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Rassismus

17.882 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Rassismus, AFD, Migranten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rassismus

22.02.2021 um 15:39
@Zarathustra80
es bedeutet einfach weiße Vorherrschaft, wie kommst Du darauf, es wäre umgedeutet?
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:In anderen Worten: Circlejerk Ecke der Hardcorelinken in USA. Kann man das Ganze dann aber auch in die Tonne schmeißen da solche Leute mehr Schaden anrichten als Sinnvolles gegen Rassismus zu leisten.
oder am besten, sich mal damit auseinandersetzen, BEVOR man es nur scheisse findet, denn ethnomathematics sind nix Neues. Gibts also vollkommen unbemerkt schon lange, hat somit bisher offenbar nicht mal die gestört, die es jetzt plötzlich entdecken, hier posten. Man glaubt es kaum.


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22.02.2021 um 15:51
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:@Zarathustra80
es bedeutet einfach weiße Vorherrschaft, wie kommst Du darauf, es wäre umgedeutet?
"
Als White Supremacy [waɪt səˈprɛməsi] (englisch für „weiße Vorherrschaft“, „Überlegenheit der Weißen“, dt. auch Suprematismus, die Anhänger Suprematisten) werden im englischsprachigen Raum rassistische Ideologien bezeichnet, welche auf der Annahme beruhen, dass „Europide“ anderen menschlichen „Rassen“ prinzipiell überlegen seien und ihre privilegierte Stellung daher gewährleistet werden müsse. Der Ausdruck dient als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl rassistischer ideologischer Systeme, darunter auch die Nationalsozialistische Rassenlehre und die Rassenideologie im südafrikanischen Apartheids-Regime.
Quelle: Wikipedia: White Supremacy

Dass postmoderne Aktivisten den Begriff "White Supremacy" auf "Objektivität", "Individualismus" und "Rechtschreibregeln" ausweiten - also nicht mehr vorrangig rassistische Systeme wie Nazi-Deutschland, Apartheid-Südafrika oder Randgruppen wie die "Alt-Right" umfassen, sondern aufgeklärte, westliche Gesellschaften in dieselbe Schublade stecken, dürfte Außenstehenden, die den Begriff "White Supremacy" hören, nicht bekannt sein.


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22.02.2021 um 15:55
@Zarathustra80
lies einfach mal weiter, es bedeutet schlicht weiße Vorherrschaft, und ja, die baut auf Rassismus auf. Es geht wohl eher darum aufzuzeigen, wer hier "die Richtung bestimmt". Es geht um Macht und Einfluss.


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22.02.2021 um 17:23
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:lies einfach mal weiter, es bedeutet schlicht weiße Vorherrschaft, und ja, die baut auf Rassismus auf. Es geht wohl eher darum aufzuzeigen, wer hier "die Richtung bestimmt". Es geht um Macht und Einfluss.
Ja - und ich befürchte, dass unsere Gesellschaft auseinanderbricht, wenn diese postmodernen Aktivisten mehr Macht und Einfluss bekommen. Wer "Objektivität", "Individualismus",etc. problematisch findet, wird sehr viel Schaden anrichten, wenn er Machtpositionen bekommt.


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22.02.2021 um 18:45
Zitat von Zarathustra80Zarathustra80 schrieb:Ja - und ich befürchte, dass unsere Gesellschaft auseinanderbricht, wenn diese postmodernen Aktivisten mehr Macht und Einfluss bekommen. Wer "Objektivität", "Individualismus",etc. problematisch findet, wird sehr viel Schaden anrichten, wenn er Machtpositionen bekommt.
Ich interpretiere das so:
Wenn der ausländische Blick auf Rassismus in Deutschland mehr Macht und Einfluss bekommt, dann könnte die deutsche Gesellschaft auseinanderbrechen.
So interpretiere ich "postmoderne Aktivisten" eher als "ausländischen Blick", gründend auf:
Tatsächlich aber markiert der ausländische Blick Formen des Rassismus in Deutschland, wie sie auch in anderen Ländern so präsent wie problematisch sind. Gemeint sind damit sämtliche Formen einer Anfeindung von Gruppen, die sich durch bestimmte reale oder imaginierte Merkmale auszeichnen. Diese weite Definition des Rassismus ist im deutschen Sprachraum eher ungewöhnlich. So definiert die online-Enzyklopädie 'Wikipedia' den Rassismus gleich im ersten Satz als eine "Ideologie", welche "die 'Rasse' als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet."[2] Mit anderen Worten: Unter Rassismus versteht man im deutschen Sprachraum zunächst gar keine Form von Diskriminierung oder Ausgrenzung, sondern eine theoretische Position: die Annahme nämlich, dass es Rassen gibt und die Rassenzugehörigkeit sämtliche Eigenschaften und Fähigkeiten der Menschen bestimme. Erst in einem zweiten Schritt, durch Vergleich der verschiedenen Rassen, entstünden unterschiedliche Bewertungen, die dann, in einem dritten Schritt, ausgrenzendes Handeln legitimierten.[3]

In Deutschland versteht man unter "Rassismus" eher eine Theorie, im Ausland eher eine Praxis
Nun ist es sicher nicht von der Hand zu weisen, dass viele Formen rassistischer Anfeindung jene Vorstellung von der Allmacht der Rassenzugehörigkeit als eine Art Hintergrundüberzeugung in sich tragen. Doch tendiert man gerade in Deutschland zu einem gefährlichen Umkehrschluss: Wo diese theoretische Hintergrundüberzeugung fehlt, so eine geläufige Annahme, liege auch kein Rassismus vor. Eben deshalb kann über den NSU, der scheinbar willkürlich migrantische Kleinunternehmer erschossen hat, als 'rechtsradikale Terrorzelle' oder 'ausländerfeindliche Verbrecherbande' berichtet werden, ohne dass der Begriff Rassismus auch nur am Rande auftaucht. Dabei hat sich inzwischen herausgestellt, dass die Sensibilisierung der Ermittlungsbehörden gegenüber der Möglichkeit einer schlicht rassistischen Motivation der Täter sehr viel rascher zur Aufklärung der Mordserie hätte beitragen können. Und aus dem gleichen Grund wird ein Buch wie "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin in der Öffentlichkeit als 'provokativ', 'rechtslastig' oder 'nationalistisch', nicht aber als rassistisch bezeichnet. Denn weder der Begriff der Rasse noch jene naive Grundannahme, allein sie bestimme über den Charakter und das Handeln der Menschen, tauchen dort so auf.[4]

Das ist in anderen Ländern und besonders im englischen Sprachraum anders. Auch hier versteht man im Allgemeinen zwar unter Rassismus eine Ideologie oder ein Konglomerat aus ideologischen Annahmen und Denkweisen. Doch als seine primäre Ausdrucksform, in der diese Annahmen überhaupt sichtbar werden, gilt vor allem das praktische, alltägliche Handeln: von abwertenden Sprechakten über strukturelle Diskriminierung und Ausgrenzung bis zur offenen Anfeindung und rassistischen Gewalt.[5] Hier gilt Rassismus immer als eine durch theoretische Annahmen begründete Form der Praxis, während in Deutschland die Meinung vorherrscht, Rassismus sei eine theoretische Weltsicht, die sich bisweilen eben auch praktisch auswirke.[6] Zudem ist in anderen Ländern, etwa in Frankreich, Großbritannien oder in den USA, in der alltäglichen wie politischen Wahrnehmung von Rassismus die je eigene und lange Geschichte rassistischer Ausgrenzung und Ungleichheit präsenter als in Deutschland.

Das mag, gerade aufgrund der so erfolgreichen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit hierzulande, zunächst verwundern. Jedoch nur solange man den rassistischen Antisemitismus der Nazis mit Rassismus schlechthin gleichsetzt.[7] Historisch jedoch bestand das Singuläre des nationalsozialistischen Antisemitismus nicht zuletzt darin, sämtliche denkbaren rassistischen Annahmen in die Praxis einer Vernichtungsmaschinerie überführt zu haben, die am Ende fast ohne theoretische oder ideologische Begründung funktionierte.[8] Allein der Nationalsozialismus, so ließe sich sagen, transformierte den Rassismus, verstanden als ideologisch begründete Anfeindung, in Anfeindung und Vernichtungshandeln.[9]

Wenn man in Deutschland also davon ausgeht, Rassismus sei vor allem eine theoretische Weltsicht, und zugleich angenommen wird, mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit auch die eigene Rassismus-Geschichte vollständig aufgearbeitet zu haben (und auf eben diesen Hintergrundkonsens stößt man immer wieder im Alltag, in Schulbüchern oder auch im Feuilleton), dann steckt in dieser Wahrnehmung ein Problem. Sie blendet alle anderen Formen des Rassismus in der deutschen Geschichte, vor und nach dem Nationalsozialismus, aus dem historischen Selbstbild aus; Formen, die 'uns' als europäisch-abendländische Nation ebenso betreffen wie alle anderen: vom Antijudaismus über den Kolonialrassismus bis zu heute populären Formen der 'Überfremdungs'-Angst.

Anderswo ist ethnische und kulturelle Vielfalt alltäglicher und normaler als hierzulande
Quelle: https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/213691/warum-ist-es-so-schwer-von-rassismus-zu-sprechen

Ich denke, Deutschland wird nicht ewig von der Welt abzuschirmen sein. Ohne zu zerbrechen.


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22.02.2021 um 18:56
Zitat von eckharteckhart schrieb:h interpretiere das so:
Wenn der ausländische Blick auf Rassismus in Deutschland mehr Macht und Einfluss bekommt, dann könnte die deutsche Gesellschaft auseinanderbrechen.
Eben ging es doch noch um die "Neuinterpretation" von Naturwissenschaften und Darstellung von Begriffen wie Objektivität als Zeichen der Unterdrückung einer Ethnie durch eine andere.

Was hat denn eine alternative Bildung dunkelhäutiger Schüler und Schülerinnen mit der daraus potentiell resultierenden Problematik in der späteren Jobfindung in Oregon mit dem Blick auf Deutschland zu tun?


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22.02.2021 um 19:06
Zitat von docmatdocmat schrieb:Was hat denn eine alternative Bildung dunkelhäutiger Schüler und Schülerinnen mit der daraus potentiell resultierenden Problematik in der späteren Jobfindung in Oregon mit dem Blick auf Deutschland zu tun?
Gute Frage.

Aber du richtest dich an den falschen user.

Das müsstest du diesen hier fragen:
Zitat von Zarathustra80Zarathustra80 schrieb:Ja - und ich befürchte, dass unsere Gesellschaft auseinanderbricht, wenn diese postmodernen Aktivisten mehr Macht und Einfluss bekommen. Wer "Objektivität", "Individualismus",etc. problematisch findet, wird sehr viel Schaden anrichten, wenn er Machtpositionen bekommt.



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22.02.2021 um 19:30
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es bedeutet schlicht weiße Vorherrschaft, und ja, die baut auf Rassismus auf. Es geht wohl eher darum aufzuzeigen, wer hier "die Richtung bestimmt". Es geht um Macht und Einfluss.
Oh nein. die Weißen machen bestimmt locker 90-95% (oder auch weniger, aber ich glaube nicht viel weniger) der Gesellschaften in westlichen Ländern aus, hat bestimmt was mit White Supremacy zu tun, dass die dann mit Abstand am meisten Einfluss haben :( Nicht dein Ernst, oder?

White Supremacy ist viel mehr als nur eine weiße Vorherrschaft. Es ist normal, dass der Weiße am meisten Einfluss in einer mehrheitlich weißen Bevölkerung hat, das hat nichts mit der White Supremacy Ideologie zu tun was aber nicht daran ändert, dass White Supremacy als Ideologie gefesselt gehört und jedes Mal niedergeschlagen wenn sie droht sich zu erheben.


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22.02.2021 um 20:18
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ethnomathematics sind nix Neues. Gibts also vollkommen unbemerkt schon lange, hat somit bisher offenbar nicht mal die gestört, die es jetzt plötzlich entdecken, hier posten. Man glaubt es kaum.
kann man das hier anwenden:
Wir nehmen ein Kind (K), dessen Großvater 1 der Indigenen Bevölkerung (Indianer) angehört und Großmutter 1 Jüdin, aus Russland eingewandert; Großvater 2 ist aus China und Großmutter 2 ist Schwarze und aus Jamaika eingewandert.
Sohn aus Verbindung 1 und Tocher aus Verbindung 2 haben das gemeinsame Kind K

Alle haben die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Jetzt soll die passende Ethnomathematik zum Zug kommen.

Was , Wie, Warum soll das Kind jetzt anders lernen als andere Kinder ? Andere Grundrechenarten?


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22.02.2021 um 21:33
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Oh nein. die Weißen machen bestimmt locker 90-95% (oder auch weniger, aber ich glaube nicht viel weniger) der Gesellschaften in westlichen Ländern aus, hat bestimmt was mit White Supremacy zu tun, dass die dann mit Abstand am meisten Einfluss haben :( Nicht dein Ernst, oder?
es ist wohl eher nicht Dein Ernst, dass die Anzahl die Vorherrschaft ausmacht.

@Seidenraupe
könntest Du zur Abwechslung bitte auch mal auf Fragen eingehen?
Beitrag von Tussinelda (Seite 906)


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22.02.2021 um 21:55
Zitat von Zarathustra80Zarathustra80 schrieb:Wer "Objektivität", "Individualismus",etc. problematisch findet, wird sehr viel Schaden anrichten, wenn er Machtpositionen bekommt.
wie kommst Du denn zu dem Schluss, dass sie Objektivität problematisch finden? Oder Individualismus? Ich kann das nicht herauslesen. Könntest Du das bitte ausführen?


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22.02.2021 um 22:41
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:, BEVOR man es nur scheisse findet, denn ethnomathematics sind nix Neues. Gibts also vollkommen unbemerkt schon lange, hat somit bisher offenbar nicht mal die gestört, die es jetzt plötzlich entdecken, hier posten. Man glaubt es kaum.
eine Behauptung ist zu belegen, und zwar diese:
dass ethnomathematics nichts Neues ist und es sie unbemerkt schon lange gibt

ein verifizierbares Beispiel (Einzelfall) reicht nicht.


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22.02.2021 um 22:43
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es ist wohl eher nicht Dein Ernst, dass die Anzahl die Vorherrschaft ausmacht
Ja, es hat NICHTS mit White Supremacy zu tun wenn die Weißen die dominante Kraft der Gesellschaft ausmachen. Das macht sie eben nicht zu white supremacists und demzufolge zu Rechtsradikalen und Rechtsextremisten.


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22.02.2021 um 22:57
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Ja, es hat NICHTS mit White Supremacy zu tun wenn die Weißen die dominante Kraft der Gesellschaft ausmachen.
das IST white supremacy ;)
@Seidenraupe
Bücher dazu zum Beispiel gibt es schon seit langem
https://www.amazon.de/Ethnomathematics-Challenging-Eurocentrism-Mathematics-MATHEMATICS/dp/079143351X

und hier kannste genauer nachlesen, seit wann es Ethnomathematics schon gibt
Die Ethnomathematik hat Vorläufer in der Mathematikgeschichte und Ethnologie (z. B. Ewald Fettweis), wurde jedoch als Begriff und eigene Fachrichtung seit den 70er-Jahren maßgeblich von dem brasilianischen Mathematiker Ubiratàn D’Ambrósio eingeführt.
Quelle: Wikipedia: Ethnomathematik#:~:text=Ethnomathematik bezeichnet eine jüngere Fachrichtung,in ihrem kulturellen Kontext erforscht.


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22.02.2021 um 23:07
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das IST white supremacy
Nein, White Supremacy ist etwas anderes als wenn die Weißen in einer weiß geprägten Gesellschaft dominieren (alleine schon die Tatsache, dass sie die absolute Mehrheit ausmachen dürfte einen nicht verwundern, dass sie dann auch die meisten Leute zb. im Parlament haben usw.)

Aber ich helfe dir mal auf der Spur was White Supremacy angeht:
Wikipedia: White supremacy
White supremacy or white supremacism is the belief that white people are superior to those of other races and thus should dominate them. The belief favors the maintenance and defense of white power and privilege. White supremacy has roots in the now-discredited doctrine of scientific racism, and was a key justification for colonialism. It underlies a spectrum of contemporary movements including neo-Confederates, neo-Nazism and Christian Identity.

Different forms of white supremacy put forth different conceptions of who is considered white (though the exemplar is generally light-skinned, blond-haired, and blue-eyed, or 'Aryan' traits most common in northern Europe), and groups of white supremacists identify various racial and ethnic enemies, most commonly those of African ancestry, Indigenous peoples of the Americas and Australia, and Jews.[1]

As a political ideology, it imposes and maintains social, political, historical, or institutional domination by white people. This ideology has been put into effect through socioeconomic and legal structures such as the Atlantic slave trade, Jim Crow laws in the United States, the White Australia policies from the 1890s to the mid-1970s, and apartheid in South Africa.[2][3] In addition, this ideology is embodied in the "White power" social movement. Since the early 1980s, the White power movement has been committed to overthrowing the United States government and establishing a white homeland using paramilitary tactics.

In academic usage, particularly in critical race theory or intersectionality, "white supremacy" can also refer to a social system in which white people enjoy structural advantages (privilege) over other ethnic groups, on both a collective and individual level, despite formal legal equality.
Klar, im letzten Satz des Zitats steht was von Referenz auf das soziale System bei dem die Weißen strukturelle Vorteile/Privilegien genießen, aber das hat nichts mit der sonstigen Bedeutung von White Supremacy zu tun, nämlich als rechtsradikale oder rechtsextreme Ideologie bzw. als Teil von dessen Ideologien.

Ansonsten noch:
https://www.britannica.com/topic/white-supremacy
White supremacy, beliefs and ideas purporting natural superiority of the lighter-skinned, or “white,” human races over other racial groups. In contemporary usage, the term white supremacist has been used to describe some groups espousing ultranationalist, racist, or fascist doctrines. White supremacist groups often have relied on violence to achieve their goals.
https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/white-supremacy
the belief that people with pale skin are better than people with darker skin
https://www.oxfordlearnersdictionaries.com/definition/english/white-supremacy
​the belief that white people are better than other races and should be in power



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22.02.2021 um 23:27
@Anti_Venom
Es geht aber nun einmal um critical race theory. Und da haste die Definition gerade zitiert


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22.02.2021 um 23:32
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es geht aber nun einmal um critical race theory. Und da haste die Definition gerade zitiert
Und ich sehe es als kritisch an den Begriff nun so umzudeuten und ob bewusst oder nicht die gesamte Gesellschaft in die rechtsextreme Ecke zu drängen.

Es ist nicht so als ob Dunkelhäutige/Schwarze bei uns (in meinem Fall Österreich) nie was zu sagen hätten und sie von der Gesellschaft und dem Staat unterdrückt wären und man sie für minderwertig hielte.

Klar, für gewisse Sachen bzw. Privilegien muss man österreichischer Staatsbürger sein, aber das ist auch in Ordnung und für mich gut so. Dafür kann man sich aber auch einbürgern lassen, es spricht ja nichts dagegen außer, dass man dafür was tun muss.


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22.02.2021 um 23:59
@Anti_Venom
Korrekt, es ist nichts anderes als logisch, dass die Mehrheit auch die Vormachtstellung hat. Ohne dass das rassistisch wäre. Rassistisch ist eher sowas wie das, was seit Jahren in Südafrika geschieht. Dort scheint man aus der Apartheid nur bedingt gelernt zu haben
https://app.handelsblatt.com/politik/weltgeschichten/rassenquote-in-suedafrika-weisse-techniker-unerwuenscht/19346120.html


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23.02.2021 um 07:06
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Man muss weiter progressiv sein. Oregon gibt er Ethnomathatik eine ganz neue Gewichtung.
Rechenwege sind oft eh nur Überbleibsel und Relikte des Kolonialismus.
Wenn ein afroamerikanischer Schüler:in* daran glaubt, dass sein Ergebnis richtig ist, sollte dies auch berücksichtigt werden.
Privilegierte Weisse CIS Lehrer:innen* sollten keine Deutungshoheit haben, wenn es heisst :"2+2=4"
Dann ist Gravität auch rassistisch?
Sie benachteiligt dicke Menschen.


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23.02.2021 um 07:50
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Und ich sehe es als kritisch an den Begriff nun so umzudeuten und ob bewusst oder nicht die gesamte Gesellschaft in die rechtsextreme Ecke zu drängen.
ok. Und?
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Es ist nicht so als ob Dunkelhäutige/Schwarze bei uns (in meinem Fall Österreich) nie was zu sagen hätten und sie von der Gesellschaft und dem Staat unterdrückt wären und man sie für minderwertig hielte.

Klar, für gewisse Sachen bzw. Privilegien muss man österreichischer Staatsbürger sein, aber das ist auch in Ordnung und für mich gut so. Dafür kann man sich aber auch einbürgern lassen, es spricht ja nichts dagegen außer, dass man dafür was tun muss.
Nur weil jemand Schwarz ist bedeutet dies nicht, sich einbürgern lassen zu müssen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. So zu denken ist schon merkwürdig. Was wenn die Eltern oder ein Elternteil schon die Staatsbürgerschaft besitzen? Es geht auch gar nicht darum, dass Schwarze "nie was zu sagen hätten", aber ist ja nett, dass sie auch mal was sagen dürfen und es wäre ja noch schöner, wenn sie unterdrückt würden und man sie generell für minderwertig hielte. Aber darum geht es auch gar nicht.
Darum geht es:
Die Ethnomathematik setzt dagegen einen relativistischen oder multikulturalistischen Ansatz, der in einer gegebenen Kultur, Ethnie oder sozial definierten Gruppe deren je eigene Ausprägung mathematischer Fähigkeiten unter dem Gesichtspunkt ihrer spezifischen kulturellen, sozialen und institutionellen Prägung und ihrer für diese Kultur (Ethnie, Gruppe) relevanten Entwicklung betrachtet. Leitend ist dabei die Absicht, einem eurozentrischen Konzept von Mathematik entgegenzuwirken, die Kenntnis und das Verständnis vermeintlich primitiver Formen von Mathematik zu verbessern und auch didaktisch und pädagogisch verwertbare Einsichten über die Aneignung und Vermittlung mathematischer Fähigkeiten zu gewinnen.
Quelle: Wikipedia: Ethnomathematik#:~:text=Ethnomathematik bezeichnet eine jüngere Fachrichtung,in ihrem kulturellen Kontext erforscht.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Dann ist Gravität auch rassistisch?
Sie benachteiligt dicke Menschen.
Du meinst wahrscheinlich Gravitation aber auch dann ist es nicht lustig. Wir sind nicht im UH.


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