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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.08.2018 um 22:08
schluesselbund schrieb:Dass man diese markante Person nie verifizieren konnte ist mir ebenso schleierhaft wie im Fall Brübach...
Eigentlich Zustimmung. Allerdings "markante" Person im Sinne der Wortes dürfte eben nicht zutreffen. Auch die Personenbeschreibung zum Taxigast gibt da wenig her. Als gewichtig werte ich die Aussagen der Taxifahrer bezüglich ihrer Wahrnehmung über den Taxigast. Die Bekleidung wie die Frisur entsprechen eh einer Moment aufnahmen.
Ganz Deiner Meinung.

Ausserdem gehe ich davon aus, dass der Taxifahrgast bewusst in Kauf genommen hat, mit der Tat in Verbindung gebracht zu werden. Nur so gibt es einen Sinn, sich so auffällig (u.a. wegen der Währungen) direkt zum Tatort fahren zu lassen. Er schreit ja förmlich "Hey, Ihr Deppen, jetzt folgt mal bitte meiner Spur", ich vermute, dass es sich bei dem Taxifahrgast gar nicht um den Täter handelt, sondern dieser einen Dritten "Dummy"geschickt hat, der ein Alibi zur Tatzeit hat und daher völlig risikolos zum Tatort von Nürnberg fahren könnte. Selbst, wenn es der Täter gewesen sein sollte, hätte er genügend Zeit gehabt sich zu verkleiden.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

04.08.2018 um 21:48
Dass es sich beim Taxigast nicht um den Täter handelt, da schliesse ich mich voll und ganz an. Aber selbst wenn dies Annahme nicht zutreffen sollt, so ist doch die Rückkehr ins Hölzl folgerichtig. Dort konnte der Täter sicher sein, dass sich sein Spur verliert. Es gibt auch keine Spur wie der Täter ins Hölzl gelangte. Und klar doch, mit der Rückreise sollte das Hölzl und nur das Hölzl als Tatort herhalten. Wer käme da noch auf die Idee, dass das Hölzl nicht der eigentliche Tatort war?

Das Überführen des Wohnmobils nach Nürnberg eracht ich auch als relativ risikolos. Auch wenn da ein kleines Restrisiko verbleibt. So zeigt es doch, dass das Überführen dem Täter sehr wichtig war. Nun stellt sich halt die Frage nach dem warum.

Ich werde den Gedanken nicht los, dass der eigentliche Tatort wie das Verbrechen als auch das Verbringen des Wohnmobils eine Verbindung hergibt. Da könnte auch das Tatmotiv zu suchen sein. Zugegeben etwas wirr. Aber der Wahrscheinlichkeit folgend dürfte der Täter von Nürnberg aus eine Verbindung zum weitern Verbleib genutzt haben. Da würde dann die Bahn gut hin passen welche der Taxigast nennt.


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05.08.2018 um 14:28
schluesselbund schrieb:Ich werde den Gedanken nicht los, dass der eigentliche Tatort wie das Verbrechen als auch das Verbringen des Wohnmobils eine Verbindung hergibt. Da könnte auch das Tatmotiv zu suchen sein. Zugegeben etwas wirr. Aber der Wahrscheinlichkeit folgend dürfte der Täter von Nürnberg aus eine Verbindung zum weitern Verbleib genutzt haben. Da würde dann die Bahn gut hin passen welche der Taxigast nennt.
Jetzt mal langsam zum mitschreiben. Verstehe ich das richtig: der Täter bringt die Ls irgendwo um. Er fährt dann mit dem Wohnmobil ins Hölzl ballert ein wenig rum, drapiert ein paar " Beweismittlel"und gurkt dann nach Nürnberg. Dort zündet er das Mobil an und taxit dann zurück ins Hölzl? Meinst du Das?


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05.08.2018 um 19:09
mattschwarz schrieb:Jetzt mal langsam zum mitschreiben. Verstehe ich das richtig: der Täter bringt die Ls irgendwo um. Er fährt dann mit dem Wohnmobil ins Hölzl ballert ein wenig rum, drapiert ein paar " Beweismittlel"und gurkt dann nach Nürnberg. Dort zündet er das Mobil an und taxit dann zurück ins Hölzl? Meinst du Das?
Genau davon gehe ich schon die ganze Zeit aus, das es so gemeint ist. Und ich wüsste nicht, wer oder was, abgesehen von Staaten, solche Mittel nutzen würden um ihre Spuren zu verwischen? Aber das die L's, Staatsfeinde von wem auch immer wären, ist mir neu.


