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Wo ist Katrin Konert?

12.663 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2001, Januar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

31.01.2026 um 01:11
Zitat von SillyramaSillyrama schrieb:Zu einfach formuliert
Sollte bedeuten, dass es sich nicht um sein leibliches Kind handelte, jedoch zu dem relevanten Zeitpunkt aufgrund seiner damaligen Beziehung mit in sein familiären Umfeld gehörte.


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Wo ist Katrin Konert?

31.01.2026 um 01:12
ah ja, Danke für die Erklärung.


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31.01.2026 um 17:37
Ich habe da zwiespältige Gefühle.

Einerseits finde ich gut, dass die ehemaligen Tatverdächtigen nochmal befragt werden sollen, auf freiwilliger Basis.

Aber wenn ich mir dann vorstelle, ich wäre einer von den ehemaligen Tatverdächtigen, und hätte absolut nichts mit der Tat zu tun.
Würde ich dann noch mal aussagen?
Das alles ist 25 Jahre her.
Was ist, wenn ich mich nicht mehr genau an alles erinnern kann und dann abweichende Aussagen mache.
Nicht weil ich etwas damit zu habe oder etwas verbergen will, einfach nur , weil ich mich nicht richtig erinnern kann.
Mache ich mich dann nicht verdächtigt? Obwohl ich nichts damit zu tun habe.
Deswegen wäre ich mir selber gar nicht sicher, ob ich mich entscheiden würde dort auszusagen.


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Wo ist Katrin Konert?

01.02.2026 um 04:35
Zitat von NesrinNesrin schrieb:Was ist, wenn ich mich nicht mehr genau an alles erinnern kann und dann abweichende Aussagen mache.
Ich glaube eh, das dies wahrscheinlich ist. Anbei sich nicht an alles genau erinnern kann, was man ausgesagt hat. Und kann dem nur zustimmen:
Zitat von NesrinNesrin schrieb:Deswegen wäre ich mir selber gar nicht sicher, ob ich mich entscheiden würde dort auszusagen.



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01.02.2026 um 08:40
Zitat von NesrinNesrin schrieb:Was ist, wenn ich mich nicht mehr genau an alles erinnern kann und dann abweichende Aussagen mache.
Nicht weil ich etwas damit zu habe oder etwas verbergen will, einfach nur , weil ich mich nicht richtig erinnern kann.
Ich glaube, das genaue Erinnerungsvermögen steht bei einer solchen Aussage nicht unbedingt im Vordergrund. Das Verschwimmen von Erinnerungen über die Jahre ist ein ganz normaler Vorgang. Wenn die so gewonnenen Aussagen in ihrem Grundgerüst bestehen bleiben und schon damals der Richtigkeit entsprachen, wird das Gewinnen von neuen Informationen eher nicht möglich sein. Aus meiner Sicht geht es vielmehr um die Aussagen, die bewusst zum Zeitpunkt der Erstvernehmung mit falschem Inhalt befüllt wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, daran würde sich eine Person durchaus noch erinnern und könnte diese bestenfalls in einer Neubefragung korrigieren.

Unabhängig von der Aussage des damals relevanten Personenkreises selbst, könnte auch noch der Druck von außen, sprich von deren Verwandten oder Freunden, eine neue Aussage beeinträchtigen. Gerade bei den jüngeren Beschuldigten oder Tatverdächtigen ist die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering, dass sie bei einer möglichen Tatbeteiligung eine Hilfeleistung von Dritten erfahren haben. Würde man dieses Schweigen endlich brechen können, würde wohl die Aufklärung des Falles sehr wahrscheinlich werden.


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01.02.2026 um 11:55
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Aus meiner Sicht geht es vielmehr um die Aussagen, die bewusst zum Zeitpunkt der Erstvernehmung mit falschem Inhalt befüllt wurden.
Ich glaube, dass das eher nicht vorliegt. Wenn da falsche Aussagen gemacht wurde dann bei späteren verhören. Weil bei relevanten Personen Beschuldigungen im Raum standen, und sie sich verteidigen mussten.

