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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.084 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 21:42
Zitat von hiddenhidden schrieb:Vielleicht könnte die Krim bei evtlen Friedensgesprächen die entscheidende Verhandlungsmasse werden.
Ich denke nicht, dass die Krim für die Ukraine in erster Linie Verhandlungsmasse ist. Für Russland ist sie eher eine strategische Falle: Politisch kann der Kreml die Halbinsel kaum aufgeben, militärisch muss er sie aber mit erheblichem Aufwand versorgen, befestigen und verteidigen.

Damit bindet die Krim dauerhaft Luftabwehr, Logistik, Personal und andere Ressourcen, die Russland an anderen Frontabschnitten fehlen. Gleichzeitig bleiben die dortigen Flugplätze, Depots, Radaranlagen und Verkehrsverbindungen für ukrainische Angriffe erreichbar. Solange die Ukraine diesen Druck aufrechterhalten kann, ist eine von Russland besetzte, aber ständig bedrohte Krim möglicherweise wertvoller als ein vorschnell abgeschlossener Gebietstausch.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 21:57
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Solange die Ukraine diesen Druck aufrechterhalten kann, ist eine von Russland besetzte, aber ständig bedrohte Krim möglicherweise wertvoller als...
Also schon ggf. eine gewichtige Verhandlungsmasse.
Da wäre eine langfristige Befriedung für die Russen evtl. beruhigender als der Albtraum, diese mühsam verteidigen und versorgen zu müssen. Zumal dies der Traum und die Badewanne der Russen ist mit entsprechend viel Touristen und zivilen Arbeitskräften, das darf kein dauerhafter Zankapfel sein.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.07.2026 um 22:01
Zitat von hiddenhidden schrieb:Also schon ggf. eine gewichtige Verhandlungsmasse.
Da wäre eine langfristige Befriedung für die Russen evtl. beruhigender als der Albtraum, diese mühsam verteidigen und versorgen zu müssen. Zumal dies der Traum und die Badewanne der Russen ist mit entsprechend viel Touristen und zivilen Arbeitskräften, das darf kein dauerhafter Zankapfel sein.
Das würde ich anders sehen. Gerade die Krimtataren als angestammte Bevölkerungsgruppe der Halbinsel stehen der Ukraine überwiegend loyal gegenüber. Die Zugehörigkeit zur Ukraine ist schließlich keine Frage slawischer Abstammung. Eine dauerhafte russische Kontrolle der Krim wäre daher keineswegs automatisch eine »Befriedung«, sondern würde den Konflikt mit einem wesentlichen Teil der einheimischen Bevölkerung fortschreiben.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 12:38
Zitat von hiddenhidden schrieb:Vielleicht könnte die Krim bei evtlen Friedensgesprächen die entscheidende Verhandlungsmasse werden.
Ich denke, es wird nie echte Friedensgepräche geben.
Die Krim zu halten, wird für Russland auf Dauer nicht möglich sein.
Also wird das da in die Richtung "der letzte macht das Licht aus" gehen.

Bei russischen Mil-Bloggern wird sogar empfohlen, dass die Russen, nachdem sie die Krim verlassen haben, die Brücke selber sprengen.
Inwiefern das Propaganda tauglich ist, erschließt sich mir zwar nicht ganz, aber meinetwegen sollen sie das tun.

An Stelle der Ukraine würde ich die Krim auch keinesfalls den Russen überlassen.
Nur, deren Einnahme wird sich im Laufe der Zeit dann eben mehr oder weniger von selbst ergeben.

Halten könnte Putin ein belagertes Mariupol.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 14:27
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Gleichzeitig ist die bestellte Anbaufläche zurückgegangen, wobei neben dem Treibstoffmangel auch Wetterprobleme, fehlende Liquidität und steigende Kosten eine Rolle spielen.
Die Anbaufläche für Getreide wurde zum größten Teil im Herbst 2025 gelegt, zur Herbstaussaat von Wintergerste und Winterweizen.
Steigende Kosten und Wetter spielen immer eine Rolle in der Landwirtschaft, egal wo auf der Welt.
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Entscheidend wird die Erntezeit. Mähdrescher, Traktoren, Trocknungsanlagen und der Transport des Getreides benötigen große Mengen Kraftstoff.
Eine moderne Getreideernte lässt sich nicht ersatzweise von Hand einbringen. Bleiben die Engpässe bestehen oder verschärfen sie sich weiter, können erhebliche Teile der Ernte verloren gehen oder nicht rechtzeitig abtransportiert werden.
Wie ist denn die derzeitige Erntesituation in Russland, die Ernte läuft ja seid bald 4 Wochen und dürfte langsam zur Halbzeit kommen.
Welche Faktoren haben das Voranschreiten der Ernte dort beeinflusst?
Langer Winter später Vegetationsstart, Wetterlage, Treibstoffmangel, Abreife des Getreides?
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Eine Ernährungskrise ist damit noch keine feststehende Tatsache. Aber die Voraussetzungen für eine schwere Versorgungskrise entstehen gerade
Russland wird keine Ernährungskrise bei Getreide bekommen, die Masse an Getreide wird exportiert.

Derzeit wird der weltweite Getreidepreis nicht von Mangel an Menge beeinflusst sondern davon, dass Russland und die Ukraine derzeit nicht über die Schwarzmeer Häfen exportieren können. Und das liegt am gegenseitigen Beschuss.
Russland hatte Mitte Juni begonnen Getreidelager (Landhändler Annahmestellen) anzugreifen, die Ukraine hat ihre Langstreckensanktionen gegen Russland dann ins Asowsche Meer verstärkt, wovon aus auch ein nicht unerhebliche Teil der russischen Getreideexporte geführt werden.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 16:26
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Ich denke nicht, dass die Krim für die Ukraine in erster Linie Verhandlungsmasse ist. Für Russland ist sie eher eine strategische Falle: Politisch kann der Kreml die Halbinsel kaum aufgeben, militärisch muss er sie aber mit erheblichem Aufwand versorgen, befestigen und verteidigen.
Das sehe ich genauso: Die Krim ist keine Verhandlungsmasse, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der Ukraine.

Im Jahr 2015 durfte Putin direkt auf Focus Online seine Lügen verbreiten, unkommentiert vom Artikelschreiber Sergei Chirikov.
Die Annexion der Halbinsel Krim im vergangenen Jahr war laut Putin notwendig, um einen "historischen Fehler" - die Übertragung der Krim an die damalige sowjetische Teilrepublik Ukraine 1954 - zu "berichtigen". "Es ist nicht, weil wir etwas abbeißen oder auseinanderreißen wollen", sagte er.
Quelle:
https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/keine-strategische-bedeutung-jetzt-sagt-putin-was-wirklich-hinter-der-annexion-der-krim-steckt_id_4641368.html

Die Krim hat eine herausragende strategische Bedeutung von Anfang an. Deshalb dementiert Putin sofort die strategische Bedeutung schon im Jahr 2015 und lullt die Bevölkerung Europas und Amerikas ein mit seinen Geschichtskenntnissen; er gibt sich als Fachmann des Jahres 1954. Putin hat in der deutschen Medienlandschaft willfährige Erfüllungsgehilfen gefunden wie man an Focus Online sieht. Sein größter Erfüllungsgehilfe hierzulande heißt Gerhard Schröder. Was wurden wir alle eingelullt!

Wer nie das Wort strategisch im Zusammenhang mit der Krim sah, kann es in demselben Artikel bereits 2015 als direkte Rede Putins finden:
"Und nicht einmal, weil die Krim eine strategische Bedeutung in der Schwarzmeerregion hat. Es ist, weil es eine Frage historischer Gerechtigkeit ist."
Implizit gibt Putin zu, dass er die strategische Bedeutung der Krim kennt. Er will abbeißen und auseinander reißen mit einem strategischen Ansatz; und mit dem Essen kommt weiter der Appetit auf mehr wie wir sehen konnten. Putin und seine Schergen sind widerliche Schlächter, die der Gerechtigkeit halber eines Tages das erfahren sollten, was sie millionenfach den Menschen antun.

Ich hoffe, Selenskyj behält recht, dass es mit der Krim angefangen hat und letztlich enden wird zugunsten der Ukraine.

Die Ukrainer haben die Krim vom strategischen Vorteil in eine strategische Falle für Russland umgewandelt. Sie haben den Spieß umgedreht.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 17:48
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Russland wird keine Ernährungskrise bei Getreide bekommen, die Masse an Getreide wird exportiert.
Njet.
Exportiert wird dieses Jahr mit Sicherheit so gut wie gar nichts.
Das war auch noch nie der Löwenanteil. Die 135Mio Tonnen (was die Prognose für dieses Jahr sein soll) unterteilen sich in etwa 85 Millionen Tonnen Eigenbedarf und 50 für den Export.
Nur, wird man diese Prognose mittlerweile in die Tonne stecken können, denn dabei wurde sicherlich der Kannibalismus um die verbliebenen Ressourcen nicht mit eingeplant.
Ob man seinen Eigenbedarf wird decken können, bleibt abzuwarten...


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 19:17
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Implizit gibt Putin zu, dass er die strategische Bedeutung der Krim kennt.
Da muss man nix zugeben , die Kontrolle über das Schwarze Meer ist für beide Parteien strategisch von Vorteil. Aus 2015 wären Zitate von deutschen militäranalysten nice was die dazu gesagt haben 😁
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Deshalb dementiert Putin sofort die strategische Bedeutung schon im Jahr 2015 und lullt die Bevölkerung Europas und Amerikas ein mit seinen Geschichtskenntnissen; er gibt sich als Fachmann des Jahres 1954.
Putin musste gar nicht viel tun , damals waren noch etwas mehr " flotte Foristen " unterwegs . Dann kam Syrien


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

gestern um 19:35
@Röhrich
Der Hinweis auf die Herbstaussaat widerlegt den Rückgang der Anbaufläche nicht. Die Wintergetreideflächen für die Ernte 2026 wurden zwar überwiegend im Herbst 2025 bestellt. Nach Einschätzung der FAO lagen aber gerade diese Flächen unter dem langjährigen Durchschnitt, unter anderem weil Betriebe auf rentablere Ölsaaten auswichen. Zusätzlich ist auch die russische Sommerweizenfläche zurückgegangen.

Von der Halbzeit der Ernte kann derzeit ebenfalls kaum die Rede sein. Das russische Landwirtschaftsministerium meldete am 17. Juli rund 21 Millionen Tonnen geerntetes Getreide und zugleich einen Rückstand von mehr als 2,5 Millionen Hektar. Als Hauptursache nannte Ministerin Oksana Lut tatsächlich die Witterung: verspätete Aussaat, starke Regenfälle in Zentralrussland und Trockenheit beziehungsweise Hitze in Teilen Sibiriens. Eine Zusammenstellung regionaler Meldungen kam für den 24. Juli auf knapp 30 Millionen Tonnen. Bei einer Gesamternte von voraussichtlich deutlich mehr als 130 Millionen Tonnen entspricht das eher einem guten Fünftel als der Hälfte.

Insofern: Ja, die bisherige Verzögerung ist vor allem wetterbedingt. Daraus folgt aber nicht, dass der Treibstoffmangel keine Rolle spielt. Die Landwirtschaftsministerin hat selbst Versorgungsprobleme mit Kraftstoff in allen Regionen eingeräumt. Russische Landwirte berichten von stark gestiegenen Dieselpreisen, langen Wartezeiten und Schwierigkeiten, ausreichend Kraftstoff für Traktoren und Mähdrescher zu beschaffen.

Eine landesweite Getreideknappheit halte ich für dieses Jahr ebenfalls nicht für das wahrscheinlichste Szenario. Das USDA rechnet derzeit mit etwa 88 Millionen Tonnen russischem Weizen. Die Aussage, es könne deshalb keine Versorgungskrise geben, weil ein großer Teil des Getreides normalerweise exportiert werde, greift aber zu kurz.

Wenn die Exportwege blockiert sind, verschwindet das Getreide zwar nicht. Es staut sich jedoch in Silos und Annahmestellen, Händler stellen ihre Käufe ein und die Preise für die Erzeuger fallen. Den Betrieben fehlt dann genau während der Ernte die Liquidität, um Diesel, Dünger, Löhne und die nächste Aussaat zu finanzieren. Aus der Exportstörung wird damit eine Produktions- und Finanzierungskrise. In den Donhäfen waren Annahmestellen bereits voll, während Kaufangebote für Weizen und Gerste teilweise ausblieben.

Auch bei den Häfen muss man differenzieren. Der Verkehr durch das Asowsche Meer und die Straße von Kertsch ist massiv eingeschränkt. Noworossijsk arbeitet dagegen außerhalb der nächtlichen Sperrzeiten weiter; dort waren die Getreideverladungen zunächst nicht unmittelbar betroffen. Der Hafen wickelt allerdings bereits bis zu ein Drittel der russischen Getreideexporte ab und kann die ausgefallenen Kapazitäten der Asowhäfen nicht beliebig zusätzlich übernehmen.

Bei der Ukraine haben die russischen Angriffe auf Häfen und zivile Frachtschiffe inzwischen tatsächlich dazu geführt, dass Reedereien Anläufe aussetzen. Es handelt sich also um eine beiderseitige Störung der Schifffahrt, allerdings mit unterschiedlichen Angriffszielen und Auswirkungen.

Der kritische Punkt ist daher nicht, dass Russland in diesem Sommer plötzlich zu wenig Getreide erntet. Gefährdet ist die Kette aus Ernte, Abtransport, Lagerung, Verkauf, Finanzierung und nächster Aussaat. Bleibt diese Kette länger gestört, können aus einer zunächst guten Bruttoernte erhebliche regionale Versorgungsprobleme und eine deutlich schlechtere Ernte im folgenden Jahr entstehen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

um 06:50
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Im Jahr 2015 durfte Putin direkt auf Focus Online seine Lügen verbreiten, unkommentiert vom Artikelschreiber Sergei Chirikov.
Die Annexion der Halbinsel Krim im vergangenen Jahr war laut Putin notwendig, um einen "historischen Fehler" - die Übertragung der Krim an die damalige sowjetische Teilrepublik Ukraine 1954 - zu "berichtigen". "Es ist nicht, weil wir etwas abbeißen oder auseinanderreißen wollen", sagte er.
Quelle:
https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/keine-strategische-bedeutung-jetzt-sagt-putin-was-wirklich-hinter-der-annexion-der-krim-steckt_id_4641368.html

Die Krim hat eine herausragende strategische Bedeutung von Anfang an. Deshalb dementiert Putin sofort die strategische Bedeutung schon im Jahr 2015 und lullt die Bevölkerung Europas und Amerikas ein mit seinen Geschichtskenntnissen; er gibt sich als Fachmann des Jahres 1954. Putin hat in der deutschen Medienlandschaft willfährige Erfüllungsgehilfen gefunden wie man an Focus Online sieht. Sein größter Erfüllungsgehilfe hierzulande heißt Gerhard Schröder. Was wurden wir alle eingelullt!
Boah, damit kommst du aber etwas spät :ask:

1. Focus online soll das Sprachrohr gewesen sein :ask: wow. das ist einfach nur ein bericht über ein tv interview von putin, es gab da auch andere berichte im focus, aber such nicht noch mal all meine beträge durch. Stichwort: Medienkompetenz.

2. Mit Gerhard Schröder ist man da schon näher an der Quelle ... aus Anlass noch mal ... Spiegel TV Ortstermin Russland Tag (gibts auch immer noch auf youtube).

https://www.spiegel.de/video/ortstermin-gerhard-schroeder-beim-russland-tag-video-1526523.html

Immer wieder gut, das Video: Gerhard Schröder beim Russland Tag - das SPD Prestigeobjekt!

O-Ton GS: Ich habe nicht vor, ein zeitgeschichtliches Seminar abzuhalten (jo!). Und: Ich bin stolz darauf, ein Russland Versteher zu sein (jo!). Siehe Spiegel Video.

3. Ach, und ganz Europa soll Putin damals eingelullt haben? LOL ... Wie wars noch mal mit Polen, den NB8, sogar Brüssel?

4. Nee du, schau da mal besser mal nach Deutschland.

5. Weil Mützenich (SPD) als Fraktionsvorsitzender (Ampel Zeit) im Parlament sogar fragte, wo waren sie denn, die kritischen Stimmen. Jo, sie saßen sogar im Bundestag, mehr hier ... RIP Werner Schulz (Gegenspieler von Joschka Fischer):

Interessierst Du dich für Polen? (Seite 6) (Beitrag von Fellatix)

6. Aufarbeitung? Nirgendwo ... Immer voran die SPD Landesverbände Meck Pomm und Niedersachsen. Die FDP Niedersachsen fing an mit einer Aufarbeitung, per Anfragen (hatte ich alles dokumentiert, im SPD Thread), aber flog dann raus aus dem Niedersachsen Landtag ... Weil hat sich nu zu Ruhe gesetzt ... und Manu Schwesig und die Klimastiftung ... auch so viel dokumentiert, im SPD Thread ... nur :ask: interessierte kein Schwein, da hatte ich dann iwann aufgehört ... Manu saß einfach alles aus ... und wird nu wahrscheinlich sogar wiedergewählt ... tja

7. Keine Kritische Stimmen, Mützenich, wo waren sie denn :ask: Hust. Hier noch mal eine ...
Liebe Sozialdemokraten, was hat Euch nur so ruiniert?

Tobias Blanken 17. August 2017

Einst habt Ihr Eure Prinzipien hochgehalten, habt Ihr gegen das Unrecht in der Welt gekämpft. Heute macht Ihr Euch zum willigen Helfer von Gazprom und Rosneft, was ein Elend.
Quelle: https://www.salonkolumnisten.com/liebe-sozialdemokraten/

Otto Wels hatte Anstand, ihr habt Gerhard Schröder ...
Im Wahlkampf bringt Euer neuer Parteivorsitzender Martin Schulz Tweets wie „15 Jahre nach G. Schröders Nein zum Irakkrieg steht unser Land vor Richtungsentscheidung. CDU & CSU setzen auf Aufrüstung, wir auf Abrüstung“, womit er sogar einen Treffer landet. Kriegsgerät ist teuer, sehr teuer, das viele schöne Geld ist womöglich im Bildungsbereich besser aufgehoben. Noch teurer als Kriegsgerät sind nur Kriegseinsätze, da werden die Milliarden nur so verbrannt. Und jetzt zählt doch bitte mal eins und eins zusammen, liebe Sozialdemokraten, womit finanziert Schröders Männerfreund Putin wohl den Krieg in Syrien und in der Ukraine?

Richtig, mit Eurem Steckenpferd, dem russischen Gasexport.
Quelle: ebd.

Tja

Und Schluss, Ostmitteleuropa, wer ist das schon :ask: Schluss ...
Was haben wir alle über Gerhard Schröders Geografiekenntnisse gelacht, als Euer ehemaliger Parteivorsitzender auf dem Wahlparteitag von „unserem großen Nachbarn Russland“ geredet hat. Leider hat der bekennende Biertrinker jedoch einen Punkt, für Euch Sozialdemokraten sind die osteuropäischen Länder nur noch Beiwerk, echte Politik wird von den alten Großmächten Deutschland und Russland gemacht. Was eine geschichtsvergessene Einstellung für die Partei Willy Brandts, waren es doch erst deutsche Panzer, dann sowjetische Panzer, die über diese Länder gerollt sind, um erst der Nazi-Barbarei, dann der jahrzehntelangen Sowjet-Herrschaft den Weg zu ebnen. Bei manchen Ländern waren es sogar erst die sowjetischen Panzer, dann die deutschen, dann wieder die sowjetischen, aber das könnt Ihr gerne im Geschichtsbuch nachlesen, liebe Sozialdemokraten.

Apropos Geschichte, Eure hässliche Schwester, die KPD, hat sich 1932 nicht einmal mehr dafür geschämt, gemeinsam mit der NSDAP die Berliner Verkehrsbetriebe zu bestreiken. Euch, liebe Sozialdemokraten, wäre das niemals passiert, seid Ihr doch immer sauber geblieben, was die braune Brut betrifft. Ja, Euch sind in der Weimarer Republik strategische Fehler unterlaufen, aber Ihr wart immer die Guten, Ihr wart die, die für Nazis nur Abscheu und Verachtung übriggehabt haben. Eine Abneigung auf Gegenseitigkeit, auf die Ihr wahrlich stolz sein könnt, das kann Euch niemand mehr nehmen.

Auch heute noch ist Euch der Kampf gegen Rechts eine Herzensangelegenheit, keine Frage. Nur wie kriegt Ihr das damit zusammen, dass der Kreml der große Patron aller Viertel-, Halb- und Vollnazis ist, von der FPÖ bis zum Front National? Ein Patron, der bei knappen Kassen einspringt, der bei der internationalen Vernetzung hilft, der seine Troll- und Bot-Armeen für die braune Sache einsetzt, der sein schrilles Medienimperium dazu nutzt, um Verschwörungstheorien und „alternative Fakten“ in die Welt zu setzen, der zur Unterminierung demokratischer Prozesse hacken und leaken lässt, als würde es kein Morgen geben. Ein Patron, der keinen Aufwand scheut, wenn es den Feinden der Demokratie nützt, der seine enormen Ressourcen schamlos den rechten Schmuddelkindern zur Verfügung stellt. Andererseits kann er sich’s natürlich auch leisten, denn mit Eurem Gas-Fimmel sorgt Ihr bei ihm schließlich fürs notwendige Kleingeld.

Liebe Sozialdemokraten, ich mag Euch einfach nicht mehr so.
Quelle: ebd.

Tja.

8. Ach, und
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Deshalb dementiert Putin sofort die strategische Bedeutung schon im Jahr 2015 und lullt die Bevölkerung Europas und Amerikas ein mit seinen Geschichtskenntnissen
die USA will er auch eingelullt haben, das Großgenie Putin :ask: Nein, das stimmt natürlich auch nicht ...

John McCain (REP) hatte ("aber was sollte ich denn machen, Koalition und so ...") Merkel scharf kritisiert ... wie auch Obama ... und vorausgesagt, was passieren würde (anderswo, aber das suche ich nicht auch noch).
Diese Beschwichtigungspolitik der 1930er Jahre gilt als wichtige Ursache für die militärischen Anfangserfolge von Nazi-Diktator Adolf Hitler. Zugleich warf McCain der Kanzlerin Untätigkeit vor. «Will sie einfach nur zuschauen, wie ein Land in Europa zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg zerstückelt wird?» Er sei enttäuscht vom Verhalten der Europäer, habe aber «nichts anderes erwartet».
Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article137190742/US-Senator-McCain-kritisiert-scharf-Merkels-Ukraine-Politik.html

Und
Peinliche Führungsschwäche

US-Senator McCain hat scharfe Kritik an der Ukraine-Politik der Bundesregierung geübt. Er bemängelte die fehlende Führungsstärke als von der „Industrielobby“ beeinflusst.

2.5.2014

11:22 Uhr
Quelle: https://taz.de/US-Politiker-kritisiert-Bundesregierung/!5043166/

Tja.

@Röhrich


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