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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

6.939 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 07:54
Optimist schrieb:Gerade auch wegen des medizinischen Aspektes fänd ich die Legalisierung wichtig (wie gesagt, ist schon begründet worden)
Corky schrieb:Es ist doch freigegeben
stereotyp schrieb:prinzipiell ja. Aber Cannabis fällt immer noch unter's Btm. Und das zieht soviel zusätzlichen Stress nach sich, dass die meisten Mediziner die Verschreibung generell ablehnen (-> zuviel Mehraufwand, der nicht adäquat bezahlt wird).Ähnlich sieht es übrigens auch bei Apotheken aus. Die wenigsten haben was vorrätig und das bestellen dauert Monate...
Corky schrieb:Dann sollten diese Probleme angegangen werden, dazu braucht man keine Genußlegalisierung.
Die Genußlegalisierung würde aber mMn sehr helfen, die Bedenken, Hemmnisse und sonstige "Steine im Weg" bei Ärzten und Apothekern auszuräumen.
Denn man sieht doch, dass die alleinige (medizinische) Freigabe für die Patienten in der Praxis nicht groß hilft.
Was soll oder kann die Politik denn an diesem Zustand ändern, bzw. wie soll sie diese "Steine" aus dem Weg räumen? Ich wüsste ehrlich gesagt, außer eben der Legalisierung, nichts.

Sh dazu noch mal das: Beitrag von Optimist, Seite 342
@LDS, deine Meinung dazu würde mich auch noch mal sehr interessieren?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 07:59
Corky schrieb:Dann sollten diese Probleme angegangen werden, dazu braucht man keine Genußlegalisierung.
Aber eine Anbauliberalisierung. Im Moment darf man ja nicht mal Industriehanf ohne Genehmigung anbauen. Der ist sowohl CBD-, als auch THC-arm. Da kannste nen ganze Hektar von rauchen und merkst nix. In der Schweiz gibt es sowas als Tabakersatz, kostet aber auch 3x mehr als Kippen und ist in Deutschland verboten.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 08:05
Subcomandante schrieb:Aber eine Anbauliberalisierung. Im Moment darf man ja nicht mal Industriehanf ohne Genehmigung anbauen. Der ist sowohl CBD-, als auch THC-arm. Da kannste nen ganze Hektar von rauchen und merkst nix. In der Schweiz gibt es sowas als Tabakersatz, kostet aber auch 3x mehr als Kippen und ist in Deutschland verboten.
Ich glaub ehrlich gesagt, mit der Anbauliberalisierung, das wird am allerlängsten dauern. Ich denk auch nicht, dass es Deutschland auf die Kette bekommt, wenn das Hanf denn dann mal legalisiert wird, auch den ganzen Vertrieb zu übernehmen. Ich stell mir das eher so vor wie mit der Ehe für alle. Völlig unverhofft. Ohne die Infrastrukturen zur Gewinnmaximierung von Seiten des Staates vorher geschaffen zu haben. Und das Gras importieren wir aus Holland und Canada. Wie bisher. @Subcomandante


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 08:20
Optimist schrieb:Die Genußlegalisierung würde aber mMn sehr helfen, die Bedenken, Hemmnisse und sonstige "Steine im Weg" bei Ärzten und Apothekern auszuräumen.
Denn man sieht doch, dass die alleinige (medizinische) Freigabe für die Patienten in der Praxis nicht groß hilft.
Was soll oder kann die Politik denn an diesem Zustand ändern, bzw. wie soll sie diese "Steine" aus dem Weg räumen? Ich wüsste ehrlich gesagt, außer eben der Legalisierung, nichts.
Ich verstehe den Satz nicht - man sollte Hanf für medizinische Zwecke freigeben, obwohl es ist, und damit die medizinische Versorgung funktioniert, sollte man auch den Genuß legalisieren, damit die Politik die den Genuß legalisieren soll, überzeugt wird?
Subcomandante schrieb:Aber eine Anbauliberalisierung.
Was hilft das Produzieren wenn man es nicht verwenden kann?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 08:22
stereotyp schrieb: Ich denk auch nicht, dass es Deutschland auf die Kette bekommt, wenn das Hanf denn dann mal legalisiert wird, auch den ganzen Vertrieb zu übernehmen.
Nö, da steigen dann die Firmen groß ein, die jetzt schon dabei sind. Die schaffen es ja nicht mal, den Bedarf an medizinischem Hanf zu decken und viel dürfte das nicht sein.

