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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

der-Ferengi
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.03.2013 um 04:46
@dean84
dean84 schrieb:... dann muss man abhängigen helfen und die nicht kriminalisieren
Nicht das ich das jetzt falsch verstanden hätte, aber
außer wenn Menschen zum Drogenmißbrauch gezwun-
gen werden (sei es durch Spritzen, dem Getränk bei-
mischen (LSD etc.) (dabei grenze ich aber K.O.-Tropfen
aus, da sie keine Sucht hervorrufen)), sehe ich keine
Veranlassung, Süchtigen zu helfen.
Warum nicht?
    * Weil sie Warnungen aus den Medien über die Gefährlichkeit ignorierten * Weil sie sich selbst diesen Kreisen genähert haben * Weil sie sich selbst dazu entschlossen haben Drogen zu probieren

Ich habe mich seinerzeit dazu entschlossen mit dem
Rauchen anzufangen, also kann ich heute nicht ver-
langen, daß ein Entzug von der Kasse bezahlt werden
muß. Ebenso sehe ich das - wie gesagt - aber auch
bei anderen Drogen. Man ist halt selber schuld daran,
Drogen zu konsumieren (müssen).


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.03.2013 um 12:22
@der-Ferengi
Niemand wird einem LSD ins Glas hauen, das halte ich für ein Gerücht. Was sollte das bringen? Suchtfaktor 0. Körperliche Wirkung = mehr als minimal.

K.O.-Tropfen? meinste GBL/GHB aka Liquid Ecstasy? Die rufen sogar ne recht perverse Sucht hervor, zusammen mit ner starken Toleranzbildung.

Naja was die Medien behaupten und was der Wirklichkeit entspricht sind 2 paar Stiefel. Für Alkohol wird Werbung geschalten und die Gefahr heruntergespielt. Also gab es keine Warnung in der Medie. Den Kreisen genähert? Naja im REWE stehts ein Regal weiter. Letztendlich wird sogar in der Kirche dazu verleitet das Blut Christ zu kosten :)

Sucht ist und bleibt ne Krankheit, die so alt wie die Menschheit ist. Warum haben sie sich diesen Kreis genähert und konsumieren? Gibts viele Gründe wie ich finde.

@mostellaria
Der Vergleich von GBL zu Heroin / Crack / Meth... hinkt aber doch irgendwo, das Zeugs entwickelt zwar ne Sucht, allerdings muss nicht ständig nachgelegt werden, der Körper benötigt es nicht und schreit danach (cold Turkey)...Zudem hat es einen industriellen Nutzen :)
Aber ich weiß was du meinst :)
Ich spreche mich gegen eine Legalisierung und Abgabe aller Drogen im Laden / Apotheke / Fachgeschäft aus. Eher für eine Entkriminalisierung und mehr staatlich geförderte Prüfstellen.

@Veritasaequita
Danke fürs Raussuchen von den Links, auf jeden Fall interessant.

Flaky


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Kältezeit
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.03.2013 um 12:36
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:sehe ich keine
Veranlassung, Süchtigen zu helfen.
Warum nicht?
Schwierig, schwierig... die Resultate sehen wir dann aber nach einigen Jahren, falls die Sucht zu groß wird, sich dies ggf. auf die Gesundheit niederschlägt und eben jene Menschen Pflegefälle werden, die für teuer Geld von uns mitfinanziert werden müssen. Oder eben weil sie durch ihre Sucht nicht mehr arbeitsfähig sind...

Außerdem... wo grenzt man da ab? Soll das nur für substanzgebundene Abhängigkeiten gelten?
Oder auch Süchte, die ebenfalls therapiert werden müssten und bei denen man den Süchtigen evtl. auch eine Selbstschuld daran einräumen könnte. Kaufsucht etc.


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der-Ferengi
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.03.2013 um 12:48
@Kältezeit
Kältezeit schrieb:Schwierig, schwierig...
In der Tat. Nicht nur das ich hier vernünftig argumentiere,
sondern, weil ich auch momentan in einem anderen Thread
Diskussion: Nutzt der Mensch 100% seines Gehirns?
sehr eingebunden bin.

