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Die Göhrde-Morde

15.161 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hamburg, Ungelöst, Doppelmord, 1989, Göhrde, Lüneburg, Lage, KUR, Winsen, Tatwaffe + 15 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Die Göhrde-Morde

Die Göhrde-Morde

01.01.2017 um 20:30
Die Beerensammler hatten aber auch Glück dass sie dem Mörder nicht auch noch zum Opfer gefallen sind.Wenn der Beutelmann wirklich der Täter war.


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gama
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Die Göhrde-Morde

02.01.2017 um 18:49
war aber kein Spargelstecher-Gehilfe, sondern ein Arbeiter aus Polen zuständig für die Umbauten in den Häuschen, auf den Dächern, auf dem Gelände


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FredvomMond
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Die Göhrde-Morde

05.01.2017 um 09:26
@Röthen

Ich bin mir nicht sicher ob es denn wirklich Beerensammler waren, daher " ... ". Desweiteren gab es hierzu schon viele Einträge. Ich habe gehört, diese Person - sicher sehr wahrscheinlich der Mörder - wirkte auffällig nervös und unruhig, er lief nicht (nur) über klare Wege, sondern kam aus dem Wald heraus.

"Alle Angaben wie immer ohne Gewehr ;)"


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

06.01.2017 um 20:20
@FredvomMond
Da es etliche Einträge & Pressepublikationen zu den "Beerensammlern" gab & gibt,
schrieb ich "2 &/oder 3 "Beerensammler" &/oder Pilzsammler aus HH &/oder HB";

Das Verhalten im Wald des vermutlichen Täters hast Du, wie ich finde, sehr gut beschrieben.

Magst Du deine Vermutung zu den "Beerensammlern" hier äußern?
Es wäre ja hypothetischer Schrontz und somit freie Meinungsäußerung.
Ich (!) finde den Umstand der Auffindung von Anfang an dubios.
Deshalb interessiert mich deine Meinung.
Du bist der/die Erste, die dies (auch) öffentlich äußerst.


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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 04:13
Nochmal zur Auffrischung zum Thema Beerensammler:

Wir hatten ja seinerzeit die Wetterverhältnisse recherchiert. Und hatten festgestellt, dass es im April 1989 noch 6 Nachtfröste hatte.

Drei davon unmittelbar vor dem 1. Mai. Dies bremste natürlich die Entwicklung der temperaturempfindlichen Heidelbeere/Blaubeere stark ein.

In der Regel beginnt die Erntezeit, bei einem wärmerem Verlauf des April um den 1. Juli herum. Im Jahre 1989 finden wir aber die Beerensammler folgerichtig aufgrund der Nachtfröste erst am 12 . Juli in Aktion. Passt also alles perfekt zusammen.

Die Beeren geben meiner Meinung nach Anlass zu weiteren Überlegungen.

Die Heidel/Blaubeere ist eine sehr langlebige Pflanze. Sie kann bis zu 30 Jahre alt werden. Wo ein Sammler dieses Jahr gute Früchte ernten konnte, wird er auch nächstes Jahr wieder erscheinen. Er wird sich 2 bis 3 Reviere erschließen, die ihm besonders saftige und aromatische Früchte garantieren.

Im Umfeld des ersten Fundortes befand sich wohl ein besonders ergiebiges Wuchsgebiet. Macht diese Tatsache einen ortskundigen und im Landleben tief verwurzelten Täter, dessen Absicht es war das Auffinden der Leichen zu verhindern, eher wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ?

Ich meine......eher unwahrscheinlich.


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 05:40
@EDGARallanPOE
Ein halbwegs Ortskundiger hätte vermutlich einen anderen Ablageort genutzt.
Egal ob "oben" an der Gabelkiefer oder "unten" in der Senke, beide Orte sind,
im Verhältnis zu anderen Orten am Kellerberg, gut einsehbar und erreichbar.


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 05:50
@EDGARallanPOE
Weiterhin wurde das Gebiet als Erholungsgebiet für Auswärtige dargestellt.
Vermutlich hielten sich nicht alle Erholungsuchenden an die Wegführung..
Auch dieser Umstand war einem Ortskundigen bestimmt bekannt gewesen.
Zumal die Abdeckung der Opfer nicht wirklich versteckend ausgeführt war.


