Freund auf mich am MMKP wartet.

- weil ein NEUER Freund auf mich am MMKP wartet.

T.G. verließ das Fest nicht um 3:50 Uhr, als sie mit einem Vorglüher Richtung Stadt zusammen hätte fahren können.

T.G. blieb nicht auf dem Fest, als sie einen alten Freund um kurz nach 4 Uhr antraf.

T.G. hatte es scheinbar PLÖTZLICH eilig, nachdem sie telefoniert hatte. - Nein, es war niemand in Gefahr, oder? MMn. könnte aus ihrem Verhalten eine WICHTIGKEIT / PRIORITÄT gezogen werden. - Würdet ihr dem soweit zustimmen?

@Dan59
@FadingScreams
Danke. Ich komme ff. ggf. später auf eure Posts zurück. Soweit bin ich noch nicht.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 16:14
@nutzi2015
Zitat von nutzi2015nutzi2015 schrieb:@"Wie komme ich am schnellsten zum MMKP?" (zw. 4:01 Uhr u. 4:05 Uhr)

IN WELCHER SITUATION, STIMMUNG KÖNNTE DIESE FRAGE EINER ORTSKUNDIGEN AUFTAUCHEN? Die Frage lautete nicht, "Wie komme ich zum MMKP?, sondern die Frage beinhaltete ein Zeitwort "am schnellsten". - Wenn ich unter Zeitdruck bin, stelle ich jedem, der mir gerade begegnet, die Frage. In solch einer Situation würde es für mich keine Rolle spielen, wem ich die Frage stelle, u. wenn ich einen Fremden ansprechen müsste. Ich will es SOFORT wissen, da ich es eilig habe.

MMn. stand T.G. unter Zeitdruck. Würdet ihr dem soweit zustimmen?
Nein, aus meiner Sicht muss dies weder Zeitdruck bedeuten, noch eine 100%ige Entscheidung: ich will unbedingt zum MMKP.
Man kann diese Frage genauso stellen, wenn man für sich selbst abwägen möchte, ob es überhaupt noch Sinn macht, dorthin zu gelangen.


Das Einzige, was ich da heraushöre, dass -falls sie da noch runtergeht/-fährt - sie zumindest die schnellste Variante dafür wissen möchte.
Aber ich würde mich auf das: sie wollte jetzt sofort unbedingt dorthin - nicht versteifen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 16:18
Zitat von nutzi2015nutzi2015 schrieb:WELCHES EREIGNIS KÖNNTE DER TATSACHE ZUGRUNDE LIEGEN, DASS ICH ES PLÖTZLICH EILIG HABE?
Richtig - weil jemand wartete oder einfach weil ein neuer Spaßfaktor in Aussicht steht
Aber auch: Weil sie sowieso die ganze Zeit in Schwung war und es eilig hatte von Begegnung zu Begegnung den Schwung zu erhöhen oder wenigstens beizubehalten.

Demnach sooo plötzlich keine Eile sondern eher immer wieder Eile - Ruhe - Eile - Nächste Station

Versteht ihr was ich meine?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 16:24
Vielleicht, @Dan59.
Ich kenne das von Partys auch gut, dass ich sage: ich muss jetzt echt los, denn morgen steht ja das und das an.
Ich stehe angezogen im Hausflur, und quatsche und quatsche... und plötzlich ist wieder ne halbe Stunde um.

Manchmal ändert man auch seine Meinung: "Mensch, Dich habe ich aber lange nicht gesehen. Ich war eigentlich auf dem Weg zum Bus. Aber ... wir haben uns ja echt lange nicht gesehen. Was machste denn inzwischen."


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12.01.2016 um 16:43
@Sillyrama
@Dan59
Danke. Ich komme demnächst auf eure Posts zurück. Zunächst ein weiterer Gedankengang.

