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Der tragische Tod von Tanja Gräff

83.697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Aktenzeichen Xy, Schreie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der tragische Tod von Tanja Gräff

02.08.2017 um 23:42
@AnnaKomnene
Ich gebe dir recht , natürlich gibt es da Menschen die das machen . Ich habe das selber auch schon an anderen Orten gesehen z.b voriges Jahr am Grand Canyon , meine Kumpels sind da auf Vorsprüngen eingeklettert das mir da Angst und Bange wurde . Es ist für mich eben sehr schwer vorstellbar das eine junge Frau dies alleine machen würde. Aber offentsichtlich hat sie es wohl getan .


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03.08.2017 um 00:53
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Also unter Fels 2 auf diesem Photo. Aber wuerde eine junge vernuenftige Frau in der Daemmerung alleine zum ersten Mal auf so eine Idee kommen? Ihr Freundeskreis kann sich keinen Reim drauf machen... wie soll sie zum ersten Mal von diesem Ort erfahren haben?
Ist sie auch nicht, denn die Absturzstelle liegt deutlich weiter oben, hier jeweils oberhalb der roten Linie, während Fels1 und Fels 2 unterhalb der roten Linie liegen, also im 2ten Bild falsch beschriftet sind.

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Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Das hier ist die Stelle von oben, es ist der Hubbel gleich linker Hand auf dem Photo.
Nee, das ist der Hubbel der im unteren Bild als Fels 2 falsch beschriftet ist und der liegt weit vom Absturzbereich entfernt.


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03.08.2017 um 01:28
asstOriginal anzeigen (0,2 MB)

Auf beiden grün markierten Streifen von ca. 1 Meter Breite kann man mMn. recht sicher stehen. Dazwischen ist ein Gefälle, wenn man da ins Rutschen oder Stolpern gerät, kann man an der Felskante evtl. kaum noch stoppen.

Und genauso wird es passiert sein bzw. wäre es aus meiner Sicht wahrscheinlich, quasi oben vom Zaun weg auf die Schräge geraten. Der "Mut" bestünde dann lediglich darin, sich 1 Meter hinter den Zaun zu begeben, was vermutlich fast jeder machen würde, der angst- bzw. schwindelfrei ist.

So abwegig und unwahrscheinlich wie das hier immer dargestellt wird isses nicht und die angeseilten Polizeikräfte standen an der unteren grünen Markierung, wo sich Tanja vermutlich nie aufgehalten hat, bzw. nur "auf der Durchreise" nach unten. Zwischen Zaun und Felskante sind es ca. 3,50 Meter, dazwischen irgendwo die Absturzstelle bzw. die Stolper- / Ausrutschstelle, wie gesagt mMn. ganz oben 1 Meter hinter dem Zaun.


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03.08.2017 um 02:19
@Sector7

Ich meinte, der einzige halbegs nachvollziehbare Grund, weshalb jemand dort sein koennte, ist der Transit zu diesem Felsvorsprung.

Du meinst, dass sich jemand dort direkt an die Abbruchkante stellen wuerde? Jeder, der schwindelfrei ist? Wahnsinn. Glaube ich kaum. Das ist ein extrem labiler Felsen, da hat es schon so richtig Steinschlag gegeben.

