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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

48.595 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Flüchtlinge, Gesetze, Asyl ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 14:50
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und wieso wäre das einfacher? Weil es irgendwie "näher dran" ist? Es wären doch die gleichen Leute, die hier nicht feststellen können, woher jemand kommt, im Ausland können sie es dann plötzlich?
Vorteil wäre zumindest, dass man auf die bestmögliche Mitarbeit der Menschen hoffen und auch pochen könnte, weil sie nicht schon in Deutschland sind und eben weiter wollen.

Ich könnte mir vorstellen, verlorene Pässe sind dort seltener als hier.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 14:51
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Ich könnte mir vorstellen, verlorene Pässe sind dort seltener als hier.
Ja, der Balkan ist woanders. :D


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 14:56
@insideman
ich gehe davon aus, dass immer einige Menschen die flüchten, egal wo es ist, sich nicht einfach zurück schicken lassen möchten und somit versuchen werden, Mittel und Wege zu finden, zu bleiben.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:06
@Realo
2014 Anerkennung als Flüchtling 26 %
Ablehnung des Asylantrages 33 %
Formelle Entscheidung 35 %

Formelle Entscheidungen erfolgen ohne inhaltliche Prüfung des Asylantrags, bspw. bei Verfahrenseinstellungen, wenn der Antragssteller seinen Antrag zurückzieht, oder wenn eine Zuständigkeit eines anderen EU-Staates nach dem Dublinverfahren festgestellt wird

Subsidiärer Schutz 4 %
Abschiebeverbot 2 %

Die Zahlen auf die ich mich bezog reiche ich noch genau nach, das war nach Bundesländern spezifiziert. Geht mit Handy sehr schlecht. Werde da auch mal das Mittel ausrechnen


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:19
@Tussinelda
Weil es irgendwie "näher dran" ist? Es wären doch die gleichen Leute, die hier nicht feststellen können, woher jemand kommt, im Ausland können sie es dann plötzlich?
Wenn man einen Hotspot z.B. an der Grenze zu einem bestimmten Land einrichtet, dann kann man doch sicher so ungefähr abschätzen, woher die Leute kommen könnten, aber vielleicht mache ich da wirklich  einen Denkfehler - somit haken wir dieses Argument also ab.
Vorteil wäre zumindest, dass man auf die bestmögliche Mitarbeit der Menschen hoffen und auch pochen könnte, weil sie nicht schon in Deutschland sind und eben weiter wollen.
sehe ich genauso.

Hinzu kommt sicher auch noch Folgendes:
Zumindest sind die Leute  von irgendwo  IN  diesen Hotspot  gekommen.
Wer nun NICHT berechtigt ist, müsste eben genauso wie er reinkam, dann auch auf gleichem Wege (auf eigne Faust) wieder  RAUS aus diesem Hotspot, da er ja nicht berechtigt ist.

Wo siehst du bei diesem Gedanken das Problem? (wie gesagt, sie sind ja nicht verfolgt oder auch nicht ihr Leben bedroht worden, da wo sie her kamen). Sie haben es in den Hotspot geschafft, dann schaffen sie es bestimmt auch wieder in die Heimat (von Ungarn aus liefen auch Viele lange Strecken zu Fuß...).
ich gehe davon aus, dass immer einige Menschen die flüchten, egal wo es ist, sich nicht einfach zurück schicken lassen möchten und somit versuchen werden, Mittel und Wege zu finden, zu bleiben.
Was hätten sie davon in diesen Hotspots zu bleiben?
Es bliebe ihnen dann lediglich  der (dann) illegale Seeweg.
Wenn man jedoch aufzeigen würde, dass dieser nichts mehr bringt (keine Berechtigung, einen Asylantrag zu stellen, sondern nur über die Hotspots), dann wäre es doch Dummheit, es über diesen Weg zu versuchen.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:28
Nachtrag:
Wer nun NICHT berechtigt ist, müsste eben genauso wie er reinkam, dann auch auf gleichem Wege (auf eigne Faust) wieder RAUS aus diesem Hotspot, da er ja nicht berechtigt ist.
Der Vorteil den ich dabei sehen würde: Es würden dann sicher nicht mehr so viele Unberechtigte es versuchen (welche es von sich selbst ganz genau wissen, dass sie keine Chance haben) - weder würden sie in Hotspots gehen noch über den Seeweg.
Sofern es sich rumsprechen und publiziert würde, wie es dann neuerdings alles läuft ...