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Kurz-Bus-Shuttle-zum-FH-Sommerfest;art777,1401161
Die Rückfahrten ab der Fachhochschule erfolgen in der Zeit von 1 bis 6 Uhr alle 15 Minuten. Die Veranstalter machen darauf aufmerksam, dass es auf dem Festgelände keinerlei Parkmöglichkeiten gibt."
MMn. stand T.G. unter Zeitdruck.
MMn. könnte aus ihrem Verhalten eine WICHTIGKEIT / PRIORITÄT gezogen werden.

https://www.google.de/maps/dir/Hochschule+Trier,+Schneidershof,+Trier/Nikolaus-Koch-Platz,+54290+Trier/@49.763154,6.6231408,15z/data=!3m1!4b1!4m13!4m12!1m5!1m1!1s0x47957cc09fd89671:0x29f5eccd12a02a49!2m2!1d6.6284144!2d49.7678814!1m5!1m1!1s0x47957c99fe7bcdff:0x688b68b6ce072a6f!2m2!1d6.6382075!2d49.7570947?hl=de

Lt. Google-Maps hätte T.G. zu Fuß via Stuckradweg (über Seite rote Felsen) 35 Min. gebraucht. Über Bitburger Str., welche in Google-Maps via Fußweg nicht berechnet wird, schätze ich eine verkürzte Wegstrecke zu Fuß v. ca. 25 Min (s. Google-Maps). D.h. T.G. hätte theoretisch zu Fuß auf dem kürzesten Weg gegen ca. 4:30 Uhr (wäre sie sofort gegen 4:05 Uhr aufgebrochen) am Nikolaus-Koch-Platz eintreffen können.

Mit einem Auto über die Bitburger Str. hätte sie ca. 10 Min. gebraucht, hätte also gegen ca. 4:15 Uhr am Nikolaus-Koch-Platz eintreffen können.

Nehmen wir die Fahrmöglichkeit Shuttlebus, mit ein- u. aussteigen v. Fahrgästen an v. angenommen 2 Busstationen bis zum NKP, würde ich eine Wegzeit v. ca. 20 Min. schätzen. Dann hätte sie um ca. 4:25 Uhr am NKP sein können.

Fazit:
Auto = ca. 10 Min.
Shuttle = ca. 20 Min.
Fußweg via Bitburger Str. = ca. 25 Min.
Fußweg via Stuckradweg (roter Felsen) = ca.35 Min.

Wir wissen aber, dass T.G. nicht den kürzesten, sondern den längsten Weg gewählt haben muss. Sie befand sich lt. Ermitttlung der Kripo zw. 4:09 Uhr - 4:13 Uhr immernoch auf dem FH-Gelände am Seitenausgang Stuckradweg/roter Felsen!

WELCHES EREIGNIS KÖNNTE DEM VERHALTEN ZUGRUNDE LIEGEN, DEN ZUNÄCHST KÜRZESTEN WEG MIT DEM SHUTTLE NICHT ZU NEHMEN?

MMN. dürfte T.G. eine Mitfahrgelegenheit einer ihr bekannten Person angeboten worden sein, deren Wagen in der v. T.G. eingeschlagene Richtung gestanden haben dürfte. Ich sehe keine andere Erklärung für die Planänderung in Eile.

Ich sehe hier eine T.G., die nach Zeugensichtung Richtung Stuckradweg ging, ob nach links zum Shuttle u. nach rechts Richtung Felsen ist nicht bekannt. Wenn wir aber wissen, dass T.G. zum Seitenausgang hinauslief, schließe ich daraus, dass T.G. auf dem Weg zum Shuttle gewesen sein dürfte u. v. einem ihr bekannten Person auf dem Weg angeboten bekommen haben könnte, sie mit dem Auto schnell zum NKP zu bringen. (Er könnte ihr hinterhergelaufen sein v. Bierstand). - Ich hätte mit ziemlicher Sicherheit solch ein Angebot angenommen. - Sie wäre voraussichtlich gegen ca. 4:20 Uhr am NKP eingetroffen, also insg. 15 Min. v. der letzten Sichtung. Durch den Weg zum Shuttle, dann zurück über das FH-Gelände zum Seitenausgang hatte sich aber alles verzögert, so dass der Plan der Schnelligkeit merklich länger dauerte, was sie möglicherweise geärgert haben könnte, sei es, dass der Fahrer/die Fahrerin aufgehalten worden war, sich nicht unter Zeitdruck setzen ließ, o.a.

