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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.049 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

15.09.2023 um 19:35
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Da möchte ich wieder meinen Arbeitnehmerausweis ins Gespräch bringen, damit diese überall bevorzugt werden.
Die haben ja auch weniger Zeit.
Das wirst Du nicht durchbekommen.... dann wird "Diskriminierung" gewittert und gerufen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

15.09.2023 um 19:37
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Naja, die Transfernbezieher pochen immer auf mehr Geld, wobei bei Geringverdienern der Stundenlohn kaum erhöht wird
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wenn jedoch der Unterschied so gering zum Lohn/Gehalt einer arbeitenden Person ist, dann ist die soziale Hängematte durchaus attraktiv.
Das ist aber nicht die Schuld der BG-Empfänger, sondern der Politik, die den Mindestlohn raufsetzen sollte, damit der Lohnabstand gewahrt bleibt.
In diesem Sinne:
Zitat von Do-XDo-X schrieb:Das ist das Gesamtproblem, aber sehr gut unter den Tisch gekehrt. Man darf sich lieber an den BG-Empfängern hochziehen.
------------------------------------
Zitat von Do-XDo-X schrieb:Andersrum könnte man tatsächlich bis zu einem bestimmten Einkommen die Einkommensteuern erlassen
wäre ich auch dafür.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Man kann sagen, gut 1/3 des Bundeshaushaltes fließen in Arbeit/Soziales
dabei muss man aber bedenken, dass "Soziales" viel mehr beinhaltet als das BG. Aber darauf wird halt immer am meisten geschimpft.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Das ist eine riesige Summe und sie wird auf Grund der weiterhin hohen Flüchtlingszahlen in Zukunft anwachsen.
...
Es kann nicht sein das 100.000e Fachkräfte fehlen und dem gegenüber "nur" die Arbeitslosen in Höhe von ca. 2,7 Mio stehen.
...
Mir kann keiner erzählen das die 2,7 Mio Arbeitslose alle Alleinerziehend, Krank, Erwerbsunfähig, Unvermittelbar usw. sind.
das ist natürlich alles richtig.
Aber dass da seitens der Politik Fehler gemacht werden, dafür können die BG-Empfänger eben auch nichts.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wenn also von der Wirtschaft über Fachkräfte-Einwanderung gesprochen wird, wäre es doch zielführender unter den Mio an Arbeitslosen/Arbeitssuchenden die Fachkräfte zu rekrutieren und auch auszubilden
genau, hier müsste die Politik - zumindest in manchen Bundesländern - mehr tun und flexibler sein.

Gerade letztens sah ich einen Bericht, wonach eine Pflegekraft aus einem anderen Land bei ihrer Integration und Arbeitsaufnahme in Sachsen dermaßen Steine in den Weg gelegt bekam, seitens der Behörden... das ist doch unmöglich sowas!!


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15.09.2023 um 20:03
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das ist aber nicht die Schuld der BG-Empfänger, sondern der Politik, die den Mindestlohn raufsetzen sollte, damit der Lohnabstand gewahrt bleibt.
Es geht nicht um Schuld. Es geht um die Diskrepanz.

Andererseits: Löhne/Gehälter rauf - Produkte/Leistungen teurer - BG und Renten rauf - dann wieder Löhne/Gehälter rauf usw.
Stichwort: Inflationsspirale.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber dass da seitens der Politik Fehler gemacht werden, dafür können die BG-Empfänger eben auch nichts.
So wie Du Verallgemeinerungen verabscheust... so verabscheue ich den General-Ablass der BG Empfänger.
Wer arbeiten könnte, es aber nicht will, den gilt es nun in Arbeit zu bekommen. Und ja... die "Faulen" gibt es leider auch zur Genüge.
Vorschlag: Flüchtlingen die einigermaßen deutsch können eine sofortige Arbeitserlaubnis geben und ihnen einen Job vermitteln.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:dabei muss man aber bedenken, dass "Soziales" viel mehr beinhaltet als das BG. Aber darauf wird halt immer am meisten geschimpft.
Das ist schon klar. Hierfür bringe ich gerne eine weitere Statistik, da ist es im groben aufgeschlüsselt.

https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html

Wie ich es in Zukunft handhaben werde: In einigen Jahren ( Ende in Sichtweite ) gehe ich als gut aus- und weitergebildeter Fachhandwerker in Rente. Mir ist es dann komplett egal wie sich in Zukunft diese Gesellschaft finanziert. Ich habe genug eingezahlt, genug gearbeitet, genug Körper eingebracht.

