DamnBastard schrieb:Wer so viel Bürgergeldempfänger (47% aller Bürgergeldempfänger) ins Land lässt, muss sich nicht wundern dass die Beiträge explodieren und Leistungen gekürzt werden. Wir können gerne weiterin das Sozialamt der Welt spielen, aber dann müssen wir halt die Fresse halten wenn Leistungen gekürzt werden
Das Problem wird mit steigender Automation nicht besser, eher schlimmer.
Ich verwehre mich grundsätzlich gegen pauschales oder unterkomplexes Framing. Aber es ist halt nun mal irgendwo einfach Fakt, dass längerer Zuwachs in die Sozialkassen eben den endlichen Haushalt belastet. Und das inkludiert einen Teil Menschen, der auch migriert aber eine überdurchschnittliche Zeit ggf. mehr kostet, als dass er zu Lebzeiten oder längere Zeit entlastet oder positiv beiträgt.
Das ist gerade beim Thema Asyl und einer gesunden Menge die tragbar ist weniger ein Problem und wird dem humanitären Gedanken gerecht. Aber überspitzt: Wenn eine kritische Masse überschritten wird oder am Ende eine Belastung zu groß ist, dann hört ein Verständnis dafür auf. Dann ist das Maß voll. So ehrlich muss man sein. Dann muss man halt europäisch oder global besser verteilen.
Ich sage nicht, dass das Maß voll ist. Ich weise schlicht auf die Grenzen des Machbaren hin, weil irgendwann spätestens ein Maß voll ist bzw. wir nicht dauerhaft zu viele Menschen im sozialen Auffangnetz tragen können.
Oder anders rum: Wir müssen so gut es geht Anreize zum bewussten aber illegitimen (unfairen) Verweilen im sozialen Netz minimieren und zugleich Anreize schaffen, nicht vorsätzlich darin dauerhaft zu verweilen solange wir noch können weil irgendwann ggf. schon durch reine Automatisierung immer mehr Jobs ersatzlos gestrichen oder vom Umfang her reduziert werden, dass wir selbst ohne Migration/Asylfaktoren immer mehr Erwerbslose haben werden weil menschliche Arbeitskraft an sich in Frage gestellt wird, respektive kompetitiv über Robotik ersetzt werden kann.
Solange wir nicht in einer Utopie landen und das irgendwie bezahlbar wird, ist es schwierig mit zu vielen Leistungsempfängern.
Das ist kein individueller Vorwurf (ich war auch mal zeitweise einer und kenne das) - aber einer der an eine hypothetische kritische Masse geht, wenn es also zu viele Einzelfälle werden.
Manchen schmeckt die bittere Pille nicht aber sie ist zu schlucken, so wie andere Dinge etwa im Bereich Klima oder Sicherheitspolitik, etc. pp.