D.h. der eingeschlagene Weg wäre rein theoret. um 5 Min. kürzer gewesen, als der Shuttle.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 17:18
@TheoTiger

Ich lege aber wert auf die Feststellung, dass die Kräfteverhältnisse im Falle eines kräftigen Mannes und einer Frau anders geartet sind, als in dem Video zum Innsbrucker Fall, in dem ja zwei vermutlich etwas gleich starke/schwere Männer ihre Diskussion in der Vertikalen weiterführen! ;)
Man kann zwar durchaus verstehen, dass der Gerichtsmediziner der Ansicht ist, ein potentieller Angreifer hätte sich selbst gefährdet aber das Video zeigt auch, dass es manchen im Eifer des Gefechtes offensichtlich egal ist...und es kann nun mal in unserem Fall nicht ausgeschlossen werden, dass es sich so verhalten haben könnte und in diesem Fall...für den Aggressor...gut ausgegangen ist!


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 17:53
MMn. stand T.G. unter Zeitdruck.

MMn. könnte aus ihrem Verhalten eine WICHTIGKEIT / PRIORITÄT gezogen werden.

MMN. dürfte T.G. eine Mitfahrgelegenheit einer ihr bekannten Person angeboten worden sein, deren Wagen in der v. T.G. eingeschlagene Richtung gestanden haben dürfte. Ich sehe keine andere Erklärung für die Planänderung in Eile.

Der eingeschlagene Weg (Auto/Stuckradweg/roter Felsen) wäre rein theoret. um 5 Min. kürzer gewesen, als der Shuttle.

@Dan59
Zitat von Dan59Dan59 schrieb:Denke ich auch. Also ich wär halt zum Bus gelatscht oder hätte ich Parkplatznähe jemand angehauen, der runter fahren will.
Was sollte jemand auf diese Frage antworten. Sie ist wahrscheinlich mit dieser Frage laut und in guter Stimmung herausgeplatzt ohne sich einen konkreten Fahrplan zu erhoffen
Soweit sind wir dacor. Nur ich gehe davon aus, dass sie die Person gekannt haben dürfte. Ich wäre trotz Zeitdruck NIE zu einem Fremden ins Auto gestiegen, selbst bei einem fremden Studi nicht, es sei denn, ich kenne die Person (m/w) v. längeren Sehen bspw. aus einem Seminar. Ich würde noch nicht einmal zu einem Nachbarn, den ich seit Kindheitstagen v. Sehen kenne, ins Auto steigen, es sei denn, es wäre ein älteres Ehepaar. – Es gibt bekanntlich Menschen, die trampen. Zu der Kategorie gehörte T.G. wohl nicht. Dies schloss die Mutter definitiv aus (Quelle nicht zur Hand).
nutzi2015 schrieb:
WELCHES EREIGNIS KÖNNTE DER TATSACHE ZUGRUNDE LIEGEN, DASS ICH ES PLÖTZLICH EILIG HABE?
Zitat von Dan59Dan59 schrieb:Richtig - weil jemand wartete oder einfach weil ein neuer Spaßfaktor in Aussicht steht
Aber auch: Weil sie sowieso die ganze Zeit in Schwung war und es eilig hatte von Begegnung zu Begegnung den Schwung zu erhöhen oder wenigstens beizubehalten.

Demnach sooo plötzlich keine Eile sondern eher immer wieder Eile - Ruhe - Eile - Nächste Station

Versteht ihr was ich meine?
Ja, ich verstehe, was du meinst. Sie war ja anscheinend gem. den einigen Begegnungen mit anderen u. dem Verlust der Clique immer in Bewegung. Unter dem Motto, es kommt wie es kommt? Da sie der Verabredung, zum MMKP zu kommen, spontan zugesagt haben könnte, war sie (wieder) in Eile?

Ich möchte dennoch nochmals darauf hinweisen, dass T.G. mMn. Priorität gesetzt hatte. Sie ging nicht mit dem letzten Vorglüher gegen 3:50 Uhr mit. Na gut, zu diesem Zeitpunkt hatte sie vll. noch nicht entschieden, nach Hause zu fahren, vll. auch keine Lust mit dem Besagten. Um 4 Uhr verabredete sie sich schließlich, sagte zu u. wollte/konnte ihrer nachgesagten Verlässlichkeit entspr. auch nicht mehr beim Bekannten bleiben.