Ich schaue mal in meine Glaskugel und denke, in 2 Jahrzehnten kollabiert D aufgrund mangelndem Arbeitswille.


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15.09.2023 um 20:38
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Andererseits: Löhne/Gehälter rauf - Produkte/Leistungen teurer - BG und Renten rauf - dann wieder Löhne/Gehälter rauf usw.
Stichwort: Inflationsspirale.
ja das ist dieses Dilemma. Das ist doch aber genauso wie mit den normalen Lohnforderungen der Gewerkschaften. Da dreht sich genauso die "Lohn-Preis-Spirale".

Aber sollen nun - nur weil die unteren Löhne zu niedrig sind - die Transferleistungsbezieher dafür "bluten" und dann unter dem Existenzminimum leben (wenn die Lebenshaltungskosten wegen Inflation immer mehr steigen)?
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wer arbeiten könnte, es aber nicht will, den gilt es nun in Arbeit zu bekommen.
dagegen habe ich nichts.
Ich sehe nur ein Problem darin, die Einen von den Anderen gerecht unterscheiden zu können.
Denn meiner Erfahrung nach sind die tatsächlich Faulen und Bequemen oftmals wiederum auch raffiniert genug um das zu "verstecken" bzw. so zu tun, als wollen sie, aber können nicht.
Darunter müssen dann andererseits diejenigen leiden, welche tatsächlich nicht können, man ihnen aber unterstellt, sie markieren und simulieren (da kenne ich privat zumindest einen Fall) ... und gehört habe ich auch von manch anderen Fällen, wo das so ist.

Was ich damit sagen will: es ist eben nicht immer so einfach, die schwarzen Schafen von den Weißen unterscheiden zu können.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Vorschlag: Flüchtlingen die einigermaßen deutsch können eine sofortige Arbeitserlaubnis geben und ihnen einen Job vermitteln.
richtig.
Und dies schon ab dem Moment wo sie einen Asylantrag gestellt haben, selbst wenn sie noch nicht richtig Deutsch beherrschen. Denn es gibt auch Arbeiten, wo das nicht unbedingt nötig ist und auf Arbeit lernen sie es dann von den Kollegen vielleicht besser als im Selbststudium.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ich schaue mal in meine Glaskugel und denke, in 2 Jahrzehnten kollabiert D aufgrund mangelndem Arbeitswille.
das halte ich auch für möglich. Jedoch denke ich beim mangelnden Arbeitswillen muss man auch wieder differenzieren.
Da denke ich z.B. an die Pflegeberufe, wo die Bedingungen z.T. so schlecht sind, da kann ich jeden verstehen, der da nicht mehr arbeiten will, so traurig das auch für die Pflegebedürftigen ist.


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15.09.2023 um 20:44
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Es ging um die minimal maximal Prinzip Spezialisten.
Darum ging es bei meiner Ausführung aber nich, die du speziell zitiert hattest. Wenn du mich zitierst, dich dann im Anschluss aber zu was anderem äußerst, musst du dich nic wundern wenn du missverstanden wirst.

kuno


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Bauli ehemaliges Mitglied

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15.09.2023 um 20:49
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wie ich es in Zukunft handhaben werde: In einigen Jahren ( Ende in Sichtweite ) gehe ich als gut aus- und weitergebildeter Fachhandwerker in Rente. Mir ist es dann komplett egal wie sich in Zukunft diese Gesellschaft finanziert. Ich habe genug eingezahlt, genug gearbeitet, genug Körper eingebracht.
Ich denke, die Politik wird schon dafür sorgen, dass das Rentenalter angehoben wird.

Wie war das noch gleich bei Demenz:
Zitat:
Mit 70 hat man noch seinen Arbeitsplatz, findet aber nicht mehr hin. ( Eine Österreicherin; Name entfallen)
Die Gegebenheiten werden wird immer abstruser und die Gehaltsabzüge auch und nein...es wird keine 20 Jahre mehr dauern.