... sie könnten sich dann ihre Chancen ausrechnen und abwägen, ob sich die Strapazen wirklich lohnen da oder dorthin zu gehen, um etwas zu versuchen, was sowieso aussichtslos ist.
Darin sehe ich nichts unmenschliches, denn es zwingt sie niemand, Wege zu gehen, welche nichts bringen.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:29
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wer nun NICHT berechtigt ist, müsste eben genauso wie er reinkam, dann auch auf gleichem Wege (auf eigne Faust) wieder  RAUS aus diesem Hotspot, da er ja nicht berechtigt ist
Das Problem bei Afrika ist, dass es dort kaum als nicht sicher deklarierte Länder gibt, obwohl in Nordnigaria, Mali, Libyen, Sudan (Nord und Süd) und Somalia (Bürger-) Krieg herrscht und in der Dem. Rep. Kongo und Eritrea die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ich weiß nicht, welche dieser Länder von der Bundesrepublik als "sicher" deklariert werden, aber wahrscheinlich einige. Damit tut sich das Problem auf, dass man die Leute, die nicht anerkannt werden als Flüchtling, wieder zurück in die Kiregszone treibt. Was ist denn der Unterschied zwischen Syrien/Irak und Nordnigeria/Mali? Dort nennen sie sich Boko Haram, sind aber das gleiche wie der IS in Syrien. Man kann diese Leute nicht wieder zurück ins Kriegsgebiet schicken, bloß weil sie völlig zu Unrecht als "sicher" gelten. Diesbezüglich hoffe ich, dass die EU da anders entscheidet als Deuitschland und auch diese Regionen als unsicher anerkennt.


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25.05.2017 um 15:34
@Realo
Man kann diese Leute nicht wieder zurück ins Kriegsgebiet schicken, bloß weil sie völlig zu Unrecht als "sicher" gelten.
Ist es denn nicht so, dass jeder einen Antrag stellen darf und dann individuell entschieden wird?
Damit tut sich das Problem auf, dass man die Leute, die nicht anerkannt werden als Flüchtling, wieder zurück in die Kiregszone treibt.
Wenn sie nicht anerkannt wurden, dann doch sicher auch zurecht, denke ich mal (von den Fehlerquoten mal abgesehen, das passiert in D und eben auch in den Hotspots, hat also nicht explizit etwas mit den Hotspots zu tun).
Das Problem bei Afrika ist, dass es dort kaum als nicht sicher deklarierte Länder gibt, ...
Darum geht es bei meinem Ansatz nicht. Sondern darum, dass diejenigen, bei denen mit allen Rechtsmitteln ein Antrag abgelehnt wurde - welche also zweifelsfrei unberechtigt in so einem Hotspot sind - dass diese ohne weiteres auch wieder dort raus komplementiert werden könnten.
(weil ja @Tussinelda diesbezüglich Schwierigkeiten gesehen hatte).


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn sie nicht anerkannt wurden, dann doch sicher auch zurecht
Verstehst du einen einfachen Satz nicht, dass dort Krieg tobt? Was juckt die Einstufung der Bundesregierung, solange sie falsch ist?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Darum geht es bei meinem Ansatz nicht.
Weswegen er auch für die Tonne ist.


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25.05.2017 um 15:40
@Realo
Darum geht es bei meinem Ansatz nicht.