Bleibt halt die Frage, ob da jemand Hilfestellung bekommen hat. Falls nicht muss auch kein Schweigen gebrochen werden.


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01.02.2026 um 18:57
Wie ich schon sagte, ich halte diese Neubefragungen und die daraus erhofften neuen Erkenntnisse seitens der Polizei für Wunschdenken.

In den Akten werden viele Informationen stecken, die uns als relevantes Täterwissen selbstverständlich nicht zur Verfügung stehen. Der Einzige, der sich auf dieser Ebene verraten würde ist der Täter selbst, und nur der.

Der Täter ist bislang unentdeckt geblieben und er wird sich sicher nicht einer weiteren Befragung stellen. Die Weigerung ist kein Beweis.

Andere Zeugen können nicht mit Täterwissen dienen. Daher wird ihre erneute Aussage nichts hervorbringen, was die Polizei nicht schon weiß oder was irrelevant ist. Das Ausschlussprinzip - alle die Aussagen sind nicht der Täter - scheidet in einem Rechtsstaat natürlich aus und es würde vermutlich auch falsche Ergebnisse bringen.

Bleibt nur die Hoffnung auf neue Zeugen, die bisher noch nie befragt wurden. Aber melden die sich jetzt noch? Da hat sich noch jemand gemeldet und anonym Ralf ins Spiel gebracht, ja, aber was hat das gebracht? Nicht mehr als eine Aussage, die einer anderen Aussage gleicht, die schon öffentlich bekannt war. Und wieder hat der eine Zeuge den anderen nicht gesehen, obwohl die beiden ja wohl sehr nahe beieinander gestanden haben müssen. Nur der Zeitpunkt ist unklar, womit man weder mit der Aussage von Martin, noch mit der von Ralf etwas anfangen kann.

Ein Zeuge (bezogen auf jetzt alle Zeugen) hat gelogen, die anderen haben ungenaue Angaben gemacht und schon ist alles unklar.

Bleibt noch ein zufälliges Auffinden der Leiche. Aber was kann man dann ableiten, wenn, wie hier schon von anderen vermutet, die Leiche umgebettet wurde?

Vermutlich sind gleich zu Beginn der Ermittlungen Fehler gemacht worden, die eine Aufklärung jetzt unmöglich machen.


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Wo ist Katrin Konert?

02.02.2026 um 07:14
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:In den Akten werden viele Informationen stecken, die uns als relevantes Täterwissen selbstverständlich nicht zur Verfügung stehen.
Diesbezüglich wird in den Akten nicht viel zu finden sein, da es weder eine Leiche noch einen Tatort gibt. Wenn man es ganz genau nimmt, könnte man selbst die strafbare Handlung in Frage stellen, da hierfür als einziges Indiz die fehlenden Lebenszeichen von Katrin i. V. m. den hierzu bekannten Umständen zu ihrer Person vorhanden sind.

Der Inhalt der Ermittlungsakte ist zumindest im Grundgerüst öffentlich. Lediglich die Vertiefungen zu den einzelnen als tatverdächtig eingestuften Personen und hierzu durchgeführte Maßnahmen wurden nicht im Detail genannt oder umfangreich ausgeführt. Auch wird sich ein gewisser Teil der Akten auf Katrin und deren Persönlichkeit und Verhältnis zu Familie und Freunden konzentrieren, was auch, zurecht, nur sehr oberflächlich in den Veröffentlichungen angeschnitten wurde.


