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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

11.03.2016 um 13:08
@Intemporal
Jup, das sehe ich auch so. Und deshalb hab ich auch noch nie LSD, Pilzen etc. ausprobiert. Da habe ich einfach zu viel Angst. Aber das muss halt jeder selber wissen und dann wäre es ungemein praktisch, wenn man eine gute Beratungsstelle hätte, an die man sich wenden könnte.
Intemporal schrieb:Aber naja.. diese verrückten Wissenschaftler machens halt auch vor :troll:
Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass Aufklärung (trifft jetzt nicht unbedingt auf Albert zu) öfter mal mit Anleitung-zum-Drogennehmen verwechselt wird. Nicht umsonst nehmen die entsprechenden Internetseiten in ihrem Disclaimer auf, dass es das eben NICHT ist.
Mein Freundeskreis ist ziemlich gemischt und beinhaltet natürlich auch Leute, die absolut gar nichts mit Drogen am Hut haben. Und ich trau mich kaum, da offen drüber zu sprechen. Selbst wenn es "nur" um Gras geht. Ist doch total schräg eigentlich!
Das scheint wohl eher das Ziel der Drogenprohibition zu sein @so.what

Ich kann mich noch daran erinnern, was für ein Bohei es gab, als hier in der Stadt ein Spritzen-Automat für die Junks aufgehängt wurde. Ist ja auch furchtbar... sollen die halt ihre Spritzen auskochen, sind doch selber Schuld an ihrer Sucht, da können sie sich ruhig mal was anstrengen.
Also bei solchen Meinungen kann ich nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen!
so.what schrieb:ich glaube viele wären überrascht wenn sie wüssten, wie oft sie im Alltag auf "Drogis" treffen und es zu merken.
:D In der Tat! Dann würde man auch sehen, dass man nicht automatisch sein Leben verkackt, weil man sich ab und an mal ein Tütchen reinraucht.


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11.03.2016 um 13:13
groucho schrieb:Und?
Hat das irgendwer behauptet?
Nein. Dies ist auch nicht notwendig, als daß ich es nicht trotzdem anmerken könnte. Denn bei manchen Drogen hat man es selbst in der Hand, wie man damit umgeht - und bei manchen eben nicht. Klar kann man auch die Kontrolle über seinen Alkoholkonsum verlieren, und du hast auch völlig recht damit, daß es eine gefährliche Volksdroge ist. Jedoch wird nicht jeder, der mal am Wochenende einen trinken geht, potentielles Suchtklinik-Opfer. Wenn das so wäre, wären nämlih 90% der Leute schon eingewiesen.

@rooky

Ja wie geschrieben trinke ich Sonntags definitiv nie ein Bier. Weiß gar nicht so genau, warum. Darüberhinaus kommt es auch unter der Woche vor, daß ich keine Zeit oder Keine Lust auf in Feierabend-Bierchen habe.
Ich bin sogesehen eher nikotinsüchtig, denn das Rauchen kann ich leider nicht so ohne Weiteres sein lassen...
Intemporal schrieb:Zwischen Alkohol und Meth gibt es noch so vieles mehr.. Man muss ja nicht gleich vom Extremsten ausgehen.
ich habe bewußt dieses extreme Beispiel gewählt, da dieses Zeug nunmal bekannt dafür ist, daß es einen sofort abhängig macht.


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11.03.2016 um 13:20
@brunhildeb
Die Giftigkeit von LSD ist ansonsten eher gering. Die tödliche Dosis wird beim Menschen auf etwa 14 000 Mikrogramm geschätzt. Ein Trip enthält in der Regel zwischen 1 und 150 Mikrogramm LSD.
Das heißt du müsstest dir ca 140 Pappen gönnen :D
Also ist schon seeeehr unwahrscheinlich an LSD zu sterben


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11.03.2016 um 13:23
@brunhildeb
brunhildeb schrieb:Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass Aufklärung (trifft jetzt nicht unbedingt auf Albert zu) öfter mal mit Anleitung-zum-Drogennehmen verwechselt wird.
Ja, leider ist dem oft so.

Die Leute müssen sich einfach dessen bewusst sein, dass sie beim Konsumieren ein Risiko eingehen. Dieses können sie nur vernünftig abwägen, in dem sie gescheit aufgeklärt werden und das gestaltet sich eben schwierig durch die Prohibition. Andererseits lassen sie sich durch die Prohibition auch nicht davon abhalten, zu konsumieren.


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11.03.2016 um 18:34
kamekaze schrieb:Also ist schon seeeehr unwahrscheinlich an LSD zu sterben
Um diese Substanz wurde jahrelang ein Mysterium aufgebaut. Ich habe seinerzeit viele Geschichten gehört, von denen ich bis heute nicht weiß, ob sie der Wahrheit entsprechen. Zumindest was die körperlichen Schäden oder die Suchtgefahr anbelangt, ist LSD eine zu vernachlässigende Droge. Ersteres trifft da viel mehr auf diverse Pflanzen wie Stechapfel, Tollkirsche oder die Engelstrompete zu, deren Inhaltsstoffe ebenfalls halluzinogen wirken. Denn da besteht eine hohe Gefahr von Vergiftung bis hin zum Tode. Gilt auch für Pilze.

