weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Misanthropen - die "anderen" Menschen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 07:15
Um Lebenserfahrung zu machen muss man erstmal Leben, ich glaube man kann sich in dem Thema nicht unbedingt aufs Alter versteifen, Voraussetzung ist natürlich man hat die Pubertät halbwegs hinter sich gelassen :D
DieSache schrieb:Ich will den Menschen nicht über andere Lebewesen stellen,
Was ist man eigentlich wenn man das macht? Ich meine jetzt wirklich alle Menschen und keine bestimmten.
Wenn man den Mensch als Ultimatives Lebewesen ansehen würde. Gibt es dafür auch eine Bezeichnung?
Wir sind der singende tanzende Abschaum der Welt
Lustigerweise haben wir tatsächlich so ziemlich alle Völker die im Einklang mit sich selbst und der Natur waren ausgerottet. Das ist schon FAST wieder lustig.

Vielleicht sollten wir einfach nur zu unserer Zerstörerischen Ader stehen, dem Tier in uns Nachgeben und einen Planeten nach dem anderen ausnehmen und zerstören, vielleicht würde es uns dann besser gehen :troll:


melden
Anzeige
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 07:20
@phenix
phenix schrieb:Was ist man eigentlich wenn man das macht? Ich meine jetzt wirklich alle Menschen und keine bestimmten.
Ein Realist vielleicht, der darüber weiß, dass der Mensch nur eine von vielen Spezies ist, die sich ihre Nische im gemeinsamen Habitat erobert hat?


melden
rockandroll
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 07:21
Malthael schrieb:alle wege führen ins nichts, es gibt keinen richtigen weg genauso wie es keinen falschen weg gibt.
alles ist nichtssagend.
na und? es gibt aber konsequenzen, und anhand derer kann ich eine zielpeilung für mein leben vornehmen. zb. ist es ratsam nicht bei rot über die ampel zu gehen, wenn man gesund und unversehrt weiter leben möchte. will man allerdings sterben, ist es egal. simmt.
der punkt ist, solange man lebt ist nicht das nichts, und wenn das nichts kommt, lebt man nicht mehr. man hat also nichts zu verlieren, egal wie sehr man das leben ansich beweitn, oder sein dasein bedauert. und das ist auch nicht nötig, wenn man sich auf seinen eigenen weg, seine bedürfnisse und das daraus erwachsende wohlbefinden fokusiert. zum sterben haben wir alle noch genügend zeit


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 07:28
@phenix

ups, da hab ich irgendwie nen Knick in den Hrinwindungen gehabt, ich ging davon aus dass mans nicht tut...aua so früh am Tag arbeiten die grauen Zellen wohl noch nicht!

Ich denke es ist etwas hochmütig, wenn man den Menschen so über Alles andere stellt, ich empfinde das schon fast als "Spezienrassismus", frei dem Motto der Mensch als Überwesen...hat für mich so den Beigeschmack dass der Mensch der Herrscher der Welt wäre, was er meiner Auffassung jedoch nicht ist, denn wir sind nicht allmächtig auch wenn wir das mitunter gerne glauben würden!


melden

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 08:31
@DieSache
Wikipedia: Speziesismus
guck mal hier, das meinst Du wohl, oder?


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 08:56
@Tussinelda

ja doch haut hin, war mir nur nicht bekannt, dass es dafür schon lange einen Fachbegriff gibt, siehe man lernt nie aus!


melden

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 08:57
@DieSache
kann ja auch kein Mensch aussprechen.....auch beim Ausschreiben muss ich immer "kontrollieren" :D


melden

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 09:09
@DieSache
DieSache schrieb:Ich denke es ist etwas hochmütig, wenn man den Menschen so über Alles andere stellt, ich empfinde das schon fast als "Spezienrassismus", frei dem Motto der Mensch als Überwesen.
Das einzige was mir zuwiderläuft, ist das Leid eines jeden Wesens... aber ob ein Schwein existiert oder nicht, ist mir eigentlich völlig gleichgültig und jeder der Fleisch frisst und andere Lebewesen als wandelnde Nahrungsmittel betrachtet, also die Masse aller Menschen, denkt eben in den von dir dargestellten Kategorien... bist du etwas Vegetarier? :D

