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Maria Baumer

7.259 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Maria Baumer

Maria Baumer

02.08.2020 um 11:14
Fraukie
schrieb:
Das ist zwar ein guter Gedanke.
Aber da Maria wegen ihrer Endometriose in Behandlung war und soweit ich weiß sogar eine Operation anstand würde ich mal annehmen, dass die Ermittler die Gynäkologin des Opfers dahingehend bereits befragt haben.
Da dies aber nicht weiter erwähnt wird vermute ich mal, dass es hier keinen nennenswerten Erkenntnisgewinn gab.
Schneewi77chen
schrieb:
Da dies jedoch noch nie thematisiert wurde, gehe ich aber davon aus, dass man diesen nicht kennt und sich dementsprechend auch keine Rückschlüsse ziehen lassen.
... genau das habe ich doch auch selbst in meinem Beitrag formuliert.
Falstaff
schrieb:
Bisher verstehe ich jedenfalls noch nicht so ganz, warum sich die Staatsanwaltschaft auf eine Tötung zuhause festlegt. Das scheint die komplette Anklage unnötig angreifbar zu machen. Aber ich wurde schon mehrfach durch Zeugenaussagen überrascht, die zunächst spekulativ wirkende Aspekte der Anklage klar untermauerten - wie etwas das angenommene Motiv. Sehr wahrscheinlich wird auch die Hypothese zum Tathergang bzw. Tatort noch bekräftigt.
Ich glaube die Staatsanwaltschaft muss unter der aktuellen Indizienlage vom Tatort Wohnung ausgehen, weil die Zeugen am Reiterhof den Besuch mit bis ca. Mitternacht angeben und gleichzeitig die Nachbarn von CF und Maria angeben, ab Mitternacht hätte sich etwas in der Wohnung gerührt (ich glaube, es war von Musik die Rede - evtl. das Album, dass er für die Patientin auf den USB-Stick gezogen hat?) und das Licht habe sehr lange gebrannt.

Unter diesen Aspekten kann man die Tötung sehr schlecht außerhalb der Wohnung verorten, weil schlichtweg das Zeitfenster zu kurz war. Das ginge nur, wenn man eine der Zeugenaussagen als unwahr einstufen könnte, was nicht so ohne Weiteres geht. Und natürlich so die du es vorgeschlagen hast - das er die tote / sterbende Maria erstmal zurück ließ und heim fuhr. Das glaube ich jedoch nicht, da er den Mord vorab bereits durchgeplant hatte und eine solche Handlung ein zusätzliches Risiko dargestellt hätte, welches er ja vermeiden wollte.

Dass sie tatsächlich in der Wohnung zu Tode kam, glaube ich aber auch nicht.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 11:18
Mr.Stielz
schrieb:
Das Pfingstwochenende war also optimal, die Auszeit halbwegs glaubhaft zu inszenieren, sich mehrere Möglichkeiten nebulös offenzuhalten und behördliche Alrivitäten zu verzögern.
Das sehe ich auch so. Maria in der Woche verschwinden zu lassen, hätte in jeder Hinsicht zu viel Zeit eingebüßt. Nicht nur, dass der Arbeitgeber schneller auf dem Plan gekommen wäre, auch die ganze Tat hätte nur in einem zeitlich begrenzten Rahmen statt finden können, schließlich arbeiteten beide

Der Grillabend wurde noch absolviert und danach liegt alles im Dunkeln.

Ich glaube, er hat sie tatsächlich unmittelbar nach dem Grillabend getötet und die Staatsanwaltschaft verlegt die Tötung nach Hause, da sie bestimmte Zeitzuordnungen nicht widerlegen bzw. nicht präzise genug erklären kann.
Schneewi77chen
schrieb:
Unter diesen Aspekten kann man die Tötung sehr schlecht außerhalb der Wohnung verorten, weil schlichtweg das Zeitfenster zu kurz war.
Mein Reden.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 11:27
Falstaff
schrieb:
Wenn er sie unterwegs getötet hätte, hätte er sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch unterwegs zwischengelagert um dann nachhause zu fahren und Werkzeug zu holen.
Welches Werkzeug denn? Die 30 cm tiefe Grube dürfte vorbereitet gewesen sein.
Mr.Stielz
schrieb:
Ich denke schon, dass der Termin fix war. Am nächsten Tag wollte man Hochzeitseinladungen austragen, und das lange Pfingstwochenende dürfte die letzte Möglichkeit vor der Hochzeit für eine halbwegs glaubwürdige Auszeit gewesen sein.
Der zusätzlich Feiertag am Montag hätte die Auszeit, Freunde in Hamburg besuchen, umso glaubwürdiger gemacht.

Ein medizisch Attestierter Verwirrtheitszustand macht ein Verschwinden umso glaubwürdiger, sehe ich auch so.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 11:38
Schneewi77chen
schrieb:
Dass sie tatsächlich in der Wohnung zu Tode kam, glaube ich aber auch nicht.
Warum die Staatsanwalt das annimmt, wurde bislang noch nicht angesprochen.
Aber dafür wird es schon Anhaltspunkte geben und die werden wir noch erfahren.
Wenn es nach den terminierten Verhandlungstagen geht, da ist noch nicht mal die Hälfte rum.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 11:55
SR
schrieb:
Variante: Er fährt mit einer toten Maria zur Wohnung, lässt die Tote im Auto, sprintet hinein, fährt den PC hoch, kehrt ganz schnell zum Auto zurück und setzt sein „Werk“ fort.
macht noch am ehesten sinn, sind ja alles sehr kurze strecken zu fahren. wobei er (eigentlich) durch den pfaffensteiner tunnel und die prüfeninger einhausung muss und da hat es zumindest verkehrsüberwachungskameras.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 12:01
Falstaff
schrieb:
Das kann ich mir allerdings weniger vorstellen. Mit einer Leiche im Wagen nach Regensburg zu fahren, wäre geradezu irrwitzig riskant gewesen, auch nachts.
warum? wie will man denn eine „frische“ leiche von einer schlafenden person unterscheiden?
ich schlafe auch gerne auf dem beifahrersitz ein, kann mich nicht erinnern, dass wir da jemals aufgehalten worden wären.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 12:14
Fraukie
schrieb:
Ich denke nicht, dass man die (ohnehin schon fast veraltet steifen) Begriffe wie "hetero-", "homo-" oder "bisexuell" hier verwenden kann.
Im Grunde ist der sexuelle Missbrauch von Personen, bei denen der Täter entweder ein bestehendes Machtgefälle nutzt (z.B. bei Kindern) oder künstlich erzeugt (durch Sedation) einer Vergewaltigung bereits so ähnlich, dass ich es dem psychologischen Gutachten überlasse, ob es hier überhaupt noch um "sexuelle Vorlieben" geht oder nicht (wie oft bei sowas) eher um Macht- und Kontrollfantasien, die mit Sexualität nicht mehr so viel zu tun haben.
So recht vorstellen kann ich mir das zwar nicht, dass man als psychiatrische Sachverständige einen Patienten beurteilen kann, ohne das man ein Wort mit ihm gesprochen hat...
Wie geht so etwas, beobachtet man da das Mienenspiel oder etc...k.A. wie das gehen soll?
Naja, ich warte mal ab....
Fraukie
schrieb:
Ich habe mich schon vor einer Weile entschieden den Knoten im Gehirn zu vermeiden, der sich unweigerlich bilden würde, wenn ich versuchen würd zu verstehen warum der TV in welcher Situation wie gehandelt hat.
Es ist wohl besser sich nicht so viele Gedanken über C.F.'s Aussagen zu machen...
Mit der Wahrheit hält er es eh nicht so genau...
Fraukie
schrieb:
Was die Verteidigung da treibt entzieht sich meinem Verständnis meilenweit.
Das frage ich mich auch welche Strategie die Verteidigung verfolgt...


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Maria Baumer

02.08.2020 um 13:47
Wir hatten am Pfingstwochenende 2012 in Deutschland ruhiges trockenes Hochdruckwetter,ausnahmen waren örtliche Gewitter(Bayern) am Sonntag und Montag.Die aufgefundene "Getränkeflasche" nahe des Fundorts wird im laufenden Prozess vielleicht noch Beachtung finden.Ich denke da an Abfüllung ,Mhd,Füllmenge und Inhalt.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 13:48
MissWexford
schrieb:
Das frage ich mich auch welche Strategie die Verteidigung verfolgt...
Eine gute Gelegenheit, selbigen Beitrag in Erinnerung zu bringen.
Rick_Blaine
schrieb am 30.07.2020:
Ich erlaube mir noch ein letztes Wort zur hier immer wieder erwähnten "Verteidigungsstrategie:" Wo nichts zu strategieren ist, kann man keine sonderliche Strategie erwarten. Ich sehe hier auch keine, aber das liegt eben am Fall an sich. Ich erinnere mich da an einen meiner ersten Fälle als Verteidiger, ich habe mich wirklich abgestrampelt für meinen Mandanten, und alles mögliche versucht, aber der sehr erfahrene Richter hat schnell und hart alles abgebügelt und vorbei war's. Das war schon schade, nach all dem Aufwand.

Da kam der erfahrenere und ältere Staatsanwalt nach dem Verfahren auf mich zu und meinte: "Du hast das super gemacht, aber Du musst Deinen Mandanten und den Fall eben nehmen wie er ist. Nimm Dir das nicht zu Herzen, Du hast hier keinen Fehler gemacht."

Nachdem ich ein wenig mehr Erfahrung hatte, habe ich gemerkt, wie Recht er hatte. Dass Super-Staranwälte auch den schuldigsten Mandanten mit ihren gewievten Tricks mal schnell "heraushauen," das gibt es nur im Fernsehen oder Kino. In der echten Welt der Justiz kommt das nicht vor. Und das ist auch gut so!

Bis jetzt jedenfalls würde ich keinen Pfennig meiner hart erarbeiteten Mandatsgebühren auf einen Freispruch unseres Angeklagten hier setzen :)


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Maria Baumer

02.08.2020 um 14:11
Schneewi77chen
schrieb:
Das ginge nur, wenn man eine der Zeugenaussagen als unwahr einstufen könnte, was nicht so ohne Weiteres geht.
Die Aussagen der Grillfestteilnehmer bezüglich der Abfahrtszeit sind so gut wie sicher unwahr, weil das System auf Maria's Rechner gelogged hat, dass der Rechner mehr als eine halbe Stunde vor Mitternacht hochgefahren wurde.
Warum die Grillfestbesucher die Unwahrheit sagen, ist unklar. Das kann sowohl auf einer Absprache beruhen , als auch auf einem kollektiven Irrtum.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 15:05
Falstaff
schrieb:
Die Aussagen der Grillfestteilnehmer bezüglich der Abfahrtszeit sind so gut wie sicher unwahr, weil das System auf Maria's Rechner gelogged hat, dass der Rechner mehr als eine halbe Stunde vor Mitternacht hochgefahren wurde.
Warum die Grillfestbesucher die Unwahrheit sagen, ist unklar. Das kann sowohl auf einer Absprache beruhen , als auch auf einem kollektiven Irrtum.
Ich vermute Letzteres.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei so eine geselligen Runde, wo vielleicht auch mal das ein oder andere Glas Bier/ Wein getrunken wird, man draußen sitzt, wo man nicht unbedingt elektronische zeitquellen, wie den Tv vor Augen hat, angeregte Gespräche stattfinden, die Zeit völlig aus dem Blick gerät.
Erst gestern selbst erlebt: man hatte Besuch, saß im Garten, quatsche und trank eine Flasche Wein. Keiner war betrunken - und trotzdem kann ich nicht genau sagen, ob der Besuch um 23:30,00:00 oder doch erst nach Mitternacht abhaute...
Zumal man bei halbwegs interessanten Gesprächspartnern auch nicht ständig aufs Handy schielt ;)


