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Mord in Wolfsburg

Mord in Wolfsburg

12.09.2019 um 02:07
Auch Menschen, die nicht zu Verschwörungstheorien neigen, stoßen auf eine Reihe von Merkwürdigkeiten, wie diese Serie von Todesfällen. Aber vielleicht ist diese Spur den Ermittlern und Staatsanwälten zu abwegig? Oder drei Nummern zu groß?

Beitrag von Schimpanski, Seite 212

Hoffentlich nicht, kann mir nicht vorstellen, dass ein Interesse besteht, die wahren Zusammenhänge im Dunkeln zu belassen, nur weil es womöglich die bequemste Variante wäre.

Unter Berücksichtigung aller bekannten Fakten halte ich eine Beziehungstat daher für wenig plausibel.


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12.09.2019 um 08:05
Wirklich ein sehr Rätselhafter Fall, ob sich da nochmal etwas tut wage ich zu bezweifeln. Ist ja doch schon eine weile her und man liest nichts mehr darüber.

Ein wirkliches Motiv lässt sich nicht erkennen. Die Familie wirkt ganz normal, wird auch bei Aktenzeichen so dargestellt.

Das Stern TV Video kann man leider nicht mehr finden, wollte es nochmal anschauen.


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14.09.2019 um 17:50
Also ich persönlich , sehe keine Fakten, die VW belasten, die wirklich Fakten wären sorry. Aber so denkt jeder wie er kann, will und möchte und das ist gut so.Aber bei einem Konzern wie VW kann und will ich mir nicht vorstellen, dass sie einen Killer bestellen, ohne zu wissen, ob SB nicht schon mit wem ,worüber auch immer sie Kenntnis haben sollte ,als kleine Teilzeit Sachbearbeiterin,gesprochen hat, oder einen Anwalt eingeschaltet hat oder eine schriftliche Nachricht hinter lassen hätte. Denn diese Sache müsste schon echt groß gewesen sein ,um einen Killer auf sie an zusetzen und würde man dann auch noch so lange warten?.Und SB war keine dumme oder leichtfertige Frau , nach allem was man von ihr lesen konnte. Vielmehr war ihr Thema gerade im Jahr 2012 ihre private Situation und der Versuch ihr vertrautes Leben, weiter zuleben.


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14.09.2019 um 23:02
Beitrag von Rotmilan, Seite 249

Haltlose und vor allem beweislose Spekulationen liegen mir fern, aber einige Dinge sind meiner Meinung nach bemerkenswert und sollten überprüft werden, wie z. B. die signifikant gesunkene Lebenserwartung in einer Konzernabteilung. Die hohe Sterblichkeit kann Zufall sein, aber der kurze Zeitraum ist meines Erachtens auffällig. Vielleicht ist sie auch nur ein statistischer Ausreißer.

Wäre schön, wenn die Cold Case Unit prüfen würde, ob die Mutmaßungen an den Haaren herbeigezogen sind... oder möglicherweise doch ein Zusammenhang bestehen könnte.

Ich würde es jedenfalls richtig abstoßend finden, wenn Menschen zu Opfer werden weil jemand seine Bedürfnisse über die anderer stellt und die Exekutive eventuell nicht tief und gründlich genug ermittelt hätte.