Wenn das so sicher ist, stell Dich doch mal da hin, und lass jemanden ein Photo machen, damit wir uns alle ein besseres Bild machen koennen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.08.2017 um 04:07
@AnnaKomnene
Guten Morgen,
nach meinem Dafürhalten rutschte Tanja beim Weg vom Chillplateau Richtung "Felsvorsprünge" - sog. Chillhöhle aus und stürzte ab.
Ich denke, das könnte man uU sogar aus dem gerichtsmedizinischen Befund ableiten. Die linke Körperhälfte wäre in meiner Theorie zum Zaun gerichtet gewesen.(Fraktur des Unterarms?)
Ich halte es weiterhin für recht wahrscheinlich, dass Tanja nach der endgültigen Absage von AH erstmal "Luft geschnappt hat".
Nachdenken wollte - vielleicht saß sie auch für etliche Minuten im Rosengarten. Vieleicht trottete sie langsam die beleuchteten Treppen zum Weisshaus hinauf - war sie alleine?
Mir fällt es schwer da Argumente fürs Gegenteil zu finden:
- MFG ab Festgelände oder Weißhaus: Unwahrscheinlich, da offiziell nur von Leuten mit Parkausweis nutzbar.
- Vertauensperson - woher sollte die so schnell auftauchen? Es gab wohl nach 4:13 keinerlei Handykontakte. Zufälliges Treffen - möglich aber unwahrscheinlich
- Zufalls"bekanntschaft" auf ihrem Weg ach "oben" - möglich aber unwahrscheinlich.
Ich komme da also nicht wirklich weiter.
Auch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass wenn TG aus irgendeinem Grund verfolgt worden wäre, sie hinter einen Zaun flieht und nicht in den Wald läuft bzw zum Fest zurück.
Ich glaube auch, dass TG sich quasi in einer Art "Loslösephase" befand - ein Stück weit mehr "Sichselbstsein" sich am erarbeiten war.
Sich für Neues öffnen wollte - auch deshalb gebe ich @Sector7 und @DEFacTo in ihrer diesebezüglichen Einschätzung zumindest teilweise recht.
Aber zurück zum Geschehen am frühen Morgen des 7.Juni 2007: Bei allem Kopfzerbrechen - auch in Anbetracht der Tatsache, dass ich einiges über das Fest weiß und die Umgebung der Hochschule (FH) Trier ziemlich gut kenne - eine andere plausible Lösung als ein Unfallgeschehen ist für mich nicht zu erkennen. Auch wenn in der Theorie (fast) alles denkbar ist. Es fehlen einfach die entscheidenden Hinweise für Anderes.
Was ich für möglich hielt und halte, dass sich TG spontan einer anderen "Chillgruppe" im Umfeld der FH anschloss (eine Situation in der sie hätte keine Rechenschaft abgeben müssen hätte attraktiv sein können um Zeit zu überbrücken) - aber auch hier fehlen Hinweise.
Vor allem sollten die allzu kritischen Almy User sich über den Umstand klar werden, dass wohl in der Summe ca 80 Ermittler, zig Staatsanwälte, mit wechselnder Führung und Kontrolle den Fall und die Hinweisflut bearbeitet haben. Aber was kam denn wirklich an verwendbaremund belastbarem Indizien raus? ? ?
Von daher: Was hätten die Ermittlungsbehörden tun sollen? Weiterermitteln? Bis zur nächsten Ermittlergeneration?
Einige Dinge, die mir immerschon strange vorkamen, möchte ich kurz skizzieren:
1. Warum wendet sich eine junge Frau, die angeblich "bedroht" wird (LITR, Steffi-Sichtung, BZH) nicht an Securitys bzw MitarbeiterInnen, die sie teils vom Sehen her kennen müsste (aus Läden die sie häufiger besuchte). Oder warum läuft zB die Bedrohte nicht zum Stand an dem eine Bogenschützenkollegin jobbte?
2. Was ging bei der Ermittlungsbehörde vor in 2011 als der Entschluss gefasst wurde den Fall "noch mal neu zu denken", die Akten aus anderem Blickwinkel zu betrachten, ja sogar in der Folge an der - damals noch als solche noch unbekannten - Absturzstelle Höhenretter abzuseilen, an anderen Abhängen des roten Felsens Drohnen einzusetzen?
3. Warum wird das Gutachten der Psychologin von bestimmter Seite dermaßen zerrissen? Die Wissenschaftlerin attestiert lediglich eine mögliche Ausnahmesituation in der sich die junge Frau befunden haben könnte.
4. Was wäre an einem Alleinunfall ehrenrührig für die Verunfallte?
5. Wenn es ein Unfall mit Zeugen gewesen sein sollte, so "befürchte" ich, dass sie uns als "Akteure" des Geschehens im Rahmen der Diskussion in diesem Thread bereits begegnet sind... (damit meine ich nicht zwangsläufig die üblichen Verdächtigten)
Wir wissen alle nicht was passierte - ich hoffe aber, dass wenn! es Menschen gibt, die mehr wissen sich sehr bald melden - vor allem im Mitgefühl für die Hinterbliebenen!
Was uns bleibt ist das ergebnisoffene Aufhalten von Augen und Ohren und den direkt Betroffenen Kraft zu wünschen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.08.2017 um 07:21
1 wäre typisch nach einem Ko-Tropfeneinsatz.