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Maria Baumer

02.08.2020 um 15:26
cinoa
schrieb:
Erst gestern selbst erlebt: man hatte Besuch, saß im Garten, quatsche und trank eine Flasche Wein. Keiner war betrunken - und trotzdem kann ich nicht genau sagen, ob der Besuch um 23:30,00:00 oder doch erst nach Mitternacht abhaute...
Kennt man selber,aber wenn der Rechner zeitlich hochgefahren wurde,ist es halt vom selbigen erfasst.Aber wie im Prozess angedeutet, könnte es ja auch der Stubentiger gewesen sein.Auch die Fahrzeit sollte man beachten.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 15:58
cinoa
schrieb:
Ich vermute Letzteres.
Für die anderen Teilnehmer des Grillabends werden die genauen Zeiten nicht so wichtig gewesen sein. Daher wird man einfach die Angaben des Angeklagten übernommen haben und diese werden sich in der Erinnerung verfestigt haben.
Das ist letztlich ein ganz normaler Vorgang und auch der Grund, wieso Zeugen in solchen Fällen nur sehr eingeschränkt hilfreich sind und man sich lieber auf objektive Angaben verlassen sollte.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 16:05
simie
schrieb:
Für die anderen Teilnehmer des Grillabends werden die genauen Zeiten nicht so wichtig gewesen sein.
Ein Grillfest angeblich auf einen Reiterhof Bernhardswald,wenn ich morgens Tiere versorgen muss, wird da schon auf Uhrzeiten geachtet.Es sei denn es machen andere.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 16:07
Lumpel
schrieb:
Kennt man selber,aber wenn der Rechner zeitlich hochgefahren wurde,ist es halt vom selbigen erfasst.Aber wie im Prozess angedeutet, könnte es ja auch der Stubentiger gewesen sein.Auch die Fahrzeit sollte man beachten.
Ja klar, deswegen meinte ich, man darf sich nicht daran festbeißen. Die Fahrtzeit soll laut aussagen anderer Foristen etwa 20/25 min gedauert haben. Da kann es schon sein, dass die beiden gegen kurz nach elf fuhren und er dann am PC saß. Da sagt man quasi „ach ja gegen 12h etwa sind die weg“.
Letzten Endes ist ja auch viel wichtiger, was und wann danach passierte.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 16:48
Gab es eigentlich Aussagen, wer zur angeblich mitternächtlichen Stunde mit dem Auto heimwärts gefahren ist? Als Teilnehmer eines Grillabends kommt das eigentlich zur Vorabsprache.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 17:12
Lumpel
schrieb:
Gab es eigentlich Aussagen, wer zur angeblich mitternächtlichen Stunde mit dem Auto heimwärts gefahren ist? Als Teilnehmer eines Grillabends kommt das eigentlich zur Vorabsprache.
Die Schwägerin des Angeklagten hat sich wohl dazu geäußert:
C.RoCkEfElLeR
schrieb am 20.07.2020:
Keiner der beiden war laut Schwägerin alkoholisiert bzw. nahm an dem Abend Alkohol zu sich da beide vereinbart hatten Nichts zu trinken. Lt. Aussage der Zeugen tranken sie für gewöhnlich selten Alkohol. Wer fuhr war nicht auszumachen jedoch war es lt. Zeugin Marias PKW der auf dem Hof war


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Maria Baumer

02.08.2020 um 17:18
@Cjasca

Danke,der User/in gab aber keine verlässliche Quellenangabe.Nachdenken ist weiter angesagt.


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Maria Baumer

02.08.2020 um 17:27
@Lumpel
Muss ich mich jetzt schon um eine verlässliche Quellenangabe bemühen, wenn ich selbst im Sitzungssaal als Zuhörer zugegen war? 🤣


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