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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

305 Beiträge, Schlüsselwörter: Terror, Chaoten, Bettnässer + 2 weitere

Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

23.06.2020 um 23:20
Zitat von FordFord schrieb:Da die Polizei dort hart durchgreift, ist sowas wie Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte eher unüblich. Ich sag damit jetzt nicht, dass wir hier in Deutschland auch Gewalt und Korruption brauchen, aber man muss sich halt was anderes einfallen lassen, wenn man eine menschliche Polizei möchte.
Wie wärs damit, dass man ganz schnell Sozialstunden anordnen kann?
Wie oft wurde mir als Kind gesagt, "Kind wenn du net jetzt lieb bist kommt die Polizei"...Da war man halt still...

Für mich ist auch heute noch die Polizei eine Respektperson, genauso wie andere in Uniformen, Rettungskräfte..., Feuerwehr etc.

Sozialstunden?
Ich persönlich arbeite in einem Pflegeheim, wo hin und wieder jemand arbeitet der Sozialstunden ableisten muss, aber man beobachtet diesen Menschen schon mehr, gerade in der Arbeit mit Bewohnern etc....die meisten machen das, Hauptsache fertig....

Solche Sozialstunden, sind war gut, aber bringen meiner Meinung nix. Harte Arbeit. Da fällt mir der alte Disneyfilm "Das Geheimnis des Green Lakes" ein... Da würden hier in dt. Die Spargelfelder reichen oder auf dem Bau zu arbeiten....

Hier der Link zum Film : Youtube: Das Geheimnis von Green Lake
Das Geheimnis von Green Lake



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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

23.06.2020 um 23:34
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Wie oft wurde mir als Kind gesagt, "Kind wenn du net jetzt lieb bist kommt die Polizei"...Da war man halt still...

Für mich ist auch heute noch die Polizei eine Respektperson, genauso wie andere in Uniformen, Rettungskräfte..., Feuerwehr etc.
Man hat als Kind halt Gedacht 'oh kacke sonst gibts Ärger' und nun als Erwachsener, wenn man nicht sozial ist und kein Interesse an Öffentlicher Ordnung hat, dann denkt man sich halt 'ja was will die Polizei denn, ich komm doch für Kleinkram eh nicht in den Knast und die haben selbst kaum Rechte'.
Dass die deutsche Polizei schnell mal selbst vor Gericht landen kann und daher sanft ist, weiß jeder und es gibt halt Leute, die sowas ausnutzen.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Sozialstunden?
Ich persönlich arbeite in einem Pflegeheim, wo hin und wieder jemand arbeitet der Sozialstunden ableisten muss, aber man beobachtet diesen Menschen schon mehr, gerade in der Arbeit mit Bewohnern etc....die meisten machen das, Hauptsache fertig....
Natürlich nicht im Pflegeheim oder irgendwas, wo man angelernt werden muss. Die kriegen ne Greifzange und Mülltüte in die Hände und machen die Stadt sauber. Oder kratzen Kaugummis vom Gehweg. Entfernen Schmierereien von Fassaden usw.
Das hat auch nen Lerneffekt und vor allem sehe einige, die den ganzen Tag lang nichts tun, dass Arbeit manchmal doch nicht so blöd ist.


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24.06.2020 um 06:07
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Es ist nichts weiter als mieser Journalismus, wenn Schreiberlinge echte Fälle ohne jegliche Relation benutzen, um ihre persönliche Meinung zu untermauern. Die genannten Fälle hat es zwar gegeben, aber die Hintergründe werden wissentlich verschwiegen.
Welche Hintergründe brauchst du für rechtsextreme Whatsapp Gruppen oder die schleppenden Ermittlungen gegen rechtsextreme Terrorgruppen oder die nachweislichen Vertuschungen über die wahren Todesursachen von Personen in Haft. Ist alles bekannt
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Lese doch einfach mal die Statistiken! Grob die Hälfte aller Todesfälle sind Suizide.
Oury Jalloh fiel auch erst unter Suizid und in derselben Polizeidienststelle sind davor auch schon Menschen gestorben.
https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/dessau-rosslau/interview-fuenfzehn-jahre-ungeklaert-der-tod-des-oury-jalloh-in-...
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-oury-jalloh-strafrechtsexperte-fordert-untersuchungsausschuss-a-1294445.html
Zitat von BruderchorgeBruderchorge schrieb:Ja da werden zum Teil auf andere Aussagen von Aktivisten ohne weitere Quellen verlinkt.
Du kannst die Fälle also nicht widerlegen.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:auf keinen Fall überblicken das diese linken Schmierfinken von der taz.
Wie gut das der Artikel bei Spiegel Online erschien und nicht bei der taz, sonst könnte man tatsächlich meinen das du recht hast.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Bei so komplexen Themen sind nur Wissenschaftler befähigt, statistische Auffälligkeiten zu erkennen,
Wenn du Wissenschaftler willst, kein Problem:
Gewalt und Rassismus in der Polizei ist keine Angelegenheit einzelner "schwarzer Schafe", sondern ein Problem, das systemisch zur hochmoralischen Organisation Polizei gehört: Sie bewegt sich stets an der ethischen Grenze.
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/gewalt-und-rassismus-in-der-polizei-die-einzelfalle-a-cd443857-8b78-403c-8b...



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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 06:22
Zitat von FordFord schrieb:Da kriegst du was zurück und kannst "Polizeigewalt" schreien wie du willst, das wird dort niemanden interessieren.
Das ist natürlich auch ein super Zustand wenn als Bürger einfach mir nichts dir nichts Gewalt von staatlichen Organisationen über dich ergehen lassen musst. Glaubst du wirklich das wäre ein erstrebenswerter Zustand?
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Wie oft wurde mir als Kind gesagt, "Kind wenn du net jetzt lieb bist kommt die Polizei"...Da war man halt still...
Ist auch pädagogisch sehr wertvoll den Kindern erstmal pauschal Angst zu machen vor der Polizei. Damit sie sich ja nicht an diese wenden wenn es mal wirklich ernst ist, weil die nehmen einen ja dann mit.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 07:16
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Du kannst die Fälle also nicht widerlegen
Das ist Bremen und im Emsland 2 Menschen durch Schüsse aus Polizeiwaffen verstorben sind ist doch gar nicht fraglich.

Diese werden aber per se in den Kontext rassistischer Polizeigewalt eingeordnet und zwar ohne Indiz. Das einzige was darauf hindeutet ist die Aussage der Kolumne ohne Quelle und das ist kein Indiz.

Wenn du also weiterhin bei dieser Einordnung bleibst, fordere ich dich erneut auf eine Quelle mit nachvollziehbaren Indizien zu liefern.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 08:18
Weil oben verstorbene "PoC" durch Dienstwaffen erwähnt wurden:

Mal auf die vlt. ungewollte Implikationen dahinter angesprochen. Darf ich nicht mehr be- oder erschossen werden, sobald ich "PoC" bin, oder was? Mir erschließt sich sonst nicht, wieso so etwas ohne weitere Kontextinfos Rassismus sein soll. Ob nun Max Mustermann oder Abdul Nerefet mit ner Axt auf einen Polizisten zustürmt (Beispiel!), da ist es doch zweitrangig welche Ethnie oder welchen Look die Person hat.

War der Schusswaffengebrauch (SWG) objektiv gerechtfertigt oder nicht? Wenn ja weil die Schwelle überschritten wurde, kräht kein Hahn nach der Herkunft oder sollte es nicht. Ich kenne jetzt nicht jeden der 100+ gelisteten Fälle, die ohnehin immer eine Einzelfallbetrachtung erfordern. Aber ich denke mal da wird es wohl (genug?) Fälle geben wo objektiv der "SWG" notwendig wurde.

Dann kann ich doch schlecht implizieren, das war Rassismus?

Aber gut, no offense, aber confirmation bias und Tunnelblick gibt es halt überall. Rechts, links, religiös und im unpolitischen oder nicht-religiösen Kontext.