@Corky
Was hilft das Produzieren wenn man es nicht verwenden kann?
Lies Dir Deinen Post durch, dann meinen, dann verstehst Du.
Corky schrieb:stereotyp schrieb:
zuviel Mehraufwand, der nicht adäquat bezahlt wird)
stereotyp schrieb:
Die wenigsten haben was vorrätig und das bestellen dauert Monate...
Dann sollten diese Probleme angegangen werden, dazu braucht man keine Genußlegalisierung.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 08:29
Corky schrieb:Was hilft das Produzieren wenn man es nicht verwenden kann?
Bedarf wär da. Was medizinisches Cannabis in D betrifft.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 08:55
Optimist schrieb:Die Genußlegalisierung würde aber mMn sehr helfen, die Bedenken, Hemmnisse und sonstige "Steine im Weg" bei Ärzten und Apothekern auszuräumen.
Denn man sieht doch, dass die alleinige (medizinische) Freigabe für die Patienten in der Praxis nicht groß hilft.
Was soll oder kann die Politik denn an diesem Zustand ändern, bzw. wie soll sie diese "Steine" aus dem Weg räumen? Ich wüsste ehrlich gesagt, außer eben der Legalisierung, nichts.
Corky schrieb:Ich verstehe den Satz nicht - man sollte Hanf für medizinische Zwecke freigeben, obwohl es ist, und damit die medizinische Versorgung funktioniert, sollte man auch den Genuß legalisieren, damit die Politik die den Genuß legalisieren soll, überzeugt wird?
-->
man sollte Hanf für medizinische Zwecke freigeben, obwohl es ist
aber eben in der Praxis nicht viel nützt für die Patienten (wie schon weiter oben beschrieben auch von @stereotyp )
damit die Politik die den Genuß legalisieren soll, überzeugt wird?
nein, es geht mir im Moment nicht um die Überzeugung von Politikern (das scheint mir eh wie ein Kampf gegen Windmühlen ;) ).

Nein, ich fragte, was denn Politik tun könnte, um die Hemmnisse für die Verschreibung von med. C. aus dem Weg zu räumen.
Da fällt mir eben wirkich nur die allgemeine Legalisierung ein, welche dann natürlich nicht nur für die Patienten, sondern auch für Freizeitkiffer von Vorteil wäre.

Also noch mal, hast du eine andere Idee, wie die Politik die Hemmnisse für die Verschreibung von med. C. mildern könnte?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:00
Optimist schrieb:nein, es geht mir im Moment nicht um die Überzeugung von Politikern (das scheint mir eh wie ein Kampf gegen Windmühlen ;) ).
eigentlich ist es nur die CDU/CSU, die vehement gegen die Legalisierung ist (und AfD)
Optimist schrieb:Nein, ich fragte, was denn Politik tun könnte, um die Hemmnise für die Verschreibung von med. C. aus dem Weg zu räumen.
Da fällt mir eben wirkich nur die allgemeine Legalisierung ein,
naja, es gäbe schon auch andere Wege. Die zusätzliche Begründungs- und Überwachungspflicht der Ärzte abschaffen zum Beispiel. Und Gras nicht dem BtmG unterstellen, sondern der normalen Rezeptpflicht. @Optimist


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:02
Optimist schrieb:in der Praxis nicht viel nützt für die Patienten
Und das weisst Du woher, ist belegt wo? Mein subjektiver Eindruck ist dass jeder Kiffer der sein Zeug für Umme haben will, besserwisserisch auftritt und Ärzte zu Unrecht kritisiert.
Optimist schrieb:nein, es geht mir im Moment nicht um die Überzeugung von Politikern (das scheint mir eh wie ein Kampf gegen Windmühlen ;) ).

