weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

4.992 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2015 um 16:48
@Tyryon

das sind ja schon mehr als bei den aktuellen pegidas :D


melden
Anzeige

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2015 um 16:56
@Tyryon
Arsch in der Hose??Hier laufen die Leute mit Riesentüten durch die Strassen,da lässt keiner hastig seine Tröte verschwinden wenn sich Uniformierte nähern
Neulich am Hackeschen markt auf dem S-Bahnsteig...Security zu Aktentaschenträger im Edelzwirn von Kenzo
"Machen sie bitte den Joint aus,hier ist Rauchverbot,oder rauchen sie den wenigstens da hinterm Automaten"


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2015 um 17:05
@Warhead
Vor dem Hintergrund, das ab jetzt diese bescheuerte "0-Toleranz"-Schiene im Görli gefahren wird, und damit jedes Cannabis-"Vergehen", selbst im Milligrammbereich vor Gericht landet und das Verfahren nicht mehr eingestellt wird, sondern eine Verurteilung stattfinden muss, finde ich das schon mutig!


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

03.04.2015 um 22:19
allohol süffeln --aber milch predigen :D



melden
Dr.Thrax
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

05.04.2015 um 12:56
@Madboy
Madboy26. März
Edit: Ich beziehe mich mit meinem Beitrag auf Erwachsene!

Dr.Thrax schrieb:
Zudem ist es übrigens nicht nur eine reine Spekulation, dass die Preise für Marihuana durch die Legalisierung und damit der Zugänglichkeit auf dem freien Markt und der zunehmenden wirtschaftlichen Konkurrenz der Anbieter, gesenkt werden sollen. Im Gegenteil: Dies ist ein wesentlicher Baustein des Konzeptes der Bekämpfung der Drogenkartelle (in den USA). Erst dadurch dass die Preise des im Handel verfügbaren Cannabis diejenigen unterbieten, welche von den Drogenkartellen angeboten werden, gelingt es nämlich das angestrebte Ziel - nämlich die Zerschlagung der Drogenkartelle - durch marktwirtschaftliche Mechanismen zu erreichen. Kurzum: Die private Wirtschaft soll in Konkurrenz zu den mexikanischen Drogenhändlern treten und diesen die Kunden abnehmen um sie dadurch auszubremsen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist durchaus zu erwarten, dass der Preis sinken wird. Dadurch wird wahrscheinlich auch der Konsum steigen (entsprechende Studie hast du ja schon angeführt). Da ist nur die Frage, ob die Bundesstaaten ihre regulatorische Funktion nutzen werden und die Steuern erhöhen. Damit kann der Preisverfall effektiv verhindert werden, wenn dies notwendig erscheint.

Dr.Thrax schrieb:
Das was hier als "self-medication hypothesis" beschrieben wird ist nicht selten das soziopsychologische Äquivalent dafür wenn Cannabis-Konsumenten ihren Konsum damit begründen, dass sie das Gras nutzen um mal "abschalten" zu können. Es handelt sich dabei um eine Selbstmedikation, die es dem Konsumenten ermöglicht den belastenden Gedanken mithilfe der psychoaktiven Wirkung, die das THC entfaltet, zu entfliehen.

Das Problem dabei ist nur, dass die Wirkung von Cannabis belastende Gedanken nicht effektiv unterdrücken kann. Zwar beschreiben viele den Rausch mit stimmungsaufbessernden Eigenschaften - was ich nicht bestätigen kann -, aber die Gedanken werden ungerichteter. Letzteres kann zwar wirklich etwas von den schlechten Gedanken ablenken, aber tendenziell wird wohl bei einem solchen Setting das High unangenehmer und psychotischer. Dazu wäre eine Studie mal interessant :)

Dr.Thrax schrieb:
Die Gefahr der Abhängigkeit wird dann dadurch begünstigt dass die Rezeptoren, an denen THC wirkt ein Toleranzverhalten entwickeln, welches die erforderliche Dosis zur Erzielung einer psychoaktiven Wirksamkeit immer weiter steigert.

Die Toleranzentwicklung ist ziemlich komplex. Pauschal stimmt deine Aussage nicht. Es existiert eine Toleranzbildung, die jedoch selektiv nur manche Aspekte der Akutwirkung umfasst. Gerade negative Auswirkungen werden dadurch geringer, wodurch auch höhere Dosen möglich werden. Aber eine Abhängigkeit begünstigen kann das natürlich dennoch.

