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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

4.122 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Außerirdische, Bibel, ET, Andere Dimension
Optimist
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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

12.05.2014 um 21:32
Hier mal eine interessante Seite zur Auferstehung:
http://www.jesus.de/jesus/geheimnisse/ist-jesus-wirklich-vom-tod-auferstanden.html


Ausschnitt daraus:
Äußerst interessant: Gemeinsam ist den Berichten, dass es Frauen waren, die als Erste das leere Grab entdeckten. Genau dies ist aber höchst ungewöhnlich. Hätte sich jemand die Auferstehungsgeschichte ausgedacht, hätte er in der damaligen Zeit sicherlich Männer das leere Grab entdecken lassen. Frauen galten nicht als glaubwürdige Zeugen und durften nicht einmal vor Gericht aussagen. Warum hätten die ersten Nachfolger von Jesus, wenn sie dessen Auferstehung hätten vortäuschen wollen, auf damals so zweifelhafte Zeugen wie Frauen zurückgreifen sollen? Bei dem Evangelisten Johannes, der mit großer Sicherheit die gleiche Person wie der Jünger Johannes ist, rennen zwar Petrus und er selbst zum Grab. Sie könnten also als Zeugen fungieren. Doch selbst hier begegnet Maria Jesus nur allein.

Hätte ich mir die Geschichte ausgedacht, hätte ich Petrus und mich ebenfalls in die Begegnung mit Jesus eingebaut, um dem Ganzen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber die wichtigste Begegnung an diesem Morgen bleibt tatsächlich einer Frau – Maria von Magdala – vorbehalten, noch dazu einer vermutlichen ehemaligen Prostituierten und damit einem höchst fragwürdigen Zeugen in der damaligen Zeit. Selbst der dümmste Fälscher, der wollte, dass man ihm seine Geschichte abnimmt, wäre geschickter vorgegangen


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

13.05.2014 um 00:07
@Optimist
es gibt zu Nachdenken, ja, aber könnte ich jetzt auch eine Erklärung hernehmen:
denn man könnte ja sagen, dass genau die Argumentation, dass es eben nur Frauen waren so beeindruckend war, dass es viele nur genau deswegen glaubten?
Praktisch umgekehrte Psychologie: weil es so unglaubwürdig (wegen den Frauen, noch dazu eventuell Prostituierte [Frage: woraus kann man erschließen, dass Maria Magdalene Prostituierte war?]) erscheint, genau deswegen ist es glaubwürdig und muss was dran sein... Verstehst du, wie ich meine?

Ein Zitat von der Seite:
Sprechen die Unterschiede nicht eher für die Authentizität der Berichte, gerade wenn man sich vor Augen hält, wie unterschiedlich zwei Zeugen auch heute z.B. einen Unfallhergang oder eine gemeinsam erlebte Situation schildern können?
Aber die haben nicht den heiligen Geist, der ihnen etwas eingibt. Den haben die Bibelschreiber laut 2. Tim. 3,16 schon
16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben


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13.05.2014 um 00:34
@oxysmoros
oxysmoros schrieb:es gibt zu Nachdenken, ja, aber könnte ich jetzt auch eine Erklärung hernehmen:
denn man könnte ja sagen, dass genau die Argumentation, dass es eben nur Frauen waren so beeindruckend war, dass es viele nur genau deswegen glaubten?

Praktisch umgekehrte Psychologie: weil es so unglaubwürdig (wegen den Frauen, noch dazu eventuell Prostituierte [Frage: woraus kann man erschließen, dass Maria Magdalene Prostituierte war?]) erscheint, genau deswegen ist es glaubwürdig und muss was dran sein... Verstehst du, wie ich meine?
Versteh schon was Du meinst.
Da müssten aber die angeblichen Bibel-Manipulateure ganz schön um die Ecke gedacht haben :)
Ein Zitat von der Seite:

Sprechen die Unterschiede nicht eher für die Authentizität der Berichte, gerade wenn man sich vor Augen hält, wie unterschiedlich zwei Zeugen auch heute z.B. einen Unfallhergang oder eine gemeinsam erlebte Situation schildern können?

-->
Aber die haben nicht den heiligen Geist, der ihnen etwas eingibt. Den haben die Bibelschreiber laut 2. Tim. 3,16 schon
16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben
Von Gott eingegeben sind sicher die Belehrungen usw. in der Bibel, aber ob nun auch Erlebnisberichte/ Hergang eines Ereignisses auch mit allen Details "diktiert "worden waren, daran hab ich meine Zweifel. Denn die Erlebnisse hatten sie live erlebt, also brauchten diese - im Gegensatz zu irgendwelchen Geboten z.B. - nicht eingegeben werden ;)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

13.05.2014 um 00:59
Optimist schrieb:Da müssten aber die angeblichen Bibel-Manipulateure ganz schön um die Ecke gedacht haben :)
Für mich durchaus nachvollziehbar ;)
Optimist schrieb:Von Gott eingegeben sind sicher die Belehrungen usw. in der Bibel, aber ob nun auch Erlebnisberichte/ Hergang eines Ereignisses auch mit allen Details "diktiert "worden waren, daran hab ich meine Zweifel. Denn die Erlebnisse hatten sie live erlebt, also brauchten diese - im Gegensatz zu irgendwelchen Geboten z.B. - nicht eingegeben werden ;)
Es gibt in den Evangelien mehr Unstimmigkeiten.
Ist für mich wieder die Frage: warum? Ich muss das also auch noch ignorieren, dass sich die Berichte teilweise wiedersprechen, und einfach glauben das war so?
Untergräbt das nicht die ganze Glaubwürdigkeit?


Beispiel:

(ein wirklich ganz blödes, mir fällt gerade auf die Schnelle nichts besseres ein.
Aber es vermittelt was ich sagen will ;) )

Nehmen wir folgende Situation mal an:
Also, ich bin in einer Beziehung, und meine Freundin geht manchmal ohne mich weg.
Jemand erzählt mir von der letzten Party.
Er hat gesehen, wie ein Freund mit meiner Freundin etwas hatte. Er nennt mir einen Namen.
Ich schenke ihm vielleicht glauben.

Dann kommt ein Kumpel von ihm, erzählt mir das gleiche, nur diesesmal war es ein anderer.
Ok, wenn zwei das gleiche sagen, vielleicht haben sie Recht und nur den Typen nicht wirklich erkannt.

Dann kommt noch einer von denen, die dabei waren. Er hat sie auch mit jemandem gesehen - zur gleichen Uhrzeit, aber an einem ganz anderen Platz, und wiederrum mit jemand ganz anderem zusammen.
Ok, jetzt werde ich stutzig.

Dann kommt noch einer, bei dem hatte sie auf einmal etwas mit einer Frau.
Dann kommt noch ein anderer, der mir wieder eine ganz andere Story auftischt.

Was werde ich mir nun denken?

