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Israel - wohin führt der Weg?

55.518 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Kinder, Israel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 00:05
Zitat von blorgempireblorgempire schrieb:Die Alternative wäre gewesen, den Krieg solange zu führen, bis die Hamas entwaffnet worden wäre und glaubhaft kapituliert hätte. Das war weltweit nicht gewollt.
Hast du Quellen bzgl. deiner Behauptung weltweit hätte man nicht gewollt das die Hamas bekämpft wird?

Den weltweite Demos waren hauptsächlich zum Schutz der Zivilisten, das Menschenrechte eingehalten werden und das keine kollektive Bestrafung stattfindet - wenn ich damit falsch liegen soll, dann bitte mit Fakten belegen.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 00:19
Zitat von HelionHelion schrieb:Den weltweite Demos waren hauptsächlich zum Schutz der Zivilisten, das Menschenrechte eingehalten werden und das keine kollektive Bestrafung stattfindet
Wurde ja alles eingehalten. Dienmasse frass halt die hamas propaganda.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 00:24
Achja ganz vergessen.

Grossartige neuigkeiten. Die CDU will zahlungen an die UNRWA und generel für terrorfimanzierung stoppen.
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/die-unrwa-ist-nicht-reformierbar-cdu-will-zahlungsstopp/

Das könnte den friedensprozess fördern.
Edit:
Tiefere analyse von hoffmann.
https://steady.page/de/u-m/posts/648e7f83-b3e9-4bbc-abcc-af3d64363e9e


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 06:44
"Terror" ist ein Begriff, der oft als Waffe eingesetzt wird. Gerade in diesem Konflikt.
Er soll die weltöffentliche Meinung manipulieren.

Sicher kann man viele Palästinensergruppen als ideologisch radikal, gewaltaffin oder meinetwegen terroristisch einordnen.
Sie sind auch sicher kein Vorbild in Sachen Demokratie und Minderheitenrechte.

Aber man darf NIE vergessen, dass im Vorfeld der Gründung des Staates Israel Zionisten nicht ein menschenleeres Land besiedelt haben,
sondern dort ansässige Menschen - oft harmlose Zivilisten - von ihrem rechtmäßigen Land vertrieben und viele Menschen dabei getötet haben.
Den Vertriebenen wurden oft noch die Rückwege vermint, damit sie das Unrecht nicht rückgängig machen konnten.

Es ist daher irrational, wenn Volk A Volk B von seinem Land vertreibt und dann, wenn sich Volk B (erwartungsgemäß) dagegen wehrt, sagt:
"Ab jetzt gilt nicht-staatliche Gewalt als Terrorismus! (Aber vorher noch nicht, als wir sie verübt haben.)"
Es lässt sich kaum leugnen, dass das offensichtliche Willkür ist.

Würde Deutschland angegriffen und sich die Deutschen gegen dieses Unrecht wehren, wären sie demnach auch Terroristen.

Auch das Argument, Israel sei als Staat demokratischer als die arabischen Staaten, zieht nicht.
Wenn ich ein Volks vertreibe und dann unter einer neuen Bevölkerung freie Wahlen abhalte, dann ist das KEINE Demokratie sondern eine Ethnokratie.
So gesehen hätten die Kolonialherren immer unter den Eroberern (nicht den Eroberten) freie Wahlen abhalten können und wären dann dadurch Demokraten geworden.
Das kann aber nicht sein, weil man dann jede illegale Landnahme nachträglich mit Wahlen rechtfertigen könnte.
Der Völkermord an den Indianern wäre dann moralisch in Ordnung gewesen, weil die meisten Indianerstämme nicht demokratisch regiert wurden und die europäischen Eroberer dann (unter ihresgleichen) freie Wahlen abgehalten haben.

