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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

3.501 Beiträge, Schlüsselwörter: Recht, Gleichberechtigung, Emanzipation, Feminismus, Pflicht

Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 16:34
Das hat nichts mit politischer Agenda, sondern mit der Gefahr von Gleichschaltung zutun, wie sie die Vergangenheit immer wieder aufwies. Natürlich gibt es Tendenzen, verursacht durch Hormone, wie durch die kulturelle Prägung aber die spielen nun Mal keine Rolle bei der Betrachtung des einzelnen Menschens bzw. sie sollten keine Rolle spielen, weil man ihm sonst sein individuelles Potential versagt. Was man sich bei Menschen aus unterschiedlichen Ethnien verbittet, sollte man sich erst Recht bei den Geschlechtern verbieten.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 16:53
SethSteiner schrieb:Was man sich bei Menschen aus unterschiedlichen Ethnien verbittet, sollte man sich erst Recht bei den Geschlechtern verbieten.
Ohne zu weit ins Off-Topic abgleiten zu wollen: auch zwischen Ethnien gibt es gewisse Unterschiede, die z.B. medizinisch relevant sein können. Sicher ein heikles Feld, das man nur mit einer Menge Fingerspitzengefühl beackern sollte, aber Ignoranz kann auch dort nicht die Lösung sein.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 16:53
Hacknslay schrieb:Frauen will man dabei jetzt helfen.
Männern nicht.
Das stimmt nicht, auch Männer können die Familienfreundlichen Maßnahmen nutzen. Es gibt ja auch einige Männer die das tun, leider nicht sehr viele, aber es fängt ja immer
Hacknslay schrieb:Fakt ist:
Wer was erreichen will beruflich, muss privat einiges zurückstellen.
Nicht jeder will Vorstandsvorsitzender werden. Es gibt auch Leute die ihren Traumjob haben und diesen gern weiter ausüben möchten auch mit Kindern, darum geht es mir.

Ich persönlich finde die ganzen Führungspositionen in der Wirtschaft sowieso nicht attraktiv, ich mag meine Freizeit :troll: Nun ja die Finanzwelt ist aber auch nicht mein Fall.
SethSteiner schrieb: aber die spielen nun Mal keine Rolle bei der Betrachtung des einzelnen Menschens bzw. sie sollten keine Rolle spielen, weil man ihm sonst sein individuelles Potential versagt.
´

Das können oder wollen viele einfach nicht sehen. Der Durchschnitt sagt über das Individuum gar nix aus. Es ist ja besonders für die Menschen schlimm die nicht dem Durchschnitt entsprechen und ihre Vorleiben unterdrücken müssen oder zu unrecht an sich zweifeln.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 17:03
@C8H10N4O2
C8H10N4O2 schrieb:Das stimmt nicht, auch Männer können die Familienfreundlichen Maßnahmen nutzen. Es gibt ja auch einige Männer die das tun, leider nicht sehr viele, aber es fängt ja immer
...natürlich können Väter auch all diese Mittel verwenden, jedoch von wem ist i.d.R die Rede wenn es um die Vereinbarung von Familie und Beruf geht?...weiß nicht ob es sich für dich anders "darstellt" aber i.d.R ist z.B. die Rede davon wie Frauen der Wiedereinstieg ermöglicht wird, dass Frauen unter Umständen als "Krankenersatz" einspringen sollen etc.? Glaubst du nicht es wäre sinnvoller auch die Männer und ihre Situation zu erwähnen bzw. beleuchten, anstatt sie als "zusatz" zu betrachten?


...in wie fern wird denn von jemandem nicht verstanden das es immer abweichungen von dem Durschnitt gibt?


