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Unruhen in der Ukraine - reloaded

80.528 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, EU, Merkel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 21:32
Hier gibt's 'ne detaillierte Liste, was alles als Kriegswaffen bezeichnet wird. Zumindest nach deutschem Recht:

http://www.gesetze-im-internet.de/krwaffkontrg/anlage.html


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 21:37
@Aldaris
:D
laserwaffen werden da nicht abgestritten ,sondern bestätigt :

Laserwaffen, besonders dafür konstruiert, dauerhafte Erblindung zu verursachen.

aber werden latürnich nie nirgends eingesetzt .
und schon heftig zwischen guten tödlichen waffen und bösen tödlichen waffen unterscheiden zu wollen. das soll verstehen wer will...


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 21:41
@pere_ubu

Über bestimmte Waffen wie Landminen, biologische oder chemische Waffen wurden im Rahmen des humanitären Völkerrechts Konventionen geschlossen, die den Einsatz verbieten. Ist meiner Meinung nach auch verständlich. Meinst du das? Ansonsten klar, Waffen sind Waffen.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 21:46
Zitat von AldarisAldaris schrieb:Ist meiner Meinung nach auch verständlich. Meinst du das?
ja natürlich.
dreckige regeln für ein dreckiges spiel
Zitat von AldarisAldaris schrieb: im Rahmen des humanitären Völkerrechts
:D ha :D ha :D ha


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 22:16
Diese Unruhen machen mich ganz unruhig und so...


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 22:49
Zitat von canalescanales schrieb:Dann ist ja gut...es ist geheim, aber Du weißt es...
Was für ein Zufall gerade gefunden.
http://blauerbote.com/2015/01/25/academiblackwater-us-amerikanischer-soldat-in-mariupolukraine-video/


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 22:55
@Rechtversteher
das Video ist bekannt...woran erkennst Du, dass dies ein blackwater-Soldat ist?
Mein Englisch ist mindestens genauso gut...ich halte das im Übrigen für einen Fake, gab es nicht schonmal eine Schauspielerin, die auf mehreren Videos zu sehen war?


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:01
@canales
Einen Fake klar, Du hälts alles was Deiner Meinung gegenläufig ist für einen Fake, aber das ist ja Dein gutes Recht das erhöht nur nicht deine Glaubwürdigkeit. Das Video war Stunden nach den Detonationen im Netz, also das ist jetzt billig. wir Haben das damals auch ausführlich besprochen, da konnte von einem Fake keine Rede sein.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:06
@Rechtversteher
Wäre nicht der erste Fake in diesem Konflikt...aber nu sag mal, woran erkennt man dass dies ein Blackwater-Soldat ist...an den fünf englischen Wörtern?


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:13
Ich habe Beweise für Reptiloiden in der Ukraine!


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:13
@canales

Das Video ist schon bekannt (wie Du schon ewähnt hast) wurde da nicht schon gesagt das die ein Englischer Dialekt sei und kein US .. Zudem denke ich hat ehemalig Blackwater ganz andere Probleme wie sich in der Ukraine rumzutreiben

Lange Haftstrafen für ehemalige Blackwater-Söldner

http://www.sueddeutsche.de/panorama/urteil-im-blackwater-prozess-lange-haftstrafen-fuer-ehemalige-soeldner-im-irak-1.2434181


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:15
@canales
Ist doch klar er hatte grosse Angst das man sein Gesicht nicht sieht, wenn es jemand Aus der Ukraine wäre hätte er sein Gesicht gezeigt und russisch gesprochen, oder ukrainisch.
Der Soldat hatte einen guten Grund seine Identität nicht preiszugeben. Ob er Blackwater war keine Ahnung das meinte Blauer Bote. Es kann auch ein direkter Nato- Soldat sein.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:30
Mariana Naumowa im Donbass.