Wahrscheinlich ist etwas in der Richtung: kommt schon Leute, sprecht euch wenigstens ab wenn ihr Geschichten erfindet.

Wie gesagt, der Vergleich ist echt dumm, aber ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will...

Wenn sich zwei widersprechen: ok, kann vorkommen. Wenn sich vier wiedersprechen, dann wirds seltsam... Und da kann ich mir nicht vorstellen, dass Gott das gesamte Buch eingibt (und die Bibel ist ja doch nicht dünn), aber bei solchen groben Unterschieden dann keine Korrekturen vornimmt (besonders, da ja die Schreiber teilweise gar nicht selbst anwesend waren, sondern nur berichten was passiert ist (Markus und Lukas waren auf jeden Fall keine Apostel, ob sie Augenzeugen waren geht nicht hervor, was ich weiß aber eher nicht)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

13.05.2014 um 06:02
@Optimist
@-Therion-

Zu eurer Diskussion um die Islam- Geschichte:ich misch mich morgen nochmal ein ;) wollt dazu noch was los werden, aber jetzt hab ich mich an anderer Stelle so lang verfangen dass wieder alles weg is ;)


@Optimist
Optimist schrieb:Das eben nicht. Die Bibel sagt aus, dass jemand, der schon mal Gott und die Bibel als Wahrheit anerkannt hatte, aber dies dann wieder verwirft, keine 2. Chance bekommt. Er hatte ja schon seine Chance und hatte sie verworfen ... für schnöden Mamon bzw. für den Tanz um das "goldene Kalb".
Achso. Deswegen kapier ich das nicht, kann ich auch gar nicht.
Ich hab ja auch als Kind geglaubt, also ich war ja schon ein Christ.
Das Wissen hätte ich ja auch noch.
Ich bekomm keine Chance mehr.
Hmmm, ok.

Ich frag mich bloß, warum das Gleichnis vom verlorenen Sohn und das Gleichnis vom verlorenen Schaf? In beiden wird beschrieben, wie Gott sich angeblich freut, wenn einer wieder zu ihm zurück findet...

Ich weiß bloß noch nicht, für welchen Mammon ich das aufgegebn habe. Aus Geld habe ich mir selten wirklich etwas gemacht... ;)
Optimist schrieb:Könnte ich ehrlich gesagt auch gar nicht so richtig nachvollziehen. Wenn man irgendetwas als richtig (für SICH) erkannt hat und es einem auch gut tut, dann ist es doch Quatsch, davon wieder weggehen zu wollen, nur weil man glaubt irgendwas verpasst zu haben? Ich persönlich bin mit dem zufrieden was ich habe - ich brauche nicht ständig irgendwelche Kicks... aber da ist wahrscheinlich jeder Mensch anders gestrickt. :)
Hmm. Wenn du wüsstest. Ich kann z.B. bei manchen Dingen so sprunghaft sein, dass ich mich selbst schon nerve weil ich immer wieder die Ansichten wechsle.
Manchmal in großen Dingen, manchmal im Banalen.
So unterschiedlich sind wir Menschen. Der eine braucht Beständigkeit um jeden Preis, der andere braucht immer wieder Veränderung. Gilt im Außen wie im Innen.
Optimist schrieb:Das kommt ja auch wieder ganz auf die Sichtweise an.
WERDE ich Satan überlassen oder überlasse ich mich SELBST ihm? Weißt was ich meine?
Aber er tut relativ wenig dafür, dass sich das ändert.
Optimist schrieb:Warum sollte er mich in meiner freien Entscheidung beeinflussen? Bin ich nicht selbst vernünftig genug, um z.B. dem "Teufel Alkohlol" zu widerstehen? (nur mal als Beispiel).
Die Einen schaffen dies halt und andere nicht.
Es geht hier um die Rettung oder Vernichtung von Milliarden von Menschen. Nicht wie ein einzlner mit den diversen Sachen klar kommt.
Und da hat der eine: Medien, Industrie, Wirtschaft, eigentlich alles infiltriert.
Der andere (von dem es heißt, er will dass alle gerettet werden: die Bibel.)

Um es auf eine menschliche Ebene zu bringen
Eine Firma, Firma A:
Der Chef hat einen klasse Vorarbeiter.
Als die ersten Azubis kurz vor dem Ende der Lehre sind, gründet der Vorarbeiter eine eigene Firma. Gleiche Produkte, gleiche Sparte. Konkurrenz. Die ersten Azubis nimmt er mit.
Der Chef B (also ehemalige Vorarbeiter) hat dabei einen Trick: er geht zu den jeweiligen Azubis immer hin, behauptet, sie werden es nur in der Lehre so gut haben, aber danach werden sie das wahre Gesicht des Chefs kennen lernen. Oder warum meinen sie sonst, dass alle Azubis sofort danach zu ihm wechseln und keiner da bleibt?
Chef A weiß: der Chef B lockt die jungen, unerfahrenen Leute an, und nimmt sie dann richtig aus.
Erstens will er das nicht. Zweitens geht es an seinen Stolz, wenn der Chef B schafft, fast alle Azubis anzulocken.
Er weiß außerdem: das sind alles junge Leute. Sehr leicht beeinflussbar, noch dazu von Chef B, der ein absolut charismatischer Typ ist. Nebenbei, hat er Headhunter im Einsatz, lockt mit Verträgen, die angeblich ein Firmenauto beinhalten, Urlaubsreisen, allem drum und dran - der erfahrene Chef A weiß natürlich, dass die Veträge seines Konkurrenten so gut gemacht sind, dass dort alles verprochen wird, aber nichts eingehalten werden muss.
Also: Er will, dass die Lehrlinge bei ihm bleiben.
Und es ist für ihn eine Niederlage, wenn mehr junge Leute zum Konkurrenten gehen. Erstens, weil er weiß wie es ihnen gehen wird. Zweitens, weil er wirklich ein guter Mann ist, dem die jungen Leute am Herzen liegen. Und drittens, weil es auch um seinen Stolz geht.
Wird er sich nun damit begnügen, irgendwo einen Zettel im Kellergang aufzuhängen, in dem er vor dem anderen Chef warnt?
Oder wird er sich mit einem oder zwei Mitarbeitern besprechen, die sollen die anderen warnen? (Nebenbei, die zwei Mitarbeiter sind auch nicht die Beliebtesten, haben ein paar Mal gezeigt, dass sie sehr brutal sind, oft nur egoistisch gehandelt haben, sie mobben die Schwulen im Betrieb, usw.)
Oder wird er nicht viel mehr sich eigenhändig darum kümmern, z.B. in dem er vor alle tritt und allen das gleiche erzählt, was Sache ist?
Was er sogar Beweisen kann?


