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Wo ist Katrin Konert?

12.936 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2001, Januar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

28.08.2026 um 23:27
Ich komme aus dem Wendland und es gruselt mich schon zu wissen, dass der Täter sehr wahrscheinlich in unseren Kreisen unbehelligt lebt. Das Problem an unserer ländlichen Gegend ist, dass jeder jeden kennt und dann sowohl viel getratscht als aber auch viel geschwiegen wird. So eine eigenartige Form der "Loyalität", die hier herrscht. Ich bin mir auch absolut sicher, dass es jemand aus dem Umfeld ist, es passt eben absolut zu dieser Verschwiegenheitskultur.
Für mich auffällig waren jetzt Christian und Ralf. Die Ex-Frau des Letzteren weiß vielleicht doch mehr und könnte sich dazu noch detaillierter äußern. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Fall noch gelöst werden kann. Das hab ich nicht so oft. Frau Dau-Rödel -- und damals Herr Rusche -- macht da meiner Meinung nach einen guten Job.


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Wo ist Katrin Konert?

28.08.2026 um 23:49
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb am 15.06.2026:Das ist einer der Gründe, warum ich an der Theorie des örtlichen Täters zweifle. Klar, es mag solche Fälle geben, aber weitaus häufiger ist es doch, dass solche Personen eine Historie von Gewaltdelikten aufweisen. Jemand bringt einen anderen Menschen um und gerät davor/danach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt? Ich kann das irgendwie nur sehr schwer glauben.
Eben nicht -- die Polizei geht ja sogar schon so von Totschlag aus. Und mal davon ab sind wir immer noch im Wendland -- ich stamme hierher und es ist so, dass hier alle möglichen Straftaten nicht mal an die Polizei gehen: im Gegenteil, die Polizei fischt einen noch besoffen aus dem Graben und bringt einen nach Hause. Die Leute schweigen hier zu ziemlich allem... häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, etc. Das gehört hier teilweise leider zur Dorfkultur, muss ich ganz ehrlich sagen, auch wenn es auch sein Gutes hat, in so eine scheinbaren Idylle zu leben, wo jeder jeder kennt und jeder jedem hilft. Es har eben genau diese Schattenseite. Ich glaube sofort, dass der Täter sicherlich hier aus der Gegend stammt.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 00:01
Zitat von MadameLaFemmeMadameLaFemme schrieb:Ich bin mir auch absolut sicher, dass es jemand aus dem Umfeld ist, es passt eben absolut zu dieser Verschwiegenheitskultur.
Zitat von MadameLaFemmeMadameLaFemme schrieb:in so eine scheinbaren Idylle zu leben, wo jeder jeder kennt und jeder jedem hilft
Aus meiner Sicht kommt es darauf an, wer für das Verschwinden für Katrin verantwortlich gewesen ist. Wenn ich mir den Kreis der Personen ansehe, die für den Fall von Interesse sind, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass es bei den Jüngeren mit Sicherheit zumindest einen Mitwisser gab, der sich wohl mit großer Wahrscheinlichkeit im engen Kreis der eigenen Familie bewegen dürfte. Ich glaube nämlich nicht, dass diese Altersgruppe es ohne Mithilfe geschafft hätte, die sterblichen Überreste von Katrin so zu entsorgen, dass man sie heute noch nicht gefunden hat.

Bei dem älteren Semester, gerechnet mit einem damaligen Alter ab 30, könnte dies jedoch auch ohne Hilfe geschehen sein, wobei man bedenken muss, dass in diesem Personenkreis es noch nicht einmal alle, soweit zumindest bekannt, in den Status einen Beschuldigten geschafft haben.

Unabhängig davon teile ich aber deine Vermutung, dass der Verantwortliche für diese Tat nur aus dem bereits bekannten Personenkreis stammen kann.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 10:29
Gleich wer für das Verschwinden von Katrin verantwortlich ist, aber an einen Mitwisser glaube ich eher nicht. Das wäre aufgeflogen. Gleich bei welchen Personen welche von Interesse sind.