Die 16-jährige Weltrekordlerin aus Russland, Marjana Naumowa, ist zur humanitären Hilfe in den Donbass gefahren. Schon zum dritten Mal. Ein Mädchen, welches sich selbst ein Bild von den Verhältnissen vor Ort machen und Hilfe leisten will.
Von Werner Gauss
Naumova 1Kaum zu glauben, dass man mit 16 Jahren schon so viel machen kann. Sie stemmte eine 150 kg Langhantel bei den Arnold Classic, hielt Seminare in nordkoreanischen Schulen ab und bat Arnold Schwarzenegger, die USA und Russland zu versöhnen. Als ob es ihr nicht schon genug wäre, hat die 16-jährige Marjana Naumowa im März die ruinierte Ostukraine mit der humanitären Hilfe zum dritten Mal besucht. Zu einer Zeit, als den meisten ihrer Mitschüler das Blutvergießen im Nachbarland ganz egal war, weil sie sich nach Marjanas Verständnis für nichts als Klamotten und Internet interessieren. Zu einer Zeit, als die anderen Champions Naumowa in privaten Gesprächen unterstützen, sich aber nicht dazu entscheiden, mit ihr in den Donbass zu fahren.
Marjana, die als „das stärkste Mädchen der Welt“ bekannt ist, sieht verletzlich aus, wenn sie die traurigen Geschichten des Donbass nacherzählt. In diesem Augenblick erinnert man sich jäh, dass sie selbst noch ein Kind ist.
Naumova 2„Das stärkste Mädchen der Welt?“, sagt sie. „Ein Mensch, der sein Haus trotz des Unglücks nicht verlässt, da ist der, wer echt stark ist. Ich habe viele solche Leute im Donbass gesehen.
Wofür kämpfen sie? Manche Volkswehrmänner kämpften, wie sie selbst sagen, für die sozialistische Ukraine. Sie empfinden eine Nostalgie für die UdSSR, als sie in einem mächtigen und einträchtigen Land wohnten und viel mehr Möglichkeiten hatten. Aber das Wichtigste, denke ich, ist dass sie von der Missachtung ihrer Werte todmüde sind.
Wissen Sie, mein Vater hat zwei Brüder in der Ukraine, also konnte ich in ihren Worten noch lange vor all diesen scheußlichen Ereignissen eine gewisse Verachtung für die Einwohner des Donbass spüren. Man hat sie für fremd und primitiv gehalten. Einfache Bergarbeiter, Arbeitstiere… Als ob ein anständiger Mensch des Arbeitsberufes immer schlechter als eine gut gebildete Jeunesse dorée wäre!
Naumova 3Alle diese Neonazi-Aufmärsche in ukrainischen Städten, diese vorbehaltlose Mode zum Nationalismus und Russenhass im neuen politischen Establishment der Ukraine, genau das ist ein echter Brennstoff für ihre Entschiedenheit. Die Geduld der Menschen in der Ostukraine hat sich erschöpft“.
Die sozialistischen Ideen sind auch Marjana nah. Sie ist eine Komsomolzin und sympathisiert mit Sahra Wagenknecht, weil die Politikerin „gegen den Konflikt mit Russland steht“.
„Ich bin der Meinung, Europa muss selbständig handeln statt den Befehlen der USA zu gehorchen. Wir müssen verhandeln. Kämpfen wir lieber nur im Sport“.
Es wäre eine schöne Wahlrede. Es ist nun nicht verwunderlich, dass Naumowa schon einen Vortrag im Volksrat der selbstproklamierten DNR hielt. Eine glänzende politische Karriere wartet wahrscheinlich auf diese Fräulein.
Dann könnte ihr die Erfahrung, unter Druck zu stehen, auch zum Vorteil gereichen. Man bedroht Marjana in den sozialen Netzwerken in letzter Zeit oft. Meistens sind es die Ukrainer. Sie reagiert drauf nicht und versichert, sie liebe die Ukraine.
