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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

29.164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.02.2021 um 21:51
Digga ist eine Abwandlung von Dicker.
Falls mir jemand mal erzählen möchte, dass das Wort Digga politisch unkorrekt ist, geht’s echt zu weit.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.02.2021 um 21:51
Zitat von paxitopaxito schrieb:Dann wäre "Digga" auch nicht PC oder? Mal so in die Runde?
Wenn digga was mit Dicker zu tun hätte, wäre es auch nicht PC. In der PC Ecke gibts auch diese "bodypositivity" movement. Dick sein ist nicht ungesund, fatshaming blablabla...
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:.. aber selbst das könnte man als Diskriminierung von Übergewichtigen ...
bingo :troll:
Zitat von DieGarneleDieGarnele schrieb:Falls mir jemand mal erzählen möchte, dass das Wort Digga politisch unkorrekt ist, geht’s echt zu weit.
Es tut mir leid.. :D






Deswegen. Gegen PC sein ist relativ einfach heutzutage. Alles easy ohne ein Rassist oder absichtlich diskriminierend zu sein. Die Realität wird bei denen nur oft ausgeblendet. Was aber eher schädlich ist als hilfreich für die betroffenen. ;)


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.02.2021 um 21:55
Zitat von Apache205Apache205 schrieb:Wenn digga was mit Dicker zu tun hätte, wäre es auch nicht PC.
PC und der spöttisch-aggressive Ton der HipHop Kultur passen eben leider nicht besonders gut zusammen. Ich glaube es könnte sehr unterhaltsam sein, wenn man deutsche HipHop Texte mal PC gerecht umschreiben würde...
Das gilt aber für viele Jugendkulturen, nicht nur für den HipHop. Das Nutzen von gesellschaftlich geächteten Worten, auch mit dem Potential andere zu verletzen, hat eben gerade für junge Menschen einen ganz eigenen Reiz.
Selbst meine Dreijährige würde mich wahrscheinlich damit ärgern. Erkläre ich ihr etwa "Mohr sagt man nicht, sondern Mensch mit schwarzer Hautfarbe" möchte ich fast wetten, dass sie mir wochenlang mit dem Wort "Mohr" in den Ohren liegt, nur um mal Grenzen auszutesten.


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11.02.2021 um 21:57
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:ich das mit jedem Menschen vereinbaren kann, den ich neu kennen lerne, und von dem ich gleich zu Anfang erfragen kann, wie er seine Ethnie benannt haben will. Das ist rücksichtsvoll, das ist vorurteilsfrei, das ist korrekte Kommunikation mit Rücksicht auf die Individualität eines jeden Menschen.
nein, das ist bescheuert. NIEMAND würde das fragen, weil es vollkommen egal ist im Miteinander, wie wer seine Ethnie bezeichnet haben will. Da fragt man nach dem Namen oder sprichst Du Menschen mit ihrer Ethnie an? Warum sollte man das machen, um gleich zu klären, hey, Du bist anders, wie soll ich Dich nennen, damit klar ist, dass Du anders bist? Was wenn derjenige "ich bin Deutscher" sagt? Fragst Du dann "aber wie soll ich denn bezüglich Deiner Hautfarbe nennen"? Es gibt im persönlichen Miteinander dazu keinen Grund und wenn man von der Gruppe spricht, dann ist die einzelne Meinung oder der Konsens zwischen 2 Menschen eben genau nur das, eine Absprache zwischen zwei Menschen, die es nicht ok macht, dieses Wort generell zu verwenden oder die diesem Wort dann eine andere bedeutung geben würde.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.02.2021 um 22:02
@paxito
@Apache205
@DieGarnele
@navi12.0
Wikipedia: Dicker (Anrede)
nur zur Info, da ist nichts diskriminierend.


