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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

5.243 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Gesetze, Stadt, Konsum, Cannabis, Abhängigkeit, Rauschgift, Volker Beck

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

01.02.2017 um 10:36
@brunhildeb

Klingt auf jeden Fall recht vielversprechend. Vielleicht ziehe ich auch so ein Ding in Betracht, wenn ich mich endlich zum Aufhören entschließe.
Schaden kann es auf jeden fall nicht (zumindest nicht mehr als normale Kippen).


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

02.02.2017 um 07:57
@Grymnir
Hat eigentlich nur Vorteile gegenüber Kippen ;) Ist halt auch toller Spielkram. Bei vielen Akkuträgern kannste ein Firmwareupdate machen, dir dein bevorzugtes Dampfprofil anlegen, ein Logo fürs Display designen und die Spulen kannste auch selbst wickeln.
Unschädlich ist es sicher nicht, aber schlimmer als Zigaretten auch nicht, denk ich.

Wie lange rauchst du schon?


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

02.02.2017 um 23:07
brunhildeb schrieb:Bei vielen Akkuträgern kannste ein Firmwareupdate machen, dir dein bevorzugtes Dampfprofil anlegen, ein Logo fürs Display designen und die Spulen kannste auch selbst wickeln.
Naja, Hauptsache es qualmt, da brauche ich nicht notwendigerweise ein Logo drauf^^

Ich rauche seit ca 14 Jahren, ungefähr ne halbe Schachtel am Tag. Bei Bierkonsum steigert sich das natürlich ab und an.


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DGT
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 00:30
Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr erst sehr unregelmäßig und später stetig gekifft. 
Ich bin in einer nicht sonderlich ansprechenden Ecke in Düsseldorf aufgewachsen und kam daher sehr früh in Berührung mit Drogen. Zu dieser Zeit war es ziemlich schwierig draußen einen Jugendlichen zu finden, der nicht kiffte. So kommt's eine zum anderen.


In den ersten 2-3 Jahren war es witzig, entspannend und hat ziemlich gut getan. Ich hab unregelmäßig gekifft, in wöchentlich-monatlichen Abständen. 

Allerdings fing die duftende Mary Jane damit an bedeutsamer zu werden. Nach und nach drehte sich immer mehr um Gras. Bei mir, bei meinen Kollegen - immer das Gleiche. Man trifft sich draußen und es wurde etwas aufgetrieben. Später haben wir selbst verkauft, um unseren Bedarf zu decken.  Ging zum Glück gut. 

Irgendwann war ich so weit, dass ich direkt nach dem Aufstehen ein, oder zwei Köpfe rauchte. Ich war 24/7, von morgens bis abends, stoned. Einige Monate lang hab ich alles nur durch dunkelrote Augen erlebt. 

Man KANN abhängig von Gras sein. Ich war's. 

Natürlich führt man bei so einem Konsum kein all zu erfülltes Leben. Ich kam in meinem Leben nicht weiter - vergaß/verlernte viel zwischenmenschliches - bekam Depressionen. Ein Teufelskreis. Dadurch, dass es mir schlecht ging, wollte ich kiffen. Aber durch's kiffen ging's mir nur noch viel schlechter. 

Ich habe Psychosen bekommen. Äußerte sich dadurch, dass ich z.B nicht mehr alleine einkaufen konnte, weil ich dachte alle Menschen beobachten mich. 
Oder ich lag todes stoned im Bett und habe Angst vor meinem Kater bekommen. Hatte das Gefühl er ist vom Teufel besessen.. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich mir das wirklich nur eingebildet habe. :D 

Ich war schon immer zu stolz, um eine Therapie zu machen. Hätte ich generell machen sollen - nicht nur wegen Dope. Aber ich war mir bewusst darüber, dass ich der Einzige bin, der mich da raus holen kann. 

Als ich den Entschluss dazu gefasst habe, komplett aufzuhören, hab ich noch annerthalb Jahre gebraucht. Es war wirklich extrem schwer. 


Ich bin jetzt 23 und habe seit knapp zwei Jahren nicht mehr gekifft. Und werde es nie wieder.



Ich denke nicht, dass Gras bei jedem so wirkt, wie bei mir. Aber typische Verhaltensmuster und Smptome habe ich oft beobachtet. Äußere Umstände sind von sehr großer Bedeutung. Ich in meinem Fall habe es vollkommen unterschätzt. Wenn ich daran zurück denke wie oft ich Gras damals gut geredet habe.. Naiv. 

Auch wenn es sehr viel kaputt gemacht hat, haben diese Erfahrungen mich stärker gemacht. 
Mittlerweile habe ich kein Verlangen mehr danach, im Gegenteil, habe eher eine Abneigung entwickelt. 
Wenn mein Mitbewohner neben mir raucht, macht mir das gar nichts mehr aus. 



Vielleicht kann ich dem Ein oder Anderen ja damit die Augen öffnen. (:


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 00:42
Ohne Drogen geht doch praktisch gar nicht.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 08:12
@Grymnir
Naja, das ist ja noch eine moderate Menge. Und das mit dem Bier kenn ich - da fällt es mir auch am schwersten bei der Dampfe zu bleiben.
Schon irre, wie stark Sucht & Gewohnheit sind. Zigaretten sind eigentlich echt ziemliche Arschlöcher!



 
DGT schrieb:Irgendwann war ich so weit, dass ich direkt nach dem Aufstehen ein, oder zwei Köpfe rauchte.
Einer meiner Verflossenen hat sich damals, als wir so 16/17 waren, nachts um 3 immer den Wecker gestellt, um einen Kopf zu rauchen. Zu der Zeit irgendwie normal... heute kann ich nur noch die Hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn ich daran denke :D
Schön, dass du mit dem Kiffen aufgehört hast und es dir ohne besser geht @DGT


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 16:10
DGT schrieb:Ich denke nicht, dass Gras bei jedem so wirkt, wie bei mir. Aber typische Verhaltensmuster und Smptome habe ich oft beobachtet.
Jap. Paranoia ist eine typische Begleiterscheinung von exzessivem Cannabiskonsum.
Ich konnte das zwar selbst nie nachvollziehen - dafür rauche ich zu unregelmäßig, aber bei Freunden und Bekannten, die über Jahre hinweg täglich gekifft haben wie irre, konnte ich diese Verhaltensmuster auch beobachten.

Allein deshalb, werde ich es mir nie angewöhnen, täglich/regelmäßig zu kiffen. Das wirkt schon ziemlich abschreckend.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 16:59
Intemporal schrieb:aber bei Freunden und Bekannten, die über Jahre hinweg täglich gekifft haben wie irre, konnte ich diese Verhaltensmuster auch beobachten.
Ich will nicht bestreiten, dass es das gibt, aber keiner der mir bekannten langjährigen (und wir reden hier von 20 und mehr Jahren) Kiffer ist paranoid geworden.

Es mag also eine typische Begleiterscheinung sein, aber sicher keine die jeden oder auch nur viele trifft.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 18:59
rooky schrieb: OB ihr schon einmal Drogen genommen habt. Oder ob bei euch ein Reiz da steht.
 
Ja, ich hab schon mal probiert, allerdings ist es schon etliche Jahre her.
Ich habe gekifft, hat mir nichts gebracht, weder Glücksgefühle noch Lachflashss  noch das Bedürfnis
es noch mal tun zu müssen.
Ich habe Koks genommen. Aus einer Laune heraus bei nem Freund, bei ner Party.
Hab mir das weisse Zeug durch die Nase gezogen und auf die von allen Beteiligten "geile"
Reaktion gewartet. Was ist passiert? Nix. 
Ich war nicht aufgeweckter/munterer/wacher als sonst auch, und ich konnte auch sonst keinerlei
Glücksmomente empfinden als im alltäglichen Leben.
Tja, hab ich jetzt Glück gehabt das mein Körper nichts besonderes empfand beim konsumieren,
haben mich die Anschaffungspreise der Drogen abgeschreckt, oder hat mich die Vernunft nach 
all dem was man über Drogen weiß und was sie aus einem machen können , davon abgehalten
abhängig zu werden?
Ich weiß es letztendlich nicht genau.
Das Dumme ist ich rauche seit nunmehr 30 Jahren, und von der ersten Zigarette damals mußte ich kotzen,
trotzdem hab ich weiter gequalmt, das versteh wer wolle...


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 20:32
@groucho

Ich hätte vielleicht dazu schreiben müssen, dass die Paranoia der mir bekannten Fälle nicht solche Ausmaße angenommen hatte, wie bei @DGT . Aber es  gab schon einige darunter, die paranoide Züge entwickelt haben und sehr argwöhnisch wurden. Mit dem Absetzen des Cannabiskonsums, legte sich das auch wieder.

Kann sicher sein, dass es nicht so viele Betroffene gibt, wie ich erst annahm. Mein Post beruht lediglich auf meinen Erfahrungen im Umgang mit Cannabisabhängigen bzw. extreme Langzeitkonsumenten und das, was ich mir im Laufe der Zeit so angelesen habe. Weiß da aber nichts Konkretes, ich vertrau einfach darauf, dass du da besser informiert ist. ^^


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03.02.2017 um 20:41
Intemporal schrieb:Weiß da aber nichts Konkretes, ich vertrau einfach darauf, dass du da besser informiert ist. ^^
Ich kann auch nur aus meinem Bekanntenkreis berichten - der ist im Zweifelsfall ebenso wenig repräsentativ wie deiner.
Intemporal schrieb: Aber es  gab schon einige darunter, die paranoide Züge entwickelt haben und sehr argwöhnisch wurden.
Was genau meinst du denn damit?


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DGT
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

03.02.2017 um 21:24
@groucho 

Ich denke, dass die Paranoia ausgelöst wurden, weil ich generell unzufrieden war. 
Also gehen wir von einer ohne hin schon geschwächten Substanz aus. Verhält sich ähnlich, wie mit den meisten Drogen.
Wenn du glücklich bist, machen dich Drogen glücklicher. 


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

04.02.2017 um 00:48
@groucho

Ihr Wesen hatte sich einfach verändert. Waren allem und jedem gegenüber extrem skeptisch, immer darauf gefasst, jemand könnte sie gerade bescheißen oder sonst was.

In gewisser Weise ist das ja auch ein natürliches Verhalten, aber nicht so ausgeprägt, wie bei besagten Freunden. Das war schon merkwürdig und ist halt aufgefallen.


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HardyHarzer
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.04.2017 um 13:42
Also ich habe damals vom crystal meth rauchen und ziehen eine Psychose entwickelt . Das Zeug ist aber auch Schweine gefährlich . Achtung!

Mitlerweile ist die Psychose so gut wie besiegt , meth hab ich jahrelang nichtmehr genomm. Aber ab und zu sind paar Lines pepp und ab und zu n Jonny drin. 


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25.04.2017 um 14:59
@HardyHarzer
hai
du warst aba auch lange nich mehr on kann das sein? super dass du die psChose fast besiegt hast!


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HardyHarzer
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.04.2017 um 15:07
@apart
Ja Moin . Ja is viel passiert in mein Leben , hab jetzt ne Freundin usw. 

Aufjeden Fall hab ich den Winter (fast) durchgepeppt so jedes we . Und Dannach Gekifft - aber alles ohne folgen. Jetzt Chill ich Bissl damit. 

Hab mir vorhin 3 Lines gegeben seit 3 Monaten. Aber sonst nur zu Anlässen .


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25.04.2017 um 15:10
@HardyHarzer
kommt deine freundin auch aus der szene oder weiss die von dir was du machst?


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25.04.2017 um 15:11
Also wenn Gras legal wäre würd ich statt 1-3 mal im Monat (mal mehr, mal weniger) Alkohol trinken wohl auf Cannabis umsatteln zum feiern bzw entspannen.
Weniger schlecht für die grauen Zellen, und macht nicht fett (ausser man bekommt einen Fressflash :P )

Im Moment hab ich dafür (leider) keine Bezugsmöglichkeit. 

Alles was regelmässigen Konsum anlangt würd ich bei Alk, Cannabis die Finger von lassen, und härtere Sachen gibt es hier eh nicht. Ich habe in der Verwandtschaft schon üble Sachen erlebt, ich denke wir haben hier erbedingt ein hohes Suchtpotential, deswegen bleibt sowas die Ausnahme, und wird nicht Teil des Lebens.

Ich trink nicht mal Kaffee, allerdings bin ich auch eine von der elektrischen Nikotinvernebelungsfraktion ^^


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HardyHarzer
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.04.2017 um 15:23
@apart
Ne gar nicht. Hatte davor gar kein Kontakt dazu. Sie hatte auch heidenrespekt als auf dem Tisch lag. Aber nachdem ich sie ausführlich informiert habe. Hat sies versucht und ihr hats gefallen. Sie machts auch nur mit mir. Solang man ein ein geregelten Tag hat geht's auch, ich pass natürlich auf dass es nicht ausufert.


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25.04.2017 um 15:28
@HardyHarzer
mhhhm na ob ich das so klasse finde was du da gesagt hast :ask:
meinst nich es waere hilfreicher wenn du ihr das nich gezeigt haettest und sie somit dein anker waere in der not? nun wo sie das kennt...naja ich weiss nich ob das so ne gute hilfe dann auf langer sicht bleibt :<


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