:(


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

14.03.2013 um 22:58
@mostellaria Verbote bringen rein gar nichts. Man hat jahrzehntelang verboten. Stattdessen sollte man Menschen objektiv aufklären und für pharmazeutisch reine Produkte sorgen.

das finde ich auch! Es ist doch oft so, oder bei mir wars so..
das ich mal schlecht drauf war und naja ... mal was ausprobiert!
Wenn ich aber am nächsten Tag aufwache und es einen beschissener geht wie vorher dann weiß ich doch selbst das es nichts bringt!
Aber jeder muss es auf die eigene Weise herausfinden!


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 01:55
@Flaky

GBL-Sucht ist nicht zu unterschätzen. Es ist durchaus mit Heroin vergleichbar... nach 4 Wochen täglichen Konsums kommt der körperliche und psychische Entzug. Nach 3 Monaten kann es sogar zu einem Entzugsdelir kommen. Und man legt in der Regel nach 2-3 Stunden nach... also sogar öfter als beim Heroin, jedoch nicht so oft wie beim Crack (da will man ja immer SOFORT mehr haben). Viele können ohne GBL gar nicht mehr schlafen und an sich ist GBL ein "Teufelselixier", es passt zu jeder Situation: Zum Schlafen, zum Party machen, zum GV haben, zur Beruhigung, zur Antriebssteigerung...

Und na ja, was ich die ganze Zeit sagen will, ist dass trotz einer gewissen Ähnlichkeit zu Heroin, GBL-Junkies nicht großartig auffallen. Was höchstwahrscheinlich an dem niedrigen Preis und der Legalität liegt. Wären andere Drogen auch legal, wäre es genauso. Es würde auch nicht mehr Konsumenten geben, jetzt nimmt doch auch nicht jeder GBL, dabei war es früher sogar im ArtDeco-Nagellackentferner drin und jeder konnte es sich kaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der CDU-wählende Anwalt und die bei Alnatura einkaufende Deutschlehrerin nach einer Legalisierung plötzlich beschließen, dass sie jetzt mal Crystal Meth ausprobieren sollten. Wer Drogen nehmen will, der nimmt sie, ob legal oder illegal. Wer jetzt keine nimmt, wird auch nach der Legalisierung keine nehmen (es sei denn, er hatte Beschaffungsprobleme und hat nur deshalb keine genommen).

@Veritasaequita

Ich bin nicht naiv. Aber wer zu dumm ist, um sich zu informieren und verantwortungsvoll zu konsumieren, na ja... der ist wohl ansonsten auch nicht zu allzu viel in der Lage, Natürliche Selektion hört sich zwar böse an, wäre aber ein gutes Stichwort in dem Fall.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 02:07
@mostellaria

Wir beide kommen auf keinen grünen Zweig! Wie gesagt, für mich wäre eine Legalisierung aller Drogen wie eine nukleare Waffenbedrohung. Sollen die scheiß Drogen genauso gesellschaftsfähig werden wie z.B. Alkohol und sich wie eine Seuche verbreiten? Zum Glück gibt es genügend Menschen, die sich dafür einsetzen, dass dies hoffentlich niemals der Fall sein wird. Weiter werde ich mich nicht mehr mit dir über dieses Thema unterhalten, denn das gleicht für mich einfach nur dem totalen Irrsinn.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 02:22
@Veritasaequita

Ja, lassen wir es... wir kommen echt auf keinen grünen Zweig. Ich habe das Gefühl, du liest meine Argumente gar nicht... dabei bin ich nicht die einzige, die so denkt. Kann auch sein, dass du im Gegensatz zu mir keine Drogenerfahrung hast und es dadurch schlimmer siehst als es ist... ich selber hatte früher eine ähnliche, wenn auch weniger extreme, Meinung und änderte sie erst, nachdem ich mich mit Drogen ausführlich befasst habe, sowohl theoretisch als auch praktisch. Na ja,..


