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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.068 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2023 um 10:52
Zitat von OptimistOptimist schrieb:genau das meinte ich doch.
Wenn es hier also auch wenig bis gar keine Sozialleistungen gäbe, so wie in manch anderen Ländern, dann würde ich - wenn ich als Arbeitsloser kein Geld mehr bekäme - darüber nachdenken auszuwandern, dorthin wo es im Winter etwas wärmer ist als hier. So war das gemeint (aber das Wetter war nur eine Randbemerkung).
@Optimist
Trollst du? :D

Wenn du kein Geld bekommst, kein Geld hast - wie wandert man da aus?
Wenn du kein Geld bekommst, kein Geld hast - wie zahlst du dann in dem warmen Ausland deine Miete? Deinen Strom? Wovon lebst du denn dann dort? :)

Ob es wohl sein könnte, dass die in den Ländern auch arbeiten müssen? Ob es wenigstens einen in der Familie gibt, der das alles gewährleistet und finanziert, wenn es ja keine staatl. Stütze gibt?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und auch diese könnten mMn froh sein, dass es dieses gibt, denn keiner kann wissen, ob er nicht auch mal in solch eine Lage kommt.
Ja natürlich. Dafür leisten sie ja Sozialabgaben.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2023 um 10:57
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wenn du kein Geld bekommst, kein Geld hast - wie zahlst du dann in dem warmen Ausland deine Miete? Deinen Strom? Wovon lebst du denn dann dort?
das wären genau die gleichen Fragen, wenn es hierzulande nicht dieses Sozialsystem gäbe.
Und ich schreib auch diesbezüglich das hier:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Die Lebenshaltungskosten sind ja in manch anderen Ländern auch geringer.
Ob man dann als Arbeitsloser hier oder in einem anderen Land irgendwie jobben ginge, wäre schon ein kleiner Unterschied.
Betonung auf "jobben gehen".

Und wir müssen uns doch auch gar nicht daran aufhalten, was wäre wenn es hier kein Sozialsystem gäbe, was u.a. Arbeitslose unterstützt.
Es gibt dieses und ich finde das gut so. Und kein System kann vollkommen gerecht sein und manche nutzen es auch aus - das ist ja völlig unbestritten.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ja natürlich. Dafür leisten sie ja Sozialabgaben.
manche können diese aber nicht leisten - z.B. krankheitsbedingt oder sonstwas.... und sind dann trotzdem froh, dass sie unterstützt werden.
Wie gesagt, mir geht halt nur dieses pauschale Bashing von manchen auf den Keks.


Mehr schreibe ich jetzt nicht mehr dazu.


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13.09.2023 um 11:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Betonung auf "jobben gehen".
Ja, was man hier eben scheinbar ja eher vermeidet, weil es genau diese Zahlungen gibt. Denn es gibt ja keinen sinnigen Grund, warum man dann hier nicht auch jobbt. :'D Und nein, sind nicht alle krank und gebrechlich. Bequem aber durchaus, wie man am Gesprächsverlauf leicht herauslesen kann.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und wir müssen uns doch auch gar nicht daran aufhalten, was wäre wenn es hier kein Sozialsystem gäbe, was u.a. Arbeitslose unterstützt.
Na ja, das ist ja Topic - das Bürgergeld, wie es finanziert wird, was es abdeckt und was die Arbeitnehmer aus eigener Tasche finanzieren müssen, wenn sie keine Leistungen beziehen, um kaputte Geräte reparieren oder ersetzen zu lassen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Mehr schreibe ich jetzt nicht mehr dazu.
Musst du auch nicht. Ich empfinde es als Trollerei.


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13.09.2023 um 11:22
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:Was haben den Auslose und Fahrgeld mit Verdienst zu tun? Die bekommt man doch nur, wenn man auch die Ausgaben dafür tragen muss. Beim KFZ, wenn man es braucht, zahlt man ordentlich drauf auf die Kilometerpauschale.
Ja beim Kfz machst du minus aber mit öffis gehst du mindestens null auf null raus und kannst das Ticket auch privat nutzen. Wenn ich jetzt einen relativ niedrigen Stundenlohn habe und 5 Euro steuerfrei pro h dazu bekomme + sagen wir Verpflegungspauschale ist das brutto nicht so hoch = heisst ich habe mehr netto vom brutto. ;)


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13.09.2023 um 11:37
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Fair ist das nicht. Warum sind die Sozialleistungen so hoch
Was wäre denn aus deiner Sicht angemessen?
Du beziehst doch auch ALG, wenn ich das richtig erinnnere. Was wäre für dich ausreichend?


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13.09.2023 um 12:42
Zitat von InterestedInterested schrieb:Und nein, sind nicht alle krank und gebrechlich. Bequem aber durchaus, wie man am Gesprächsverlauf leicht herauslesen kann.
Eie kommst du den darauf? Ja es sind nicht alle krank, das zu behaupten wäre ein verallgemeinern.... genauso wie das alle bequem sind...


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13.09.2023 um 13:50
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und ein anderer Teil braucht die Arbeit zum Leben, sonst fühlen sie sich nutzlos.
Mir würde das Messer in der Tasche seltener aufgehen wenn ich so was nicht lesen müsste. Was sind die anderen, brauchen sie die Couch und ausreichend Geld von anderen weil sie ihren Arsch nicht von der Couch hochkriegen? Diese „Psychologie“ echt!
Zitat von OptimistOptimist schrieb:da haben jedoch AN meist mehr Mittel dafür, als Regelsatz-Bezieher.
Ja, ganz große Überraschung! was Du aber gekonnt weglässt dass die AN viel mehr Mittel hätten wenn sie nicht für andere zahlen würden.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und Geringverdiener müssten - wenn es nach mir geht - auch regelmäßig einen Ausgleich bekommen. Weil immer diejenigen welche am Wenigsten haben, am meisten unter der Inflation zu leiden haben.
Aha, Geringverdiener sollen von anderen AN einen Ausgleich bekommen weil Inflation ist? Wer zahlt den Ausgleich den Mehrverdiener die auch Inflationspreise zahlen müssen UND den Inflationsausgleich von anderen? Die speisst man mit „es bleibt immer noch genug Netto zum Leben übrig“ ab, als würde es darum in der Arbeit gehen dass man ja die kosten von anderen übernimmt und am Ende das Gleiche und weniger Zeit hat.

Ich würde es echt begrüßen wenn man in der Rechnung „AN haben mehr Geld“ auch die Arbeitszeit beachtung findet (man kann zB 40 Std/Woche weniger fernschauen)…von der Schwere der Arbeit gar nicht zu sprechen…Fahrweg kämme auch noch hinzu…


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13.09.2023 um 14:06
@Abahatschi
hab mal den gesamten Kontext zitiert:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Mir ist darüber hinaus aber auch bewusst (das sind meine Erfahrungswerte aus vielen Gesprächen heraus), dass sehr viele ihren Job nie aufgeben würden.
Schon alleine weil ihnen das Bürgergeld (oder auch ein fiktives BGE) zu wenig wäre.
Und ein anderer Teil braucht die Arbeit zum Leben, sonst fühlen sie sich nutzlos.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Mir würde das Messer in der Tasche seltener aufgehen wenn ich so was nicht lesen müsste.
was ist denn an meiner Aussage falsch?
Die einen arbeiten, weil sie mehr Geld wollen - und das ist ja auch verständlich.
Und Andere arbeiten aus anderen Motiven heraus.
Und natürlich - und das bestreite ich ja gar nicht - wollen manche gar nicht arbeiten.
Da fragt sich nur, wieviel % das wirklich sind.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Aha, Geringverdiener sollen von anderen AN einen Ausgleich bekommen weil Inflation ist? Wer zahlt den Ausgleich den Mehrverdiener die auch Inflationspreise zahlen müssen UND den Inflationsausgleich von anderen?
Zum einen: von ihren Steuern zahlen sie nicht nur Transferleistungen sondern auch die einen oder anderen Steuerverschwendungen und auch andere notwendige Dinge des Staates, z.B. Bildung, Infrastruktur usw.

Es klingt hier im Thread aber manchmal so, als arbeiten AN ausschließlich nur für Sozialabgaben...