[Noch was anderes: ich hab das hier verfasst, aber irgendwie ist das verrutscht und ich kanns nicht merh zuordnen wo ich das rein pressen wollte, bin auch gerade leicht übermüdet ;)
Aber löschen will ich es auch nicht, weil ich das schon für wichtig empfinde:]

Ich kann hier nur aus meiner menschlichen Perspketive schreiben, aber für mich stellt sich das so dar:
Wenn ich Allmächtig wäre, und ich erschaffe mir Lebewesen.
Von diesen Lebewesen handeln aber 3/4 ständig nicht so, wie ich es will.
Dann würde ich mich fragen, ob ich
a) zu hohe Anforderungen habe oder
b) nicht einen krassen Konstruktionsfehler habe

Es gibt eine Stelle aus der Bibel, die ich hier anführen will.
Über diese Stelle hab ich mich schon so aufgeregt, sag auch gleich wieso, aber sie passt hier auch so ganz gut rein.
Jesaja 45,
Jesaja 45:9
Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe wie andere irdene Scherben. Spricht der Ton auch zu seinem Töpfer: Was machst du? Du beweisest deine Hände nicht an deinem Werke.

Erstens: ich bin kein blödes Stück Ton. Sondern ich lebe. Ich habe Gefühle, ich habe Wünsche, Bedürfnisse, Ziele, einen freien Willen, ...
Das hat so ein doofes Stück Ton eben nicht. Und wenn ich für Gott nur den Wert einer Tonscherbe habe, dann macht mich das eben wütend. Dann hätte er sich Roboter bauen sollen, wenn er mit Kritik nicht umgehen kann.
Wenn jemand ein Kind zeugt, dann ist er auch der "Schöpfer". Das gibt ihm trotzdem nicht einfach das Recht, das Kind zu behandeln wie er will.

Aber, um nochmal zurückzugehen:
Ich konstruiere eine Tasse, die Tasse hat Dellen und Beulen. Jetzt rege ich mich auf, dass die Tasse so gemein zu mir ist. Blöde Tasse, hat die doch einfach Beulen. Und Dellen.

Ich weiß schon, das ist nicht sonderlich demütig. Aber was solls. Wäre ich geschaffen um zu kriechen, wäre ich anatonomisch anders aufgebaut ;)
Optimist schrieb:Denn an anderer Stelle wird ausgesagt, dass dieser Glaube auch die entsprechenden Früchte hervorbringt (oder dies zumindest sollte). Mit Früchten sind Taten und Einstellungen gemeint.
Und dann gibt es wieder Stellen, die sagen dass eben ohne Glauben gar nichts läuft.
Optimist schrieb:Wenn ein Mensch - ohne Gott zu kennen - dennoch nach seinen Regeln lebt (welche ja in sein Herz geschrieben sind), dann wird er - lt. Bibel - auch gerettet werden -> aufgrund seiner "Taten" und Einstellungen.
Was ist dann dieser Maßstab, wie hat man ihn rein bekommen?
Das Gewissen kann es nicht sein; da ist jeder anders. Gibt sogar psychiatrische Störungen, bei denen die Patienten weder Gewissen haben noch Emapthie- fähig sind (z.B. Psychopathie ->
Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos.[1] Psychopathie geht mit antisozialen Verhaltensweisen einher, so dass oft die Diagnose einer dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung gestellt werden kann.[2]
Wikipedia: Psychopathie#Definition


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

13.05.2014 um 06:04
@oxysmoros
Optimist schrieb:Vielleicht würde ich dem sogar misstrauen, selbst wenn ich das Äußere gekannt hätte.
Woran die Jünger Jesus erkannt hatten, das war ja AUCH oder vielleicht sogar vorwiegend (?) seine Art ... z.B. WIE er das Brot brach usw...
Diese Art konnte niemand nachahmen, daher waren sich seine Anhänger sicher, dass es wirklich Jesus war.
jetzt sei mal ehrlich zu dir selbst ..... brot zu brechen ist nicht wirklich etwas dass man auf xxxxx unterschiedlichen arten tun kann. es wurde in damaligen zeiten quasi als ritual angesehen, jeder tat es sogar mehrmals am tag und selbst ich weiss dass man es zuerst bekreuzigt, dann in die hälfte teilte und diese hälften dann stückelte.


selbst meine großmutter machte es noch so und die kirche hat es auch so übernommen beim teilen der hostie. es ist also keine kunst oder etwas aussergewöhnliches.
Optimist schrieb:Wenn sich also Jesus Fremden gezeigt hätte, die hätten nicht gewusst, wie er z.B. das Brot bricht.
Weißt jetzt, wie ich das alles meine?
und nochmal sage ich dir, brot zu brechen ist erstens keine kunst und zweitens hätten sie es nicht wissen müssen weil die erscheinung selbst für sich spricht !

aber ich sehe schon bei dem thema schaltest du auf stur :)
Optimist schrieb:Hätte ich mir die Geschichte ausgedacht, hätte ich Petrus und mich ebenfalls in die Begegnung mit Jesus eingebaut, um dem Ganzen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber die wichtigste Begegnung an diesem Morgen bleibt tatsächlich einer Frau – Maria von Magdala – vorbehalten, noch dazu einer vermutlichen ehemaligen Prostituierten und damit einem höchst fragwürdigen Zeugen in der damaligen Zeit. Selbst der dümmste Fälscher, der wollte, dass man ihm seine Geschichte abnimmt, wäre geschickter vorgegangen
ja, ja, die prostituierte - so wird sie von der kirche gerne dargestellt oder besser gesagt MUSSTE sie so dargestellt werden :)

maria war jesus frau und hoch angesehen da gibt es für mich keine zweifel - die menschen der damaligen zeit wussten das natürlich auch - weil jesus immer wieder auch erwähnte dass er sie liebt woraufhin sogar die aposteln eifersüchtig auf sie waren - erst später machte man maria zu einer hure genau deshalb weil man wusste dass man damit bekräftigen/argumentieren kann das die auferstehungsgeschichte wahr sein muss.

nur überleg mal folgendes ....

wenn man wirklich davon ausgeht das maria eine prostituierte war, meinst du wirklich dass jesus mutter und die jünger zugelassen hätten dass eine solche frau jesus körper nach seinem tode salbt und somit beschmutzt ? eine salbung war damals ein sehr intimer akt und durfte nur von persionen durchgeführt werden die der verstorbenen person sehr nahe stand - ich denke das sagt alles aus !!!

es war also ein sehr geschickter schachzug maria zur prostituierten abzustempeln um damit den warheitsgehalt der auferstehung zu unterstreichen und gleichzeitig auch die frauen weiterhin als minderwertig gelten zu lassen !