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 05:57
@EDGARallanPOE
Verhielt sich der Beutelmann deshalb komisch,
weil er die Finder erkannte und nicht nur sah?
War in seinem Beutel einfach nur ein Fernglas?
Waren die Finder stark irritiert, weil
nicht sein kann was nicht sein darf?
Hat die Benachrichtigung der Polizei
deshalb auch eine Weile gedauert?


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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 06:16
@Röthen

Wenn man einen Täter annimmt, der zum Zeitpunkt der ersten Tat schon eine zweite Tat im Hinterkopf hat, dann muss das Versteck nicht auf lange Monate/Jahre ausgelegt sein. Seine " Saison " wäre bis August/September gegangen. Dann hätte er womöglich, bei anderem Geschehensablauf ( Nichtauffindung der Rs am 12. Juli),die Göhrde als Tat/Ablageort nach eventuell sogar einer dritten Tat, für immer verlassen.


Ich halte den Beutelmann für einen Unbeteiligten. Würde man ihn als möglichen Täter in Betracht ziehen, wäre das für mich eine unerklärliche Aneinanderreihung von Zufällen......Die Beerensammler finden die Leichen der Rs und begegnen auf dem Weg zum Forsthaus dem Mörder, der sie vor 52 Tagen umbrachte und der just zu dieser Stunde wieder dort herumschleicht.


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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 15:52
@EDGARallanPOE
EDGARallanPOE schrieb:Ich halte den Beutelmann für einen Unbeteiligten.
Zumindest stammt das veröffentlichte Phantombild nicht aus der Zeugenaussage der Beerensammler zu der entsprechenden Begegnung mit dem "Beutelmann". Das wurde aufgrund einer anderen Zeugenaussage erstellt.


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 17:11
@LuckyLuciano
Warum wurde erst so spät ein Phantombild auf Grund der "Beerensammler"-Beutelmann-Begegnung erstellt?
Warum wurde dieses Phantombild dann doch nicht veröffentlicht?
Warum wurde ausgerechnet das uns bekannte Phantombild veröffentlicht, wo doch dessen Quelle fragwürdig war?


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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 19:15
@Röthen

Es gibt insgesamt 8 Phantombilder.

Es wurde aber nur das veröffentlicht, das nach Abwägung der Wahrscheinlichkeit bzgl. der möglichen Richtigkeit als zielführend eingestuft wurde. Das man da falsch lag, wusste man erst deutlich später.

Die Quelle war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht fragwürdig.

Ich halte sie auch heute noch nicht für zwingend fragwürdig. Man kann dieser Auffassung sein, muss man aber nicht.


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Röthen
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Die Göhrde-Morde

08.01.2017 um 19:44
@LuckyLuciano
Na, dann stell ich mal meine Notizen bezüglich der Phantombilder ins Netz..
Wat'n cooles Gefühl sich selbst zitieren zu können ;-)
Zur Phantomzeichnung des mutmaßlichen Täters von 1989

„Das Phantombild“ hatte damals die höchste Priorität, basierte auf einer Aussage einer Person, die glaubte, den Täter am Opferfahrzeug in Bad Bevensen gesehen zu haben, wurde sehr exakt beschrieben - und ist heute unwichtig.

Es handelt sich um eine Kohlezeichnung.

Es gibt 8 Phantombilder, die aufgrund verschiedener Zeugenaussagen, also verschiedener Begegnungen mit dem möglichen Täter, angefertigt wurden.

Bei einer Neubearbeitung des Falls durch Herr Weihser (Kripo Lüneburg), [Insider, Experte] und Herrn Göbel (Kripo Lüchow), [der „Unbeleckte“, möglicherweise Übersehenes findend] befragte man die Person, die damals die entscheidenden Hinweise zur Erstellung des Phantombildes gab nochmals und stellte fest, dass das, was die Person sah, nicht dem entsprach, was man bei der Erstbefragung erfasste / dass die Person, die den Täter gesehen haben will, "etwas anderes gesehen hat“.

LL geht nicht mit der Einschätzung einher, warum die Beschreibung der Person, die gesehen wurde, keine Bedeutung mehr hat.
„Die Zeugen irren nicht!“ LL kennt zwei Zeugen und sprach mit Ihnen. Auch mit der Person, die für die Erstellung des Phantombildes die maßgeblichen Hinweise gab.

[Vermutung: Das Phantombild half nicht, da es komplett misslungen und/oder irreführend war. Oder es beruhte auf einer angeblichen Sichtungen in Bad Bevensen. Oder es beruhte auf der irrtümlichen Annahme eines Einzelnen. Oder..]


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