Manche, sagen wir mal vereinfacht ausgedrückt, Plauschalgegner oder - kritiker der Polizei sind davon nicht befreit, wie es natürlich auch manche geben wird die eher pauschal Pro sind und möglicherweise manches runterspielen oder relativieren.

Da hilft auf alle Seiten bezogen grundsätzlich nur, sich selbst manchmal zu hinterfragen und / oder den Standpunkt oder das Argument des anderen nachzuvollziehen - oder es zu versuchen..

Selbst wenn ich mich aber bemühe, so sehe ich ohne weitere Kontextinfos aber nicht wieso erschossene "PoC" pauschal Rassismus bedingen, so wie es einige Posts zuvor zumindest impliziert wurde.

Das ist ggf. aber auch eine Detailfrage für andere Themen (Threads).


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 12:29
Zitat von BruderchorgeBruderchorge schrieb:Das ist Bremen und im Emsland 2 Menschen durch Schüsse aus Polizeiwaffen verstorben sind ist doch gar nicht fraglich.

Diese werden aber per se in den Kontext rassistischer Polizeigewalt eingeordnet und zwar ohne Indiz. Das einzige was darauf hindeutet ist die Aussage der Kolumne ohne Quelle und das ist kein Indiz.
Diese zwei Taten sind ja nicht die einzigen die aufgezählt wurden und sie passen beim Thema Polizeigewalt einfach mit ins Bild.

Wenn dann noch dazu kommt das nur da. 3% der gegen Polizisten gestellten Anzeigen überhaupt vor Gericht landen darf man bei diesen Gewalteskalationen schon mal stutzig werden.
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83816478/polizeigewalt-warum-kaum-ein-beamter-im-dienst-verurteilt-wi...
Berlin: In Deutschland kommt es wohl deutlich häufiger zu Fällen von illegaler Polizeigewalt als bisher bekannt. Dem ARD-Politmagazin "Kontraste" und dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" liegen Forschungsergebnisse der Universität Bochum vor, wonach es jährlich mindestens 12.000 solcher rechtswidrigen Übergriffe durch Polizeibeamte gibt. Bisher war man von etwa 2.000 Fällen ausgegangen. Die Hochrechnung basiert auf einer Befragung mit mehr als 1.000 Betroffenen. Laut einem der Studienautoren, dem Kriminologen Singelnstein, kommen weniger als zwei Prozent der Fälle vor Gericht. Die geringe Aufklärungsquote liegt laut ihm vor allem an den Staatsanwaltschaften, die ihr Verhältnis zur Polizei nicht belasten wollten. Außerdem gebe es dort die Grundannahme, dass Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt in der Regel unberechtigt seien.
https://www.br.de/nachrichten/meldung/studie-geht-von-jaehrlich-12000-faellen-illegaler-polizeigewalt-in-deutschland-aus...
Zitat von BruderchorgeBruderchorge schrieb:Wenn du also weiterhin bei dieser Einordnung bleibst, fordere ich dich erneut auf eine Quelle mit nachvollziehbaren Indizien zu liefern.
Beleg du lieber das es in der Polizeiorganisation kein Problem mit Gewalt und Rassismus gibt angesichts der dargelegten Fälle und Studien.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 12:32
Zitat von WardenWarden schrieb:Mal auf die vlt. ungewollte Implikationen dahinter angesprochen. Darf ich nicht mehr be- oder erschossen werden, sobald ich "PoC" bin, oder was?
Vielleicht bist du einfach außerstande zu erkennen das es ein Problem innerhalb der Polizeiorganisation gibt mit nicht gerechtfertigter Gewalt und Rassismus. Es muss nicht immer beides gleichzeitig auftreten.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 12:37
offto @McMurdo

Wenn du gegen Polizei und Rettungskräfte hetzen willst, tue dies hier:

Polizeigewalt in Deutschland (Beitrag von Atrox) (für Deutschland)

oder hier:

Polizeigewalt (Beitrag von Tussinelda) (international)


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 13:16
Deutsche Gefängnisse gehören im Übrigen zu den sichersten Orten überhaupt.