2 womöglich das Wissen, dort eben noch nicht "jeden Stein" umgedreht zu haben.

3 weil Psychologen (wie zB auch Anwälte) prinzipiell nicht gemocht werden. Wollen ;-)

4 nichts.

5 ja.


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03.08.2017 um 08:03
@augustus

1. Ich glaube nicht, dass das TG war, und die Frau aus dieser Sichtung hatte keine Angst, sie war nur genervt, um XY zu zitieren.
2. Ja, das frage ich mich oefter, wieso haben die sich genau da abgeseilt, aber nicht den Boden kontrolliert? Wies vielleicht doch etwas auf diese Stelle hin?
3. Das Gutachten widerspricht meinem gesunden Menschenverstand.
4. nichts
5. Ich glaube weiterhin, sie ging mit jemand vertrauenswuerdigem los.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.08.2017 um 08:03
Zitat von augustusaugustus schrieb:- MFG ab Festgelände oder Weißhaus: Unwahrscheinlich, da offiziell nur von Leuten mit Parkausweis nutzbar.
Wichtiger Punkt, der allzuoft untergeht in der Diskussion.

Zu 4. ganz klar:

Das Nichtwahrhabenwollen einer eigenverantwortlichen und aus der Situation rational nachvollziehbar agierenden Personen mit emotionalem Charakter. Es wird lieber das Opfer äußerer Umstände gewünscht, bedauert und betrauert, als dass man eine Tanja betrachtet, die außerhalb des ihr üblichen behüteten Umfelds vollkommen selbstverantwortlich aus einem inneren Antrieb und vielleicht mit übermüdetem und übermütigem verletzten Stolz in dieser Nacht gehandelt haben mag.


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03.08.2017 um 08:06
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Auf beiden grün markierten Streifen von ca. 1 Meter Breite kann man mMn. recht sicher stehen. Dazwischen ist ein Gefälle, wenn man da ins Rutschen oder Stolpern gerät, kann man an der Felskante evtl. kaum noch stoppen.

Und genauso wird es passiert sein bzw. wäre es aus meiner Sicht wahrscheinlich, quasi oben vom Zaun weg auf die Schräge geraten. Der "Mut" bestünde dann lediglich darin, sich 1 Meter hinter den Zaun zu begeben, was vermutlich fast jeder machen würde, der angst- bzw. schwindelfrei ist.
Ich persönlich glaube, dass Tanja auf dem unteren Trampelpfad unterwegs war. Ich glaube nicht, dass sie am Zaun lang ging.

Wenn mna die Dummy-Versuche sich betrachten, wurde eine Sicherungsseil weiter unten in den Boden gerammt. Die Bergsteiger hielten sich bei den Dummy-Versuchen nicht direkt am Zaun auf, sondern weiter unten. Man sieht auch auf einigen dieser Videos, das hinter Ihnen noch zwischen dem Zaun ein Gebüsch war. Es kann sioch daher nur um die untere "Terasse" handeln. Ich glaube, dass das dieser Bereich durch die vorherige Simulation ermittelt wurd. Ich denke, wenn sie weiter oben ausgerutscht wäre, wäre sie vielleicht an der unteren "Terasse" zum stoppen gekommen. Und wenn wirklich an der wahrscheinlichsten Absturzstelle in Gebüsch zwischen war, mzuss es auf der unteren "Terasse" passiert sein.