@FadingScreams
hier bekommst du auch meine Zustimmung.. und damit wären wir, zumindest ich, wieder bei der Mantrailerspur und der Kabinenbahn am Moselufer, wo evtl oder dann doch eher wahrscheinlich ein Fahrzeug stand in das sie einsteigt und sich damit ihre Spur verliert.. Ich gehe aus meiner Sicht nicht davon aus, dass T.G. mit einer Person bis zum Moselufer lief, da ich davon ausgehe, dass Festbesucher T.G. eher wahrscheinlich gesichtet hätten. Ich komme deinen Gedanken als Möglichkeit entgegen, dass T.G. v. einem Parkplatz in Nähe des FH-Geländes bis zum Moselufer gefahren sein könnte.

@Sillyrama
Nein, aus meiner Sicht muss dies weder Zeitdruck bedeuten, noch eine 100%ige Entscheidung: ich will unbedingt zum MMKP.
Man kann diese Frage genauso stellen, wenn man für sich selbst abwägen möchte, ob es überhaupt noch Sinn macht, dorthin zu gelangen.

Das Einzige, was ich da heraushöre, dass -falls sie da noch runtergeht/-fährt - sie zumindest die schnellste Variante dafür wissen möchte.
Aber ich würde mich auf das: sie wollte jetzt sofort unbedingt dorthin - nicht versteifen.

T.G. soll aber im Zusatz gesagt haben, nachdem der alte Bekannte sie fragte, ob sie noch Lust habe, mit ihnen etwas zu trinken (siehe XY Sendung), sie dieses verneinte, da sie noch verabredet sei u. zum MMKP wolle. Zu diesem Zeitpunkt u. aus dem Gesamtzusammenhang würde ich nicht schließen wollen, dass sie noch in Abwägung war. Sie ging ja wie wir wissen direkt u. sofort nach dem Gespräch zum Stuckradweg. Ich erkenne hier keine Abwägungsoption?

Manchmal ändert man auch seine Meinung: "Mensch, Dich habe ich aber lange nicht gesehen. Ich war eigentlich auf dem Weg zum Bus. Aber ... wir haben uns ja echt lange nicht gesehen. Was machste denn inzwischen." Das ist schon richtig. Aber wie unter @Dan59 beschrieben, wäre sie bei dem letzten Bekannten nicht geblieben, weil sie eine Verabredung zugesagt hatte. Ich denke, dass T.G. dem Ziel, wenn auch spontan, folgte.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 17:59
Mal ein Zwischenruf...es ist nicht so nebensächlich wie es scheint:
Kennt jemand den Grund, weshalb die rechtshändige (bzw. zumindest rechtshändig schreibende) Tanja ihre Armbanduhr am rechten Handgelenk trug?
Könnte folgende Vermutung zutreffen: es ist keine bloße Eigenart, sondern sinnvoll, wenn beim Bogenschießen die mit der rechten Hand gespannte Sehne nahe des linken Unterarmes vorbeischnellt!


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 18:45
Ok, habe mir in der Zwischenzeit Archery Videos angesehen und konnte eigentlich nicht feststellen, dass (zumindest gute) Bogenschützen darauf verzichten müssen, ihre Armbanduhr am linken Handgelenk zu tragen, wenn sie mit der rechten Hand ziehen....ich kann mich nur erinnern, dass mir als Kind andauernd die Sehne an den linken Unterarm geschnellt war...hatte den Pfeil...wie der Schütze im folgenden Video auch rechts am Bogen angelegt...
Youtube: Lars Andersen: A new level of archery
Lars Andersen: A new level of archery



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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 18:46
Letzter Aspekt zu einem möglichen Verlauf der Ereignisse.

Das letzte Telefonat wurde zw. 4:09 Uhr bis 4:13 Uhr geführt. Von der letzten Sichtung (ca. 4:05 Uhr) waren demnach ca. 4 Min. bis max. 8 Min. vergangen.

Wir hatten in der Vergangenheit mal festgestellt, dass 4 Min. eine recht lange Zeit sind, wenn man gerade zuvor sich am NKP verabredet hatte. Die Verabredung hatte gerade einmal ca. 1 Min. gedauert, während das 2. Telefonat 4 Min. dauerte. WARUM?