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15.09.2019 um 00:17
Mich hat der Fall damals sehr erschreckt, weil im eigenen Haus Opfer einer Hinrichtung zu werden, ist schon ziemlich unvorstellbar.
Ich habe zu dem Szenario drei Theorien entwickelt:
1. Theorie : SB war laut Berichten sozial auch sehr engagiert. Was ist, wenn sie in diesem Rahmen zufällig etwas erfahren hat, dass sie a) nicht wissen sollte und b) auch dem Betroffenen "gefährlich" werden könnte. Dabei muss man berücksichtigen, dass es auch viele Menschen gibt, die schon in dem (möglichen) Rückzug ihres sozialen Umfeldes, weil dieses etwas für unmoralisch oder unethisch hält, eine persönliche Katastrophe sehen. Das muss nicht unbedingt Kenntnis von einer Straftat gewesen sein, sondern kann etwas gewesen sein, wo man normalerweise sagen könnte, Himmel, da werden sich viele das Maul drüber zerreißen, aber in einem Jahr ist das vergessen. Vielleicht hat SB denjenigen zur Rede gestellt und ihre Meinung kund getan und das Gegenüber sah darin eine Drohung. Das könnte auch SBs Aussage, ich habe einen Riesenfehler gemacht, und du hast mir nicht zugehört, ich konnte mich nicht erklären, erklären. Vielleicht hat sie den Kontakt zu jemandem zurück gefahren, weil sie dessen Verhalten nicht gut fand. Ihren Mann wunderte das vielleicht, aber er hat das nicht vertieft, weil er weder wusste, worum es ging, noch weil er das Ganze damals für wichtig hielt. Für mich erschließt sich dann auch das Fehlen von Einbruchspuren und das nicht schon an der Tür erschossen werden. SB kannte den Täter, hat ihn selber herein gelassen, vielleicht in dem Glauben, auch da klingeln grad die Moebellieferanten, war vielleicht erstaunt denjenigen zu sehen, aber nicht so misstrauisch, ihn abzuwimmeln, weil sie vielleicht sogar dachte, er/sie will nochmal mit ihr über die Sache reden. Und ja, es gibt auch Menschen in Deutschland die Waffen zu Hause haben, so dass das Besorgen oder Vorhandensein einer Waffe jetzt nicht unmöglich ist.
Durch die soziale Vernetzung kann es dem Täter durchaus bekannt gewesen sein, dass sie an diesem Tag alleine zuhause war und Möbel erwartete.
Es dürfte bei einer solchen Konstellation schwierig sein, den Täter zu ermitteln, weil gar nicht alle Bekannten, auch beim Ehemann, so präsent und ermittelbar sein dürften.

2. Theorie : im Grunde genommen das Gleiche in grün, nur im beruflichen Umfeld. Vielleicht hat sie von/über einen Kollegen etwas erfahren, was derjenige als schädlich ansah. Hier dürfte es zumindest im normalen Arbeitsumfeld bekannt gewesen, dass sie an diesem Tag alleine zu Hause ist und auch denjenigen dürfte sie ins Haus gelassen haben.

Bei beiden Theorien denke ich zur Motivationslage an den Fall Karen Gaucke und ihr Baby. Der Täter und Vater des Kindes wollte sich ja nicht nur unterhaltstechnisch entziehen, sondern für ihn war es selber offensichtlich unmöglich, damit zu leben, zwei Frauen ungefähr zeitgleich geschwaengert zu haben und noch eine weitere Beziehung zu unterhalten. In seiner beruflichen Position sah er das wohl als belastend im persönlichen Lebenslauf an, um es mal vorsichtig auszudrücken. Von außen betrachtet waren diese Verhältnisse nicht grad glücklich, hätten ihn aber wahrscheinlich nicht den Job gekostet und daher als Motiv von außen betrachtet völlig sinnlos. Nur, schon solche Konstellationen können Menschen zu Mördern werden lassen,wie man an dem Fall Gaucke sieht. Es kann von einem ausserehelichen Verhältnis bis zu einem unfairen Verhalten bei der Bewerbung um eine höhere Position bei VW alles gewesen sein, von dem SB wusste.
Auch bei dieser Konstellation dürfte es ebenso schwierig sein, noch etwas zu ermitteln, da SB von jedem, sei es vom Pförtner bis zur höchsten Positionen, etwas erfahren haben könnte.
Beiden Theorien wohnt aber inne, dass es nur ein entsprechend kaltblütiger Mensch gewesen sein muss, nicht aber unbedingt der Auftragskiller.

3. Theorie : da bin ich dann ganz bei der viel diskutierten Theorie, berufliche Erkenntnis und Auftragskiller, weil mich bei Morddrohungen nun gar nichts wundert. Aber persönlich denke ich, dass dies eher weniger der Fall sein dürfte.
Ich denke, dass es sich um ein ganz profane Motiv handelt, Scham, Angst vor Outing, sozialem oder berufliche Abstieg und das bei jemandem aus dem persönlichen oder beruflichen Umfeld, bei letzterem aber nicht mit Bezug zu VW, als Unternehmen, sondern einfach, weil SB mit dem Täter zusammen gearbeitet hat.