Dr.Thrax schrieb:
Es steht für mich also völlig außer Frage, dass man der privaten Wirtschaft mit dieser Freigabe des Cannabishandels zum Nicht-medizinischen Gebrauch Tür und Tor dafür öffnet, die uns ohnehin schon an allen Ecken und Enden lawinenartig entgegenkommende kommerzielle Gehirnwäsche dann eben auch auf Cannabisprodukte auszuweiten.

Alles eine Frage der Regulierung. Mit einem generellen Werbeverbot und anderen Bestimmungen an die Abgabestellen kann man das aber weitgehend verhindern.

Dr.Thrax schrieb:
Und ich habe die Debatte im Deutschen Bundestag zu diesem Thema live mitverfolgt und sah mich in meinem Bild von den Grünen als pseudohumanistische Opportunistenpartei, die mit dem Erzeugen einer privatwirtschaftlichen Zugänglichkeit dieser Droge unter dem bigotten Deckmantel des Jugendschutzes, wieder einmal einen radikalkapitalistischen und laisse-faire-liberalistischen Kurs fahren, den sich nicht einmal mehr die FDP zu propagieren wagen würde. Aber was mich eigentlich sogar noch mehr staunen ließ war die Tatsache, dass ausgerechnet die Fraktion der Linken diesen Vorstoß zur Marktliberalisierung einer weiteren potenziell Abhängig machenden Droge unterstützte.

Die Grünen verwenden wohl Cannabis, um sich irgendwie von der SPD und der CDU differenzieren zu können. Die betreiben mittlerweile alle so ähnliche Politik, dass es für sie schwierig ist Wähler zu bekommen. Die FDP setzt sich inzwischen auch für eine Legalisierung ein.
Die Linke unterstützt den Gesetzentwurf, da diese auch die Drogenpolitik ändern möchte. Viel mehr Möglichkeiten als den Weg der Grünen gibt es nicht, wobei die Linke tendenziell Social Clubs bevorzugt, was auch die Probleme der Marktwirtschaft deutlich reduziert.

Dr.Thrax schrieb:
A past history of CUD (cannabis use disorder) may be associated with notable differences in hippocampal morphology and EM (episodic memory) impairments among adults with and without schizophrenia.

(Abschnitt v.a. bezüglich Strukturänderungen im Hirn)
Eigentlich alle diese Studien haben eine Signifikanz und Fehlerbalken, die es in sich haben. Bisher habe ich nur eine Studie zur Hirnmorphologie gesehen, die qualitativ sowie quantitativ aussagekräftige Ergebnisse erzielt hat. Sie kommt aus Colorado und fand in 79 (Zahl aus dem Gedächnis) Probanden keine Änderung. Das Gros der anderen Studien arbeitet mit weniger als 20 Probanden.
Falls man jetzt davon ausgeht, dass die Hirnstruktur durch Cannabis geändert wird (was im begrenzten Rahmen auch logisch ist), stellt sich noch die Frage, in wie weit diese reversibel sind. Aber auch hier ergibt sich das selbe Bild: Die Studien, die eine bleibende Veränderung festgestellt haben, sind hochgradig oberhalb der Signifikanz oder weisen andere Mängel auf (zeitliche Nähe zum Konsumende bspw.). Die Studien, die eine vollständige Reversibilität gefunden haben wollen, haben da weniger Mängel.

Der Cannabiskonsum hat nur dann einen signifikanten Anstieg des Risikos an einer Schizophrenie zu erkranken wenn zusätzliche Risikofaktoren, konkret: eine vorliegende genetische Prädisposition, vorliegen.

Studien, die überhaupt einen kausalen Zusammenhang entdecken können, kommen bisher mehrheitlich zu dem Schluss, dass Cannabis das Risiko für Psychosen und Schizophrenie nicht erhöht. Dabei ist aber zu beachten, dass diese Studien aufgrund ihres Designs eher schlechte Signifikanz aufweisen. Dabei werden Personen mit sehr hohem Risiko über mehrere Jahre beobachtet und regelmäßig untersucht. Das ist teuer...