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02.02.2026 um 12:43
Zitat von Pusteblume82Pusteblume82 schrieb am 30.01.2026:Das denke ich nicht- ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass ein Serientäter bei solchen Wetterverhältnissen in so kleinen Örtchen rumfährt, auf der Suche nach einem weiteren Opfer. Die Unfallgefahr und somit das Entdeckungsrisiko wären viel zu hoch.
Nein, die haben oftmals eine gewisse Abgebrühtheit, der Maskenmann ist mit einem seiner Opfer sogar bis nach Dänemark gefahren und hat noch Zeit mit dem Opfer in einem Ferienhaus verbracht,
ein LKWfahrer, der in Deutschland eine Frau ermordet hat, ist mit der Leiche über mehrere Grenzen bis nach Südspanien gefahren, der Göhrdemörder bei seiner zweiten Pärchentat war nur 800m von einem Polizeiaufgebot entfernt.
Die Liste ist lang, jeder kann sie für sich vervollständigen.
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb am 29.01.2026:Ich befürchte daher, dass ein fahrender Serientäter Katrin auf dem Gewissen hat.
Stimme deinen Überlegungen voll und ganz zu und letztlich komme ich auch zu dem bislang Unbekannten, eben weil es keine physische Spur gibt, alle stochern nur im Nebel herum, sogar die Polizei, ich kann mir nicht vorstellen, dass sehr wichtige Informationen von den Ermitlungsbehörden nach 25 Jahren noch zurückgehalten werden.


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02.02.2026 um 14:06
Also wenn die neuerlichen Bemühungen nicht fruchten, könnt das schon zutreffe:
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb am 29.01.2026:Ich befürchte daher, dass ein fahrender Serientäter Katrin auf dem Gewissen hat.



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02.02.2026 um 19:13
Prinzipiell gibt es tatsächlich eine minimale Chance, dass Katrin dem großen Unbekannten zum Opfer gefallen ist, der mordend durch Deutschland streift.

Nüchtern betrachtet ist das so derartig unwahrscheinlich, dass man darüber nicht weiter nachdenken sollte.

Der Tag, die Tageszeit, die Wetterbedingungen und der völlig abgelegene Ort sind alles Umstände, die dagegen sprechen. So viel Zufall gibt es nicht.

Zumal wir nicht vergessen dürfen, dass es hinreichend Tatverdächtige gegeben hat, die alle sicher in der Nähe waren und von Katrins Situation wussten. Bei so vielen realistischen Optionen auf einen herumfahrenden Massenmörder zu tippen ist wenig sinnvoll.

Ich kenne keine Zahlen, aber wie häufig waren in vergleichbaren Fällen Angehörige, Freunde oder Bekannte die tatsächlichen Täter und in wie vielen Fällen der große Unbekannte?


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02.02.2026 um 20:50
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:Prinzipiell gibt es tatsächlich eine minimale Chance, dass Katrin dem großen Unbekannten zum Opfer gefallen ist, der mordend durch Deutschland streift.

Nüchtern betrachtet ist das so derartig unwahrscheinlich, dass man darüber nicht weiter nachdenken sollte.
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit nicht groß. Aber die Polizei hat selbst schon in diese Richtung nachgedacht. In einem der Podcasts (ich glaube die NDR-Serie) wurde berichtet, dass man einen im Gefängnis sitzenden Serientäter zum Fall Katrin Konert befragt hat. Dieser hatte sinngemäß mal gesagt, "dass ihm in Ostdeutschland mal ein junges Mädel vors Auto gelaufen wäre". Aufgrund der direkten Nähe zu Sachsen-Anhalt war das wohl interessant. Der Name des Serientäters durfte aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden.

Natürlich liegt bei derartigen Fällen die Lösung oft im direkten Umfeld. Hier finde ich aber auffällig, dass offenbar keiner der damals Verdächtigen wieder schwerwiegend mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Wir sprechen hier von einem kaltblütigen Mord und dem perfekten Verschwindenlassen einer Leiche, und diese Person macht das nur ein einziges Mal und lebt dann ein unauffälliges Leben? Hat es bestimmt schon irgendwo mal so gegeben, klingt aber auch unwahrscheinlich. Ich muss da z.B. an den Fall Jennifer Scharinger denken, ein Femizid, bei dem der mutmaßliche Täter vorher und nachher immer wieder durch Gewalt ggü. seinen Partnerinnen aufgefallen ist.

Ich hatte oben meine Theorie aber etwas eingegrenzt, dieser Teil wurde nicht mitzitiert. Wenn KK eine Mitfahrgelegenheit hatte (und es deshalb wirklich so war, dass sie anderen Zeugen abgesagt hat, als sie ihr eine MFG angeboten haben), würde ich diese MFG höchst verdächtig finden. Wenn aber bei der erneuten Befragung herauskommt, dass ihr gar keine MFG von den Zeugen angeboten wurde, dann war sie vielleicht in Wahrheit aufs Trampen angewiesen und könnte dabei einem Serientäter begegnet sein.


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02.02.2026 um 20:57
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Hier finde ich aber auffällig, dass offenbar keiner der damals Verdächtigen wieder schwerwiegend mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.
Ich nicht.
Ich denke an einen eher juengeren Taeter und eine Tat mit sexuellen Hintergrund.
Da gibt es doch zig Beispiele von getoeteten jungen Frauen. Und in den wenigsten Faellen war es ein Serienmoerder.


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02.02.2026 um 23:02
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Hier finde ich aber auffällig, dass offenbar keiner der damals Verdächtigen wieder schwerwiegend mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.
Im Umkehrschluss müsste er ja dann auch bereits im Vorfeld strafrechtlich relevant in Erscheinung getreten sein. Ich denke, eine diesbezügliche Auffälligkeit ist hier nicht entscheidend. Alle Beschuldigten bzw. Tatverdächtigen waren, der eine intensiver, andere wieder nur flüchtig, mit Katrin bekannt. Meine Vermutung ist, dass sich die Tat speziell gegen ihre Person gerichtet hat. Katrin könnte bei dem Täter ein Verlangen hervorgerufen haben, welches er an dem besagten Abend, welchem Umstand auch immer geschuldet, nicht mehr zurückhalten konnte.
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Wir sprechen hier von einem kaltblütigen Mord und dem perfekten Verschwindenlassen einer Leiche, und diese Person macht das nur ein einziges Mal und lebt dann ein unauffälliges Leben?
Ich glaube nicht, unabhängig davon, welche Tat man nun nach 25 Jahren noch nachweisen kann, dass zwingend die höchste Qualifikation eines Tötungsdeliktes vorgelegen hat. Nur den wenigsten Beschuldigten kann bei der Tatausführung auch ein Mordmerkmal angelastet werden. Im Falle von Katrin wäre es wohl nur bei der Tötung zur Verdunkelung eines Sexualdeliktes der Fall, was eine entsprechende schwer zu begründende Beweislast mit sich bringen würde.


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03.02.2026 um 19:11
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Alle Beschuldigten bzw. Tatverdächtigen waren, der eine intensiver, andere wieder nur flüchtig, mit Katrin bekannt. Meine Vermutung ist, dass sich die Tat speziell gegen ihre Person gerichtet hat. Katrin könnte bei dem Täter ein Verlangen hervorgerufen haben, welches er an dem besagten Abend, welchem Umstand auch immer geschuldet, nicht mehr zurückhalten konnte.
Das halte ich auch für wahrscheinlich. Was kann passiert sein?

1.Er hat sie im Auto begrabscht, sie hat sich gewehrt und sie hatten einen Unfall. Dabei ist sie zu Tode gekommen, der Täter hat Panik bekommen und ihre Leiche versteckt. Hätte man aber eventuell Brems- und Unfallspuren gefunden.

2. Ähnliches Szenario, sie springt aus dem Auto und stürzt unglücklich.

3. sie springt aus dem Auto und wird von einem entgegenkommenden Auto überfahren. Dann würden sich 2 decken.

4. Sie ist zu jemandem nach Hause gegangen, der sie vergewatigt hat. Sie will ihn anzeigen, er schlägt sie absichtlich oder unabsichtlich tot.

5. Sie fährt per Anhalter und gerät an einen Serienmörder. Nicht ganz auszuschließen, aber aufgrund der verdächtigen-dichte aus dem Bekanntenkreis unwahrscheinlich.

Wenn man den Serientäter ausklammert und davon ausgeht, dass es einer der Verdächtigen war oder jemand, den sie angerufen hat, von dem wir nichts wissen: Das gibt es doch nicht, dass dieser Fall nicht zu klären ist! Ich bin mir ganz sicher, dass man es in diesem Anlauf schafft.


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03.02.2026 um 20:45
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Ich bin mir ganz sicher, dass man es in diesem Anlauf schafft.
Bin auch nach wie vor der Überzeugung, wie ich immer sage, der Täter steht schon in den Akten. Mmn haben die Ermittler etwas, sonst würde Frau D-R den Fall nicht noch einmal so Medienwirksam aufziehen.


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04.02.2026 um 00:22
Hier geht es zum neuen Teil des aktuellen Podcasts.

Licht ins Dunkel - Katrin Konert - Teil 10: Viele Fragen


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04.02.2026 um 11:41
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Hier geht es zum neuen Teil des aktuellen Podcasts.

Licht ins Dunkel - Katrin Konert - Teil 10: Viele Fragen
Danke, heute früh direkt gehört. Eine spannende und informative Folge mit erneutem Ortsbesuch der Protagonisten. Großartig, welches Engagement hier gezeigt wird.

Nach dieser Folge verstärkt sich (leider) mein Eindruck, dass die Polizei niemanden speziell im Blick hat und in keiner Weise kurz vor der Aufklärung des Falls steht. Man will jetzt mit den neuen Maßnahmen quasi "auf Null stellen" und nochmal grundsätzliche Annahmen/Aussagen hinterfragen. Das hat man allerdings auch schon 2017 gemacht. Ich hoffe wirklich sehr, dass diesmal mehr dabei herauskommt und insb. die angedachte erneute Befragung der damals Beteiligten neue Erkenntnisse liefert!


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Wo ist Katrin Konert?

04.02.2026 um 14:21
Es gibt in diesem Podcast zwei neue Informationen, die wohl bisher nicht bekannt waren, bzw. mir nicht bekannt waren. Ich habe davon auch nichts in diesem oder anderen Podcasts gehört.

Es ist zum einen die tatsächliche Art und Weise, wie und wo genau Martin auf der Neuen Straße gewendet haben will und der Umstand, dass Martin aussagte, Katrin wäre weiter gegangen und eben nicht an der Bushaltestelle stehen geblieben.

All das passt zumindest dann zusammen, wenn man annimmt, sie hatte eine Mitfahrgelegenheit (das wäre dann ein weiterer Hinweis darauf) und der Treffpunkt war nicht die Bushaltestelle.

Dann wäre es auch schlüssig, dass kein weiterer Zeuge Katrin an der Bushaltestelle gesehen hat, weil die dort nur wenige Augenblicke lang war.

Was bei dem Ortstermin nicht gemacht oder nicht gesagt wurde ist, was ein Autofahrer im Abblendlicht auf der Neuen Straße sehen und erkennen konnte, wenn er langsam in Richtung Breite Straße gefahren ist.


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Wo ist Katrin Konert?

04.02.2026 um 14:29
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:5. Sie fährt per Anhalter und gerät an einen Serienmörder. Nicht ganz auszuschließen, aber aufgrund der verdächtigen-dichte aus dem Bekanntenkreis unwahrscheinlich.

Wenn man den Serientäter ausklammert und davon ausgeht, dass es einer der Verdächtigen war oder jemand, den sie angerufen hat, von dem wir nichts wissen: Das gibt es doch nicht, dass dieser Fall nicht zu klären ist! Ich bin mir ganz sicher, dass man es in diesem Anlauf schafft.
Wir haben hier keine Verdächtigendichte , sondern nur eine Zeugendichte.

Und es gibt keine Spuren, deswegen ist der Fall unlösbar.
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:dass Martin aussagte, Katrin wäre weiter gegangen und eben nicht an der Bushaltestelle stehen geblieben.
Ist diese Aussage wirklich belastbar, auch wenn Katrin hätte trampen wollen, dann wäre die Bushaltestelle ein guter Platz gewesen, dort konnte man sich wenigstens unterstellen, weiter Richtung Norden zu gehen ist nicht sinnvoll, es sei denn man will zu Fuß gehen.


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