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15.09.2019 um 00:21
Okersumpf schrieb:Haltlose und vor allem beweislose Spekulationen liegen mir fern, aber einige Dinge sind meiner Meinung nach bemerkenswert und sollten überprüft werden, wie z. B. die signifikant gesunkene Lebenserwartung in einer Konzernabteilung
Welche Abteilung soll das bitte konkret gewesen sein? Oder reden wir von VWFS im Ganzen? Dann dürfte das wohl alles andere als eine statistische Anomalie sein.

Der Mord ist wirklich speziell, aber Beziehungen zu irgendwelchen Todesfällen in einem Unternehmen mit mehr als 10.000 Angestellten dürften doch kaum nachweisbar sein.


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15.09.2019 um 14:51
@Phisch
Diese spezielle Abteilung hat ca. 150 Mitarbeiter, Tendenz fallend.

Ist übrigens auch die Abteilung, die den Zugang ihres hauptsächlich genutzten EDV-Systems seit einigen Jahren wie die sagenhafte Schatzkammer aus dem Märchen "Ali Baba und die 400 Räuber" vorbildlich absichert. ;)
Coconut19 schrieb:3. Theorie : da bin ich dann ganz bei der viel diskutierten Theorie, berufliche Erkenntnis und Auftragskiller, weil mich bei Morddrohungen nun gar nichts wundert.
Die Gasexplosion, die zwei weitere Mitarbeiter überlebten, fand ich an der Stelle noch beeindruckender als die Morddrohung. Falls es kein Unfall war...


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20.09.2019 um 23:53
Aggie schrieb am 09.11.2014:Hier nochmal die direkten Zitate aus der Stern-TV-Sendung (zitiert im Beitrag von @leonpe vom 06.06.2014 um 17:05)

[Aus dem Brief von SB and FB]:
"Aber Deinem Informanten zu glauben ohne mich mal zu fragen, WAS WIRKLICH GESCHEHEN IST, das ist unglaublich... Bis heute hast Du den Namen der Person nicht preisgegeben..."
Auf die Frage des Moderators sagt FB:
"Das sind Informationen, die mit ihrem beruflichen Umfeld zusammenhängen... die ich auch nicht im Detail erfahren habe... Ich weiß nur das dort geäußert wurde das jemand Angst vor ihr hatte..."
Ob FB der Kripo den Namen des Informanten preisgegeben hat?
Ich denke, diese Frage ist absolut berechtigt.
Schimpanski schrieb am 10.11.2014:Der Informant wollte eventuell anonym bleiben.
Viele Dinge wurden im Laufe der Ermittlungen öffentlich bekannt, aber hierzu herrscht bis heute das Schweigen im Walde...
Aggie schrieb am 15.11.2014:Gerade wegen des (auf den ersten Blick) 'gewagt' erscheinenden Timings ist mMn davon auszugehen, dass der (Auftrags)Mörder über die anstehenden Aktivitäten von SB an jenem Vormittag des 29.11.2012 genaustens Bescheid wusste (bzw. vom 'Auftraggeber' darüber instruiert wurde).
Der Mörder könnte sich bereits Zutritt zum Haus verschafft haben, während SB noch im Fitnesstudio war.
MMn wurde hier nichts dem Zufall überlassen.
Ja, das sehe ich genauso. Nach meiner Einschätzung wurde der Mord in Teamarbeit ausgeführt und nichts dem Zufall überlassen. Der Auftraggeber muss sich offensichtlich in einer sehr bedrohlichen Lage befunden haben.

Auch sollte man die Serie an Todesfällen schon ernst nehmen. Irgendetwas ist da faul, so viele Zufälle halte ich für unwahrscheinlich. Hierbei helfen allerdings keine wilden Spekulationen. Vielmehr muss den möglichen Ursachen mit der gebotenen Sorgfalt nachgegangen werden. Zumindest könnten weitere Ermittlungen in dieser Richtung ein wichtiges Puzzleteil in dem Fall liefern.