-->
Weswegen er auch für die Tonne ist.
dann müsste dein Ansatz - Asyl auf Passagierschiffen zu beantragen - genauso für die Tonne sein.
Oder gibts da dann bessere Lösungen für das Problem was Tussinelda sieht, dass abgelehnte Asylbewerber angeblich nicht weggeschickt werden könnten bzw. bleiben würden?

Oder würden bei deinem Ansatz erst gar keine Anträge abgelehnt werden? Dann könnte man gleich das ganze Asylrecht in die Tonne kloppen und wirklich jeden reinlassen oder gleich vom anderen Kontinent abholen.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:41
Zitat von OptimistOptimist schrieb:dann müsste dein Ansatz - Asyl auf Passagierschiffen zu beantragen - genauso für die Tonne sein.
Hab ich nicht behauptet, wohl aber dass man die abgelehnten Leute nicht in ein Kriegsgebiet zurückschicken kann.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:44
@Realo
@Optimist
Nicht in ein Kriegsgebiet zurück das ist schon klar, aber in den Aufenthalt aus dem sie kamen, denn wenn es ein Kriegsgebiet ist müssen sie ja anerkannt werden. Wir sollten aber immer, egal ob sie in einen Hotspot kommen oder nicht Flüchtlingslager überall auf der Welt unterstützen. Das steht für mich außer Frage damit sie gar nicht weiterflüchten müssen wie es in Jordanien war. Das zu unterlassen kreide ich der Bundesregierung auch sehr an.
Auch dieses Beispiel zeigt das unsere Regierung nicht effektiv an einer Lösung arbeitet. Das sollten wir aber einfordern und nicht nur zuschauen....


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:46
Zitat von neugierchenneugierchen schrieb:Nicht in ein Kriegsgebiet zurück das ist schon klar, aber in den Aufenthalt aus dem sie kamen
Die meisten Schiffsflüchtlinge kommen aus Libyen, und das ist nach meiner Einschätzung ein unsicheres Land. Davor flohen sie halt aus ihren Heimatregionen, und da muss man dann eben unterscheiden zwischen unsicheren und sicheren Ländern (in denen also "nur" Not und Elend herrscht, aber kein krieg und keine pol. Verfolgung).


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25.05.2017 um 15:47
@Realo
noch mal:
Du sagst, diese und jene Länder sind nicht sicher - also dürfte es da keine Ablehnungen geben.
Darf es nun in deinen Augen für gar kein Land von diesem Kontinent Ablehnungen geben?

Und wenn es für bestimmte Länder Ablehnungen geben darf, dann ist mein Ansatz eben nicht für die Tonne. Dann gibt es nämlich in solch einem Hotspot Unberechtigte, welche dann eben aus dem Hotspot wieder raus müssten.