Allem Leben wohnt der Drang zur Expansion, zur Zerstörung und Selbstzerstörung inne - all diese Prozesse laufen um so schneller ab, wenn regulierende Mechanismen fehlen... das liegt nun mal in der Natur der Dinge. Dort wo keine natürlichen Feinde vorhanden sind, vermehren sich die potentiellen Beutetiere umso schneller.
Friede, Freude, Eierkuchen und Utopia, der Traum von einem friedlichen Miteinander auf das eine wohlwollenden Sonne runterlächelt, blinder Fortschrittsglaube... all das sind Wahnvorstellungen eines vernebelten Geistes, der sich der Realität verweigert.
Homo sapiens hat auch nur eine bestimmte Halbwertszeit und wird so plötzlich wie er aufgetaucht ist auch wieder verschwinden.


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 09:18
@Peisithanatos

bin keine Vegetarierin, dafür schmeckt mir Fleisch zu gut, aber ich brauchs nicht jeden Tag und in solch großen Mengen, ess lieber mal ein Butterbrot mit Käse und Paprika, als ne Wurstbemme ;)

Wenn ich solch eine Sicht auf die Welt hätte wie du sie in deinen Äusserungen postulierst, bliebe echt nur noch die Selbstentleibung und dafür lebe ich zu gerne. Aber es gibt sie eben auch, Menschen wie dich, die vorwiegend das Negative an der Existenz wahrnehmen. Seit ich diesen Thread hier verfolge und mit daran teilhabe wird mir bewusst, dass ich an den Weltbildern unserer misanthropisch eingestellen Mitusern nichts ändern kann um diesen auch die Vorzüge des Menschseins aufzuzeigen, aber ich glaube langsam so wie es Licht und Schatten gibt muss es auch Kontraste in der Einstellung zu Leben, Existenz-Sinn und Sinnigkeit bzw Unsinnigkeit menschlichen Handelns geben...


melden
rockandroll
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 09:37
Peisithanatos schrieb:Homo sapiens hat auch nur eine bestimmte Halbwertszeit und wird so plötzlich wie er aufgetaucht ist auch wieder verschwinden.
naja, zunächst mal ist das nur eine gängige annahme, die zwar beim momentanen stand der dinge recht wahrscheinlich ist, dennoch auch ganz gut bezweifelt werden darf. seis drum. gehen wir davon aus, dass es wirklich so kommt, und der mensch ausstirbt. was interessiert mich das wirklich als das heute lebende individuum? ansich nicht viel bis gar nichts. ich kann darüber zwar die flinte ins korn werfen, und mich unter einem baum sitzend auf den langsamen aber sicheren tod freuen, oder ich sorge dafür, dass es bis zu meinem ende mir persönlich und den menschen die mir halt wichtig sind, gut ergeht.. naja, es wird sicher auch welche geben, die unter diesem baum ihren frieden mit der welt finden, aber mir ist das zu wenig :D


melden

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 09:39
@DieSache
DieSache schrieb:bin keine Vegetarierin, dafür schmeckt mir Fleisch zu gut,
Dann ist es aber eine fragwürdige Angelegenheit, wenn du den von dir genannten "Spezienrassismus anprangerst und nebenbei andere Spezies auffrisst, damit also die radikalste Form von "Spezienrassismus" praktizierst. :D

@DieSache
@rockandroll
DieSache schrieb:Wenn ich solch eine Sicht auf die Welt hätte wie du sie in deinen Äusserungen postulierst, bliebe echt nur noch die Selbstentleibung und dafür lebe ich zu gerne, aber es gibt sie eben auch, Menschen wie dich, die vorwiegend das Negative an der Existenz wahrnehmen.
Ich betrachte das Lästern und Schimpfen über die Welt und das Leben als eine Art Autotherapie, wie ich hier schon mal geschrieben habe und mit Ausnahme von ein paar priviligierten Existenzen, scheinen die negativen Erfahrungen und die Nichtigkeit allen Daseins diese bizarre, absurde Szenerie hienieden auch zu dominieren.
D.h. nicht, dass ich nicht auch im Stande wäre positive Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben zu teilen, aber die intellektuelle Redlichkeit verlangt es einem ab, dass man sich nicht selbst belügt und dazu wäre ich wohl als Optimist gezwungen.