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gestern um 11:42
Ich denke auch, dass er schon drinnen auf sie gewartet hat und wusste ,was sie tut und wann sie spätestens zu Hause sein muß wegen den Möbellieferanten. Und da denkt man dann wieder daran , das die Polizei keinerlei Einbruchsspuren gefunden hat. Ich denke,wenn der Auftraggeber aus dem beruflichen Umfeld stammt und wie du denkst so unter Druck stand , dann hätte er ganz bestimmt das Ehepaar B aus dem Weg schaffen wollen, um sicher zu gehen, dass er nicht doch was weiß und dann der Poliei erzählt. Ein Autounfall wäre da bestimmt sinnvoll gewesen und nicht auffällig. Und dann sind wir auch schon bei der Frage , ob FB den Informanten preisgegeben hat, nachdem seine Frau umgebracht wurde? Wenn da was dran wäre, hätte er das ,egal ob der Informant anonym bleiben wollte oder nicht ganz bestimmt getan , aus Angst und dann hätte er auch Angst um seine und den Kindern ihre Sicherheit gehabt. Ich wäre dann auch nicht in dem Haus wohnen geblieben..Und wenn da was dran wäre , dass so viele Leute bei VW unter nicht eindeutigen Umständen gestorben sind, weil sie ev irgendwas wussten ,wäre Öffentlichkeit der beste Schutz für alle gewesen und dann wäre das auch getan worden. Ich denke da war nichts dran , genauso wenig wie der Verdacht gegen die Austauschschülerin. Was mich dann auch wundert ist ,dass wenn das so ausgeklüngelt geplant wurde und die Todesfälle alle in einem Zusammenhang stehen würden, warum sie dann gerade bei einer kleinen Sacharbeiterin, Mutter und Ehefrau, dann eine Tötungsart ausgesucht haben , die auf einen Profikiller hinweist?Ich bin Laie aber da wäre Unfall , Überfall ,Fahrerflucht oder weiß der Geier ,viel unauffälliger gewesen. Und ich denke eh, wenn der Mord im Auftrag geschehen ist und der Auftraggeber ein bombenfestes Alibi hat, kann die Polizei solange jemanden verdächtigen wie sie will,solange der Killer nicht auftaucht und gegen ihn aussagt und selbst dann , wenn er keine Beweise hat steht auch Aussage gegen Aussage. Darüber denke ich oft nach.Und ich komm immer wieder zu dem Ergebnis ,das es eben nicht aus beruflichen Gründen geschehen ist. Ist allerdings nur mM.


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gestern um 14:26
quaerere1 schrieb:Ich denke,wenn der Auftraggeber aus dem beruflichen Umfeld stammt und wie du denkst so unter Druck stand , dann hätte er ganz bestimmt das Ehepaar B aus dem Weg schaffen wollen, um sicher zu gehen, dass er nicht doch was weiß und dann der Poliei erzählt.
Stimmt, ein sehr richtiger und logischer Gedanke. Der Täter hätte im Prinzip davon ausgehen müssen, dass SB ihr Wissen um berufliche Dinge und zweifelfhafte Mitarbeiter oder Vorgesetzte, längst mit ihrem Mann, geteilt hatte und der Mann wäre dann genauso bedrohlich für den Täter gewesen, solange er lebt.
quaerere1 schrieb:Wenn da was dran wäre, hätte er das ,egal ob der Informant anonym bleiben wollte oder nicht ganz bestimmt getan , aus Angst und dann hätte er auch Angst um seine und den Kindern ihre Sicherheit gehabt. Ich wäre dann auch nicht in dem Haus wohnen geblieben..Und wenn da was dran wäre , dass so viele Leute bei VW unter nicht eindeutigen Umständen gestorben sind, weil sie ev irgendwas wussten ,wäre Öffentlichkeit der beste Schutz für alle gewesen und dann wäre das auch getan worden.
Ja, das ist alles einsichtig und ich denke auch, dass er unter solchen Umständen nicht in dem Haus wohnen geblieben wäre.


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gestern um 23:45
Mir fällt dazu ein anderes Szenario ein. Aber bekanntlich beleben unterschiedliche Meinungen
jede Diskussion. So wird praktisch jeder "gezwungen", seine Argumentation zu verfeinern und letztendlich erhöht das die Qualität des Threads erheblich. Wahrscheinlich werden wir uns hier wohl nicht mehr gegenseitig überzeugen können, aber ich respektiere andere Meinungen, wenn sie schlüssig dargelegt werden. :)

Mal angenommen, die Mitwisser haben selber Dreck am Stecken, dann wären sie als potentielle Kronzeugen in einer echten Zwickmühle. Ich persönlich würde dann lieber die drei Affen machen und mich mit einer Gehaltserhöhung und/oder größerem Dienstwagen "kaufen" lassen, als meinen sicheren und gut bezahlten Job (und womöglich berufliche Zukunft) aufs Spiel zu setzen, in dem ich Interna ausplaudere. Geld stinkt nicht!