Ich vermute, dass man diesen Trampelpfad besser vom Chiliplateau erreichen konnte als vom Zaun. Ein Zeichen dafür, dass sie kaum den Zaun überklettert haben dürfte, der ja auch zu hoch gewesen wäre.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.08.2017 um 08:24
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Eine Frage, die sich mir stellt, ist, ob man damals von der Hoehe der Parkbuchten am Stadion vorbei zur Absturzstelle fahren konnte.
Theoretisch denke ich schon, praktisch ist mir aber nicht bekannt, wie es zum damaligen Zeitpunkt aussah. Allerdings habe ich den Autogedanken mittlerweile verworfen. Aus zwei Hauptgründen:
Der erste Grund ist, dass ein Auto -im Gegensatz zu einem normal gemeinsam laufenden Pärchen oder Gruppe- sicher mehr Aufmerksamkeit erregt hätte. Wäre also irgendjemand dem Auto dort z.B. auf der Anfahrt zum oder am Absturzort selbst begegnet, er hätte sich daran sicherlich erinnern können. Denn das wäre zu dieser Zeit an diesem Ort sicherlich eine ungewöhnliche Beobachtung.
Der zweite Grund ist, dass ich einfach keinen nachvollziehbaren Grund finden kann, warum jemand TG mit einem Fahrzeug an diese Stelle verbringen und dann dort ihren Absturz provozieren sollte. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Aktion eine gewisse Planung vorausgesetzt hätte, die ich für unwahrscheinlich halte. Die Stelle war mit viel zu hohen Risiken verbunden und andere Orte weit besser geeignet. Selbst wenn man etwas (z.B. einen Unfall) nur vortäuschen wollte.

Losgelöst davon bleibt alles nur Spekulation und ist am Ende nicht viel wert, wenn nichts durch gesicherte Aussagen etc. belegt bzw. untermauert werden kann. Es gibt unzählige Varianten und Möglichkeiten, deren Wahrscheinlichkeit nur im Auge der Betrachter liegt und ohne zusätzliche belastbare Hinweise nicht festgelegt werden kann. Das ist leider so. Es führt zu nichts.
Zitat von millymilly schrieb:FAZIT: "Seit 4 Jahren blockieren..." heißt, dass Herr G.D. erst in 2011 auf die Spur SB kam. Dies gab er an die leitende Behörde weiter. Es wurde aus seiner Sicht dann aber nach dem Verhör nicht weiter ermittelt. So verstehe ich Herrn G.D.
Soweit ich weiß, hat sich Hr. G. allerdings nie dazu geäußert, wie er verstanden werden wollte. Das nun jeder sein Verständnis dieser Aussage einbringt, liegt in der Natur der Sache. Die Frage ist eben nur, ob diese persönliche Interpretation auch tatsächlich zutrifft. Darüber hinaus ist noch nicht geklärt, ob Hr. D. überhaupt mit seiner Meinung korrekt liegt.
Zitat von SillyramaSillyrama schrieb:Ich sehe, ähnlich wie slaterator es beschrieb , hier eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es Zeugen (Beteiligte, vielleicht (Mit-)Verursacher) gab/gibt.  

Nehmen wir mal an, es waren „nur“ Zeugen, weil es sowieso nichts nachzuweisen gibt. Vielleicht wurde einfach der Zeitpunkt verpasst, zu reagieren eben aus o.g. Gründen und dann wurde die Sache zu groß…
Zitat von SillyramaSillyrama schrieb:Das ist auch eine Frage von Zeitpunkt: erstmal ignoriert, dann verdrängt, dann vielleicht bisschen geschämt, (vielleicht sogar ein kläglicher Versuch: anonymer Anruf Radiosender… - muss aber nicht sein), dann Gedanken daran wieder abgewehrt, … und irgendwann beschlossen, dass es so oder so zu spät ist.
Danke, so kann man es eben auch sehen. Zumindest ist diese Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen. Es gibt mehr als genügend Fälle, in denen sich Zeugen teilweise erst Jahrzehnte nach dem Unglück/Verbechen -manchmal ungewollt- offenbarten. Zum jeweiligen Zeitpunkt spielte dabei eine drohende rechtliche Konsequenz oftmals keine Rolle, weil z.B. eine Verjährung längst eingetreten war. Was am Anfang (drohende Rechtsfolge) vlt. noch von der Aussage abgehalten hat, ist dann kein Faktor mehr, weil über die Jahre eine Verdrängungsprozess stattgefunden hat und andere ggf. "difuse" Ängste nun davon abhalten.
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Ich weiss von angehenden Lehrern, dass da Personalakten gefuehrt werden, und wenn irgendetwas zu Tage kommt, kann das eine Auswirkung auf die Stellenvergabe haben.
Ich hatte mal einen Arbeitgeber, bei dem hätte eine Ehescheidung schon große Probleme für den betroffenen Mitarbeiter bedeutet. Also es gibt genug persönliche Gründe, warum sich Zeugen nicht melden.


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03.08.2017 um 08:29
Wenn sie da im Felsenbereich herumgekraxelt sein sollte, müsste sie das an der Stelle schon vorher/öfter mal getan haben. Den kleinen Felsabsatz sieht man ja kaum.
Davon war aber nie die Rede.


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03.08.2017 um 08:31
Zitat von fangofango schrieb:Davon war aber nie die Rede.
Dass ihr die Gegend nicht unbekannt gewesen sein dürfte, spricht dafür, dass sie in der Nähe ihr Bogenschützentraining absolvierte, außerdem hat die Mutter in einer Doku davon gesprochen, auch schon mal auf dem Felsenpfad mit der Familie Spaziergänge unternommen zu haben.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.08.2017 um 08:32
@fango
Nicht unbedingt. Sie wird dort oben schon öfter gelaufen sein. Vielleicht hat sie - wie @augustus - dort schon Leute gesehen. Die Trampelpfade haben ihr vielleicht dann das Gefühl gegeben, da relativ gefahrlos zu dem nächsten Plateau zu kommen.


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03.08.2017 um 08:35
Zitat von Moko225Moko225 schrieb:Dass ihr die Gegend nicht unbekannt gewesen sein dürfte, spricht dafür, dass sie in der Nähe ihr Bogenschützentraining absolvierte, außerdem hat die Mutter in einer Doku davon gesprochen, auch schon mal auf dem Felsenpfad mit der Familie Spaziergänge unternommen zu haben.
Davon gehe ich aus, betrifft aber null meine Aussage.


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03.08.2017 um 08:35
@Slaterator
Pkw: Es könnte mal ein User vom Weißhausparkplatz zur A.-Stelle fahren. Wenn ein jemand eine Absicht hatte, TG eine MFG hatte, ich sehe nicht, dass ein Pkw nach 4:13 Uhr aufgefallen wäre. Die Parkplätze waren nur für die Mitarbeiter zugänglich. Die Parkplätze am Weißhaus kannten vermutlich nur Insider u. dürften nach Schließung des Restaurants nicht mehr belegt gewesen sein. Es war stockdunkel. Das Fest lief weiter, Musik dröhnte über das Moselufer. Dabei fällt mir ein, dass die dröhnende Musik mögliche Schreie u. einen Streit verpufft haben könnten. Vermutlich drang aber an der A.-Stelle keine Musik durch.


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03.08.2017 um 08:37
Zitat von fangofango schrieb:Davon gehe ich aus, betrifft aber null meine Aussage.
Dann hättest Du Dir Deine Frage auch leicht selbst beantworten können. ;)


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03.08.2017 um 08:44
Sich selber Fragen beantworten, kann eh nicht jeder.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

03.08.2017 um 09:26
Zitat von augustusaugustus schrieb:(...) war sie alleine?
Mir fällt es schwer da Argumente fürs Gegenteil zu finden:
- MFG ab Festgelände oder Weißhaus: Unwahrscheinlich, da offiziell nur von Leuten mit Parkausweis nutzbar.
- Vertauensperson - woher sollte die so schnell auftauchen? Es gab wohl nach 4:13 keinerlei Handykontakte. Zufälliges Treffen - möglich aber unwahrscheinlich
Es ist eben schwer einzuschätzen, was nun wie wahrscheinlich ist. Ich gebe Dir aus meiner persönlichen Sicht heraus Recht, dass eine MFG nicht sehr wahrscheinlich ist. Zumindest dann nicht, wenn diese MFG TG persönlich bekannt gewesen sein soll. Dann würde ich eine gewissen Absprache voraussetzen, die in der Kürze der Zeit aber eigentlich nicht erfolgt sein kann. Bei einer spontanen Geschichte stellt sich die Frage, ob TG auch spontan zu unbekannten in ein Fzg. gestiegen wäre. Kann sein, muß aber nicht.