Bei LSD ist das Setting -wie bei vielen anderen Substanzen- das entscheidende. Jeder, der sich daran wagt, sollte dem mit Respekt begegnen, da hier sehr unklar ist, wie der einzelne Konsument reagiert. Das kann von einem sehr angenehmen Rausch bis hin zum bösen Horrortrip reichen. Für emotional instabile oder sensible Menschen bzw. für Menschen mit gewissen Vorerkrankungen ist das meiner Erfahrung nach eher nichts.


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11.03.2016 um 18:46
@brunhildeb
brunhildeb schrieb:Ich kann mich noch daran erinnern, was für ein Bohei es gab, als hier in der Stadt ein Spritzen-Automat für die Junks aufgehängt wurde. Ist ja auch furchtbar... sollen die halt ihre Spritzen auskochen, sind doch selber Schuld an ihrer Sucht, da können sie sich ruhig mal was anstrengen.
Mittlerweile gibt es Fixerstuben, in denen die Konsumenten saubere Nadeln erhalten und sogar innerhalb der Räumlichkeiten konsumieren dürfen - Frankfurt ist da ein Beispiel. Absurd ist jedoch, dass die Abhängigen den Stoff weiterhin auf der Straße kaufen müssen. Soweit ich weiß, kann man den Stoff in Frankfurt immerhin untersuchen lassen, um festzustellen, wie hoch der Reinheitsgehalt ist und was sich darin sonst noch befindet. Medizinisches Notfallpersonal ist da meines Wissens nach auch vor Ort. Das ganze kommt den Süchtigen wenigstens etwas entgegen und bietet eine gewisse Sicherheit.


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11.03.2016 um 19:40
Grymnir schrieb:Jedoch wird nicht jeder, der mal am Wochenende einen trinken geht, potentielles Suchtklinik-Opfer. Wenn das so wäre, wären nämlih 90% der Leute schon eingewiesen.
Ist bei Marihuana nicht anders und nun?

Kommen wir doch wieder zu der Gefahr für Mensch und Gesellschaft.
Wollen wir über Kneipenschlägereien, Autounfälle oder Alkoholvergiftungen reden?
Alles Dinge für die man kein Alkoholiker zu sein braucht.

Oder wollen wir gleich an den richtig harten Stoff, die Alkis und ihre gesundheitlichen Probleme mal mit denen von Hardcore-Kiffern vergleichen?


Ich habe auch mal zwei Jahre mit einem zusammengelebt, der zuerst ein Junkie (also heroinabhängig) war und dann mit Alkohol substituiert hat.

Würde ich mal gezwungen sein, mit einem Junkie oder einem Alki zusammen zu wohnen un dich hätte die Wahl, dann würde ich ohne eine Sekunde zu zögern jedesmal den Junkie wählen.


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11.03.2016 um 19:48
@groucho
Mutig! Dabei weiß man doch, dass die ihre Ommas verkaufen und die Pest ins Haus bringen. Sieht man doch immer wieder in den Medien.

Ne, ernsthaft. Sobald die Leute wissen, dass du ein "Junkie" bist, kannste dich glücklich schätzen, wenn sie noch mit dir reden. Vom "Handgeben" beim Begrüßen etc. ganz zu schweigen. Nein, so reagiert nicht jeder. Sieht man ja an dir. Aber doch leider sehr viele...man ist dann dann meist nur noch der Junkie, nicht mehr Mensch XY.


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11.03.2016 um 22:30
@Aldaris
In den von dir genannten Nachtschattengewächsen ist scopolamin, ein Stoff welcher nicht böser sein könnte.
Muskellähmungen führen da schnell zum Versagen des Herz oder der atemmuskel.
Gleichzeitig macht es die Leute zu wolkenlosen Zombies und setzt sie auf einen Tripp in dem sie denken dass sie nüchtern sind.
Das ist ein gaaaanz anderes Kaliber als LSD :D
Bei Pilzen muss ich dir auch Recht geben, kommt natürlich auch auf den Pilz drauf an aber es sind alle toxisch und die Dosierung kann man schwer einschätzen.
Bei einem Fliegenpilz kann der Inhaltsstoff bis zu 500% von Pilz zu Pilz variieren, also ein Pilz kann so stark wie 5 sein.
Aber bei Pilzen hat man das Glück dass sie der Körper relativ schnell dagegen wehrt, entweder mit Erbrechen oder mit Durchfall ect, deshalb hat man dort auch noch eine kleine Toleranz


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11.03.2016 um 22:34
*willenlosen, drecks autokorrektur :D


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11.03.2016 um 22:35
Was mich interessieren würde.. Wurde schon mal jemand von euch von der Polizei mit Drogen gepackt?


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11.03.2016 um 22:53
Zu meinen besten Zeiten bin ich mal mit 'nem ordentlichen Packen Amphe auf dem Moped durch die Gegend gefahren und wurde gegen Ein Uhr nachts von einer Streife angehalten. Das war haarscharf. Mich hat es aber nie erwischt. Ich war immer vorsichtig und unscheinbar. Außerdem war ich seltener mit großen Mengen unterwegs.


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12.03.2016 um 09:38
@kamekaze
Challenge accepted :troll: Nee, mal im Ernst: Das Risiko an einer LSD-Vergiftung zu sterben, ist zwar viel geringer als bspw. bei Hero, aber eine Überdosierung muss ja nicht gleich im Tod enden. Ein richtig fieser Horrortrip, der nicht aufzuhören scheint, muss die absolute Hölle sein... Daher ist gute Beratung, wie bei allen anderen Drogen auch, sehr wichtig ;)
Intemporal schrieb:Die Leute müssen sich einfach dessen bewusst sein, dass sie beim Konsumieren ein Risiko eingehen. Dieses können sie nur vernünftig abwägen, in dem sie gescheit aufgeklärt werden und das gestaltet sich eben schwierig durch die Prohibition. Andererseits lassen sie sich durch die Prohibition auch nicht davon abhalten, zu konsumieren.
Sign!

@Aldaris
Ja, die Fixerstuben gibt es hier auch schon länger und der erste Automat wurde hier, glaub ich, Anfang der 90er aufgestellt. Aber irgendwie war es mit den Automaten für die Leute plötzlich präsenter, vielleicht weil man jeden Tag dran vorbei läuft, wenn man zum Bahnhof geht? An der Stube steht zwar auch "Hilfe für Suchtkranke, Verein xy", aber das kann man eher ausblenden, gerade wenn man sich selten in den entsprechenden Vierteln aufhält...

Gibt es in Hamburg nicht ein Projekt, wo es Junks ermöglicht werden soll saubern Stoff in den entsprechenden Einrichtungen bei entsprechender ärztlicher Betreuung zu beziehen?
Ah, hier ein Link dazu: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/diamorphin-ambulanzen-politiker-fordern-mehr-heroin-auf-kassenkosten-a-876737....
Es wird Diamorphin (synth. Heroin) auf Rezept rausgegeben. Nicht nur in HH, auch in FFM, Köln und weiteren Städten. Teilweise soll das recht erfolgreich sein:
Dabei seien die Erfolge beeindruckend. "Die Lebensqualität steigt, der Gesundheitszustand verbessert sich, die soziale Situation wird stabiler." Die für Opiatkonsum typischen Angst- und depressiven Störungen könnten zudem besser behandelt werden.


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12.03.2016 um 09:40
@Freistossspray
:) Ich hab zwar in den seltensten Fällen was dabei und dann auch "nur" Gras, aber wahrscheinlich könnte ich es ohne Probleme. Sehe einfach zu seriös aus :troll:


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12.03.2016 um 09:54
@Freistossspray
Zu meiner Konsum Zeit aus den aussichtslosesten Lagen entkommen, also ne Menge Glück gehabt.
Witziger Weise werde ich momentan häufiger von dem Zoll oder der Polizei kontrolliert als damals.
Weiß selber nicht genau warum


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12.03.2016 um 10:52
@brunhildeb
Noch was das Risiko ist egal mit welcher droge abgesehen von gras sehr gering.
Stell dir mal vor du würdest die 140x fache Menge an Alkohol trinken oder MDMA oder Kokain oder Nikotin, dh wärst hinüber


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12.03.2016 um 11:00
Oraler Konsum ist allerdings nicht so gefährlich wie intravenöser Konsum oder Inhalation/Rauchen (Nasal ist so 'n Mittelding). Wenn der Stoff einmal im Blut ist, bekommt man ihn nicht mehr raus. Beim oralen Konsum von Alkohol beispielsweise kann man zur Not noch den Magen auspumpen. Wird natürlich schwierig, wenn man sich wie manch ein Alkoholiker die geschüttelte Bierpulle in den Anus schiebt.


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13.03.2016 um 23:24
groucho schrieb:Wollen wir über Kneipenschlägereien, Autounfälle oder Alkoholvergiftungen reden?
Wie bereits erwähnt macht die Dosis das Gift. Die von dir genannten Sachverhalte treten bei maßvollem Alkoholkonsum nun mal nicht häufiger auf.


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14.03.2016 um 06:50
brunhildeb schrieb:Gibt es in Hamburg nicht ein Projekt, wo es Junks ermöglicht werden soll saubern Stoff in den entsprechenden Einrichtungen bei entsprechender ärztlicher Betreuung zu beziehen?
Mein Vater arbeitet in einer solchen Einrichtung in Bonn, scheint wohl alles recht gut zu laufen. Abhängige in diesen Massnamen werden z.B. kaum noch kriminell, dosieren nicht mehr über und lassen die Finger von anderen Drogen (wer high da ankommt kriegt nämlich nix).
Teilweise kriegen die auch wieder Jobs, wobei hier halt das Problem ist das die dreimal am Tag losmüssen um sich ihren Schuss zu setzen, mag halt auch nicht unbedingt jeder Arbeitgeber.


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14.03.2016 um 07:20
Grymnir schrieb:Wie bereits erwähnt macht die Dosis das Gift.
Das gilt für alle Gifte, nicht nur für Alkohol.
Doch alles legalisieren?


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