Genau das ist es ja. Es wurde nie ein Leiche der Vermissten Katrin Konert gefunden. Was annehmen lässt, dass der Ablageort sich nicht im diskutierten Raum sich befindet.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 10:36
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Gleich wer für das Verschwinden von Katrin verantwortlich ist, aber an einen Mitwisser glaube ich eher nicht. Das wäre aufgeflogen. Gleich bei welchen Personen welche von Interesse sind.
Wäre der Mitwisser im Freundeskreis zu finden, unter Umständen ja. Aufgrund des teilweise sehr jungen Alters der damals relevanten Personen glaube ich jedoch, dass ein Mitwisser, der dann wohl vermutlich auch sich für die Entsorgung der Leiche mit verantwortlich zeigte, eher im engsten Familienkreis zu finden ist. Sollte dies der Fall sein, denke ich nicht, dass diesbezügliche Informationen jemals nach außen gedrungen wären.

Da aber auch noch ältere Semester in den relevanten Kreis fallen, die für Katrins Verschwinden verantwortlich gewesen sein könnten, ist eben auch die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass es gar keinen Mitwisser gab.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 15:40
@Triquetrum

Ich habe deinen ersten Beitrag sehr wohl verstanden. Warum du die Meinung nochmals einstellst erschliesst sich mir nicht. Aber gut schauen wir diese etwas genauer an. Da kommt ein jüngeres Familienmitglied nach Hause, und berichtet er habe ein Tötungsdelikt begangen. Klar die Familie ist in heller Aufregung. Der Vater hält es dann für seine Pflicht dem Jungen zu helfen. Anstatt dem Jungen zu raten, er soll zur Polizei gehen, wird beschlossen die Leiche unauffindbar verschwinden zu lassen. Ich glaube nicht dass sich der Vater oder ein anderes Familienmittglied für ein solches Vergehen einsetzten würde. Weiter müsste auch zuerst ein sicherer Ort; eventuell Werkzeug vorhanden, beschafft werden. Die Last dann auch auf den Helfer abfällt. Bzw. auf die ganze Familie. Letztlich noch ist mir kein Fall bekannt wo Familienangehörige einen Täter decken. Zumal ich mir auch nicht vorstellen kann, dass jemand nach Hause kommt, und erzählt er habe jemanden getötet. Aber falls doch, würde ich ihm sagen, schau zu wie du das Problem gelöst bekommst.

Thema ältere Semester. Da trifft vieles zu was oben schon gesagt wurde. Und warum der besser Möglichkeiten haben soll ein Leiche verschwinden zu lassen als ein junger Mensch erschliesst sich mir nicht.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 17:52
Ok, dann werde ich mal ein paar Punkte näher erläutern.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich glaube nicht dass sich der Vater oder ein anderes Familienmittglied für ein solches Vergehen einsetzten würde.
Hier machst du den allgemeinen Fehler, dass man immer voraussetzt, wie man selbst handeln würde. Leider ist dies oftmals nur ein Wunschdenken, da wohl sonst die Anzahl an Verbrechen gleich null sein würde. Gehen wir aber in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten und kleineren Straftaten, so würde es bei uns schon etwas anders aussehen. Würde man sein Kind an den Pranger stellen, wenn es zum Beispiel den Umzugsmüll im Wald entsorgt hätte, als wie vereinbart am Wertstoffhof? Klar, man würde dem Kind sagen, bring das sofort dahin wo es hingehört, würde es dies aber nicht tun, würde man wohl kaum zur Polizei rennen.

Und nun wandeln wir die Situation in ein Tötungsdelikt um, dass der Sohn vermutlich gegenüber z. B. dem Vater nicht in dem Umfange darstellen wird, wie es eigentlich abgelaufen ist. "Das ganze war ein Unfall, Papa!" könnte die Äußerung lauten. Als Vater wird man sicherlich nicht ganz so emotional denken, wie das eigene Kind, das für die Tat verantwortlich war. Kommt noch dazu, dass der eigene Sohn im Vorfeld noch nie irgendwie in diesem Rahmen auffällig wurde, vielleicht gerade im Beruf Fuß gefasst hat und auch sonst in seinem Umfeld als nett und freundlich gilt, werden durchaus Überlegungen Reifen, auch wenn der Fehltritt noch so extrem sein mag, dem eigenen Kind unter die Arme zu greifen.

Würde es sich möglicherweise auch noch um Einzelkind handeln, glaube ich durchaus, dass man für sein Kind diese Grenze, von der man sicherlich selbst dachte, dass man diese niemals überschreiten wird, niederreißt. Zudem muss man auch sehen, was denn dem Vater strafrechtlich blühen könnte. Wir sind nicht in den USA, wo jedes Mitwirken, egal in welcher Form, gleich dem Grunddelikt, hier Mord oder Totschlag, abgeurteilt wird. Bei uns würde die Strafvereitelung stehen, die aber für den Vater gegenüber dem Sohn als Täter nicht greift. Dann würde noch die Störung der Totenruhe bleiben, da die Leiche nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes entsorgt wurde, auf die doch ein relatives geringes Strafmaß ausgesetzt ist.

Deshalb bin ich auch überzeugt davon, dass dies im Falle von Katrin Konert ein mehr als plausibles Szenario ist.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Weiter müsste auch zuerst ein sicherer Ort; eventuell Werkzeug vorhanden, beschafft werden.
Sobald einmal der Entschluss gefasst wurde, dem eigenen Kind zu helfen, ist das aus meiner Sicht das kleinste Problem. Auch der Vater wird sicherlich emotional reagieren, aber wohl nicht in dem Umfang wieder Täter selbst. Man wird die Situation durchgehen, hinsichtlich möglicher Zeugen abfragen und dann versuchen, die Person, die eigentlich für die Tat verantwortlich war, aus dem Schussfeld zu bringen. Soll bedeuten, lebe deinen Tag so weiter, als ob nichts passiert wäre.

Es wird nun noch darauf ankommen, wo sich die Leiche befindet. Wird sie im Fahrzeug des Sohnes mitgeführt oder hat er sie schon z. B. im Wald, möglicherweise sogar schon leicht versteckt, abgelegt. Ist sie im Fahrzeug des Sohnes, wird man den Pkw wohl tauschen. Benutzt er eh das Fahrzeug des Vaters, so ist sie quasi eh schon in den Händen des Vaters, der weitere Schritte damit planen kann.

Natürlich ist eine gewisse Eile geboten, aber sicherlich keine überhastetes Vorgehen. Auch wird es möglicherweise nicht zwingend erforderlich sein, dass der Sohn selbst bei der Beseitigung der Leiche mitwirken muss. So verschafft man ihm sogar für die nachfolgenden Stunden ein Alibi.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Letztlich noch ist mir kein Fall bekannt wo Familienangehörige einen Täter decken.
Aus dem Stehgreif fällt mir hier der Fall Benedikt Toth ein, bei dem Vater aktiv bei der Entsorgung der Leiche mitwirkte. Ich bin mir aber sicher bzw. weiß, dass es da noch mehrere Beispiele gibt. Ein Fall wird auch hier im Forum mehr oder weniger fleißig diskutiert.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Zumal ich mir auch nicht vorstellen kann, dass jemand nach Hause kommt, und erzählt er habe jemanden getötet. Aber falls doch, würde ich ihm sagen, schau zu wie du das Problem gelöst bekommst
Wie bereits oben angeführt, man stelle sich vor es handelt sich um den Sohn, ein Einzelkind, das bisher noch nie strafrechtlich auffällig war und nun völlig aufgelöst, da er eben ein gutes Verhältnis zu seiner Familie hat, vor seinem Vater steht und nicht weiß, was er tun soll. Objektiv sagt man natürlich, Junge, geh zur Polizei, sag ehrlich was passiert ist, das kriegen wir schon. So denke ich, wird das aber eben in der Regel nicht laufen. Man sieht immer, welche Strafe dem Sohn erwarten könnte, insbesondere wenn möglicherweise noch eine sexuelle Handlung im Spiel war.

Ich glaube, wie schon gesagt, der Schritt mag zwar groß anmuten, aber wenn es um das eigene Kind geht, dessen Leben vielleicht durch eine einzige Handlung völlig verbaut sein könnte, werden die Überlegungen vielleicht nicht mehr ganz so vernünftig sein, wie man es bei sich selbst erwarten würde.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Und warum der besser Möglichkeiten haben soll ein Leiche verschwinden zu lassen als ein junger Mensch erschliesst sich mir nicht.
Die Möglichkeiten sind hier natürlich die selben, das meinte ich jedoch dabei gar nicht. Ich gehe vielmehr davon aus, dass um so höher das Alter des Täters ist, um so strukturierter wird er in dieser Situation denken und wahrscheinlich keine übereilten Schritte machen. Weiterhin gehe ich davon aus, dass die Phantasie, insbesondere wenn es dieser Person bekannt war, dass Katrin mit einem 30-jährigen Mann zusammen war, hinsichtlich ihrer Person in Bezug auf einer möglichen sexuellen Handlung, die in seinem Gedankenspiel vielleicht sogar auf freiwilliger Basis geschehen könnte, vorhanden war.

Kommt dann die Situation, bei der man Katrin alleine vor sich hat, möglicherweise im eigenen Pkw und somit vermeintlich von der Außenwelt geschützten Bereich, kann eine diesbezüglich Annäherung auch in ein gewaltsames Umsetzen seiner Phantasien führen. Im Anschluss wird sicherlich der Stress, wie eigentlich bei jedem Straftäter, vorhanden sein, jedoch wird dieser wohl bei älteren Personen, wie bereits gesagt, bei älteren Personen schneller in strukturierteres Handeln übergehen, insbesondere wenn man weiß, dass man keinerlei Zeugen zu befürchten hat, die ein späteres Kommen oder Nichterscheinen hinterfragen könnten.

Zum Schluss natürlich noch die Anmerkung, dass sind alles natürlich reine Spekulationen, ohne eine Person direkt anzusprechen. Es soll nur aufgeführt werden, warum dieses Szenario durchaus plausibel ist.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 18:59
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Und nun wandeln wir die Situation in ein Tötungsdelikt um, dass der Sohn vermutlich gegenüber z. B. dem Vater nicht in dem Umfange darstellen wird, wie es eigentlich abgelaufen ist. "Das ganze war ein Unfall, Papa!" könnte die Äußerung lauten. Als Vater wird man sicherlich nicht ganz so emotional denken, wie das eigene Kind, das für die Tat verantwortlich war.
Erst recht, wenn der Vater das Opfer gar nicht persönlich kannte und es somit keine emotionale Verbindung zu diesem gibt/gab...mal ganz abgesehen vom Beschützerinstinkt des Vaters, der in so einem Fall "automatisch" zu Tage treten dürfte.

Abgesehen davon ist es natürlich schon sehr fragwürdig von Deinem Vorredner, dass nur weil man es sich selbst nicht vorstellen kann oder weil einem keine derartigen Fälle bekannt sind, dass es so etwas nicht geben könne. Da gibt es sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international genug Fälle, in denen es so war.
Als Beispiele:
- Marco Z. (Samurai-Mord 2005) => https://www.focus.de/politik/deutschland/leichen-mit-schwert-zerstueckelt-doppelmord_id_2442271.html?utm_source=chatgpt.com

- der Fall Vollrath => https://tirv1.orf.at/stories/258386?utm_source=chatgpt.com

- auch den Fall Bettina G. würde ich in diese Kategorie "packen" => https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/angeklagter-verantwortete-sich-mit-totschlag/23450499?utm_source=chatgpt.com

- Daniel Davies, Ernest Fisher, Tiahleigh Palmer, Eric Preimesberger, Patricia O'Connor, Henry Nowak, Trevon Perry als Beispiele aus dem englischsprachigen Raum. Auch an die Adelsons musste ich spontan denken; da ist der Fall aber etwas anders gelagert.


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gestern um 19:12
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb am 07.06.2026:-Friedrich Meyer
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Aus dem Stehgreif fällt mir hier der Fall Benedikt Toth ein, bei dem Vater aktiv bei der Entsorgung der Leiche mitwirkte.
Ohne jetzt weiter auf deine Ausführungen eingehen zu wollen: Aber woher hast du das denn? Charlotte Böhringers Leiche wurde nicht "entsorgt", sie wurde im Eingangsbereich ihrer Wohnung knapp 24h nach der Tat gefunden. Oder soll Benedikt T. für weitere Tötungsdelikte verantwortlich sein, wäre mir neu.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 19:41
Zitat von Covid-19aCovid-19a schrieb:Aber woher hast du das denn? Charlotte Böhringers Leiche wurde nicht "entsorgt", sie wurde im Eingangsbereich ihrer Wohnung knapp 24h nach der Tat gefunden. Oder soll Benedikt T. für weitere Tötungsdelikte verantwortlich sein, wäre mir neu.
Da schlich sich beim vielen Schreiben der Fehlerteufel ein. Richtig ist natürlich "entsorgte Beweismittel", keine Leiche. Sorry, falsch dargestellt.


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gestern um 20:53
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Es wurde nie ein Leiche der Vermissten Katrin Konert gefunden. Was annehmen lässt, dass der Ablageort sich nicht im diskutierten Raum sich befindet.
Ich habe mir vor längerer Zeit einmal Gedanken gemacht, wo ich die Leiche verstecken würde, gerade auch unter Berücksichtigung der Uhrzeit und Witterungsverhältnisse. Ich bin dabei auf eine einfache und doch logische Lösung gekommen, die auch erklären könnte, warum sie bislang nicht gefunden wurde.

Es ist dunkel, kalt, leicht regnerisch, spiegelglatt mit Blitzeis. Somit kann ich es eigentlich nicht riskieren, weit mit dem Leichnam durch die Gegend zu fahren. Dadurch erscheint der Suchkorridor der EB erstmal logisch.

Jetzt kommt der kleine, aber sehr effektive Kniff. Ich verlasse Bergen, mit der Leiche im Kofferraum, auf der anderen Seite, fahre 300m nach Osten und steuere auf der anderen Seite des Baches eines der Wäldchen an, um sie dort zu verstecken.

Der Clou dabei ist, ob gewollt oder ungewollt, dass sie jetzt in einem anderen Bundesland liegt. Die EB Niedersachsen hat viel auf eigenem Gebiet getan und umgegraben, aber auf der anderen Seite des Baches, in Sachsen-Anhalt, sind Ihnen die Hände gebunden. Meines Wissens nach wurde in S-A auch nie gesucht, oder?


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 21:29
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Es soll nur aufgeführt werden, warum dieses Szenario durchaus plausibel ist.
Für mich ist dieses (dein) Szenario überhaupt nicht plausibel. Und dass sich eine Familie einfach in schweigen hüllt wäre an Albernheit nicht zu übertreffen. Sofern dann der Junge den Mut findet die Tat der Familie zu gestehen.

Auch dazu stimmt deine Annahme nicht.
Wenn Sie den Fall in München meinen, sprechen wir über den berühmten „Münchner Parkhausmord“ um den Verurteilten Benedikt Toth (oft fälschlicherweise „Todt“ oder „Tod“ geschrieben).

Auch in diesem Fall lautet die Antwort Nein. Weder der Vater noch andere Familienangehörige haben geholfen, eine Leiche verschwinden zu lassen. Das liegt an den folgenden Fakten des Falls:
Quelle: Google KI


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gestern um 21:45
@OliverCromwell

Natürlich ist es möglich, dass die Leiche ausserhalb des Suchgebietes bzw. des Wendlandes abgelegt wurde. Nur dann eher nicht von einer Person welchen ehemals von polizeilichem Interesse war. Allerding ist bei einem Verbrechen die Ablage der Leiche ohne dass sie nicht gefunden wird doch sehr selten.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 22:16
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Nur dann eher nicht von einer Person welchen ehemals von polizeilichem Interesse war.
Woraus schließt du das? Im Grunde genommen kann es jeder der damaligen TV gewesen sein, genauso gut wie jemand aus der Umgebung, der nie auf dem Radar erschienen ist.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Allerding ist bei einem Verbrechen die Ablage der Leiche ohne dass sie nicht gefunden wird doch sehr selten.
Na ja, wenn ich mir bundesweit die Anzahl der Vermisstenfälle der letzten Jahrzehnte anschaue, dann sind dies nicht gerade wenige.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 23:07
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Würde man sein Kind an den Pranger stellen, wenn es zum Beispiel den Umzugsmüll im Wald entsorgt hätte, als wie vereinbart am Wertstoffhof? Klar, man würde dem Kind sagen, bring das sofort dahin wo es hingehört, würde es dies aber nicht tun, würde man wohl kaum zur Polizei rennen.
Hmm. Ich bin Mutter, und würde für mein Kind kämpfen wie eine Löwin, keine Frage.
Hier denke ich aber anders: Je nach Verhalten, Charakter, Ausrichtung würde ich vielleicht tatsächlich so ein "kleines" Vergehen melden - um das Kind vor Folgeschäden durch wiederholte Taten zu bewahren.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Würde es sich möglicherweise auch noch um Einzelkind handeln, glaube ich durchaus, dass man für sein Kind diese Grenze, von der man sicherlich selbst dachte, dass man diese niemals überschreiten wird, niederreißt.
Ja. Im Ernstfall, wo es um "alles" geht, kann ich mir als Mutter das auch zumindest theoretisch absolut vorstellen. Ähnlich, wie wenn Eltern sterben würden, wenn das ihr Kind retten könnte.
Das kann man vielleicht nur verstehen, wenn man selbst Kinder hat.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 23:10
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Ok, dann werde ich mal ein paar Punkte näher erläutern
Vielen Dank für diesen Beitrag.
Ich gehe mit allem konform, außer natürlich deines kleinen Fehlers BT betreffend.
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Im Ernstfall, wo es um "alles" geht, kann ich mir als Mutter das auch zumindest theoretisch absolut vorstellen. Ähnlich, wie wenn Eltern sterben würden, wenn das ihr Kind retten könnte.
This.
Das kann ich mir auch ohne Weiteres bei einer Mutter vorstellen.


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gestern um 23:12
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Woraus schließt du das?
Vielfach ist es doch so, dass der Täter einen Ortsbezug zum Ablageort hat. Das dürfte bei einem der ehemaligen TV ausserhalb des Wendlandes nicht der Fall gewesen sein. Ausser eventuell beim Letzt genannten Zeugen und dem Vermieter. Wie dem auch sei. Ich halte keiner als Täter. Da ich auch kein Tatmotiv sehe.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 23:18
@schluesselbund

Wenn meine These richtig sein sollte, dann reden wir hier von 500, 600m, lass es 1km sein, Entfernung Luftlinie von Bergen. Ich sehe da schon einen Ortsbezug.

Motiv könnte vielfältig sein, angefangen von Verdeckung einer anderen Straftat wie z.B. eines Sexualdeliktes, welches mir persönlich am wahrscheinlichsten ist.


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Wo ist Katrin Konert?

gestern um 23:37
@OliverCromwell

Also 500 600 Meter von Bergen, da war ich schon viel weiter. Katrin kannte wohl alle ehemaligen TV. Was ein Sexualdelikt auf Grund der Nähe, und somit einer Aufklärung eher unwahrscheinlich erscheinen lässt. Ein Sexualdelikt und ein Tötungsdelikt sind dann schon noch zwei Paar Schuhe. Sowohl von der Tat her als auch vom Strafmass her. Und nicht selten ist es auch so, dass solche Leute auffällig werden.


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gestern um 23:43
@Tita1992

Zum Kind halten, kann man auch ohne eine Straftat zu verheimlichen. Denke sogar es lebt sich damit doch viel besser.


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