Heute streiken die Leute für mehr Geld und andere sogenannte Besserwisser echauffieren sich, dass man angeblich hätte mehr lernen sollen und in 10 Jahren stehen sie Schlange am Security-Gate und warten auf Einlass, weil Amazon keine Handwerker vorhält.
Die Leute auch Kunden sind manchmal so strunzdumm...., Die Politiker machen es ja vor. Also kein Wunder. Total weltfremd.

Die Mangelwirtschaft hat jetzt schon begonnen.


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15.09.2023 um 21:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedoch denke ich beim mangelnden Arbeitswillen muss man auch wieder differenzieren.
Da denke ich z.B. an die Pflegeberufe, wo die Bedingungen z.T. so schlecht sind, da kann ich jeden verstehen, der da nicht mehr arbeiten will, so traurig das auch für die Pflegebedürftigen ist.
Das gilt allerdings auch für viele andere Berufe, teilweise notwendige.
Bauhandwerker, Bäcker, Bauer, Paketfahrer, Trucker, Gleisbauer... usw.
Bei allem Verständnis, auch für die Pflegedienstleister, wer macht die Arbeit wenn keiner sie machen möchte weil:
Unterbezahlt, körperlich anstrengend, laut, schwer, Überstundenanfällig... Ausreden gibt es viele.

Nächstes Stichwort: Work-Life-Balance.

Ich sehe für die Zukunft in D eher Schwarz.
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich denke, die Politik wird schon dafür sorgen, dass das Rentenalter angehoben wird.
Das interessiert mich dann allerdings nicht mehr. Mein Ausstieg ist beschlossen :D
Ja klar... es schreit ja auch schon die Wirtschaft danach. Der ist es auch lieber das erfahrene Facharbeiter länger arbeiten, am besten zu geringeren Bezügen, weil so zügig kann man im Alter selten arbeiten..
Zitat von BauliBauli schrieb:Mit 70 hat man noch seinen Arbeitsplatz, findet aber nicht mehr hin. ( Eine Österreicherin; Name entfallen)
:D Könnte gut zu Lisa Eckhardt passen....


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15.09.2023 um 21:23
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Vorschlag: Flüchtlingen die einigermaßen deutsch können eine sofortige Arbeitserlaubnis geben und ihnen einen Job vermitteln
Die Jobs die für einen großen Teil in Frage kämen, gibt es nicht wirklich.
Man unterschätzt einfach von welchen Zeiträumen man hier spricht. 5-10 Jahre, dauert es bis jemand nachhaltig hier auf dem Arbeitsmarkt integriert ist.
Integrationskurs, Deutschförderung, A2, B1 und B2.
Dann kommt ggf eine Ausbildung in Frage die dann auch nochmal 3 Jahre dauert. Alleine die genannten Zeiträume umfassen 6 Jahre. Da wurde kein Kurs wiederholt und alles lief perfekt, was unwahrscheinlich ist.

Ich verzweifel und da kommt schon langsam Wut und Unverständnis dazu, wenn die Politik weiterhin von "Chance für zb die Pflege", faselt und man müsste es besser wissen. Aus dem Pool der Flüchtlinge kommt keine Hilfe was das Pflegeproblem auch nur im Ansatz lösen könnte.


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Bauli ehemaliges Mitglied

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15.09.2023 um 21:28
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Ich verzweifel und da kommt schon langsam Wut und Unverständnis dazu, wenn die Politik weiterhin von "Chance für zb die Pflege", faselt und man müsste es besser wissen. Aus dem Pool der Flüchtlinge kommt keine Hilfe was das Pflegeproblem auch nur im Ansatz lösen könnte.
Weißt du, in München gibt es viele Typen die auf der Straße übelst rumpöbeln dich mit noch üblerem Deutsch beschimpfen und dir hinterher rennen. Ist das nicht mit Langeweile zu verwechseln? Kann man da nicht Streetworker vom Arbeitsamt hinschicken und die Leute zur Strafe in Firmen unterbringen, oder da wo sie gebraucht werden, je nach Intellekt?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

15.09.2023 um 21:31
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Die Jobs die für einen großen Teil in Frage kämen, gibt es nicht wirklich.
Naja... an unseren Baustellen laufen viele Ukrainer, Armenier, Albaner, Litauer ect. herum. Wir haben dafür allerdings auch Übersetzer ( die bei uns fest in der Bauleitung angestellt sind ). Also die wollen arbeiten und tun dies auch. Ich mag mir nicht vorstellen was die "nur" verdienen, aber es scheint sich für sie zu lohnen. Läuft halt über Generalunternehmer.