Zum Anderen:
Ich sehe einen erheblichen Unterschied, ob ein Geringverdiener oder auch Bürgergeldbezieher von seinen paar Kröten hauptsächlich teure Lebensmittel und sonstige Lebenshaltungskosten bestreiten muss - und am Ende des Geldes evtl. noch Monat übrig ist.
Oder ob ein Gutverdiener zwar auch Lebenshaltungskosten zu bestreiten hat aber darüber hinaus wohl bissel mehr am Monatsende übrig hat ... z.B. für mehr oder weniger nicht so dringende und notwendige Dinge... (und ja, das sei ihm auch gegönnt, ich wollte jetzt nur die Fakten zurechtrücken :) )


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13.09.2023 um 16:27
@Optimist
Ich meinte den Quatsch mit „brauchen Arbeit sonst fühlen sich nutzlos“.
Wieso schreibst Du so was? Wie kommst Du zu dieser großartigen Erkenntnis?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Zum einen: von ihren Steuern zahlen sie nicht nur Transferleistungen sondern auch die einen oder anderen Steuerverschwendungen
Ist doch logisch oder? Empfänger finanzieren keine Verschwendung weil sie nicht einzahlen.
Und jetzt?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich sehe einen erheblichen Unterschied
Ich muss es wohl auf dem Punkt bringen:
Höre auf zu vergleichen und zu rechnen wie einer zu leben hat wenn a) nichts tut und bekommt b) der andere arbeiten geht und ihm die Hälfte abgenommen wird.
Das kann man nicht vergleichen!
Es kotzt mich an wenn du so tust als würde beide Seiten das Gleiche leisten und dann oh, holen wir den Sozialen raus und „ der kann sich ja nicht das Gleiche leisten“.
Da frage ich mich langsam!


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Do-X ehemaliges Mitglied

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13.09.2023 um 18:47
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Empfänger finanzieren keine Verschwendung weil sie nicht einzahlen.
Wenn du es so willst, dann zahlen alle AN doppelt drauf auf die eine oder andere Steuerverschwendung, unter ihnen auch die Aufstocker.

Dass muss man sich mal reinziehen, Transferleistungsbezieher zahlen sogar für ihre eigene Transferleistung.
Müssen Aufstocker eine Steuererklärung machen?
Aufstocker müssen in der Regel keine Steuererklärung machen. Eine Steuererklärung kann sich aber lohnen, wenn Sie viele Steuern gezahlt haben und hohe Werbungskosten geltend machen können.
Quelle: https://www.gegen-hartz.de/steuererklaerung-auch-bei-buergergeld#:~:text=nicht%20immer%20m%C3%B6glich.-,M%C3%BCssen%20Aufstocker%20eine%20Steuererkl%C3%A4rung%20machen%3F,hohe%20Werbungskosten%20geltend%20machen%20k%C3%B6nnen.


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13.09.2023 um 18:58
Zitat von Do-XDo-X schrieb:Transferleistungsbezieher zahlen sogar für ihre eigene Transferleistung.
Netto wohl kaum.


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Do-X ehemaliges Mitglied

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13.09.2023 um 19:04
Zitat von qnibertqnibert schrieb:Netto wohl kaum.
Wenn in dem Link drinsteht, dass Aufstocker eine Steuererklärung machen ,,können", dann geht das FA grundsätzlich erstmal vom Jahresbrutto aus, glaube ich.


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13.09.2023 um 19:15
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ich meinte den Quatsch mit „brauchen Arbeit sonst fühlen sich nutzlos“.
Wieso schreibst Du so was? Wie kommst Du zu dieser großartigen Erkenntnis?
bist du denn der Meinung, solche Leute gibt es nicht? Ich kenne welche, die ihren Wert über die Arbeit definieren.
Aber darüber brauchen wir uns nicht weiter streiten, hier gehts ja um diejenigen die keine Arbeit haben.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ist doch logisch oder? Empfänger finanzieren keine Verschwendung weil sie nicht einzahlen.
einige Empfänger hatten aber mal eingezahlt.
Darum ging es mir aber auch gar nicht ... wer einzahlt oder nicht einzahlt, sondern nur um den Punkt, dass es oftmals so rüber kommt, als würden die Einzahler nur für Transferleistungen zahlen.