Außerdem waren und sind nicht alle Zionisten Anhänger der Demokratie. Die Irgun nicht und die Lechi nicht.
Auch die Kahanisten nicht. Sie wollen eine Theokratie.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 07:33
Zitat von HelionHelion schrieb:
Zitat von blorgempireblorgempire schrieb:Die Alternative wäre gewesen, den Krieg solange zu führen, bis die Hamas entwaffnet worden wäre und glaubhaft kapituliert hätte. Das war weltweit nicht gewollt.
Hast du Quellen bzgl. deiner Behauptung weltweit hätte man nicht gewollt das die Hamas bekämpft wird?
@Helion - Du haast doch meinn Satz, auf den zu Bezg nimmt, reinkopiert - und er sagt etwas vollkommen anderes als, das, wofür du hier Belege forderst. Also erstmal lesen lernen, zweitens das argumentieren.
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Aber man darf NIE vergessen, dass im Vorfeld der Gründung des Staates Israel Zionisten nicht ein menschenleeres Land besiedelt haben,
sondern dort ansässige Menschen - oft harmlose Zivilisten - von ihrem rechtmäßigen Land vertrieben und viele Menschen dabei getötet haben.
Du behauptest, vor der Gründung Israels wären Ziviliisten von ihrem rechtmäßigen Land vertrieben und dabei getötete worden? Da bin ich ja mal auf Beispiele gspannt. Ist es nicht eher so, dass eine der Grundkonflikte war, dass der Großmufti Mohammed Amin al-Houseini sich dagegen wand, dass Land an Juden verkauft wurde - also im Zuge eines rechtmäßigen Landerwerbs? Zu Gewalt kam es ja dann vor allem im arabischen Aufstand ab 1936, und zwar mit der Tötung von Juden durch Araber - Jaffa, Nablus etc. ...

Wikipedia: Arabischer Aufstand in Palästina 1936–1939


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 13:14
Zitat von MomjulMomjul schrieb:von ihrem rechtmäßigen Land vertrieben und viele Menschen dabei getötet haben.
Das meiste wurde einfach vom besitzer gekauft.
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Wenn ich ein Volks vertreibe und dann unter einer neuen Bevölkerung freie Wahlen abhalte, dann ist das KEINE Demokratie sondern eine Ethnokratie.
Auch israelische araber sind wahlberechtigt. Also unsinn.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 15:58
Zitat von blorgempireblorgempire schrieb:Du haast doch meinn Satz, auf den zu Bezg nimmt, reinkopiert - und er sagt etwas vollkommen anderes als, das, wofür du hier Belege forderst. Also erstmal lesen lernen, zweitens das argumentieren.
Ändert doch trotzdem nicht das du deine Behauptung untermauern musst. Wenn wir hier schon dabei sind, dann solltest du ja uns als Musterschüler vorangehen und zeigen wie man den richtig argumentiert statt einfach zu behaupten "weltweit" wollte man etwas nicht.
Zitat von blorgempireblorgempire schrieb:Die Alternative wäre gewesen, den Krieg solange zu führen, bis die Hamas entwaffnet worden wäre und glaubhaft kapituliert hätte. Das war weltweit nicht gewollt.
Ich habe ihn Sinngemäß interpretiert, du sagst hier das man weltweit nicht wollte das die Hamas entwaffnet und glaubhaft kapituliert und das der Krieg nicht weitergeführt werden sollte. Also was sagt den dein Satz?


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22.02.2026 um 22:57
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Auch israelische araber sind wahlberechtigt. Also unsinn.
Umgekehrt Unsinn:

Das Gebiet war um 1900 fast nur von Arabern bewohnt. Wieso sollten die sich von Auswärtigen Rechte zuteilen oder nehmen lassen?

Deutsche würden sich auch nicht von Eindringlingen anderer Kontinente rechtlich gängeln lassen - einmal abgesehen von der UNO.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 23:00
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Das meiste wurde einfach vom besitzer gekauft.
Das ist ein politisch gewollter Mythos.

Das Land wurde mit der verdeckten Intention erworben (durch Kauf oder Raub), eine Massenvertreibung durchzuführen.
Es ging gezielt um die Minorisierung der arabischen Landbesitzer gegen ihren Willen.
Wer nicht mitspielen wollte, wurde umgebracht.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 23:04
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Das Gebiet war um 1900 fast nur von Arabern bewohnt. Wieso sollten die sich von Auswärtigen Rechte zuteilen oder nehmen lassen?
Wer kauft, dem gehört es.
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Das Land wurde mit der verdeckten Intention erworben (durch Kauf oder Raub), eine Massenvertreibung durchzuführen.
Beleg die hetze mal.
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Wer nicht mitspielen wollte, wurde umgebracht.
Nette lüge.


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Israel - wohin führt der Weg?