„Ich liebe dieses Land ohne Zweifel. Ich liebe Odessa und das Schwarze Meer. Ich kann einfach nicht verstehen, warum sich die Menschen jetzt so sehr verbittert und verändert haben“, wundert sich die Sportlerin. „Es scheint mir, dass diese Menschen gegen uns aufgehetzt wurden. Ihnen wurde gesagt: „Das ist euer Feind!” und dann auf uns mit dem Finger gezeigt. Sie beschuldigen Russland all ihres Unglückes. Anderseits bekomme ich viel mehr Mails mit Unterstützung und Zustimmung“.
Manchmal passieren unangenehme Monologe allerdings auch in der persönlichen Kommunikation.
„Ich bin vor kurzem in Warschau einer Ukrainerin im Hotel begegnet, die mit einem Deutschen verheiratet ist. Diese Frau schimpfte heftig und lange über Russland, Putin und mich persönlich und erzählte dann, dass ihr Sohn in seiner Wohnung in Deutschland ein Bild von Hitler habe. „Hitler war eigentlich gar nicht so schlecht, weil er sein Land liebte und nur die Juden und Sowjetbürger vernichtete“, fügte sie hinzu. „Bei uns in Deutschland unterstützen ihn viele Leute“. Wenn es die Wahrheit ist, was diese Frau erzählte, dann ist wahrscheinlich auch in Deutschland nicht alles in Ordnung“.
Eine der Wirkungen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ist es, dass Marjana nun viele neue Bekannte hat. Bekannte von beiden Seiten des Konflikts.
„Es tut mir sehr Leid, dass so viele normale junge Männer von beiden Seiten in Gefechten fallen während die Politiker das Geld zusammenraffen“, grämt sich die junge Russin. „Ein Bekannter von mir, ein ukrainischer Powerlifter, kämpfte im ATO-Gebiet als Freiwilliger und wurde gefangengenommen. In Gefangenschaft hatte er die Möglichkeit, nicht nur Sport zu treiben, sondern auch im Internet zu surfen, also schrieben wir uns durch die sozialen Netzwerke. Die Volkswehrmänner ließen ihn frei und er kehrte zurück nach Hause. Doch später ist er wieder in den Donbass mit der Waffe in der Hand gekommen. Zum zweiten Mal. Um seinen Krieg fortzusetzen. Er wurde im Gefecht beim Grabhügel „Saur-Grab“ getötet. Die ukrainische Regierung gesteht seiner Ehefrau, die jetzt zwei Kinder allein erziehen muss, keine Witwenrente für Soldaten zu, sodass sie keine staatliche Geldhilfe bekommt. Ich zweifele daran, dass er an die Front gegangen wäre, wenn er so ein Verhältnis zu ihm und seiner Familie seitens der Regierung vorausgesehen hätte“.
Marjana teilt oft die Fotos von ihren Besuchen in sozialen Netzwerken. Die Ortsbewohner, die den Horror des Krieges unglaublich standhaft ertragen, sehen berührt und froh aus. Sie lassen sich gern von ihrer Not ablenken. Selbst wenn ihr altes Leben, in dem es keine ständige Furcht gab, damit nur für ein paar Stunden wieder zum Leben erweckt wird.
„Einst hat mir der berühmte Bodybuilder Dorian Yates gesagt: „Wir Sportler bekommen höchste Ehren von den Leuten, aber wir müssen den Leuten unsere Liebe auch zurückgeben“, sagt Marjana. „Erst jetzt verstehe ich seine Worte. Wenn man dich braucht und du eine Möglichkeit hast, den Menschen zu helfen, das ist ein wahres Glück“.
Wenn gleich es wahr ist, so ist es doch ein sehr trauriges Glück. Doch Dutzende Freiwillige, die sich auf eigene Gefahr ins ostukrainische Kriegsgebiet immer wieder zur humanitären Hilfe begeben, sind wahrscheinlich gleicher Meinung wie Marjana.



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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:37
@shionoro
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Hat man aber nicht, tu mal nicht so als sei die maidan bewegung mehrheitlich von rechts ausgegangen.
Die Maidan proteste waren weder mehrheitlich rechts, noch gab es eine volksmehrheit hinter janukowitsch.
Die Maidan Proteste ist eine Sache. Die von mörderischer Gewalt begleitete Machtergreifung - eine Andere.
Das was in der Ukraine an die Macht gekommen ist, und die Art und Weise wie es an die Macht gekommen ist, war ganz und gar nicht im Sinne der friedlichen Bewegung Euromaidan.

Auf dem Maidanplatz haben sich ohne Zweifel viele friedliche Studenten, Intellektuelle und verarmte Rentner zum friedlichen Protest versammelt. Zweifelsohne war ihre Enttäuschung, Unzufriedenheit mit der Regierung und ihre Verzweiflung nicht unbegründet. Sie haben sich jedoch auch nicht mit der Polizei angelegt und keine Regierungsgebäude besetzt.

Aber die Maidanbewegung hatte auch andere Seiten.
1. Eine politisch motivierte professionelle Führung
Seit Beginn der Proteste in der Ukraine 2013 bildete die Allukrainische Vereinigung „Vaterland“ gemeinsam mit der rechtsextremen Allukrainischen Vereinigung „Swoboda“ von Oleh Tjahnybok und der Partei UDAR des Profiboxers Vitali Klitschko ein oppositionelles Dreierbündnis, das den Rücktritt des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch erreichen wollte.
Vitali Klitschko, Boxer und Vorsitzender der UDAR, erklärte, Ziel sei der Sturz von Präsident Wiktor Janukowytsch und „der vollständige Regierungswechsel in der Ukraine. Heute ist die ganze Ukraine gegen die Regierung aufgestanden, und wir werden bis zum Ende stehen.“
Wikipedia: Euromaidan#Forderungen der Oppositionsparteien
Das mit der "ganzen Ukraine" war vielleicht etwas überzogen.
Nach einer vom 4. bis 9. Dezember 2013 von der Research-&-Branding-Gruppe durchgeführten Befragung von 2079 Bürgern der Ukraine unterstützten 49 Prozent der Befragten die Euromaidan-Demonstration, 45 Prozent waren dagegen und 6 Prozent waren unentschlossen. Laut einer Umfrage, die Ende Dezember 2013 durchgeführt wurde, war der Anteil der Euromaidan-Gegner auf 50 Prozent gestiegen und der Anteil der Befürworter auf 45 Prozent gefallen. Die Euromaidan-Bewegung hat in den verschiedenen Landesteilen der Ukraine unterschiedlich starken Rückhalt. So unterstützen 13 Prozent im Ostteil des Landes die Proteste.
Wikipedia: Euromaidan#Zusammensetzung
Dieser s.g. "Maidan-Rat" organisierte und steuerte die Proteste. Nicht die Große Masse, aber den harten Kern der zunehmend paramilitärisch auftretenden Gruppen darstellte. Im harten Kern hat sich die politische Prominenz des Maidans mit den Ukrainischen Nazis eingelassen die sich in einem Zusammenschluss bekannt als Prawyj Sektor organisiert haben. Sie stellten nicht die Masse, sondern die Schlagkraft die man braucht um die Polizei zu überwinden.
Der Rechte Sektor gründete sich im Zuge der Proteste gegen die ukrainische Regierung im November 2013 auf dem Kiewer Maidan. Er bildete eine von zahlreichen Gruppen, die gegen die antieuropäische Politik von Wiktor Janukowytsch protestierten. Hierbei tat er sich durch paramilitärisches Auftreten und eine, im Vergleich zu den anderen Demonstranten, gute Organisation hervor. Bei der Verteidigung des Platzes gegen Polizei und Regierungstruppen kam den mehreren Hundert Mitgliedern dadurch eine Schlüsselrolle zu.

Leiter des „Kompetenzzentrums für Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien“ bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sagte hierzu: „Der Rechte Sektor war aus meiner Sicht entscheidend für den Umsturz, weil er […] bereit war, in Kampfhandlungen mit den Polizisten, mit den Sicherheitskräften einzutreten. Sie waren gut organisiert […], so dass sie einen großen Anteil am Erfolg des Maidans gehabt haben.“ Die Gruppe selbst bezeichnete sich als „Teil des Selbstverteidungssystems des Maidan“.Dmytro Jarosch, ein Sprecher und späterer Parteichef, gab Anfang Februar 2014 in einem Interview an, er und seine Kräfte seien bereit zum „bewaffneten Kampf“, seine Organisation verfüge auch über Schusswaffen.

Wikipedia: Prawyj Sektor
Es ist aus meiner Sicht nicht so, dass die Ukraine einer faschistischen Idiologie verfallen ist. Eher haben Oligarchen sich mit den Nazis eingelassen um andere Oligarchen undemokratisch vom Thron zu stoßen, und selbst in Form einer neuen Regierung die Macht zu ergreifen.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Und inwiefern kann man jetzt die ukrainische regierung mit den nazis vergleichen?
Das sollte man nicht vermengen. Poroschenko ist nicht Hitler.

Aber da die politische Prominenz der Ukraine den Nazis ihre Macht zu verdanken hat, haben sie sich in gewisser Maßen an den Rechten Sektor verkauft und wie @shionoro richtig erkannt hat
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das in der Ukraine momentan nunmal die machtverhältnisse so sind dass man den rechten sektor als politiker nicht komplett ignorieren oder isolieren kann wird dabei einfach vergessen.
Die haben die Nazis von Anfang an unterschätzt.
Nach der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Regierung und der Opposition am 21. Februar 2014 legten verschiedene Sprecher dieser Gruppierungen dar, dass sie nicht bereit seien, den Maidan zu räumen, bis ihre Forderung nach einem sofortigen Rücktritt von Präsident Janukowytsch erfüllt sei. Der Sprecher der rechtsextremen Gruppe Prawyj Sektor sprach in diesem Zusammenhang davon, dass die „Nationale Revolution“ in der Ukraine weitergehe.
Und Hand aufs Herz. Die Internationle Gemeinschaft hätte spätestens in diesem Moment eingreifen, und diese "Nationale Revolution" stoppen müssen. Dann wäre es vielleicht tatsächlich gelungen die Ganzheit der Ukraine zu erhalten.

Es ist daher auch falsch von der Ukraine zu sprechen wenn man die derzeitige Regierung meint. Und es ist auch nicht richtig von pro-russischen "Separatisten" zu sprechen. Sie sind nur deshalb pro-russisch weil der Rest der Welt sie in Stich gelassen und zu Terroristen erklärt hat. In erster Linie sind sie die Antirevolution, und erst dann pro-russisch.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

04.05.2015 um 23:44
@Ukrop
Na, ja wenn man wirklich von Seperatismus spricht, kann man eigentlich nur die mit Hilfe einer fremden Macht an die Macht gekommende Regierung meinen. Die Ostukraine wären dann die Rebellen die die Separatisten vertreiben. Na,ja aber westliche Geschichtsschreibung geht anders.


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04.05.2015 um 23:46
@Ukrop
Ja, hört sich plausibel an!


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05.05.2015 um 00:08
Alexander Zakharchenko schrieb

Dear compatriots! Citizens of the People's Republic of Donetsk!

I congratulate you on one of the most favorite holidays, for many generations, of the residents of the Donbass - the first of May!

This great day is considered to be a national holiday, a symbol of rebirth and hope. Labour Day - a special day. For our mothers, fathers and grandfathers May Day symbolizes love for the motherland, the international solidarity of the working people, and represents labor feats of the older generation.

Today, we enthusiastically build our young state. It has not been easy for anyone, but despite the desire of our enemies who want to destroy the Republic, we firmly state that we have already secured our place as a young country, we are growing - we have won!