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 17:10
@Solifuga
Eben darum habe ich die Ethnien auch erwähnt., natürlich gibt es zwischen menschlichen Gruppen physiologische Unterschiede. Sei es im Muskelaufbau, in der Größe, bei den Knochen, bei der Verarbeitung von Nährstoffen oder Ausschüttzung von Hormonen und vieles, vieles mehr. Das ist aber maßgeblich eben medizinisch relevant oder für die Bekleidungsindustrie aber für mich persönlich? Nur weil im Durchschnitt ein Chinese wie eine Sau isst, tut das ja nicht jeder, geschweige denn dass es jeder tut. Oder Asiaten vertragen bestimmte Dinge schlechter, was den einzelnen nicht vom Konsum abhält. Männer, Frauen, Schwarze, Weiße alle haben durchschnittliche und physiologische Unterschiede. Die sollten nur nicht zu Bewertungen und Vorurteilen verleiten. Bei Ethnien hat das eigentlich ganz gut geklappt, nur bei den Geschlechtern wehrt man sich noch mit Händchen und Füßen.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 17:30
SethSteiner schrieb:Bei Ethnien hat das eigentlich ganz gut geklappt, nur bei den Geschlechtern wehrt man sich noch mit Händchen und Füßen.
Und da sehe ich zumindest einen Teil des Problems darin, dass "die Feministen" es übertreiben. Forscher, die auf biologische Unterschiede hinweisen, kriegen ungeachtet der Fakten eins mit der Sexismuskeule übergebraten, dazu kommen Albernheiten wie das Gendern von Texten. Das alles macht es der Gegenseite nur einfacher, auch legitime Forderungen ins Lächerliche zu ziehen.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 17:32
@Solifuga

Das sind keine reinen albernheiten.
Man kann alles übertreiben, aber es spielt wirklich eine rolle, dass bestimmte sachen immer als männlich gesehen und gebraucht werden.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 17:41
Forscher kriegen zu Recht eins übergebraten, wenn sie schlechte Forschung betreiben und diesen Eindruck kriegt man immer dann, wenn einem wieder irgendeine dumme Studie in der Zeitung auffällt alà "Bewiesen, Frauen sind doch schlechtere Autofahrer!". Ich will damit gar nicht sagen, dass die Forscher alle zu Recht eins übergebraten kriegen, nur wenn sie Forschung so betreiben, wie sie von den Zeitungen rezipiert wird, DANN verdienen sie es. Ich zweifle etwas daran. Die biologischen Unterschiede werden gemeinhin anerkannt, es wird aber darauf hingewiesen, dass sie eben trotzdem nur geringfügig Einfluß auf das Individuum nehmen oder sogar komplett irrelevant sind. Es ist zwar schön, wenn männliches Gehirn im Durchschnitt einen Raum schneller oder besser verarbeitet als das einer Frau, nur interessiert das doch keine Sau, wenn die durchschnittswerte um wenige Prozent auseinanderliegen oder die Geschwindigkeitsunterschiede im Millisekundenbereich liegen, nur als hypothetisches Beispiel. Solche Erkenntnisse müssen eben auch richtig interpretiert werden, sonst funktioniert es nicht. Wen interessiert es eben, ob der Asiate eine gewisse Unverträglichkeit hat, wenn das Produkt von ihnen trotzdem immer häufiger angefordert wird? Oder dass eine Frau im Prinzip in bestimmten Bereichen schlechter ist, wenn hier und da dann aber trotzdem eine die gleiche oder sogar bessere Leistung erzielt? Oder wenn es im Alltag dann sogar gar keine Rolle spielt? Ich kann mir nur wiederholen aber kein anständiger Feminist oder Egalitarier steht der Wissenschaft im Weg oder will die ganze Sprache ändern.

Die Extremisten, die das tun, die sind allerdings ein wahres Problem.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 17:53
SethSteiner schrieb:Die Extremisten, die das tun, die sind allerdings ein wahres Problem.
...in diesem Zusammenhang ganz interessant was in den nördlichen Ländern versucht wird...-.-....(Seite 35):