- der Treffpunkt änderte sich. - Ein Grund zur längeren Diskussion? Möglich, denn nun könnte T.G. nicht gewusst haben, ob bspw. nach Tarforst noch Busse fuhren? Sie könnte erwähnt haben, dass sie v. einem Bekannten gefahren werden würde, aber nur bis zum NKP. Warum die Clique dort nicht auf sie warten könne? Sie wäre ja bald da? u.ä.

Die Variante schließe ich derzeit aus, da der Gesprächspartner lt. der Mutter G. davon ausgegangen war, dass T.G. zu Hause war. Wäre sie mit ihm verabredet gewesen, wäre mMn. die Antwort anders ausgefallen. - Auch das Handy hätte ich angelassen.

- komplette Absage. - 4 Min. Diskussion; ein Grund zum Ärgernis? - Ich würde mich sehr ärgern, wenn ich ein paar Min. zuvor mich mit jemanden verabrede, der weitere Min. später mir absagt u. ich bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt habe, um das Ziel schnellstmöglich zu erreichen. Dann wäre ich wahrscheinlich lieber auf dem Fest geblieben u. hätte mit dem alten Bekannten gern noch etwas getrunken. Nun ist aber meine Stimmung komplett im Eimer. Meinem Ärger habe ich Luft gemacht. Ich schalte mein Handy aus. Der Gesprächspartner weiß nix. Er wähnt T.G. zu Hause. Das Bild ist mMn. stimmig.

Nachdem T.G. vermutlich abgesagt worden war, blieb ihr was?

- sich v. der vermutlich ihr bekannten Person zum nächsten Bus bringen?

- sich evt. ganz nach Hause bringen lassen, weil derjenige selbst in diese Richtung wohnte o. ihr einen Gefallen tun wollte?

- mit dem Begeiter quatschen? Ihm ihre Situation schildern? dabei am Drachenhaus, am BZH vorbei o. auf dem Weg zum Auto quatschen? während des Quatschens Richtung Felsenpfad gehend, an der Kabinenbahn Bergstation vorbei, Richtung Felsen?

- zu Fuß alleine in die Stadt u. warten, bis der erste Bus nach Korlingen fährt?

- sich in ein Cafe setzen u. das 1. Frühstück einnehmen? (an Fronleichnam war wahrscheinlich selbst ein Cafe geschlossen). - (Mist, kein Geld).

Wenn mich jemand fragte, wie ich in solch einer Situation gehandelt hätte, jede Situation wäre mMn. denkbar gewesen.

Allerdings steht aus meiner Sicht fest. Selbst wenn ich am Felsen VOR dem Zaun verbracht hätte u. ich hätte mal aufs stille Örtchen gemusst. Ich wäre NIEMALS hinter den Zaun FREIWILLIG gegangen. Ringsherum war Wald. Es gab 10.000 Möglichkeiten, sich hinter Gebüschen, Bäumen usw. zu stellen.

Fakt ist, dass T.G. an einem gefährlichen Ort tödlich verunglückte. Aus meiner Sicht u. den vorstellbaren Gründen sehe ich für meine Person kein Unfallszenario.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 19:07
@Zusammenfassung meiner persönlichen Überlegungen v. S.3405/3406

MMn. stand T.G. unter Zeitdruck.

MMn. könnte aus ihrem Verhalten eine WICHTIGKEIT / PRIORITÄT gezogen werden.

MMN. dürfte T.G. eine Mitfahrgelegenheit einer ihr bekannten Person angeboten worden sein, deren Wagen in der v. T.G. eingeschlagene Richtung gestanden haben dürfte. Ich sehe keine andere Erklärung für die Planänderung in Eile.

Der eingeschlagene Weg (Auto/Stuckradweg/roter Felsen) wäre rein theoret. um 5 Min. kürzer gewesen, als der Shuttle.

MMn. wurde T.G. um 4:09 Uhr abgesagt. Deshalb wusste ihr letzter Gesprächspartner nicht, dass T.G. nicht zu Hause angekommen war.

MMn. dürfte/könnte/müsste ein „freiwilliges Übersteigen“ des Zaunes für ein stilles Örtchen aufgrund der dichten Vegetation am Felsen ringsherum ausgeschlossen werden.

