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Brexit und danach?

9.611 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Brexit, Brexitus, Gerxit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:46
@Issomad

jo, man sieht also je mehr man in der EU Zeit von UK aufgewachsen ist desto stärker die Zustimmung.

Blöd es haben die für den Austritt bestimmt, die ihn am wenigsten die Konsequenzen tragen müssen.


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:48
das problem bei dem referendum war das viele ihren ganzen frust auf die EU abluden das in wahrheit die meisten nicht verstehen und ein fernes diffuses gebilde darstellt ..sie wollen einfach eine veränderung in dem sinne das mehr für die normal bürger rauspringt und es demokratisch näher wird .die kluft zwischen finanzplatz london und dem rest englands wurde auch all zu deutlich.

Es war aber nicht die EU die ihr land von einem produktionsreichen Staat in ein Dienstleister der Banken umänderte ...sondern Thatcher. das ist der grund warum man heute alles importieren muss. die ironie ist, es war GB der die antreiber in der EU warn für die lockerung der Arbeitsimigration um das vakuum zu füllen.das referendum ändert daran nichts ausser dass durch die abwertung des sterlings die importe noch teurer werden und der zugang zum EU binnenmarkt so wie die arbeitsimigration erheblich erschwert werden.

Es gab wähler die mit dem leave votum die spekulanten in london treffen wollten und das establishment aber der preis dafür ist viel zu hoch, denn die auswirkungen in der realwirtschaft trifft es viel drastischer. auch das fähigkeitskpital der forschung von oxford bis cambridge werden darunter leiden.hinzu kommen innenpolitische verwerfungen dazu von nordirland bis schottland die ein auseinanderdriften von GB weiter treiben und der nostgalgische traum eineswiedererstarkten empires platzen lassen

gratulation England ihr habt euch in eine depression gewählt und seit populisten wie johnson & Farage auf den leim gegangen. Ich verstehe den wunsch des stolzen briten sich nichts von brüssel diktieren zu lassen , aber der preis dafür ist viel zu hoch, weil die wirtschaftlichen grundvoraussetzungen eines "leaves" gar nicht vorhanden sind um es einigermassen zu kompensieren. die vorzüge der briten mit ihren sonderechten &rabatte und eigener währung plus zugang zum EU binnenmarkt und dem was cameron zusätzlich noch kürzlich rausgeholt hat macht das "leave" noch unverständlicher .

bei dem referendum ging es wohl weniger um sachliche abwägung sondern um gefühle die vom brexit lager hervorgerufen wurden

die for england


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:48
Texas hat sich auch nicht von den USA abgespalten als Obama Präsi wurde.
Wird alles nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird.
t
Welch Vergleich, der Vergleich hat auch mal so einige Haken.

Obahma ist bestenfalls 8 Jahre im Amt, das kann man rechnen, ein Brexit kann wesentlich länger dauern wenn es daneben läuft.


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def ehemaliges Mitglied

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Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:49
Zitat von canalescanales schrieb:Na daher:Solltest Du dann eindeutiger formulieren
Was ist an mehr Selbstbestimmung nicht eindeutig genug formuliert? Einmal mehr scheinst du bewusst nicht verstehen zu wollen was ich schreibe.
Zitat von canalescanales schrieb:Hast Du da Umfragen...also auf wieviel Geld die Menschen verzichten würden für mehr nationale Selbstbestimmung, oder ist das jetzt ne These ausm Bauch raus?
Zitat von canalescanales schrieb:Ich denke auch in D wären wir überrascht...
:ask:
Zitat von canalescanales schrieb:Jo, genau wie die mit dem Schlagwort Bürokratie, welches gerne und inflationär verwandt wird.
Du willst jetzt also echt leugnen, dass die EU sich zu einem Bürokratiemonster entwickelt?

Gib bescheid wenn du wieder bereit bist zu diskutieren.


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:49
@wichtelprinz
Zitat von wichtelprinzwichtelprinz schrieb: ich hab Dir mal einen Link rausgesucht damit Deine Anstrengungen nicht überstrapaziert werden.
Hast Du die Punkte eigentlich selbst mal durchgelesen?
Glaub kaum, dass Dir da alle gefallen werden...jaja, die Bekleidungsindustrie wendet sich dann verstärkt Indien zu...die Folgen dürften auch Dir kalr sein
Aber den Punkt find ich ja am Treffendsten...
Während der Wahlkampf sich vor allem darum drehte, die Zuwanderung aus Osteuropa zu begrenzen, umwarben die Brexiteers Wähler aus der südasiatischen und karibischen Minderheit mit der gegenteiligen Botschaft: Großbritannien könne sich außerhalb der EU wieder für mehr Menschen aus den Commonwealth-Staaten öffnen.