Today's restoration of the infrastructure of the Republic are the prerequisites for an economic development breakthrough. And all this was due to the hard work and patriotism of our people, which is an example of solidarity, courage, and fortitude.

I am confident that through our joint efforts we soon will implement our common dream - to create a strong, independent and prosperous state, created by the people and for the people.

On this day I wish for all my fellow countrymen and fellow citizens to have a festive mood, warm spring sun, joy in the heart, and success!

Congratulations! Happy Spring and Labor Day!

Prime Minister of the DPR, Alexander Zakharchenko
State created by the people for the people...

ist es nicht genau das was die ganzen friedlichen Studenten, Intellektuelle und verarmte Rentner vom Maidan eigentlich erwartet haben?


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

05.05.2015 um 08:34
Das Kasperletheater geht in eine neue Runde:

http://www.focus.de/politik/ausland/berlin-muss-die-rechnung-begleichen-ukrainischer-politiker-fordert-kriegs-reparationen_id_4658163.html
"Berlin muss die Rechnung bezahlen"
Ukrainischer Politiker fordert Kriegs-Reparationen von Deutschland


Der ukrainische Politiker Oleg Ljaschko hat Merkels geplante Reise nach Moskau zum Weltkriegsgedenken kritisiert. Die Bundeskanzlerin solle stattdessen Kiew und Minsk besuchen. Deutschland habe historische Rechnungen zu begleichen.

Oleg Ljaschko fordert von Deutschland Reparationen
Die Zerstörungen wären im zweiten Weltkrieg vor allem auf ukrainischem Gebiet gewesen
Ljaschko forderte Merkel auf nach Minsk und Kiew zu reisen

Der Vorsitzende der ukrainischen "Radikalen Partei", Oleg Ljaschko, hat von Deutschland gefordert, die historischen Rechnungen aus dem Zweiten Weltkrieg zu bezahlen. "Deutschland ist sich seiner historischen Schuld gegenüber der Ukraine kaum bewusst, die unter den europäischen Nationen am stärksten betroffen wurde", schrieb der Politiker auf seiner Facebook-Seite. "Es ist Zeit, dass Berlin die Rechnung bezahlt".

Er kommentierte damit die geplante Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Moskau. Merkel will am 10. Mai zusammen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin den Millionen Kriegsopfern in der Sowjetunion gedenken.

"Ein erster Schritt für historische Gerechtigkeit"

Statt nach Moskau zu reisen, solle die Bundeskanzlerin Kiew und Minsk besuchen, schrieb Ljaschko. "Im kollektiven Bewusstsein der Deutschen wird Hitlers Krieg im Osten als 'Krieg in Russland' wahrgenommen, obwohl Kriegshandlungen, Besetzung und Zerstörungen auf dem gesamten ukrainischen Gebiet stattfanden." Nur zehn Prozent des heutigen russischen Territoriums wären davon betroffen gewesen.

Ein Besuch Merkels wäre "ein erster Schritt, um historische Gerechtigkeit wiederherzustellen." Außerdem würde die Ukraine im Kampf gegen Russlands aktuelle imperiale Bestreben unterstützt werden. "Wir können von dem derzeitigen europäischen Anführer reale Hilfe bei der Verteidigung unserer Unabhängigkeit gegen Russland sowie alle Hilfe bei der europäischen Integration und Modernisierung erwarten", forderte Politiker.
Geht's nach den Ukrainern soll es also bald nicht mehr nur IWF- Milliarden zum Veruntreuen geben sondern auch noch Reparationen... da haben doch so manche der lupenreinen Demokraten in Kiew schon ganz feuchte Höschen...


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

05.05.2015 um 08:56
@def
Zitat von defdef schrieb:Nur zehn Prozent des heutigen russischen Territoriums wären davon betroffen gewesen.
Der ist auch ganz geil :D
10% von 17mio Quadratkilometer sind 1,7mio Quadratkilometer und die Ukraine hat 600'000 Quadratkilometer, also rund 1/3 der "nur" 10% betroffenen Gebiete Russlands ;)


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