Fakt ist, dass T.G. an einem gefährlichen Ort tödlich verunglückte. Aus meiner Sicht u. den vorstellbaren Gründen sehe ich für meine Person kein Unfallszenario.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 20:02
Zitat von nutzi2015nutzi2015 schrieb:MMn. wurde T.G. um 4:09 Uhr abgesagt. Deshalb wusste ihr letzter Gesprächspartner nicht, dass T.G. nicht zu Hause angekommen war.
Das sehe ich genau so. Ich kann mir keinen anderen Grund dafür vorstellen, dass nach ein paar Minuten schon wieder telefoniert wurde, als die Mitteilung eines Ortswechsels, was für Tanja einer Absage gleichkam.


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12.01.2016 um 20:43
@Matthäi
@Sillyrama

Natürlich ist das auch möglich, daß ein kräftig gebauter Mann die zierliche Tanja über den Zaun geworfen hat. Ebenso wie Sillyramas Szenario möglich ist, daß Tanja mit Begleitern auf dem Chillplateau picknicken war und auf der Suche nach einem stillen Örtchen diesseits des Zauns an der Absturzstelle vorbeikam und verunglückte.

Leider fehlen da noch Personen und Motiv....

@nutzi2015

Wenn Tanja einer MFG in die Stadt bereits zugesagt hatte und dann um 4.09 eine Absage der Gruppe aus der Stadt erhielt, was bedeutet das? Daß sie nicht mehr in dieses Auto einstieg und stattdessen zum Roten Felsen lief?

Wenn Tanja um 4.09 eine telefonische Absage von AH erhielt und er daraufhin dachte, sie sei nach hause gegangen - wieso hat er diese wichtige Information nicht der Polizei mitgeteilt? Bzw. falls er dies der Polizei mitgeteilt hat, wieso wurde diese wichtige Information nicht genauso an die Presse weitergegeben wie die Information, daß Tanja nachkommen wollte in die Stadt? Denn meines Wissens gab es nie eine andere Information über ihre zuletzt geäußerte Absicht als die, daß sie in die Stadt nachkommen wollte.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 21:00
@TheoTiger
Zitat von TheoTigerTheoTiger schrieb:Wenn Tanja einer MFG in die Stadt bereits zugesagt hatte und dann um 4.09 eine Absage der Gruppe aus der Stadt erhielt, was bedeutet das? Daß sie nicht mehr in dieses Auto einstieg und stattdessen zum Roten Felsen lief?
Meine Antwort auf deine Frage steht in meinem Post v. 18:46 Uhr!
Zitat von TheoTigerTheoTiger schrieb:Wenn Tanja um 4.09 eine telefonische Absage von AH erhielt und er daraufhin dachte, sie sei nach hause gegangen - wieso hat er diese wichtige Information nicht der Polizei mitgeteilt? Bzw. falls er dies der Polizei mitgeteilt hat, wieso wurde diese wichtige Information nicht genauso an die Presse weitergegeben wie die Information, daß Tanja nachkommen wollte in die Stadt? Denn meines Wissens gab es nie eine andere Information über ihre zuletzt geäußerte Absicht als die, daß sie in die Stadt nachkommen wollte.
Das letzte Telefonat wurde, wie du weißt, nie veröffentlicht! Soulier äußert in seinen Interviews stets, dass er/die Kripo wisse, dass T.G. in die Stadt wollte. Damit sagte er aber nie etwas zum 2. Telefonat. Fällt ja auch nicht weiter auf, wenn danach nicht gefragt wurde. Dass das 2. Telefonat keinen anderen Hinweis liefert, als dass T.G. in die Stadt wollte, liegt mMn. im Verborgenen. Ich denke, dass es einen ermittlungstakt. Grund hat - ich hoffe es! - Wenn T.G. auch nach dem 2. Telefonat zur Clique aufschließen wollte, wenn es also so verabredet gewesen wäre, warum glaubst du, soll der Gesprächspartner davon ausgehen, dass T.G. zu Hause sei? Macht man sich keine Gedanken/Sorgen, wenn eine Verabredung nicht kommt - vor allem eine junge Frau , die in der Morgendämmerung unterwegs ist? Ist das in best. Kreisen so üblich, sich keine Gedanken zu machen? Selbst wenn ich eine Person noch nicht lange kenne, mit dieser eine Verabredung einige Std. vorher gehabt habe u. mich am frühen Morgen verabrede, die dann aber nicht kommt, dann mache ich mir keine Sorgen? Mache ich mir dann immernoch keine Sorgen, wenn ich versuche, diese Person nochmals anzurufen, da sie nicht erscheint? Mache ich mich nicht doch lieber auf den Weg zurück, ein Weg, der ja mit vll. einer weiteren Person aus der Clique machbar gewesen wäre, um die Person zu suchen? Der Gesprächspartner sagte gegenüber der Mutter, er wisse v. nix. Mehr hat Frau G. in Interviews auch nie verlautbaren lassen, oder?

