Anaximander schrieb:Naja, ich konnte eigentlich in dieser Collage keine einzige Nachricht sehen, wonach die Intensivstationen überlastet gewesen seien.
Argumentum ad ignorantiam.Das war bspw. in Köln, 2013:
"In Köln werden nicht nur die Betten auf den Intensivstationen knapp - auch die Blutkonserven werden weniger. Grund dafür ist die grassierende Grippe."
https://www.welt.de/regionales/koeln/article113760346/Grippewelle-hat-Koeln-fest-im-Griff.html
Und das hier auch in Köln, 2019:
„Stehen mit dem Rücken zur Wand” Intensivstationen in Köln zeitweise völlig überlastet
https://www.ksta.de/koeln/-stehen-mit-dem-ruecken-zur-wand--intensivstationen-in-koeln-zeitweise-voellig-ueberlastet-32006288
Sowieso ist dein Einwand pure Haarspalterei. Intensivstationen sind Teil eines jeden Krankenhauses und selbstverständlich mitgemeint, wenn davon die Rede ist, das KH komplett überlastet sind.
jorkis schrieb:Was die Fachkräfte vor Ort sagen, ist relevant.
Also so Statements von der Qualität wie wie
"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wenn jetzt noch eine Grippewelle kommt, bricht alles zusammen."...?
:ask:
jorkis schrieb:Die Mühe, die Sterblichkeit eben dieser Grippewelle mit der 2020er Sterblichkeit (trotz drakonischer Einschränkungen) in stark betroffenen Ländern zu vergleichen (z.B. Niederlande, UK, Spanien, Italien), darf sich jeder selbst machen. Habe es ja verlinkt.
Was auch immer du zu unterstellen versuchst, aber dass es besonders stark betroffene Regionen gibt, ist ja nun hinreichend bekannt und wurde auch nirgends bestritten.
Anaximander schrieb:Ohne das jetzt nachzurechen, geht es darum, die Intensvistationen nicht "vollaufen" zu lassen, denn wenn das passiert, wird die Mortalität dramatisch steigen. Und man möchte nicht Patienten in Lebensnot abweisen müssen.
Neues Fass. Gehe ich nicht drauf ein (bzw. stimme dem zu).