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11.02.2021 um 22:03
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wenn man von der Gruppe spricht, dann ist die einzelne Meinung oder der Konsens zwischen 2 Menschen eben genau nur das, eine Absprache zwischen zwei Menschen, die es nicht ok macht, dieses Wort generell zu verwenden oder die diesem Wort dann eine andere bedeutung geben würde.
Sicher, nur weil die HipHoper sich Digga und Nigga nennen, wird damit nicht legitimiert, dass ich durchs Altenheim renne und meine Omis mit Nigger und Dicker anspreche. Schon klar. Aber innerhalb einer Subkultur kann das doch völlig in Ordnung sein, das ermöglicht ja gerade das Neubesetzen und Wiederaneignen von Begriffen - aus meiner Sicht eine gute Sache.
Und Subkulturen können schon so groß sein, dass es für diese Leute zum generellen Gebrauch wird, da sie eh nur innerhalb dieser Subkultur unterwegs sind. Ich glaube du meinst da eher sowas wie "offizieller" Sprachgebrauch?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.02.2021 um 22:04
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ich glaube du meinst da eher sowas wie "offizieller" Sprachgebrauch?
nein, ich meine den allgemeinen Sprachgebrauch. Das mit den Subkulturen hatten wir schon.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.02.2021 um 22:08
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Das mit den Subkulturen hatten wir schon.
Des Öfteren ja.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:nein, ich meine den allgemeinen Sprachgebrauch.
Der dann so ganz allgemein ist? Ist mein validierendes Sprechen mit Dementen allgemeiner Sprachgebrauch? Die Umgangssprache? Die Verwendung der Sprache in Ämtern und/oder Medien? Was meinst du mit "allgemeiner Sprachgebrauch"? Im Sinne des Wortes fällt da erstmal alles drunter, natürlich auch die Jugendsprache.


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12.02.2021 um 00:06
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Das kann man doch so pauschal gar nicht beantworten. Machen können kann man immer.
OK. Anders gesagt: Sollte man ihnen dann einen Vorwurf machen?


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12.02.2021 um 00:21
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:süße Bildchen.
Danke :lv: . Nager werden leiden noch oft verkannt. Wobei ich noch verbessern muss, dass ein Hase nicht zu den Nagern gehört. Ich bin da auf die Seite Schlappohr.de reingefallen und dass sie Partner von Sat1 ist. Ich mache aber gern noch ein anderes Ortschild ohne Hase, wenn das gewünscht ist.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Hat nur mit der Ortshistorie nichts zu tun und daher --netter Versuch. Mehr nicht.
Das wird von den Medien vorgeschlagen wie DW von den ÖR oder hier https://theworldnews.net/de-news/heisst-es-bald-willkommen-im-nagertal-umbenennungs-debatte-um-ortsname-neger .

Ich habe aber das dazu gefunden. Es könnte schon von nagen kommen:
Wortherkunft nagen:
nagen der Ausdruck geht über mhd. nagen, ahd. (g)nagan auf germ. *gnag–a– „nagen“ zurück; auf dem wahrscheinlich gleichen indogermanischen Ursprung beruhen auch avest. aißi–ynixta „angekaut, angefressen“ und lett. gnega „jemand, der mit langen Zähnen isst“; Säugetiere mit Nagezähnen werden seit dem 17. Jh. als Nager bezeichnet
Quelle: https://www.wissen.de/wortherkunft/nagen


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12.02.2021 um 02:38
Zitat von vincentvincent schrieb:Wie in Gottes Namen kommst du jetzt auf diesen Unsinn?
Das entnehme ich hieraus:
Zitat von vincentvincent schrieb:Aber hindert der Umstand dich denn, einer Gruppe, die dann darunter leidet, zu helfen oder beharrt du darauf, dass das doch ein harmloses Wort wäre. Dabei sollte man halt nicht vergessen, dass die historische Tragweite was Rassismus angeht, eine ganz andere Dimension hat wie die beleidigenden Verwendung von Kartoffel oder dergleichen
Es ist natürlich etwas anderes, wenn ein schwarzer Mensch mit dem schlimmen Wort benannt wird oder irgendein Dörfchen so heisst.

Ich weiß nicht, ob "Leidensdruck" nicht ein wenig zu hoch gegriffen ist, weil das Dorf eben so heisst oder es "Mohrenapotheken" gibt.

