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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.194 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

12.09.2023 um 12:58
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Viele Rechtsanwälte verdienen nicht mehr als 4000 Brutto, obwohl sie 7-8 Jahre studiert haben.
Wer 16. Semester Jura studiert, verdient vielleicht zurecht nur 4.000 € brutto. 😂 Regelstudienzeit waren zu meiner Zeit, wenn ich mich richtig erinnere, neun Semester. Heute sind es zehn Semester.


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12.09.2023 um 13:05
Zitat von PeterWimseyPeterWimsey schrieb:Wer 16. Semester Jura studiert, verdient vielleicht zurecht nur 4.000 € brutto. 😂 Regelstudienzeit waren zu meiner Zeit, wenn ich mich richtig erinnere, neun Semester. Heute sind es zehn Semester.
Bis du dann als Volljurist in der Kanzlei mitarbeitest, dauert es ungefähr 8 Jahre. Das war auch nur ein Beispiel, weil den "Gutverdienern" in diesem Land ja auch immer noch vorgeworfen wird, sie wären ja Superreich und hätten sich das nicht selbst erarbeitet.


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12.09.2023 um 13:08
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Mit 4000 Brutto bist du doch in Deutschland schon Gutverdiener. Dann bekommst du 2500 Netto raus.
naja, das ist doch dann aber dennoch ein schöner Abstand zum Bürgergeld, finde ich.

Übrigens hatte ich in meinem Beitrag nachträglich noch was ergänzt, weiß nicht ob du das schon sehen konntest.
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Wie gesagt in Österreich ist der Durchschnittsverdienst etwa 3000 Euro netto.
gerade mal 500,- mehr. Aber was wolltest du damit sagen? Die beiden Länder kann man doch sowieso nicht vergleichen (Lebenshaltungskosten unterschiedlich...)
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Ein Bürgergeldempfänger bekommt mit etwas Glück 1500 netto raus.
kommt ganz auf die Miete an. In manchen Bundesländern ist dieser Durchschnitt um einiges niedriger.
Und bei deinen veranschlagten 1500,- für einen Single, da frage ich mich jetzt was das für eine große Wohnung wäre, wenn doch der Regelsatz um die 550,- ist? Bei so großen Wohnungen gibts dann vom Amt schnell mal ein Veto.
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Viele Rechtsanwälte verdienen nicht mehr als 4000 Brutto, obwohl sie 7-8 Jahre studiert haben.
das soll ich glauben, wo es doch hauptsächlich um den Streitwert geht beim Verdienst? Aber weiteres dazu dann lieber über PN ;)


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12.09.2023 um 13:08
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:weil den "Gutverdienern" in diesem Land ja auch immer noch vorgeworfen wird, sie wären ja Superreich und hätten sich das nicht selbst erarbeitet.
Ich habe mich bis zum Einstellen eines Links hier in irgendeinem anderen Thread auch als Gutverdienter interpretiert, dachte ich gehöre - nach meinen Steuerabgaben - zur hohen Mittelschicht :D Kannste knicken ... Ich glaube, das geht ganz vielen Menschen so, die denken, sie verdienen schon recht gut, aber das ist die unterste Etage der Mittelschicht und die wird abgezockt bis aufs letzte Hemd !!!


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13.09.2023 um 05:27
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Mit 4000 Brutto bist du doch in Deutschland schon Gutverdiener. Dann bekommst du 2500 Netto raus. Viele Rechtsanwälte verdienen nicht mehr als 4000 Brutto, obwohl sie 7-8 Jahre studiert haben.
Lol ein Rechtsanwalt steht idr garantiert nicht für 2.5 netto auf. Ausserdem kommt es darauf an aus welchen Faktoren deine 4000 brutto zusammen gesetzt sind. Schicht zulagen, auslöse, Provision, Fahrgeld und so sachen. Du kannst auch mit 3,5 b
Locker 2,5 netto haben.
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Ein Bürgergeldempfänger bekommt mit etwas Glück 1500 netto raus.

Absolut fair also...
Ja klar 8 Jahre studieren für ein taui mehr.
Jeder Maler kommt auf 2,5 wenn er will.


