Oscar Pistorius, das Model, der Valentinstag und das war dann Notwehr
16.05.2014 um 18:38@GilesCoreyWo er Recht hat, hat er Recht ....
Grundsätzliches zur forensisch-psychopathologischen Untersuchung
Kein Mensch muss an einer forensisch-psychiatrischen Untersuchung mitwirken, jeder hat das Recht eine solche Untersuchung zu verweigern.
Das ist schon so, nur wissen/glauben das die meisten Menschen nicht (und sollen es auch nicht glauben) - im Fall von Oscar ist es ja so, dass die Medien davon sprechen er werde "eingewiesen" oder es werde eine Untersuchung "veranlasst" - in Wirklichkeit sind das Nebelkerzen fürs Volk.
Es gibt so etwas nicht, es gibt keine Zwangsuntersuchung/Zwangseinweisung und schon gar nicht muss irgendein Experte ins Innere der Seele vorgelassen werden. Es passiert aber dennoch häufig in die eine oder andere Richtung, weil sich Menschen nicht wissen dagegen zu wehren und es passiert vice versa eben AUCH wenn Psychopathen das GANZ GENAU wissen und gut für sich nutzen können...was hier ja im Vorfeld versucht wurde mit der GAD.
Was ich damit sagen will, ist, man solle nun mal nicht meinen, OP sei schon entmündigt oder was der STA nicht rausbekam, werden die Psychiater schon schaffen. Es KANN zwar so sein, aber eben nur wenn er seine Rechte nicht kennt und/oder quasi emotional einknickt. Warum er das tun sollte, erschliesst sich mir nicht, er muss auf Fragen nicht antworten, schon gar nicht zu seiner Schuld.
Deswegen halte ich den Ball ganz flach, finde aber den Medienhype, der mit einer völligen Desorientierung der Bevölkerung zu dem Thema Psychologie/Psychiatrie einhergeht und postwendend dazu genutzt wird, irgendwie typisch - so als Betrachtung am Rande.
Klar kann ein Täter schnell in der Psychiatrie verschwinden aber ich sehe nur die geschickte Absicht von Nel, eine Revision im Vorfeld verhindern zu wollen, so wie die Motivation von Roux, mit der Angststörung eine Strafe zu mildern, aber viel mehr verspreche ich mir davon nicht.
Siehe auch hier: (kann es sein, dass OP dazu ein paar graue Zellen fehlen..)
http://www.gert-postel.de
http://www.zwangspsychiatrie.de/erste-hilfe/unbeleckt/
Wikipedia: Geschichte der Psychiatrie
Eine Darstellung der Geschichte der Psychiatrie ist gezwungenermaßen stark subjektiv, denn der Psychiatrie liegen bestimmte Menschenbilder und Verhaltenserwartungen zugrunde, die von politischen und gesellschaftlichen Trends geprägt wurden. Auch das gesellschaftliche Verständnis und das Selbstverständnis der Behandler hinsichtlich ihrer Aufgabe schwankte extrem - vom Ziel, Problemfälle zu verwahren, über Versuche, zumindest Krankheitssymptomezu beeinflussen (um belastende Folgen für den Betroffenen und/oder sein Umfeld zu verringern, eine Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen u.ä.) bis hin zum Anspruch auf eine Behandlung der Krankheitsursachen und die Heilung der Betroffenen – oder auch der ganzen Gesellschaft, falls man glaubte, dort die Ursache gefunden zu haben.
Hinzu kommt, dass sich die Zuordnung von Symptomen zu bestimmten Ursachen im Laufe der Zeit oft geändert hat, z. B. von religiösen Erklärungen (dämonischeBesessenheit,Karma) über die Humoralpathologie(Ungleichgewicht der Säfte) oder Stoffwechselstörungen im Gehirn zu psychologisierenden Ansätzen auf individueller (verdrängte Konflikte, ungünstige Annahmen über die Welt, komplexeTraumatisierung) oder kollektiver Ebene (gestörtes Familiensystem, kranke Gesellschaft). Die aktuellen Theorien zur Krankheitsursache beeinflussten wesentlich den Einsatz spezifischer Behandlungsmaßnahmen. Die Wissenschaftsdisziplin, welche sich mit den Symptomen,Syndromen und Nosologie ninnerhalb der Psychiatrie befasst, ist die Psychopathologie.
Außerdem fallen viele der einst psychiatrisch behandelten Krankheitsbilder heute in andere medizinische Fachgebiete, und der Handlungsbedarf wird bei verschiedenen Phänomenen im Laufe der Zeiten unterschiedlich eingeschätzt.




