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Maria Baumer

9.084 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Vermisst, 2012, Wald, Regensburg, Maria Baumer, Spaten, Verlobter, Lorazepam
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Maria Baumer

Maria Baumer

08.09.2020 um 23:09
Mal komplett unabhängig von aktuellen Geschehnissen: Ich hab mal wieder eine etwas ältere Pressemeldung aufgeschnappt, die aufweist, das es am 21.März.2015 eine Durchsuchung bei einem Privatermittler und der Betreiberin eines Internetforums anscheinend ähnlich wie diesem gab. Kennt wer Ermittlungsergebnisse in dieser Sache bzw. weiß jemand was man sich bei der Suche erhofft hatte? Danke :)

https://www.br.de/nachricht/spezial/vermisste-maria-baumer-tot-100.html



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Maria Baumer

09.09.2020 um 00:45
@C.RoCkEfElLeR:

Das einzige was ich weis ist, dass jemand auf eine Art und Weise gepostet haben soll die den Schluss nahe gelegt hat, dass damit Insiderwissen preis gegeben wird. Es ging um den Spaten, der damals öffentlich mangels Bekanntheit dieser Angelenheit noch kein Thema war bzw. erst kurz darauf wurde.

Zudem sollen von jemanden (dem selben User?) verschiedene mehr oder weniger krude Theorien zu MB verbreitet worden sein, die allesamt dazu geeignet waren eine Alternative zu CFs möglicher Täterschaft darzustellen, gerade so als wolle jemand gezielt von CF ablenken. Das ganze muss auf eine irgendwie seltsame, verdächtige Art geschehen sein, denn prinzipiell stellt die Diskussion verschiedener Möglichkeiten des Verschwindens/Ablebens MBs ja noch nichts problematisches dar.

Ich meine dazu steht auch hier im Thread weiter oben etwas. Evtl. war sogar (auch?) dieses Forum betroffen, auch von der späteren Löschung der genannten Beiträge.

Wahrscheinlich wissen das einige hier aber wesentlich genauer!



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Maria Baumer

09.09.2020 um 08:16
@Cpt.Germanica
Der Hobby-Ermittler wurde hier im Thread bereits thematisiert (ganz kurz); er wurde sogar als Zeuge vor Gericht geladen. Zur Aufkärung konnte er aber nicht beitragen.

Beitrag von Kreuzbergerin, Seite 379
Beitrag von Falstaff, Seite 377
Beitrag von Mr.Stielz, Seite 377
Und ein paar Beiträge drumherum.



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Maria Baumer

09.09.2020 um 13:12
@Cpt.Germanica
@Mr.Stielz
Danke aber das ist ja durchaus spannend....



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Maria Baumer

09.09.2020 um 15:15
Zitat von emz
emz
schrieb am 08.08.2020:
Zeitablauf 25.06.2006 (muss wohl 25.05.2012 heißen, Anm. Bruckmandl)

15.30 ca. Abfahrt Velburg (Arbeitgeber) anzunehmende Ankunft Regensburg nach 16.00 Uhr
16.56 - 17.00 Rechner CF Album in MP3 umgewandelt und gespeichert
17.04 - 17.07 Vorgang wiederholt
Ankunft Reiterhof nicht bekannt
23.37 in der Wohnung Rechner hochgefahren und mehrere Löschvorgänge gestartet
In seiner Erklärung gibt CF an, von Bernhardswald nach Hause gefahren zu sein, "als es dunkel war". Daheim habe man dann noch Carcassonne gespielt, dann aber wegen MBs Schmerzen abgebrochen und er sei dann ins Bett gegangen. Sie habe sich Tavor und Tramadol eingeworfen und habe sich ebenfalls hingelegt.
Die o.g. Daten, die die IT-Forensiker ermittelt haben, entlarven diese Story als Blödsinn. Damit stellt sich die Frage, was davon überhaupt stimmt.

Ich frage mich, warum man eine derart einfach widerlegbare Lüge versucht als Geständnis zu verkaufen. Die Sache mit dem vermeintlich nicht mehr aufrufbaren YouTube-Video steht ja auch im Raum.
Diese Erklärung wurde ja über einen längeren Zeitraum vorbereitet, aber auf mich wirkt sie wie hastig und notdürftig zusammengelogen.