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13.09.2023 um 07:53
Zitat von satori42satori42 schrieb:Schicht zulagen, auslöse, Provision, Fahrgeld und so sachen. Du kannst auch mit 3,5 b
Was haben den Auslose und Fahrgeld mit Verdienst zu tun? Die bekommt man doch nur, wenn man auch die Ausgaben dafür tragen muss. Beim KFZ, wenn man es braucht, zahlt man ordentlich drauf auf die Kilometerpauschale.


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13.09.2023 um 08:05
Zitat von OptimistOptimist schrieb:na das ist doch wie gesagt völlig klar, dass der Regelbedarf alle Ausgaben die man normalerweise hat, beinhaltet bzw. decken soll (auch wenn manche Veranschlagung darin zu gering ausfällt - für Manche).
Eben. Du schriebst aber :
Zitat von OptimistOptimist schrieb am 06.09.2023:Aber ansonsten bekommt man doch nicht so ohne Weiteres einen Neuen, wenn der Alte kaputt ist (evtl. in irgendwelchen Härtefällen)? Oder ist das vielleicht eine neue Verordnung oder nur in bestimmten Bundesländern so?
Die Arbeitslosen die ich kenne, würden sich freuen, wenn das tatsächlich so wäre.
Dann könntest du den Arbeitslosen, die du kennst, doch sagen dass sie jeden Monat 30,57 Euro für Reparaturen oder Neuanschaffung von Geräten, mit dem Bürgergeld, ausbezahlt bekommen? Sie können sich so jeden Monat freuen und Rücklagen bilden. Jeden Monat ein Grund zur Freude. 360 Euro p.A und Haushaltsgeräte halten ja doch ne Weile. Mein TV im Gästezimmer hat keine 200 gekostet und läuft jetzt bestimmt schon 12 Jahre.


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13.09.2023 um 08:27
Zitat von Kies-RichardKies-Richard schrieb:Fair ist das nicht.
Wie wäre es denn fair, deiner bescheidenen Meinung nach?

kuno


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13.09.2023 um 08:54
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:Eben. Du schriebst aber :
wir meinen offenbar genau das Gleiche.
Nur hast du wahrscheinlich meinen Text etwas falsch interpretiert.

Der Punkt um den es mir alleine ging ist der, dass manche Leute (Nicht-Bürgergeldbezieher meine ich) der Meinung sind, die Bezieher bekommen zum Regelsatz obendrauf kaputte Geräte bezahlt. Das mit den "Nichtbeziehern" - dass diese es manchmal denken, hatte ich evtl. nicht gut genug zum Ausdruck gebracht, sorry.
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:Dann könntest du den Arbeitslosen, die du kennst, doch sagen dass sie jeden Monat 30,57 Euro für Reparaturen oder Neuanschaffung von Geräten, mit dem Bürgergeld, ausbezahlt bekommen?
die wissen das, aber vermutlich eben manche Nicht-Bezieher bzw. Arbeitnehmer nicht.


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13.09.2023 um 09:05
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Man bekommt den Regelsatz von dem alles bestritten werden muss und obendrauf gibts die Miete und GEZ. Das ist alles. Und ja, das ist ganz klasse, da können sich die Bezieher glücklich schätzen.
Wer das ungerecht findet, könnte theoretisch seinen Job aufgeben und auch Transferleistungen beziehen.
Aber das wollen die Meisten nicht und das ist auch verständlich. Aber dann bitte doch auch keinen Neid oder Gerechtigkeitsdebatte.
@Optimist
Ist dir eigentlich bewusst, dass wenn alle ihren Job aufgeben würden, die das "ungerecht" finden, es irgendwann keine Transferleistungen mehr gibt, weil keiner in den Pott einzahlt? Was machst'n dann?

Ich verstehe diese Wortklaubereien hier auch ehrlich gesagt nicht, zumal Menschen, die einer Tätigkeit nachgehen, ihre Geräte, Reparaturen etc. allesamt selbst bezahlen müssen; Geld an die Seite legen, sparen.... Irgendwie ist das ne komische Anspruchshaltung, die hier immer wieder durchscheint.