Wenn ein Kind oder Erwachsener ohne "historische Tragweite" (ständig) beleidigt, massiv gemobbt wird, hat das nicht sooo eine Tragweite wie eben die Benennung des Dörfchens.

Damit schafft man Ungerechtigkeit, die nicht sein darf... mit zweierlei Maß messen.
Kein Betroffener irgendwelcher verbalen Übergriffe oder Schlimmeres sollte eine Sonderstellung (Opferschutz) einnehmen, das empfinde ich als ungerecht.
Du nicht?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 03:01
Zitat von boraboraborabora schrieb:Das entnehme ich hieraus:
Nein, das entnimmst du nicht daraus. Das entnimmst du einfach deinem Hirn. Da steht nichts dergleichen..


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 07:24
@paxito
oder allgemeiner Sprachgebrauch für Ausdrucksweise und Bedeutungen in der Gemeinsprache;
Quelle: Wikipedia: Sprachgebrauch
allgemein verwendete und allen Mitgliedern einer Sprachgemeinschaft verständliche Sprache (ohne Mundarten oder Fachsprachen)
Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Gemeinsprache#Bedeutung-a

@behind_eyes
ich finde das kommt darauf an, wie sie mit der ganzen Sache umgehen. Aber "sollte" fände ich da genau so kontraproduktiv, wie wenn die Ortsbewohner die Anmerkungen einfach abtun würden.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 07:59
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:nein, das ist bescheuert. NIEMAND würde das fragen, weil es vollkommen egal ist im Miteinander, wie wer seine Ethnie bezeichnet haben will. Da fragt man nach dem Namen oder sprichst Du Menschen mit ihrer Ethnie an? Warum sollte man das machen, um gleich zu klären, hey, Du bist anders, wie soll ich Dich nennen, damit klar ist, dass Du anders bist?
Nein, das ist nicht bescheuert, es ist konsequent. Wenn das egal wäre, dann müsste tatsächlich NIEMAND fragen. Ist es aber ganz offenkundig nicht, sonst gäbe es gar keine Diskussion hier. Fakt ist, dass es ein gesellschaftliches Thema ist, und dass man der Sache irgendwie begegnen muss. Ich für meinen Teil tue es so wie beschrieben. Ganz im privaten Rahmen, wo sich Menschen begegnen, kennen lernen, ihre Vita bequatschen, ihren Beruf, ihren Werdegang, ihre Herkunft erfragen, und so austauschen. Jeder ist anders, und das weiß bzw ahnt intuitiv normalerweise auch jeder. Genau darum geht es ja beim Kennenlernen. Das ist ja gerade der springende Punkt.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Was wenn derjenige "ich bin Deutscher" sagt? Fragst Du dann "aber wie soll ich denn bezüglich Deiner Hautfarbe nennen"? Es gibt im persönlichen Miteinander dazu keinen Grund und wenn man von der Gruppe spricht, dann ist die einzelne Meinung oder der Konsens zwischen 2 Menschen eben genau nur das, eine Absprache zwischen zwei Menschen, die es nicht ok macht, dieses Wort generell zu verwenden oder die diesem Wort dann eine andere bedeutung geben würde.
Wenn er Deutscher sagt, ist er halt Deutscher. Wenn mich seine Hautfarbe interessiert, dann kann man auch das ganz problemlos und ungezwungen erfragen. Ich sehe nicht, wo das schon jemandem zu nahe treten solle. Afroeuropäer gibt es zuhauf, und die meisten sind sogar stolz auf ihre Wurzeln. Warum auch nicht? Warum sollte man nicht darüber reden dürfen .. Tabu? Ganz sicher nicht.

Es geht auch nicht nur um eine Absprache zwischen zwei Menschen, sondern generell um einen stets vermöglichbaren Konsens zwischen Menschen, Worte so zu werten und zu verstehen, wie man es will. Niemand muss ein Wort so werten, wie es jemand anders tut, auch wenn es eine Mehrheit ist. Darum geht es.
Es gibt diesen Absolutheitsanspruch schlicht nicht, und das Wort ist nicht per se rassistisch. Das gilt es zu verstehen, und zu differenzieren, dann kann die Kommunikation auch mit weniger Missverständnissen und damit konfliktärmer vonstatten gehen.

Hier noch mal eine Fachmeinung dazu, die belegt, dass ich mit meinen Ansichten bei weitem nicht alleine stehe:
Während im deutschsprachigen Raum Neger sowohl rassistisch wie auch «neutral» verwendet wurde, wurden im englischen Sprachraum die Begriffe «Negro» als «neutrale» Bezeichnung und «Nigger» als rassistisches Schimpfwort gebraucht.
Quelle: https://www.gra.ch/bildung/glossar/neger/

Klare Aussage; es wurde auch immer neutral verwendet, nicht nur rassistisch, und das kann man immer noch so handhaben. Voraussetzung ist eben, dass es im entsprechenden Rahmen einen Konsens darüber gibt, dass es neutral (oder sonstwie wertend) verwendet wird.

Es hilft dem Kampf gegen Rassismus nicht, wenn man versucht eine Meinung zur allgemeingültigen Wahrheit zu erklären. Das irritiert Menschen stellenweise mehr, als dass es was hilft, weil es letztlich selbst nur Missverständnisse und Konflikte generiert.
Diese allgemeingültige Wahrheit gibt es hier zu dem Wort nicht. Es gibt nur Teilwahrheiten, es gibt Befindlichkeiten, es gibt mehr oder minder gut begründete Ansichten, und die sind auch noch unterschiedlich bewertbar.

Wenn man also nicht immer und überall im privaten Miteinander deutlich erfragt, wie jemand seine ethnische Zugehörigkeit benannt haben will, weiß man es ganz einfach nicht.
Klar gibt es Vorschläge, die im allgemeinen Sprachgebrauch davon abraten, bestimmte historisch vorbelastete Worte zu meiden, weil sie wie hier als rassistisch konnotiert gelten, und von vielen als diskriminierend aufgefasst werden können. Das ist aber niemals in Stein gemeißelt. Weder muss irgendein Wort immer diskriminierend gemeint- noch immer diskriminierend verstanden werden.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 08:18
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:die im allgemeinen Sprachgebrauch davon abraten, bestimmte historisch vorbelastete Worte zu meiden verwenden
Koffein wirkt noch nicht ganz.


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12.02.2021 um 08:20
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:Das gilt es zu verstehen, und zu differenzieren, dann kann die Kommunikation auch mit weniger Missverständnissen und damit konfliktärmer vonstatten gehen.
Das tut sie doch - außer wenn Leute irgendeinen Unsinn von "differenzieren" von sich geben, wo das überhaupt nicht nötig ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch herrscht Konsens darüber, was "Tisch", "Stuhl", oder eben N**** bedeuten, darüber muss man sich nicht mit jedem Menschen einzeln verabreden.
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:Klar gibt es Vorschläge, die im allgemeinen Sprachgebrauch davon abraten, bestimmte historisch vorbelastete Worte zu meiden, weil sie wie hier als rassistisch konnotiert gelten, und von vielen als diskriminierend aufgefasst werden können. Das ist aber niemals in Stein gemeißelt. Weder muss irgendein Wort immer diskriminierend gemeint- noch immer diskriminierend verstanden werden.
Welchen Grund sollte es geben, zu erfragen, ob man dieses von den meisten abgelehnte Wort, doch benutzen darf oder zu soll?
Man benutzt es einfach nicht und alles ist gut.
Es mag Schwarze geben, die sich nicht daran stören N**** genannt zu werden, aber es gibt sicher keinen,der darauf besteht, so genannt zu werden.
Deshalb ist diese Nachfrage völlig überflüssig