2019 lebten in Deutschland ca. 83 Millionen Menschen, von denen im selben Jahr genau 939.536 starben.

Das heißt es starben in diesem Jahr 1,13% der Bevölkerung (Insassen).

Die Anzahl der Gefangenen und Verwahrten (geschlossener und offener Vollzug) betrug 2019 im Schnitt ca. 65.000.
Die Anzahl der in Haft Verstorbenen liegt bei ca. 150 (genaue Zahlen für 2019 liegen leider nicht vor, daher habe ich den Mittelwert der letzten 19 Jahre genommen).

Das heißt es starben 2019 ca. 0,23% der Häftlinge während der Haft.

Demnach ist das Risiko in Freiheit zu sterben fast 5 mal so hoch als im Gefängnis.

Offensichtlich rettet die Polizei viele Leben. :D


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 17:29
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Wenn du gegen Polizei und Rettungskräfte hetzen willst, tue dies hier:
Seit wann ist es Hetze wenn Missstände aufgezeigt werden. Die Vorfälle sind ja nicht von der Hand zu Weise wenn selbst schon Studien veröffentlicht werden die ein massives Problem erkennen wenn gerade mal 3% der Anzeigen gegen Polizisten überhaupt vor Gericht landen.
Wenn das Hetze ist...


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 17:38
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:wenn selbst schon Studien veröffentlicht werden die ein massives Problem erkennen
Zeig mir nur eine einzige Studie, in der von einem "massiven Problem" die Rede ist.

Und wenn ich von einer Studie rede, meine ich selbstverständlich eine wissenschaftliche Publikation, und keine linken Hetzschriften.
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:wenn gerade mal 3% der Anzeigen gegen Polizisten überhaupt vor Gericht landen.
... dann wird das wohl bedeuten, dass die Rechtslage in 97% der Fälle keine Anklage rechtfertigt.
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Seit wann ist es Hetze wenn Missstände aufgezeigt werden.
Nenne es von mir aus wie du willst, es gehört aber dennoch nicht in diesen Thread. Hier geht es um Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte!


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 17:52
BTT bitte!

Der Faden nennt sich: "Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte"

Über Polizeigewalt und vermeintliche Polizeigewalt kann man in anderen Threads diskutieren.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 17:52
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Zeig mir nur eine einzige Studie, in der von einem "massiven Problem" die Rede ist.
Wenn von mutmaßlich 12.000 Fällen illegaler Polizeigewalt nur 3% vor Gericht landen dann ist das ein massives Problem.
https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/unveroeffentlichte-studie--12-000-verdachtsfaelle-unrechtmaess...
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:.. dann wird das wohl bedeuten, dass die Rechtslage in 97% der Fälle keine Anklage rechtfertigt.
Was wahrscheinlicher ist :
Verantwortlich für die geringe Aufklärungsquote seien vor allem die Staatsanwaltschaften, die ihr Verhältnis zur Polizei nicht belasten wollten, sagt Singelnstein. Außerdem gebe es in den Staatsanwaltschaften die Grundannahme, dass Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt in der Regel unberechtigt seien. Das führe dazu, dass man eher selten Anklage erhebe.
https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/unveroeffentlichte-studie--12-000-verdachtsfaelle-unrechtmaess...
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Nenne es von mir aus wie du willst,
Du hast es Hetze genannt, nicht ich.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 17:54
Zitat von SuppenhahnSuppenhahn schrieb:BTT bitte!

Der Faden nennt sich: "Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte"

Über Polizeigewalt und vermeintliche Polizeigewalt kann man in anderen Threads diskutieren.
Ist ja schon gut. Sind halt zwei Seiten derselben Medaille.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 18:04
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Wenn von mutmaßlich 12.000 Fällen illegaler Polizeigewalt nur 3% vor Gericht landen dann ist das ein massives Problem.
Nein, ist es nicht.