Aber egal wie man es auch nimmt: Cannabis ist für die Gesundheit wesentlich ungefährlicher als Alkohol. Wie genau die einzelnen Gefahren zu beurteilen sind, müssen bessere und aufwendigere Studien zeigen. Fakt ist aber, dass durch die Gesetzeslage die Qualität und Quantität stark leidet. Aber es ist schon witzig zu sehen wie Studien, die die Gefährlichkeit von Cannabis aufzeigen sollen, eben dies nicht schaffen. Außer scheinbar durch Minimierung des Untersuchungsumfanges. Aber da spielt zum Glück die Signifikanz und die Standardabweichung nicht mit :)
tl;dr


melden
ThunderBird1
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

05.04.2015 um 13:51
@pere_ubu

Das ist ja kaum auszuhalten. :D

Ich kenne aber welche, die behaupten eine Milchallergie zu haben.

@Dr.Thrax
Texttl;dr
Glaub ich Dir nicht.


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.04.2015 um 18:01
Mal eine tolle Kampagne: COMING OUT GREEN


Ganz gewöhnliche Menschen geben vor laufender Kamera zu, Cannabis zu konsumieren. Sie wollen damit endlich das Soziale Stigma gegen Cannabis beenden.
Echt gute Kampagne um mal zu zeigen, wie der Grossteil der Konsumenten wirklich aussieht! Eben ganz normale, vernünftige Menschen, die unnötigerweisse kriminalisiert werden!


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

16.04.2015 um 17:50
Der Herr Thomasius hat wohl doch noch seine wissenschaftliche Ader gefunden und an einer empirischen Studie mitgewirkt. Dabei handelt es sich um eine Sichtung bestehender Studien und Literatur, um die Gefahren des nichtmedizinischen Konsumes von Cannabis zu evaluieren.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/169158/Risiken-bei-nichtmedizinischem-Gebrauch-von-Cannabis

Interessant hierbei ist, dass sich nichts von den Horrorgeschichten von Thomasius finden lässt. Sogar die Probleme der Evidenz bezüglich Psychosen und Schizophrenie bei Erwachsenen wurde korrekt dargestellt. Sehr schön ist auch der immer angegebene Evidenzgrad. Vielleicht hätten die Autoren noch mehr auf die Konfidenz Intervalle mancher Studien eingehen können, aber dadurch wäre die Nichtigkeit dieser Arbeiten zu offensichtlich. :troll:



In Sachen Görlitzer Park ziehen Henkel und Co. eine positive Zwischenbilanz, die aber durch massiven Aufwand erkauft wurde. Das klingt in folgendem Artikel sogar in den Aussagen von Henkel selbst durch:

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/goerlitzer-park-in-berlin-kreuzberg-senat-benennt-erste-erfolge-bei-kampf-gegen-de...



Wichtig ist die Positionierung der Gewerkschaft der Polizisten in NRW, die von der Ermittelungspflicht in Sachen Cannabis bei Konsumenten entbunden werden möchte. Implizit fordern sie also eine Entkriminalisierung der geringen Menge.

http://www.hamburg1.de/nachrichten/24289/Kiffen_ohne_Strafe.html



Hinzu kommen noch diverse Trends zu Legalisierung diverser Orts- und Landesgruppen der Grünen, FDP und Piraten. Diese sind aber bisher zum großen Teil an den entsprechenden Instanzen gescheitert. Aber immerhin bewegt sich etwas auf den unteren Ebenen.


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

17.04.2015 um 11:09
@Madboy
Leider gibt es keine einheitlichen Zahlen, was eine Polizeiarbeitsstunde kostet (Ländersache). AD hat anhand der Besoldungsgruppe mit 36,- EUR/h gerechnet, was dann die stolze Summe von 219,- EUR pro Gramm ergibt. Na das hat sich ja gelohnt..


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

17.04.2015 um 15:39
Hallo @alle !


Ich kenne die Zustände im Görlizer Park nicht, aber wenn so sind, wie in der Zeitung beschrieben, dann war die Polizeiaktion "überfällig". Solche Zustände können auch nur einreißen, wenn die "Staatsmacht" zu lange untätig bleibt. Ob "das Gramm" dem Steuerzahler 219 Euro oder 438 kostet, ist da Nebensache.


Gruß, Gildonus


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

17.04.2015 um 15:51
@Gildonus
Da kann die Polizei tätig sein wie sie will, es bleibt letztlich aktionistische Augenwischerei. Selbst jetzt, wo man den dreifachen Aufwand veranstaltet, erreicht man nur überschaubare Resultate, denn die Dealer haben sich einfach verlagert. Und warum? Weil es mehr als genug Abnehmer gibt.

dem Steuerzahler 219 Euro oder 438 kostet, ist da Nebensache.