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13.05.2014 um 06:09
-Therion- schrieb:wenn man wirklich davon ausgeht das maria eine prostituierte war, meinst du wirklich dass jesus mutter und die jünger zugelassen hätten dass eine solche frau jesus körper nach seinem tode salbt und somit beschmutzt ? eine salbung war damals ein sehr intimer akt und durfte nur von persionen durchgeführt werden die der verstorbenen person sehr nahe stand - ich denke das sagt alles aus !!!

es war also ein sehr geschickter schachzug maria zur prostituierten abzustempeln um damit den warheitsgehalt der auferstehung zu unterstreichen und gleichzeitig auch die frauen weiterhin als minderwertig gelten zu lassen !
Ich wüsste jetzt auch keinen biblischen Ansatz, der rechtfertigen würde, dass M.M. eine Hure gewesen sein sollte. Keinen einzigen.

Ist lustig, wie viele Geschichten die Kirche erfinden kann, die sogar frei nachprüfbar sind und trotzdem halten sie sich (habe z.B. in den letzten Tage ein bisschen wegen Luzifer recherchiert, ist auch so etwas, wo von Seiten der Kirche Halbwahrheiten mit Lügen gemischt werden, dann gibt man einen wirklichen Fakt dazu und voila... hat man etwas, das sich über Jahrhunderte halten kann...)


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13.05.2014 um 06:13
oxysmoros schrieb:Erstens: ich bin kein blödes Stück Ton. Sondern ich lebe. Ich habe Gefühle, ich habe Wünsche, Bedürfnisse, Ziele, einen freien Willen, ...
Das hat so ein doofes Stück Ton eben nicht. Und wenn ich für Gott nur den Wert einer Tonscherbe habe, dann macht mich das eben wütend. Dann hätte er sich Roboter bauen sollen, wenn er mit Kritik nicht umgehen kann.
Wenn jemand ein Kind zeugt, dann ist er auch der "Schöpfer". Das gibt ihm trotzdem nicht einfach das Recht, das Kind zu behandeln wie er will.

Aber, um nochmal zurückzugehen:
Ich konstruiere eine Tasse, die Tasse hat Dellen und Beulen. Jetzt rege ich mich auf, dass die Tasse so gemein zu mir ist. Blöde Tasse, hat die doch einfach Beulen. Und Dellen.

Ich weiß schon, das ist nicht sonderlich demütig. Aber was solls. Wäre ich geschaffen um zu kriechen, wäre ich anatonomisch anders aufgebaut
wundervolle vergleiche die sich genau mit meiner einstellung/meinung decken :)


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13.05.2014 um 06:27
@Optimist
@oxysmoros


Der Herr liebte sie innig

Am Ende des Maria-Evangeliums tritt die Eifersucht zutage, welche die Jünger Maria Magdalena gegenüber hegten. Jean Yves Leloup bemerkt dazu: „In aller Kürze und Einfachheit könnten wir mit dem Johannes-Evangelium sagen, daß ‚der Erlöser sie geliebt hatte’ (Joh. 11,5), so wie er alle, die ihm folgten, lieb hatte: ihre Schwester Martha, ihren Bruder Lazarus und die anderen Männer und Frauen, einschließlich Judas.

Jeschua liebte keineswegs Johannes oder Petrus „mehr“ als Judas, sondern er liebte sie auf andere Weise. Er liebte sie alle, mit einer allumfassenden, bedingungslosen Liebe, aber er liebte auch jeden Einzelnen auf einzigartige und besondere Weise. Diesen ‚besonderen’ Aspekt seiner Beziehung zur Mirjam von Magdala betont zum Beispiel das Philippus-Evangelium, in dem Mirjam als Gefährtin Jeschuas auftritt (griechisch koinonos – was eher ‚Partnerin’ oder ‚Gemahlin’ als Gefährtin heißt, die Red.).“

In diesem Philippus-Evangelium heißt es: „Der Herr liebte Maria mehr als alle Jünger, und er küßte sie oft auf den Mund. Als die anderen Jünger sahen, wie er Maria liebte, sprachen sie zu ihm: ‚Warum liebst du sie mehr als uns alle?’ Der Heiland antwortete und sprach: ‚Wie könnte es sein, daß ich euch nicht ebenso liebe wie sie?’“

Diese Stelle gibt eigentlich den ganzen Aufschluß über das Paar Jesus und Maria Magdalena: In einem geistigen Sinne liebte er sie nicht anders als die anderen Jünger auch, doch kam seine Liebe als ihr Gemahl hinzu, welche sich auch in körperlicher Zärtlichkeit ausdrückte und daher diese Liebe sicht- und greifbarer machte als seine Liebe zu den übrigen Begleitern. Ebenfalls bei Philippus finden wir die folgende Aussage:

„Drei wandelten immer mit dem Herrn: Maria, seine Mutter, und die Schwester von dieser, und Mirjam von Magdala, die man seine Gefährtin nennt, denn Mirjam ist seine Schwester, seine Mutter und seine Gefährtin.“ (Phil. 59,6-II). Wie schon erwähnt, lautet die akkuratere Übersetzung jedoch statt „Gefährtin“ „Partnerin“ oder auch „Gemahlin“. Und ist es nicht die Natur einer guten Ehe, daß die Partner einander Bruder/Schwester, Vater/Mutter und Gefährte sind? In keiner anderen als der Liebesbeziehung bzw. Ehe nimmt ein Mensch für den anderen so viele Rollen ein.

Auch das Thomas-Evangelium präsentiert Maria Magdalena erstens als eine von Jesu’ Jüngern, und zweitens als jene, zu der er die engste Beziehung hat und die er am meisten liebt. In Vers 61 beobachtet Salome, eine weitere Frau im Gefolge Jesu’, daß Jesus auf ihr Sofa oder in ihr Bett steigt und von ihrem Tisch ißt, und wie sie zu Jesus sagt: „Ich bin deine Jüngerin.“ In allen Thomas-Büchern wird Maria Magdalena als eine Jüngerin präsentiert, und zwar – wie schon erwähnt – als jene, die der Große Herr am meisten liebte.
Obwohl es hier noch etwas anzumerken gibt: Ein anderer Jünger war gemeint, wenn vom „Geliebten“ die Rede ist. Gemäß einem apokryphen Buch aus der Nag Hammahdi-Bibliothek[2] soll Jakobus der Gerechte, der Bruder von Jesus, welcher später der erste Bischof von Jerusalem war, mit dem „Geliebten“ gemeint sein. Dies stimmt nicht, denn Jakobus gehörte nicht zu Jesu’ Jüngerschar. Er trat dessen Nachfolge erst an, als Jesus nach der Kreuzigung Palästina verlassen hatte. Vielmehr war es Johannes, welcher später das gleichnamige Evangelium verfaßte und auf Patmos seine apokalyptische „Offenbarung“ erlebte. Johannes war es denn auch, der zusammen mit der Mutter Jesu, der Frau des Cleophas und Maria Magdalena am Kreuz ausharrte, während die anderen Jünger das Weite gesucht hatten.

