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Rassismus

25.131 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Rassismus, AFD, Rechtsextremismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rassismus

um 07:56
Mehr Trennung ist zu befürworten. Falsch ist es jedoch von einer weissen Mehrheitsgesellschaft zu faseln, dies ist im Kontext eines Schwimmbades falsch und auch in der Betrachtung von Diskriminierung. Man sollte ggf. solche Tage auch in anderen Einrichtungen einführen mit Safespace für Weisse.

Dass die Mehrheit der Gesellschaft bundesweit Weiss ist schützt nicht vor lokaler Diskriminierung und Benachteiligung. Darum wäre ein Schwimmbadtage für Weisse in Frankfurt erstrebenswert. Wenn jeder seinen Safespace hat ist an alle gedacht.


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um 08:31
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:"Die Gesellschaft" wird hier heruntergebrochen auf einen exklusiv schwarzen Space - welche Gesellschaft soll das denn abbilden?
vielleicht etwas mehr den Kontext zitieren;
Klingt nach Segregation, ist es aber nicht. Safe Spaces sind kein Rassismus. Sie sind die Antwort auf eine rassistische Gesellschaft. Sie sind eine Reaktion auf eine weiße Mehrheitsgesellschaft, die vielen marginalisierten Menschen in ihrer Mitte keinen Platz einräumt.

Ziel der "Rassentrennung", wie sie in der Geschichte vorkam, war es immer, bestimmte Gruppen zu unterdrücken und ihnen die gesellschaftliche Teilhabe zu verwehren. Safe Spaces wollen das Gegenteil erreichen: Sie sollen BIPoC ermöglichen, genauso an der Gesellschaft teilzunehmen, wie auch weiße Menschen das tun. Viele Schwarze Kinder reisen nicht mit regulären Anbietern in Ferienlager, aus Angst vor Rassismus.
Quelle: s.u.

und:
Viele Schwarze Menschen wachsen in diesem Land allein unter weißen Menschen auf. In Schwarzen Safe Spaces können sie sich das erste Mal zugehörig fühlen und spüren, dass ihre race keine Rolle spielt. Sie sind zum ersten Mal die Norm, nicht die vermeintlich anderen. Dort tauschen sie Erfahrungen mit Afrohaaren aus, sprechen frei über ihre Kultur oder die ihrer Eltern, ohne dass sie Angst haben müssen, stigmatisiert zu werden. Dort müssen sie sich nicht erklären und können einfach nur sein.
Quelle: https://www.zeit.de/zett/2023-06/rassismus-betroffene-schutzraeume-rueckzug

darum geht es nämlich, auch mal die Norm sein, nicht die Einzigen, die Schwarz sind. Es geht um die Selbstverständlichkeit einfach mal dazu zu gehören.
Vielleicht kann man sich das einfach manchmal nicht vorstellen, wie anders es doch ist, wenn man immer als "fremd" oder "anders" wahrgenommen wird und dass es tatsächlich gut tut und erholsam ist, wenn das auch mal nicht so ist. Denn tagtäglich leben sie ja alle trotzdem in der Gesellschaft, nur machen sie da eben ganz andere Erfahrungen als die Mehrheitsgesellschaft.
Zitat von CapspauldinCapspauldin schrieb:Dass die Mehrheit der Gesellschaft bundesweit Weiss ist schützt nicht vor lokaler Diskriminierung und Benachteiligung. Darum wäre ein Schwimmbadtage für Weisse in Frankfurt erstrebenswert. Wenn jeder seinen Safespace hat ist an alle gedacht.
kannst Du ja gerne anregen, bin gespannt, Unterstützer findest Du ganz sicher.


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um 08:32
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:kannst Du ja gerne anregen, bin gespannt, Unterstützer findest Du ganz sicher.
Ne du, so was widerspricht meiner Ethik und Sozialisierung. Aber klar, bin mir ziemlich sicher dass wir bald in diversen Bundesländer solch Tage finden werden.


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um 08:40
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:darum geht es nämlich
Dann verwenden Sie an der von mir kritisierten Stelle das falsche Wording.
Einen exklusiv schwarzen Space als Teilnahme an der Gesellschaft zu bezeichnen ist besonders nach dem von dir jetzt zusätzlich Zitiertem unpassend.


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um 08:47
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Dann verwenden Sie an der von mir kritisierten Stelle das falsche Wording.
Einen exklusiv schwarzen Space als Teilnahme an der Gesellschaft zu bezeichnen ist besonders nach dem von dir jetzt zusätzlich Zitiertem unpassend.
Ist das Gegenteil von multikultureller Gesellschaft. Also nicht sehr progressiv. Oder manche denken so progressiv und kommen wieder im Mittelalter aus.
Kommen auch Farbkarten zum Einsatz?
Wirklich komische Entwicklungen finden da statt.


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um 08:50
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:"Die Gesellschaft" wird hier heruntergebrochen auf einen exklusiv schwarzen Space - welche Gesellschaft soll das denn abbilden?
Wie kommst du darauf, dass das eine oder die Gesellschaft abbilden soll.
Und der Text erklärt ja lang und breit, um was es geht.
Keine Ahnung, wie man da auf solche (obige) Fragen kommt...


Wie wäre es, einfach nur mal den Schluss des Textes zu beherzigen?
Es braucht Orte in Deutschland, wo sich Schwarze Menschen und People of Color sicher fühlen können. Und eine Mehrheitsgesellschaft, die diese Orte verteidigt. Statt sich darüber zu beschweren, dass sie nicht mitspielen darf.
Quelle: https://www.zeit.de/zett/2023-06/rassismus-betroffene-schutzraeume-rueckzug


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um 08:53
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wie wäre es, einfach nur mal den Schluss des Textes zu beherzigen?
Da will keiner mitspielen. Diese gesellschaftliche Entwicklung ist abzulehnen, und wird deswegen kritisiert. Hat nichts mit mitspielen zu tun. Rassimus wurde noch nie durch Segregation bekämpft oder gemindert. Eher das Gegenteil.


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um 08:55
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wirklich komische Entwicklungen finden da statt.
Seht ihr das bei Safe Spaces für Frauen auch so?


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um 08:56
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Dann verwenden Sie an der von mir kritisierten Stelle das falsche Wording.
finde ich nicht. Ich finde es wird deutlich, worum es geht, insbesondere, wenn man den ganzen Kontext beachtet und sich nicht einzelne Sätzchen rauspickt.
Es ist doch klar worum es geht, wird genau erklärt. Das kann man doch mal akzeptieren, dass es - in diesem Fall - für schwarze Menschen wichtig ist, solche safe spaces zu haben und dies niemandem wirklich etwas wegnimmt, sondern es einfach für die Betreffenden etwas Raum, Schutz, Empowerment usw. bietet
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Da will keiner mitspielen. Diese gesellschaftliche Entwicklung ist abzulehnen, und wird deswegen kritisiert. Hat nichts mit mitspielen zu tun. Rassimus wurde noch nie durch Segregation bekämpft oder gemindert. Eher das Gegenteil.
es handelt sich nicht um Segregation.


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um 09:00
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Seht ihr das bei Safe Spaces für Frauen auch so?
Ich bin nur einer. Thema Rassismus? Whataboutism? Findest du Trennung nach Hautfarbe angebracht? Also, ich nicht. Nach Geschlecht je nach Situation bzw. Begründung.
Findest du hier am Beispiel sollte neben Hautfarbe auch noch zusätzlich nach Geschlecht getrennt werden?


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um 09:00
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Diese gesellschaftliche Entwicklung ist abzulehnen,
Dass sich von Rassismus betroffene vor diesem Rassismus wenigstens für ein paar Stunden mal schützen?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb: Rassimus wurde noch nie durch Segregation bekämpft oder gemindert. Eher das Gegenteil.
Hast du den Zeit Artikel komplett gelesen?
Verstehst du den nicht?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Also, ich nicht. Nach Geschlecht je nach Situation bzw. Begründung.
Welch Überraschung! :D


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um 09:01
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:finde ich nicht. Ich finde es wird deutlich, worum es geht, insbesondere, wenn man den ganzen Kontext beachtet und sich nicht einzelne Sätzchen rauspickt.
Es ist doch klar worum es geht, wird genau erklärt. Das kann man doch mal akzeptieren, dass es - in diesem Fall - für schwarze Menschen wichtig ist, solche safe spaces zu haben und dies niemandem wirklich etwas wegnimmt, sondern es einfach für die Betreffenden etwas Raum, Schutz, Empowerment usw. bietet
Das ist für mich unstrittig, dies jedoch als "Gesellschaft" zu bezeichnen halte ich für falsch. Ein exklusiv Hautfarbengebundeber Space bildet nicht die Gesellschaft ab.


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um 09:02
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ein exklusiv Hautfarbengebundeber Space bildet nicht die Gesellschaft ab.
Steht auch nirgends in dem Text oder wird dort auch nur suggeriert


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um 09:03
Sich vor Rassismus ab und an zu schützen und dafür safespaces zu schaffen ist kein Rassismus, sondern resultiert aus Rassismus.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Nach Geschlecht je nach Situation bzw. Begründung.
ahja, wieso denn? Und wieso ist Geschlecht da wichtiger?


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um 09:04
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ein exklusiv Hautfarbengebundeber Space bildet nicht die Gesellschaft ab.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Steht auch nirgends in dem Text oder wird dort auch nur suggeriert
Natürlich nicht:
Safe Spaces wollen das Gegenteil erreichen: Sie sollen BIPoC ermöglichen, genauso an der Gesellschaft teilzunehmen, wie auch weiße Menschen das tun.
Quelle: https://www.zeit.de/zett/2023-06/rassismus-betroffene-schutzraeume-rueckzug

Sie nehmen an einem exklusiv Hautfarbengebundenem Space teil, das kann für dich die Gesellschaft sein, für mich nicht.


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um 09:04
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Seht ihr das bei Safe Spaces für Frauen auch so?
Schon ein Frauenparkplatz ist doch der blanke Rassismus.^^
Die Diskussion hier hat wahrlich Nius-Niveau


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um 09:05
Zitat von emanonemanon schrieb:Die Diskussion hier hat wahrlich Nius-Niveau
da wurde das Schwimmbadthema auch angestoßen.......wundert nicht......


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um 09:11
spüren, dass ihre race keine Rolle spielt
Quelle: https://www.zeit.de/zett/2023-06/rassismus-betroffene-schutzraeume-rueckzug

Irritierend ist das Wording allemale.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Das kann man doch mal akzeptieren, dass es - in diesem Fall - für schwarze Menschen wichtig ist, solche safe spaces zu haben und dies niemandem wirklich etwas wegnimmt, sondern es einfach für die Betreffenden etwas Raum, Schutz, Empowerment usw. bietet
So wie Kindertage, Seniorenschwimmen, Frauensauna, Adult-Hotels (oh weh, "die Gesellschaft" geht vor die Hunde!). Zumal das hier nicht einmal in reguläre Schwimmzeiten eingreift.


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um 09:12
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Sich vor Rassismus ab und an zu schützen und dafür safespaces zu schaffen ist kein Rassismus, sondern resultiert aus Rassismus.
Nach Hautfarbe abzugrenzen und zu sortieren ist falsch, egal was die Motive dahinter sind.
Egal wie du das nennst. Und nicht alle Definitionen von Rassismus müssen die institutionelle Unterdrückung beinhalten.
Ganz einfach. Eine Einteilung nach Hautfarbe ist rassistisch. Benachteiligung wegen Hautfarbe ist Rassismus.

Also wird hier mindestens mal rassistisches Handeln gebilligt. Wegen Safe Spaces. Das kann doch nicht normal sein, oder?


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um 09:28
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Nach Hautfarbe abzugrenzen und zu sortieren ist falsch, egal was die Motive dahinter sind.
Egal wie du das nennst. Und nicht alle Definitionen von Rassismus müssen die institutionelle Unterdrückung beinhalten.
Ganz einfach. Eine Einteilung nach Hautfarbe ist rassistisch. Benachteiligung wegen Hautfarbe ist Rassismus.

Also wird hier mindestens mal rassistisches Handeln gebilligt. Wegen Safe Spaces. Das kann doch nicht normal sein, oder?
es ist eben nicht egal, wenn es darum geht, dass Menschen die Rassismus ausgesetzt sind, sich safespaces schaffen. Das ist kein Rassismus, sondern eine Reaktion auf rassistische Erfahrungen, die diese Menschen machen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Sie nehmen an einem exklusiv Hautfarbengebundenem Space teil, das kann für dich die Gesellschaft sein, für mich nicht.
um solche Ausflüge auch mal so erleben zu können, wie es für die Mehrheitsgesellschaft selbstverständlich ist. Das ist mit
Sie sollen BIPoC ermöglichen, genauso an der Gesellschaft teilzunehmen, wie auch weiße Menschen das tun.
Quelle: https://www.zeit.de/zett/2023-06/rassismus-betroffene-schutzraeume-rueckzug

gemeint.


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