Und dass die Steuern auf alle Fälle im unteren bis mittleren Bereich - also für den Mittelstand - zu hoch sind, das sehe ich ja auch.
Ob die im oberen Bereich auch zu hoch sind, darüber könnte man noch gesondert diskutieren, jedoch mache ich dies nicht in diesem Thread.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Höre auf zu vergleichen und zu rechnen wie einer zu leben hat
es ist mir egal wie jemand zu leben hat, solange nicht eine Gruppe gegen eine andere ausgespielt wird (z.B. auch durch manche Medien) und z.T. laufend nach unten getreten und pauschaliert wird -> z.B. angeblich alle Bürgergeldbezieher zu faul usw. (so kommen zumindest manche Publikationen und Äußerungen für mich rüber).


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13.09.2023 um 19:23
Zitat von Do-XDo-X schrieb:Wenn in dem Link drinsteht, dass Aufstocker eine Steuererklärung machen ,,können", dann geht das FA grundsätzlich erstmal vom Jahresbrutto aus, glaube ich.
Was soll daraus folgen, wenn „das FA von einem hohen Jahresbrutto“ ausgeht? Sprichst du von abhängig Angestellten oder von Selbstständigen/Freiberuflern?

Unabhängig davon dürfen Leistungsbezieher netto wohl so gut wie nie für die Leistungen bezahlen, die sie beziehen.


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13.09.2023 um 19:24
Zitat von fischersfritzifischersfritzi schrieb:Was wäre denn aus deiner Sicht angemessen?
Ich finde das Modell interressant was @Abahatschi vorgeschlagen hat. Statt Mindestsätze gibt es bei der Sozialhilfe zukünftig Höchstsätze so wie das auch in Österreich praktiziert wird. Diese Grenze darf für eine Kategorie nicht überschritten werden und muss Wohngeld, Nebenkosten und sonstige Ausgaben beinhalten. Je nach Bundesland und den dortigen Lebenshaltungskosten kann man dann noch ein kleines Plus draufschlagen.
Außerdem sollte die Sozialhilfe vom Amt einbehalten werden um die Ausgaben der Empfänger zu decken. Das restliche Geld kann den Empfängern zur freien Verfügung gestellt werden.

Also z.B. Bürgergeld Höchstsatz von 1000-1200 Euro für Alleinstehende und 1400-1600 Euro für Paare.
Mit dem neuen Sozialhilfe-Grundsatzgesetz wurde ein neues Leistungsrecht etabliert, das anstelle von Mindeststandards nun Höchstsätze (Maximalbeträge) vorsieht. Weiters wird die Zuerkennung von Sozialhilfe verstärkt in Form von Sachleistungen (bspw. beim Wohnbedarf) erfolgen. Als Sachleistung gilt dabei etwa auch die Überweisung der Miete an den Vermieter.
Für Alleinlebende und Alleinerziehende beträgt die Höhe der Sozialhilfe im Jahr 2023 maximal rund 1.054 Euro. Für Paare wurde ein Maximalbetrag von rund 1.475 Euro festgelegt. Die Beträge werden 12x jährlich gewährt.
https://www.sozialministerium.at/Themen/Soziales/Sozialhilfe-und-Mindestsicherung/Leistungen.html#:~:text=Im%20System%20der%20Sozialhilfe%2C%20das,von%20rund%201.475%20Euro%20festgelegt.


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13.09.2023 um 19:28
@Optimist
Ich bleibe dabei: Schluss mit den Vergleichen zwischen Empfänger und Arbeiter.
Ich frage mich ob alle im Thread verstehen um was es geht wenn diskutiert wird ob das Amt den Fernseher übernimmt, auch weitere wenn der kaputt geht.
Das ist also Sorgen die einer in einer Notsituation hat! Wer zahlt den Fernseher! und dann wird noch eingeworfen dass einer der arbeitet diese Probleme nicht hat.
Ich glaube ich spinne!

Jetzt mal übertrieben, wenn es morgen keinen Sozialstaatmehr gibt, was machen diese Leute?