melden
rockandroll
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 09:43
Peisithanatos schrieb: die intellektuelle Redlichkeit verlangt es einem ab, dass man sich nicht selbst belügt und dazu wäre ich wohl als Optimist gezwungen.
als pessimist ebenso. und als realist wird man irgendwann zugeben müssen, dass man gar nicht so viel über die sog. realität weiss, und letzlich nur sichere aussagen über seine eigenen emprindugen gegenüber der realtität als absolut gelten dürfen. dass die hier eher negativ behaftet sind, ist sicher vielen umständen geschuldet, aber sicher nicht dem, dass der mensch als solches ein hassobjekt per se ist ;)


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 09:50
@Peisithanatos

warum erachtest du meine Ernährungsweise als radikal, jedes Lebewesen hier auf unserem Planeten muss fressen, damit es leben kann. Ich sehe darin keinen Widerspruch, auch wenn man manches kritisieren kann und ändern sollte, wie wir heute an unser Futter gelangen sprich der Massentierhaltung, Umgang beim Transport ect pp...


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 10:03
@Peisithanatos

was ich kritisiere ist die Haltung (die man ja durchaus hier und da findet), dass der Mensch über Allen anderen Lebewesen steht und sich als Krone der Schöpfung als etwas hochwertigeres betrachtet, als die anderen Mitgeschöpfe!


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 10:04
Ich selbst sehe im Menschen einfach nur ein sehr spezialisiertes Raub und Säugetier ;)


melden

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 10:10
@rockandroll
rockandroll schrieb:Als pessimist ebenso. und als realist wird man irgendwann zugeben müssen, dass man gar nicht so viel über die sog. realität weiss, und letzlich nur sichere aussagen über seine eigenen emprindugen gegenüber der realtität als absolut gelten dürfen.
Da ist etwas Wahres dran und in letzter Instanz kann man nur mit Wahrscheinlichkeiten hantieren, wenn es um die Bewertung der Realität geht... aber jedes zur Empathie fähige Wesen, sollte dazu in der Lage sein zu registrieren, was es bedeutet ein empfindsames Wesen hier auf diesem Planeten zu sein, auf dem seit Jahrmillionen das Gesetz von Fressen und Gefressenwerden den Takt angibt, wieviele Milliarden von Wesen schon zerfetzt und gefressen wurden, oder durch langes Siechtum und Krankheit den Tod fanden, wieviel Leid durch Krieg, Hungernöte, Ausbeutung und Massenvernichtung schon über die Menscheit gekommen ist...

@DieSache
DieSache schrieb:warum erachtest du meine Ernährungsweise als radikal, jedes Lebewesen hier auf unserem Planeten muss fressen, damit es leben kann.
Aber das habe ich doch mit keinem Wort gesagt, was zum Ausdruck gebracht werden sollte, ist nur, dass es m.E. inkonsequent ist als "Fleischfresser" einen wie auch immer gearteten "Spezienrassismus" an den Pranger zu stellen.
DieSache schrieb:was ich kritisiere ist die Haltung (die man ja durchaus hier und da findet), dass der Mensch über Allen anderen Lebewesen steht und sich als Krone der Schöpfung als etwas hochwertigeres betrachtet, als die anderen Mitgeschöpfe!
Wer andere Lebewesen tötet und auffrisst, stellt sich doch automatisch über diese Lebewesen und betrachtet sich als höherwertig... ich finde es immer noch inkonsequent. Stellst du dich denn auf eine Stufe mit einem Schwein oder Einzeller?... also ich kann deine Position nicht ganz nachvollziehen.
Ich selbst sehe im Menschen einfach nur ein sehr spezialisiertes Säugetier ;)
So ist es ;)