http://www.nrk.no/contentfile/file/1.10947191!reform.pdf


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 18:34
shionoro schrieb:Man kann alles übertreiben, aber es spielt wirklich eine rolle, dass bestimmte sachen immer als männlich gesehen und gebraucht werden.
Das ist aber eher eine Folge der Gegebenheiten als ihre Ursache.
SethSteiner schrieb:Solche Erkenntnisse müssen eben auch richtig interpretiert werden, sonst funktioniert es nicht.
Klar, es drängt sich nur der Eindruck auf, dass in vielen Fällen schon deswegen draufgehauen wird, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf, ohne sich mit den Argumenten im Einzelnen zu befassen. Ich stimme dir auch zu, dass seriöse Feministen sich dort nicht einreihen werden. Leider sind diejenigen, die es tun, lauter als der Rest, und das prägt das Bild der gesamten Bewegung in der Öffentlichkeit.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 23:35
@Chtun
Ich finde es natürlich gut, dass Frauen die Wahl haben. Jedoch ist traurig, dass heutzutage Frauen, die gerne Hausfrauen sind, regelrecht diskriminiert werden. Ich denke Emanzipation bedeutet die Wahl zu haben. Ich finde eine traditionelle Rollenverteilung gut. Ich finde es schön, wenn die Frau sich um das Haus und die Kinder kümmert. Wenn man einen Mann hat der das nicht falsch ausnutzt etc. fühlt Frau sich ja auch nicht unterdrückt usw. Ich denke es ist sehr schön, wenn die Kinder warme Mahlzeiten bekommen und die Mutter und Frau Zuhause ist. Ich finde auch dass manche Frauen einfach nicht für eine Karriere gemacht sind und deswegen nicht als "faul" oder "nicht schlau genug" bezeichnet werden sollten. Ich finde so eine Rollenverteilung einfach schöner.


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universum1
ehemaliges Mitglied

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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

30.03.2013 um 23:55
SethSteiner

cool was du da so schreibst....sehr gerecht!


übrigens....das gehirn von ein mann wiegt zwa mehr....aber frauen haben in gehirn 11% mehr neuronen. also wenn jemand versucht/denkt das ein mann mehr "kann"...finde ich das falsch.

generell sind männer und frauen GLEICH !

ich kenne ein mann der sich GENERELL wie meine beste freundin verhält ! sowas ist auch keine ausnahme .

das system macht eher ein unterschied zwieschen uns alle.....egal ob mann/frau...reich/arm usw !
die meisten spielen das system leider mit....

WIR SIND ALLE MENSCHEN....DAS SOLL SCHON ALLES SAGEN


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:21
@Mema
Mir fällt keine besondere Diskriminierung von Hausfrauen auf, kann mir aber gut vorstellen, warum man auf sie hinab schaut. Es könnte vielleicht daran liegen, dass sie unproduktive, parasitäre Mitglieder der Gesellschaft darstellen. Das ist absichtlich so hart ausgedrückt, denn eine Hausfrau nach Definition, tut ja nichts anderes als zu werfen und sich dann eben um das Haus zu kümmern. Das heisst, ihre gesamte Arbeitsleistung geht einzig und allein in den Haushalt, nirgendwo anders hin. Und das führt oder führte zu mehreren Problemen. Einerseits die Vorbildfunktion, ein Mädchen sollte ihr nacheifern also nichts lernen, sich nicht kreativ betätigen, nichts arbeiten, einfach nur einen Mann finden der sie und ihre Kinder ernähren kann. Andererseits wird die Rolle des Mannes stark eingeschränkt. Für ihn gibt es nichts zutun, er ist am Haushalt nicht beteiligt, denn er arbeitet ja schon und will sein Essen auf den Tisch haben. Mit den Kindern hat er auch nicht viel am Hut, die Mutter ist ja für sie da. Emanzipation sollte daher keinesfalls bedeuten die Wahl zu haben, es sei denn das träfe auch auf den Mann zu. Denn sonst wäre es ja purer Sexismus. Diese Rollenverteilung hat schlichtweg das Problem, dass Rollen etwas unmenschliches sind.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:30
@SethSteiner
Wieso ist eine Hausfrau kontraproduktiv? Wenn sie für das Wohlergehen ihres Mannes und ihrer Kinder sorgt und nicht für die des Staates oder irgendwelchen möchtegern modernen Rollen nacheifert. Ich denke nicht, dass eine Hausfrau ein schlechtes Vorbild ist. Ich finde es gibt nichts Schöneres als eine Mutter die Zuhause ist wenn die Kinder von der Schule kommen- ihnen Aufmerksamkeit schenkt und zeigt wie wichtig es ist Zeit für einander zu haben.
Kinder, welche den Schlüssel um den Hals bekommen und sich dann nach der Schule eine Fertigpizza machen sollen sind traurig.
Wieso wird es denn mehr angesehen wenn eine Frau nie Zuhause ist- sich nicht ausreichend um die Familie kümmert- aber Karriere macht?
Sagt ja keiner, dass eine Frau sich nicht anders auch verwirklichen kann oder der Mann nicht auch mal kochen darf.