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Maria Baumer

09.09.2020 um 15:33
Zitat von Bruckmandl
Bruckmandl
schrieb:
Damit stellt sich die Frage, was davon überhaupt stimmt.
Im Grunde stellt sich sogar die Frage, ob man CF überhaupt irgend etwas glauben kann/darf/soll/muss.

Es ist nicht davon auszugehen, dass irgendeine seiner Einlassungen zu MBs Todesumständen einschließlich der Verbringung ihres Leichnams glaubhaft sind, Belanglosigkeiten und Lappalien vielleicht ausgenommen.



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Maria Baumer

09.09.2020 um 15:44
@Bruckmandl
Da war mir ein anderes Datum reingerutscht, passiert schon mal.

Was seine ganzen Angaben über irgendwelche Zeiten anbelangt, vielleicht erinnert er sich nur nicht mehr genau, das spielt aber alles keine Rolle. Die StA hat hierzu Beweise.



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Maria Baumer

09.09.2020 um 17:10
Zitat von emz
emz
schrieb:
Da war mir ein anderes Datum reingerutscht, passiert schon mal.
War ja auch nicht als Vorwurf gemeint.

Der Gedanke, dass CF für fragliche Zeiträume Gedächtnislücken hat, ist mir auch schon gekommen. Immerhin hat er offenbar auch selbst Tavor eingenommen, zumindest hat er dafür doch dieses gefälschte Attest seines Bruders gebraucht.



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Maria Baumer

09.09.2020 um 23:29
Zitat von Bruckmandl
Bruckmandl
schrieb:
zumindest hat er dafür doch dieses gefälschte Attest seines Bruders gebraucht.
nein, der Bruder soll ihm kein gefälschte Rezept gegeben haben. Stattdessen soll er CF geraten haben zu behaupten, er habe die Medikamente des Vaters "genutzt" um die Herkunft der verschreibungspflichtige Medizin straffrei zu erklaeren.



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Maria Baumer

09.09.2020 um 23:42
Zitat von Seidenraupe
Seidenraupe
schrieb:
nein, der Bruder soll ihm kein gefälschte Rezept gegeben haben. Stattdessen soll er CF geraten haben zu behaupten, er habe die Medikamente des Vaters "genutzt" um die Herkunft der verschreibungspflichtige Medizin straffrei zu erklaeren.
Demnach wurden dem Vater des TV diese starken Psychopharmaka verschrieben bzw. hat der Vater diese eingenommen?



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Maria Baumer

10.09.2020 um 11:06
Im Mittelpunkt des ersten Mitschnitts vom 27. Juni 2016 ging es um den Führerschein des Angeklagten, den dieser wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr hatte abgeben müssen.

Da in einem erweiterten Blutbild von Christian F. unter anderem der Wirkstoff Lorazepam gefunden worden war, sollte er seine Fahrerlaubnis nur dann zurückbekommen, wenn er nachweisen konnte, dass ihm das „angstlösende und beruhigende Arzneimittel“ verschrieben worden war.
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Christian F. hat nachweislich Lorazepam bzw. Tavor genommen. Eine Begleiterscheinung können Blackouts sein.
Ist es also möglich, dass er bestimmte Sachverhalte nicht wiedergeben kann, weil ihm im fraglichen Zeitraum die Erinnerung einfach fehlt.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 11:40
Zitat von Bruckmandl
Bruckmandl
schrieb:
Christian F. hat nachweislich Lorazepam bzw. Tavor genommen. Eine Begleiterscheinung können Blackouts sein.
Ist es also möglich, dass er bestimmte Sachverhalte nicht wiedergeben kann, weil ihm im fraglichen Zeitraum die Erinnerung einfach fehlt.
Wurde er denn nach Sachverhalten befragt? Wenn ja, nach welchen und von wem?

Was ich dem Artikel entnommen habe, so ging es darum, ob ihm das von einem Arzt verordnet worden war und woher er das verschreibungspflichtige Tavor hatte. Das fehlende Rezept erklärte er damit, das Medikament stamme aus dem Besitz seines Vaters. Deshalb habe ihm der Arzt kein Rezept ausstellen müssen.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 12:45
Zitat von Bruckmandl
Bruckmandl
schrieb:
Ist es also möglich, dass er bestimmte Sachverhalte nicht wiedergeben kann, weil ihm im fraglichen Zeitraum die Erinnerung einfach fehlt.
Welchen fraglichen Zeitraum meinst Du?