Nein, ich fragte, was denn Politik tun könnte
Was? Nicht überzeugte Politiker werde nichts tun.
Optimist schrieb:Da fällt mir eben wirkich nur die allgemeine Legalisierung ein, welche dann natürlich nicht nur für die Patienten, sondern auch für Freizeitkiffer von Vorteil wäre.
Widerspruch zu:
Optimist schrieb:das scheint mir eh wie ein Kampf gegen Windmühlen ;)
Ich hatte es also richtig zusammengefasst: die Politik soll die Legalisierung durchziehen damit sie davon überzeugt wird...oh je.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:04
was ich auch noch echt strange finde: bei Verschreibungen sind 2, 3 Gramm am Tag die Regel. Da ist das ok. Wenn es Dir verschrieben wurde, darfst Du sogar Auto fahren. Aber wenn jemand so 3 Gramm am Tag raucht ist immer noch das Bild vorherrschend: das ist ein HardcoreKiffer, der nur in der Ecke liegt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:06
stereotyp schrieb:Wenn es Dir verschrieben wurde, darfst Du sogar Auto fahren.
Bist Du da sicher? Man darf nicht unter Medikamenteneinfluss fahren.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:07
@Corky
Optimist schrieb:in der Praxis nicht viel nützt für die Patienten
Corky schrieb:Und das weisst Du woher, ist belegt wo?
das ist hier belegt (u.a. in dem Link von mir)
Beitrag von Optimist, Seite 341
Optimist schrieb:Nein, ich fragte, was denn Politik tun könnte, um die Hemmnise für die Verschreibung von med. C. aus dem Weg zu räumen.Da fällt mir eben wirkich nur die allgemeine Legalisierung ein,
stereotyp schrieb:naja, es gäbe schon auch andere Wege. Die zusätzliche Begründungs- und Überwachungspflicht der Ärzte abschaffen zum Beispiel. Und Gras nicht dem BtmG unterstellen, sondern der normalen Rezeptpflicht. @Optimist
klingt plausibel.

@Corky, wie ist deine Meinung dazu? (zu dem was @stereotyp vorschlägt, müsste kein Politiker von der allgemeinen Freigabe überzeugt werden, sondern es würde nur die Bedingungen für die Verschreibung verbessern)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:07
Corky schrieb:Bist Du da sicher? Man darf nicht unter Medikamenteneinfluss fahren.
ja. bin ich mir sicher. Und doch. Du darfst unter Medikamenteneinfluß fahren. Nach Absprache mit deinem Arzt. Darfst ja auch aus Opiatpatient fahren.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:07
Corky schrieb:Mein subjektiver Eindruck ist dass jeder Kiffer der sein Zeug für Umme haben will, besserwisserisch auftritt und Ärzte zu Unrecht kritisiert.
Du weißt schon, dass die Krankenkassen das in den allerseltensten Fällen tun - die Kosten übernehmen? Die meisten Cannabis-Patienten zahlen ihr Gras selbst, sie bekommen es halt nur legal in der Apotheke.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:09
Optimist schrieb:@Corky, wie ist deine Meinung dazu?
steht doch da:
Beitrag von Corky, Seite 342