Und zum Thema Legalisierung:



http://www.youtube.com/watch?v=RkI-82qROtI


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 03:15
Ich nehme deine Meinung viel mehr auf, als eine Art Verherrlichung (siehe deine Einstellung zu Heroin). In der Thematik "Breaking the Taboo", geht es um die Entkriminalisierung - die Ketten des Drogenkrieges zu sprengen!

"Politik, die nicht auf der Vernichtung und Verdrängung von Drogen basiert, sondern auf Legalisierung, Kontrolle, Aufklärung und Dialog mit den Abhängigen."

Wenn du darauf hinaus wolltest, ist es mir nicht gelungen, deine Wort dahingehend zu interpretieren.
Außerdem sehe ich nicht, dass du diesen Grundgedanken der Politik verfolgst:
mostellaria schrieb:Aber wer zu dumm ist, um sich zu informieren und verantwortungsvoll zu konsumieren, na ja... der ist wohl ansonsten auch nicht zu allzu viel in der Lage


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 03:48
Drogen zu verbieten bringt wirklich nichts. Der Mensch muss die Erfahrung machen. Man kann alles verbieten, aber es werden sich immer neue Stoffe finden. Und wenns am Ende Feuerzeuggas ist. Irgendwas wird der Mensch immer finden zum berrauschen. Weil einfach so viele Stoffe da sind, die berauschen.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 04:40
@Veritasaequita

Entspann Dich wieder. Wer sowas hier schreibt muß auch Gegenwind aushalten können:
Veritasaequita schrieb am 12.03.2013:Genau das ist eben nicht so! Nicht jeder Mensch kann beurteilen, was gut für ihn ist und vor allem liegt meine Befürchtung nahe, dass Drogen ausgenutzt werden, um andere z.B. unwissentlich zu betäuben, süchtig zu machen, gefügig zu machen oder was auch immer. Du traust doch bitte nicht dieser Menschheit zu, dass sie mit frei zugänglichen Drogen in Massen umgehen könnten? Nun gut, du bringst ja auch als Beispiel voran, dass schwangere Frauen und Baby`s Heroin verabreicht bekommen haben.
Und das trotz der ganzen Beispiele hier, hervorragende Leistung! Da hat die Propaganda-Abteilung ja wieder ganze Arbeit geleistet, ich bin stolz auf Dich!
Ein Kant`scher Weltbürger allerhöchster Güte, so gänzlich befreit von seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Das hat Substanz, steht 1A da, irgendwo zwischen ner fundierten Meinung zum Thema und den tragenden Pfeilern schwergewichtiger Vorurteile, auf denen diese uneinnehmbare Festung für den Verstand errichtet wurde:
Veritasaequita schrieb:Wir beide kommen auf keinen grünen Zweig! Wie gesagt, für mich wäre eine Legalisierung aller Drogen wie eine nukleare Waffenbedrohung. Sollen die scheiß Drogen genauso gesellschaftsfähig werden wie z.B. Alkohol und sich wie eine Seuche verbreiten? Zum Glück gibt es genügend Menschen, die sich dafür einsetzen, dass dies hoffentlich niemals der Fall sein wird. Weiter werde ich mich nicht mehr mit dir über dieses Thema unterhalten, denn das gleicht für mich einfach nur dem totalen Irrsinn
Eine bestechende und vor allem hochgradig überzeugende Argumentationskultur, angereichert mit würzigen Spitzen neben der üblichen Prise Anfeindungen um den faden Ton mit etwas Gehaltvollem zu überlagern, legger.
So wie Du die Meinung anderer aufnimmst lieferst du jedenfalls selber ne ganze Menge Anhaltspunkte für die Annahme, Du wärst selbst eventuell auch nich ganz bei Sinnen, aber wem schreib ich das...
"Politik, die nicht auf der Vernichtung und Verdrängung von Drogen basiert, sondern auf Legalisierung, Kontrolle, Aufklärung und Dialog mit den Abhängigen."

Wenn du darauf hinaus wolltest, ist es mir nicht gelungen, deine Wort dahingehend zu interpretieren.
Außerdem sehe ich nicht, dass du diesen Grundgedanken der Politik verfolgst...
Dafür interpretiere ich folgerichtig wie Du ganz klar darauf hinaus willst, ach halt... nein. Hab ich wohl was verwechselt, müssen die schlimmen Drogen sein... vor allem dieser viel zu starke Kaffee.
Du stehst ja für Vernichtung und Verdrängung, und zwar 1A. Als ewig-gestriger Kontrollfreak schulde ich Dir dafür auch noch, neben meinem aufrichtigen Dank, diesen

*Applaus*

Alles voll OK! Bidde gehen Sie weiter, hier gibts nix zu sehen...


Eigentlich wollte ich Dir ja auch nur für die Links zur Trepanation danken, die waren spannend, aber jetzt is doch ne beissende Satire draus geworden... Mist verdammter... :trollbier:


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 06:29
@Veritasaequita
Veritasaequita schrieb:"Politik, die nicht auf der Vernichtung und Verdrängung von Drogen basiert, sondern auf Legalisierung, Kontrolle, Aufklärung und Dialog mit den Abhängigen."
Davon habe ich doch die ganze Zeit geredet! Ich habe über die Vorteile der Legalisierung, die Nachteile der Prohibition, Drogenfachgeschäfte für Volljährige und Aufklärung geredet.

Wer etwas konsumieren will, soll sich über die Substanz informieren und wer das nicht tut, ist aus meiner Sicht selber schuld, wenn er süchtig wird oder eine Überdosis hat. Du behauptest allerdings, dass die Menschen dazu nicht in der Lage sind und es zu einem totalen Chaos kommen würde. Und das, was ich gesagt habe, steckt in dem Grundgedanken drin. Nämlich dass jeder Mensch seine Entscheidung für oder gegen eine Substanz selber fällen sollte und der Staat nicht verbieten, sondern aufklären und pharmazeutisch reine Substanzen garantieren soll. Heroin habe ich nie verherrlicht, sondern lediglich gesagt, dass Opiate erst seit ein paar Jahrzehnten so einen schlechten Ruf haben und dass es seltsamerweise erst seitdem "Junkies" gibt.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 06:36
Legalisierung...in "Maßen" sag ich mal. Wer nicht wagt, nicht gewinnt. Verbotenes reizt schließlich doppelt. Dafür braucht es keine Beweise mehr. Mehr möcht ich dazu hier nicht sagen


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 08:42
@mostellaria
Ja, allerdings dürfte es an GBL-Süchtigen doch eher mangeln, ich denke aber das hat andere Gründe als die Legalisierung. Deine Beschreibung Teufelszeug triffts ganz gut. Die hohe Toleranzbildung verhindert das man es über Monate/Jahre täglich nehmen kann. Ich kenne keine Fälle (weder privat noch anders) die GBL-Konsum wirklich intensiv über einen längeren Zeitraum genommen haben. Aber ja es hat ein hohes Suchtpotential.

Sind wir mal ehrlich, es schmeckt beschissen, man muss bei der Dosierung höllisch aufpassen, es macht nen Kater bis sonst wo hin... Ist ja wenn überhaupt ne Ersatzdroge bzw. zum Probieren "geeignet".
Soweit ich weiß ist nur der reine Konsum von GBL straffrei. Der Handel zu Konsumzwecken wird nach dem Arzneimittelgesetz bestraft.


Teils gebe ich @Veritasaequita Recht.
Man sollte sich aber nicht einer Illusion hingeben? Wieso wird davon ausgegangen, das Drogen spottbillig werden, nur weil sie legalisiert werden? Dann kommen Steuern drauf, Import, Qualitätsprüfung...
m.E. steigen die Preise dann eher an, klar man hat Qualität und ein großes Risiko verschwindet, zudem hat man Einheitspreise und eine stete Verfügbarkeit.
Wer Drogen nehmen will kommt ran, das stimmt. Wofür sollte man dann bitte Legalisieren? Das der Staat die Finger drauf hat?
Prüfstellen und Konsum-Räume gibt es bereits, vielleicht sollte man sich eher darauf konzentrieren und dies weiter ausbauen und der Informationsweitergabe an Konsumenten.

Wer bei einer Legalisierung und Abgabe in Läden an den Verkauf von Streck-freien Drogen denkt liegt falsch. Nur weil sie nach deutschem Recht dann legal wären, heißt das das in den Erzeugerländern genau so aussieht. Heroin und Kokain werden bereits gestreckt bevor sie nach Deutschland kommen, und dann dort nochmal und nochmal...Jeder will ja was ab vom Kuchen und Mengenkauf (zu Rabatten) wirft anscheinend nicht genügend ab.
Aktuelles Beispiel: Brix-verseuchtes Gras in Coffeshops in den NL (In Venlo und Maastricht z.Bsp.).

"Nur weil Drogen legal erhältlich sind, heißt das nicht das jeder sie testet"...Das halte ich für einen Fehlschluss, genau das passiert in unserer Konsumgesellschaft wenn Drogen frei erhältlich sind. Ich kenne Leute die sofort Cannabis testen würden, wenns denn legal wäre. Auch kenne ich welche die Ecstasy testen würden, wenns legal wäre. Wenn Opium frei erhältlich wäre, wäre ich der Erste der an der Kasse stehen würde.

Was ist eigentlich mit Konsumenten die den eigenen Konsum durch Handel sich überhaupt leisten können? Pech gehabt, wenns legal wäre und ihre Bezugsquelle verschwindet?

Die Illegalität der Drogen schreckt teilweise ab, zudem sind längst nicht alle Drogen überall zu jeder Zeit erhältlich...M.E. ist der Markt überschwemmt mit (schlechtem!) Cannabis, Amphetamin, Kokain, Crystal-Amphe und Ecstasy. Allesamt in lausiger Qualität. Wer was exotisches möchte hat Pech gehabt.
Klar der Reiz der verbotenen Frucht ist bei vielen Menschen auch gegeben, aber es gibt eben genügend bei denen es anders aussieht.
Es gibt Menschen die würden es nie testen, egal wie die Rechtslage aussieht, aber es ist wie überall es gibt eben genügend Andere die es so oder so Testen und auch Leute die es tatsächlich nur Testen wenn es legal wäre.


Mit einer Legalisierung hilft man vielen Konsumenten das stimmt, aber leider sind für mich zu viele Meinungen in zu viele Richtungen da, als das eine simple Legalisierung die Antwort wäre.
Daher spreche ich mich für eine Entkriminalisierung (keine strafrechtliche Verfolgung von Konsumenten) aus, zudem muss und sollte der Informationsfluss und freie Prüfstellen und Konsumräumen gefördert werden.

Peace
Flaky


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 10:11
Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass das Leben without drugs, lebenswerter ist ;-)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 14:23
@Veritasaequita

Lächerlich.

Iyo wird man vom onanieren bestimmt auch blind.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 15:57
Ja kommt Leute..alle rauf auf mich! Darf ich vorstellen, die Lückenbüßerin des Tages -VeritasAuequita-

@kbvor4
Glorreiche Kritik! Kann man nicht anders sagen aber wenn man nichts zu sagen hat und seine eigene Meinung nicht argumentieren kann, kommt wahrscheinlich nichts besseres raus. Wie sollte ich jetzt wissen, welche Meinung du diesbezüglich vertrittst?

@kurvenkrieger

Es ist immer einfach, Textpassagen aus einen Zusammenhang zu reißen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, worauf sich diese Worte beziehe und meine Worte argumentiere. Wenn man die Worte ohne den Zusammenhang liest, kann man hinein interpretieren, wie es jedem passt aber das würde nicht die Wahrhaftigkeit meiner Worte entsprechen.

Das schrieb ich an @mostellaria
kurvenkrieger schrieb:"Politik, die nicht auf der Vernichtung und Verdrängung von Drogen basiert, sondern auf Legalisierung, Kontrolle, Aufklärung und Dialog mit den Abhängigen."

Wenn du darauf hinaus wolltest, ist es mir nicht gelungen, deine Wort dahingehend zu interpretieren
Die Grundlage meine Argumentation bezog sich allein auf die Einstellung die ich wahrgenommen habe. Eine kopflose Legalisierung von Drogen. In keiner Aussage ging es meiner Meinung nach, um eine Entkriminalisierung von Drogen. Das ist eine ganz andere Basis, über die man diskutieren kann und ich durchaus auch befürworten würde!