Ich gehe deshalb v. einer Absage aus, da dies mit der Aussage des letzten Gesprächspartners übereinstimmen würde u. nicht wissen konnte, dass T.G. nicht zu Hause war.


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12.01.2016 um 21:34
@TheoTiger
Es ist EINE schlüssige Erklärung aus meiner Sicht für einen möglichen roten Faden. Was bei mir im Verborgenen noch so schlummert, kann/darf ich vermutlich hier nicht veröffentlichen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 21:51
Zitat von nutzi2015nutzi2015 schrieb:MMn. stand T.G. unter Zeitdruck.
Tanja wusste doch wie sie am schnellsten in die Stadt kommen würde entweder mit Shuttel oder Laufen.
Es kann eine unaufdringliche Frage sein "Ich möchte in die Stadt kann mich Jemand fahren?"
Um zu Checken ob Jemand vielleicht auch gerade in die Stadt möchte muss man Leute aufmerksam machen das man in die Stadt möchte wie geht das besser als nach einer Frage nach einer schnellen Möglichkeit.

Manche fragen auch nach der nächsten Telefonzelle der Akku ist leer und es ist ganz dringend... bevor man das Handy nicht gibt wird man die nicht mehr los.
Bei Tanja kann es durchaus ähnlich gewesen sein bzw. das Jemand aufmerksam wurde.
Wenn sie danach auf dem Weg zum Auto gewesen ist warum dieses 4Minuten Telefonat wenn sie in 5 Minuten eh in der Stadt ist?
Scheint so als hätte es irgend ein Problem gegeben unten in der Stadt vielleicht. Absage?


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12.01.2016 um 22:04
@Jairo
Eine Vermutung äußerte ich in meinen Posts. Eine Fahrgelegenheit mit Auto wäre theoret. 5 Min. schneller gewesen, als mit dem Shuttle. Eine mögliche längere Wartezeit auf den Shuttle, sofern der Bus erst später losfuhr, könnte ein (weiterer) Grund für ihre Entscheidung gewesen sein.

Vermutlich dachte T.G., dass bei einer möglichen Mitfahrgelegenheit sie den Zeitaufwand gefühlsmäßig als kürzer einschätzte. Würde ich wahrscheinlich auch.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 22:59
Zitat von nutzi2015nutzi2015 schrieb:Vermutlich dachte T.G., dass bei einer möglichen Mitfahrgelegenheit sie den Zeitaufwand gefühlsmäßig als kürzer einschätzte.
ich habe heute nicht zurück gelesen und weiß nicht wirklich um was es gerade geht..

aber: was ist wenn es tatsächlich ein Ultimatum seitens der Gruppe am MMKP gab und Tanja befürchtete da nicht rechtzeitig anzukommen? Dann hätte sie dort möglicherweise auch alleine da gestanden.. wäre ja mal interessant zu wissen, welches eigentliche Ziel die Gruppe am MMKP verfolgte und ob das Grillen noch stattfand oder alle nach Hause sind. Warum sollte Tanja zum MMKP aufschließen wenn es von da aus noch weiter ging?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.01.2016 um 23:11
Macht euch doch nicht soviel Gedanken was bei welchem Telefonat gesprochen wurde!! Ihr werdet es niemals erfahren. Wenn dann mal nachdem die Handy Auswertung besprochen wird!!


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