Geht es dann noch um eine größere Sache,
dann führt der Weg des Nestbeschmutzers in einem nahezu zwanghaften Automatismus zu lebensbedrohenden Konsequenzen. Ob Handlanger oder Boss - als 'undichte Stelle' bist du vogelfrei.

Rotmilan schrieb:Der Täter hätte im Prinzip davon ausgehen müssen, dass SB ihr Wissen um berufliche Dinge und zweifelfhafte Mitarbeiter oder Vorgesetzte, längst mit ihrem Mann, geteilt hatte und der Mann wäre dann genauso bedrohlich für den Täter gewesen, solange er lebt.
alexm schrieb am 10.04.2018:Wenn es irgendein Schwarzgeld / Betrugs / Unterschlagungs / Bestechungssache war, könnte es sein, dass die belastenden Details nicht für jedermann leicht verständlich sind, weil man dafür Detailkenntnisse der konkreten Abläufe, Zuständigkeiten, Kontrollmechanismen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Bank haben muss.
alexm schrieb am 10.04.2018:Außerdem könnte es sein, dass es zu der Person, die in dem Szenario der Auftraggeber des Mordes ist, im Vorfeld eine intime Beziehung gab, und diese Person daher einschätzen konnte, ob Frau Bittner schon möglicherweise was weiter erzählt hat und was und wem.
Wenn ich es richtig erinnere hatten die Bittners ja ernste Eheprobleme gehabt und waren dabei, die wieder in den Griff zu bekommen.
Das würde, wenn man eine Affäre von SB unterstellt, jetzt rein als Gedankenexperiment, bedeuten, dass die Affäre am zu Ende gehen war oder schon beendet.
Und die Gefahr, dass man den Ex verrät ergibt sich ja üblicherweise erst nach der Trennung.
Vorher ist man ja Komplize und eingeweiht oder verrät zumindest nichts.
quaerere1 schrieb:Was mich dann auch wundert ist ,dass wenn das so ausgeklüngelt geplant wurde und die Todesfälle alle in einem Zusammenhang stehen würden, warum sie dann gerade bei einer kleinen Sacharbeiterin, Mutter und Ehefrau, dann eine Tötungsart ausgesucht haben , die auf einen Profikiller hinweist?Ich bin Laie aber da wäre Unfall , Überfall ,Fahrerflucht oder weiß der Geier ,viel unauffälliger gewesen.
Ein eiskalter Mord (an Ehefrau/Kollegin) ist eine mehr als deutliche Botschaft ! Das könnte potentielle Mitwisser derart verängstigen, dass sie nicht einmal einräumen mögen, Angst zu haben.
Sind weitere Botschaften erforderlich, können diese etwas unauffälliger ausfallen.

Um sich nicht möglicher Racheakte auszusetzen, schweigen viele - oder spielen aus Selbsterhaltungstrieb den Unwissenden.
torbenO schrieb am 23.05.2019:Ist bekannt welche Position ihr Ehemann genau hatte?
In der organisierten Kriminalität ist das Töten des Ehepartners eines Verräters eine nicht unübliche Art der Bestrafung, da der Überlebende den Rest seines Lebens unter dem Verlust zu leiden hat. Aber hier erscheint mir diese Theorie etwas zu gewagt...


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heute um 13:13
@Okersumpf
Okersumpf schrieb:gegenseitig
Sehe ich genauso und Diskussionen entstehen aus verschiedenen Meinungen.Was mich an dem beruflichen Motiven zweifeln lässt , ist, dass ich mir den Kopf zerbreche , was sie denn für ein Wissen in ihrer Position hätte haben können und dann von wem? Und das muß dann schon was mächtiges gewesen sein, um sie umbringen zu lassen. Und das hätte SB auch gewusst und ihr Wissen mit irgendwelchen Leuten geteilt. Der Mord liegt jetzt bald 7Jahre zurück , VW ist durch die Dieselschweinerei und nicht nur VW sondern auch andere Konzerne, in Verruf geraten, also angeschlagen, da wäre längst was raus gekommen , so wie die nun im Fokus stehen und wie jeder weiß ist es sehr schwer Geheimnisse unter Verschuß zu halten, Leute reden immer oder bohren oder machen und irgend so ein Mitwisser hätte der Presse einen Tipp gegeben, gerade als die von dir genannten mysteriösen Todesfälle geschahen, denn die fanden ja nicht zur gleichen Zeit statt. Okay, das sich der ein oder andere in ängstliches Schweigen hüllt und den toten Hamster gibt , glaub auch ich , aber alle? Nein glaub ich nicht. Und wie leicht ist es einen Wink der Presse zugeben? Ist soweit ich weiß nie passiert. Und so wie SB dargestellt wird im XY-Film, wäre sie damit an die richtige Stelle gegangen, denke ich. Ihr Thema war ja gerade im Jahr 2011 und 2012, eher ihre familiäre Situation und ihre Eheprobleme. Die Bittners waren nach Aussagen vom Ehemann dabei das auf die Reihe zubekommen, was ja auch die Mails bestätigen und es mal besser, mal schlechter funktionierte. Genauso, wenn sie eine geheime Affäre gehabt hätte, was in vielen Kriminalfällen immer unterstellt wird, sollte man auch mal überlegen , wir sind alle erwachsen und haben Erfahrung, wie sowas abgeht. da bleiben immer Spuren , irgendeiner der was gesehen hat, Briefe, Mails , Bilder, Telefonate, Geschenke, Rechnungen etc.Aber nichts in all den Jahren ist an die Öffentlichkeit gedrungen, keine Freundin, Kokurrentin, Bekannte , Familie oder andere Beweise oder Hinweise , lassen da etwas vermuten und die Polizei wird das genaustens abgelotet haben. Nein glaub ich nicht dran,zumal man mal ihr Leben sich ansehen sollte. Hat man so ne Affäre braucht man auch Zeit dafür, das wäre aufgefallen. Sie hatte , wenn ich das recht in Erinnerung hatte, nur Beruf, Kinder und Haushalt, den Fitnessclub, wo sie auch mit Mann hin ging und mal treffen mit Freunden und Familie.Jeder der schon mal mitbekommen hat oder es erlebt hat , weiß das Affären auffliegen und das gerade wegen der nicht erklärbaren Zeit, die man dann mit dieser Sache verbringt. Und wäre ihr dann das retten ihrer Ehe so wichtig gewesen? Selbst ihr Ehemann sagte zuerst das er nicht daran glaubt.


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heute um 13:16
@Okersumpf
Okersumpf schrieb:Mir fällt dazu ein anderes Szenario ein. Aber bekanntlich beleben unterschiedliche Meinungen
jede Diskussion. So wird praktisch jeder "gezwungen", seine Argumentation zu verfeinern und letztendlich erhöht das die Qualität des Threads erheblich. Wahrscheinlich werden wir uns hier wohl nicht mehr gegenseitig überzeugen können, aber ich respektiere andere Meinungen, wenn sie schlüssig dargelegt werden. :)[/quote Sorry hatte zuert nicht geklappt, jetzt aber , hoffe ich.


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heute um 13:27
Zum Schluss fällt mir da nun noch ein, was Sherlock Holmes zu sagen pflegt:"Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein-so unwahrscheinlich sie auch klingen mag". Ist was dran.Interessant wäre es doch, nochmal zu überlegen, was denn passiert ist, dass es überhaupt zu diesem Verbrechen kommen konnte. Bei der bekannten Faktenlage, dem nicht offensichtlichen Motiv,etc, also nochmal versuchen, ohne vorgefasste Meinung an dieses Verbrechen zu gehen.


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heute um 14:11
Vielleicht ist gar nicht bei VW zu suchen, sondern im Dunstkreis, wie Lieferanten oder Autohändler oder so.
Es gab ja Schmuh mit Leasingfahrzeugen. In deren Ermittlungen 2 Bankangestellte in den Knast kamen bzw. verurteilt wurden. Meiner Meinung nach waren das Bauernopfer.


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