Ich würde eher spekulieren, dass sie jemanden auf dem Weg vom Festgelände oder in die Stadt traf, der sie dann von ihrem Plan abbrachte. Das ist bei einer so großen Veranstaltung mMn nicht sehr unwahrscheinlich. Wie gesagt, die Person(en) die sie in dieser Annahme getroffen hätte, müßte(n) ja nicht zwangsläufig übles im Sinn gehabt haben. Man wäre dann einvernehmlich zur Absturzstelle gelangt, an der es dann plötzlich und ungeplant zu einem Absturz kam.
Zitat von augustusaugustus schrieb:- Zufalls"bekanntschaft" auf ihrem Weg ach "oben" - möglich aber unwahrscheinlich.
Sehe ich persönlich auch so. In diesem Fall würde ich dann auch eher einen Täter und keine Bekanntschaft vermuten. Das sie zufällig jemanden auf dem Weg nach oben kennenlernte und sich dann eine Tat/Unfall/sonstwas ergab, eher nicht. Aber das ist eben meine Einschätzung.
Zitat von augustusaugustus schrieb:1. Warum wendet sich eine junge Frau, die angeblich "bedroht" wird (LITR, Steffi-Sichtung, BZH) nicht an Securitys bzw MitarbeiterInnen, die sie teils vom Sehen her kennen müsste (aus Läden die sie häufiger besuchte). Oder warum läuft zB die Bedrohte nicht zum Stand an dem eine Bogenschützenkollegin jobbte?
Sollte es eine für TG unmittelbar wahrnehmbare Bedrohung im Unfeld des Festgeländes gegeben haben, sehe ich es genauso. Da ausgerechnet in den Wald zu laufen und sich direkt an einem Abgrund zu "verstecken" ist ebenso intelligent, wie vor einem Mörder im Haus die Treppe rauf zu flüchten....
Zitat von augustusaugustus schrieb:3. Warum wird das Gutachten der Psychologin von bestimmter Seite dermaßen zerrissen? Die Wissenschaftlerin attestiert lediglich eine mögliche Ausnahmesituation in der sich die junge Frau befunden haben könnte.
Weil es für viele Menschen scheinbar das Bild und Ansehen des Opfers beschädigt. Manche mögen sich in diesem Zusammenhang an der Formulierung "psychologische Ausnahmesituation" gestört haben, weil es eben manche mit "verrückt",  "unkontrolliert", "psychotisch" usw. gleichsetzen. Das ist aber nicht unbedingt auch der Fall. Jeder der sich über etwas sehr ärgert, wütend ist oder traurig, befindet sich prinzipiell in solch einer Ausnahmesituation. Es ist eben nicht der Regelfall oder die Normalsituation. Ein klassischer Fall von überinterpretation.
Zitat von augustusaugustus schrieb:4. Was wäre an einem Alleinunfall ehrenrührig für die Verunfallte?
Ersteinmal nichts. Unfälle passieren ständig und überall. Sie geschehen nicht freiwillig und jedem kann so ein Schicksal wiederfahren. Problematisch wird es erst, wenn der Unfall als direkte Folge von Alkohol-/Drogenmissbrauch geschehen ist. Für manche ist das dann schon ein wenig "ehrenrührig", da dem Opfer von Außenstehenden oftmals ein entsprechendes Bild angehängt wird. Da wird der/die Verunfallte schnell mal zu einer/einem Alkohol/Drogenabhängigen Asozialen verzerrt. Auch wenn das Gegenteil der Fall ist.
Zitat von millymilly schrieb:Pkw: Es könnte mal ein User vom Weißhausparkplatz zur A.-Stelle fahren. Wenn ein jemand eine Absicht hatte, TG eine MFG hatte, ich sehe nicht, dass ein Pkw nach 4:13 Uhr aufgefallen wäre.
Eben weil da ein PKW um diese Zeit, bei dieser Veranstaltung an diesem Ort nicht gewöhnlich war, wäre er sicher aufgefallen und in Erinnerung geblieben, HÄTTE ihn jemand gesehen. Wenn es ohnehin zwischen Parkplatz und Absturzstelle keinerlei Personen gegeben hätte, hätte ihn natürlich keiner sehen können. Ist auch klar. Fast noch wichtiger ist allerdings die Frage, warum jemand TG ausgerechnet und explizit zu exakt dieser Absturzstelle bringen und dann einen Absturz provozieren sollte ? Das war sicher dann keine spontane Geschichte mehr. Und eine solche Planung, halte ich persönlich für komplett blödsinnig.