Andererseits hast Du natürlich recht. Es dauert bis ein Flüchtling auf dem Stand eines hiesigen, hier ausgebildeten Facharbeiter ist.
Dennoch sehe ich darin eher eine Möglichkeit wie weiterer Zustrom aus dem Ausland, die genauso wenig Deutsch können oder nach unseren z. B. Bauvorschriften, arbeiten.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Ich verzweifel und da kommt schon langsam Wut und Unverständnis dazu, wenn die Politik weiterhin von "Chance für zb die Pflege", faselt
Gehe ich uneingeschränkt mit.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Man unterschätzt einfach von welchen Zeiträumen man hier spricht. 5-10 Jahre, dauert es bis jemand nachhaltig hier auf dem Arbeitsmarkt integriert ist.
Man hatte seit 2015 Zeit.
Zitat von BauliBauli schrieb:Kann man da nicht Streetworker vom Arbeitsamt
Gibt es auch nicht genug. Und dann ist da ja noch die Work-Life-Balance ( Ironie ) .


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15.09.2023 um 21:32
Zitat von BauliBauli schrieb:Kann man da nicht Streetworker vom Arbeitsamt hinschicken und die Leute zur Strafe in Firmen unterbringen, oder da wo sie gebraucht werden, je nach Intellekt?
Nunja die Agentur für Arbeit und die Jobcenter haben keine "Streetworker", klar kommen manche der Angestellten aus der sozialen Arbeit aber nein die Jobcenter hat man soweit so zahnlos gemacht, da kann man nun wenig machen.
Zitat von BauliBauli schrieb:Weißt du, in München gibt es viele Typen die auf der Straße übelst rumpöbeln dich mit noch üblerem Deutsch beschimpfen und dir hinterher rennen.
Eltern und Erziehung versagt. Ich wäre auch ungerne Arbeitgeber der eine Person nehmen müsste die dies als Strafe ansieht.


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15.09.2023 um 21:40
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Man hatte seit 2015 Zeit.
Hatte man, aber auch da kommt wieder der für mich wichtige Punkt. Besonders in der Pflege, sei es Kinder oder Altenpflege müssen Leute rein die dies wollen und aus freien Stücken machen. Die Agenturen und Jobcentern springen im Dreieck vor Freude bei jedem der sich dafür entscheidet.

Will aber niemand, aus vielen Gründen. Von finanziellen, patriachalen Gründen, geistige Fehleignung, ein bunter Blumenstrauss.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Baustellen
Sicherlich bietet der Hoch und Tiefbau da Möglichkeiten, das stimmt ohne Frage. Meiner Erfahrung nach geht dies aber selten über den Helfer hinaus.
1 von 50 kann Schweißen, 1 von 50 kann Eisenbiegen. Aber ja da gibt es dann doch noch eher Möglichkeiten als in anderen Bereichen.

Stehe im Austausch mit diversen Kindertagesstätten welche betrieben werden von verschiedenen Trägern. Die haben Infotage veranstalltet in Zusammenarbeit mit Agenturen und Jobcentern mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Arbeiten im sozialen Bereich.

Tage mit Schwerpunkt Frauen die geflüchtet sind, Tage mit Schwerpunkt Männer.
Durch die Bank 0,0 Interesse.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

15.09.2023 um 21:44
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Durch die Bank 0,0 Interesse.
Und damit kommen wir leider genau wieder zum Anfang: BG ist interessanter.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Meiner Erfahrung nach geht dies aber selten über den Helfer hinaus.
Nun ja. Auch Helfer benötigt es. Für die relevanten Bereiche haben wir Fachfirmen, aber Schlepperei, Baustellen aufräumen oder mal eine Wohnung günstig sanieren.. das machen die Generalunternehmer mit ihren Turnschuhhandwerkern. Ist leider normal auf den Baustellen.
Sonst wären diese Projekte auch nicht mehr zu finanzieren und der nötige Wohnraum würde weiterhin fehlen.