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Helenus
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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:38
Die systematische Unterminierung des traditionellen Frauen- und Menschenbildes führt zwangsläufig zu einem (um es neutral auszudrücken) "Wandel" des Gesellschaft. Ob dieser Wandel auf lange Sicht positiv zu bewerten sein wird bleibt abzuwarten.

Schon heute sehen wir die ersten Ausläufer dieser Bewegung: die Kindererziehung wird an Kitas und Tagesmütter "outgesourct", Frauen dringen in ehemals männliche Domänen vor, Frauen studieren.


An allen Ecken und Enden werden Missstände angeprangert, denen Frau heute begegnet. Die Kirche im Dorf zu lassen wäre manchmal klüger...


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:48
SethSteiner schrieb:Das heisst, ihre gesamte Arbeitsleistung geht einzig und allein in den Haushalt, nirgendwo anders hin
Falsch, sie geht in die Familie, Kinder werden fürsorglicher erzogen und nicht mit aufgewärmten Frass abgespeist.
SethSteiner schrieb:Einerseits die Vorbildfunktion, ein Mädchen sollte ihr nacheifern also nichts lernen, sich nicht kreativ betätigen, nichts arbeiten, einfach nur einen Mann finden der sie und ihre Kinder ernähren kann.
Eine gute Mutter zu sein ist kein Vorbild? und seit wann können Hausfrauen nicht kreativ sein?

Nichts arbeiten? In dir steckt ja ein echter Chauvi, hätt ich nie gedacht ;)
SethSteiner schrieb:Andererseits wird die Rolle des Mannes stark eingeschränkt. Für ihn gibt es nichts zutun, er ist am Haushalt nicht beteiligt, denn er arbeitet ja schon und will sein Essen auf den Tisch haben. Mit den Kindern hat er auch nicht viel am Hut, die Mutter ist ja für sie da
Wieso das? Was wenn beide arbeiten? Dann kommt der Mann auch heim und hat die selbe Zeit sich um die Kinder zu kümmern.

Du schreibst immer was von Gleichberechtigung und Emanzipation. Aber jetzt wird eines klar, für dich ist eine Frau nur dann gleich viel wert, wenn sie sich euren neuen modernen Regeln beugt.

Nämlich dann wenn sie das tut was ihr so lange verwehrt blieb, arbeiten und leben wie ein Mann es bis jetzt tat.

Nur dann ist sie eine gute Frau, nicht wenn sie unproduktiv ist und sich banal um Kinder und Familie kümmert. Das sollen fremde machen, während Mami sich den tollen Feministenforderungen beugen soll.

Nettes Frauenbild hast du da.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:55
@Helenus
Helenus schrieb:Schon heute sehen wir die ersten Ausläufer dieser Bewegung: die Kindererziehung wird an Kitas und Tagesmütter "outgesourct", Frauen dringen in ehemals männliche Domänen vor, Frauen studieren.
Ersteres ist sicher diskussionswürdig, aber was ist so schlimm daran, dass Frauen studieren oder sich in "Männerberufen" verwirklichen? Nicht jede Frau ist die geborene Mutti, manche können sich als Handwerkerin, Politikerin oder Wissenschaftlerin viel effektiver in die Gesellschaft einbringen. Es macht doch keinen Sinn, denen Steine in den Weg zu legen, nur weil sie nicht dieselben Geschlechtsteile wie ihre männlichen Kollegen haben.


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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:57
Ist im Prinzip doch gar keine Geschlechterfrage.
Menschen sind heutzutage nur noch Produktionsfaktoren, egal ob Mann oder Frau. Wer kein Geld erwirtschaftet, ist im turbokapitalistischem System nichts wert.

Da das Humankapital eh in Überproduktion vorhanden ist, ist es auch wurscht, wie Kinder grosswerden - es wird immer genug geben, die noch zu was taugen.


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Helenus
ehemaliges Mitglied

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Emanzipation der Frau über das Ziel hinausgeschossen?

31.03.2013 um 00:59
@Solifuga


Ich halte das persönlich immer noch für eine "Geschmacksfrage". Es mag Menschen geben, die bei gleicher Qualifikation, die man ja per se nicht absprechen kann, mehr "Vertrauen" in die Ausübung männlicher Tätigkeiten haben, wenn sie eben auch von Männern ausgeführt werden.

Auch wenn es irrational sein mag - de gustibus non est disputandum.


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31.03.2013 um 01:55
@Mema
Ich sagte nicht kontraproduktiv, ich sagte nicht produktiv. Weder Mann, noch Kind brauchen eine Frau und Mutter, in dieser Rolle. Kitas und Tagesmütter leisten einen hervorragenden Job, haben sie auch schon zu Urzeiten getan, denn dieses System ist nicht neu, das gab es vermutlich schon in der Steinzeit. Es geht auch nicht um das Wohl des Staates, sondern darum, dass eine Frau ein Leben hat, dass sie handelt und es selbst gestaltet und dabei die Gesellschaft nun mal auch profitiert. Ein Individuum, dass nichts produziert, sich um nichts kümmert, nichts erschafft, wird gemeinhin als lästig und negativ empfunden. Aber bei einer Hausfrau, möchte manch einer, dass man das doch bitte akzeptiert. Gleichzeitig kommt man dann mit Behauptungen alà, das Kind das nach Hause kommt und sich eine Fertigpizza macht wäre traurig oder das wäre eine traurige Situation, obwohl ja einerseits bei Möglichkeit a) der Vater da sein könnte oder b) das Kind eben schlichtweg etwas Selbstständigkeit lernt oder c) gar nicht nach Hause kommt, weil es mit Freunden spielt. Kinder brauchen nicht die ganze Zeit begluckt zu werden, sie haben schließlich auch ein Leben und in dem gibt es Eltern auch noch wenn sie arbeiten. Die Arbeitszeit beträgt am Tag ja gemeinhin immer noch 8 und nicht 24 Stunden.

@insideman
Eine Frau ist auch noch in der Familie, wenn sie arbeitet, wie ich gerade gesagt habe. Auch ein Mann ist das und du ignorierst, dass ich genau den Punkt Mann nicht vernachlässigt sondern mitgenommen habe, der ja auch Hausmann sein könnte. Wenn man den wegnimmt, bleibt aber eben nur noch Hausfrau übrig. Warum sollte eine Hausfrau Kinder fürsorglicher erziehen? Weil sie immer da ist? Nicht mal Kinder sind immer da also ziemlicher Nonsens. Und klar, bei arbeitenden Personen gibt es natürlich nur aufgewärmten Frass. Die Hausfrau ist Köchin und Bäckerin in einem, da gibt es alles nur aus dem Ofen, die Tiefkühltruhe wird nur dazu benutzt, frische Sachen einzulagern um sie zu kochne, niemals für Pizzen. Hausfrau hat mit guter Mutter auch nichts zutun. Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und wie "keine Arbeit" aussieht, habe ich denke ich auch dargestellt, nirgends steht sie würde keine Hausarbeit verrichten.
Emanzipation ist Gleichberechtigung. Punkt. Wenn die einzigen Optionen Hausfrau oder Karrierefrau ist und der Hausmann dabei ausgenommen wird, ist das keine Emanzipation sondern Sexismus.

Und ja, mein Frauenbild ist sehr nett, denn sie werden nicht anders behandelt als ein Mann.


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