Wer die apokryphen Texte studiert, kommt zur Erkenntnis, daß Maria Magdalena in der Tat den übrigen Jüngern (vielleicht mit Ausnahme von Johannes) geistig und auch charakterlich weit überlegen war. Daß diese ihrer Aufgabe nicht immer gewachsen waren, drückt ein Vers des Thomas-Evangeliums aus, wo Maria Magdalena zum ersten Mal in Erscheinung tritt. Sie fragt Jesus über den Charakter der Jünger: „Wie sind deine Jünger?“ Und Jesus antwortet ihr: „Sie sind wie kleine Kinder, die sich auf einem Feld niedergelassen haben, das ihnen nicht gehört.“

In der Pistis Sophia sagt Jesus einmal: “Maria Magdalena und Johannes der Unschuldige werden über all meinen Jüngern stehen.“ (Pis. Soph. 2,96). In derselben Schrift ist es Maria Magdalena, die ganze 39 von insgesamt 64 Fragen an Jesus stellt! Im Dialog des Erlösers ist sie einer von drei Jüngern – neben Matthäus und Judas – welche von Jesus spezielle Unterweisung erhalten. Sie befragt ihn über die Bedeutung von Leid und Freude, und sie fragt ihre Brüder, wo und wie sie all die Dinge, die der Meister sie gelehrt hat, zu befolgen gedenken.

Marvin Meyer schreibt in seinem Buch The Gospels of Mary, „Zudem hatte Maria Magdalene eine Rolle als Deuterin. Sie kennt die Schrift und die Aussagen Jesu, und sie diskutiert deren Bedeutung. In der Pistis Sophia zitiert sie Jesaiah und die Psalme, und sie erinnert sich dessen, was Jesus sagte und was Paul geschrieben hat (17, 18, 60, 113). Sie zitiert ebenfalls Aussagen Jesu im Dialog des Erlösers Der Autor fügt hinzu, daß sie dies tat als „eine Frau, die alles verstand“. Maria Magdalenas Erkenntnisse werden hoch geschätzt, und in der Pistis Sophia wird sie wiederholt vom Meister gelobt. Sie stellt die richtigen Fragen auf die angebrachte und richtige Weise, und ihr Herz, so wird gesagt, sei mehr auf den Himmel eingestimmt als die ihrer Brüder. (…) Sowohl in der Pistis Sophia wie auch im Evangelium der Maria teilt sie ihre Erkenntnisse und lehrt die Jünger. Dafür wird sie gelobt, aber auch attackiert, und in einigen Evangelien ist es Petrus, der sich feindselig zeigt. [3]

Die apokryphen Texte zeigen also, daß Maria Magdalena eine herausragende Stellung unter den Jüngern innehatte. So ist sie eine der Hauptsprecher in diversen Texten aus dem 1. und 2. Jahrhundert, wo Dialoge zwischen Jesus und seinen Jüngern nach der „Auferstehung“ wiedergegeben werden. Schließlich war sie auch die erste, die den wieder auferstandenen Herrn am Ostermorgen sah und die die frohe Kunde verbreiten durfte.


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13.05.2014 um 06:45
was ich noch sagen möchte ....

maria magdalena kann als gründerin des christentums angesehen werden SIE war es die von anfang an abei war als jesus auf der bildfläche erschien und hat nach seinem tod quasi die rolle von jesus übernommen indem sie den menschen jesus/gott verständlich näher brachte und seine lehren verbreitete.

sie war die säule, der turm des christentums !


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14.05.2014 um 04:28
@oxysmoros
oxysmoros schrieb:Ich muss das also auch noch ignorieren, dass sich die Berichte teilweise wiedersprechen, und einfach glauben das war so?
Untergräbt das nicht die ganze Glaubwürdigkeit?
Nein, wie in dem Link geschrieben wird (und das ist auch meine Meinung) spricht es eher für die Glaubwürdigkeit, dass die Berichte sozusagen nicht völlig „aalglatt“ und „poliert“ sind (im Sinne von .-in sich stimmig-) Die Begründung dazu wie gesagt in dem Ausschnitt des Links den ich gepostet hatte.
Beispiel:
... Nehmen wir folgende Situation mal an:
Also, ich bin in einer Beziehung, und meine Freundin geht manchmal ohne mich weg.
Jemand erzählt mir von der letzten Party.
Er hat gesehen, wie ein Freund mit meiner Freundin etwas hatte.
...
Dann kommt noch einer von denen, die dabei waren. Er hat sie auch mit jemandem gesehen - zur gleichen Uhrzeit, aber an einem ganz anderen Platz, und wiederrum mit jemand ganz anderem zusammen.
...
Wie gesagt, der Vergleich ist echt dumm, aber ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will...
Ja, verstehe schon.
Es war aber jedesmal der gleiche Fakt, nämlich dass Deine Freundin fremd gegangen war. Und für mich ist nur DAS entscheidend. :)
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Das eben nicht. Die Bibel sagt aus, dass jemand, der schon mal Gott und die Bibel als Wahrheit anerkannt hatte, aber dies dann wieder verwirft, keine 2. Chance bekommt. Er hatte ja schon seine Chance und hatte sie verworfen ... für schnöden Mamon bzw. für den Tanz um das "goldene Kalb".

-->
Achso. Deswegen kapier ich das nicht, kann ich auch gar nicht.
Ich hab ja auch als Kind geglaubt, also ich war ja schon ein Christ.
Das Wissen hätte ich ja auch noch.
Ich bekomm keine Chance mehr.
Hmmm, ok.
Okay, vielleicht hab ich das dann doch falsch aus der Bibel interpretiert, war nur meine bescheidene Meinung und muss nicht unbedingt richtig sein. :)
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Könnte ich ehrlich gesagt auch gar nicht so richtig nachvollziehen. Wenn man irgendetwas als richtig (für SICH) erkannt hat und es einem auch gut tut, dann ist es doch Quatsch, davon wieder weggehen zu wollen, nur weil man glaubt irgendwas verpasst zu haben? Ich persönlich bin mit dem zufrieden was ich habe - ich brauche nicht ständig irgendwelche Kicks... aber da ist wahrscheinlich jeder Mensch anders gestrickt. :)