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05.08.2018 um 23:46
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Ich hege grosse Zweifel, dass oben genannte Beobachter das Wohnmobil der Langendonks ausmachen konnten.
Nehmen wir noch einmal diesen Artikel der TZ zu Rate, https://www.tz.de/muenchen/stadt/urlaubsfahrt-in-den-tod-62473.html:

"Am 6. Juni erreichen sie den Chiemsee, sehen sich um in Prien, Übersee, Marquartstein. Das letzte Lebenszeichen der beiden ist ein Telefonat mit einer der Töchter am Samstag, den 7. Juni gegen 14.30 Uhr – also nur wenige Stunden vor ihrem Tod. Die beiden sind bester Stimmung. Sie freuen sich über das schöne Wetter und planen, über die Deutsche Alpenstraße weiterzufahren ins Berchtesgadener Land.

Am frühen Abend wird das Ehepaar zum letzten Mal lebend am Waldrand des sogenannten Litzlwalchner Hölzl bei Nußdorf nahe der B 304 gesehen. Da sitzen sie neben dem Wohnmobil in ihren Campingstühlen und genießen die Abendstimmung. Gegen 18 Uhr hören zwei Zeugen unabhängig voneinander Schüsse und Schreie, wissen aber nicht so genau, was sie davon halten sollen. Um 20 Uhr sieht ein weiterer Zeuge das Wohnmobil aus dem Waldweg auf die Bundesstraße einfahren. Danach verliert sich die Spur."

Demnach handelte es sich um drei Zeugen die das Wohnmobil dort gesehen haben wollen. Nicht nur das Paar von XY - auch ein weiterer Zeuge der es sah, als es wegfuhr.

Wir können natürlich nur spekulieren ob das so stimmt, aber da es so geschrieben steht, würde ich einfach mal davon als Fakt ausgehen.


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06.08.2018 um 00:47
Destinova schrieb:Genau davon gehe ich schon die ganze Zeit aus,
Verwundert mich nur, dass @mattschwarz das nicht so erkannt hat.
Destinova schrieb:Und ich wüsste nicht, wer oder was, abgesehen von Staaten, solche Mittel nutzen würden um ihre Spuren zu verwischen?
Die Ereignisse wie die Tat selbst deuten doch klar auf eine Elite Ausbildung hin. (Militär Polizei Sicherheitsdienste Personenschutz)
Destinova schrieb:Aber das die L's, Staatsfeinde von wem auch immer wären, ist mir neu.
Das hingegen scheint mir weit hergeholt. Ein Täter mit obig genannter Ausbildung kann auch aus ganz anderen Motiven handeln.

Nochmals zurück:
schluesselbund schrieb am 10.07.2018:Den Morgen sollen sie in Übersee verbracht haben. Soweit die Polizei das heute weis. (Wortlaut XY)
schluesselbund schrieb am 19.07.2018:Der Besuch in Marquartstein belegt ja eigentlich schon, dass die Langendonks die Chiemseeregion verlassen wollten.
schluesselbund schrieb:Ausgehend von der Annahme, Täter und Opfer hätten sich zufällig im Chiemgau getroffen, und seien danach dem Täter ins Hölzl gefolgt stehe ich skeptisch gegenüber. Grundlos dahin zu fahren, da muss wirklich ein markanter Überredungskünstler am Werk gewesen sein.
schluesselbund schrieb am 30.07.2018:Was ist wahrscheinlicher, ein spontanes zusammen Treffen von Opfer und Täter im Hölzl, oder ein zusammen Treffen von Täter und Opfer an zuvor bestimmter Stelle.
Ich vermag wirklich nichts auszumachen warum da die Langendonks nicht an diese zuvor bestimmte Stelle (Ort) gefahren sind. Genau sowenig, dass die Langendonks spontan handelnde Persönlichkeiten seien. Im Gegenteil. Dazu habe ich meine Auffassung vorgängig dargelegt.