1. Es existiert keine veröffentlichte Studie. Eins solche wurde gerade erst von der Bundesregierung beauftragt.

2. Die 12.000 sind geschätzte Verdachtsfälle! Nochmal zum mitdenken: geschätzt und Verdacht"

3. In rund 20 Fällen pro Jahr kommt es zu einer Verurteilung. Setze die mal in Relation zu den hunderttausenden Festnahmen jedes Jahr, dann bekommst du was im 0,xx Promille-Bereich, und das ist kein "massives Problem"!

Nochmal, zeige mir nur eine wissenschaftliche Studie, in der von einem massiven Problem gesprochen wird! Du wirst keine finden, weil es keine gibt.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 18:06
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Ist ja schon gut. Sind halt zwei Seiten derselben Medaille
Nein, sind es nicht.
Wenn irgend ein Idiot einen Feuerwehrmann, Sanitäter, Notarzt oder Polizisten angreift, dann geht im Regelfall die Gewalt NICHT von o.g. Personengruppe aus.

Ich bin jetzt seit über 30 Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr, ausser den fast schon alltäglichen Diskussionen mit Autofahrern, warum die Straße gesperrt ist, ob er nicht doch durchfahren darf, ob die Feuerwehr überhaupt zum Sperren der Straße berechtigt ist, etc. etc. hatten wir erst einen Fall, bei dem gegen die Einsatzkräfte tätlich vorgegangen wurde. Da wir wir meist in Überzahl sind und auch die Polizei schon vor Ort war, wurde der "Fall" schnell beendet, der Passant durfte in Handschellen im Polizeiauto abwarten bis der Unfall aufgenommen war.

I.d.R. sind uneinsichtige Passanten und Autofahrer schnell "beruhigt", meist reicht ein Funkspruch an die Einsatzleitung und anschliessende Durchsage des Autokennzeichens und eine Personenbeschreibung. Hilfreich ist oft auch die Ansage, dass die Missachtung der Weisungen zu einem Führerscheinentzug und saftiger Geldstrafe führen kann.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 18:09
@Suppenhahn

Hatten wir erst diese Woche wieder...

https://www.express.de/nrw/eskalation-bei-brand-in-nrw-feuerwehrleute-mit-eiern-und-kartoffel-beworfen-36894186

Der Mann fühlte sich durch den Lärm der Löscharbeiten gestört :D

Irgendwo hatte ich sogar gelesen, dass der Täter aus dem Haus geworfen hat, welches gebrannt hat. Wird wohl wieder eine Anzeige wegen Lärmbelästigung in die Statistik Einzug halten. :D


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 18:11
@Peter0167 : Ein klarer Hinweis auf maximale soziale Inkompentenz.


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Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte

24.06.2020 um 18:33
Zitat von SuppenhahnSuppenhahn schrieb:Nein, sind es nicht.
Wenn irgend ein Idiot einen Feuerwehrmann, Sanitäter, Notarzt oder Polizisten angreift, dann geht im Regelfall die Gewalt NICHT von o.g. Personengruppe aus.
Bei Feuerwehr, Sanitäter und Notarzt würde ich das auch mal unterstellen, bei denen spielt Gewalt gegen Personen im Job ja auch eher eine untergeordnete Rolle.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:2. Die 12.000 sind geschätzte Verdachtsfälle! Nochmal zum mitdenken: geschätzt und Verdacht"
Ich schrieb ja auch mutmaßlich,
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:3. In rund 20 Fällen pro Jahr kommt es zu einer Verurteilung. Setze die mal in Relation zu den hunderttausenden Festnahmen jedes Jahr, dann bekommst du was im 0,xx Promille-Bereich, und das ist kein "massives Problem"!
Solche Argumente sind an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Mit den gleichen Zahlenspielrn könnte man auch argumentieren: jedes Jahr werden 12.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ermordet, in Anbetracht von zig Millionen hier lebender Menschen mit Migrationshintergrund ist das aber ein Prozentsatz im Promillebereich,ergo es gibt kein massives Problem mit Morden an Migranten.


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