-->
Hmm. Wenn du wüsstest. Ich kann z.B. bei manchen Dingen so sprunghaft sein, dass ich mich selbst schon nerve weil ich immer wieder die Ansichten wechsle.
Manchmal in großen Dingen, manchmal im Banalen.
So unterschiedlich sind wir Menschen. Der eine braucht Beständigkeit um jeden Preis, der andere braucht immer wieder Veränderung. Gilt im Außen wie im Innen.
Wenn das jetzt nicht ironisch von Dir gemeint war, stimme ich Dir vollkommen zu.
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oxysmoros schrieb:Ich kann hier nur aus meiner menschlichen Perspketive schreiben, aber für mich stellt sich das so dar:
Wenn ich Allmächtig wäre, und ich erschaffe mir Lebewesen.
Von diesen Lebewesen handeln aber 3/4 ständig nicht so, wie ich es will.
Dann würde ich mich fragen, ob ich
a) zu hohe Anforderungen habe oder
b) nicht einen krassen Konstruktionsfehler habe
ich verstehe was Du meinst, aber darauf kann ich Dir sicher keine befriedigende Antwort geben, deshalb versuche ich es gar nicht erst. ;)
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Es gibt eine Stelle aus der Bibel, die ich hier anführen will.
Über diese Stelle hab ich mich schon so aufgeregt, sag auch gleich wieso, aber sie passt hier auch so ganz gut rein.
Jesaja 45,
Jesaja 45:9
Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe wie andere irdene Scherben. Spricht der Ton auch zu seinem Töpfer: Was machst du? Du beweisest deine Hände nicht an deinem Werke.
Erstens: ich bin kein blödes Stück Ton. Sondern ich lebe.
Ich verstehe Deine Gedanken vollkommen. Möchte aber eins zu bedenken geben:
Der Mensch besteht aus all den Elementen, die sich in der Erde befinden. Und lt. Bibel lebst Du nur durch Gottes Odem. ;)

Und desweiteren: das mit dem Ton ist nur eine Metapher, denke ich zumindest. :)
Der Vers bedeutet also (für mich ), dass das geschöpfte Wesen nicht das Recht hat, seinem Schöpfer etwas vorzuschreiben (oder so ähnlich).
oxysmoros schrieb:Wenn jemand ein Kind zeugt, dann ist er auch der "Schöpfer". Das gibt ihm trotzdem nicht einfach das Recht, das Kind zu behandeln wie er will.
SO fasse ich den Vers auch nicht auf, sondern so wie ich es vorhin schrieb.
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Denn an anderer Stelle wird ausgesagt, dass dieser Glaube auch die entsprechenden Früchte hervorbringt (oder dies zumindest sollte). Mit Früchten sind Taten und Einstellungen gemeint.

-->
Und dann gibt es wieder Stellen, die sagen dass eben ohne Glauben gar nichts läuft.
Das ist es doch was ich meinte. Ohne Glaube geht nichts und der Glaube BEINHALTET eben auch die entsprechenden Taten (Früchte).
Dem Glauben folgen also automatisch die Taten (natürlich nicht bei allen Christen, das hatte die Geschichte deutlich gezeigt).
Die Früchte können sich mMn nur DANN wirklich zeigen, wenn man eine demütige Grundeinstellung hat. Das heißt für mich z.B., dass man auf Andere nicht herabblickt, seine Mitmenschen respektiert und achtet, egal wie sie sich benehmen. Kann man alles als Nächstenliebe zusammenfassen.

Ich bin im täglichen Leben übrigens auch manchmal weit davon entfernt, wenn mich jemand nervt, aber ich bemühe mich zumindest darum, mich in dieser Hinsicht zu bessern. DAS (dieses Bemühen schon alleine) sehe ich als eine der Früchte an ;)
=================================

@THERION
Wenn sich also Jesus Fremden gezeigt hätte, die hätten nicht gewusst, wie er z.B. das Brot bricht.
Weißt jetzt, wie ich das alles meine?

-->
und nochmal sage ich dir, brot zu brechen ist erstens keine kunst.
Nein, Kunst nicht. SO meinte ich das auch nicht, sondern die Art und Weise, wie man das zelebrieren kann. Also die Gesten und die Mimik, die da nebenher gemacht werden könnten usw...
---------------------------------------------------
Hätte ich mir die Geschichte ausgedacht, hätte ich Petrus und mich ebenfalls in die Begegnung mit Jesus eingebaut, um dem Ganzen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber die wichtigste Begegnung an diesem Morgen bleibt tatsächlich einer Frau – Maria von Magdala – vorbehalten, noch dazu einer vermutlichen ehemaligen Prostituierten und damit einem höchst fragwürdigen Zeugen in der damaligen Zeit. Selbst der dümmste Fälscher, der wollte, dass man ihm seine Geschichte abnimmt, wäre geschickter vorgegangen

-->
ja, ja, die prostituierte - so wird sie von der kirche gerne dargestellt oder besser gesagt MUSSTE sie so dargestellt werden :)
Kann ja sein, dass sie keine Prostituierte war. Dann bleibt immer noch das Argument von dem Link (mein Zitat was ich daraus gepostet hatte), dass es überhaupt Frauen waren und dies für diese Zeit untypisch war.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

14.05.2014 um 08:10
a
ja, ja, die prostituierte - so wird sie von der kirche gerne dargestellt oder besser gesagt MUSSTE sie so dargestellt werden :)
Kann ja sein, dass sie keine Prostituierte war. Dann bleibt immer noch das Argument von dem Link (mein Zitat was ich daraus gepostet hatte), dass es überhaupt Frauen waren und dies für diese Zeit untypisch war.
das stimmt schon, dass frauen keine gute stellung hatten aber mit maria magdalena war das anders wie ich bereits oben ausführte.

als zb. die aposteln nach jesus tod niedergeschlagen waren und aufgeben wollten war es maria magdalena die die zügeln in die hand nahm und die aposteln sich auch von ihr führen liesen.
das hätten sie nicht getan wenn maria wirklich die hure gewesen wäre wie sie in der bibel dargestellt wird.

und auch das argument mit der salbung als intimer akt den ich oben anführte lässt sich nicht entkräften sondern zeigt, dass maria magdalena eine sonderstellung eingenommen haben MUSSTE !

also es ist offensichtlich, dass die darstellung in der bibel von maria magdalena nicht der tatsache entspricht da es xxx andere texte gibt die maria magdalena in einem ganz anderen licht erscheinen lassen.

in diesem zusammengang ist das argument deines linkes nicht aussagekräftig und absolut kein beweis dafür dass die auferstehung wirklich stattgefunden hat. denn war maria wirklich angesehen und vielleicht sogar mit jesus verheiratet hätte sie allen grund gehabt die vorhersagen einer auferstehung mit ihrer aussage über die sichtung von jesus zu erfüllen.

das negative bild marias unterstreicht natürlich in diesem fall den warheitsgehalt. daher war es ein genialer schachzug frauen bzw. gerade maria magdalena "die prostituierte" als zeugin der auferstehung zu nennen.

ich bin mir aber sicher, und es gibt auch indizen dafür, dass die auferstehungsgeschichte im nachhinein der bibel hinzugefügt wurde um den glauben an einen gott/jesus zu rechtfertigen den die ganze religion steht und fällt mit dieser behauptung und ist somit der grund warum menschen überhaupt an gott glauben.

für mich persönlich die größe lüge/fälschung überhaupt die es in der bibel gibt !