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13.09.2023 um 19:33
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Also z.B. Bürgergeld Höchstsatz von 1000-1200 Euro für Alleinstehende
na das ist aber großzügig.
Aber vermutlich sind wohl auch die Lebenshaltungskosten entsprechend.
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Außerdem sollte die Sozialhilfe vom Amt einbehalten werden um die Ausgaben der Empfänger zu decken.
das kann hierzulande mit der Miete schon so gehandhabt werden. Da zahlt dann das Amt die Miete direkt an den Vermieter.
Mit dem Strom und anderen festen Ausgaben könnte es genauso gemacht werden - keine schlechte Idee. Wäre aber wiederum ein zusätzlicher Aufwand fürs Amt.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Schluss mit den Vergleichen zwischen Empfänger und Arbeiter.
ist mir Recht.
Aber wer brachte denn diese Vergleiche zuerst immer hier rein? Das waren diejenigen, welche sagen - sinngemäß und etwas drastisch ausgedrückt:
die faulen Harzer bekommen fürs Nichtstun so viel und Andere müssen für geringen Lohn schuften ...
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ich frage mich ob alle im Thread verstehen um was es geht wenn diskutiert wird ob das Amt den Fernseher übernimmt, auch weitere wenn der kaputt geht.
und das ist ja das nächste, das ist eben ein falscher Gedanke von manchen AN (diejenigen welche denken, es geht den Beziehern zu gut) es wird ja eben nicht zusätzlich zum Regelsatz bezahlt.
Aber wurde ja wirklich schon ausdiskutiert, also kann das Thema auch gerne abgehakt werden.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Jetzt mal übertrieben, wenn es morgen keinen Sozialstaatmehr gibt, was machen diese Leute?
im schlechtesten Fall würden vielleicht manche schwarz arbeiten oder wieder Andere kriminell werden, denn irgendwie müssen sie ja leben.
Und diejenigen welche ehrlich bleiben wollen, würden wohl entweder einen Job suchen wenn es die Gesundheit zulässt oder obdachlos werden und betteln usw.


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13.09.2023 um 19:42
Sozialstaat ist schön und gut, solange die Sozialausgaben nicht überhand nehmen und dazu führen dass es für manche Leute nicht mehr erstrebenswert ist arbeiten zu gehen, weil sie dann nicht viel mehr rausbekommen würden. Es müsste doch so sein, dass derjenige der legal arbeiten geht immer mehr hat als jeder der Bürgergeld bezieht. Das ist aber soweit ich das weiß häufig nicht mehr der Fall.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2023 um 19:44
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Es müsste doch so sein, dass derjenige der legal arbeiten geht immer mehr hat als jeder der Bürgergeld bezieht. Das ist aber soweit ich das weiß häufig nicht mehr der Fall.
das sehe ich ganz genauso.
Nur ist eben die Frage, wo man dann ansetzt. Ob man den AN mehr zukommen lassen möchte, oder denjenigen welche schon nur das Existenzminimum bekommen was wegnehmen möchte (Existenzminimum -> zumindest auf Singles bezogen, bei Familien sieht es evtl. bissel besser aus)


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Do-X ehemaliges Mitglied

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13.09.2023 um 19:50
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ich glaube ich spinne!
Da gibt es zig 1000 Menschen, die höchstwahrscheinlich immer irgendwas ausmustern, das könnte in einer Filiale gesammelt werden, auch könnten Arbeitsplätze für Reparaturen entstehen.

Zu Weihnachten gehen die Spendenaktionen wieder los, ich werde das genauestens beobachten, was uns die Medien verklickern, dann werde ich sehen, wie schlecht es der Mittelschicht und der Oberschicht geht.

Jeden Tag kann man per Handy 10 € für ukrainische Kinder spenden, den Deutschen, wie du ihn dir phantasierst - super arm, nagend am Hungertuch -, gibt es noch lange nicht.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Existenzminimum -> zumindest auf Singles bezogen, bei Familien sieht es evtl. bissel besser aus)
Die BG Erhöhung betrifft im vollen Umfang nur eine alleinlebende Person, bei Bedarfsgemeinschaften wird das Geld für die 2. Person heruntergerechnet, meine ich?


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