22.02.2026 um 23:25
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Das Land wurde mit der verdeckten Intention erworben (durch Kauf oder Raub), eine Massenvertreibung durchzuführen.
Beleg die hetze mal.
Ja bitte eine Quelle


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23.02.2026 um 00:52
@Momjul

das ganze Aufwärmen der Geschichte von vor über 50 Jahren bringt doch nichts.

das ist genau die Methode der Fanatiker - niemals vergessen und immer wieder Aufwärmen..

das Ziel sollte sein, dass man mal einen Strich macht unter allem.. ein Neuanfang muss her, also nochmal die Frage "2 Staaten - wollt ihr oder nicht"..
und da hat sich bei der HAMAS ja gezeigt, dass die am wenigsten dafür taugen für diesen Plan..

ich persönlich bin aber der Meinung, dass auch kein Frieden in die Region kommt wenn es 2 Staaten gibt. es gibt doch jetzt schon Gebiete in denen Muslime und Juden zusammen dort leben ohne sich an die Gurgel zu gehen oder Schlimmeres? genau das sollte Vorbild sein und das Ziel - zu leben in 1 Region in 1 Land zusammen als friedliche Nachbarn..


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Israel - wohin führt der Weg?

23.02.2026 um 01:00
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Wer kauft, dem gehört es.
Nicht im staatlichen Sinne. Würde ein Ausländer in der BRD Grundstücke kaufen, dürfte er nicht die hiesigen Bürger vertreiben.

Die Bezeichnung palästinensischer Araber als Terroristen, wenn sie nur ihr angestammtes Land verteidigen, ist zynisch.

Das trägt auch erschreckende Parallelen zum Zweiten Weltkrieg:
Dort ist die Wehrmacht in Ostgebiete einmarschiert, die nie deutsch waren und hat so getan, als ob die Aufständischen ("Partisanen") Illegale wären.
Sie hat sich nie die entscheidende Frage gestellt: "Sind wir in deren Land eingedrungen oder die in unser Land?"

Im Fall Israel/Palästina hätte man die Palästinenser fragen müssen, ob man dort siedeln darf.
Dann wäre es, bei einem JA, in Ordnung gewesen.

Auch eine Berufung auf die Grenzen von 0 ist nicht statthaft. Denn dann müsste das Gebiet samt dem gesamten Mittelmeerraum an Italien angeschlossen werden (wie es eine Phantasie des Duce Benito Mussolini war), aber auch nur, wenn man Italien als Rechtsnachfolger des Römischen Reiches wertet. Die damaligen jüdischen Herrscher befanden sich in einem unterschiedlichen Grad der Abhängigkeit vom Römischen Reich.

Wie dem auch sei: Es geht hier darum, dass man erst Fakten schafft und dann versucht, die Vorgehensweise holprig "hinterherzuerklären".
Das geht so lange gut, wie man selbst und die verbündeten USA das machtpolitisch stützen können.
Es geht nicht mehr oder immer weniger gut in einer multipolaren Welt.

Auf längere Sicht müsste man sich auf eine Isratine-Lösung oder eine komplette Revision des zionistischen Siedlungs-Projektes einigen.
Eine Isratine-Lösung wäre zwar theoretisch gut, aber praktisch bei so viel Aggression, Misstrauen und einer ungleichen Geburtenrate kaum zu stemmen. Allerdings haben früher auch die Eidgenossen lange gegeneinander Krieg geführt und heute tun sie es nicht mehr. Oder England und Frankreich. Oder Frankreich und Deutschland.
Aber so eine Entwicklung dürfte Jahrhunderte dauern.


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Israel - wohin führt der Weg?

23.02.2026 um 01:04
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:das ganze Aufwärmen der Geschichte von vor über 50 Jahren bringt doch nichts.
Was heißt aufwärmen?

Das schiebt die Schuld vom Täter auf die Schultern des Opfers.

Juristisch gesehen hieße das:
Nicht die Straftat (Raub) wird geahndet, sondern derjenige bestraft, der an sie erinnert und damit den Straftäter beim Genießen seiner Beute "nervt".


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Israel - wohin führt der Weg?

23.02.2026 um 01:06
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Das schiebt die Schuld vom Täter auf die Schultern des Opfers.
wie viele von den Schuldigen die damals Palästinenser töteten oder auch nicht sind denn noch am Leben?

das war ja kein erklärter Plan der Juden?


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23.02.2026 um 01:11
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich persönlich bin aber der Meinung, dass auch kein Frieden in die Region kommt wenn es 2 Staaten gibt. es gibt doch jetzt schon Gebiete in denen Muslime und Juden zusammen dort leben ohne sich an die Gurgel zu gehen oder Schlimmeres? genau das sollte Vorbild sein und das Ziel - zu leben in 1 Region in 1 Land zusammen als friedliche Nachbarn..
Es gibt ja das Konzept einer Isratine-Lösung. Das wäre unter Rationalisten vielleicht möglich.
Aber dort?