Nun habe ich aber auch geschrieben:
schluesselbund schrieb am 26.07.2018:Warum sollen die Langendonks die Mittagszeit nicht in Siegsdorf verbracht haben. Von wo aus sie auch telefonierten. Was spricht dagegen? Ganz seltsam auch dass man das Telefonat erst 20 Jahre danach Publick macht.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Zwar wird bei XY auch von einem Telefonat gesprochen, nur eben ohne Ortsangabe.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Zumal es bei XY üblich ist immer den letzt bekannten Aufenthalt der Opfer zu nennen. Und das wäre demnach Siegsdorf.
Aber auch egal. Sollten die Langendonks die Mittagszeit in Siegsdorf verbracht haben, liegt es nahe, dass sie die Chiemseeregion noch nicht verlassen wollten. Eben noch ein paar Ferientage verweilen wollten. Was dann den Tatort Hölzl schon näher bringt. Hege da aber meine Bedenken.

Auch da:

Ich vermag wirklich nichts auszumachen warum da die Langendonks nicht an diese zuvor bestimmte Stelle (Ort) gefahren sind. Genau sowenig, dass die Langendonks spontan handelnde Persönlichkeiten seien. Im Gegenteil. Dazu habe ich meine Auffassung vorgängig dargelegt.

Weiter:
Basti1212 schrieb am 26.07.2018:Naja das Telefonat an sich wird ja vom "Volkskrant" schon 1997 erwähnt.
schluesselbund schrieb am 26.07.2018:Jedenfalls war es in einer holländischen (siehe Wiki) Dort berichtet die Tochter in diesem Zeitnahen dem Interview von diesem Telefonat. Und nennt Rosenheim.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Anbei wäre es auch eine Erklärung dafür, warum man bei XY nur das Telefonat erwähnte. Da dies doch einige Zeit zurück liegt. Und für den Fall offensichtlich keine Relevanz besitzt.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Tja, was soll man glauben? Dem Zeitungsbericht oder VOX.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Ich tendiere dazu dem Zeitungsbericht zu glauben. Da waren die Langendonks in Rosenheim. Und danach auf Herren Chiemsee.
Ich schliesse nicht aus:
schluesselbund schrieb am 19.07.2018:warum die Reise nicht nach Reit im Winkel fortgesetzt wurde. Die Kellnerin irrt.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:dass sich die Spur der Langendonks nach dem Besuch auf Herren Chiemsee verliert, und erst wieder im Hölzl auftaucht.
schluesselbund schrieb am 27.07.2018:Schlussfolgerung:
Ich erachte es durchaus für möglich, dass eben das Hölzl nicht der eigentliche Tatort war.
Begründet sich im weitern darin, dass auch Profiler Horn nur von Annahmen und Wahrscheinlichkeiten spricht.

Noch was zum Täter. Und warum eine Elite Ausbildung:

Ob nun zwei Tat beteiligte oder nur einer lass ich mal offen. Weiter er die Taktik so wählt, dass sich der Kreis Hölzl Nürnberg Hölzl schliesst. Sicherlich aussergewöhnlich. Zumal er so alle Aufmerksamkeit auf das Hölzl lenkt. Durch zwei Tat beteiligten es dem Mörder mehr Spielraum offen lässt. Wie das @mattschwarz gut angedacht hat.


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06.08.2018 um 08:47
schluesselbund schrieb:Allerdings "markante" Person im Sinne der Wortes dürfte eben nicht zutreffen. Auch die Personenbeschreibung zum Taxigast gibt da wenig her. Als gewichtig werte ich die Aussagen der Taxifahrer bezüglich ihrer Wahrnehmung über den Taxigast. Die Bekleidung wie die Frisur entsprechen eh einer Moment aufnahmen.
Da wiederum stimme ich dir zu !! Könnte sein dass er bspw. diese Frisur nicht allzu lange so trug bzw. könnte es auch sein, dass es eine Perücke war, ich denke das ist alles nicht zweifelsfrei gesichert... Insgesamt ist das Verhalten dieses Taxigastes sehr seltsam und in vielen Punkten sich widersprechend... könnte allerdings auch sein, dass er - sollte dies zB tatsächlich eine Perücke oä gewesen sein - bewusst provozierte, dass nach einer Person mit genau diesem Aussehen gefahndet wird, obwohl er im Alltag eigentlich so nie ausgesehen hat und deswegen auf ihn - den wahren Täter - nie ein Verdacht gefallen ist. Interessant wäre, ob täterrelevante DNA gesichert werden konnte oder ob noch Asservate bestehen...


