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Die Göhrde-Morde

15.553 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hamburg, Ungelöst, Doppelmord, 1989, Göhrde, KUR, Lüneburg, Lage, Winsen, Tatwaffe + 15 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Die Göhrde-Morde
Röthen
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Die Göhrde-Morde

17.01.2017 um 18:49
@FredvomMond
Ich gestehe eine gewisse Betriebsblindheit durch das ewige hin und her und das (fast zu) lange dabei sein und und und ...
Gerade die Geschichte vom "nach-dem-Urlaub-erinnernde-Beamte" wurde immer wieder in Frage gestellt.
Vermutlich aber weil projiziert wurde.. Wobei, ein wenig muss ich schon grinsen, wenn der Sachverhalt so war.
Zum heißen Zeitpunkt wurde das Kfz "übersehen" und erst später als "relevant erachtet".
Wobei mir grad ein Wort auffällt..
FredvomMond schrieb:Wer sich nicht auf ihn stützt..
Das "ihn" lässt mich aufhorchen!


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

17.01.2017 um 18:51
@Röthen

Ich meinte den Polizisten!


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

17.01.2017 um 19:02
Ah, ok, manchmal bin durch jahrelange Arbeitnehmerschaft im rundfunkspezifisch redaktionellen Bereich ein wenig krümelpupperig, was die deutsche Sprache angeht..

Dann fasse ich unser kleines Gespräch mal zusammen:
Vermutlich (!) fuhren I.W. und B.-M.K [und der/die Täter?] in K.'s Kfz in die Göhrde und das Schicksal nahm seinen Lauf.
K.'s Kfz wurde danach einmalig im Am Klaubusch abgestellt.

Ich danke dir für das Gespräch recht herzlich.


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LuckyLuciano
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 17:08
@EDGARallenPOE
Sylvester schrieb:
Hier steht was Interessantes über den Täter. Wenn ich etwas umwickle, dann immer im Uhrzeigersinn, weil Rechtshänder.

Das Klebeband wurde entgegen dem Uhrzeigersinn gewickelt, also vermutlich Linkshänder... oder er musste mit rechts etwas fixieren.

EDGARallenPOE schrieb:

Deine Überlegung hat einen Haken.

Situation A

Der Täter ist Rechtshänder, kniet an den Füßen und schaut in Richtung Kopf des Opfers. Also wickelt er im Uhrzeigersinn.

Situation B

Der Täter ist Rechtshänder sitzt oder kniet auf den Beinen des Opfers und schaut vom Kopf des Opfers weg. Wieder wickelt er von sich aus gesehen im Uhrzeigersinn. Für einen Betrachter der aber die Sichtposition aus Situation A einnimmt, ergibt sich allerdings eine Wicklung, wie sie ein Linkshänder ausführen würde.

Um aus der Wicklung einen Linkshänder oder Rechtshänder abzuleiten, muss man die Position kennen in welcher er gewickelt hat
Es gibt noch weitere Überlegungen:

Beide von Dir in Situation A und B beschriebenen Wicklungen beruhen auf dem Ansatz, dass er stets rechts herum wickelte (im Uhrzeigersinn) nur jeweils aus einer anderen Position.

Möglich wäre jedoch auch, dass er in Sitzposition A war und bewusst anders herum wickelte. Bewusst im Sinne einer Täuschung, dass es sich um einen Linkshänder gehandelt haben muss. Täuschungen oder Spurenverschleierungen nahm der Täter ja mehrfach vor. Warum nicht auch dort?


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 20:25
@LuckyLuciano

Wo gab es denn Spurenverschleierungen?
Meinst Du die Puhlerei der Geschosse?
Gab es mehr Verschleierungen und wenn ja, welche?


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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:05
@LuckyLuciano
Dann war der Göhrde Mörder aber tricky (tarnen, täuschen, verpi..).
Einfacher Waldläufer scheidet aus.
Also lag ein Plan vor.


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:11
@spookytooth

Ich denke nein, es gab keinen komplexen Plan!
Es wird einfach nur sehr, sehr viel interpretiert und verbogen ... von uns Usern hier!


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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:13
@FredvomMond
Es werden noch Wetten entgegen genommen.
KWW, wie tippst Du?


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:14
@spookytooth

ja, weiterhin mein Favorit Nr. 1! ;)


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:15
@spookytooth
@FredvomMond

Überinterpretieren wir die Gesamtsituation?

Haben uns Pressepublikationen und die Diskussionen über's Ziel hinaus schießen lassen?


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:18
@Röthen

Ich meine ja, aber wer weiß ob ich ein Maßstab zur Bemessung von Selbstüberschätzung bin?


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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:22
@FredvomMond
@Röthen

KWW,
not to my liking, im Endeffekt enttäuschend, ernüchternd.

Eine Dame, die er in Adendorf heftig stalkte, will nicht mal
die Artikel über ihn lesen, so angewidert ist sie.


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:27
@FredvomMond

Na ja ;-) , dass wir hier nicht der Nabel der Welt und Richtigkeit sind, ist wohl unumstritten, gell :-) ?

Aber eine starke Vermutung ist ja auch schon was ...

Und wie steht's um ein Motiv?


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:29
@Röthen

Das Motiv war - wie so oft - der Wahnsinn!


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:35
@FredvomMond
Wahnsinn im Sinne von insgesmat total durchgeknallte Person oder themenbezogener Wahnsinn? Zum Beispiel Sexualität, Gelüste oder Vorlieben?


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:38
Wer "themenbezogen" wahnsinnig wird und dann mordet, ist - meine ich - sicherlich total durchgeknallt!


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

25.01.2017 um 21:56
@FredvomMond
Ja, ok, stimmt schon.
Vielleicht kennst Du meine Vorliebe zu Pressepublikationen zum Thema. Irgendwie bin ich da ja schon besessen, irre, durchgeknallt. Natürlich ist das Äpfel mit Birnen ..
Deshalb halte ich mich aber nicht für total durchgeknallt ;-) . So in etwa meine ich.


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Die Göhrde-Morde

26.01.2017 um 00:32
Hallo,

ich lese mittlerweile seit 4 Jahren in dieser und den zwei anderen Gruppen zu den Göhrde-Morden mit und versuche in Kürze zu formulieren, welche der hier über hunderte von Seiten diskutierten Logikketten, Vermutungen oder sonstige Überlegungen, die für mich persönlich wahrscheinlichsten sind, soweit das in diesem Rahmen eben möglich ist.

1. Kurz vorweg: Die Göhrde-Morde waren m. E. ganz sicher keine Auftragsmorde bzw. in Bezug auf das erste Opferpaar eine Verwechslungstat. Dagegen spricht das Nachtatverhalten, das für mich vor diesem angedachten Hintergrund überhaupt keinen Sinn ergeben würde (Womöglich das Mitnehmen persönlicher Gegenstände der Opfer, das Verbringen der Fahrzeuge etc.). Aber auch die Verletzungen insbesondere jene der Frauen (abgetrennte/verstümmelte Brust/Brüste), soweit bekannt und nachweisbar, sprechen absolut gegen Überlegungen in diese Richtung. Vielmehr verbinde ich solche Verletzungsbilder und das Verbringen der Fahrzeuge mit einer wie auch immer gearteten sexuellen Motivation des Täters, die ich aber nicht weiter konkretisieren kann. Ich bin kein Kriminologe oder Psychologe, aber die Spezifik Paarkonstellation in beiden Fällen scheint auf ihn einen ganz besonderen Reiz ausgeübt zu haben, wobei die sexuelle Komponente in einer solchen Konstellation, so meine laienhafte Vorstellung, sich genuin aus der unmittelbaren Gewaltanwendung gegenüber eines(!) der beiden Opfer (vermute jeweils der Frau gegenüber) heraus rekrutiert, bei gleichzeitiger Hilflosigkeit (vermute jeweils Mann) des anderen Opfers, das das Geschehen ohne eingreifen zu können, ertragen muss. Der Täter hatte in seinem Mikrokosmos bei Ausführung der Taten eine gottgleiche Stellung inne, die auf ihn ein unglaublich starkes sexuelles Satisfaktionsniveau ausübte - so meine Vorstellung.