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13.09.2023 um 09:12
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ist dir eigentlich bewusst, dass wenn alle ihren Job aufgeben würden, die das "ungerecht" finden, es irgendwann keine Transferleistungen mehr gibt, weil keiner in den Pott einzahlt? ...
ja.
Mir ist darüber hinaus aber auch bewusst (das sind meine Erfahrungswerte aus vielen Gesprächen heraus), dass sehr viele ihren Job nie aufgeben würden.
Schon alleine weil ihnen das Bürgergeld (oder auch ein fiktives BGE) zu wenig wäre.
Und ein anderer Teil braucht die Arbeit zum Leben, sonst fühlen sie sich nutzlos.

Natürlich negiere ich nicht, dass es auch tatsächlich Faule gibt (meist unter Jugendlichen, bei Älteren weniger). Das kann halt wirklich mal zum Problem werden.
Aber deshalb dann alle Bezieher leiden lassen, indem man ihre Leistungen kürzt?
Da wäre ich dafür, lieber den Mindestlohn anzuheben, wegen des Lohnabstandes.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ich verstehe diese Wortklaubereien hier auch ehrlich gesagt nicht, zumal Menschen, die einer Tätigkeit nachgehen, ihre Geräte, Reparaturen etc. allesamt selbst bezahlen müssen
da haben jedoch AN meist mehr Mittel dafür, als Regelsatz-Bezieher.
Und wenn mal 2 Geräte gleichzeitig kaputt gehen, dann sieht es eben schlecht aus, dies vom Regelsatz anzusparen.
Aber deswegen sage ich natürlich nicht, dass sich der Regelsatz wer weiß wie erhöhen sollte. Wenn er immer die Inflation ausgleichen würde, reicht das sicherlich.
Und Geringverdiener müssten - wenn es nach mir geht - auch regelmäßig einen Ausgleich bekommen. Weil immer diejenigen welche am Wenigsten haben, am meisten unter der Inflation zu leiden haben.


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13.09.2023 um 09:20
Zitat von OptimistOptimist schrieb:da haben jedoch AN meist mehr Mittel dafür, als Regelsatz-Bezieher.
Dafür stehen etliche auch in aller Herrgottsfrühe auf und arbeiten für ihr Geld, um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die zahlen davon ihre Miete, ihren Strom, ihre Heizkosten, Nachzahlungen, ihren kompletten Lebensunterhalt selbst. Wenn dann bei denen 2 Geräte gleichzeitig kaputtgehen, können auch nicht alle sofort einen Ersatz finanzieren.
Das kann ja wohl nicht ernsthaft deine Begründung sein, anderen quasi vorzuwerfen, die arbeiten ja auch und haben daher mehr Geld. :D Echt witzig! :palm:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und Geringverdiener müssten - wenn es nach mir geht - auch regelmäßig einen Ausgleich bekommen. Weil immer diejenigen welche am Wenigsten haben, am meisten unter der Inflation zu leiden haben.
Ja genau. Alle müssen bekommen und die Finanzierung dessen übernehmen eben einfach die Malocher. :Y:

Mir selbst geht es gar nicht um Kürzung. Es ist super, dass wir in einem Sozialstaat leben, super, dass es diese ganzen Möglichkeiten gibt - mich nervt lediglich diese Anspruchshaltung einiger, die halt meinen, es steht ihnen allen auch so zu und wenig Interesse haben, ihre eigene Situtation zu verändern/verbessern. Jeder Bezieher hat ja die Möglichkeit, wenigstens einen 520,- € Job anzunehmen, um seine finazielle Situation zu optimieren - blöd halt, dass man für das Geld ne Gegenleistung erbringen muss. :/


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13.09.2023 um 09:25
MMn ich habe es ja bereits geschrieben, geht es den Arbeitnehmer die Kritik üben da auch weniger ums Geld.
Sondern der Punkt des "Nichtstun", ist Kritikpunkt. Ein Punkt der aber mir selbst von Bürgergeldbeziehern selber angebracht wird. :"Ich mach meine AGH, das sollen alle machen", dieser Ansatz würde mMn viel mehr Druck nehmen, wenn die Gesellschaft weiss, jeder muss dafür etwas machen und es gibt es das Bürgergeld eben nicht, fürs Nichtstun.


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13.09.2023 um 09:27
Zitat von InterestedInterested schrieb:Das kann ja wohl nicht ernsthaft deine Begründung sein, anderen quasi vorzuwerfen, die arbeiten ja auch und haben daher mehr Geld.
das ist mitnichten ein Vorwurf gewesen, sondern lediglich eine Feststellung.
Und diese betrifft auch nur AN, welche keine Geringverdiener sind.

Da differenziere ich nämlich bezüglich Geringverdiener, wie hier zu sehen:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und Geringverdiener müssten - wenn es nach mir geht - auch regelmäßig einen Ausgleich bekommen. Weil immer diejenigen welche am Wenigsten haben, am meisten unter der Inflation zu leiden haben.
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Zitat von InterestedInterested schrieb:Ja genau. Alle müssen bekommen und die Finanzierung dessen übernehmen eben einfach die Malocher. :Y:
ein Sozialstaat wie unserer ist nun mal so aufgebaut, dass die Starken die Schwachen unterstützen.
Das sieht man z.B. bei den Krankenkassen oder auch beim Länderfinanzausgleich.

Wenn du das alles Mist findest, dann müsste man halt den Sozailstaat ganz abschaffen.
Aber dann kann man auch gleich in andere Länder auswandern, die keinen solchen Sozialanspruch haben und lebt dann in einem Land wo evtl. schöneres Wetter ist. ;)
Zitat von InterestedInterested schrieb:mich nervt lediglich diese Anspruchshaltung einiger, die halt meinen, es steht ihnen allen auch so zu und wenig Interesse haben, ihre eigene Situtation zu verändern/verbessern.
das kann ich nachvollziehen. Und wer solch ein Denken hat, das finde ich auch nicht i.O.
Aber deshalb PAUSCHAL auf alle Bezieher wettern - so wie es manche tun? Finde ich auch nicht okay.


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13.09.2023 um 09:33
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber dann kann man auch gleich in andere Länder auswandern, die keinen solchen Sozialanspruch haben und lebt dann in einem Land wo evtl. schöneres Wetter ist. ;)
Erklär mal diese Aussage. Auch, warum du das an mich richtest? Hast du mich hier schon mal über das Wetter lamentieren hören? Diese Rentnergespräche führ ich in der Regel nicht. :D

Also sollen diejenigen, die hier arbeiten und die Transferleistungen in Teilen kritisieren, allesamt auswandern, um in einem Land zu leben, wo schöneres Wetter herrscht - weil? Den Zusammenhang erklär mal bitte. :) Auch, wie du dann die Transferleistungen in diesem Land (BRD) aufrecht erhältst und in welcher Größenordnung?


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13.09.2023 um 09:40
Zitat von InterestedInterested schrieb:Also sollen diejenigen, die hier arbeiten und die Transferleistungen in Teilen kritisieren, allesamt auswandern, um in einem Land zu leben, wo schöneres Wetter herrscht - weil?
das hast du völlig falsch interpretiert.
Das mit dem Wetter war nur ein unwesentliches Anhängsel, da dachte ich an manche Länder, die südlicher liegen als unseres und eben nicht so ein gutes Sozialsystem haben.

Mir ging es nur ganz allgemein - unabhängig von deinen Posts - darum, dass Einige das Sozialsystem so wie es ist, Mist und ungerecht finden. Und nur an diesen Personenkreis richtete sich meine Bemerkung, dass diese wohl auch gerne einen Staat hätten, der ein weniger gutes Sozialsystem hat.
Und ich schrieb auch nicht, dass DIESE Leute auswandern sollen, sondern ich meinte, dass die Transferbezieher dann auch gleich auswandern könnten, wenn es hier kein Sozialsystem gäbe, dann hätten sie es in manch anderen Ländern ja genauso wie hier OHNE ein Sozialsystem.

Wie gesagt, mein gesamtes Post richtete sich ganz allgemein an diejenigen, welche zu PAUSCHAL gegen Bürgergeldempfänger wettern und meinen, die bekommen zu viel...


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13.09.2023 um 09:46
Zitat von OptimistOptimist schrieb:sondern ich meinte, dass die Transferbezieher dann auch gleich auswandern könnten, wenn es hier kein Sozialsystem gäbe, dann hätten sie es in manch anderen Ländern ja genauso wie hier OHNE ein Sozialsystem.
Das ist einfach mal nur Käse.
Wenn es keine Transferleistungen gäbe, dann könnten diese Menschen in anderen Ländern mitnichten das Leben führen, welches ihnen die Transferleistung hier ermöglicht. Miete, Heizkosten, Sozialversicherung, Lebensunterhalt etc. - das alles gäbe es ja dann gar nicht. Der Vergleich ist also gar nicht valide und ergibt in sich einfach null Sinn.
Du hast dich einfach nur verrannt und es wird nicht besser, indem du den Ball an die Kritiker abgibst.