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06.08.2018 um 09:03
mattschwarz schrieb am 02.08.2018:meinst Du, dass der falsche Rockefelker als Täter doch in Frage kommt und hier u.U. zu schnell aus dem Visier der Ermittler geriet? Würde mich über Deine Einschätzung freuen.
Das kann ich leider sehr schwer beurteilen. Meiner Meinung nach passt das Gesicht des Phantombildes sehr gut auf den falschen Rockefeller, auch oder gerade wenn man sich die Frisur wegdenkt. Leider hab ich bislang noch nix gefunden im Net, wo man ihn auf Deutsch sprechen hört, sein ursprünglicher Dialekt wäre zudem interessant... zudem, wie bereits angeführt, ist er ursprünglich in dieser Gegend aufgewachsen und demnach wäre er bestimmt auch zwei Jahrzehnte später noch ortskundig dort gewesen... .das sind halt nur ein paar wenige Indizien die evtl. in diese Richtung interpretiert werden könnten. Mir ist auch nicht bekannt, ob er für die fragliche Zeit auch ein Alibi hat (bspw. Haft in den USA odgl.), so dass er eben dewegen alleine schon definitiv ausscheidet. Ein etwaiges Motiv bspw. liegt bei dieser Tat ohnehin im Dunkel, was eben die Fahndung nach einem Täter sowieso massiv erschwert...


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06.08.2018 um 17:06
schluesselbund schrieb:Die Ereignisse wie die Tat selbst deuten doch klar auf eine Elite Ausbildung hin. (Militär Polizei Sicherheitsdienste Personenschutz)
Elitesoldaten einer fremden Macht, die ein Rentnerehepaar liquidieren? Auslandsgeheimdienste die in feindlicher Absicht im Hölzl operieren? Superspezialagenten, die in geheimer Mission agieren?

Also meiner Meinung nach deutet hier überhaupt nichts auf irgendwelche Eliteagenten hin, die sich im Hölzl tummeln und die dann (sorry) zu blöd sind, jemanden zu erschießen, sondern sogar noch Messer benutzen müssen. Außerdem glaube ich auch nicht, dass solche überlegenen Superagenten dann so einen Zinnober danach aufziehen würden. Ich denke in so einem Fall wären wohl zwei Präzisionsschüsse mit einem Nachsichthochleistungsgewehr (von mir aus mit Laserpointer) die erste Wahl gewesen. Außerdem gurken solche Superagenten auch nicht mit einem alten Wohnmobil durch die Gegend. Die agieren immer in schwarzen Anzügen, haben Sonnenbrillen auf und fahren in coolen Kisten … .

Ich vermute weit eher, dass die Tat überhaupt nicht geplant erfolgte, man zufällig zusammenkam. Mir scheint hier etwas eskaliert zu sein, was nicht gewollt war. Dann musste der Täter handeln. Hierzu hat er erst lange überlegt und dann einen Entschluss gefasst. Ab diesem Punkt, glaube ich hatte der Täter die Sache wieder im Griff. Ich halte die Rückfahrt für inszeniert und bin ab da wieder ganz bei Dir, lieber @schluesselbund .


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07.08.2018 um 19:58
maxxb74 schrieb:dass es eine Perücke war,
Ich würde gerne mit euch, auf dieses "kleine" Detail eingehen. Denn das sorgt bei mir immer wieder für Verwirrung.

Das es eine Perücke gewesen sein könnte, haben wir schon oft gehört/gelesen. Aber wenn ein Mann, Kerl, Typ, ausgebildeter Navy Seal oder wer auch immer, eine Perücke mitbringt, um seine Identität zu verschleiern, kann man im Umkehrschluss auch nicht mehr von einer "Spontanen" Tat ausgehen, vielmehr wäre diese dann geplant, mit der Absicht auf Verschleierung.

Andererseits, wenn dieser Jemand in einem Milieu verkehrte, in dem Perücken von tragender Bedeutung wären...

Aber auch dann glaube ich kaum, das ein perückentragender Jemand, den man evtl. beim Techtelmechtel oder während seiner "Berufswahl/Beschäftigung" im Wald erwischt, sofort alle Zeugen erschießt, aber womögliche Begleiter einfach laufen läßt und diese sich als Zeugen nicht melden würden.


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07.08.2018 um 20:15
@Destinova

Die Perücke war, mit Verlaub, "affig".

Meine Vermutung dazu: wer sich so ein auffälliges Ding auf den Kopf setzt macht das mit Absicht. Da treten nämlich alle anderen Merkmale, die sonst auffallen würden, in den Hintergrund. Alles, was "anders" ist lenkt ab, und erschwert die Identifizierung....