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:11
Subcomandante schrieb:Du weißt schon, dass die Krankenkassen das in den allerseltensten Fällen tun? Die meisten Cannabis-Patienten zahlen ihr Gras selbst
Das ist ja auch schießteuer; da haben die Krankenkassen auch kein Bock drauf. 20 € für ein Gramm is wohl nicht ungewöhnlich als Apothekenpreis. Wenn Dir dann nur 2 Gramm am Tag verschrieben werden sind das 40 € am Tag. Ich mein, das kann ja auch quasi niemand bezahlen. Und so teuer sind selbst die neuesten Psychopillen nicht, die manchmal schon brutalst teuer sind und deshalb nicht verschrieben werden. Ich mein, das sind bei verschriebenem medizinischem Cannabis schnell über 1000 € im Monat. Gibt nicht viele derart teure Medikamente.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:14
Optimist schrieb:ich fragte, was denn Politik tun könnte, um die Hemmnise für die Verschreibung von med. C. aus dem Weg zu räumen
...
Optimist schrieb:@Corky, wie ist deine Meinung dazu?
Corky schrieb:steht doch da: Beitrag von Corky, Seite 342
okay, da hast du recht, hatte ich jetzt nicht mehr auf dem Schirm.

Kann man nur hoffen, dass genug Politiker hier mitlesen vor allem das hier :) :
stereotyp schrieb:naja, es gäbe schon auch andere Wege. Die zusätzliche Begründungs- und Überwachungspflicht der Ärzte abschaffen zum Beispiel. Und Gras nicht dem BtmG unterstellen, sondern der normalen Rezeptpflicht.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 09:15
stereotyp schrieb:Und Gras nicht dem BtmG unterstellen, sondern der normalen Rezeptpflicht.
Bei zweiter Betrachtung....das geht nicht, solange THC ein Btm ist. :D


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 10:13
stereotyp schrieb:Das ist ja auch schießteuer
Müssen ja genug dran mitverdienen. ;)
stereotyp schrieb:Bei zweiter Betrachtung....das geht nicht, solange THC ein Btm ist. :D
Upsi....
Da sieht man mal wieder, wie absurd das ist.
Kleiner Beitrag zu solchen Absurditäten: CBD kann man ja legal in Extrakten (für E-Zigatetten) bekommen. Ein junges Unternehmen aus Berlin wollte nun CBD-Blüten über Berliner Kioske vertreiben (da kann man u. U. auch die Extrakte kaufen). Der THC-Gehalt lag wohl im Rahmen des zulässigen Höchstwertes. Ende der Geschichte ist, alles wurde konfisziert, nicht wg der Substanz sondern wg der Form.
https://amp.berliner-zeitung.de/berlin/-bunte-bluete--polizei-beschlagnahmt-nutzhanf-von-kreuzberger-firma-in-spaetis-31...

Man begründet das Vorgehen u.a. damit, dass man CBD-Blüten nicht von THC-Blüten unterscheiden könne. Kann ich nachvollziehen.
@Venom
Wie ist das in Österreich? Darf man CBD-Blüten im öffentlichen Raum rauchen und falls ja, machen das viele? Weil dann fiele man mit THC-Gras ja gar nicht auf. Und sollte man es dann nicht lieber verbieten, die CBD-Blüten ? Gibt ja auch Extrakte.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

12.01.2019 um 11:29
Subcomandante schrieb:Wie ist das in Österreich? Darf man CBD-Blüten im öffentlichen Raum rauchen und falls ja, machen das viele? Weil dann fiele man mit THC-Gras ja gar nicht auf. Und sollte man es dann nicht lieber verbieten, die CBD-Blüten ? Gibt ja auch Extrakte.
Darfst du überall wo Rauchen erlaubt ist. Es wird gemacht, es werden immer mehr die es tun, oft mit Absicht die Polizei zu provozieren. Sogar bei einer Wahlveranstaltung in Innsbruck hat man CBD Blüten verteilt.
Das groteske an der Österreichischen Politik ist das Produkte aus CBD, die bisher als Nahrungsergänzungsmittel verkauft wurden ,der neuen Novel food verordnung unterliegen und daher nur mehr mit Anmeldung und Genehmigung verkehrsfähig sind. Als Badezusatz gilt das nicht^^


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