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13.09.2023 um 10:00
Ich kenne Bürgergeld Empfänger, die 3000 Euro zur Verfügung haben.
Der große Anteil ist das Kindergeld mit 5 Kindern, ein weiteres Kind ist unterwegs.
Es wird sich gut gekümmert, eine größere Wohnung ist in Aussicht, großes Auto vorhanden.
Nein, ich habe keinen Sozialneid, weil es um die Versorgung der Kinder geht, was gewährleistet werden muss.

Einzig, was mich stört, ist das Alter des Beziehers, nämlich 35 Jahre alt und seit 10 Jahren arbeitslos. Super Beruf, nämlich Landschaftsgärtner, was er tätigt im Freundeskreis mit Bezahlung. Er hats mit dem Rücken, das muss man akzeptieren.
Positiv wäre zu bewerten, dass er und seine Frau sich gemeinsam um die Kinder kümmern können.
Es gibt natürlich auch Elternteile, die lieber zur Arbeit gehen, als zu Hause bei den Kindern.


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13.09.2023 um 10:06
Zitat von OptimistOptimist schrieb:die wissen das, aber vermutlich eben manche Nicht-Bezieher bzw. Arbeitnehmer nicht.
Das hast du wieder schön angepasst :D Worüber sollten sie sich denn freuen, wenn es denn so wäre? Dabei IST es so, dass sie das bezahlt bekommen.

Wie oft lese ich hier " Muss den Strom selbst bezahlen" Sie müssen das Geld selbst ÜBERWEISEN, zahlen tut das die Allgemeinheit und keineswegs der BG-Empfänger.

Soll den Überweisungsvorgang auch noch der " Staat" erledigen? Hunderte Leute einstellen, die dem BG-Empfänger die Arbeit abnehmen?
Ich denke man will nicht bevormundet werden?

Die 505 Euro monattlich sind eben kein Taschengeld, das man verballern kann, wie man will. Wenn man Strom will, muss man überwiesen. Wenn man eine neues Gerät will muss man die bereits erhaltenen Beträge ansparen. Das geht Arbeitnehmern übrigens ebenso.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2023 um 10:40
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wenn es keine Transferleistungen gäbe, dann könnten diese Menschen in anderen Ländern mitnichten das Leben führen, welches ihnen die Transferleistung hier ermöglicht.
genau das meinte ich doch.
Wenn es hier also auch wenig bis gar keine Sozialleistungen gäbe, so wie in manch anderen Ländern, dann würde ich - wenn ich als Arbeitsloser kein Geld mehr bekäme - darüber nachdenken auszuwandern, dorthin wo es im Winter etwas wärmer ist als hier. So war das gemeint (aber das Wetter war nur eine Randbemerkung).

Die Lebenshaltungskosten sind ja in manch anderen Ländern auch geringer.
Ob man dann als Arbeitsloser hier oder in einem anderen Land irgendwie jobben ginge, wäre schon ein kleiner Unterschied.

Lange Rede kurzer Sinn: ich finde es prima, dass es dieses Sozialsystem hier gibt und viele Arbeitslose sind auch dankbar dafür.
Mich stört dieses - zu pauschale - Bashing der Bürgergeldbezieher seitens mancher Leute.

Und auch diese könnten mMn froh sein, dass es dieses gibt, denn keiner kann wissen, ob er nicht auch mal in solch eine Lage kommt.

@Frau.N.Zimmer
Entweder drücke ich mich manchmal missverständlich aus oder es wird einfach nur falsch interpretiert. Ist auch egal, denn es ist ja alles dennoch geklärt - z.B. wie das mit den Regelsätzen ist und dass man zusätzlich keine Geräte und Strom bezahlt bekommt.... was jedoch manche AN denken.
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:Wie oft lese ich hier " Muss den Strom selbst bezahlen" Sie müssen das Geld selbst ÜBERWEISEN, zahlen tut das die Allgemeinheit und keineswegs der BG-Empfänger.
ist aber im Regelsatz sehr gering angesetzt.


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