frauZimt schrieb:Wir nehmen China seit Jahren (wirtschaftlich) als großen Konkurrenten wahr.
Und dennoch herrschen da Armut und prekäre Arbeitsverhältnisse.
Groucho schrieb:Die Millionen der Millionäre müssen ja irgendwo herkommen... ;-)
Auf jeden.
Ein zu neoliberales System oder anders gesagt, kein sozialer Kapitalismus und daher auch zu unreguliert, fördert Reichtum auf einer und Armut und prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse auf anderer und so geht da auch der Abstieg schneller und dann fällt man auch tiefer, wenn man richtig Pech hat.
Die USA sind für mich ein Erste-Dritte-Weltland und wie von dir auch mal so schön gesagt haben die USA auch was von einer Oligarchie.
Mensch, haben ja noch nicht mal ein solidarisches öffentliches Gesundheitssystem für alle. Traurig.
Und auch prima für Millionäre wie
Trump, wenn man sogar aus Steuermitteln protzen kann und auf der anderen Seite aber massiv einkürzt.
Zum Bürgermeisterkandidaten in New York nochmal:
In einer idealen Welt würde man Mamdani dafür bejubeln (tun ja Gott sei dank auch viele, aber nicht alle, nicht mal alle Demokraten), welche Ansichten er vertritt - unabhängig erst mal davon, ob umsetzbar oder nicht. Aber allein, dass er an die einfachen New Yorker denkt, ehrt ihn.
Was fällt mir auf die Schnelle ein:
- Mieten einfrieren und für bezahlbare Mieten kämpfen. Mehr sozialen Wohnungsbau anstelle nur weitere Bauten und Penthäuser usw. für Reiche zu bauen.
(Gerade in New York höchste Zeit)
- Staatliche Supermärkte
- kostenlose Busse
- Mindestlohn verdoppeln (immerhin haben die Amis einen gesetzlichen Mindestlohn und je nach Bundesstaaten liegt er auch höher)
- Steuern für Superreiche erhöhen (mit dem Geld könnte man viel sinnvolles finanzieren)
- Steuern auf Kapitalerträge. Da geht es ja auch vor allem um Geld, was nicht aus direkt erbrachter Arbeitsleistung resultiert. Sondern Gewinne je nachdem im Schlag gemacht werden und Vermögende so immer noch vermögender und reicher und reicher werden.
Völlig verständlich, leider, auch, dass Trump Mamdami hasst und den New Yorkern schon damit droht, der Stadt Gelder zu entziehen, wenn sie Mamdami zum Bürgermeister wählen.
Dabei wäre Mamdami Umsetzungsrahmen eh sehr beschränkt als nur Bürgermeister. Wenn, könnte je nachdem nur der Staat New York etwas ändern. Aber da auf Bundesstaatenebene hocken leider auch zu viele neoliberale Demokraten.