Dem Steuerzahler kann es tatsächlich wurschd sein (sollte es dennoch nicht), aber es ist ja die Polizei selbst, die wegen Überbelastung, hohen Krankenstand, Personalmangel und nicht zuletzt fehlende Einsatzstunden für Polizeiarbeit klagt. Dann hebt man aber solch eine Aktion aus der Taufe, dessen bescheidener Nutzen von den Kosten völlig unterhöhlt wird.


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

17.04.2015 um 15:55
Gildonus schrieb:Ich kenne die Zustände im Görlizer Park nicht, aber wenn so sind, wie in der Zeitung beschrieben, dann war die Polizeiaktion "überfällig".
Die Zustände sind trotz Polizeimaßnahmen entstanden. Die aktuelle Regelung geht zu Lasten der Aufklärung und Ermittelung anderer Straftaten, da eben sehr viel Personal an den Görli gebunden wird - mehr als vorher, aber viel hilft viel. Nur sind solche Maßnahmen rein symptomatischer Natur und in keinster Weise imstande, die Situation langfristig zu befrieden. Daher ist es effektiv eine Verbrennung von Steuergeld bzw. an anderen Stellen notwenigen Personalstunden.
Gildonus schrieb:Solche Zustände können auch nur einreißen, wenn die "Staatsmacht" zu lange untätig bleibt.
Ideologischer Nonsense. Dort ist schon eh und je eine hohe Anzahl an Polizei im Einsatz. Die aktuellen Maßnahmen kann die Polizei nicht dauerhaft aufbringen, weswegen diese zusätzlichen Kräfte auch wieder abgezogen werden. Dann beginnt das Spiel wieder von vorne - wie es das letzte Mal auch geschehen ist. Aber scheinbar zieht der Quatsch, der von der CDU veranstaltet wird. Mal sehen, wie lange das noch klappt.


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

17.04.2015 um 21:42
Muss 'mal etwas loswerden...
Als kleine Einleitung: Nach einem halben Jahr Abstinenz wollte ich mir heute 'mal etwas zu rauchen gönnen, da ich seit einigen Monaten ziemlich überarbeitet bin - was aber okay ist, da es mir viel Freude bereitet, jedoch auf Dauer, ohne Entspannung sehr anstrengend ist. Habe nun alle möglichen Entspannungskuren durchprobiert, aber keine schlug wirklich an, was allerdings damals oft half war einfach nur ein Tütchen am Abend und ein gutes Gespräch, bisschen Musik oder ein heißes Bad.
Nun, folgendes...
Ich habe heute 4 Stunden lang alle möglichen Ecken der Stadt abgesucht, wo man eventuell fündig werden könnte, bis ich im dunklen Park landete, mit dem ich schon damals eher negative Erfahrungen verband.
Heute wurde ich sexuell belästigt, verfolgt, permanent von Fremden belagert und am Ende meines Geldes beraubt, ohne die erwartete Gegenleistung.
...was soll der Scheiß?
Wieso muss ich mich jedesmal solchen gefährlichen Situationen aussetzen, nur um hin und wieder 'n Tütchen zu rauchen? Ich verstehe diesen Zwist einfach nicht. Vor einem halben Jahr habe ich regelmäßig gerne und problemlos hin und wieder Einen geraucht, war weder süchtig, noch verhaltensauffällig, noch sonst-irgendwas, was die verkappte Norm dieser Gesellschaft gefährdet, dann habe ich beschlossen 'n guter Bürger zu sein und jeglichen Kontakt zu dieser sogenannten Kriminalität zu meiden, aber m.M.n. ist Gras einfach nicht kriminell und auch keine Bedrohung, höchstens das, dem man sich aussetzen muss, um da dran zu kommen!
Es kotzt mich absolut an. Ich will nicht mehr in irgendwelche dunkle Ecken, wo's nach Urin & Alkohol riecht, zu seltsamen Typen müssen. Ich will mir einfach meine 3 Pflänzchen auf die Fensterbank stellen oder kurz bei 'nem Coffeeshop vorbei und gut ist. Das geht absolut niemanden etwas an, solange ich keinerlei Gefahr darstelle, wie bspw. im Straßenverkehr oder gegenüber Minderjährigen. Doch falls ich mir 'n Pflänzchen auf die Fensterbank stellen würde - was ich einst schon versuchte - zernagt mich mein Gewissen eine Strafe zu bekommen, was mich letztendlich dann auch davon wieder abhielt - die Strafe, eine Strafe für solch' einen verdammten Mumpitz!

