socialme schrieb:wieso kannst du nicht auf die Frage eingehen, sondern kommst immer mit Gegenbeispielen. Wir reden hier nicht über Deutsche, wir reden hier über Migranten.
Meine Antwort ist doch klar, dass ich Gewalt durch Migranten nicht grundsätzlich anders bewerte als Gewalt durch Nicht-Migranten.
socialme schrieb:Hast du denn keinerlei Änderungen bemerkt? Mal eine Frage, warum müssen Weihnachtsmärkte gesichert werden? Warum gibt es Securities in der Bahn. Warum hat sich das so drastisch seit 2015 geändert?
Bei den Weihnachtsmärkten geht es um Anschläge, die teilweise von psychisch Kranken verursacht werden (Herkunft spielt dann keine Rolle), in sehr seltenen Fällen auch von Islamisten. Die Islamisten, die auf Weihnachtsmärkte Anschläge verüben, fühlen sich praktisch immer dem Islamischen Staat anhängig - den gibt es seit 2014, und das wiederum korreliert mit der seit 2015, in Deutschland v.a. seit 2016 einsetzenden islamistischen Anschlägen. MMn hat dafür die Verantwortung der damalige US-amerikanische Präsident Bush, der den Irakkrieg angefangen hat.
socialme schrieb:Wenn ich z. B. gegen toxische Männlichkeit vorgehe, weil Männer so böse sind, dann exportiere ich mir doch nicht noch zusätzlich hunderttausende von diesen toxischen Männern ins eigene Land.
Das macht auch niemand. "Exportieren" hieße ja "ausweisen" (du meinst "importieren"). Und ja, ich habe Probleme damit, wenn man Männer generell als toxisch verurteilt. Frauen können ebenfalls toxisch sein - mit anderen Methoden. Wenn man danach geht, müsste man alle neugeborenen Jungen abtreiben lassen. Es stimmt noch nichtmal, dass besonders viele Männer als Flüchtlinge nach Deutschland kommen - die meisten, die aktuell aus der Ukraine kommen, sind Frauen.
Vor allem aber "importiert" niemand jemanden, sondern die Menschen fliehen von sich aus aus den Herkunftsländern.
Voussoir schrieb:Ja natürlich muss man Rücksicht nehmen. Mehrfachtäter schwerer Gewalttaten kann man doch nicht so einfach in das Land abschieben aus dem sie wahrscheinlich kommen, denn droht ihnen (für ihr Verhalten) möglicherweise eine nicht ganz ethisch vertretbare Strafe.
Das Abschiebungsverbot gilt völkerrechtlich - und nach Ansicht hier bereits verlinkter Juristen sogar unabhängig von der Unterzeichnung der GFK - für Menschen, die in ihren Herkunftsländern von Folter bedroht sind - also normalerweise nicht für Gewalttäter, eher für Oppositionelle. Wenn man z.B. was gegen Putin sagt. Also stimmt das was du schreibst, gar nicht.
Voussoir schrieb:Na und. Nach der Logik sollte es Gefängnisse und Strafen am besten gar nicht geben. Alles kann man irgendwie entschuldigen, das heißt aber nicht, dass sich eine Gesellschaft dem dauerhaft aussetzen muss.
Habe ich nicht gesagt, sondern gleiches Recht für alle. Gleiche Strafen. Bei Zugewanderten wenn möglich, Abschiebung. Bei spezifischen migrantenspezfischen Vergehen (Unterschichtenkriminalität) kann man außerdem nachschärfen. Die Statistiken zeigen doch, dass Deutschland nicht gefährlicher geworden ist. Heute war in den Nachrichten, dass die Kriminalität sogar abgenommen hat. Klar - die vielen Babyboomer - die jetzt in Rente sind, fangen keine Schlägereien an - aber sollen die später unsere Renten bezahlen?
Voussoir schrieb:Ich habe es schonmal geschrieben. Wer so dringend die Gewalt von Deutschen thematisieren möchte, der kann jederzeit einen eigenen Thread aufmachen und sich dort nach Herzenslust mit anderen austauschen. Fände ich sogar interessant zu lesen.
Für mich wäre es auch ok, wenn wir uns darauf einigen, dass von Nichtdeutschen aufgrund ihrer Herkunft nicht mehr Gewalt gegen die deutsche Gesellschaft ausgeht als von den Deutschen. Dann muss ich nicht immer darauf hinweisen, dass das völlig ohne Evidenz das Gegenteil zu behaupten eben haltlos ist. Ist es nicht so, dass du und andere der Meinung sind, es gäbe durch Herkfunt ("Migranten") verursachte Gewalt, die für die deutsche Gesellschaft etwas nicht Hinnehmbares darstellt? Dann kommt der Vergleich doch wohl nicht von mir, sondern von dem, der damit anfängt...!