Könntest du also bitte mal wirklich bei dem (Argument) bleiben was ich wirklich schrieb und nicht abschweifen zu Ländern welche unsicher sind?
Nicht in ein Kriegsgebiet zurück das ist schon klar, aber in den Aufenthalt aus dem sie kamen, denn wenn es ein Kriegsgebiet ist müssen sie ja anerkannt werden
genau so.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 15:50
@Optimist
@Realo
Eine weitere Frage in diesem Kontext muss ja auch sein wie unterstützend eingegriffen werden kann um mehr Länder sicher zu machen. Das darf man auch nicht außer acht lassen würde aber den Thread hier sprengen.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 16:27
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Darf es nun in deinen Augen für gar kein Land von diesem Kontinent Ablehnungen geben?
Afrika hat über 50 Staaten - ich habe gerade ein halbes Dutzend genannt. Wo kommen deine Leseschwierigkeiten her?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und wenn es für bestimmte Länder Ablehnungen geben darf, dann ist mein Ansatz eben nicht für die Tonne.
Es geht eben um den Unterschied zwischen berechtigten und unberechtrigten Ablehnungen. Einer aus Südafrika hat sicherlich keinen Anspruch auf Asyl, einer aus Mali schon, auch wenn Mali (wahrscheinlich) von der Regierung als "sicher" eingestuft wird - schließlich gibt es dort auch deutsche Unternehmen. Ich messe eben nicht danach, wie die Regierung ein Land einschätzt, sondern wie die Verhältnisse dort real sind.
Zitat von neugierchenneugierchen schrieb:Eine weitere Frage in diesem Kontext muss ja auch sein wie unterstützend eingegriffen werden kann um mehr Länder sicher zu machen.
Ich schrieb dazu gestern, das ist so teuer, dass das niemand bezahlen kann, denn um ein unsicheres Land sicher zu machen, musst du eine Infrastruktur und eine Wirtschaft aufbauen, die so gut ist, dass kaum einer mehr in Versuchung kommt den islamistischen Terrorweg zu gehen. Ihr macht euch von den Kosten überhaupt keine Vorstellung, denn dazu zählt auch Ausbildung, Infrastruktur, funktionierende Institutionen, Abbau der Korruption und Vetternwirtschaft, Krankenhäuser/medizinische Versorgung etc. pp.


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25.05.2017 um 16:36
@Realo
   Darf es nun in deinen Augen für gar kein Land von diesem Kontinent Ablehnungen geben?

-->
Afrika hat über 50 Staaten - ich habe gerade ein halbes Dutzend genannt....
ich dachte, du erkennst aus dem Kontext, dass es eine rhetorische Frage war.


Da dazu von dir nun kein Kommentar kommt:
Und wenn es für bestimmte Länder Ablehnungen geben darf, dann ist mein Ansatz eben nicht für die Tonne. Dann gibt es nämlich in solch einem Hotspot Unberechtigte, welche dann eben aus dem Hotspot wieder raus müssten.
... nehme ich an, es gibt kein Gegenargument.
Ihr macht euch von den Kosten überhaupt keine Vorstellung
Ob nun in andere Länder imense  Gelder  gesteckt werden oder innerhalb D gesteckt werden müssen - auf lange Sicht auch sehr viel (weil ja abzusehen ist, dass von den 60 Millionen welche schon "auf gepackten Koffern sitzen" - deine sinngemäße Aussage gestern -  sehr viele auch nach D wollen...) - ist es doch dann auch langsam "gehupft wie gesprungen".


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

25.05.2017 um 16:38
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ist doch dann auch langsam "gehupft wie gesprungen".
Ich denke es ist schon ein Unterschied, ob man pro jahr 20-30 Milliarden für Flüchtlinge investiert oder 2.000 - 3.000 Milliarden für den Aufbau Afrikas (erste notwendige Maßnahmen).

Einen schönen Tag noch.


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25.05.2017 um 16:40
@Realo
Ich denke es ist schon ein Unterschied, ob man pro jahr 20-30 Milliarden für Flüchtlinge
und du glaubst wirklich, das könne (bei den langfristigen Prognosen) bei 20-30 Millarden bleiben?
Diese Zahl erscheint mir jetzt schon ziemlich untertrieben, da sind sicherlich noch gar nicht alle Kosten inbegriffen.
Und wenn es die Ehrenämtler nicht geben würde, würden die Kosten noch mehr steigen.


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25.05.2017 um 16:42
@Realo
investiert oder 2.000 - 3.000 Milliarden für den Aufbau Afrikas (erste notwendige Maßnahmen).
wie kommst du denn zu diesen Zahlen? (hier werden immer Belege gefordert, aber du hast keinen gebracht).
Außerdem, die Lebenshaltungskosten sind ja in diesen Ländern schon mal viel geringer als bei uns.


Also für mich ist noch lange nicht bewiesen, dass diese Kosten für den Aufbau in anderen Ländern die Kosten in D so sehr übersteigen würden wie du tust.


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