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14.05.2014 um 11:01
@-Therion-
-Therion- schrieb:und auch das argument mit der salbung als intimer akt den ich oben anführte lässt sich nicht entkräften sondern zeigt, dass maria magdalena eine sonderstellung eingenommen haben MUSSTE !
Glaube ich schon. Aber was ist mit den anderen Frauen, bzw. warum wurde die Auferstehung - wenn die Geschichte nur erfunden war - nicht einfach von Männern bezeugt?
-Therion- schrieb:das negative bild marias unterstreicht natürlich in diesem fall den warheitsgehalt.
Hattest Du oder @oxysmoros nicht irgendwo davon gesprochen, dass es gerade dagegen spricht?
Aber vielleicht irre ich mich da jetzt auch, hab im Moment keine Zeit, Eure Texte daraufhin noch mal abzuklopfen.
-Therion- schrieb:ich bin mir aber sicher, und es gibt auch indizen dafür, dass die auferstehungsgeschichte im nachhinein der bibel hinzugefügt wurde um den glauben an einen gott/jesus zu rechtfertigen
Das glaube ich nicht, weil schon alleine das AT seine Auferstehung vorrausschattet und auch viele andere Stellen im NT sich auf die Auferstehung beziehen.
Dann müsste ja wirklich die ganze Bibel bis ins kleinste Detail manipuliert sein.
denn die ganze religion steht und fällt mit dieser behauptung und ist somit der grund warum menschen überhaupt an gott glauben.
Aber nicht nur die Religion steht und fällt damit, sondern auch der freie Glaube OHNE jegliche Institution, der sich NUR auf die Bibel gründet.
Und genau deshalb scheiden sich hier die Geister. ;)


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14.05.2014 um 16:14
@-Therion-
@oxysmoros

Falls Ihr Zeit habt, Euch das anzuhören, was haltet Ihr davon?
Diskussion: Predigten, Bibellehren, Vorträge und dergleichen (Beitrag von BibleIsTruth)

ca. in der Mitte - wo es um die Zellen und DNS geht - wird es sehr interessant. Für mich alles ziemlich plausibel.

Aussage daraus u.a.:
"alles Dinge, welche die damaligen Darvinisten NICHT wissen KONNTEN und die heutigen nicht wissen WOLLEN..."


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15.05.2014 um 07:14
Glaube ich schon. Aber was ist mit den anderen Frauen, warum wurde die Auferstehung - wenn die Geschichte nur erfunden war - nicht einfach von Männern bezeugt?
was soll mit den anderen frauen sein .... ob nun 2,5, 10 oder hundert frauen dabei waren ist doch völlig egal - fakt ist das frauen sowieso nicht angesehen waren und es somit offensichtlich ist, dass man genau deshalb frauen zur bezeugung der auferstehung auswählte um damit den warheitsgehalt zu unterstreichen.

weil einfach viele so denken wie in diesem artikel beschrieben nämlich ---------> " frauen, speziell maria "die hure" als zeugin anzugeben kann nicht gefälscht sein auf grund ihres niedrigen status in der gesellschaft hätte man frauen niemals als zeugen auftreten lassen ..... man hätte, wäre es eine fälschung doch männer eingesetzt um den waheitsgehalt zu unterstreichen"

aber das ist unlogisch und eigentlich genau der selbe fall von der aussage her wie mit saulus/paulus ....

er glaubte nicht an gott/jesus und wurde plötzlich gläubig ----> für dich und viele andere ist genau das ein indiz/grund dafür daran zu glauben das jesus ihm erschienen ist. warum ?
ganz einfach weil ein "heide" der seine meinung ändert glaubhafter ist als jemand der sowieso überzeugter christ ist. genau so kann man die geschichte mit den frauen auch sehen !

frauen ohne ansehen sind eben genau auf grund ihres "nichtansehens" glaubhafter als männer die in der gesellschaft das sagen haben.

hätte ich die bibel fälschen wollen dann hätte ich es nicht anders gemacht :)


bei den frauen gibt es übrigens auch widersprüche !

nach dem markusevangelium waren es 3 frauen
nach matthäus sind es nur 2 frauen
nach lukas waren es aber 5 frauen
nach johannes waren es ebenfalls 2 frauen

-Therion- schrieb:
das negative bild marias unterstreicht natürlich in diesem fall den warheitsgehalt.
Hattest Du oder @oxysmoros nicht irgendwo davon gesprochen, dass es gerade dagegen spricht?
nein :)
Optimist schrieb:Das glaube ich nicht, weil schon alleine das AT seine Auferstehung vorrausschattet und auch viele andere Stellen im NT sich auf die Auferstehung beziehen.
Dann müsste ja wirklich die ganze Bibel bis ins kleinste Detail manipuliert sein.
ist sie auch wenn man alle widersprüchlichkeiten als gesamtbild zusammenfasst und auch andere ausserchristlichen texte, das zeitgeschehen, die kultur, sprache, politik ectr. miteinbezieht dann kann man nur zu dieser ansicht kommen.
denn die ganze religion steht und fällt mit dieser behauptung und ist somit der grund warum menschen überhaupt an gott glauben.
Aber nicht nur die Religion steht und fällt damit, sondern auch der freie Glaube OHNE jegliche Institution, der sich NUR auf die Bibel gründet.
Und genau deshalb scheiden sich hier die Geister. ;)
was heisst - gäbe es keine auferstehung würdest auch du nicht an gott glauben oder wie ?

wenn dem so ist dann glaubst du, so wie bestimmt 99% aller gläubigen auch nur deshalb an gott weil du/ihr euch davon etwas erhofft/erwartet und nicht aus persönlicher überzeugung.

der glaube an gott sollte von innen heraus kommen, eine überzeugung sein unabhängig davon ob es eine auferstehung gab oder nicht!

meine persönliche meinung ist, dass die auferstehung einfach nicht der auslöser sein darf warum jemand an gott/jesus glaubt denn ich halte eine solche einstellung für ziemlich fragwürdig und sehe es als heuhelei und selbstbetrug an wenn der glaube wirklich nur auf die auferstehung aufbaut und mit erwartungshaltungen verbunden ist.


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15.05.2014 um 07:16
Optimist schrieb:ca. in der Mitte - wo es um die Zellen und DNS geht - wird es sehr interessant. Für mich alles ziemlich plausibel.
kann ich mir nicht anhören weil ich keine boxen habe.

kannst du es kurz zusammenfassen bitte, danke


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15.05.2014 um 09:12
@-Therion-
-Therion- schrieb:kannst du es kurz zusammenfassen bitte, danke
Das ist sehr schwierig, weil es sehr komplex ist was er sagt. Es baut das eine auf dem anderen auf und geht z.T. sehr detailiert auf wissenschaftliche Dinge ein, welche man als Laie sehr schlecht wiedergeben kann. Man muss sich schon beim Zuhören sehr konzentrieren um nicht den Faden zu verlieren.
Er schneidet auch so VIELE Themenkomplexe an (z.B. Bestimmung des Alters - das WIE, welche Methoden, welche etwas taugen..., desweiteren wie das mit den Zellen und DNA funktioniert und weshalb er der Meinung ist, dass es nicht zufällig... und viele andere Themen).