Da mag Sehnsucht nach dem ehemaligen Empire mitklingen. Für Unternehmer wie James Dyson ist aber genau das ein praktischer Grund, gegen die EU zu opponieren: Sie ist ihnen in der Migrationspolitik zu restriktiv.
Quelle siehe oben


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24.06.2016 um 12:51
@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:jo, man sieht also je mehr man in der EU Zeit von UK aufgewachsen ist desto stärker die Zustimmung.
Vielleicht weil die 18jährigen sich nicht an Zeiten erinnern können, in denen es kaum Arbeitslosigkeit gab, sich fast jeder fast alles leisten konnte und es keine Regelungen gab welche Glühbirnen man kaufen kann und wie krumm die Bananen im Supermarkt sein müssen.

Europa war schon reich und friedlich bevor es den Bürokratenstaat in Brüssel gab.

Diese fetten Jahre sind zwar vorbei, ob mit oder ohne EU.
Aber ab 35/40 ist man nunmal weniger anfällig für die Märchen, ohne die EU gäbe es überall Krieg und wir müssen alle verhungern.


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:51
Wie war denn die Verteilung der Stimmen für/gegen den EU-Austritt?

Interessant: je älter - desto mehr Stimmen für den Austritt. Und die einkommensschwachen Teile der Bevölkerung haben auch mehrheitlich für den Austritt gestimmt.


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24.06.2016 um 12:52
Dieses Verwaltungsmonster muss unbedingt weg.So wie es jetzt existiert gehts nicht mehr.Brüssel soll sich mal endlich um echte Probleme kümmern und nicht ob die Möhre und Gurke der Norm entspricht..Ausserdem ist der ganze Apparat einfach zu gross und zu teuer.Wir brauchen dringend eine EU-Reform.


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24.06.2016 um 12:52
Interessant ist ja auch, dass der Wortführer der Brexit-Bewegung es bei einer Entschuldigung belassen wird, wenn GB wirtschaftlichen Schaden nimmt. Lieber sollte er sein Vermögen spenden ...
Vielleicht verdient ja Soros wieder daran ;)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/britisches-eu-referendum-boris-johnson-will-sorry-sagen-wenn-er-falsch-liegt-14300360.html


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24.06.2016 um 12:53
@def
Zitat von defdef schrieb:Du willst jetzt also echt leugnen, dass die EU sich zu einem Bürokratiemonster entwickelt?
Bürokratie ist notwendig für jegliches Zusammenleben vor allem wirtschaftlich...ist nur die Frage wie viel davon nötig ist. Aber ich weiß schon wird halt als Schlagwort benutzt.


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24.06.2016 um 12:54
@Deepthroat23
Zitat von Deepthroat23Deepthroat23 schrieb:Ach woher denn.
Die Schotten und die Iren schauen sich das jetzt in Ruhe an und dann werden sie in ein paar Jahren sehen ob der Brexit für sie gut oder schlecht war. Dann können sie immer noch entscheiden.
Oder die wittern jetzt die Chance ihres Lebens...je schneller desto besser.


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Vltor ehemaliges Mitglied

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24.06.2016 um 12:56
@Deepthroat23
Zitat von Deepthroat23Deepthroat23 schrieb:Aber ab 35/40 ist man nunmal weniger anfällig für die Märchen,
Dafür schienen sie dann anfällig für halbseidene Argumente, Halbwahrheiten und Lügen der Brexit Befürworter zu sein. Denn aus mehr bestanden deren Argumente nicht.


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24.06.2016 um 12:57
Es sollten alle Bürger der EU die Möglichkeit haben frei und demokratisch über den Verbleib in der EU abzustimmen. Dass bestimmte Regierungschefs wie Mark Rutte "das Feuer möglichst schnell austreten" wollen und keine freie Abstimmungen zulassen zeigt nur, dass wir nur noch in einer Scheindemokratie leben in der der Steuerzahler brav zahlen soll, aber keinerlei Mitspracherecht hat. Wenn man sich überlegt mit wieviel Blut unsere demokratischen Freiheiten in den vergangenen Jahrhunderten erkauft wurden und uns diese von Brüssel und machtgierigen Politikern gestohlen wurden, kann es nur noch einen Ausweg geben. Den Kampf für mehr direkte Demokratie, freie Meinungsäußerung und selbstbestimmte Nationalstaaten in Europa, gegen die Meinungsdiktatur die uns von Politik und Medien aufgezwungen wird.


