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MH17 von BUK durch Separatisten abgeschossen - Juristische Konsequenzen

MH17 von BUK durch Separatisten abgeschossen - Juristische Konsequenzen

22.07.2015 um 02:14
Artikel der “Novaya Gazeta” vom 11.7.2015
http://www.novayagazeta.ru/inquests/69181.html
In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli wurde die "Buk" in den Bereich von Snizhne verbracht.
Den ganzen Weg lang wurde sie begleitet von einem Fahrzeug mit dem Buchstaben „K“ für „Kommandantur“. Auch auf dem Gebiet der "DNR" und "LNR".

Am Morgen des 17. Juli wurde die "Buk" auf die End-Position im Bereich von Snizhne verlegt. Dieser Punkt wurde von Anwohnern aufgenommen, um 12.15 Uhr, und ein freier Korrespondent sah es: Die "Buk" fuhr auf den eigenen Rädern, bereits mit vier Raketen. Zeugen zufolge sahen die Menschen, die auf der Trägerrakete unterwegs waren, nicht aus wie lokale Separatisten. Nach der Ankunft wurde der Befehl für den Nachmittag gegeben : Warten auf die Ankunft einer AN-26 der ukrainischen Luftwaffe

Gegen 20.00 am 17. Juli, nach der Zerstörung der "Boeing", wurde die "Buk" auf der Landstraße, die von Snizhne in Richtung der Matveyev Kurgan, Gebiet Rostow, führt, entdeckt. In der Nacht vom 17. auf den 18. Juli wurde die „Buk“ über die Grenze gebracht.
Was fällt auf ? Es ist keine Rede davon, dass die Buk jemals in Donetsk oder Torez war !!! Und kein Wort von dem weißen „einzigartigen“ Low-Loader !!! Und der Weg nach Russland ist ein völlig anderer als SBU, DSB, Bellingcat und Correctiv beschrieben haben !!!

Sollten die Recherchen von “Novaya Gazeta” stimmen, bräche die Beweiskette der oben Genannten zusammen wie ein Kartenhaus !

Es bliebe nur ein gemeinsamer Nenner : Es waren die Separatisten mit einer Buk M-1 mit unbekannter Crew. Abschuss : irgendwo bei Snizhne.

Hier die Route der Buk zurück nach Russland laut “Novaya Gazeta” Snizhne - Matveyev Kurgan = 68km :

vollbildaufzeicqikec0raj6

Es bleibt die Frage, wie die Buk durch die Reihen der ukrainischen Armee fahren konnte ?!


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22.07.2015 um 02:29
Erstmal Dank für die Mühe, das mit den BUK Sichtungen in Donezk und Torez ist eigentlich schon lange alles mit vielen Unklarheiten belegt, zumindest was die Sichtungen am 17.7.14 angeht (wegen Wetter und der schwammigen Fotos und selbst der Recherche von bellingcat die keine BUK zum angegebenen Zeitpunkt in Donezk gefunden hat).

Diese Version hier ist neu und anders, mal schauen ob es dazu noch weitere Infos und Belege gibt.


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22.07.2015 um 02:59
Artikel der “Novaya Gazeta” vom 11.7.2015
http://www.novayagazeta.ru/inquests/69181.html
Koordinator der "DNR" für die weitere Route der Buk war eine Person mit dem Nicknamen "Bibliothekar". Leider ist nichts bekannt über ihn, außer, dass er die "Buk" nach der Tragödie zurückbrachte. Der "Buk" folgte unmittelbar eine Person mit dem Nicknamen "Gurza", den die Separatisten aus bestimmtem Grund den „Russian special services officer“ nannten. Überprüfung fehlgeschlagen (wir wissen nicht, ob er jemals in den Sicherheitsdiensten Russlands gedient hat oder immer noch da ist), aber das ist keine Überraschung: Gleichzeitig gibt es Girkin - einen Ex-FSB-Offizier. Es ist bekannt, dass "Gurza" eine Zeit lang unter dem Schutz des ehemaligen Leiters der "DNR" Pushilin stand und er in seiner Jugend in der französischen Fremdenlegion gedient hat.
"Gurza" war, gemäß unserer Quellen, beim Abschuss in der Nähe der "Buk" und ging dann zur Absturzstelle. Er war er einer der ersten, der den Absturz eines Passagierflugzeug meldeten.
An den Sicherheitsoperationen zum Transport der „Buk“ waren außer "Viper" und "Librarian" noch ein Generalmajor der "DNR" namens „Gloomy“ (Sergey Petrovsky) beteiligt, zuständig für Exploration (im Mai 2015 zog er nach Russland) - enger Kontakt zu Strelkov- Girkin und Separatisten mit den Nicknamen "Burjatien" und "Bootsmann".
Aus abgehörten Telefongesprächen:
Es folgt die Wiedergabe der bereits bekannten Gespräche.
"Gurza" ist wahrscheinlich der Separatist, den man in dem neuen Video aus Australien als "Kommandant" hört. Er geht im Video von zwei abgeschossenen Flugzeugen aus und muss dann die bittere Erfahrung machen, dass da nur MH17 liegt.
Ein besonderer Korrespondent, Paul Kanygin, fuhr nach Snizhne und Zaroschenskoe auf der Suche nach Zeugen.
Am 17. Juli 2014 war Zaroschenskoe unter der Kontrolle der Separatisten, es wurde dort keine "Buk" gesehen. Aber die Bewohner von Snizhne berichteten, dass der Raketenstart in ihrem Gebiet stattgefunden haben soll.
Warum sagt die “Novaya Gazeta” dann am Anfang : "Die Klärung folgender Punkte ist fehlgeschlagen:
1. Der Ort, von dem aus MH-17 abgeschossen wurde."
???

Über Alexander Khodakovsky, Ex-Kommandant des "Vostok" Bataillon :
Und obwohl Khodakovsky die ukrainische Seite für den Absturz verantwortlich macht , kann das Fazit seiner Einlassungen uns nicht aus der Bahn werfen : "Sie (die Ukrainer -. Ed.) wussten, dass die Separatisten eine "Buk" haben und dass diese "Buk" nach Snizhne gebracht worden war. Die Frage ist: Die Ukraine erhielt rechtzeitig Hinweise darauf, dass die Milizen durch das Verschulden Russlands im Besitz dieser Technik waren. Aber sie taten nicht nur nichts, um die Sicherheit zu gewährleisten, sondern provozierten auch noch den Einsatz dieser Waffe gegen das Flugzeug, das Zivilisten flog."
Das ist ein schwerer Vorwurf an Kiew, gerade von Seiten der “Novaya Gazeta”, obwohl sie es Khodakovsky aussprechen lassen !
Aber sie belegen ihren Vorwurf mit weiteren Fakten :
Von einem Agenten der Separatisten, der auf dem Flughafen arbeitete, von wo die An-26 starten sollte, wurde eine SMS mit der Abflugzeit und der Flugroute an die DNR geschickt. Zeit und Flugroute war in etwa identisch mit denen von MH17. Aber der Agent wurde bereits vom SBU beobachtet und nach Versenden der SMS wurde er festgenommen. Der An-26 Flug wurde gestrichen, und natürlich wurde der DNR keine entsprechende SMS geschickt.
Das klingt ganz so, als habe der SBU den Separatisten eine Falle gestellt und dabei bewußt den Tod vieler Zivilisten in Kauf genommen !!!
Kalkulation der "Buk", in Erwartung der An-26, ohne die notwendige Unterstützung einer Erkennungs-Station und von Zielerfassungssystemen, profitierend nur von ihren eigenen Unfähigkeiten, sah im Himmel "Bast" (Jargon für großes Ziel) - ein großes Objekt, das leicht eine militärische Transportmaschine sein könnte. Darüber hinaus können, aufgrund der niedrigen Stufe, einige Parameter ähnlich zu den Parametern der AN-26 sein, die auf einer Höhe von etwa 7000 m fliegt. Die Entscheidungszeit bei der Berechnung war nur 20 Sekunden. Sie nahmen sie.
Dann gehen sie triumphierend über den nächsten "ptichkopade", dann das Erkennen der ganzen Ungeheuerlichkeit der Katastrophe.
Leider haben wir es noch nicht geschafft, mit Sicherheit zu sagen, wer die Mannschaft der "Buk" war und ob die Besatzung sowohl beim Transport als auch zum Zeitpunkt des Abschusses dieselbe war. Unsere Kontakte in der "DNR" und "LNR" gaben uns Informationen dazu, aber wir waren nicht in der Lage die Informationen aus anderen Quellen zu bestätigen.

Nachdem eine AN-26 am 14. Juli über dem Donbas abgeschossen wurde, versuchte der Nationale Sicherheitsrat der Ukraine den Luftraum über dem ATO-Gebiet für die Zivilluftfahrt vollständig schließen zu lassen - und dies wird so auch von den Medien berichtet. Die Militärführung der ATO waren jedoch nicht in der Lage, es allein zu tun: ATO-Status ist nicht gleich Kriegs-Status, wo alle Befehlsgewalt in Händen der Uniformieren liegt - die endgültige Entscheidung blieb bei der zivilen "UkSATSE".
"UkSATSE" machte keine Anstalten, die Situation zu beeinflussen. Und dies trotz der Tatsache, dass Militärpiloten auf ihren Geräten schon die Strahlung von "Buk" hatten, die plötzlich im Separatisten-Bereich aufgetaucht war.
Hier wiederholt die “Novaya Gazeta” den Vorwurf, den sie Kiew schon ziemlich am Anfang gemacht hatten : "Die ukrainische Seite hätte die Katastrophe verhindern können, wenn ihre Vertreter nicht so beschäftigt mit der Umverteilung der Finanzströme gewesen wären."

Ende der Geschichte.


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Balthasar70
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22.07.2015 um 08:15
Dann wars ja wohl doch ein Wachsmalstift. Was mich wundert, dass der korridor nicht von russischer Seite geschlossen wurde, die wussten ja dass da einige schlecht ausgebilddete Fanatiker an gefährlichen Waffen rumhantierten. Sie haben sie ja selber ausgebildet.


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nickellodeon
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22.07.2015 um 08:32
danke für die Berichte.

Alles nur auf Kosten von unschuldigen Menschen.


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Fedaykin
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22.07.2015 um 10:05
Kruzitürk schrieb:Das stimmt nicht. So flog Malaysia Airlines in den Tagen davor :
Und warum flogen zig andere Flieger da lang?
geliefert wurde – d.h. ohne Raketen.
Hier die möglichen Erklärungen. Eine leere alte "Buk" aus den 70er Jahren in ein Kriegsgebiet zu senden kann nicht sein – sie ist entkernt von allen Waffen.
Eine "Buk-M1" Station ohne Zielerfassung ist bedeutungslos: sie ist "blind".
Sie hat aber eine Zielerfassung. Das die BUK Werfer allein Arbeiten können ist bekannt, wenn auch ungleich schwieriger, nur wäre sonst die ganze Batterie qusi Neutralisiert bei Verlust durch Soft und oder Hardkill des Überwachsungsradars.


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22.07.2015 um 10:06
Kruzitürk schrieb:Das klingt ganz so, als habe der SBU den Separatisten eine Falle gestellt und dabei bewußt den Tod vieler Zivilisten in Kauf genommen !!!
Wieso Bewußt? Sie haben den Agenten festgenommen, sollten sie der DNR eine SMS schicken?

Sollten sie davon ausgehen das die Sepas einfach auf das nächstbester Flugzeug beschießen?


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Balthasar70
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22.07.2015 um 10:15
Und der Verräter wird geschnappt aber vor der weltöffentlichkeit geheim gehalten? ...das klingt total logisch.


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22.07.2015 um 10:24
Kruzitürk schrieb:"Die ukrainische Seite hätte die Katastrophe verhindern können, wenn ihre Vertreter nicht so beschäftigt mit der Umverteilung der Finanzströme gewesen wären."
Diesen Vorwurf kann man den Separatisten genauso machen, da es zu diesem Zeitpunkt ein Gebiet unter ihrer Verantwortung war und sie sich nicht mehr der Ukraine zugehörig sahen. Eine Sperrung des Luftraums durch die Separatisten ist auch nicht erfolgt.


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22.07.2015 um 10:31
@taren

Man muss ja auch nicht herumballern, wenn man weiß, dass sich zivile Flugzeuge in der Luft befinden.


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22.07.2015 um 11:13
Ne, die MH17 hat sich schuldig gemacht Teures Kriegmaterial nämlich eine SAM beschädigt zu haben.

du musst das dialektisch sehen.


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22.07.2015 um 12:56
Kruzitürk schrieb:
Das klingt ganz so, als habe der SBU den Separatisten eine Falle gestellt und dabei bewußt den Tod vieler Zivilisten in Kauf genommen !!!

Fedaykin schrieb :
Wieso Bewußt? Sie haben den Agenten festgenommen, sollten sie der DNR eine SMS schicken?
Sollten sie davon ausgehen das die Sepas einfach auf das nächstbester Flugzeug beschießen?
Der SBU hat den Agenten festgenommen NACHDEM er die SMS abgeschickt hatte.
Die SMS beinhaltete die Flugroute und Abflugzeit einer AN-26 am Nachmittag des 17.7.2014 ! Der SBU wußte also, dass da eine Buk auf die AN-26 wartet ! Sie canceln den Flug und Dnepropovsk-Radar leitet MH17 auf eine entsprechende Flugroute. Zufall ???
Balthasar70 schrieb :
Und der Verräter wird geschnappt aber vor der weltöffentlichkeit geheim gehalten? ...das klingt total logisch.
Naja, würde der SBU den Verräter öffentlich präsentieren, müßten sie auch zugeben, dass sie von der Buk wußten, die auf die AN-26 wartete ! Da würde dann sofort die Frage kommen, warum sie den Luftraum nicht für die zivile Luftfahrt gesperrt haben !
Kruzitürk schrieb:
"Die ukrainische Seite hätte die Katastrophe verhindern können, wenn ihre Vertreter nicht so beschäftigt mit der Umverteilung der Finanzströme gewesen wären."

taren schrieb:
Diesen Vorwurf kann man den Separatisten genauso machen, da es zu diesem Zeitpunkt ein Gebiet unter ihrer Verantwortung war und sie sich nicht mehr der Ukraine zugehörig sahen. Eine Sperrung des Luftraums durch die Separatisten ist auch nicht erfolgt.
Die Separatisten konnten den Luftraum nicht sperren. Das wäre nur "UkSATSE" möglich gewesen. Offenbar haben die Separatisten ja noch nicht mal gewußt, dass zivile Flugzeuge diese Route überflogen.

@all :
Ich habe die Geschichte hier eingebracht, damit wir auf dem neuesten Informationsstand sind ! Das heißt noch lange nicht, dass ich das alles glaube !
Ich stehe solchen Recherchen genauso skeptisch gegenüber, wie denen von Bellingcat und Correktiv.
Aber ich gehöre auch nicht zu denen, die eine Schuld der Separatisten für ausgeschlossen halten.
Im Gegenteil, wenn man die öffentlichen Statements der DNR zu MH17 liest, gibt es da einige Ungereimtheiten.


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22.07.2015 um 13:04
@Kruzitürk
Kruzitürk schrieb:Naja, würde der SBU den Verräter öffentlich präsentieren, müßten sie auch zugeben, dass sie von der Buk wußten, die auf die AN-26 wartete !
Kann man eine AN-26 nur mit einer BUK abfangen, und hat der gleich mitgeteilt, dass da eine BUK aufgestellt ist?
Kruzitürk schrieb:. Offenbar haben die Separatisten ja noch nicht mal gewußt, dass zivile Flugzeuge diese Route überflogen.
Da hab ich ehrlich gesagt Zweifel...würde ja heißen, dass die russischen Ausbilder der Sepas an der BUK das auch nicht wussten.


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22.07.2015 um 13:07
Kruzitürk schrieb:Die Separatisten konnten den Luftraum nicht sperren.
Natürlich könnten sie dies, dafür reicht eine Bekanntmachung das alle Flugzeuge über ihrem Gebiet als militärische Ziele gewertet werden. Danach noch eine Empfehlung das Gebiet zu umfliegen und fertig.


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22.07.2015 um 15:55
Kruzitürk schrieb:Der SBU hat den Agenten festgenommen NACHDEM er die SMS abgeschickt hatte.
Die SMS beinhaltete die Flugroute und Abflugzeit einer AN-26 am Nachmittag des 17.7.2014 ! Der SBU wußte also, dass da eine Buk auf die AN-26 wartet ! Sie canceln den Flug und Dnepropovsk-Radar leitet MH17 auf eine entsprechende Flugroute. Zufall ???
mmh ob sie das Wussten? Sie wussten wohl nur vom Maulwurf. Und der SBU leitet keine Flugzeuge um.

Und ist das Überhaupt Belegt das eine AN 26 auf dieser Route fliegt?

Bisher kam über den Maulwurf nicht viel raus.

Die Story erinnert mich an den Blödsinn mit den Fluglotsen.

Zumal Mh17 keine Kursänderung aufgezwugen kam sondern selber eine Beantragte aufgrund von Wetter.
Kruzitürk schrieb:Die Separatisten konnten den Luftraum nicht sperren. Das wäre nur "UkSATSE" möglich gewesen. Offenbar haben die Separatisten ja noch nicht mal gewußt, dass zivile Flugzeuge diese Route überflogen.
Aha, haben die keinen Flightradar24? Für Twitter reicht es doch auch.


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22.07.2015 um 17:34
@Kruzitürk
tolle Arbeit! Ich hätte nicht erwartet, dass deine Übersetzungsmethode so ein brauchbares Ergebnis liefert. Zu einigen Sachen, wo du auch schon darüber gestolpert bist, will ich mal meinen Senf dazugeben.
Unsere Arbeit ist noch nicht ganz fertig, die Klärung folgender Punkte ist fehlgeschlagen:
1. Der Ort, von dem aus MH-17 abgeschossen wurde
Der Satz muss eher so gehen. Unsere Arbeit ist noch nicht ganz fertig, aber es ist uns gelungen zu verstehen:
1. .....
Hier bin ich mir mit der Übersetzung nicht sicher. Fand das Interview am 17. Juli 2014 statt oder flogen da die Piloten ?
до 17 июля 2014 - bedeutet vor dem 17. Juli. Wenn man ganz spitzfindig ist könnte man sagen, dass das eigentlich heißt, einschließlich des 17. Juli. Aber aus dem Kontext des gesamten Interviews ist ersichtlich, dass es sich um davor handelt.
Kruzitürk schrieb:Oder mit "Pervomaisk" ist der Ort südlich von Snizhne gemeint, wo angeblich der Abschuss stattfand.
Ich nehme an, dass es dieses Pervomaisk ist. Die möglichen Erklärungen für diese blödsinnige Route hattest du ja gut übersetzt.
Zum Weg der "BUK" ist das Telefongespräch zwischen dem "Burjaten" und "Chmury" eventuell interessant:
Burjat: Nikolaevitsch, wohin sollen wir die Schönheit die ich mitgebracht habe abladen?
Chmury: Die "M"?
Burjat: Ja, die BUK. Sie steht auf dem Tieflader zusammen mit der Besatzung. Wir müssen sie irgendwo abladen und verstecken..
Chmury: Sie muss nirgendwo versteckt werden. Sie geht gleich dahin. Du hast eine mitgebracht?
Burjat: Ja, erstmal eine. Da geht irgendetwas unverständliches vor sich. Sie ist aus eigener Kraft überführt worden. Sie ist aus eigener Kraft über den (Grenz)streifen gekommen.
Chmury: Hinter dem Ring von Motelevck steht jetzt, du weißt schon was. Setz dich mit dem Bibliothekar in Verbindung. Dort ist das Dorf Pervomaisk. Du bildest die Reserve und bewachst das Ding. Dorthin fährt Gyurza.
Kruzitürk schrieb:Hier die Route der Buk zurück nach Russland laut “Novaya Gazeta” Snizhne - Matveyev Kurgan = 68km :
Ich finde die Annahme etwas gewagt. Eigentlich wurde doch nur gesagt auf welcher Straße der Telar gesehen wurde und nicht an welcher Stelle und in welcher Richtung.
Mal überspitzt wenn jemand in München sagt ich habe die Buk auf der Straße gesehen die nach Berlin führt. Dann kann die BUK an der nächsten Ecke abgebogen sein. :)


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22.07.2015 um 18:44
Ist mit Grenze denn wirklich Russland gemeint oder die Grenze zwischen ATO und Restukraine und oder Frontüberschreitungen innerhalb der ATO Zone.


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22.07.2015 um 19:52
@Kruzitürk
ich weiß jetzt nicht für wie blöd man die Sepas nun hält, aber die Flugroute führt ja ins "Nichts"...es sei denn, die An-26 wollte einen Rundflug veranstalten und dies nachdem 3 Tage vorher dieselbe Maschine abgeschossen wurde.
Also die Geschichte scheint mir eher eine Ente zu sein...


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MH17 von BUK durch Separatisten abgeschossen - Juristische Konsequenzen

22.07.2015 um 20:02
@canales
Die Flugrouten zum Flughafen Luhansk gingen immer entlang der russischen Grenzen entweder nordöstlich von Luhansk oder am südlichen rand der ATO, südlich von Donezk und entlang der Grenzposten an der russischen Grenze um dann nach Westen auf die Landebahn zu kommen und umgekehrt sind die Flugzeuge nach Osten gestartet und dann nördlich oder südlich an der Grenze aus der ATO heraus.

Die IL 76 und die AN 26 sind beide beim Abflug von luhansk in östliche Richtung abgeschossen worden.
Für beide Abschüsse gibt es bisher keine Ermittlungsergebnisse und viele Spekulationen über die Verursacher und es ist nichts klar was da passiert ist obwohl es sehr viel Bildmaterial gibt (Parallelen zu MH17?!).


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22.07.2015 um 20:10
@CaBoMeDo
Der Landeanflug womöglich...aber ein Flug von Nordwesten nach Südosten macht nun überhaupt keinen Sinn...schon gar nicht nach den Abschüssen kurz zuvor.


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