Es ist wirklich ein halber wissenschaftlicher Vortrag und sowas lässt sich sehr schlecht zusammenfassen.
Aber ich werde es evtl. demnächst noch mal anhören und versuchen, mir das wichtigste aufzuschreiben.
denn die ganze religion steht und fällt mit dieser behauptung und ist somit der grund warum menschen überhaupt an gott glauben.

-->O:
Aber nicht nur die Religion steht und fällt damit, sondern auch der freie Glaube OHNE jegliche Institution, der sich NUR auf die Bibel gründet.
Und genau deshalb scheiden sich hier die Geister. ;)

-->T:
was heisst - gäbe es keine auferstehung würdest auch du nicht an gott glauben oder wie ?
Nein, nicht nur deshalb, aber das ist ein gewichtiges Indiz für mich unter vielen Anderen.

Und ich denke mal, das geht sicher vielen anderen Gläubigen genauso wie mir, weswegen ich nicht glaube, dass ALLEIN nur die Aufersteheung
somit der grund ist warum menschen überhaupt an gott glauben.
Sie ist ein großer Grund, aber eben nicht der einzige.
Für Manche ist es vielleicht der einzige Grund, glaube jedoch nicht, dass es recht Viele sind.
-Therion- schrieb:wenn dem so ist dann glaubst du, so wie bestimmt 99% aller gläubigen auch nur deshalb an gott weil du/ihr euch davon etwas erhofft/erwartet und nicht aus persönlicher überzeugung.
Diese Schlussfolgerung - selbst wenn ich nur aufgrund der Auferstehung an Gott glauben würde - kann ich jetzt nicht nachvollziehen?
Das mag sicher bei Vielen so sein, dass sie nur an Gott glauben, weil sie sich davon etwas erhoffen (egal was es ist), bei mir ist es aber nicht so, das kann ich mit gutem Gewissen sagen :)
-Therion- schrieb:der glaube an gott sollte von innen heraus kommen, eine überzeugung sein unabhängig davon ob es eine auferstehung gab oder nicht!
Sehe ich genauso.
Jedoch ist mMn dennoch die Auferstehung für einen Gläubigen bedeutungsvoll und zwar bezüglich der ganzen Zusammenhänge in der Bibel.
Ich meine die Bedeutung hinsichtlich der Frage, weshalb es Jesus überhaupt gab, was er für die Menschen getan hatte -> Mittler usw...
... deshalb kann man die Auferstehung nicht einfach so als nebensächlich abtun (ALS Gläubiger, welcher nun mal die Bibel als Gottes Wort sieht).
-Therion- schrieb:wenn der glaube wirklich nur auf die auferstehung aufbaut
Ich denke mal, die Auferstehung dient Vielen als Argumentationshilfe gegenüber Nichtgläubigen, ("Untermauerung", dass an der Bibel was dran ist...), aber eben nicht NUR für die EIGENE Grundlage des Glaubens.


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15.05.2014 um 11:08
@Optimist
@-Therion-

Darf ich mich da einmischen? :)

Der Glaube an die Auferstehung ist "eine tröstliche und schöne Beigabe", um an Gott glauben zu können.
Aus meiner Sicht heraus spielen aber noch andere Aspekte eine Rolle, nämlich das unbeschreiblich schöne Gefühl der Geborgenheit, der Gewissheit, dass dieser allmächtige Gott mein Vater ist. Welcher menschliche Vater kann schon damit konkurrieren?
Zwar gibt es Momente des "Nichtverstehens", in denen es mir schlecht geht und Zweifel mich befallen, doch letztendlich wird alles wieder gut und ich singe dankbar "Halleluja".
Ich bin dankbar für die Gnade Gottes, daß ich glauben DARF und kann.
Glaube ist Gnade....


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15.05.2014 um 11:51
@Fritzi
Fritzi schrieb:Darf ich mich da einmischen? :)
Gerne. Schön Dich hier mal wieder zu lesen. :)
Fritzi schrieb:Der Glaube an die Auferstehung ist "eine tröstliche und schöne Beigabe", um an Gott glauben zu können.
Aus meiner Sicht heraus spielen aber noch andere Aspekte eine Rolle, nämlich das unbeschreiblich schöne Gefühl der Geborgenheit, der Gewissheit, dass dieser allmächtige Gott mein Vater ist. Welcher menschliche Vater kann schon damit konkurrieren?

Zwar gibt es Momente des "Nichtverstehens", in denen es mir schlecht geht und Zweifel mich befallen, doch letztendlich wird alles wieder gut und ich singe dankbar "Halleluja".
Ich bin dankbar für die Gnade Gottes, daß ich glauben DARF und kann.
Glaube ist Gnade....
Sehr schöne Gedanken.
Ich kann natürlich auch verstehen, wenn dies ein Nichtgläubiger nicht nachvollziehen kann.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

15.05.2014 um 17:36
Fritzi schrieb:Darf ich mich da einmischen? :)

Der Glaube an die Auferstehung ist "eine tröstliche und schöne Beigabe", um an Gott glauben zu können.
Aus meiner Sicht heraus spielen aber noch andere Aspekte eine Rolle, nämlich das unbeschreiblich schöne Gefühl der Geborgenheit, der Gewissheit, dass dieser allmächtige Gott mein Vater ist. Welcher menschliche Vater kann schon damit konkurrieren?
Zwar gibt es Momente des "Nichtverstehens", in denen es mir schlecht geht und Zweifel mich befallen, doch letztendlich wird alles wieder gut und ich singe dankbar "Halleluja".
Ich bin dankbar für die Gnade Gottes, daß ich glauben DARF und kann.
Glaube ist Gnade....
zum einen danke und gratuliere ich dir zu diesen tollen zeilen zum anderen muss ich aber trotzdem meinen senf dazugeben - verzeih mir vorab schon :)

du schreibst von geborgenheit und der gewissheit dass gott dein vater ist und setzt deinen richtigen vater/erzeuger auf einen niedrigeren stellenwert als gott ...... das gibt mir zu denken und lässt mich vermuten, dass die beziehung zu deinem vater nicht sonderlich gut war denn ansonsten denke ich nicht, dass du deinen vater über gott stellen würdest .... könnte mich natürlich auch irren aber so ist mein eindruck.

ich lese/spüre auch zwischen den zeilen eine gewisse traurigkeit/sehnsucht die deine seele umgibt und in deinen zeilen zum ausdruck kommt..... ich denke, da müsste so einiges aufgearbeitet werden ......

aber ich möchte das gar nicht weiter thematisieren weil es deine sache ist sondern dir nur folgenden ratschlag mitgeben:

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“


also sei gnädig zu dir selbst - glaube an dich, gibt dir selbst anerkennung und liebe dich !
ich vermute, dass dir genau das noch fehlt um ohne zu zeifeln glücklich sein zu können unabhängig von deinem glauben an gott.


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