Ich dachte heute echt, die bringen mich um. Das war ziemlich mies, liebe Leute...

Nun sagt mir, was soll ich tun, als Mensch, der gerne einfach für sich 'mal etwas rauchen mag?


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

17.04.2015 um 22:02
Außerdem ist das einfach nur eine Nutzpflanze, ein Stück Natur, welches bestens erforscht ist!
Schaut' euch die Kunst, die Kultur an, hört euch die Musik an, lest Bücher, die von Menschen gemacht wurden, die hin und wieder gerne 'n Joint rauchen. Wo ist da die Gefahr? Wo ist das Übel?
Ich würde wenigstens gerne endlich 'mal trifftige Gründe sehen, was dieses Verbot soll.
Wieso muss ich mich elends schlecht fühlen oder mich in solch' Gefahr begeben, um hin und wieder etwas entspannt zu sein, kreativ und inspirierend angeregt? Bisschen Seele baumeln lassen, nachdenken, reflektieren - wo ist da das Problem? Ich tue absolut niemandem etwas, wenn ich gerne ein Tütchen rauche.

Das ist wie ein guter Wein, am Abend unter Freunden. ...oder all die anderen tollen Enspannungsmöglichkeiten, die man sich gönnen kann, wenn man bspw. über mehr Geld oder Möglichkeiten verfügt und wirklich Verreisen kann, außer seine Seele mit Berauschungsmitteln auf der Couch auf Reisen schicken zu müssen.

Ist das Problem die Gesundheit? Wenn ich durch die Stadt laufe, bekomme ich kaum Luft und schlechte Haut, weil überall Abgase sind und die Zuständigen es nicht gebacken bekommen, nach all den Jahren, da endlich 'mal eine sinnvolle Regulierung durchzusetzen.
Mich strahlen Plakate an, wie viel Freiheit ich durch Zigaretten bekomme.
Ihr wisst schon, dass Zigaretten krebsfördernd sind?
Das ist ein Widerspruch!

Bitte, ich höre wirklich auf, mich hin und wieder einfach nach 'nem Joint zu sehnen, wenn mir Jemand 'mal echt klarmacht, wo das Problem dabei ist. Dann werde ich daran arbeiten und es akzeptieren, versprochen!

Dieser Gefahr, der ich mich manchmal aussetzen muss, ist echt nicht in Ordnung.
Es zu verbieten ist's doch aber auch nicht, oder?


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

18.04.2015 um 15:10
@Interalia

Eben, lasst die Menschen doch einfach kiffen verdammt! Wie gerne würde ich doch mal in einen Shop gehen, mir Gras kaufen und dazu auch noch gut beraten werden.

----------
Bin bald mal in Berlin, wohin hat sich denn das ganze nun vom Görlitzer Park hin verlagert? ;) :D


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

18.04.2015 um 15:29
@Interalia
@Bone02943
Es gibt eben zuviel Leute, die nur glücklich sind, wenn sie unzählige andere Leute unglücklicher gemacht haben !

Das ist mit dem angeblich erforderlichen "Privileg der Ehe", wie mit dem Verbot von Cannabis.


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

18.04.2015 um 15:30
@Interalia
Wie alt bist du??
Ich will damit sagen das du du dich ab einem gewissen Alter auf deine Netzwerke verlassen solltest und es nicht mehr nötig hast in den "Geld-her-Park" zu latschen.Für gewöhnlich hat man dann seinen Homedealer mit dem Lieferdienst,oder man hat die Adresse seines Edeldealers der zwei mal die Woche sein Zeitfenster für Besuche geöffnet hat


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

18.04.2015 um 15:30
@eckhart

Glaube auch das vielen so richtig einer abtgeht, wenn sie anderen etwas verbieten können.


melden

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

18.04.2015 um 15:32
@Warhead

Das blöde ist aber wenn man(wie ich) über Jahre nicht mehr gekifft hat, dass man keinen Hausdealer mehr hat und auch gar nicht mehr weiß, wo man gutes Gras kaufen kann.


melden
Anzeige

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

18.04.2015 um 15:33
Glaube auch das vielen so richtig einer abtgeht wenn die anderen etwas verbieten können.
Ja ich glaube, auch schon Orgasmen im TV gesehen zu haben.


melden
274 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden