Tussinelda schrieb:ich empfehle denen, die verstehen wollen, worum es geht und warum das kein Rassismus gegen weiße Menschen ist, diesen Artikel ganz zu lesen.
Hab ich gemacht. Ich zitier mal:
Wenn Menschen mit Rassismuserfahrungen zusammenkommen, müssen sie nicht erst einen Konsens darüber finden, ob es Rassismus in diesem Land gibt. Sie werden nicht gefragt, wo sie wirklich herkommen, was bei ihnen zu Hause traditionell gegessen wird, warum ihre Haare so wachsen oder wie es in ihren Heimatländern aussieht. Diese Orte schützen Schwarze Menschen vor Übergriffen, auch vor denen, die die weiße Mehrheit gar nicht als Angriff versteht: Alltagsrassismus und Mikroaggressionen.
Quelle:
https://www.zeit.de/zett/2023-06/rassismus-betroffene-schutzraeume-rueckzugHier dachte ich: das soll also schon Rassismus sein? Und eine Aggression?
In Schwarzen Safe Spaces können sie sich das erste Mal zugehörig fühlen und spüren, dass ihre race keine Rolle spielt. Sie sind zum ersten Mal die Norm, nicht die vermeintlich anderen. Dort tauschen sie Erfahrungen mit Afrohaaren aus, sprechen frei über ihre Kultur oder die ihrer Eltern, ohne dass sie Angst haben müssen, stigmatisiert zu werden.
Quelle: ebd
Aber auch nur, wenn sie von weißen kommt?
Ich persönlich fände dieses völlige in Watte packen eher beleidigend.
Das ist doch mal wieder die Realität verleugnen. Wenn ich in Deutschland einen schwarzen Frage; wo kommst du ursprünglich her, dann ist die Antwort bei 90 Prozent eben nicht Bremen oder Düsseldorf. Und wenn doch, dann kann die Person das ja sagen, und gut is. Dann noch weiterzubilden, da Dinge für mich Rassismus oder Aggression an. Aber davor? Ich persönlich finde, so fängt der Quatsch an, der damit endet, dass man mittlerweile dafür verklagt wird, einen biologischen Mann Mann zu nennen, weil man nicht genug rücksicht auf ihre Empfindlichkeiten genommen hat.