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 10:14
@Peisithanatos

ich sehe darin keine Inkonsequenz, denn wenn wir Mal vom natürlich gegebenen Fakt ausgehen, dass jedes Tier, somit auch in meinem Verständnis der Mensch in diesen Zyklus von fressen und gefressen werden eingebunden ist (man schaue sich nur Mal Gebiss und Verdauungssystem genauer an!), dann erhebe ich mich nicht weiter über die anderen Spezies sondern gehöre mit in den Kreislauf...klingt vielleicht auch nicht gerade toll, aber ich meine von Luft und Liebe wird der Mensch ja auch nicht satt!


melden

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 10:18
Ich glaub auch das die Darstellung von @DieSache nichts mit Spezienrassimus zu tun hat.

Das wäre wenn ich aus Verachtung Tiere essen würde, da ich der Meinung WÄRE sie sind nichts Wert.

Oder wenn ich mich hinstellen würde und sagen würde, ich bin der größte und alle anderen Lebewesen auf der Erde sind Minderwertig.

Aber wenn ich sage ich Esse da ich Essen muss. Aber ich glaube man rutscht da ein wenig ins Off Topic.


melden
rockandroll
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 11:33
@Peisithanatos
Peisithanatos schrieb:aber jedes zur Empathie fähige Wesen, sollte dazu in der Lage sein zu registrieren, was es bedeutet ein empfindsames Wesen hier auf diesem Planeten zu sein, auf dem seit Jahrmillionen das Gesetz von Fressen und Gefressenwerden den Takt angibt, wieviele Milliarden von Wesen schon zerfetzt und gefressen wurden, oder durch langes Siechtum und Krankheit den Tod fanden, wieviel Leid durch Krieg, Hungernöte, Ausbeutung und Massenvernichtung schon über die Menscheit gekommen ist...
das ist natürlich sehr traurig, dass das schon so oft vorgekommen ist, und ein ende noch lange nicht in sicht ist. trotzdem fällt es mir persönlich immer viel leichter das positive am leben zu sehen. ich kann auch für das noch so fiese verhalten irgendwelcher kreaturen verständnis aufbrigen, und es sogar faszinierend finden (obwohl es teilweise echt ekelhaft ist) weil ich um die lange evolutionäre entwicklung des ganzen weiss, weil ich mich daran erfeue, dass das leben eben so hartneckig ist, und immerwieder irgendeinen weg findet, weil ich als ein menschliches wesen das alles so detaliert erkennen kann, und überhaput kein problem damit hätt wenn mich morgen ein tiger zerfetzt, oder eine krankheit dahin rafft. ist halt so, und ich kann ja auch zu einem gewissen teil vorkehrungen treffen, um die wahrscheinlichkeit dessen herab zu setzen. schon alleine das macht das spiel mit den elementen irgendwo sehr spannend, und ich fände es zu schade, wenn ich es vorzeitig abbrechen müsste, weil mir die fähigkeit fehlt im leben mehr als nur ein stumpfes überleben und siechtum zu sehen.
es gab mal eine zeit, da war ich selbst ziemlich traumatisiert nach einem schlimmen unfall. allemöglichen ängste plagten mich, ich nahm drogen um sie zu beteuben, wurde psychotisch und depressiv. wenn man sowas mal hinter sich hat, kann einen im nachhinein nicht mehr so viel schocken oder traurig machen. der mensch ist sich selbst der schlimmste feind. das hab ich gelernt dabei. aber nicht untereinander, wie man hier gerne vermuten würde, sondern jeder sich selbst. das ist DER grosse knackpunkt in unser aller leben, vermute ich sehr stark


melden
Anzeige

Misanthropen - die "anderen" Menschen

08.05.2013 um 13:24
@Peisithanatos

Ich bin Veganer :p
Und der Traum von friedlicher Koexistenz muss kein traum bleiben.


melden
97 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden