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Rassismus

Venom
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03.04.2019 um 22:34
@Frühlingshaft
Nochmal, Kinder sollte man aus dieser Debatte raushalten. Sie haben absolut nichts mit Rassismus zu tun den irgendwelche Idioten da draußen pflegen. Denn diese Idioten "fürchten" sich nicht vor "Fremden" zu denen auch jegliche Deutsche gehören müssten, "Fremde" sind da plötzlich die "Neger", Juden oder sonst wer und man begegnet ihnen mit Verachtung. Sowas gibt es bei Babies und Kindern nicht. Ihnen ist irgendeine Ethnie oder religiöse Zugehörigkeit scheiß egal.


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03.04.2019 um 23:34
@DerManipulatoR

Na immerhin hast Du ja die 50.000 Beiträge gelesen. Weshalb Du das so gut beurteilen kannst. Die Frage ist, warum Du Dir das angetan hast. Wo es doch nur Jammerei etc ist.
Sagen wir mal so, was Rassismus betrifft solltest Du informierter sein, hättest Du tatsächlich meine Beiträge gelesen. Mangelt es an Textverständnis?


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04.04.2019 um 01:01
Realo schrieb:Du hältst Xenophobie für normal?
Ich finde normal, was ich dazu geschrieben habe.
Extreme sind nicht normal, fragt sich, wo das Extreme anfängt u. aufhört, was normal ist u. was nicht.
Realo schrieb:Kinder sind nämlich eigentlich sehr zugänglich gegenüber Fremden; allerdings verhalten sich einige gegenteilig und haben Angst vor jedem Gesicht, das nicht zur eigenen Familie gehört. Da ist dann aber vielleicht auch was in der Erziehung falsch gelaufen.
Jedes Kind ist u. reagiert anders.
Muss nicht zwingend mit der Erziehung was zu tun haben.
Zuviel Vertrauen ist auch nicht gut oder "normal".
Nicht alle Fremden sind lieb.

Auch, wenn das hier nicht gern gelesen wird. Es ist eben so, das Ängste, je nach Situation, ganz normal sind u. eben auch Bedenken gegenüber Fremden, sofern es nicht übertrieben wird.
Warum wird das immer ins Negative umgewandelt?

Man geht nicht mit Fremden mit, wurde mir in meiner Kindheit gesagt.
Richtig oder falsch?


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Venom
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04.04.2019 um 01:27
@borabora
Kinder sind was ganz anderes als Erwachsene. Kinder haben nichts mit rassistischer Gesinnung zu tun und dieser Fremdenfeindlichkeit von der wir reden. Für Kinder gibt es keine Deutsche, Türken, Schwarze, Juden, bla bla. ein Fremder ist jeder abseits der Familie (und je nach dem wie weit das Kind ist auch Freunde im Kindergarten zb.)

Wir reden sogar von verschiedenen Fremden. Wir wissen nämlich genau, dass die "Fremden" bei Rassisten und deren Umgang und Gesinnung ihnen gegenüber was vollkommen anderes ist als die "Fremden" bei Kindern.


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Realo
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04.04.2019 um 01:37
borabora schrieb:Man geht nicht mit Fremden mit, wurde mir in meiner Kindheit gesagt.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
machs wie deine Brüder!
So sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor.
Er schlich aber immer wieder durch das Gartentor
und in die Kaninchenställe, wo sie Sechsundsechzig spielten
um Tabak und Rattenfelle -
Mädchen unter Röcke schielten -
wo auf alten Bretterkisten
Katzen in der Sonne dösten -
wo man, wenn der Regen rauschte,
Engelbert, dem Blöden, lauschte,
der auf einen Haarkamm biß,
Rattenfängerlieder blies.
Abends am Familientisch, nach dem Gebet zum Mahl,
hieß es dann: Du riechst schon wieder nach Kaninchenstall.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,

mach's wie deine Brüder!
Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,
kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.
Lernte Rumpf und Wörter beugen.
Und statt Rattenfängerweisen
mußte er das Largo geigen
und vor dürren Tantengreisen
unter roten Rattenwimpern
par cur Kinderszenen klimpern -
und, verklemmt in Viererreihen,
Knochen morsch und morscher schreien -
zwischen Fahnen aufgestellt
brüllen, daß man Freundschaft hält.
Schlich er manchmal abends zum Kaninchenstall davon,
hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ...
Aus Rache ist er reich geworden. In der Oberstadt
hat er sich ein Haus gebaut. Nahm jeden Tag ein Bad.
Roch, wie bessre Leuten riechen.
Lachte fett, wenn alle Ratten
ängstlich in die Gullys wichen,
weil sie ihn gerochen hatten.
Und Kaninchenställe riß er
ab. An ihre Stelle ließ er
Gärten für die Kinder bauen.
Liebte hochgestellte Frauen,
schnelle Wagen und Musik,
blond und laut und honigdick.
Kam sein Sohn, der Nägelbeißer, abends spät zum Mahl,
roch er an ihm, schlug ihn, schrie: Stinkst nach Kaninchenstall.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ...
Und eines Tages hat er eine Kurve glatt verfehlt.
Man hat ihn aus einem Ei von Schrott herausgepellt.
Als er später durch die Straßen
hinkte, sah man ihn an Tagen
auf 'nem Haarkamm Lieder blasen,
Rattenfell am Kragen tragen.
Hinkte hüpfend hinter Kindern,
wollte sie am Schulgang hindern
und schlich um Kaninchenställe.
Eines Tags in aller Helle
hat er dann ein Kind betört
und in einen Stall gezerrt.
Seine Leiche fand man, die im Rattenteich rumschwamm.
Drumherum die Schmuddelkinder bliesen auf dem Kamm:
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ...