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03.08.2017 um 10:41
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Ich meinte, der einzige halbegs nachvollziehbare Grund, weshalb jemand dort sein koennte, ist der Transit zu diesem Felsvorsprung.
Das ist für mich so ziemlich der am wenigsten nachvollziehbare Grund, weil dieses Felsvorsprung-Knubbel-Dings meilenweit von der Absturzstelle entfernt ist, noch hinter der ehemaligen Bank und zudem direkt oben am Zaun liegt.

MMn. gibt es keinen Trampelpfad (oder überhaupt eine Verbindung) zu irgendeiner "Höhle", die östlich des Absturzbereichs liegt. Zu diesem "Knubbel" bzw. diese "Nase" würde man von der ehemaligen Bank aus hinklettern, anstatt 30 Meter weiter westlich vom Chill aus.

Und die als Aussichtshöhle bezeichnete näher liegende Stelle liegt quasi unerreichbar unterhalb der Höhe der Absturzstelle, da ist man schon beinahe im freien Fall...
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Du meinst, dass sich jemand dort direkt an die Abbruchkante stellen wuerde? Jeder, der schwindelfrei ist? Wahnsinn. Glaube ich kaum. Das ist ein extrem labiler Felsen, da hat es schon so richtig Steinschlag gegeben.
Die Abrisskante ist 3,50 Meter vom Zaun entfernt, ich meine direkt hinter den Zaun, im 1-Meter-Bereich.
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Wenn das so sicher ist, stell Dich doch mal da hin, und lass jemanden ein Photo machen, damit wir uns alle ein besseres Bild machen koennen.
Dazu gibt es doch längst Videos zB von z3003x...
Zitat von SCMP77SCMP77 schrieb:Wenn mna die Dummy-Versuche sich betrachten, wurde eine Sicherungsseil weiter unten in den Boden gerammt. Die Bergsteiger hielten sich bei den Dummy-Versuchen nicht direkt am Zaun auf, sondern weiter unten. Man sieht auch auf einigen dieser Videos, das hinter Ihnen noch zwischen dem Zaun ein Gebüsch war. Es kann sioch daher nur um die untere "Terasse" handeln.
Möglich. Ich denke aber eher das liegt daran, dass man einen Dummy nicht stolpern oder ausrutschen lassen kann, da dieser keine natürlichen (oder auch panischen) Bewegungen auf der Schräge macht. Um den Absturzpunkt zu eruieren, musste man bis an die Felskante gehen. Wie gesagt, das ist ein Unterschied von 2,50 Meter, ob man oben kurz hinter dem Zaun ausrutscht oder unten an der Abrisskante oder irgendwo dazwischen, das ist nicht wirklich viel.
Zitat von SCMP77SCMP77 schrieb:Ich vermute, dass man diesen Trampelpfad besser vom Chiliplateau erreichen konnte als vom Zaun. Ein Zeichen dafür, dass sie kaum den Zaun überklettert haben dürfte, der ja auch zu hoch gewesen wäre.
Der Zaun war 1,20 Meter hoch, den überklettert jeder der laufen kann und mMn. gibt es direkt an der auf der PK 2 gezeigten Absturzstelle keinen Trampelpfad...


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