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Maria Baumer

10.09.2020 um 12:50
Zitat von stupsi
stupsi
schrieb:
Bruckmandl schrieb:
Ist es also möglich, dass er bestimmte Sachverhalte nicht wiedergeben kann, weil ihm im fraglichen Zeitraum die Erinnerung einfach fehlt.

Welchen fraglichen Zeitraum meinst Du?
Und welche Sachverhalte? In seinen Versionen gab es nie Sachverhalte, an die er sich nicht erinnern konnte - und meines Wissens hat niemals irgendwer erwähnt, dass CF an Gedächtnisstörungen gelitten hätte.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 12:57
Höchstens, dass er Maria umgebracht hat, daran würde er sich nicht erinnern können, aber diese Masche ist ihm scheinbar noch gar nicht eingefallen. Was nicht ist, kann ja noch werden, noch ist der Prozess nicht zu Ende.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 15:05
Die Indizien zeigen recht eindeutig, dass Christian F. den Mord an MB über einen längeren Zeitraum hinweg geplant hat. Das legt nahe, dass eine Mordabsicht vorhanden war, was ihm heute sicherlich auch noch präsent sein dürfte.
Wenn er aber z.B. am 25.05.2012 abends Tavor genommen hat, dann könnte er für tatrelevante Stunden Gedächtnislücken haben. Somit könnte er da gar nicht in der Lage sein, im Detail Auskunft zu geben. Sozusagen Selbstschutz durch Unwissenheit, "was ich nicht mehr weiß, kann ich nicht verraten". Auf gut Deutsch: er könnte wissen, dass er sie umbringen wollte - aber nicht mehr, ob und wie er es gemacht hat, da Blackout.

Das ist eine reine Theorie meinerseits, die darauf fußt, dass CF nachweislich Tavor eingenommen hat und diese angstlösende und enthemmende Medikament nachweislich Gedächtnisaussetzer bewirken kann. Sie hat freilich eine Schwäche: von Tavor wird man offenbar auch müde und schläfrig. Die Frage, die sich mir stellt ist: ab wann wird man schläfrig und für welchen Zeitraum vor/nach der Einnahme setzt der Gedächtnisverlust ein?



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Maria Baumer

10.09.2020 um 16:04
Aber Tavor löst doch nur bei deutlicher Überdosierung Blackouts aus, wie hier zu lesen war? Weshalb sollte er sich selber so damit vollpumpen? Dass er es genommen hat, bezweifle ich nicht, aber er schien ja mit höheren Dosierungen zunächst wenig bis keine Erfahrung gehabt zu haben, wie seine Google-Suchverläufe zeigen.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 17:40
Zitat von Bruckmandl
Bruckmandl
schrieb:
Auf gut Deutsch: er könnte wissen, dass er sie umbringen wollte - aber nicht mehr, ob und wie er es gemacht hat, da Blackout.
Sag mal, bastelst du jetzt an einer Verteidigungsstrategie für CF? Die Überlegung, sie umbringen zu wollen, ist nicht strafbar. Da er die Tat aber dann während eines Blackouts durchführte, wäre er deiner Theorie nach schuldunfähig. Er müsste dann in logischer Konsequenz freigesprochen werden.

Auf die Idee sind ja noch nicht mal seine Verteidiger gekommen.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 17:51
Zitat von emz
emz
schrieb:
Da er die Tat aber dann während eines Blackouts durchführte, wäre er deiner Theorie nach schuldunfähig. Er müsste dann in logischer Konsequenz freigesprochen werden.
Jein. Eine Einweisung in eine Psychatrie dürfte eher die Folge sein. In diesem - zugegebenerweise etwas absurden - Szenario.



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Maria Baumer

10.09.2020 um 18:03
Zitat von BoobSinclar
BoobSinclar
schrieb:
Eine Einweisung in eine Psychatrie dürfte eher die Folge sein. In diesem - zugegebenerweise etwas absurden - Szenario.
In deinem Szenario eben nicht. Eine Einweisung in eine Psychiatrie setzt das Vorhandensein einer Krankheit voraus. In deinem Szenario beruht die Schuldunfähigkeit jedoch nicht auf einer Krankheit, sondern auf einen durch ein Medikament verursachten Zustand. Demnach Schuldunfähigkeit ohne Notwendigkeit einer Behandlung in der Psychiatrie.
Aber glücklicherweise ist ein solches Szenario weitab jeglicher Wahrscheinlichkeit.



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