(Franz Josef Degenhardt)


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04.04.2019 um 08:07
Realo schrieb:Eher nicht. Angst wird als das ausgelegt, was sie ist, und Leute die es nicht besonders gut mit einem meinen haben einen 7. Sinn dafür, Angst zu "riechen".
Die können Angst riechen, trotzdem wissen sie nicht, ob man Waffen dabei hat. Angst schaltet auf Überwachung und warnt vor Gefahr. Ist extrem nützlich.

Ängstliche Menschen können sehr gefährlich sein.

Bei berechtigter Angst kann man bestimmte gefährliche Gegenden meiden wie bestimmt Favelas usw.
Realo schrieb:Auf der anderen Seite weiß ich, dass Psychologen, Philosophen und besonders Soziologen bei den Rechten nicht recht willkommen sind. Woher das wohl kommen mag? <kopfkratz>
Weil diese Wissenschaft evtl. als Werkzeuge dienen können, die die Regierung benutzt um ihre Macht zu festigen.
Das Diplomstudium der Psychologie wurde in Deutschland 1941 eingerichtet,

Wikipedia: Geschichte_der_Psychologie#Psychologie_im_Deutschland_der_Hitler-Diktatur


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gekonnt
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04.04.2019 um 08:09
Realo schrieb am 09.10.2017:Du musst schon den Rahmen beachten: Es geht um den Westen. Ich kann hier keine Verhöhnungen des Buddhismus, Hinduismus, Daoismus und anderer nichtislamischer Religionen erkennen, weder in den sozialen Medien noch hier im Forum. Immer nur gegen Islam.
Tja, und warum ist das so? Weil die "Religion des Friedens" hier dafür sorgt, dass alles so rund läuft? Oder weil sie vielleicht überproportional schlecht abschneidet, was Bildung, Kriminalität und Integration als Ganzes angeht, gerade im Vergleich zu den von dir angegebenen Vergleichsreligionen?
Realo schrieb am 09.10.2017:Noch einmal: Über islamistischen Terorismus wird nur diskutiert, wenn er uns hier in Kerneuropa direkt betrifft.
Ja, ganz normales Phänomen. Genauso wenig, wie in China jeden Tag über einen Messerangriff in Dresden oder Kamp-Lintfort berichtet wird, wird hier nicht über jeden Messerangriff in Peking, Kabul oder Brüssel berichtet. Normales Business.


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04.04.2019 um 08:15
Tussinelda schrieb am 08.02.2019:nur weil ich nicht mit jeder Relativierung d'accord gehe heisst das nicht, dass ich ein starres Rassismusbild hätte.Rassismus hat viele Facetten. Es geht aber gerade um die Entstehung von Rassismus, richtig? Und da wurde Fremdenangst genannt. Dazu habe ich mich ausgiebig geäussert, zu dem Zeitpunkt hast Du Dich aber lieber mit Deinem persönlichen "Rassismusproblem" befasst.
Aber gerne noch einmal. Rassismus resultiert nicht aus Fremdenangst/Fremdeln und ist nicht angeboren. Das wurde hier zwar behauptet, aber nicht belegt. Du denkst aber vielleicht ja doch irgendwie und willst deshalb der Sache irgendwie nachgehen, wenn nicht das Fremdeln, dann vielleicht eben irgendwelche Schwierigkeiten in der frühen Bindungsphase???
Warum ich es als Relativierung sehe, warum ich es sogar als gefährlich ansehe, diese "Thesen" in irgendeiner Form weiter ausführen zu wollen, habe ich auch dargelegt. Es gibt keine Legitimation für Rassismus. Keine. Auch nicht ein angeblicher angeborener Grund oder eine frühkindliche Bindungsstörung. Denn so etwas würde Rassismus legitimieren.
Aber das scheint ja manchen richtig auf der Seele zu brennen, Rassismus als etwas Natürliches, quasi Unvermeidbares weil angeborenes Gedankengut zu legitimieren. Du kannst ja gerne weiter ausführen, was Du Dir dazu denkst, ich werde meine Meinung dazu abgeben, aber ich werde garantiert nicht dabei mithelfen, Rassismus als naturgegeben darzustellen.
Rassismus dient allein dazu, seine abwertenden, hasserfüllten, menschenverachtenden Äusserungen und Handlungen zu rechtfertigen, weil man so tut, als sei es a) offenbar eh die Natur, rassistisch zu sein und b) es auch die Natur, die Biologie sei, die einen Menschen wertiger macht als den anderen.
borabora schrieb:Auch, wenn das hier nicht gern gelesen wird. Es ist eben so, das Ängste, je nach Situation, ganz normal sind u. eben auch Bedenken gegenüber Fremden, sofern es nicht übertrieben wird.
Warum wird das immer ins Negative umgewandelt?
weil Angst vor Fremden keine Fremdenfeindlichkeit ist und weil Angst vor Fremden kein Rassismus ist. Die Diskussion gab es hier schon.


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Venom
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04.04.2019 um 09:19
epikur schrieb:Weil diese Wissenschaft evtl. als Werkzeuge dienen können, die die Regierung benutzt um ihre Macht zu festigen.
Schön, nur wir haben weder eine NS-ähnliche Diktatur in Deutschland oder Österreich (wir haben gar keine Diktatur), noch gibt es einen Anhaltspunkt an strammrechte Verschwörungstheorien und Spekulationen zu glauben.


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04.04.2019 um 09:23
Venom schrieb:Schön, nur wir haben weder eine NS-ähnliche Diktatur in Deutschland oder Österreich (wir haben gar keine Diktatur),
Aber es gab die NS Diktatur und die hat die Fachrichtung Psychologie gegründet.

Psychologie wird von jeder Macht als Machtmittel benutzt. Man sagt Politiker sind Machtmenschen. Vielleicht irre ich mich.


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04.04.2019 um 09:31
epikur schrieb:Aber es gab die NS Diktatur und die hat die Fachrichtung Psychologie gegründet.
Was zu belegen ist @epikur


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04.04.2019 um 09:32
epikur schrieb:Das Diplomstudium der Psychologie wurde in Deutschland 1941 eingerichtet,

Wikipedia: Geschichte_der_Psychologie#Psychologie_im_Deutschland_der_Hitler-Diktatur
tudirnix schrieb:epikur schrieb:
Aber es gab die NS Diktatur und die hat die Fachrichtung Psychologie gegründet.
Was zu belegen ist @epikur


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04.04.2019 um 09:36
@epikur

eingeführt heißt nicht gegründet:
Psychologie wurde als eigenständige akademische Disziplin Anfang des 19. Jahrhunderts in damaligen wissenschaftlichen Zentren Deutschlands wie Leipzig und Königsberg begründet.
Wikipedia: Psychologie


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04.04.2019 um 09:41
epikur schrieb:Psychologie wird von jeder Macht als Machtmittel benutzt. Man sagt Politiker sind Machtmenschen. Vielleicht irre ich mich.
Nur ging es oben um die Psychologen etc. und nicht Politiker. Auch Bürger bedienen sich der Psychologie übrigens.
epikur schrieb:Aber es gab die NS Diktatur und die hat die Fachrichtung Psychologie gegründet.
Mit gegründet meinst du eher 1941 in Deutschland als Diplomstudium eingeführt nehme ich an?

Trotzdem muss man nicht die NS-Diktatur auf heutiges Deutschland oder Österreich übertragen bzw. vergleichen.

Die Neuen Rechten und Ähnlichen kommen natürlich gerne mit solchen Übertreibungen, aber das macht es auch nicht wahrer.

Nun zurück zum Thema "Rassismus".


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04.04.2019 um 10:18
tudirnix schrieb:@epikur

eingeführt heißt nicht gegründet:
Psychologie wurde als eigenständige akademische Disziplin Anfang des 19. Jahrhunderts in damaligen wissenschaftlichen Zentren Deutschlands wie Leipzig und Königsberg begründet.
Wikipedia: Psychologie
Als Dimplomstudienfach war es wohl gegründet.


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04.04.2019 um 10:20
Venom schrieb:Nur ging es oben um die Psychologen etc. und nicht Politiker. Auch Bürger bedienen sich der Psychologie übrigens.
Politiker bestimmen meist über Foruschungsgelder an Psychologen bzw. Soziologen.

Ich schätze Ungarn wird weniger Geld in Richtung Feminismusforschung ausgeben.


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04.04.2019 um 10:55
epikur schrieb:Politiker bestimmen meist über Foruschungsgelder an Psychologen bzw. Soziologen.
Weiß zwar nicht wie genau die Prozedur abläuft, macht die Psychologen aber nicht unseriöser im Gegensatz zu Rassisten.
epikur schrieb:Ich schätze Ungarn wird weniger Geld in Richtung Feminismusforschung ausgeben.
Ungarn ist ja sowieso kein Staat an dem man sich orientieren will.


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