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07.08.2018 um 20:18
RobynTheTiny schrieb:Die Perücke war, mit Verlaub, "affig".
Denke ich auch, wenn es denn wirklich eine war. Wenn ich jedoch alte Bilder durchschaue aus jener Zeit, sahen nicht wenige "affig" aus, mich eingeschlossen. ;)


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07.08.2018 um 20:22
@Destinova

Das war 97, nicht 77.

Bei mir im Bekanntenkreis (zu der Zeit in Bayern gelebt, war 15) lief aber wirklich KEINER mit ner He-Man Frisur rum XD
Normal war das eher nicht.


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07.08.2018 um 20:27
RobynTheTiny schrieb:Bei mir im Bekanntenkreis (zu der Zeit in Bayern gelebt, war 15) lief aber wirklich KEINER mit ner He-Man Frisur rum XD
Normal war das eher nicht.
Ich muss dich jetzt aber nicht an Stefan Effenberg in den 90'ern erninnern oder? XD


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07.08.2018 um 20:29
@Destinova

Der war doch aber eher Vokuhila (und damit 97 auch total out XD)


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07.08.2018 um 20:36
RobynTheTiny schrieb:Der war doch aber eher Vokuhila (und damit 97 auch total out XD)
Ja, da waren auch alle anderen mit OUT, aber diese blöden Frisuren gab es leider überall. Ich sag ja, schaue ich diese alten Fotos durch, bekomme ich Gänsehaut wie schrecklich die Frisuren waren :) Aber back to Topic: Ich glaube eher nicht an eine Perücke. Ich vertraue da eher den Zeugenaussagen, vorallem wenn man mehrere Stunden neben einem schweigenden Gast fahren muss, der nur sporadisch mal antwortet, wohin die Reise gehen soll. Schon bei der Frage um so später Stunde in einem Taxi, nach dem Wechselkurs für die angebotene Fremdwährung, hätte ich ihn womöglich genauer betrachtet und gedanklich für einen "Komiker" erklärt.


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07.08.2018 um 21:27
mattschwarz schrieb:Elitesoldaten einer fremden Macht, die ein Rentnerehepaar liquidieren? Auslandsgeheimdienste die in feindlicher Absicht im Hölzl operieren? Superspezialagenten, die in geheimer Mission agieren?
OO7 lässt Grüssen. Da hat sich @Destinova wohl etwas "gemausert" dies so einzustellen.

Die Antwort bleibt die Gleiche:
schluesselbund schrieb:Das hingegen scheint mir weit hergeholt. Ein Täter mit obig genannter Ausbildung kann auch aus ganz anderen Motiven handeln.
mattschwarz schrieb: Außerdem glaube ich auch nicht, dass solche überlegenen Superagenten dann so einen Zinnober danach aufziehen würden.
Genau das ist einer der Gründe warum ich eine Elitausbidung annehme.
schluesselbund schrieb:Weiter er die Taktik so wählt, dass sich der Kreis Hölzl Nürnberg Hölzl schliesst. Sicherlich aussergewöhnlich. Zumal er so alle Aufmerksamkeit auf das Hölzl lenkt.
Aber abgesehen davon gibt es noch mehr Anzeichen für einen Täter seiner Klasse.

So ein Verhalten stammt wohl nicht von einem klein Ganofen welcher 2std überlegt und danach diese Lösung findet.
schluesselbund schrieb am 13.07.2018:Ein solcher wäre längst aufgefallen, und hinter Gitter.
mattschwarz schrieb:Ich denke in so einem Fall wären wohl zwei Präzisionsschüsse mit einem Nachsichthochleistungsgewehr (von mir aus mit Laserpointer) die erste Wahl gewesen.
Genau so agieren geschulte Leute eher nicht. Siehe oo7. Da reicht eine Walter PPK.
schluesselbund schrieb am 23.07.2018:Racheakt deshalb weil zwei Tatwaffen eingesetzt wurden. Die Kehlenschnitte lassen erahnen, dass der Täter nicht nur töten wollte, da dürften auch Emotionen mit eingespielt haben. Hinterlässt die Tat so das Bilde einer Abschlachtung.
Genau das wollt der Täter. Dazu braucht er keine wie von dir angedachte Ausrüstung. Mit welcher ich auf 300m eine Ameise treffen würde.
mattschwarz schrieb:Ich vermute weit eher, dass die Tat überhaupt nicht geplant erfolgte, man zufällig zusammenkam. Mir scheint hier etwas eskaliert zu sein, was nicht gewollt war
Die Annahme, dass die Tat nicht geplant war verwerfe ich nicht. Allerdings dass ein zufälliges treffen schon eher.


