Naja, ob es in eine Finanzkrise münden würde? Wegen 164 Mrd. €*? Glaube ich persönlich nicht. Aber eben durchaus einen Vertrauensverlust und Missstimmungen in einer aktuell "gereizten" Gemengelage.
Pro:
Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, sagte am Mittwoch dem „Handelsblatt“, es scheine „aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern.“ Mönch betonte, im Sinne einer „größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken“.
Das Risiko sei lt. Artikel wohl, das Diaper Donnie vielleicht den Zugriff sperren, oder als Druckmittel damit drohen könnte.
Contra:
Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hält ebenfalls nichts von einer Rückholung. „Aus geldpolitischen Gründen kann es sinnvoll sein, das Gold für bestimmte Transaktionen in den USA zu belassen“, sagte Hüther der „Rheinischen Post“. Mit einer Rückholung würde man Trump außerdem nicht beeindrucken.
Hier könnte/wird gemeint sein, das man in einer Krise schnellen Zugriff auf das Gold hätte um es zu veräußern. Das war/ist auch einer der Gründe, warum Länder ihr Gold teilweise an den entsprechenden Handelsplätzen (DE tut das in NY und CoL) lagern. Denn ansonsten müßte es zum Verkauf auch physisch erst zu den Handelsplätzen gebracht werden.
Quelle Welt.de Hier noch ein weiterer und etwas ausführlicherer Artikel, der sich auch mit den Kontrollen der Bestände befasst.
Fazit zu dem Teil mit den Kontrollmöglichkeiten:
Deutschland kann das Gold also prüfen, aber nicht eigenständig komplett durchzählen oder jederzeit physisch kontrollieren. Man verlässt sich auf die Fed und auf kontrollierte Audits (Stichproben).
Quelle Euronews.com