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24.06.2016 um 12:57
Die Bürokratie geht für die Briten übrigens jetzt erst richtig los, wenn sie Handel mit der EU treiben wollen ;)
Zitat von nickellodeonnickellodeon schrieb:Es sollten alle Bürger der EU die Möglichkeit haben frei und demokratisch über den Verbleib in der EU abzustimmen.
Ich bin skeptisch, ob 51% der Bürger wirklich bestimmen sollen über die anderen 49%. Bei Parlamentswahlen ist es ja nur auf ein paar Jahre, aber hier ist es für sehr lange ...
Zumal es problematisch ist, wenn Rentner, die in ein paar Jahren sowieso wegsterben, über die Zukunftsaussichten der jüngeren Leute bestimmen ...


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 12:58
@canales

Kommt natürlich darauf an wie viele Menschen sich Angst machen lassen von wegen ohne EU werdet ihr untergehen.


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 13:00
@Deepthroat23
Zitat von Deepthroat23Deepthroat23 schrieb:Kommt natürlich darauf an wie viele Menschen sich Angst machen lassen von wegen ohne EU werdet ihr untergehen.
Wenn es so viele sind wie die sich mit den "Argumenten" ohne EU geht's Euch besser haben blenden lassen bin der Überzeugung, dass sich die Länder trennen werden.


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def ehemaliges Mitglied

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24.06.2016 um 13:00
@canales
Zitat von canalescanales schrieb:Bürokratie ist notwendig für jegliches Zusammenleben vor allem wirtschaftlich...ist nur die Frage wie viel davon nötig ist.
Genau. Ohne genormte Gurken und Äpfel, verbotene Glühbirnen, genormten Pollengehalt im Honig, einheitliche Konfektionsgrößen, genormte Pizzarezepte, eine Schnullerkettenverordnung, Seilbahngesetze in Bundesländern, wo es gar keine Seilbahnen gibt, Lärmschutzverordnungen für Dudelsäcke und viele, viele weitere tolle Richtlinien und Verordnungen wäre die europäische Wirtschaft längst zusammengebrochen und die Gesellschaft im Chaos versunken.

(Achtung: Hier benutze ich jetzt mal die Extrem-Argumentation.)

Zu der "Frage": Der Brexit zeigt ja, dass Weniger manchmal doch Mehr zu sein scheint.


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24.06.2016 um 13:01
@def

Und mit den Verordnungen ging die EU unter?


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def ehemaliges Mitglied

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Brexit und danach?

24.06.2016 um 13:02
Zitat von IssomadIssomad schrieb:Die Bürokratie geht für die Briten übrigens jetzt erst richtig los, wenn sie Handel mit der EU treiben wollen ;)
Oh... du kennst dich also aus mit den bürokratischen Anforderungen an innergemeinschaftlichen Warenverkehr und innergemeinschaftliche Dienstleistungen? Auf den ersten Blick sieht das jetzt gar nicht so aus.

Zur Untermauerung deiner Behauptung kannst du ja mal die Anforderungen innerhalb der EU den Anforderungen mit Drittländern gegenüber stellen.


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Brexit und danach?

24.06.2016 um 13:02
hört , hört was @Realo zum Brexit sagt:
Und was die EU anbelangt: Da wird es jetzt weitere Abstimmungen geben, dann zerfällt die Bürokraten-EU und es kann sich endlich eine neue, demokratischere bilden
Höcke, AfD sieht das ganz ähnlich mit den Abstimmungen
Der AfD-Fraktionsvorsitzende in Thüringen, Björn Höcke, forderte dagegen als Konsequenz aus dem Brexit-Votum eine Volksabstimmung über einen Verbleib Deutschlands in der Union. „Mit dem Austritt aus der EU haben die Briten den Weg des kollektiven Wahnsinns verlassen und sich für Demokratie und Volkssouveränität entschieden“, erklärte Höcke. Höcke, der dem rechtsnationalen Parteiflügel zugerechnet wird, sprach von einem „Freudentag für Europa“
http://www.faz.net/aktuell/referendum-afd-gibt-merkel-die-schuld-am-brexit-14306077.html
In den Niederlanden fordert Geert Wilders ein EU-Referendum, in Frankreich drängt Marine Le Pen, die AfD attackiert Kanzlerin Merkel: Europas Rechtspopulisten fühlen sich nach dem Brexit bestätigt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-europas-rechtspopulisten-jubeln-a-1099564.html

(ich hol das mal in den richtigen thread, im Asylrecht hat das nix zu suchen)
ich hab das Gefühl, da jubelt jemand auf der falschen Seite - und @Realo 's Kern EU entsteht dadurch trotzdem nicht


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