@Flaky

Eben! Das ist aber auch eine ganz andere Richtung der auch den Leitgedanken von -Breaking the Taboo- verfolgt. Damit kann ich guten Gewissens auch meine Zustimmung geben. Entschuldigt bitte, dass ich eben nicht Aussagen wie
mostellaria schrieb:Aber wer zu dumm ist, um sich zu informieren und verantwortungsvoll zu konsumieren, na ja... der ist wohl ansonsten auch nicht zu allzu viel in der Lage
gut heißen oder verstehen möchte. Denn das steht gewiss nicht im Sinne der Politik. Wenn es um eine Entkriminalisierung geht, bin ich dabei denn das sind die besten Argumente, die ich finden kann. Aber bitte dann sollte man das auch dahingehend anständig argumentieren.

@mostellaria

Eine Argumentation, die ich dir nun auch mit diesen Worten folgen kann.

@Kreischmann

agree :)

Nun dürft ihr mich wieder in der Luft zerfetzen..viel Spaß dabei! In der Zwischenzeit gehe ich meinen Feierabend und die frische Luft genießen.


PS:
Der Begriff Missverständnis bezeichnet in der menschlichen Kommunikation den Unterschied zwischen dem, was auf der einen Seite der Sender gemeint und auf der anderen Seite der Empfänger verstanden hat. Der Empfänger versteht in diesem Fall etwas anderes, als der Sender gemeint hat.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 19:02
Veritasaequita schrieb:Es ist immer einfach, Textpassagen aus einen Zusammenhang zu reißen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, worauf sich diese Worte beziehe und meine Worte argumentiere. Wenn man die Worte ohne den Zusammenhang liest, kann man hinein interpretieren, wie es jedem passt aber das würde nicht die Wahrhaftigkeit meiner Worte entsprechen.

Die Replik schrieb sich alles andere als einfach, aber dafür legt sie den Finger recht zielsicher auf die durchaus überspitzungswürdigen Passagen Deiner Ausführungen.
Und bidde mißverstehe meinen Einsatz nich, wenn ich Dich in der Luft zerreissen wollte wäre ich nich hier um Kopfgeburten in die Tastatur zu hacken, sondern stünde in freudiger Erwartung vor Deiner Tür.
Lass die Kirche doch mal im Dorf und akzeptier einfach Kritik an Deiner stellenweise undifferenzierten Haltung, oder brichst Du Dir damit nen Zacken aus der Krone?
Veritasaequita schrieb:Die Grundlage meine Argumentation bezog sich allein auf die Einstellung die ich wahrgenommen habe. Eine kopflose Legalisierung von Drogen. In keiner Aussage ging es meiner Meinung nach, um eine Entkriminalisierung von Drogen. Das ist eine ganz andere Basis, über die man diskutieren kann und ich durchaus auch befürworten würde!
Da stimme ich Dir auch ohne weiteres zu, inwiefern Du zu dem Schluß gelangst hier würde eine kopflose Legalisierung vorrangetrieben erschließt sich mir allerdings noch nich ganz.
Flaky schrieb:Man sollte sich aber nicht einer Illusion hingeben? Wieso wird davon ausgegangen, das Drogen spottbillig werden, nur weil sie legalisiert werden? Dann kommen Steuern drauf, Import, Qualitätsprüfung...
m.E. steigen die Preise dann eher an, klar man hat Qualität und ein großes Risiko verschwindet, zudem hat man Einheitspreise und eine stete Verfügbarkeit.
Wer Drogen nehmen will kommt ran, das stimmt. Wofür sollte man dann bitte Legalisieren? Das der Staat die Finger drauf hat?
Prüfstellen und Konsum-Räume gibt es bereits, vielleicht sollte man sich eher darauf konzentrieren und dies weiter ausbauen und der Informationsweitergabe an Konsumenten.
Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung. Eine Dämonisierung verschlimmert die Zustände doch nur, wer das nich glauben möchte informiere sich doch mal über den "Kreig gegen die Drogen". Wenn schon Polizisten zu Drogenkartellen überlaufen wäre es allerhöchste Zeit die Vorbehalte zu überdenken, möchte man meinen.
Eine staatlich kontrollierte Distribution und Qualitätskontrolle bleibt aber vorerst (leider) die reine Utopie weil sich das organisierte Verbrechen diesen sehr lukrativen Bereich sicher nur ungern nehmen liesse, und angesichts der offenkundig korrumpierten Politik, bzw. der Verwicklung von Geheimdiensten wie der CIA in Drogengeschäfte, besteht daran auch scheinbar kein Interesse.

Es geht um Profite, um sehr lukrative Quellen für die nimmersatten Schwarzgeldkassen dieser Welt, keinesfalls um ein Recht auf Rausch oder um verantwortungsvollen Konsum.
Ganz im Gegenteil. Der nachhaltig agierender Kunde is das Schreckgespenst eines auf ewigen Wachstum setzenden Marktes, die Horrorvorstellung schwindender Absatzmärkte...
Und das is die wirkliche Krux, die Drogenproblematik stellt doch de facto nur den Nebeneffekt einer Konsum- & Spaßgesellschaft dar, in der die Sucht ganz generell bisweilen schon den Alltag bzw. das Leben der Menschen diktiert. Sei es nun die Sucht nach Anerkennung oder Aufmerksamkeit, nach Adrenalin-Kick`s oder nur die einzukaufen bis das SUV überquillt.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.03.2013 um 19:31
Das Problem sind nicht die Drogen, sondern wie der Mensch damit umgeht. ;)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

17.03.2013 um 01:39
@Flaky

Sooo hoch ist die Toleranzbildung gar nicht. Klar, es gibt sie, aber als besonders hoch kann man sie nicht einstufen. Es ist viel mehr wie beim Alkohol: Man verträgt mit der Zeit mehr, aber die Wirkung bleibt. Und wenn man bedenkt, dass ohne Toleranz 2-3 ml einen ins "Koma" befördern können, ist noch viel Platz nach oben. Und der Geschmack ist das kleinste Problem... man findet es irgendwann mal lecker, so wie Alkohol und Kaffee, der Behaviourismus lässt grüßen. Ich persönlich habe mit dem Zeugs Erfahrung und kenne einige Konsumenten (hier ist das Zeugs recht verbreitet, dafür gibt's aber weder Crack noch Crystal O_o). Man wird sehr schnell süchtig, es fängt schon da an, dass man mind. einen halben Liter bestellen muss, dieser kostet auch recht wenig, also ist schon mal das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Dann steht dieser halbe Liter rum und "guckt einen an". Man nimmt es dann, hat nach 2 Std. wieder das Bedürfnis nachzulegen usw. Natürlich kann man es einfach nicht tun, aber wenn man eine gewisse Menge hat und es dazu noch keine große Geldverschwendung ist, verfällt man in ein 24/7-Muster, dann macht man einfach in seine Colaflasche eine gewisse Menge rein und trinkt es über den Tag verteilt. Es ist halt schwer zu widerstehen... bei Opiaten schützt einen zumindest am Anfang der hohe Preis und die Verfügbarkeit.

@Veritasaequita

Na ja, Entkriminalisierung wäre zumindest ein Anfang. Ich bin zwar für eine Legalisierung, aber nicht im Sinne von "Kokain beim Aldi" und "LSD an der Tankstelle"... ich bin für Drogenfachgeschäfte und so eine Art Drogenführerschein. Man muss erst mal eine Prüfung bestehen, um die Substanz erwerben zu dürfen, aber dann ist sie rein und man ist aufgeklärt. Aber es sollte auch ganz allgemein mehr aufgeklärt werden. Und die Preise würden ganz sicher sinken, denn Heroin, z.B., kostet in der Herstellung recht wenig, aber es muss um die halbe Welt geschmuggelt werden, dann wird es an immer "kleinere" Händler verkauft, immer mehr gestreckt und jeder von denen will nicht gerade wenig Profit machen.


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