AndyN schrieb am 17.11.2019:Also ich lag zugedeckt auf der rechten Seite und lauschte diesem Geräusch als ich hinter mir eine flüsternde, aber deutlich hörbare Stimme wahr nahm, die ein Wort sprach, welches ich aber nicht verstehen konnte! Ich riss die Augen auf, war schlagartig voller Adrenalin, weil ich diese Stimme BEWUSST wahrgenommen hatte und nach dem Schockmoment griff ich zur Nachttischlampe (in Blickrichtung vor mir, musste also nicht nach hinten greifen) und schaltete sie ein (so eine Touchlampe, die bei Berührung sofort angeht) und schreckte hoch und blickte mich sofort um, aber da war nichts.
Ich hatte noch nie im Leben einen derartigen Schauer am ganzen Körper, allein wenn ich das hier schreibe bekomme ich Gänsehaut.
Ich bin aufgestanden, durch die Wohnung gegangen, aber natürlich nichts ungewöhnliches bemerkt, er war so ruhig wie es halt nachts gegen halb 4 so ist. Habe mich dann wieder hingelegt, nach ner Zeit den Mut gefunden das Licht wieder auszuschalten .. Decke seeehr weit hochgezogen und bereit, das Licht sofort wieder einzuschalten .. dabei bin ich dann aber irgendwann wirklich eingeschlafen.
Eine Schlafparalyse/Klartraum schließe ich aus, da nach dem Licht auschalten erst 2-3 Minuten vergangen sind und ich weiß, ich war überhaupt nicht müde und noch wach .. ich kenne das, da ich oft schlecht einschlafen kann und mitunter Stunden im Bett liege und einzuschlafen versuche. Es war meiner Meinung nach noch kein Dämmerzustand. Nach der Stimme riss ich auch sofort die Augen auf vor Schreck.
Ich weiß, der Thread ist schon alt, aber ich krame ihn mal hoch wegen dem Thema Schlafparalyse. Ich hatte so etwas bis vor kurzem auch noch nie, aber vor einigen Wochen hat es mich auch einmal erwischt, und das ist wirklich krass.
Ich lag im Bett, es war mitten in der Nacht und ich ich hatte den Eindruck kurz aufgewacht zu sein. Ich öffnete die Augen und sah im Dunkeln meinen Mann ganz ganz langsam durch die halb geöffnete Schlafzimmertür aufs Bett zukommen. Das Komische war nur, dass er sich dann zu mir auf die Bettkante setzte, anstatt sich hinzulegen. Ich spürte noch deutlich wie sein Gewicht die Matratze am Bettrand eindrückte. Auch die Katze kam dazu, sprang übers Bett, miaute rum, und ich dachte noch: Hoppla, was seid ihr denn alle nachts unterwegs? Und jetzt macht ihr mich auch noch wach? Was ist denn los? Ich richtete mich auf, aber mit einem Mal war da niemand mehr. Ich konnte erkennen, dass die Schlafzimmertür weder geöffnet war, noch dass mein Mann auf der Bettkante Platz genommen hatte oder gar die Katze im Zimmer war. Er lag ganz normal neben mir und schlief.
Das hat mich dermaßen erschreckt, dass ich das Licht angemacht und damit (anders als vorher ihm unterstellt) ihn wach gemacht habe.
Es war alles so komplett real, besonders das Gewicht auf der Matratze am Bettrand, wo er doch auf der anderen Seite neben mir schlief.
Alles was ich dazu sagen kann, ist, dass ich in den Wochen zuvor totalen Stress hatte, kaum geschlafen habe und dadurch allgemein erschöpft war. So ein Zustand fördert demnach dieses "falsche Erwachen". Das sichere Gefühl: Gar nicht zu schlafen, obwohl man träumt, kann ich nur bestätigen.