Das mag jetzt etwas zynisch klingen, aber ich kann mir vorstellen, sofern die obigen Überlegungen ein wie auch immer näher zu bestimmendes psycho-pathologisches Muster erkennen lassen, dass der Täter nicht "strunz dumm" war, weil ich davon ausgehe, dass ein solches vorgelagerte "soziales Rollenspiel" (mit schrecklichen Folgen!, klar) zwar letztlich den Sexualtrieb befriedigen half, aber in dieser Dreieckskonstellation schon ein gewisses Maß an sozialem Reflexionsvermögen bestehen muss (also z.B. die Beschäftigung mit sozialen Macht- bzw. Ohnmachtsbeziehungen; die Demütigung desjenigen Opfers, das zum Zuschauen verdammt ist (so meine Vorstellung), setzt im Umkehrschluss, in all ihrer Grausamkeit in der konkreten Situation, soziale Intelligenz, wie z. B. ein gesteigertes Maß an Empathiefähigkeit voraus, die in der Situation der Tatausführung pervertiert wird (also das "Mitfühlen" im Zustand des Grauens)). Nur so kann ich mir einigermaßen schlüssig erklären, warum es der Täter auf zwei Opferpaare abgesehen hat. Wäre es nur um die "schlichte" Befriedigung seines Sexualtriebes gegangen, dann wäre die Paarkonstellation nicht nur nicht nötig, sondern für ihn auch mit einer unnötigen Gefahr verbunden gewesen.

2. Ich gehe stark davon aus, dass der Täter aus dem unmittelbaren Umfeld der Göhrde stammte, also z. B. in einem der zur Göhrde nahegelegenen Dörfern wohnte oder immer noch wohnt. Er kannte sich im Wald oder jedenfalls in den entsprechenden Jagen gut aus, weil er sich dort häufig aufhielt, was dafür spricht, dass es für ihn zeitlich ohne größeren Aufwand möglich war die Göhrde aufzusuchen und das wiederum ist am wahrscheinlichsten der Fall, wenn der Täter in der Region lebt(e). Ich denke, dass er sich im Rahmen seiner Ausflüge in die Göhrde geistig-mental sukzessive auf die Taten vorbereitet bzw. mögliche Tatabläufe immer wieder durchgespielt hat, wahrscheinlich schon Jahre im Vorraus.

3. Eine der zentralen Fragen für mich war mir vorzustellen, wo sich Täter und Opfer begegneten bzw. wie sich der Täter "auf die Lauer" legte. Dass der Täter und die beiden Opferpaare jeweils zusammen in die Göhrde fuhren (wie oftmals in dieser und anderen Gruppen angedacht) halte ich für wenig wahrscheinlich. Insbesondere das zweite Opferpaar, das sich wohl im Rahmen einer Affäre traf und in den Wald fuhr, wird sicherlich Wert auf Diskretion und Abgeschiedenheit von der "menschlichen" Außenwelt gelegt haben. Also müssen sich Täter und Opfer im Wald begegnet sein, davon gehe ich jedenfalls stark aus. Ich war zwar noch nie in der Göhrde, aber auf Grund der hier geposteten Bilder und Beschreibungen einiger User/Innen habe ich schon den Eindruck, dass der Täter in einem solch großen Wald nicht einfach zufällig irgendwo in der Gegend "herumstand" und auf Opfer wartete. Bzw. doch! Er wartete schon, aber an "strategisch" für ihn äußerst vorteilhaften Punkten. Wie gesagt: ich selbst war noch nie in der Göhrde bzw. in den entsprechenden Jagen, aber ganz interessant fand ich die Überlegung, dass der Täter sich auf einem gut getarnten oder versteckten Hochsitz aufhielt, mit Blick auf einen Hauptweg, wahrscheinlich in relativer Nähe zu einem der Parkplätze. Hätte ich ein Interesse an einer solchen Tatbegehung, dann würde mir dieses Vorgehen/diese Strategie zumindest als äußerst erfolgsversprechend erscheinen. Er konnte auf diese Weise solch ein riesiges Gebiet insofern gut überblicken, als er gewissermaßen Kontrolle über das "Nadelöhr" ausübte, bestehend aus einem Parkplatz und einem Hauptweg. Er sieht somit wer den Wald betritt und wer ihn wieder verlässt (übertrieben ausgedrückt, natürlich konnte er den Wald nicht komplett überblicken). Er brauchte nur zu warten, bis ein für ihn passendes Opferpaar vorbeikam. Das scheint mir jedenfalls eine plausible und gut nachvollziehbare (also im verstehenden Sinne) Vorgehensweise zu sein. Möglicherweise übte allein schon das bloße Beobachten von an ihm vorbeikommenden Personen/potentiellen Opfern einen entsprechenden Reiz, wie unter Punkt 1. beschrieben, aus.


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Die Göhrde-Morde

26.01.2017 um 06:51
@LiciniusCrasus

Deine geschilderten Gedanken, in deinem ausführlichen Beitrag, decken sich weitestgehend mit meinen Vorstellungen zu einem möglichen Tatablauf der 2 Doppelmorde.

Nur im Punkt des Wohnortes des Täters hat sich bei mir im Laufe der Jahre, die Annahme verfestigt, dass dieser nicht im unmittelbaren Umkreis der Göhrde zu finden ist. Ich halte es sogar für denkbar, dass er nicht einmal aus der Region ( +/- 50 km) stammt.

Den Ortsbezug zur Göhrde, könnte er als Kurgast oder Urlauber, eventuell sogar aus beruflichen Gründen erlangt haben.

Momentan beschäftige ich mich mit der Überlegung, ob der Täter die Fahrzeuge der Opfer vor der Tat in Augenschein genommen hat. Und damit darüber im Bilde war, dass es sich bei beiden Paaren offensichtlich um Tagesausflügler aus Hamburg bzw. Hannover handelte.

Das beim zweiten Opferpaar diese Überlegung nicht aufging, weil der Mann in der Region als Außendienstler tätig war und zudem beabsichtigte in absehbarer Zukunft seinen Wohnsitz in die Region zu verlegen, war aus der alleinigen Kennzeichenbeschau nicht abzuleiten. Auch nicht der Umstand, dass seine Begleiterin, als Bäckersgattin und Unternehmerin in der Region verwurzelt war.


Mit Interesse verfolge ich aber auch die Denkansätze anderer Mitschreiber/innen, die erst kürzlich Überlegungen einbrachten, dass die Leichen der beiden Paare an den jeweiligen Fundorten in der Göhrde abgelegt wurden, die eigentliche Tat aber an einem anderen Ort stattfand.

Bedauerlicherweise ist aber der "Diskussionsfluss" in den letzten Monaten sehr zäh geworden. Auch vermisse ich schmerzlich viele Mitschreiber/innen aus dem Jahre 2014 als dieser Thread hier bei Allmy seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte.

Da ich noch einige der "Ehemaligen" auf meiner Freundesliste habe und das letzte Online-Datum sehen kann, registriere ich aber mit Zufriedenheit, dass Sie doch recht regelmäßig "nach dem Rechten" schauen und sich wohl über die neuesten Entwicklungen informieren und damit letztendlich immer noch am Ball sind.

@LuckyLuciano
LuckyLuciano schrieb: Täuschungen oder Spurenverschleierungen nahm der Täter ja mehrfach vor. Warum nicht auch dort?
Keine Frage, auch ein solches Handeln des Täters muss in die Überlegungen mit einbezogen werden.


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LuckyLuciano
ehemaliges Mitglied

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Die Göhrde-Morde

26.01.2017 um 09:16
@spookytooth

Er handelte sicher überlegt.

Dafür sprechen mehrere Aspekte. Mit einer Waffe, Fesselungsgegenständen und Stragulierungsmaterial in den Wald zu gehen, spricht für eine Tötungsabsicht, also einem planerischen Vorgehen.


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