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07.08.2018 um 21:42
schluesselbund schrieb:Da hat sich @Destinova wohl etwas "gemausert" dies so einzustellen.
Nun, mein ursprünglicher Gedanke war das eigentlich auch nicht, wurde eher so ... hingetrieben von den hier wabernden Theorien einfach mal beim Namen genannt.
schluesselbund schrieb:Ein Täter mit obig genannter Ausbildung kann auch aus ganz anderen Motiven handeln.
schluesselbund schrieb:Genau das ist einer der Gründe warum ich eine Elitausbidung annehme.
Wo wir uns wieder im Kreis drehen zu:
mattschwarz schrieb:Elitesoldaten einer fremden Macht, die ein Rentnerehepaar liquidieren? Auslandsgeheimdienste die in feindlicher Absicht im Hölzl operieren? Superspezialagenten, die in geheimer Mission agieren?
Und das ganz ohne meine "Meinungsmache". :)
schluesselbund schrieb:Genau das wollt der Täter. Dazu braucht er keine wie von dir angedachte Ausrüstung. Mit welcher ich auf 300m eine Ameise treffen würde.
Nun, das erschießen stand an erster Stelle, zumindest wenn man allen Berichten zum Fall glaubt. Kehlschnitte an sich wehrenden und weglaufenden Opfern dürften auch eher schwer ausfallen, zumal es ja Zugen gab, die kein großes "Theater" mitbekommen haben, außer eben den Schüssen.
schluesselbund schrieb:Die Annahme, dass die Tat nicht geplant war verwerfe ich nicht. Allerdings dass ein zufälliges treffen schon eher.
Und da fehlt eben jeder Ansatz, wie das zusammen gekommen sein soll, wenn es ja:
schluesselbund schrieb:Ein Täter mit obig genannter Ausbildung...
sein sollte.

Der durchdrehende Elite-Kämpfer a la John Rambo, hat jetzt einfach mal keinen Bock mehr auf die Rentner an seinem Waldrand, wo er gerade/justamente/stante pede spazieren geht.

Wenn es aber doch ein so gut ausgebildeter Elite-Typ ist, dann frage ich mich natürlich, warum der nicht ermittelt werden kann, die Daten solcher Personen sind und sollten sogar noch besser nachvollziehbar sein, als aus der "Bevölkerung". Die Truppen werden Registriert, sogar mit Fingerabdrücken, vermutlich auch DNA etc. von dem kein eingezogener Soldat wissen will. Früher galt noch die Frage, ob man paranoid ist, heute kann man gar nicht mehr paranoid genug sein. ;)


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07.08.2018 um 22:15
Wie wäre denn der Ansatz, das der Täter sich damals selbst aufgegeben hat und sein Leben beenden wollte, als die L's dort hielten, er sie bemerkte, evtl. dann auch beobachtete und beschloss sie "mitzunehmen"? Evtl. hat er sich später sogar selbst noch gerichtet... allerdings werden diese Fälle, wie wir wissen, nicht unbedingt veröffentlicht(?). Ich gehe jedenfalls davon aus, das der Täter inzwischen nicht mehr lebt und daher auch nicht mehr ermittelt werden kann. Zumindest letzter Satz würde einiges erklären.


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07.08.2018 um 22:16
Destinova schrieb:Andererseits, wenn dieser Jemand in einem Milieu verkehrte, in dem Perücken von tragender Bedeutung wären...
Einfach nur genial.
RobynTheTiny schrieb:Meine Vermutung dazu: wer sich so ein auffälliges Ding auf den Kopf setzt macht das mit Absicht. Da treten nämlich alle anderen Merkmale, die sonst auffallen würden, in den Hintergrund. Alles, was "anders" ist lenkt ab, und erschwert die Identifizierung....
Yepp genau das ist der Punkt. "Konzentrier Dich auf meine eisenharte Friese und meinen coolen Anzug. Der Rest ist unwichtig".

Ihr kennt das Experiment mit den Bällen und dem Gorilla?


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