Ich mag gar nicht beschreiben wie oft ich ob der Arbeitsleistung mir die Haare raufe.... :)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

15.09.2023 um 21:45
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Besonders in der Pflege, sei es Kinder oder Altenpflege müssen Leute rein die dies wollen und aus freien Stücken machen.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Die Agenturen und Jobcentern springen im Dreieck vor Freude bei jedem der sich dafür entscheidet.
und wenn dann doch mal jemand wirklich will, dann legen andere Behörden - zumindest in Sachsen - Steine in den Weg.
Was ich hier schrieb, das betraf eine Frau, die in einem Pflegeheim arbeiten wollte:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Gerade letztens sah ich einen Bericht, wonach eine Pflegekraft aus einem anderen Land bei ihrer Integration und Arbeitsaufnahme in Sachsen dermaßen Steine in den Weg gelegt bekam, seitens der Behörden... das ist doch unmöglich sowas!!



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Bauli ehemaliges Mitglied

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15.09.2023 um 21:46
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:1 von 50 kann Schweißen, 1 von 50 kann Eisenbiegen. Aber ja da gibt es dann doch noch eher Möglichkeiten als in anderen Bereichen.
Wenn ich daran denke, dass die Boomer nicht so zimperlich waren mit Arbeit annehmen, keimt in mir der leise Verdacht, dass es sich hier 30 Jahre später um Standesdünkel handeln könnte. Weil Proleten aller Bildungsgrade lange auch oft genug publiziert haben im öffentlichen Raum, bei dieser Arbeit gesellschaftlich nicht gut wegzukommen.

Klar hier kommt dann auch wieder Gwyddis Work life Balance durch.


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15.09.2023 um 21:51
@Optimist

Es kann sein, dass zb eine Erwerbstätigkeit im Rahmen des Asylverfahren nicht gestattet wird von der Ausländerbehörde. Gibt es, ist aber nicht die Regel und auch nur für einen gewissen Zeitraum relevant.
Klar ist es ungünstig in dem Fall, jedoch ist es etwas was die Ausländerbehörde ändern kann.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:BG ist interessanter
Es ist einfacher.

Ich wiederhole mich da, aber ich mach es gerne.
Es geht mMn den wenigsten Kritikern um die Höhe des BG, sondern um die gefühlte Untätigkeit derer die es erhalten.

Niederlande hatten es lange "Work First", keine Leistung kein Geld. Jede Person das was sie kann, soll sie leisten.

Bitte keine Einwände hinsichtlich kranker Personen, die Personen sind und waren immer aussen vor. Wenn man lediglich die betrachtet die könnten, wenn diese auch etwas machen, ist die Akzeptanz eine ganz andere.

Ich bin da immer erschrocken, dass dieser Gedanke bei einigen so neu scheint.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

15.09.2023 um 21:59
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Wenn man lediglich die betrachtet die könnten, wenn diese auch etwas machen, ist die Akzeptanz eine ganz andere.
Absolut richtig. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.


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15.09.2023 um 22:03
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Es kann sein, dass zb eine Erwerbstätigkeit im Rahmen des Asylverfahren nicht gestattet wird von der Ausländerbehörde. Gibt es, ist aber nicht die Regel und auch nur für einen gewissen Zeitraum relevant.
in dem speziellen Fall ging es darum, dass die Frau zu weit weg von dem Pflegeheim wohnte und sie bat darum umziehen zu dürfen, damit sie es näher hat. Das wurde ihr nicht genehmigt.
Obwohl gesagt worden war in dem Bericht, dass die Behörde einen Ermessenspielraum hatte.

Und andererseits beschwert man sich, dass nicht genug Leute in Arbeit kommen, aber Steine in den Weg legen für diejenigen die gerne wollen. Da hört mein Verständnis für Behördenentscheidungen auf.


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15.09.2023 um 22:04
@Optimist
Zitat von OptimistOptimist schrieb:obwohl gesagt worden war in dem Bericht, dass die Behörde einen Ermessenspielraum hatte.
Es sind Behörden, kleine Angestellte/Beamte die etwas zu sagen haben, allerdings kaum Entscheidungen treffen wollen.
Auch ein Fehler in unserem... *hust* .. System.


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16.09.2023 um 01:04
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Ich wiederhole mich da, aber ich mach es gerne.
Es geht mMn den wenigsten Kritikern um die Höhe des BG, sondern um die gefühlte Untätigkeit derer die es erhalten.
Das ist ja das Problem... gefühlt...
Jeder weiß ja das Gefühle auch täuschen können und seltens objektiv sind.


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