Ich habe auch geschrieben, dass es Aggression, Misstrauen und ungleiche Geburtenraten gibt.
Das steht alles einer Isratine-Lösung im Weg.

Aber natürlich gibt es Ansätze in Richtung "Bürgerrecht für jeden und Eingliederung in einen neuen Isratine-Staat".
Wahrscheinlich müsste dann aber eine externe Schutzmacht Basen in der Region haben, um die mit Gewalt zum Frieden zu zwingen.
Auch das wäre schwierig.

Es bleibt aber Fakt, dass man palästinensische Araber zur Gründung eines neuen Staates hunderttausendfach vertrieben hat.


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Israel - wohin führt der Weg?

23.02.2026 um 01:18
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Es bleibt aber Fakt, dass man palästinensische Araber zur Gründung eines neuen Staates hunderttausendfach vertrieben hat.
und ist es jetzt verboten für einen Palästinenser sich eine Wohnung oder Land/Haus zu beschaffen in Israel und dort friedlich zu leben mit der Familie?

wie schon gesagt, so weit ich das weiß, gibt es in Israel Gebiete wo ganz normale gemäßigte Muslime gleich neben Juden leben und arbeiten..

dein Fakt ist genauso was Tolles wie das jetzt Polen ankommt und Reparationen von Deutschland fordert. Was zum einen in einem Vertrag schon abschließend geklärt wurde und außerdem schon ewig her ist..


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Israel - wohin führt der Weg?

23.02.2026 um 01:32
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und ist es jetzt verboten für einen Palästinenser sich eine Wohnung oder Land/Haus zu beschaffen in Israel und dort friedlich zu leben mit der Familie?
hab einen englischen Artikel zu der Situation von Land und Kauf und Mieten gefunden:
With the establishment of the State of Israel in 1948, the new government inherited the state-owned lands formerly in the possession of British Mandatory authority as well as property abandoned by Arab refugees. The government sold some of this land to the JNF, and retained the rest. In 1960, the Israeli parliament passed a series of land laws including the “Basic Law: Israel Lands” that defined government-owned and JNF-owned land both as “Israel lands.” It reiterated the principle that these lands would only be leased, not sold. While the JNF retained ownership of its lands, the 1960 laws turned administrative responsibility for these (as well as government-owned) properties to a newly-created agency, the Israel Land Administration (ILA).13

The land-owning situation in Israel today is as follows: 80.4 percent is owned by the government, 13.1 percent is privately owned by the JNF, and 6.5 percent is evenly divided between private Arab and Jewish owners. Thus, the ILA administers 93.5 percent of the land in Israel.14 Put differently, 93.5 percent of the land is unavailable for private ownership; such land is sold neither to Jews nor to Arabs but is leased out by the ILA. Thus, while it is true that Israeli law prevents the sale of state—owned land to Israeli Arabs, this alone is extremely misleading, for it is equally unavailable for sale to Jewish citizens of Israel.

ARAB ACCESS TO LAND IN ISRAEL

This then raises the question, how do the Israeli Arabs fare in terms of land? Here we must distinguish between government, JNF, and private lands.

State-owned lands. Israeli Arabs have equal access to state-owned land—four-fifths of the entire country—both in theory and in practice. Indeed, about half of the land they cultivate is directly leased to them by the Israeli government through the ILA.15

Moreover, when it comes to residential land, the ILA sometimes offers Israeli Arabs more favorable terms from than it does to Israeli Jews. Thus, the ILA charged the equivalent of $24,000 for a capital lease on a quarter of an acre in new Jewish communities near Beersheva while Bedouin families in the nearby community of Rahat paid only $150 for the same amount of land.16 In a different case, when a Jewish policeman from Beersheva, Eleizer Avitan, applied to the ILA to lease land in a Bedouin community under the same highly subsidized terms available to the Bedouins, the ILA refused to lease him land there under any terms, so he sued. Israel’s Supreme Court ruled in favor of the ILA, saying that what might be viewed as ILA discrimination against the Jewish citizen Avitan was justified as affirmative action for Bedouin citizens.17

JNF lands. The purpose of the JNF, according to both its original charter and its 1953 Israeli charter is to purchase land for the settlement of Jews, and this has been interpreted to mean that JNF land should not be leased, at least on a long-term basis, to non-Jews.18There are, thus, formal restrictions on the lease of JNF land to Arabs. That JNF lands are now administered by a government agency does not change this restriction, for JNF land is privately owned and to lease it on exactly equal terms to Jewish and Arab Israelis would violate the 1960 agreement that placed JNF lands under government administration.

So much for official restrictions. In practice, JNF land is leased to Arab citizens of Israel, for both short- and long-term use. Thus, the ILA has leased on a yearly basis JNF-owned land in the Besor Valley (Wadi Shallala), near Kibbutz Re’em, to Bedouins for use as pasture.19 Arab citizens have also leased JNF-owned land for housing purposes via a legal device that evades the restrictions against precisely such long-term use: The land in question is traded to the government so that it can be leased out and the JNF receives other land in return.20Such swaps have sometimes taken place under threat of court action.
Quelle: https://www.meforum.org/middle-east-quarterly/can-arabs-buy-land-in-israel


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Israel - wohin führt der Weg?

23.02.2026 um 01:43
hab auch einen deutschen Artikel gefunden, da wird auf die Araber/Palästinenser eingegangen die in Israel leben:
Adalah – zu Deutsch: Gerechtigkeit – ist eine Nichtregierungsorganisation, die nicht nur die soziale, sondern auch die rechtliche Benachteiligung der arabischen Minderheit anprangert: So gebe es inzwischen 31 Gesetze, die die arabischen Staatsbürger direkt oder indirekt diskriminierten. Wie etwa das Rückkehr-Gesetz aus dem Jahr 1950, das Juden aus aller Welt die israelische Staatsbürgerschaft garantiert. Da dieses Recht religiös determiniert ist, gilt es nicht für die Moslems und Christen in Israel, das heißt, für die arabische Minorität. Eine Rückkehr ist also gerade den im Krieg von 1948 geflohenen oder vertriebenen Palästinensern und ihren Nachkommen verwehrt – was als gravierende Ungleichbehandlung empfunden wird.
Neueren Datums sind die Gesetze und Vorschriften, die die Familienzusammenführung betreffen: Heiratet ein israelischer Araber einen Palästinenser oder eine Palästinenserin aus den besetzten Gebieten, so erhält der Partner nur befristete Aufenthaltsgenehmigungen in Israel, die regelmäßig erneuert werden müssen – und oft genug ganz verwehrt werden. So haben viele Paare in den vergangenen Jahren das Land verlassen müssen.
Diskriminiert fühlen sich viele arabische Israelis auch bei der Frage der Landvergabe. Nach der Gründung des Staates Israel 1948 war das Land von geflüchteten oder vertriebenen Palästinensern per Gesetz enteignet und in Staatsland umgewandelt worden. Die Behörden vergaben es in den Folgejahren fast ausschließlich an jüdische Siedler und Organisationen. Adalah-Sprecher Salah Mohsen:
„Wir sind inzwischen 20 Prozent der Bevölkerung, und uns gehören nur drei Prozent des Landes hier. Als der Staat gegründet wurde, besaßen wir mindestens die Hälfte des Landes, heute nur noch drei Prozent. Wenn der Staat sich nur noch für das Wohlergehen einer Gruppe stark macht, und wenn es darum geht, die Vormachtstellung der jüdischen Seite per Gesetz zu vertiefen, dann sagt das eine Menge aus über die Pläne gegenüber der anderen, der arabischen Seite.“
Es ist, als zöge sich eine gläserne Mauer durch die Gesellschaft – hier die arabische Minorität, dort die jüdische Mehrheit. Nirgendwo zeigt sich das so deutlich wie im israelischen Parlament, der Knesset. Seit der Staatsgründung gab es immer arabische Parteien in der Knesset – an den insgesamt 33 Regierungen, die Israel seitdem gehabt hat, waren die arabischen Parteien aber kein einziges Mal beteiligt.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/israels-arabische-minderheit-zwischen-allen-stuehlen-100.html


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23.02.2026 um 01:53
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Es bleibt aber Fakt, dass man palästinensische Araber zur Gründung eines neuen Staates hunderttausendfach vertrieben hat.
und das Wachhalten dieses Faktes siehst du wie irgendwie als etwas Positives/Konstruktives wenn es um die Entwicklung für die Zukunft geht?

also in meinen Augen bringt das nur (wieder) Ärger hoch und im Schlimmsten Fall führt es zu noch mehr Toten auf beiden Seiten..


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