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 08:31
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Das tut sie doch - außer wenn Leute irgendeinen Unsinn von "differenzieren" von sich geben, wo das überhaupt nicht nötig ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch herrscht Konsens darüber, was "Tisch", "Stuhl", oder eben N**** bedeuten, darüber muss man sich nicht mit jedem Menschen einzeln verabreden.
Es ist zwar klar, was Stuhl, Tisch usw bedeutet, aber es ist nicht klar, wie diese Worte gewertet werden. Das muss man dem Kontext entnehmen. Ist der Stuhl klein, groß, mittelmäßig, oder rassistisch ergibt sich nicht automatisch aus dem Wort Stuhl. Das ist hier Thema.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Welchen Grund sollte es geben, zu erfragen, ob man dieses von den meisten abgelehnte Wort, doch benutzen zu dürfen oder zu sollen?
Weil man es sonst nicht weiß, nur einfach voraussetzt. Das ist mir eben zu undifferenziert, und das kann zu Missverständnissen führen. Es gibt mittlerweile mehre Möglichkeiten die Ethnie zu bezeichnen. Da gab es schon schwarz, da gab es farbig, da gibt es Afroeuropäer, da gibt es mittlerweile PoC und es gibt hin und wieder sogar noch den Neger, den man ebenso nicht unbedingt als rassistisch werten muss, weil das einfach die Geschichte so nicht eindeutig hergibt.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Man benutzt es einfach nicht und alles ist gut.
Musst ja auch keiner. Aber man kann. Wie bei Lisa E, oder Serdar S, die es in meinem Dafürhalten unmissverständlich nicht rassistisch benutzten, und trotzdem Probleme deshalb bekamen. Solche Probleme sind künstlich geschaffen, weil schlicht auf einem Mangel an Sprachkompetenz fußend, und müssen nicht sein, wenn man differenziert.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Es mag Schwarze geben, die sich nicht daran stören N**** genannt zu werden, aber es gibt sicher keinen,der darauf besteht, so genannt zu werden.
Deshalb ist diese Nachfrage völlig überflüssig
Das kann man nicht wissen. Es gibt nichts, was es nicht gibt in diesem Thema. Behaupte ich.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 08:34
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Im allgemeinen Sprachgebrauch herrscht Konsens darüber, was "Tisch", "Stuhl", oder eben N**** bedeuten,
Genau, siehe das Wort Tau, nur das Nwort ist auch Beleidigung, bloß wirklich jeder aus dem Sprachraum weiß das ein Nkuss keine Beleidigung ist.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 08:35
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:Ist der Stuhl klein, groß, mittelmäßig, oder rassistisch ergibt sich nicht automatisch aus dem Wort Stuhl. Das ist hier Thema.
Für das Stuhl Problem gibt es Adjektive und "N****" ist immer rassistisch.
Wie es auch schon so in zahlreichen deiner eigenen links steht.
Zitat von navi12.0navi12.0 schrieb:Das kann man nicht wissen. Es gibt nichts, was es nicht gibt in diesem Thema. Behaupte ich.
Ja, leider behauptest du das die ganze Zeit, obwohl die Evidenz eine andere ist.
dann beleg doch mal dass es wenigstens zwei Schwarze Menschen in Deutschland gibt, die ausdrücklich als N**** bezeichnet werden wollen.

Aber davon abgesehen: Warum ist es dir wichtiger diese seltenen Ausnahmen nicht zu verletzen, wenn du durch die ständige Frage danach ganz viele andere verletzt?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

12.02.2021 um 08:37
Zitat von Fragender73Fragender73 schrieb:Genau, siehe das Wort Tau, nur das Nwort ist auch Beleidigung, bloß wirklich jeder aus dem Sprachraum weiß das ein Nkuss keine Beleidigung ist.
Ah, eine Diskussion über Synonyme und Homonyme....
In der Regel erkennt man im Gesprächskontext oder schlicht am Artikel ob das Tau oder der Tau gemeint ist.
Da muss man mit seinem Gesprächpartner nicht diskutieren
Ich weiß nicht in welchem Sprachraum du lebst, in dem, in dem ich lebe, weiß jeder dass N****kuss ein rassistischer Begriff für eine Süßigkeit ist.


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